Wikipedia

  • : Netzpolitik-Podcast: Volker Grassmuck über die Wizards of OS 4
    Netzpolitik-Podcast: Volker Grassmuck über die Wizards of OS 4

    Und hier ist noch ein anderes und längeres Interview (MP3) zur Wizards of OS 4, diesmal mit Volker Grassmuck. In dem ca. 20 Minuten langen Interview geht es um die Themen der WOS4, den kulturellen Wandel auf dem Weg in die Wissensgesellschaft und um das vielfältige Rahmenprogramm, was die Besucher in den nächsten Tagen in Berlin erwartet.

    12. September 2006 1
  • : Netzpolitik-Podcast: Die Show des freien Wissens
    Netzpolitik-Podcast: Die Show des freien Wissens

    Am kommenden Samstag wird es im Rahmen der Wizards of OS 4 die „Show des freien Wissens“ geben. Ich habe dazu heute nach der WOS4-Pressekonferenz den Organisator der Show, Matthias Spielkamp dazu befragt. Hier ist das kurze Interview als MP3.

    „Freies Wissen“ – was soll das sein? Kann man es denn jemandem verbieten, etwas zu wissen? Man kann, und es wird auch getan: es wird Programmierern verboten, den Code anderer zu lesen, Musikern, Samples ihrer Idole zu verwenden, Wissenschaftlern, ihre eigenen Artikel online zu stellen. Doch es gibt Menschen, die sich dagegen wehren, dass das getan wird – und es sind inzwischen so viele, dass man von einer Bewegung sprechen kann. Ob das gut ist oder schlecht, ob die Ideen dieser Bewegung Sinn ergeben oder nicht, soll jeder selbst entscheiden. Spannend sind sie in jedem Fall, und das Thema hat mehr Konsequenzen für unseren Alltag, als viele bislang bemerkt haben. Damit das nicht so bleibt, gibt es diese Show. Sie wird das ganze weite Feld freien Wissens vorstellen: Musik, Filme, Infrastruktur, Games, Software. Aber nicht in Diskussionsrunden und Panels, sondern so, dass man sich auch dann nicht langweilt, wenn man sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat.

    Der Eintritt zur Show ist übrigens frei. Samstag, 15 Uhr in der Columbiahalle in Berlin. Das Interview steht unter der Creative Commons Namensnennungs-Lizenz und kann bei Namensnennung der Quelle (netzpolitik.org) gerne in anderen Medien geremixt werden.

    12. September 2006 2
  • : Streitgespräch zwischen Wikipedia und Britannica
    Streitgespräch zwischen Wikipedia und Britannica

    Das Wall Street Journal Online hat ein Streitgespräch zwischen Jimbo Wales von Wikipedia und Dale Hoiberg von Britannica: Will Wikipedia Mean the End Of Traditional Encyclopedias?

    At a gathering of Wikipedia contributors last month, Wikipedia founder Jimmy Wales urged them to put more emphasis on quality instead of quantity. In a bid to battle vandalism, the German version of the site is testing a new feature that will let administrators flag versions of articles as „nonvandalized,“ and those are the pages that will be shown to most visitors.

    Can Wikipedia’s everyone’s‑an-editor approach produce a reliable resource tool without scholarly oversight? Are traditional encyclopedias like Britannica limited by lack of input?

    12. September 2006
  • : Kommende Wizards of OS4: Wikipedia-Mitgründer stellt neues Projekt vor
    Kommende Wizards of OS4: Wikipedia-Mitgründer stellt neues Projekt vor

    Kleine Vorschau auf die kommende Wizards of OS 4 nächste Woche: Larry Sanger, Mitgründer der Wikipedia wird zum ersten Mal ein neues Enzyklopädie-Projekt vorstellen: Wikipedia founder to announce new encyclopedia project.

    Sanger who is now Director of Collaborative Projects for the Digital Universe Foundation suggests that his novel approach will provide a solution to the challenge of assessing and improving the quality of openly contributed articles. The announcement follows recent reports on the German-language Wikipedia introducing a quality-management mechanism whereby new page edits need to be approved by registered users before they become visible to everyone.

    In the same WOS4 session on Quality Management in Free Content, Martin Haase, professor of linguistics and board member of Wikimedia Deutschland e.V., will give insights into the intense debate on the Wikipedia mailing lists about who gets to approve edits. What Sanger‘s alternative is he‘s not saying yet. „One key element of the new project will not be revealed until the talk itself,” but, continues Sanger, „it will, I think, prove to be very exciting to all Wikipedia-watchers.”

    9. September 2006 1
  • : ZEIT-Dossier über die Wikipedia
    ZEIT-Dossier über die Wikipedia

    In der aktuellen (Offline) ZEIT ist ein längerer und lesenswerter Artikel über die Wikipedia. Vor allem die Entstehungsgeschichte und die beiden Gründungspersönlichkeiten Jimmy Wales und Larry Sanger werden in ihrem Werdegang beschrieben. Nachdem Jimmy Wales auf der letzten Wizards of OS 3 Konferenz war, ist bei der kommenden Wizards of OS 4 Larry Sanger in einem Panel zu „Quality Management in Free Content“ dabei.

