Wikipedia
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: Kriege der Weltgeschichte visualisiert
: Kriege der Weltgeschichte visualisiert Conflicthistory ist eine faszinierende Seite, die ich in meiner Schulzeit richtig geliebt hätte, als ich noch mehr Zeit für Geschichte hatte. Auf einer Zeitleiste werden verbunden mit einer Weltkarte die Kriege der letzten 4000 Jahre Weltgeschichte visualisiert und beschrieben. Die Inhalte stehen unter freien Lizenzen und werden von Freebase und Wikipedia gezogen. Richtig toll wäre, wenn es eine deutsche Version davon geben würde.
Ein sehr schönes Beispiel, welche Art von MashUp man mit frei lizenzierten Daten bauen kann.
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: Visualisierung: 10 Jahre Wikipedia
: Visualisierung: 10 Jahre Wikipedia Die Deutsche Welle hat ein schöne interaktive Visualisierung von zehn Jahren Wikipedia online gebracht. Anhand von Zeitleisten kann man sich den Zuwachs von Autoren, Artikeln und anderen Faktoren anschauen.
Hier findet sich die Beschreibung dazu: Datenvisualisierung zu 10 Jahre Wikipedia.
Warum wurde die Spiralform für die Visualisierung ausgewählt?
Die analysierten Daten lagen jeweils für einzelne Monate vor. Um herauszufinden, ob die Entwicklung der Wikipedia linear oder saisonal unterschiedlich erfolgt, braucht man eine Darstellungsform, die das auf einen Blick möglichst eindringlich sichtbar machen kann. Anhand der Spiralform kann man das leicht sehen. Wäre die Wikipedia gleichförmig linear gewachsen, hätte sich eine ideale Spiralform ergeben. Das ist aber nicht der Fall. Bei einigen Faktoren, wie zum Beispiel bei „Neue Artikel pro Tag“, kommt es zu Anomalien, die sich in deutlich sichtbaren Auswölbungen äußern. Klickt man auf „Aktive Wikipedianer“ wird auf einen Blick sichtbar, das etwa seit 2008 die Zahl stagniert und sogar zurückgeht.
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: Stalins Badezimmer in der Wikipedia
: Stalins Badezimmer in der Wikipedia In der Berliner Zeitung schreibt ein Journalist, wie er 2009 nach zwei Gläsern Rotwein aus Spaß in der Wikipedia rumtrollte und dabei einen neuen Begriff geschaffen hat: „Stalins Badezimmer“. So hätten die Berliner zu DDR-Zeiten im Volksmund die Karl-Marx-Allee genannt. Seitdem geisterte Stalins Badezimmer durch wissenschaftliche Arbeiten und zahlreiche journalistische Beiträge bis hin zu 4 von 5 Punkten bei wiki-watch, einem Wikipedia-kritischen Projekte, das Artikel bewertet und Orientierung geben will. Dort bekam Stalins Badezimmer den Stempel „Zuverlässige Quelle“.
Der Autor bekam die Trollerei nach zwei Jahren erstmal nicht mehr raus (Der Artikel hat das dann beschleunigt):
Weil ich ein schlechtes Gewissen bekam, löschte ich am 17. März um 17.51 Uhr Stalins Badezimmer wieder aus Wikipedia. Um 20.13 Uhr machte ein ehrenamtlicher Wikipedianer, der nach eigener Darstellung auf Berliner Stadtteile und Stadtgeschichte spezialisiert ist, meine Änderung rückgängig. Und seitdem ist es die Wahrheit, dass die Karl-Marx-Allee zu DDR-Zeiten im Volksmund Stalins Badezimmer genannt wurde.
Auch wenn das natürlich keine tolle Aktion war (Wenn das jeder machen würde…) ist die Geschichte aber schön geschrieben und auch ein kleines Lehrstück darüber, wie Journalismus funktioniert.
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: Google Art Project: Das nicht wirklich offene Museum
: Google Art Project: Das nicht wirklich offene Museum Mit dem am 1. Februar gestarteten Google Art Projekt können von nun an 2 Milliarden Internetnutzer die 17 bedeutendsten Kunstmuseen der Welt virtuell besuchen. In Deutschland haben sich die Gemäldegalerie und die Alten Nationalgalerie in Berlin an dem Projekt beteiligt. Weitere Museen sind etwa das Museum of Modern Art in New York, die Londoner Tate Gallery, der Palast von Versailles oder das Van Gogh Museum in Amsterdam.
