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: Netzpolitischer Wochenrückblick: KW 10
Quelle: <a href="http://love-for-pugs.tumblr.com/post/44785002863/omg-i-just-cant-even-cute" >love-for-pugs</a> : Netzpolitischer Wochenrückblick: KW 10 Teilgeständnis von Bradley Manning: Keine Kollaboration mit dem Feind
Bradley Manning ist seit Mai 2010 in Militärgewahrsam. 22 Anklagepunkte wurden ihm im Februar 2012 verlesen, darunter Geheimnisverrat und “Kollaboration mit dem Feind”. Ihm wurde vorgeworfen, geheime Dokumente an WikiLeaks weitergegeben zu haben, unter anderem das “Collateral Murder” Video und mehr als 250.
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: Google Transparenzbericht erfasst jetzt auch FBI Anfragen
Auskunftsersuchen nach Berichtszeitraum; <a href="http://www.google.com/transparencyreport/userdatarequests/US/" >google.com</a> : Google Transparenzbericht erfasst jetzt auch FBI Anfragen Nachdem der Transparenzbericht von Google seit 2010 auch Zahlen zu staatlicher Einflussnahme und seit 2012 solche zu Löschungen wegen angeblicher Copyright-Verletzungen, kommen nun Daten von Anfragen des FBI hinzu. Die Ermittlungsbehörde des US-Justizministeriums kann bei ‚Ermittlungen zur nationalen Sicherheit’ Daten von Nutzerinnen und Nutzern mittels National Security Letters (NSL) und ohne richterliche Verfügung anfordern: Name, Adresse, Dauer des Dienstes und Abrechnungsunterlagen für die Orts- und Ferngespräche eines Nutzers, laut Google jedoch keine Informationen wie Gmail-Inhalte, Suchanfragen, YouTube-Videos oder IP-Adressen.
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: „Staatlich unterstützte Angreifer“ versuchten Mail-Accounts myanmarischer Journalisten zu hacken
: „Staatlich unterstützte Angreifer“ versuchten Mail-Accounts myanmarischer Journalisten zu hacken Journalistinnen und Journalisten der myanmarischen Nachrichtenportale ‚The Voice Weekly’ und ‚Eleven Media’, einige ihrer Techniker sowie ein schwedischer Journalist, der über Myanmar schreibt, erhielten vor einigen Tagen eine Warnung beim Öffnen ihres G‑Mail-Accounts: „We believe state-sponsored attackers may be attempting to compromise your account or computer“.
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: Google Transparenzbericht: Deutsche Behörden fragen dreimal so viele Nutzerdaten an wie vor drei Jahren
: Google Transparenzbericht: Deutsche Behörden fragen dreimal so viele Nutzerdaten an wie vor drei Jahren Deutsche Behörden stellen alle drei Stunden bei Google eine Anfrage nach Nutzerdaten für strafrechtliche Ermittlungen. Das geht aus aktuellen Daten des Transparenzberichts hervor, den der Internet-Gigant regelmäßig veröffentlicht. Bei jeder zweiten Anfrage gibt Google die Daten heraus, die andere Hälfte erfüllt die gesetzlichen Anforderungen nicht.
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: Free Zone: Google und die Netzneutralität sind schon lange nicht mehr beste Freunde
: Free Zone: Google und die Netzneutralität sind schon lange nicht mehr beste Freunde Hat der Google-Konzern die Netzneutralität verraten? So klingt zumindest das Medienecho, nachdem bekannt wurde, dass der Internet-Riese einen französischen Provider für den Traffic seiner Tochterfirma YouTube Geld bezahlt. Tatsächlich fällt Google dem Kampf um ein echtes Netz gleich an mehreren Stellen in den Rücken.
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: Leistungsschutzrecht im Bundestag: „Der Gesetzesentwurf wird einhellig von deutschen Urheberrechtlern zu Recht abgelehnt“
: Leistungsschutzrecht im Bundestag: „Der Gesetzesentwurf wird einhellig von deutschen Urheberrechtlern zu Recht abgelehnt“ Das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist systemwidrig und erzeugt erhebliche Probleme. Das ist das Fazit eines Sachverständigen für den Rechtsausschuss des Bundestages. Damit das Gesetz schnell verabschiedet werden kann, soll das auch die einzige Anhörung bleiben. Die Begründung der Bundesregierung: Immerhin sitzen ja die Lobbyisten mit am Tisch.