    Vielleicht kommt der Artikel ja noch in den nächsten Tagen online.

    [Danke Roman]

    7. September 2006 3
  • : GTZ: Eschborner Fachtage 2006
    GTZ: Eschborner Fachtage 2006

    Seit heute morgen bin ich bei den Eschbornern Fachtagen 2006 der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ). Das Thema dieses Mal ist „WISSEN MACHT ENTWICKLUNG – Erfahrung teilen, Neues gestalten“ und damit dreht sich alles um „Wissensgesellschaften“.

    5. September 2006 6
  • : Wizards of OS 4 – Die Show des Freien Wissens
    Wizards of OS 4 – Die Show des Freien Wissens

    Hier ist die aktuelle Pressemitteilung zur „Show des Freien Wissens“ auf der kommenden Wizards of OS 4 in Berlin.

    » Freies Wissen? Freies Wissen!

    Von freier Software hat inzwischen schon fast jeder gehört. Aber freies Wissen, freie Filme, Musik, Infrastruktur – was soll das sein? Die Show des Freien Wissens, eine Publikumsveranstaltung im Rahmen des Informatikjahres, zeigt am 16. September in der Columbiahalle Berlin auf unterhaltsame Weise, was es damit auf sich hat.

    Der Siegeszug freier Software ist unaufhaltsam: Mittlerweile laufen 70 Prozent aller Webserver unter dem freien Betriebssystem GNU/Linux, der Firefox-Browser erobert die Herzen der Web-Surfer, OpenOffice die Büros. IBM, Google, Yahoo und viele andere Firmen investieren Milliarden Euro in die Entwicklung freier Software. Doch von freien Inhalten haben bisher die wenigsten gehört. Dabei sind auch freie Musik, Filme und Texte längst ein Bestandteil des Internet-Alltags – nur findet die „heimliche Revolution“, wie die Entwicklung bisweilen genannt wird, ohne großes Getöse statt. Das ist zwar sympathisch, aber fast ein wenig schade – denn hier passiert etwas, was größte Aufmerksamkeit verdient.

    Die Show des freien Wissens, die am 16. September um 15 Uhr in der Columbiahalle Berlin stattfindet, gibt der „heimlichen Revolution“ des freien Wissens eine Bühne. Äußerst unterhaltsam, nicht nur für Computer-Experten verständlich und spannend vermittelt die Show Grundlagen und Inhalte von freiem Wissen und freier Software. Helge Haas, bekannt als Fernseh-Moderator von ARD-Wissenschaftssendungen wie Q21 und Kopfball, stellt die spannendsten Projekte und ihre Macher vor. Zum Beispiel: Musiker, die ihre Songs kostenlos im Internet zur Verfügung stellen und trotzdem Geld mit ihrer Musik verdienen. Die Berliner Freifunk-Initiative, die an einem flächendeckenden freien Internet-Zugang in der Stadt arbeitet. Und der „Elvis des Cyberspace“ und Urheberrechts-Reformer Larry Lessig. Die Show richtet sich an ein Publikum von Jung und Alt, bietet neben dem 90-minütigen Bühnenprogramm die Gelegenheit mitzumachen und die Experten selbst zu befragen – und es winken attraktive Preise. Und das Beste: Der Eintritt zur Show des Freien Wissens ist, wie sollte es anders sein, frei. Einlass ab 14.30 Uhr. Um Anmeldung im Internet wird gebeten: www.wizards-of-os.org/show.

    Macher und Projekte des freien Wissens: Die Höhepunkte der Show

    Bestes Beispiel für freies Wissen ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia, die inzwischen nahezu jeder Surfer kennt, und die zu den 20 populärsten Websites der Welt gehört. Doch die meisten Nutzer machen sich wenig oder keine Gedanken darüber, dass Wikipedia nur entstehen konnte, weil ihr Wissen frei ist – frei im Sinne von freier Rede, nicht von Freibier, wie es Richard Stallman, der Vater der Free-Software-Bewegung, so unnachahmlich ausdrückte. Denn die Texte dürfen verändert und weiter gegeben werden – aber nur unter der Bedingung, dass das, was daraus entsteht, wieder verändert und weiter gegeben werden darf. Durch diesen “Vererbungseffekt “ ist garantiert, dass das Wissen nicht angeeignet werden kann und so immer wieder die Grundlage bildet für neues Schaffen, neue Werke, neue Kreativität.

    Seit Lawrence Lessig, Jura-Professor in Stanford, die Creative-Commons-Lizenzen entwickelt hat, verbreiten sich freie Inhalte wie ein Lauffeuer. Diese CC-Lizenzen erlauben es Kreativen, ihre Werke anderen auf einfache Art und Weise zur Verfügung zu stellen, so dass diese daraus Neues entwickeln können. Bereits vier Jahre nach der „Erfindung“ der Lizenzen stehen mehr als zehn Millionen CC-lizenzierte Werke im Internet bereit, um von anderen nicht nur genutzt, sondern auch re-mixed, neu arrangiert und umgeschrieben zu werden. Ein guter Anlass, sich von Lawrence Lessig selbst berichten zu lassen, wie er auf die Idee kam und was ihn antreibt. Der „Elvis des Cyberspace“, wie ihn das Kult-Magazin Wired nennt, wird in der Show zu Gast sein.