Nach 360°-Rundgängen durch die Museen kann man sich eine eigene Sammlung aus den insgesamt 1 061 Gemälden zusammenstellen, sie kommentieren und sie per Twitter oder Facebook mit Freunden teilen. Jedes Museum hat zudem ein Gemälde ausgewählt, das mit einer „Gigapixel“-Fototechnologie aufgenommen wurde. Die Staatlichen Museen zu Berlin haben beispielsweise die Werke „Der Kaufmann von Gisze“ (1532) von Hans Holbeins d. J. und „Im Wintergarten“ (1879) von Edouard Manet beigesteuert.
Wie könnte man da annehmen, dass ein solches Projekt nicht dem freien Zugang zu Kunst, Kultur und Wissen dient? In vielen Medien wurde eher positiv über das Projekt berichtet.
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: Joseph Reagle on the culture of Wikipedia
: Joseph Reagle on the culture of Wikipedia Bei Surprinsingly Free, einem empfehlenswerten wöchentlichen Podcast von Jerry Brito, gibt es diese Woche ein Gespräch mit „Joseph Reagle on the culture of Wikipedia“.
Joseph Reagle, a fellow at Harvard’s Berkman Center for Internet and Society, discusses his recent book, Good Faith Collaboration: The Culture of Wikipedia. Reagle talks about early attempts to create online encyclopedias, the happy accident that preceded Wikipedia, and challenges that the venture has overcome. He also discusses the average Wikipedian, minority and gender gaps in contributors, Wikipedia’s three norms that allow for its success, and co-founder Jimmy Wales’ role with the organization.
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: The state of Wikipedia
: The state of Wikipedia „The state of Wikipedia“ ist ein schönes Video über eben diese:
The State of Wikipedia not only explores the rich history and inner-workings of the web-based encyclopedia, but it’s also a celebration of its 10th anniversary. With more than 17 million articles in over 270 languages, Wikipedia has undoubtedly become one of the most visited and relied upon sites on the web today. The fourth video in our the „State of“ series, JESS3 is proud to release The State of Wikipedia as our first video of 2011. And, as if it weren’t good enough, the video features none other than one of the co-founders himself, Jimmy Wales, as the narrator.
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: Schöne Visualisierung der Wikipedia-Löschdebatten
: Schöne Visualisierung der Wikipedia-Löschdebatten Notabilia ist eine schöne Visualisierung der Top-100 Löschdebatten (die auch zu einer Löschung des Artikels geführt haben) der englischsprachigen Wikipedia.
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: Wikipedia wird zehn und feiert
: Wikipedia wird zehn und feiert Die Wikipedia wird zehn und deshalb gibt es nächste Woche Samstag Parties. In zahlreichen Städten feiern Stammtische am 15. Januar den Geburtstag, eine zentrale Party findet in der Homebase Lounge in Berlin statt.
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: Wikimedia Deutschland strebt Musterklagen für freie und offene Lizenzen an
: Wikimedia Deutschland strebt Musterklagen für freie und offene Lizenzen an Bei der Nutzung von freien und offenen Lizenzen gibt es noch oft Rechtsunsicherheiten und z.B. bei Creative Commons Lizenzen hören wir oft von Rechtsabteilungen, dass man freie und offene Lizenzen im Unternehmen/in der eigenen Organisation noch nicht einsetzen will, weil verläßliche Rechtssprechungen fehlen. (Juristen denken wohl so, dass erstmal ein §-Zeichen her muss, damit etwas funktioniert) Hier möchte der Wikimedia Deutschland e.V. zukünftig aushelfen und hat sich nach langer DIskussion dazu entschieden, Musterklagen finanziell und rechtlich zu unterstützen.
In der Vergangenheit hat sich der Verein nur insofern an solchen Verfahren beteiligt, dass er Kontakte mit kompetenten Anwälten vermittelt hat. Nach reiflicher Überlegung innerhalb des Vorstands und umfassender Beratung mit unserem Vereinsjuristen sind wir nun zu der Entscheidung gekommen, dass wir unsere sehr passive Linie nicht weiter verfolgen werden. Es gibt viele ungeklärte Rechtsfragen im Bereich freier Lizenzen und freier Inhalte, so dass es sich lohnt, hier tätig zu sein. Gleichzeitig hat der Verein die Mittel, eine begrenzte Anzahl von Verfahren zu unterstützen. Unser Vorschlag sieht so aus, dass der Verein zukünftig ausgewählte Verfahren materiell unterstützt, wenn diese Unterstützung dazu geeignet ist, ungeklärte Rechtsfragen durch höchstrichterliche Rechtsprechung zu klären. Es geht also um Musterverfahren im weitesten Sinne, nicht jedoch um Standardverfahren, Massenabmahnungen oder ähnliches.
