Wikipedia

  • : Creative Commons Statistiken und Wikimedia Commons
    Creative Commons Statistiken und Wikimedia Commons

    Hie rgibts eine nette Statistik, wie verbreitet Creative Commons Lizenzen in verschiedenen Top-Level-Domain Bereichen sind: Creative Commons Around the World.

    To compile the metrics I used the Internet Systems Consortium July 2007 list of top-level domain names by host count distribution. From that I selected the 71 domains with more than 100,000 hosts. I then run a Google search for all pages in each domain (for instance .edu) and a search for the pages in that domain containing the string „creative commons“. The results, ordered by the percentage of pages containing the consecutive words „creative commons“, (most of which are presumably licensed by a corresponding license) are striking.

    Der .de-Bereich liegt auf Platz 27 . Von 131,000,000 gefundenen Seiten enthielten 2,080,000 den String „Creative Commons“. Das ist ein Wert von 1,59%.

    Die WIkimedia-Commons hat mittlerweile mehr als zwei Millionen Werke unter einer Creative Commons LIzenz veröffentlicht:

    Wikimedia Commons, the multilingual free-content media repository managed by the Wikimedia Foundation, reached the milestone of two million uploaded files on October 9, 2007, less than a year after it reached one million. This makes Wikimedia Commons the fastest growing large Wikimedia project. The rapid growth reflects the young age of the project, launched just over three years ago in September 2004. Since March 2007, Wikimedia Commons has routinely had over 100,000 files uploaded every single month. It is now not uncommon for over 5,000 files to be uploaded in a single day. The largest single-day figure so far has been the 9th of September 2007, when a huge 9719 files were uploaded in a mere 24 hours.

    21. Oktober 2007 1
  • : Schweiz: 29.9.07 – 3. Wikipediatag in Bern
    Schweiz: 29.9.07 – 3. Wikipediatag in Bern

    Am Samstag den 29.9.07 findet in Bern (Schweiz) der 3. Wikipediatag statt. Die Veranstaltung findet an der PH Bern statt und geht von 10:00 bis 18:30:

    Ausgewiesene Expertinnen und Experten garantieren für ein spannendes Programm: Dr. Donat Agosti (Naturhistorisches Museum der Burgergemeinde Bern), Dr. Peter Haber (Universität Basel), Jan Hodel (Fachhochschule Nordwestschweiz), Dr. Marco Jorio (Chefredakteur des Historischen Lexikons der Schweiz), Michail Jungierek (Wikimedia Deutschland, Hamburg), Delphine Ménard (Wikimedia Foundation, Frankfurt a.M.), Dr. Emanuel Meyer (Eidgenössisches Institut für geistiges Eigentum) und Irmgard Wiesner (Administratorin bei Wikipedia).

    Abschliessend findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Freier Zugang zu“ unter der Moderation von Wolf Ludwig statt.

    Passend zum Wikipediatag hat auch die NZZ einen Artikel und Interview mit dem Wikimedia CH Präsident veröffentlicht und

    24. September 2007
  • : Virtuelle Mauerspechte
    Virtuelle Mauerspechte

    ZDFheute berichtet über „Virtuelle Mauerspechte“:

    In vielen Ländern wird das Internet zensiert. Inhalte werden gefiltert, Webseiten für den Zugriff gesperrt. Zwei Schweizer Künstler haben ein System entwickelt, mit dem sich die Zensur im Netz umgehen lässt – bis die Zensoren ihre Filter aufrüsten.
    […]
    Die chinesische Zensur filtert das Netz anhand bestimmter Begriffe wie etwa „Menschenrechte“ oder „Meinungsfreiheit“. Moderne Filtersoftware analysiert die Texte einer Webseite und blockiert sie, wenn „kritische“ Begriffe gefunden werden. An diesem Punkt setzen die beiden Schweizer Künstler Christoph Wachter und Mathias Jud an. Mit Picidae haben sie ein System entwickelt, mit dem sich die chinesische Zensur überlisten lässt.

    6. September 2007 1
  • : Das Pediaphon – Wikipedia vorlesen lassen
    Das Pediaphon – Wikipedia vorlesen lassen

    Mit dem Dienst, den Andreas Bischoff von der FernUni Hagen entwickelt hat, kann man sich Wikipedia-Artikel vorlesen lassen. Das Ganze funktioniert mit Hilfe von Sprachsynthese für deutsche- und englischsprachige Artikel. Die Bedienung ist denkbar einfach, man muss nur den Artikel in ein Fenster tippen, voila.