    Ebenso wie der Netlabel-Musiker Disrupt aus Leipzig, der seine Dub-Reggae-Stücke frei zum Download zur Verfügung stellt – so wie Tausende andere Musiker, die ihre Musik bekannt machen wollen und dank des Internet nicht mehr auf den Plattenvertrag eines Major Labels angewiesen sind. Der Musikjournalist und Buchautor Moritz mo. Sauer, selbst Betreiber eines Netlabels, das bereits für den Grimme-Online-Award nominiert war, wird Hintergründe erläutern und Chancen für Musiker aufzeigen. Vielleicht sitzt der nächste, bislang unentdeckte Netz-Star ja bereits im Publikum.

    Die neueste Entwicklung sind freie Filme. Mit freier Software produziert, unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht, ist etwa die Fantasy-Animation „Elephants Dream“ gerade zum Shooting Star der Filmwelt aufgestiegen: weit mehr als eine halbe Million Downloads sprechen für sich. Die ersten Re-Mixes des Films, dank CC-Lizenzierung selbstverständlich legal und erwünscht, sind inzwischen ebenfalls im Netz zu bewundern. „Elephants Dream“ ist einer der erstaunlichen Filme, die im Filmprogramm der „Show des Freien Wissens“ zu sehen sind.

    Die Show des freien Wissens wird vom WOS (Wizards of OS) e.V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Medienkulturzentrum c‑base und dem mit dem Grimme Online Award ausgezeichneten Urheberrechtsportal iRights.info veranstaltet. Sie ist Teil des Wissenschaftsjahres 2006, das die Informatik und ihrer vielfältige Anwendung beleuchtet. Das Informatikjahr wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert, durchgeführt wird es gemeinsam mit mehr als 350 Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur.

    » Show des Freien Wissens, Samstag, 16. September 2006, 15.00 Uhr, Columbiahalle, Columbiadamm 13–21, 10965 Berlin

    Zum Disclaimer: Ich bin als Mitglied des Programmkomitees an der Organisation beteiligt, netzpolitik.org ist Medienpartner und newthinking ist normaler Partner der WOS4.

    29. August 2006 1
  • : Wikipedia down …
    Wikipedia down …

    Ach, falls sich jemand wundert, warum die Wikipedia heute Abend nicht zu erreichen war. Der US-Provider Congent hatte aufgrund einer DMCA-Beschwerde gleich mal den kompletten IP-Block gesperrt.

    Cogent deleted ip block of wikimedia. They received an apparently improper DMCA takedown notice and deleted the ipblock of wikimedia. No ipadress = no website […] The ip-addresses Wikimedia was using where owned by Cogent. The where leased to the ISP of Wikimedia.

    Inzwischen wurden die IPs wieder freigeschaltet, hinter den Kulissen bemüht man sich um eine Lösung. Könnte durchaus noch spannend werden. Mehr in Kürze im Heiseticker.

    Nachtrag, 19.08.: http://www.heise.de/newsticker/meldung/77032

    18. August 2006 7
  • : Wizards of OS 4 – Information Freedom Rules
    Wizards of OS 4 – Information Freedom Rules

    Volker Grassmuck hat für Telepolis die Themen der kommenden Wizards of OS 4 zusammengefasst: Information Freedom Rules.

    Wir schreiben das Jahr 2006. 15 Jahre nach Start der GNU General Public License, 10 Jahre nachdem John Perry Barlow die Unabhängigkeit des Cyberspace erklärte und 5 Jahre nach Gründung der Wikipedia. Zeit für eine Bestandsaufnahme.

    Freie Protokolle ermöglichen das Internet. Freie Software dominiert auf den Servern. Die Freiheitsbewegung in den Wissenschaften geht mit großen Schritten voran. Die freie, kooperative Online Enzyklopädie Wikipedia ist als Referenz fest etabliert. Und jeden Tag sind es mehr Menschen, die kulturelle Ausdrucksformen jeder Art frei erschaffen und miteinander austauschen.

    Unbedingt vormerken und kommen: „Wizards of OS 4 – Information Freedom Rules“ – 14.-16 September in Berlin.

    7. August 2006 2
  • : Wikimania 2006
    Wikimania 2006

    In Cambridge / USA findet gerade die zweite Wikimania statt. Es gibt Streams im Real Media Format (Könnte auch etwas freier sein, ist immerhin eine Wikipedia-Konferenz) und die Eröffnungsrede von Jimbo Wales ist schon online zu finden. Vor Ort sind viele Blogger und via Technorati findet man genug Mitschriften der Diskussionen und Reden. Ansonsten kann man auch noch via IRC teilnehmen.