Gute Sache!
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: Kopieren erwünscht: Musikpiraten veröffentlichen gemeinfreie Notenblätter für Advents- und Weihnachtslieder
: Kopieren erwünscht: Musikpiraten veröffentlichen gemeinfreie Notenblätter für Advents- und Weihnachtslieder 
Der Musikpiraten e.V., der sich der Förderung freier Musik verschrieben hat und z.B. den „Free Music Contest“ organisiert sowie aktuell einen Creative-Commons-Adventskalender anbietet, startete zu Beginn der Adventszeit ein Projekt zum Neusetzen gemeinfreier Weihnachtslieder, damit diese frei und kostenlos kopiert, verbreitet und natürlich gesungen werden können ohne dass dies der GEMA gemeldet werden und dafür bezahlt werden muss.
Schon nach wenigen Tagen war aufgrund der großen Resonanz und der tatkräftigen Mitarbeit vieler fleißiger Helfer ein ganzes Liedbuch mit gemeinfreien Notenblättern für Advents- und Weihnachtslieder entstanden, das die Noten zahlreicher traditioneller Stücke enthält. Ein Teil davon stammt dabei aus dem Projekt „Kinder wollen singen“, bei dem freie Notenblätter für Kinderlieder für alle Jahreszeiten erarbeitet werden. Da Kopieren ausdrücklich erwünscht ist, steht das Liedbuch auch in verschiedenen Formaten zum Download bereit, was nicht nur Kindergärten und Schulen freuen dürfte. Auch die Notationen für das freie Notensatzprogramm LilyPond stehen zur Verfügung und via scribd.com ist das Liedbuch einbindbar und kann so weiter Verbreitung finden:
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: Wikileaks findet erste Opfer in Deutschland
: Wikileaks findet erste Opfer in Deutschland Der Schatzmeister von Wikimedia-Deutschland e.V. ist zurückgetreten, wegen, ähm, Wikileaks:
„Bedingt durch die aktuellen Berichterstattungen in den Medien hinsichtlich Wikileaks, welches von einigen Kunden mit Wikipedia assoziiert wird, stelle ich gegenüber meiner Person ein geschäftsschädigendes, existenziell bedrohliches, Verhalten fest. Mit Hinblick auf die oben genannten Auswirkungen sehe ich mich leider gezwungen, mein Amt als Schatzmeister mit sofortiger Wirkung niederzulegen.“
Was sind wohl die wahren Gründe?
Und seit wann hat denn die Wikipedia Kunden?(Dass mit den Kunden hat wohl mit seinem Job zu tun, wo Kunden wussten, dass er ehrenamtlich für Wikimedia arbeitet und das jetzt mit Wikileaks verwechseln)
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: Abstimmen bei WissensWert
: Abstimmen bei WissensWert
Der Wikimedia Deutschland e.V. hatte vor einigen Wochen WissensWert vorgestellt, ein neuer Wettbewerb, um an ausgewählte Projekte zur Förderung Freien Wissens bis zu 5.000 Euro zu vergeben. Nach einer Bewerbunsphase ist nun rund die Hälfte der 93 Einreichungen eine Runde weitergekommen (Der Rest hat wohl die Ausschreibungsbedingungen nicht erfüllt) und man kann bis zu fünf Projekte mit einer Stimme unterstützen.Dabei sind viele spannende Projektideen. Von mir ist Nummer 56 dabei („Endlich mal Werbematerialien rund um Creative Commons zum verschenken!“). Falls Ihr Euch da durchklickt, würde ich mich über eine Unterstützung freuen, Ihr bekommt dann später auch gerne Creative Commons Aufkleber, Flyer und andere Materialien, die wir von dem Geld dann endlich mal finanzieren könnten.
