Wikipedia

  • : Druck auf Wikipedia für Teilnahme an SOPA-Blackout via Spendenaufruf
    Druck auf Wikipedia für Teilnahme an SOPA-Blackout via Spendenaufruf

    Es klingt wie Satire, ist aber offensichtlich ernst gemeint. Weil sich die Entscheidung innerhalb der Wikipedia-Community (vgl. die diesbezügliche Wikiseite) weiter hinzieht, ob und in welcher Form man sich an den Anti-SOPA-Protesten beteiligen soll, hat Demand Progress die Seite www.wikipediablackout.com gestartet. Dort werden Internetnutzer aufgefordert, Wikimedia die Entscheidung mit Spendendollars leichter zu machen und zumindest einen Dollar an Wikipedia zu spenden. (Ein Schelm wer hier nur an den damit verbundenen perversen Anreiz denkt, sich jetzt erst Recht mit der Entscheidung Zeit zu lassen.)

    Die Diskussion zieht sich vor allem auch deshalb so lange hin, weil es nicht nur um ein simples Ja oder Nein zur Teilnahme am für den 18. Januar geplanten Protest-Blackout geht, sondern auch um Ausmaß und Begleitmaßnahmen des Blackouts. Diskutiert wird beispielsweise, Wikipedia nur in den USA abzuschalten und im Rest der Welt über Banner darüber zu informieren.

    Auch ist umstritten, was unter „Blackout“ zu verstehen ist: Soll die Wikipedia tatsächlich für einen Tag nicht erreichbar sein oder sollen Besucher sich nur durch Informationen zu SOPA durchklicken müssen, um zu den Wikipedia-Inhalten zu gelangen. Dem derzeitigen Stimmungsbild nach zu urteilen dürfte zweitere Option in den USA, kombiniert mit Bannern für den Rest der Welt, voraussichtlich das Rennen machen – zumindest, wenn es überhaupt zu einer Entscheidung kommt.

    14. Januar 2012 9
  • : Wikimedia-Geschäftsführerin präsentiert Pläne für radikale Restrukturierung
    Wikimedia-Geschäftsführerin präsentiert Pläne für radikale Restrukturierung

    Kürzlich haben wir an dieser Stelle noch darüber berichtet, dass Wikimedia Deutschland die Rekordsumme von 3,8 Millionen Euro bei der jüngsten Spendenaktion erlöst hat („Wikimedia steigert Spendenaufkommen um 72%“). Wenn es nach den jüngst veröffentlichen Plänen von Wikimedia-Foundation-Geschäftsführerin Sue Gardner geht, könnte dieser warme Spendengeldregen für den deutschen Wikimedia-Verein bald der Vergangenheit angehören – wobei auch schon nach der bisherigen Regelung ein großer Teil des jährlichen Spendenaufkommens direkt an die Wikimedia Foundation geht.

    In einem ausführlichen und derzeit nur auf Englisch verfügbaren Eintrag auf Meta-Wiki spricht sich Gardner für eine Zentralisierung des Fundraisings aus und fordert eine Abkehr vom bislang dominanten, länderbasierten Chapter-Prinzip. Derzeit ist es so, dass bei den jährlichen Spendenaufrufen nur Teile der Gelder direkt an die Foundation in den USA gehen, der Rest bleibt bei den lokalen Chapter-Organisationen – zumindest dort, wo sich wie in Deutschland eine Wikipedia-Sprachversion einem Chapter-Verein zuordnen lässt. Wikimedia Chapter sind in der Regel mitgliederbasierte Vereine und als solche formal unabhängig von der Foundation. Für die Nutzung der Wikimedia-Marken, allen voran der Wikipedia, müssen sie allerdings mit der Foundation formelle Vereinbarungen abschließen, in denen auch die Aufteilung des Spendenaufkommens vereinbart wird.

    Wenn es nach den Empfehlungen von Gardner geht, soll sich das in Zukunft grundsätzlich ändern. Sie macht vier konkrete Vorschläge (Übersetzungen von mir):

    13. Januar 2012 17
  • : Wikistream – Wikipedia beim Wachsen zuschauen
    Wikistream – Wikipedia beim Wachsen zuschauen

    Dass in der Wikipedia, der nach eigenen Angaben inzwischen umfangreichsten Enzyklopädie der Welt, auch zehn Jahre nach der Gründung ständig neue Artikel hinzukommen und bestehende verbessert werden, ist den meisten Usern durchaus klar. Wikipedia veröffentlicht seit Jahren regelmäßige Statistiken, die die meisten Fragen beantworten.