    Update:

    Heise: Wikimania: Gedämpfter Optimismus über freie Lizenzen.
    Heise: Wikimania: Ein legales Fundament für den Umgang mit freien Inhalten.
    Heise: Wikimania: Wikimedia Foundation wächst.

    Lesenswerte Zusammenfassungen hat auch das Wikipedistik-Blog.

    4. August 2006 1
  • : Netzeitung überrascht mit Netzkompetenz
    Netzeitung überrascht mit Netzkompetenz

    Herrjemine, die Netzeitung zeigte auch schonmal mehr Netzkompetenz in früheren Tagen. In dem Artikel über die Gründung der Piratenpartei in Österreich mit dem „wenig“ reisserischen Titel „Raubkopierer gründen «Piratenpartei»“ findet man folgende Stilblüte:

    Die deutsche Piratenpartei soll Anfang September gegründet werden. Das kündigen die Organisatoren im Online-Lexikon Wikipedia und eigenen Diskussions-Foren an. Dort planen sie auch das gemeinsame Vorgehen. Die neue Partei solle «die Meinungsfreiheit und Privatsphäre aller Menschen in Deutschland wieder herstellen», heißt es bei Wikipedia.

    Liebe Netzeitung: Da gibt es zwar ein Wiki, aber nicht jedes Wiki ist gleich die Wikipedia. Das dort verwendete Wiki mag zwar der Wikipedia ähnlich sehen, aber das liegt einfach daran, dass beide technisch auf die Freie Software Mediawiki zurückgreifen.

    Update: Wurde schnell korrigiert.

    3. August 2006 5
  • : Brockhaus auf den Spuren von Google Answers und Wikipedia
    Brockhaus auf den Spuren von Google Answers und Wikipedia

    Das Bibliographische Institut & F. A. Brockhaus AG (BIFAB), Hersteller von Duden und der traditionsreichen Enzyklopädie steigt in das modische Geschäft mit den Communities ein, darauf lassen ein zeitweilig erreichbarer Prototyp und eine Projektbeschreibung eines österreichischen Instituts schließen.

    „aLEXander“ soll – so die Beschreibung des Instituts für Informationssysteme und Computer Medien (IICM) „verschiedene Datenquellen wie den Brockhaus Multimedial (Enzyklopädie) und Die Presse (Tageszeitung) zusammenführ[en]“. Zudem sollen die Benutzer eigene Texte hinzufügen können.

    Neben der Enzyklopädie Wikipedia, die es innerhalb weniger Jahre zu einem der populärsten Webseiten geschafft hat, gehört es inzwischen zur Standardausrüstung von Portalanbietern, Wissensgemeinschaften zu hegen. Den Anfang machte 2002 der Suchmaschinenprimus Google mit „Google Answers“. Fragende durften Preise für die korrekte Beantwortung ausloben, das Projekt gehört zu den eher weniger auffälligen Seiten von Google. 2006 zogen Lycos und Yahoo nach, letztere auch seit Juni auch in deutscher Sprache. Statt Geld winken den Teilnehmern hier Punkte und Anerkennung.

    Das IICM entwickelt seit Jahren unter anderem die Software für die Brockhaus-Infotainmentsoftware „Brockhaus multimedial“, die ein Kind des 15-bändigen Brockhaus-Lexikons ist. Der zweite Content-Lieferant ist die österreichische Tageszeitung „Die Presse“, die der Styria Medien-AG gehört. Letztere ist auch die Sponsorin eines Lehrstuhls an der Uni Graz für „zukunftsweisende Medientechnologien“. Bereits im Frühling 2005 hatte es Andeutungen gegeben, eine lexikalische Community aufzubauen.

    Gesponsert durch den Lehrstuhl wurden im vergangen Jahr mehrere wissenschaftliche Publikationen des Institutsleiters Herrmann Maurer und Josef Kolbitsch, die bereits für den Dezember 2005 einen Prototypen angekündigt hatten. Das dahinterliegende System „Kōrero“ ist eine Anspielung auf das hawaiianische Wort „wiki“, das sich mit „schnell“ übersetzen lässt.

    Im Laufe des Tages konnten Surfer unter der zu dem IICM gehörenden IP 129.27.200.58 einen frühen und nur teilweise funktionierenden Prototypen von aLEXander austesten. Aktivster Benutzer war zu diesem Zeitpunkt der Geschäftsführer der BIFAB-Tochter „Brockhaus Duden Neue Medien“ (BDNM), Bernd Kreissig. BDNM ist seit Jahren verantwortlich für die Herausgabe aller elektronischen Produkte des Verlags.

    Teile von aLEXander sind weiterhin über den Google-Cache einsehbar.
    BIFAB wies im abgelaufenen Jahr einen Verlust von mehreren Millionen Euro aus. Für das Geschäftsjahr hofft man auf steigenden Umsatz und die Rückkehr in die Gewinnzone. Ob aLEXander dazu beitragen kann, wird sich zeigen.

    28. Juli 2006 1
  • : Wikicharts – Die beliebtesten Wikipedia-Artikel
    Wikicharts – Die beliebtesten Wikipedia-Artikel

    Was haben Israel, Dornfinger, Sex und die Operation Cobra gemeinsam? Sie sind momentan alle in den Top20 der beliebtesten Seiten auf der deutschen Wikipedia. Sagt Wikicharts, ein kleines Script, was als Seitenaufrufzähler arbeitet.