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: Wikipedia Academy 2010
: Wikipedia Academy 2010 Am 19. und 20. November 2010 veranstaltet Wikimedia Deutschland in der Frankfurter Goethe-Universität zum vierten Mal die Wikipedia Academy. Und darum gehts genau:
Wissenschaft trifft Wikipedia
Wikimedia Deutschland führt das Konzept der vergangenen Jahre fort: Wikipedia-Community und „Scientific Community“ sollen verstärkt miteinander in Dialog treten. Die Wikipedia ist als ein zentrales Medium aus der modernen Wissenschaftskommunikation kaum noch wegzudenken. Nun gilt es, das öffentliche Verständnis für Prozesse kollektiver Wissensdarstellung zu verbessern, Wikipedia als Plattform für den Dialog mit einer großen, interessierten Öffentlichkeit weiter zu etablieren und die Akzeptanz der freien Enzyklopädie und ihrer Schwesterprojekten weiter zu erhöhen. Rund um die Idee Freien Wissens und Wissensvermittlung wird es z.B. um Qualitätssicherung, Open Access, Freie Lizenzen und Wikipedistik gehen.
Die Energie des Wissens – wer Wissen schafft, bewegt!
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: Umfrage unter Wikipedia-Admins
: Umfrage unter Wikipedia-Admins Forscher der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) haben eine Umfrage unter Wikipedia-Admins gemacht (.pdf). Von den insgesamt 281 um Teilnahme gebetenen deutschsprachigen Admins nahmen 56 Personen tatsächlich teil.
Befragt wurden sie unter Anderem nach ihrer Motivation Admin zu werden (und zu bleiben) und ihren Aufgaben (und welche sie davon wichtig finden). Neben Fragen zum Arbeitsaufwand und eher weniger aufschlussreichen Details sind wohl die interessantesten Fragen „Was würden Sie in Wikipedia am liebsten sofort ändern?“ und „Welche Administratoraufgaben halten Sie für dringend oder sehr wichtig?“
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: Am Wochenende in Leipzig: Wikipedia – Ein kritischer Standpunkt
: Am Wochenende in Leipzig: Wikipedia – Ein kritischer Standpunkt Am Wochenende findet in Leipzig die vom Programm her sehr interessant aussehende Konferenz „Wikipedia – Ein kritischer Zeitpunkt“ statt. Ich kann leider aus Zeitgründen nicht teilnehmen, würde aber gern. Es geht auch, aber nicht nur um Wikipedia, sondern generell um Freies Wissen. Die Konferenz findet von Freitag bis Sonntag in der Universitätsbibliothek Leipzig und im Geisteswissenschaftlichen Zentrum der Universität Leipzig statt und der Eintritt müsste frei sein.
Da die Frage sicher als erstes wieder gestellt wird: Ich habe keine Ahnung, ob es einen Livestream geben wird.
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: Wikimedia startet „WissensWert – Der Ideenwettbewerb“
: Wikimedia startet „WissensWert – Der Ideenwettbewerb“ Wikimedia Deutschland hat heute „WissensWert – Der Ideenwettbewerb“ präsentiert. Die Idee dahinter ist, dass es bis zu 5.000 Euro für Projekte gibt, die Freies Wissen fördern.
Du bist begeistert von Freiem Wissen? Du hast eine Idee, wie man Freies Wissen fördern und verbreiten kann? Warum wissen wir noch nichts davon?! Fehlte dir bislang der Mut? Fehlt dir Geld? Know-how? Oder nur die Gelegenheit, deine Idee bekannt zu machen und umzusetzen? Wir ändern das jetzt! Wikimedia Deutschland stellt ausgewählten Initiativen kurzfristig und unbürokratisch Mittel in Höhe von 500 € bis zu 5.000 € zur Verfügung. Sei mutig und beteilige dich am „WissensWert“-Wettbewerb von Wikimedia Deutschland. Wir können dir mit einer Fördersumme helfen, aus mutigen Ideen außergewöhnliche Projekte zu machen. Gefördert werden Ideen, die mit den Zielen von Wikimedia Deutschland übereinstimmen. „Sei mutig!“ und überrasche uns mit deinen Ideen zur Erstellung, Sammlung und Verbreitung Freier Inhalte. Überzeuge uns von deinem Vorhaben, den Zugang zu Wissen und Bildung zu fördern! Präsentiere uns deine Idee zu Freiem Wissen, Freien Lizenzen oder Freier Software.
Ich finde die Idee super. Bihser fehlte es in Deutschland an Finanzierungsmöglichkeiten für Ideen und Projekte rund um Freies Wissen / Open Source Communities. Mit „WissensWert“ ist ein Anfang gemacht, derhoffentlich zu vielen tollen Projekten führen wird. Die erste Förderrunde hat übrigens den 15. Oktober 2010 als Einsendeschluß. Alle Details finden sich auf der Webseite des Wettbewerbes.