    Die Dateien kann man unmittelbar im Browser anhören oder als Mp3 herunterladen, auch Podcasts lassen sich so erstellen. Wer sich für die Technik interessiert: Realisiert wurde das Pediaphon mit txt2pho, MBROLA und dem MP3-Encoder LAME. Interessant ist das Projekt aus Sicht der Autoren vor allem für E- und M‑Learning.

    Ausprobieren kann man das Pediaphon hier.

    31. August 2007 4
  • : Wikipedia:Academy in Mainz
    Wikipedia:Academy in Mainz

    Heute und morgen findet in Mainz die Wikipedia:Academy statt. Der SWR berichtet von dort: Wikipedia will wissenschaftlicher werden.

    Heute beginnt in Mainz eine zweitägige Tagung zur Online-Enzyklopädie Wikipedia. Die Veranstalter, Wikimedia und die Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, wollen mehr Wissenschaftler für Wikipedia begeistern.

    24. August 2007
  • : WikiScanner für deutsche Wikipedia
    WikiScanner für deutsche Wikipedia

    Der WikiScanner läuft seit heute auch in der deutschen Wikipedia:

    WikiScanner ist ein Werkzeug von Virgil Griffith, das die Beiträge nicht angemeldeter Benutzer in Wikipedia durchsuchbar macht und Beiträge von verschiedenen IPs (oder ganzen IP-Bereichen) zusammenfasst. Darüber hinaus enthält es noch eine Suchfunktion nach Firmennamen.

    WikiScanner ging Mitte August auf die englischsprachige Version online. Die deutschsprachige Version folgte am 2X. August 2007. In der Presse sorgte der WikiScanner für Aufsehen, weil hier sehr bequem die gesammelten unangemeldeten Benutzerbeiträge aus den Netzwerken großer Firmen oder Organisationen dargestellt werden.

    Diese Seite listet entsprechende Fundstücke aus der deutschsprachigen Wikipedia auf, verlinkt die Diff-Ansichten der Wikipedia und gibt weiterführende Informationen über die Art, Umfang und den Nachgang der Änderungen.

    So und nun viel Spass beim kommenden Volkssport: Findet heraus, wer aus dem Bundestag, Unternehmen oder aus Lobbyorganisationen gerne mit der Wikipedia herumspielt. Das ist jetzt einfacher als je zuvor.

    20. August 2007 13
  • : Bilder von der Wikimania in Taiwan
    Bilder von der Wikimania in Taiwan

    In Taiwan findet im Moment die Wikimania 2007 statt. Mathias Schindler berichtet mit vielen Fotos von vor Ort.

    5. August 2007 1
  • : Der Kult der Amateure vs. Die Masse im Dilemma
    Der Kult der Amateure vs. Die Masse im Dilemma

    Die Washington Post hat ein längeres „Reply All“-Duell über „Web 2.0“ zwischen den Buch-Autoren Andrew Keen und David Weinberger. Andrew Keen hat ein Buch geschrieben, was „The Cult of the Amateur“ heisst. Darin spielt er den Larry Sanger und schimpft darüber, dass jeder mittlerweile publizieren kann und nicht mehr nur die Experten. Bei Lawrence Lessig gab es mal einen netten Zerriss des Buches und auch Weinberger gibt gut Kontra in dem Schreib-Duell bei der WP.

    Apropos Larry Sanger: Der ist immer noch beleidigt, dass bei Wikipedia alle mitmachen können und das System funktioniert, er aber zu früh abgesprungen ist, sein eigenes Konkurrenz-Projekt Citizendum nur Experten anspricht – und niemanden interessiert. Die Süddeutsche Zeitung bietet ja in solchen Fällen gerne eine Plattform für Kritik an einer vermeintlichen „Wisdom of Crowds“ und so findet man den folgenden Artikel dort: Masse im Dilemma. Problem ist bei Sanger halt nur, dass er ständig schimpft und keine überzeugende Alternative anbieten kann, die seine Thesen belegt.

    Trotzdem sind beide Lektüren interssant.