    28. Juli 2006 3
  • : Sonntag beim Zündfunk
    Sonntag beim Zündfunk

    Am kommenden Sonntag Abend, den 16.7., bin ich zwischen 22 und 23 Uhr beim Zündfunk auf Bayern2-Radio in der Sendung „Generator“ zu hören. Thema der Sendung ist „Wir sind alle kleine Sender – Wie das Web2.0 uns verändert“. Der Redaktionsleiter von jetzt.de, Dirk von Gehlen, und der französisch-kanadische Cyberphilosoph Pierre Lévy kommen neben mir in der Sendung zu Wort. Ich bin mal gespannt.

    Die Sendung kann man auch ausserhalb Bayerns via Livestream hören (Leider nur Real und WMA).

    14. Juli 2006 1
  • : Wizards of OS 4 – Information Freedom Rules
    Wizards of OS 4 – Information Freedom Rules

    Die erste Pressemitteilung zur kommenden WOS4 ist soeben verschickt worden:

    Internationale Konferenz Wizards of OS 4 vom 14.–16. September 2006 in Berlin zu den Themen freie Software und freies Wissen

    Berlin, 10. Juli 2006 – Die digitale Revolution hat die medientechnischen und die Eigentumsvoraussetzungen von kulturellen, künstlerischen und allen anderen Wissenspraktiken tief greifend verändert. Information – und zu einem wesentlichen und wachsenden Teil freie Information – kennzeichnet die Informationsgesellschaft. Kreative Individuen, Netzwerke und kleine Gruppen sind die Pioniere bei der Auslotung der neuen Möglichkeiten. Neue Genres wie Filme, die mit so genannten Game-Engines erstellt werden, neue Formen der kooperativen Berichterstattung unter dem Namen Citizens Journalism und neue Verwertungsformen in der Musikindustrie wie die Netlabels entstehen.

    Die internationale Konferenz Wizards of OS 4 – Information Freedom Rules (WOS 4) wird sich vom 14. bis 16. September 2006 den Themenfeldern freie Software, freie Inhalten und freie Infrastrukturen widmen, wichtige Trends und innovative Projekte aus diesen Themenfeldern präsentieren und zur Diskussion stellen. Ort der Konferenz, zu der mehr als 100 namhafte Wissenschaftler, Techniker, Künstler und Aktivisten sowie über 1.000 Besucher aus aller Welt erwartet werden, ist die Berliner Columbiahalle und der benachbarte Columbiaclub. Ab sofort können sich alle Interessenten auf der Website www.wizards-of-os.org für die Konferenzteilnahme anmelden. Der Preis für alle drei Tage der Konferenz liegt bei 60,00 € (erm. 30,00 €) und 25,00 € (erm. 12,00 €) für einen Tag. Die Konferenzsprache ist Englisch.

    Den Kern der WOS 4 wird die dreitägige Konferenz in der Columbiahalle Berlin mit Vorträgen, Panels, Workshops und Performances bilden. Eingebettet in die Konferenz in der Columbiahalle präsentiert sich dann am Samstagnachmittag in deutscher Sprache die Publikumsveranstaltung „Die Show des freien Wissens“. In der Show werden populär und allgemeinverständlich die Grundlagen und Inhalte von freiem Wissen und freier Software vermittelt. Die Veranstaltung richtet sich explizit auch an ein Publikum ohne Fachkenntnisse. Im Umfeld gibt es weitere Workshops, Filmpro-gramme, Community Meetings und künstlerische Interventionen. So zeigt das Tesla – Berlins Ort für mediale Künste im Podewil – Filme, die im thematischen Schnittfeld von freiem Wissen und Medienkunst situiert sind. Die internationale Freifunkgemeinde wird sich im Club c‑base zusammenfinden. Am Sonntag, 17. September, finden im Erwin Schrödinger-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin weitere Workshops statt.

    Die Schwerpunkte der WOS 4:

    · Netlabels: Die Netlabels zeigen eindrücklich wie die mächtige Verbindung von Produktionswerkzeugen auf dem PC mit dem globalen Vertriebskanal Internet kulturelle Praktiken verändert. Darunter versteht man Online-Labels, die Musik meist als kostenlosen Download zur Verfügung stellen. Von Musikern für Musiker gemacht, verbreiten sie sich explosionsartig, während gleichzeitig die großen Plattenfirmen über ihren Niedergang klagen. Wo diese ihre verbliebe- nen Felle mit Schutztechnologie und Massenklagen retten wollen, lassen jene ihre Musik frei – frei von Kosten, frei weitergebbar und oft auch frei veränderbar.

    · Brasilien: Als „Open Source Nation“ nimmt Brasilien national und international eine Vorreiterrolle bei der Verwirklichung der freiheitlichen Potentiale der digitalen Kultur ein. Die Partnerschaft mit dem brasilianischen Kultur-ministerium und dem Kulturminister Gilberto Gil ermöglicht es der WOS 4, die eindrucksvollsten Zeugnisse dieser Entwicklung vorzustellen.