    Einen vollkommen neuen Ansatz geht aber Wikistream: Das kleine OpenSource-Tool zeigt sämtliche Änderungen an allen größeren Wikipedia-Sprachversionen live an. Neu hochgeladene Wikimedia-Fotos werden sofort als Hintergrund der Seite angezeigt. Einige Filteroptionen erlauben z.B. nur die Updates der deutschen Wikipedia anzuzeigen oder nur Änderungen, die mehr als 1000 Zeichen umfassen. Wem es zu schnell geht (was bei mehreren hundert Updates pro Minute leicht passieren kann) der kann den Strom jederzeit mit der „p“-Taste pausieren.

     

    12. Januar 2012 10
  • : Wikimedia Deutschland steigert Spendenaufkommen um 72%
    Wikimedia Deutschland steigert Spendenaufkommen um 72%

    3,8 Millionen Euro in 50 Tagen – So lautet die Statistik des diesjährigen Spendenaufrufs von Wikimedia Deutschland. Im Vergleich zu den 2,2 Millionen aus dem Jahr 2010 ergibt sich damit eine Steigerung der Einnahmen um 72%. Die Anzahl der Spender hat sich auf ca. 160.000 verdoppelt, im Schnitt hat also jeder Spender 23,75€ eingezahlt.

    In einer Pressemitteilung bedankt sich die Wikimedia Deutschland e.V. bei allen Spendern.

    Wikimedia Deutschland möchte allen Spenderinnen und Spendern für ihre Hilfe herzlich danken. Dieses Ergebnis ist in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderer Erfolg: Es ist ein außergewöhnliches Zeichen der Unterstützung für die Idee Freien Wissens. Es versetzt Wikimedia Deutschland in die Lage, unsere zahlreichen Förderprojekte für das Jahr 2012 umsetzen zu können. Es ist zugleich Würdigung unserer Arbeit, aber vor allem auch ein klarer Auftrag, den unsere Spender uns mit ihrem Beitrag zur Wikimedia-Bewegung erteilen. Wir sind überaus dankbar für dieses große Vertrauen

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    5. Januar 2012 17
  • : Wieviel Macht hat Wikipedia?
    Wieviel Macht hat Wikipedia?

    Die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia ist als Wissensressource aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Nachdem der Schwanengesang auf das gedruckte Lexikon verklungen ist, nimmt das Projekt eine Stellung ein, die man als marktbeherrschend bezeichnen kann. Wenig verwunderlich also, dass es auf umstrittenen Gebieten immerwieder zu Grabenkämpfen kommt und dass Lobbygruppen versuchen, Einfluss zu nehmen.

    Doch neben der Macht des Wissens scheint Wikipedia mittlerweile auch eine neue Machfunktion zu besitzen: Als Protestplattform – was nicht unumstritten ist.

    Seit am 4. Oktober die Community der italienischen Version gegen einen als „Maulkorberlass“ empfundenen Gesetzentwurf „streikte“ und alle Seiten auf eine Protestnote umleitete, wurde deutlich, welchen Einfluss man auf diese Art nehmen kann. Denn die nicht mit der Betreiberorganisation Wikimedia abgestimmte Aktion war von Erfolg gekrönt, der Entwurf wurde entschärft und seit dem Ende der Regierung Berlusconi hat man nichts mehr darüber gehört.

    Morgen wird in den USA die Debatte zu SOPA wieder aufgenommen (wir berichteten), und die Mutter aller Wikipedien bringt sich in Stellung: Auf http://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:SOPA_initiative wird abgestimmt, auf welche Art und Weise der Protest erfolgen soll. Ein erster Erfolg ist bereits zu verzeichnen: Das einleitende Statement von Wikipedia-Papa Jimmy Wales sorgte für etwas Medienecho, und sogar auf der anderen Seite des Atlantiks wurden ein paar Druckerzeugnisse auf den möglichen Sargnagel des freien Internets aufmerksam. Auch in der deutschen Sprachvariante will man sich solidarisch zeigen. Vielleicht hilft es ja, denn der ein oder andere Abgeordnete wird sicherlich wieder so gelangweilt vom Politik machen sein, dass er versehentlich beim rumsurfen über die Folgen seiner Handlungen aufgeklärt werden könnte – auf welcher Sprache auch immer.