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: Plagiat: Houellebecq macht die Hegemann
: Plagiat: Houellebecq macht die Hegemann Ja, ich bin ein bisschen stolz auf die Überschrift.* So stolz, wie man es freitags kurz nach sechs halt sein kann. Worum es geht? Michel Houellebecq, ein nicht ganz unbekannter französischer Schriftsteller („Elementarteilchen“) soll abgeschrieben haben. Und zwar aus der Wikipedia. Das zumindest berichtet Slate.fr und liefert 3 Belege aus seinem Mittwoch erscheinenden Buch „La carte et le territoire“:
Michel Houellebecq a toujours aimé truffer ses romans de longues descriptions encyclopédiques de personnalités, de lieux ou de concepts scientifiques. Son dernier roman, l’excellent La carte et le territoire, à paraître mercredi 8 septembre, n’y coupe pas et l’écrivain se lance dans de fastidieuses digressions sur la mouche domestique ou la ville de Beauvais. Ça ressemble tellement à du Wikipedia qu’on a voulu faire le test. Et surprise, au moins 3 passages du dernier Houellebecq sont empruntés à l’encyclopédie en ligne.
Nun ist es bekanntlich nicht verboten, sich aus der Wikipedia zu bedienen. Nur sollte man entsprechende Übernahmen bitte auch kennzeichnen. Das scheint Houellebecq irgendwie vergessen zu haben.
*Auch bei Houellebecq ist wieder von Collage, Stil und Arbeitsweise die Rede.
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: Wikipedia-Nutzer sind keine Egoisten
: Wikipedia-Nutzer sind keine Egoisten Das Handelsblatt berichtet über eine chinesische Studie über Wikipedia-Nutzer, deren Ergebnisse wahrscheinlich auch leicht auf andere Open-Source-Communities übertragen werden können: Wie Wikipedia Markttheorien widerlegt. Wenig überraschend kommt bei der Studie heraus: (Viele) Menschen sind keine Egoisten.
Kurzzusammenfassung der Studienergebnisse: Wikipedia ist ein öffentliches Gut, „ein Angebot, von dem alle Menschen profitieren und von dessen Nutzung niemand ausgeschlossen werden kann.“ Nun lernen, laut Handelsblatt, VWLer im Grundstudium, dass es ein großes Dilemma bei öffentlichen Gütern gebe: Trittbrettfahrertum.
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: FBI will Wikipedia Nutzung seines Logos untersagen
: FBI will Wikipedia Nutzung seines Logos untersagen In den USA hat die Wikimedia-Foundation gerade eine lustige Kommunikation mit dem FBI am laufen. Das FBI stört sich daran, dass ihr Logo auf der FBI-Seite in der Wikipedia steht. Das Nutzen des Logos möchte man gerne kontrollieren und deshalb hat man einen Brief an die Wikimedia-Foundation geschrieben (PDF), um das Logo dort wieder rauszubekommen. Darin droht man auch zwischen den Zeilen mit rechtlichen Konsequenzen. Darüber berichtet die New York Times: F.B.I., Challenging Use of Seal, Gets Back a Primer on the Law.
Michael Godwin, der Chef-Jurist der Wikimedia Foundation hatte Spaß beim Beantworten des Briefes (PDF) und verweist auf die rechtliche Lage, die vom FBI sicherlich nur falsch interpretiert wurde und die man gerne von einem Gericht klären lassen könnte:
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: Wikipedia-Konferenz: Ein Kritischer Standpunkt
: Wikipedia-Konferenz: Ein Kritischer Standpunkt Vom 25. – 26. September 2010 findet in Leipzig die Konferenz „[[Wikipedia:Ein Kritischer Standpunkt]] “ statt. Aus der Ankündigung:
Ziel der Konferenz [[Wikipedia:Ein Kritischer Standpunkt]] ist es, Wikipedia-ForscherInnen, KritikerInnen und Community-MitgliederInnen für eine produktive, interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Mainstream-Wissensmedium Wikipedia zusammenzubringen. Weiteres Ziel ist es, die deutschsprachige Wikipediaforschung sichtbarer zu machen und die Beschäftigung mit Wikipedia in die gegenwärtige Diskussionen um die Konstitution globaler sozio-technischer Informationsarchitekturen einzubetten.
Der Eintritt ist frei und die Konferenz findet in der Universitätsbibliothek Leipzig, Bibliotheka Albertina, Beethovenstr. 6 in Leipzig statt. Das Programm ist noch nciht veröffentlicht, soll sich aber um diese drei Punkte drehen:
Wikipedia & die Politik freien Wissens