    · „Die Show des freien Wissens“: Bei früheren WOS-Konferenzen wurde der Wunsch nach Einführungsveranstaltungen und Vermittlung für Neugierige laut. Erstmals wird daher im Rahmen der WOS 4 eine Wissens- Show auf unterhaltsame Weise aufzeigen, wie freies Wissen eigentlich funktioniert, wie es geschaffen und verbreitet wird, wie man es finden und nutzen kann, welche Bedeutung es im Alltag des Einzelnen hat und welche Einstiegsmöglichkeiten es für eine eigene Beteiligung gibt. Die Show richtet sich insbesondere an Schüler und Studenten.

    Die Wizards of OS hat sich mit drei Konferenzen (1999, 2001 und 2004) und mehreren Workshops international als Ort etabliert, an dem auf hohem Niveau spartenüber-greifend über die Grundlagen des kulturellen Schaffens im Digitalzeitalter debattiert wird. Aufbauend auf diesem guten Ruf wird die WOS 4 gemeinsam mit der AG Informatik und Gesellschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, Tesla und weiteren Partnern erarbeitet und richtet sich gleichermaßen an ein Berliner wie an ein inter-nationales Publikum. WOS 4 steht unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Dr. Annette Schavan und wird im Rahmen des Informatikjahres durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), den Hauptstadtkulturfonds und die Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

    *** Wizards of OS 4 – Information Freedom Rules ***
    Internationale Konferenz
    14. bis 16. September 2006
    Columbiahalle und Columbiaclub,
    Columbiadamm 13–21, 10965 Berlin

    Mehr Informationen:
    www.wizards-of-os.org

    10. Juli 2006 2
  • : Stabile Artikel in der Wikipedia
    Stabile Artikel in der Wikipedia

    Mathias Schindler hat SpOn erklärt, wie das bei der Wikipedia mit der Idee von „stabilen Artikeln“ funktionieren kann und SpOn hat daraus einen längeren Artikel mit einem reisserischen Titel gemacht: Wikipedia plant Zwei-Klassen-Gesellschaft.

    7. Juli 2006 2
  • : iCommons Summit 5 – der Rest
    iCommons Summit 5 – der Rest

    So, ich bin wieder zurück in Berlin, zumindest für kurze Zeit. Der Rückweg war ganz schön anstrengend. Insgesamt 27 Stunden hab ich in zwei vollen Flugzeugen und auf den Flughäfen von Rio, Madrid und Tegel verbracht, mit etwas Schlaf zwischendurch, soweit das überhaupt möglich war. Aber in der letzten Nacht kontne ich wenigstens etwas Schlaf vor dem Wochenende nachholen. Unglücklicherweise regnete es die beiden letzten Tage in Rio – mit Strand war da nichts. Dafür gabs noch ein Brasilienspiel kurz vor dem Abflug und etwas Ambiente drum herum. Dort haben tatsächlich sämtliche Geschäfte um 11 Uhr geschlossen, damit alle Brasilianer um 12 Uhr Mittags das Spiel sehen konnten. Eine gespenstige Atmosphäre. Natürlich liefen die meisten Einwohner und fast alle Touristen in gelben T‑Shirts durch die Gegend. Und direkt nach dem Abpfiff wurden an Strassenkreuzungen Soundsystems aufgebaut und Strassenhändler boten ihre Waren an. Leider gabs bei den Soundsystems nur schlechte Musik. Klang etwas alles ein wenig wie Dieter Bohlen auf brasilianisch – also eher Kirmesmusik. Trotzdem lustig anzusehen. Aber ich kann zu Kirmesmusik echt nicht tanzen – der Beat und die Soundstruktur sind einfach zu schlecht.

    Sonntag Abend ist der iSummit offiziell zu Ende gegangen. Vorher gabs noch das dänische Free Beer auf dem Dach des Hotels mit Sonnenuntergang und dem Strand zu unseren Füssen. Ich hab auf meinem Rechner noch ein Interview mit Henrik Moltke von den Free Beer Leuten, was ich aber noch etwas nachbearbeiten muss. Das gibts also nächste Woche erst. Sonntag ist das Internet auch endgültig zusammen gebrochen und war nicht mehr nutzbar. Deswegen gabs auch nichts mehr gebloggtes aus Rio selbst.