    20. Dezember 2011 11
  • : Prototyp für visuellen Wikipedia-Editor freigegeben
    Prototyp für visuellen Wikipedia-Editor freigegeben

    Dass das Editieren der Wikipedia die Kenntnis einer zunehmend komplizierten Wikisyntax erfordert, gilt als einer der Gründe für die geringe Diversität unter Wikpedia-Autoren. Die Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, Sue Gardner, hat deshalb auch bei ihrem jüngsten Besuch in Deutschland in einem Interview mit Zeit Online einen neuen, visuellen Editor versprochen.

    Ein erster Prototyp dieses WYSIWYG-Editors ist nun online. Wer mag, kann ihn in einer Sandbox ausprobieren. Im Blog von Wikimedia Deutschland heißt es dazu:

    Dieser neue Prototyp ist eine Testversion, der entscheidende Merkmale wie die Speicherung und der Zugriff auf echte Wikipedia-Artikel fehlen. Es gibt keine Datenbankverbindung. Es handelt sich um eine Spielwiese und Kommentare und hilfreiche Tipps sind hier sehr erwünscht!

    14. Dezember 2011 15
  • : Erfolgreiches Scheitern bei Wikipedia
    Erfolgreiches Scheitern bei Wikipedia

    Auf einer Konferenz zum Thema „Ins Netz gegangen – Neue Wege zum kulturellen Erbe“ hat Mathias Schindler, Projektmanager Politik und Gesellschaft bei Wikimedia Deutschland e.V., über erfolgreiches Scheitern bei Wikipedia gesprochen:

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    5. Dezember 2011 2
  • : Wikimedia: Aus Zedler-Medaille wird Zedler-Preis
    Wikimedia: Aus Zedler-Medaille wird Zedler-Preis

    Gestern Abend wurde am Blog von Wikimedia Deutschland der „Zedler-Preis für freies Wissen“ als Nachfolger für die bislang vergebene Zedler-Medaille ausgelobt. Letztere sollte vor allem Wissenschaftler zum Schreiben von Wikipedia-Artikeln motivieren. Ein Ziel, das mehr schlecht als recht erreicht wurde. Der neue Preis ist deshalb gleich in mehrfacher hinsicht breiter aufgestellt und adressiert nicht mehr nur (potentielle) Wikipedia-Autoren. Konkret gibt es Preise in drei Kategorien zu vergeben:

    • I. Wikipedia-Artikel des Jahres: Welcher Wikipedia-Artikel begeisterte 2011 am meisten? Exzellent oderLesenswert ist hier nicht zwingende Voraussetzung; Qualität ist nicht das einzige Kriterium, es kann auch der repräsentativste, skurrilste oder “wichtigste” Artikel ausgezeichnet werden.
    • II. Community-Projekt des Jahres: Welches Projekt im Wikimedia-Universum hat 2011 am meisten dazu beigetragen, Menschen zu befähigen, direkt oder indirekt Inhalte für die Wikimedia-Projekte zu schaffen. Hier sind Projekte gefragt, bei denen mehrere Leute gezielt zusammen an einer gemeinsamen Sache arbeiten. Denkbar sind z.B. Veranstaltungen, Wettbewerbe, Digitalisierungsprojekte oder Redaktionsaktivitäten, die Wikipedia und den Schwesterprojekten zugute kommen.
    • III. Projekt des Jahres (extern): Diese Kategorie ist zunächst sehr offen gehalten und richtet sich an Projekte außerhalb des Wikimedia-Universums. Wir suchen Projekte, die der Erstellung, Verbesserung und Verbreitung Freien Wissens dienen und die sich z.B. durch Einzigartigkeit, Originalität, Engagement und Wirkung auszeichnen. Kandidaten sind hier z.B. Schulungsprogramme, Aufklärungsarbeit, Entwicklerprojekte oder Veranstaltungen, die nicht direkt mit dem Wikiversum in Verbindung stehen. (Wir suchen außerdem noch einen hübscheren Titel für diese Kategorie. Ideen?)
    Vorschläge für Preisträger können entweder direkt auf einer Wikiseite oder mittels Online-Formular eingereicht werden.
    Zur Klarstellung: Der „Zedler-Preis für freies Wissen“ ist nicht zu verwechseln mit dem „Wissenswert-Wettbewerb“, bei dem zukünftige Projekte gefördert werden. Für diesen Wettbewerb ist gestern die Vorschlagsfrist abgelaufen und es wurden insgesamt 50 Projektideen eingereicht.