    23. Juli 2007 1
  • : Wikipedia Academy 2007
    Wikipedia Academy 2007

    Am 24. und 25. August findet in Mainz die Wikipedia Academy 2007 statt:

    Im Wissenschaftsjahr 2007 „Die Geisteswissenschaften. ABC der Menschheit“ veranstaltet Wikimedia Deutschland die diesjährige Wikipedia Academy in Kooperation mit der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. In Vorträgen, Diskussionen und Workshops werden sich die Teilnehmer umfassend mit der Wikipedia und ihrem Potential für die breitenwirksame Darstellung von geisteswissenschaftlichen Themen auseinandersetzen. Unter dem Titel „Wikipedia und Geisteswissenschaften im Dialog“ zielt die Veranstaltung unter anderem auf die Entwicklung neuer Ideen und Konzepte zur Verbesserung des geisteswissenschaftlichen Themenbereichs in der deutschsprachigen Ausgabe des offenen Enzyklopädieprojektes.

    20. Juli 2007 1
  • : Atze Schröder hat keinen Anspruch auf vollständige Anonymität
    Atze Schröder hat keinen Anspruch auf vollständige Anonymität

    Das Landgericht Hamburg hat entschieden: Atze Schröder verliert Rechtsstreit gegen Wikimedia-Geschäftsführer.

    In dem heise online vorliegendem Beschluss von vergangener Woche lehnen die Richter der Pressekammer nicht nur die Kostenentscheidung zu Ungusten Klemperts ab, sie gehen auch auf die Einzelheiten der Klage ein. Nach Überzeugung der Richter konnten die Anwälte des TV-Komikers keine überzeugenden Gründe vorbringen, seinen bürgerlichen Namen geheim zu halten. Der Kläger wende sich aus freien Stücken an die breite Öffentlichkeit und wecke damit auch öffentliches Interesse. Dass der Darsteller anonym zu bleiben wünsche, konnten die Richter zwar nachvollziehen – die Nennung des Namens alleine sehen sie aber nicht als Persönlichkeitsrechtsverletzung, die dieses öffentliche Interesse aufwiege.

    Die Reaktion von Arne Klempert auf das Urteil: Atze muss zahlen.

    Achso, und bevor Ihr jetzt wieder alle mit dem realen Namen um Euch werft: Bedenkt bitte, dass mit diesem Beschluss noch keine Rechtssicherheit in Bezug auf die Zulässigkeit der Namensnennung besteht. Denn es gibt da ja auch noch ein Verfahren in Berlin gegen einen Zeitungsverlag. Überlegt Euch also bitte gründlich, ob und in welchem Kontext Ihr den Namen nennen wollt.

    Die Vorgeschichte: Atze Schröder vs. Wikipedia.

    27. Juni 2007 2
  • : Erstes öffentlich gefördertes Wikipedia-Projekt über Nachwachsende Rohstoffe
    Erstes öffentlich gefördertes Wikipedia-Projekt über Nachwachsende Rohstoffe

    Die deutsche Wikipedia hat ein Projekt über „Nachwachsende Rohstoffe“ in Kooperation mit dem nova-institut bewilligt bekommen. Die dreijährige Förderung erfolgt durch die „Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe“ mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. In den kommenden drei Jahren wird damit weltweit erstmalig die Entwicklung eines Themenbereiches in der Wikipedia durch die öffentliche Hand gefördert wird. Für die Wikipedia bedeutet das, dass es demnächst eine Stellenausschreibung vom Wikimedia e.V. gibt.

    Die Stellenbeschreibung wird schon grob in der Projektskizze umrissen und folgt offiziell in den nächsten Wochen:

    Diese Person soll das Projekt kontinuierlich begleiten und dabei vor allem für die Koordination und Kommunikation zwischen den Beteiligten sorgen. Bisher nicht in der Wikipedia aktive Experten soll der (oder die) Wikipedianer(in) dabei unterstützen, ihr Wissen in die freie Enzyklopädie einzubringen. Damit, so hoffen wir natürlich, sollen auch möglichst viele dauerhafte Autoren für die Wikipedia gewonnen werden.

    Ds Projekt könnte eine kleine Signalwirkung haben, wie freie Wissensproduktion gefördert werden kann. Und für die Wikipedia ist es sehr begrüssungswert, dass damit Ressourcen geschaffen werden können. Herzlichen Glückwunsch.

    26. Juni 2007 2
  • : Jimmy Wales über Wikipedia und Community-Design
    Jimmy Wales über Wikipedia und Community-Design

    Die data-epi-spacing aktuelle data-epi-spacing Ausgabe data-epi-spacing des data-epi-spacing Elektrischen data-epi-spacing Reporters data-epi-spacing ist data-epi-spacing interessant: data-epi-spacing Jimmy data-epi-spacing Wales data-epi-spacing über data-epi-spacing Wikipedia data-epi-spacing und data-epi-spacing Community-Design.