    Am Sonntag morgen war noch ein sehr interessantes Panel zum Thema „Global Commons“. Cory Doctorow erklärte ausführlich, wieso die Electronic Frontier Foundation mit vielen anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen zur WIPO gegangen ist. Zuerst gab es viele Zweifel und Skepsis, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt. Immerhin kostet es sehr viele Ressourcen, bei den vielen Meetings in Genf vor Ort zu sein. Allerdings haben sie ziemlich schnell festgestellt, dass es sehr wichtig ist, den Regierungsvertretern, die meist unbedarft dort sitzen und von vielen Themen keine Ahnung haben, eine alternative Position anzubieten. Eine ähnliche Erfahrung hatten wir als zivilgesellschaftliche Vertreter auch beim UN Weltgipfel zur Informationsgesellschaft gemacht. Bisher gabs dort immer nur die Lobbyisten der Unterhaltungsindustrie, die z.B. oftmals versuchten, Themen, die in den USA nicht durchsetzungsfähig waren, über die WIPO in die nationale Politik zu bringen. Cory nannte das Beispiel der Broadcast-Flag, also der Verschlüsselung von Radioprogrammen. Die Vertreter der Filmindustrie hatten vielen Diplomaten einfach erzählt, dass dies in den USA Recht sei und so waren die Diplomaten über die Alternativmeinungen der Bürgerrechtler überrascht, von denen zu hören, dass Themen wie die Broadcast-Flag in den USA nicht durchsetzungsfähig waren. Auch snd viele Diplomaten froh, von den Bürgerrechtlern Klartext zu hören, was gerade abläuft und nicht immer nur die diplomatisch verklauselierte Sprache, die bei UN-Organisationen zwischen den Regierungsvertretern üblich ist. Ein grosses Problem, aber auch eine Chance, bei der WIPO (und nach meiner Erfahrung nach überall auf UN-Ebene) ist, dass Regierungsvertreter weitgehend autonom handeln. Meist bekommt die Bürokratie zuhause überhaupt nicht mit, was die Gesandten dort überhaupt verhandeln und wie sie entscheiden, wenn sie nicht direkt mit einem Votum ausgestattet wurden. Es bringt also sehr viel, wenn man die Vertreter einzelner Länder von alternativen Positionen auf dem Flur überzeugt. Wenn ich Zit habe, werde ich in nächster Zeit auch mal von der Wipo live berichten. Lust habe ich schon lange, aber alels eine Ressourcenfrage – und zwischendurch muss ich auch mal Geld verdienen, um mir den Luxus dieses Blogs leisten zu können.

    Jimbo Wales brachte danach seinen üblichen „Wikipedia für Einsteiger“-Vortrag mit den bekannten Argumenten und ein wenig Abwechslung. Ein Schwerpunkt war die Zensur in Chian und wie Wikipedia damit umgeht. Eine sehr aktive Wikipedianerin stammt aus Taiwan und schreibt an der chinesischsprachigen Wikipedia mit. Diese wird natürlich zensiert, und auch IRC, der übliche Kommunikationsweg in der Wikipedia wird in China zensiert. Die chinesischen Wikipedianer weichen daher auf Skype aus, um miteinander und mit Taiwan zu kommunizieren. Seitdem Skype auch in einer chinesischen zensierten Variante erschienen ist, tauschen sie Wege aus, an die unzensierte Variante zu kommen – und bisher klappt das immer. Eines der Hauptargumente von Jimbo Wales in seinen Vorträgen ist immer, dass Messer ja wegen ihrer Gefährlichkeit und ihres Designs auch nicht verboten würden – bei Kommunikationstechnologien käme allerdings schnell immer der Ruf nach Zensur und einer Änderung des Designs.

    Nhlanhla Mabaso aus Südafrika hielt seinen Vortrag dann mit einem Handy, um die Bedeutung von mobiler Kommunikation in Afrika zu verdeutlichen. Er forderte, dass die „digital Commons“ auch in der Mobilfunkwelt stattfinden sollte. Sonst hab ich leider morgens wenig mitbekommen von dem Vortrag, weil sein Akzent zu stark war und er keine Folien zum mitschreiben verwendete.

    Danach beschrieb Jamie Love von CPTech (Die sich übrigens bald umbenennen werden, weil CPTech etwas kompliziert klingt. Der neue Name ist besser, aber der ist noch nicht offiziell), wie es zur „Access to knowledge“-Bewegung (a2k) gekommen ist. Man suchte um Jahre 2004 nach einem gemeinsamen Nenner, um all die Kampagnen für Freie Software, Freies Wissen, digital Commons, Patentreform, Net-Neutrality, Open Access, Informationsfreiheits, etc. unter einen gemeinsamen Hut zu bekommen. Und bei einem Brandstorming entstand daraus „a2k“, also „Zugang zu Wissen“. Vorbild ist eine Kampagne von Ärzte oder Grenzen für den Zugang zu Medikamenten, die einen grossen Erfolg im letzten Jahrzehnt hat. a2k ist eine neue soziale Bewegung über alle Ländergrenzen hinweg und das Ziel der Kampagne ist schnell evaluierbar: Gibt es einen Zugang zu Wissen – oder nicht? Im Moment wird Wissen ja immer mehr verschlossen und privatisiert, anstatt die Möglichkeit zur Entwicklung und Innovation zu nutzen – global wie lokal.

    Anschliessend war ich noch im Panel „The public sector commons and building national public domains“. Dort ging es darum, wie man Regierungsinformationen und öffentlich finanzierte Publikationen unter Creative Commons lizenzieren kann und welche Schwierigkeiten dabei auftreten. Das war mässig interessant, zumindest für mich gab es wenig neues zu hören. Es ist oftmals auf einzelne Personen in der Bürokratie ankommt und dass es kompliziert ist, weil die Urheberrechte oft kompliziert geregelt sind. Irgendwie ist das ähnlich bei der Einführung von Freier Software in Behörden.