    25. November 2011 8
  • : Kartographierung: Wer schreibt wo in die Wikipedia? (Update)
    Kartographierung: Wer schreibt wo in die Wikipedia? (Update)

    Mark Graham @geoplace vom Oxford Internet Institute hat sich die Editierungen verschiedener Wikipedia-Sprachen-Communities angeschaut und diese anhand der Geolocation-Daten auf einer Weltkarte visualisiert. Die Ergebnisse sehen jeweils faszinierend aus. Schade, dass die deutsche Wikipedia fehlt. Hier ist sein Artikel mit seinen Anmerkungen zu den Ergebnissen: Mapping Wikipedia’s augmentations of our planet.

    Update: Mein Fehler (Vor dem ersten Kaffee gebloggt): Die Überschrift ist falsch. Die Daten-Grundlage sind nicht die Geolocation-Daten, sondern Geopositionen, die in Artikeln vermerkt sind. Also wenn z.B. ein Artikel über eine Region und/oder Stadt geschrieben wird. Insofern zeigen die Karten anschaulich, über welche Regionen in welchen Sprachen in der Wikipedia geschrieben wird. Danke für die Hinweise in den Kommentaren.

    Englische Wikipedia:

    Update: Danke an foo für eine Visualisierung der deutschen Wikipedia:

    Und einmal eine Deutschlandkarte:

    Französische Wikipedia:

    12. November 2011 22
  • : Wikidata: Wikimedia Deutschland stellt ein
    Wikidata: Wikimedia Deutschland stellt ein

    Wikimedia Deutschland sucht insgesamt elf neue Mitarbeiter (darunter PHP-/Javascript-Entwickler, Projektleiter, etc.) für erstmal ein Jahr, um die Technik hinter der Wikipedia weiter zu entwickeln.

    Early 2012, Wikimedia Germany e.V. will start the development of WikiData, an ambitious project that we hope will change the Web once again. We are currently looking for a number of people to help us with realizing this goal. The team will be based in Berlin, Germany, and the project aims to be implemented in one year. After completion of the project, we expect many more interesting software projects inspired by this one, so follow-up projects might be possible. In all positions it is a plus to understand Wikipedia and collaborative community processes and communities in general, to speak English and further languages, and to appreciate the scale of a project like Wikipedia.

    25. Oktober 2011 5
  • : Freitag ist Deadline für Wikimedia-Community-Projektbudget
    Freitag ist Deadline für Wikimedia-Community-Projektbudget

    Bis Freitag kann man noch Ideen für das Wikimedia-Community-Projekt vorschlagen und mehr als 5.000 Euro abräumen.

    Du hast eine gute Idee zur Förderung Freien Wissens mit besonderem Schwerpunkt auf den Wikimedia-Projekten? Du kannst diese Idee selber oder im Team umsetzen, benötigst aber noch konkrete finanzielle Unterstützung? Dann melde Dich jetzt mit Deiner Idee an und stelle bis Ende Oktober einen Antrag für die zweite Runde im Community-Projektbudget.

    Ich glaub, Mitglieder des Vorstandes sind mittlerweile von der Teilnahme ausgeschlossen, der Rest kann wohl gerne mitmachen.

    12. Oktober 2011 6
  • : Was noch übrig blieb
    Was noch übrig blieb

    Bildblog berichtet über eine Spiegel-TV-Sendung, in der diese das Internet für Suizidforen kritisierte, aber selbst fleißig Werbung für diese machte: Kochrezepte für den Suizid.

    Sascha Lobo kritisiert bei SpOn die fachliche Unfähigkeit von Siegfried Kauder, sich mit Netzpolitik zu beschäftigen: Die Rechts-Links-Störung der deutschen Netzpolitik.

    Erich Moechl beschäftigt sich bei FM4 damit, wie die EU gerade mit den Telekommunikationsunternehmen die Netzneutralität verwässert: „Neusprech statt Netzneutralität“.