    Communities data-epi-spacing gelten data-epi-spacing als data-epi-spacing das data-epi-spacing neue data-epi-spacing große data-epi-spacing Zwopunktnull-Dings. data-epi-spacing Der data-epi-spacing Aufbau data-epi-spacing einer data-epi-spacing funktionierenden data-epi-spacing und data-epi-spacing stabilen data-epi-spacing Gemeinschaft data-epi-spacing im data-epi-spacing Netz data-epi-spacing ist data-epi-spacing allerdings data-epi-spacing eine data-epi-spacing Kunst data-epi-spacing für data-epi-spacing sich, data-epi-spacing an data-epi-spacing der data-epi-spacing schon data-epi-spacing viele data-epi-spacing Unternehmen data-epi-spacing gescheitert data-epi-spacing sind. data-epi-spacing Jimmy data-epi-spacing Wales, data-epi-spacing Gründer data-epi-spacing der data-epi-spacing freien data-epi-spacing Online-Enzyklopädie data-epi-spacing Wikipedia, data-epi-spacing erklärt, data-epi-spacing worauf data-epi-spacing es data-epi-spacing seiner data-epi-spacing Meinung data-epi-spacing nach data-epi-spacing beim data-epi-spacing Community-Design data-epi-spacing ankommt data-epi-spacing und data-epi-spacing was data-epi-spacing die data-epi-spacing Einrichtung data-epi-spacing eines data-epi-spacing Steak-Hauses data-epi-spacing damit data-epi-spacing zu data-epi-spacing tun data-epi-spacing hat.

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    Hier klicken, um den Inhalt von www.elektrischer-reporter.de anzuzeigen.

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    7. Juni 2007
  • : Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft vs Wikipedia
    Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft vs Wikipedia

    Der Wikimedia e.V. hat sich heute vor Gericht gegen die Lobby-Gruppe „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH (INSM)“ durchgesetzt: Wikimedia setzt sich erneut erfolgreich gegen einstweilige Verfügung zur Wehr.

    Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH (INSM) ist heute, 24. Mai 2007, vor dem Oberlandesgericht Köln endgültig mit ihrem Antrag gescheitert, eine einstweilige Verfügung gegen den Verein Wikimedia Deutschland e.V. zu erwirken. Nachdem das Gericht in der mündlichen Verhandlung seine Einschätzung kundgetan hatte, zog der Kläger seine Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil zurück. Anlass für das gerichtliche Vorgehen war ein anonymer Diskussionsbeitrag im Zusammenhang mit dem Artikel über die INSM in der deutschsprachigen Wikipedia.

    Der gemeinnützige Verein Wikimedia Deutschland betreibt die Domain wikipedia.de, von der aus Benutzer automatisch auf die Hauptseite der deutschsprachigen Wikipedia (de.wikipedia.org) weitergeleitet werden. Betreiber der Wikipedia ist aber nicht der Verein, sondern die Wikimedia Foundation, Florida (USA). Dennoch hatte die klagende PR-Agentur versucht, den gemeinnütizen Verein Wikimedia Deutschland für die kritische Meinungsäußerung über die primär von der Industrie finanzierte Lobbyorganisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft verantwortlich zu machen. “Dieses Vorgehen ist für uns völlig unverständlich”, sagt Kurt Jansson, Erster Vorsitzender von Wikimedia Deutschland, schließlich sei der Verein nicht Betreiber der Wikipedia und habe weder technischen noch redaktionellen Einfluss auf deren Inhalte.[…]

    24. Mai 2007 4
  • : The Global Commons in 15 Minuten
    The Global Commons in 15 Minuten

    Hier klicken, um den Inhalt von dotsub.com anzuzeigen.

    Auf der iCommons-Seite gibt es jetzt einen ca 15 Minuten langen Videobericht vom iCommons-Summit in Rio de Janeiro, der letzten Juni dort stattfand: Uhuru Productions presents: The Global Commons.

    21. Mai 2007
  • : Die Antike „rights managed“?
    Die Antike „rights managed“?

    Interessanter Text von Thomas Bredenfeld über die Nutzung des kulturellen Erbes auf orf.at: Die Antike „rights managed“?