    Abends nach dem Free Beer Empfang gab es noch ein Konzert mit freier Musik in einem Club in Rio. Zuerst legten Mediasana auf, ein politisches VJ-Projekt aus Rio, die richtig fette BigBeats mit politischen Messages unterlegen. Ich fands richtig cool. Auf deren Webseite finden sich kleinere Videos – leider teilweise als WMV. Fast noch cooler war BNegão, eine sehr populäre brasilianische Band, die ihre Musik unter einer CC-Lizenz veröffentlichen. Vor zehn Jahren hätte man ihre Musik Crossover genannt – war eher ein Mix aus HipHop, Dub, Rock und was weiss ich noch alles. Insgesamt mit sieben Menschen auf der Bühne und das hat richtig gerockt. Ihre Musik findet man als MP3 hier. Anhören lohnt sich und live sind sie noch besser.

    insgesamt war der iCommons Summit richtig lohnenswert. Inhaltlich gibt es zwar auf Konferenzen wie der kommenden Wizards of OS 4 (Termin buch und kommen: 14.-16 September 2006 in Berlin!) mehr Input, aber der Schwerpunkt lag auch eher auf globaler Vernetzung und Menschen zusammen bringen, die in ihren Ländern an ähnlichen Projekten arbeiten. Nächstes Jahr findet der iSummit übrigens in Dubrovnic / Kroatien statt. Das dürfte zumindest für viele Europäer einfacher zu erreichen sein, die nicht wie ich ein Stipendium für Flug- und Hotelkosten bekommen haben. Ich meinte ja spasseshalber, dass ich aus Berlin locker mit dem Fahrrad anreisen könnte. Schön, wenn ich die Zeit dafür hätte. :)

    Montag war noch der zweite Teil des „NGO-in-a-Box Workshop“, den wir in einem Ponto de Cultura in einer Favela in Rio abgehalten haben. Favelas werden die Armenviertel in Brasilien genannt und es war recht eindrucksvoll, mal die Realitäten dort zu sehen. Der Ponto de Cultura, wo wir waren, glich eher einer Ruine. Die Brasilianer erklärten uns, dass es üblich wäre in Brasilien, dass Politiker oft feierlich mit dem Fernsehen neue Kulturzentren eröffnen und dem Projekt nach der nächsten Wahl oder nur wenigen Monaten später den Geldhahn zudrehen. In diesem Ponto de Cultura gab es bisher einen renovierten Raum – die Eingangshalle. Verschiedene Aktive von „eStudio Libre“ bauen jetzt dort ein Linux Schulungszentrum mit alten gebrauchten Computern auf, die sie von Firmen bekommen. Und gleichezitig soll das Gebäude nach und nach renoviert werden. Eigentlich wollte ich von da bloggen, aber der Strom fiel zu oft aus und einmal war mein fast fertiger Eintrag dadurch vernichtet. Als Deutscher rechnet man ja nicht damit, dass das Stromnetz überlastet ist. Auf jeden Fall eine Erfahrung fürs Leben – spätestens nach dem zweiten Zusammenbruch.

    Und hier ist noch ein kleines Video, wie Gilberto Gil das Free Beer probiert:

    Hier klicken, um den Inhalt von video.google.com anzuzeigen.

    29. Juni 2006 2
  • : Schweiz: Wikipedia Tag 2006 – Referate als OGG
    Schweiz: Wikipedia Tag 2006 – Referate als OGG

    Wer den Wikipedia Tag 2006 in der Schweiz verpasst hat, kann nun alle Referate auch als OGG Vorbis downloaden und anhören. Die Veranstaltung wurde organisiert vom neu gegründeten Verein Wikimedia CH. In den Zeitungen hat der Tagesanzeiger darüber berichtet.

    29. Juni 2006
  • : Wikipedia Acadamy Mitschnitte
    Wikipedia Acadamy Mitschnitte

    Die Mitschnitte der Wikipedia Academy in Göttingen finden sich hier.

    18. Juni 2006
  • : Wikipedia: Wenn die Deutschen etwas machen, dann richtig
    Wikipedia: Wenn die Deutschen etwas machen, dann richtig

    Gerade in den Kulturnachrichten vom Deutschlandradio um 15:30h gekommen:

    Wikipedia-Gründer: Deutsche schreiben die besten Beiträge.
    Wenn die Deutschen etwas machen, dann richtig. Das gilt auch für das Internet. Dieses ist zwar eine amerikanische Erfindung, aber der deutsche Teil des Wissensportals Wikipedia hat die qualitativ besten Beiträge. Findet jedenfalls der Wikipeka-Gründer Jimmy Wales, und der muss es schließlich wissen. Wales sprach auf einer Konferenz in Göttingen, auf der gezielt Akademiker als Autoren für das Online-Lexikon angeworben werden sollen.

    16. Juni 2006 9