    Bei der Berliner Gazette geht Krystian Woznicki der Frage nach „Die digitale Revolution ist in der Mitte Deutschlands angekommen – was unternehmen Zeitungen?“ Die machen jetzt ePapers.

    Mathias Richel ist etwas verwundert, dass „die Piraten schneller im politischen Medienzirkus angekommen sind, als ich es für möglich hielt“: Keine Zeit für Fehler.

    Die Grünen im Europaparlament haben eine Studie in Auftrag gegeben, ob das ACTA-Abkommen kompatibel zu europäischen Rechtsstandards ist. Hier ist die Presseerklärung, hier die Studie als PDF und Heise fasst die Inhalte zusammen: Gutachter rät zu komplettem Neustart beim Anti-Piraterie-Abkommen ACTA.

    Und in Italien streikt die Wikipedia wegen eines drohenden Internetzensur-Gesetzes.

    5. Oktober 2011 11
  • : Nichts zu editieren
    Nichts zu editieren

    Khesrau Behroz trägt seinen Text „Nichts zu editieren“ vor. Dieser wurde ursprünglich am 24. September 2011 im Rahmen der Buchpräsentation des Wikipedia-Buches „Alles über Wikipedia“ in der Literaturwerkstatt in Berlin gelesen.

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    Nichts zu editieren from Wikimedia Deutschland on Vimeo.

    Dieses Video steht unter einer Creative Commons CC-BY-SA 3.0‑Lizenz.

    27. September 2011 10
  • : Morgen: Wikipedia für Berlin – Berlin für Wikipedia?
    Morgen: Wikipedia für Berlin – Berlin für Wikipedia?

    Morgen Abend veranstaltet Wikimedia e.V. im Radialsystem in Berlin den Event „Wikipedia für Berlin – Berlin für Wikipedia?“:

    Am morgigen Freitag, den 02. September 2011, wollen wir ab 19 Uhr im Berliner Radialsystem darüber sprechen, wie das Wissen Berlins gesammelt und unter Freier Lizenz der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden kann. Wir erläutern wie Wikipedia funktioniert und welche Rolle das freie Medienarchiv Wikimedia Commons dabei spielt. Wie kann Berlin von Wikipedia profitieren – einem Gemeinschaftsprojekt von Freiwilligen aus aller Welt, die das Wissen der Welt sammeln und frei zur Verfügung stellen? Und wie kommt das Wissen Berlins zu Wikipedia?

    1. September 2011 14
  • : Keynote von Yochai Benkler auf der Wikimania11
    Keynote von Yochai Benkler auf der Wikimania11

    In Haifa/Israel findet gerade die Wikimania2011 statt. Yochai Benkler hat dort die Keynote gehalten, die mittlerweile mit der Opening Ceremony auf Youtube zu finden ist. Wer Yochai Benkler nicht kennt: Seine Vorträge sind in der Regel sehr empfehlenswert und sein mittlerweile sechs Jahre altes Buch „The wealth of networks“ ist immer noch lesenswert.

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    5. August 2011 3
  • : Dem Bundestag erklärt: Wikis und Wikipedia (Update)
    Dem Bundestag erklärt: Wikis und Wikipedia (Update)

    Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages erklärt in einem Infobrief Wikis und die Wikipedia: Entwicklung und Bedeutung der ehrenamtlich im Internet eingestellten Wissensangebote insbesondere im Hinblick auf die Wiki-Initiativen. (PDF)

    Update: Link wurde geändert.

    15. Juli 2011 8
  • : Astroturfing-Vorwürfe gegen Wiki-Watch
    Astroturfing-Vorwürfe gegen Wiki-Watch

    Es gibt gerade einige Diskussionen um das Wiki-Watch-Projekt. Dieses hatte sich öffentlichkeitswirksam als „Arbeitsstelle Wiki-Watch im „Studien- und Forschungsschwerpunkt Medienrecht“ der Juristischen Fakultät der Europa-Universität Viadrina die Aufgabe gegeben, die Wikipedia wissenschaftlich und kritisch zu begleiten. Mittlerweile gibt es Vorwürfe, die Betreiber würden aus dem Evangelikalen Umfeld kommen und würden das Projekt eher dafür verwenden, sich einen Namen zu machen, um über eine Public Affairs Agentur Astroturfing-Dienstleistungen anzubieten, Wikipedia-Artikel für Kunden zu manipulieren.