    Stellen wir uns einmal vor: Die Bibel wäre „rights managed“ und jede Lesung des Evangeliums in einem Gottesdienst würde prinzipiell eine Abgabe zur Abgeltung von Aufführungsrechten nach sich ziehen, zu unterschiedlichen Preismodellen. Die Katholische Kirche als Rechtsnachfolger der alttestamentarischen Autoren und der neutestamentarischen Evangelisten kontrollierte den Gebrauch und die Vervielfältigung der Heiligen Schrift. Andere Organisationen, wie zum Beispiel Altkatholiken oder christliche Sekten, die diese Texte ebenfalls nutzen wollten, zahlten pro Lizenzfall. Stellten sich diese gut zu Rom, könnte mit den päpstlichen Behörden auch eine günstigere “volume license” ausgehandelt werden.

    […]

    Will man heute etwas Neues aus vorhandenem Kulturgut schaffen, bleiben wir bei dem Begriff „remixen“ – so geht das gefahrlos nur, wenn der Urheber länger als 70 Jahre tot ist. Für alles andere wird prinzipiell gezahlt. Abgesehen davon, dass es sich Künstler meist gar nicht leisten können, für das verwendete Material Lizenzgebühren zu bezahlen, ist diese Restriktion ein Schritt in Richtung geistige und kulturelle Verarmung, Kommerzialisierung und Verflachung, deren Auswirkungen bereits flächendeckend erkennbar sind. Neue künstlerische Tendenzen, vor allem im Bereich der Musik, entstehen – zumindest zunächst – in einer rechtlichen Grauzone. Zum Glück bekommen langsam aber sicher Strömungen mehr Gewicht, die nach Alternativen suchen zum immer verkrampfter werdenden Bestreben der Rechteverwalter aktuellen Kulturguts, ihre wirtschaftlichen Pfründe zu sichern.

    15. Mai 2007 4
  • : Das heimliche Leitmedium Wikipedia
    Das heimliche Leitmedium Wikipedia

    Interessantes Gespräch im Deutschlandradio-Kultur: Historikerin Lorenz: Wikipedia ist ein heimliches Leitmedium.

    Nach Ansicht der Historikerin Maren Lorenz von der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur ist die Internet-Enzyklopädie Wikipedia ein heimliches Leitmedium. „Ich mache es daran fest, dass sowohl im Alltag als auch im wissenschaftlichen Bereich alle Welt diese Enzyklopädie zumindest vom Namen her kennt“, sagte Lorenz.

    Das Gespräch gibt es hier als MP3.

    11. Mai 2007 10
  • : Atze Schröder vs. Wikipedia
    Atze Schröder vs. Wikipedia

    Der „Komiker“ Atze Schröder will nicht, dass sein realer Name in der Wikipedia genannt wird. Soweit so gut. Das dies für eine Community-Plattform nivht so einfach zu machen ist, zeigte ja schonmal ein anderer Fall in Deutschland lange vor dem grossen Digg-Ereigniss. Nun schickte aber der Anwalt des Komikers eine Abmahnung an Arne Klempert, den Geschäftsführer des Wikimedia e.V., weil dieser aufgrund eines Provider-Fehlers bei der Denic falsch als Besitzer eingetragen war (anstatt des Vereins). Und eine Justiz-Posse entwickelte sich, über die Arne jetzt ausführlich bloggt: Ach, wie gut, dass niemand weiß…

    Und hier ist die Kurzfassung der Geschichte:

    Nochmal ganz langsam zum Mitmeißeln:

    * Du lässt mir über Deinen Anwalt eine Abmahnung schicken, weil in der Wikipedia Dein Name genannt wurde (womit ich aber auch nicht das Geringste zu tun habe).
    * Ich beauftrage die besten Anwälte, die ich kenne, damit sie Dir und Deinem Anwalt ausführlich erklären, warum Dein Name genannt werden darf, dass Ihr bei mir aber sowieso an der falschen Adresse seid.
    * Ihr schlagt die Warnung offenbar in den Wind und verklagt mich. Okay, soll ja mal vorkommen, dass man etwas nicht auf Anhieb versteht.
    * Also neuer Anlauf: Meine Anwälte geben sich noch mehr Mühe und erklären Dir und Deinen Anwälten in epischer Breite, warum Dein Name genannt werden darf und warum Ihr unabhängig davon bei mir an der falschen Adresse seid.
    * Dann merkt Ihr offenbar, dass Ihr im Unrecht oder zumindest an der falschen Adresse seid (wurde ja auch langsam Zeit) und zieht die Klage zurück.

    Und jetzt erklär’ mir mal, wie Du auf das schmale Brett kommst, dass ich für diese vollkommen überflüssige Zeitverschwendung auch noch blechen soll. Dass Du Deine Anwälte nicht bezahlen willst, kann ich ja noch irgendwie nachvollziehen. Aber wende Dich doch bitte nicht schon wieder an die falsche Adresse!

    11. Mai 2007 15
  • : Chaosradio Express: Wikipedia für Fortgeschrittene
    Chaosradio Express: Wikipedia für Fortgeschrittene

    Die 43. Folge von Chaosradio Express beschäftigt sich mit dem Thema „Wikipedia für Fortgeschrittene“. Martin Haase erzählt Tim Pritlove von der kurzen Historie des Projektes und gibt einen Überblick über aktuelle Probleme und Herausforderungen. Hier ist die MP3-Datei.

    Martin Haase vom Wikimedia e.V. berichtet über die kurze aber lebendige Geschichte des Wikipedia-Projektes. Im Gespräch mit Tim Pritlove gibt er einen Überblick über Forschungsprojekte, die sich mit der Wikipedia beschäftigen, die aktuelle Struktur der Fördervereine, wie die eingehenden Spenden verwendet werden, welche sich die zahlreichen Schwesterprojekte der Wikipedia entwickelt haben und welche Bedeutung die Creative Commons Lizenzen für das Projekt haben.

    Im Weiteren wird das Problem der Qualitätssicherung in der Wikipedia diskutiert. Der Schwierigkeit, bei einem offenen Beabeitungsmodell eine hohe Qualität und Korrektheit sicherzustellen, wird demnächst durch das System der sogenannten „stabilen Versionen“ angegegangen, während andere Projekte wie Citizendium auf Expertengruppen setzen. Ferner kommt der Konflikt um den Artikel über den Hacker Tron besprochen.

    Das Gespräch endet mit einer Erörterung der Lager der Inkludisten und Exkludisten in der Wikipedia, der damit verbundenen Problematik der Löschdiskussionen und einer Vorstellung diverser Wikipedia-Konferenzen und Community-Treffen.

    20. März 2007
  • : Wikimedia veröffentlicht Empfehlungen für Digitalisierungsprojekte
    Wikimedia veröffentlicht Empfehlungen für Digitalisierungsprojekte

    Anlässlich des 3. Leipziger Kongresses für Information und Bibliothek fordert Wikimedia Deutschland e.V. Kultureinrichtungen dazu auf, Digitalisate von urheberrechtsfreien Werken ausdrücklich als freie Inhalte zu deklarieren. Dazu hat der durch die Förderung der Online-Enzyklopädie Wikipedia bekannte Verein entsprechende Empfehlungen veröffentlicht.

    Viele Kultureinrichtungen wie Bibliotheken, Archive und Museen stellen ihre Digitalisate unter restriktiven Bedingungen zur Verfügung und beanspruchen für diese teilweise sogar ein neues Copyright. “Die Rechtmäßigkeit dieser Praxis ist juristisch umstritten, in jedem Fall bewirkt sie eine Schwächung des Gemeinguts und steht damit im Widerspruch zu der auf dem UNO-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft beschlossenen Stärkung der Gemeinfreiheit”, erklärt Patrick Danowski, Mitglied im Vorstand von Wikimedia Deutschland, und stellt klar: “Gemeinfreie Werke müssen auch in digitaler Form gemeinfrei bleiben.”

    Wikimedia Deutschland will mit seinen Empfehlungen Kultureinrichtungen unterstützen, die sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind und sich deshalb nicht an dem Versuch beteiligen möchten, gemeinfreie Werke zu remonopolisieren. Gleichzeitig appelliert der gemeinnützige Verein an die Bundesregierung, der Absichtserklärung auf dem UNO-Weltgipfel Taten folgen zu lassen und diesen Aspekt bei der Erarbeitung der nationalen Digitalisierungsstrategie im Rahmen der europäischen digitalen Bibliothek zu berücksichtigen.

    Das Ziel sollte sein, gemeinsam eine digitale Wissensallmende zu schaffen, damit Kulturgut beliebig in neuen Zusammenhängen verwendet werden kann. Diese Wiederverwendbarkeit von Inhalten ist eine Grundvoraussetzung für moderne Wissensgesellschaften.

    19. März 2007 1
  • : Wie Open Source Prozesse das Bildungssystem verändern
    Wie Open Source Prozesse das Bildungssystem verändern

    Die Online Education Database hat zehn Erfolgsgeschichten, wie Open Source Prozesse das Bildungssystem verändern. Da geht es dann um Wikipedia, Linux, OpenCourseWare, Project Gutenberg, etc.

    Kurz: Es geht um die Power von Peer-Production.

    6. März 2007