    Auf faz.net erschien gestern darüber ein Artikel „Hier prüft der Bürger das Insulin noch persönlich“. Dieser ist jetzt zurückgezogen:

    Am Freitag erschien an dieser Stelle ein Artikel über Verbindungen des Projekts „Wiki-Watch“ mit der Pharmaindustrie. Wir nehmen den Text nach Ankündigung juristischer Schritte durch die hier angegriffenen Personen bis auf weiteres aus dem Netz.

    Wer sich eine eigene Meinung bilden will, findet den Artikel u.a. noch hier.

    Update, 08.07.: Der Artikel ist wieder bei FAZ.net abrufbar, wurde allerdings an mehreren Stellen redaktionell überarbeitet./Update

    Die Dokumentation in der Wikipedia über die Vorwürfe bieten auch viele Informationen über die Hintergründe.

    Bin gespannt, was da noch rauskommt.

    Update: Die Wiki-Watch-Betreiber haben sich wohl auch mehr oder weniger undercover im VroniPlag-Wiki umgesehen.

    2. Juli 2011 16
  • : Wikimedia Commons: Bild des Jahres 2010
    Wikimedia Commons: Bild des Jahres 2010

    Wikimedia Commons sucht das Bild des Jahres 2010. Zur Auswahl stehen 36 Bilder, die wahlweise gemeinfrei sind oder unter einer freien CC-Lizenz stehen. Abstimmen geht auf der Webseite. Hier sind nur mal zwei zur Auswahl.

    (Public Domain by NASA)

    30. Mai 2011
  • : Diskussion: Wikipedia als Weltkulturerbe?
    Diskussion: Wikipedia als Weltkulturerbe?

    Der Verein Wikimedia Deutschland hat die Initiative Wikipedia muss Weltkulturerbe werden! gestartet. Die Wikipedia wäre damit das erste von der UNESCO anerkannte digitale Welterbe. Auf den ersten Blick erscheint diese Forderung vielleicht ein bisschen komisch, aber wenn man sich überlegt, welchen gesellschaftlichen Stellenwert die Wikipedia in nur 10 Jahren erreicht und welche kulturelle Leistung dieses Projekt vollbracht hat, dann lohnt sich zumindest ein kurzer Blick auf die FAQ zu der Initiative und die Kriterien der UNESCO.

    Hier findet ihr die Online-Petition.

    Morgen Abend um 19h findet im Technikmuseum Berlin eine Podiumsdiskussion zu dem Thema statt. Dort werden

    Dr. Britta Rudolff, Forscherin an der Internationalen Graduiertenschule „Heritage Studies“ und Lehrende „World Heritage Studies“ (BTU Cottbus),
    Linus Neumann, (Disclaimer: Das bin ich)
    Dr. Ralf Müller-Schmid, Redaktionsleiter DRadio Wissen,
    Dr. Till Kreutzer, Mitglied der deutschen UNESCO-Kommission und Ressortleiter Recht bei rights.info
    und aktive Wikipedianer

    zu Wort kommen.

     

    30. Mai 2011 27
  • : Rheinland-Pfalz: Rot-Grüner Koalitionsvertrag veröffentlicht
    Rheinland-Pfalz: Rot-Grüner Koalitionsvertrag veröffentlicht

    Den rot-grünen Koalitionsvertrag aus Rheinland-Pfalz hatte ich eigentlich erst am Wochenende erwartet. Ganz so, wie von der Tagesschau angekündigt.

    Mein Plan: Vorher kurz bei Pia Schellhammer anfragen, ob sie mir einen Ansprechpartner für Netzpolitik in Rheinland-Pfalz nennen könne, dem ich ein paar Fragen stellen kann. Bei der SPD wollte ich in der Zwischenzeit auch noch fragen.

    Könne sie, lautete die Antwort. Der Ansprechpartner für Netzpolitik bei den Grünen sei sie nämlich selber. Und den Koalitionsvertrag (PDF) hat sie auch gleich mitgeschickt. Ein Statement zu den netzpolitisch relevanten Punkten findet man in ihrem Blog, meine Anmerkungen unten.

    Was steht drin?

    6. Mai 2011 18