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: Wikipedia, BBC, CNN uvm. auf Microsofts Copyright-Löschlisten
: Wikipedia, BBC, CNN uvm. auf Microsofts Copyright-Löschlisten In dem Maße, in dem private Rechtsdurchsetzung durch Entfernung von Suchresultaten bei Google zunimmt, steigt auch die Zahl von fälschlicherweise beantragten Löschungen aus dem Suchindex. Laut Transparenzreport erreichte die Zahl der Löschanfragen vergangenen Monat mit über 12 Millionen URLs einen neuen Höchstwert, Tendenz weiterhin stark steigend.
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: Tagesspiegel korrigiert: Netzpolitik bekommt kein Lobby-Geld von Google
: Tagesspiegel korrigiert: Netzpolitik bekommt kein Lobby-Geld von Google Sidney Gennies hat heute im Tagesspiegel über das Leistungsschutzrecht geschrieben. Darin stand zunächst dieser Satz:
Obwohl der Verein Netzpolitik auch Geld von Google für seine Lobbyarbeit gegen das Leistungsschutzgeld (sic!) bekommen hat, sehen nicht alle dort die Kampagne von Google positiv. „Inhaltlich hat Google Recht“, meint Andre Meister. -
: Google-Kampagne: Der Feind meines Feindes ist mein Freund
CC-BY-NC-SA @PHOTO : Google-Kampagne: Der Feind meines Feindes ist mein Freund Das war ja klar. Der Google-Beißreflex schlägt wieder zu. Nachdem Google in allerletzter Minute eine offene Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht fährt, wird dies nicht als Chance begriffen, endlich das Thema einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, sondern erst einmal angegangen.
Sollten Netzaktivisten die Kampagne nicht super finden? Google mobilisiert auf der deutschen Startseite für ein Thema, das die „Netzbewegung“ nie richtig auf die Tagesordnung setzen konnte. -
: Politische Kampagnen von Google: Großkonzerne sind nicht immer Teil der Lösung, sondern auch Teil des Problems
: Politische Kampagnen von Google: Großkonzerne sind nicht immer Teil der Lösung, sondern auch Teil des Problems Erst die Internationale Fernmeldeunion, jetzt das Leistungsschutzrecht: Der Internet-Konzern Google hat gleich zwei politische Kampagnen in einer Woche gestartet. Das ist legitim und kann uns helfen, wenn wir die selben Interessen vertreten. Das kann aber auch schief gehen und muss kritisch hinterfragt werden, wie es ein Beitrag auf der Netzkritik-Liste nettime tat.
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: Google startet Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht
: Google startet Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht Google Deutschland startet mit einer eigenen Kampagne „Verteidige Dein Netz“ gegen das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Momentan besteht die Kampagne aus einem Video, „10 Fakten zum Leistungsschutzrecht“ (aus Googles-Sicht), einer „Finde Deinen Bundestagsabgeordneten-App“ und der Möglichkeit sich für einen Newsletter einzutragen, um auf dem laufenden zu bleiben.
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: Internationale Fernmeldeunion ITU: Google steigt mit eigener Kampagne in den Kampf um Internet Governance ein
: Internationale Fernmeldeunion ITU: Google steigt mit eigener Kampagne in den Kampf um Internet Governance ein Wie soll das Internet zukünftig reguliert werden? Diese grundsätzliche Frage wird nächsten Monat von der internationalen Fernmeldeunion ITU diskutiert. Jetzt steigt das Großunternehmen Google mit einer Kampagne in die Diskussion ein. Dabei haben sie inhaltlich recht – ein Geschmäckle bleibt trotzdem.
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: Transparenzbericht: Google soll pro Sekunde drei Suchergebnisse löschen, auch Abfragen von Nutzerdaten nehmen zu
<a href="http://www.google.com/transparencyreport/removals/government/DE/?metric=requests&by=reason"<Anträge auf Entfernung: Deutschland</a></a> : Transparenzbericht: Google soll pro Sekunde drei Suchergebnisse löschen, auch Abfragen von Nutzerdaten nehmen zu Im halbjährlich erscheinenden Transparenz-Bericht von Google wird für den Zeitraum von Januar bis Juli 2012 ein Anstieg von Löschungs-Anträgen und Anfragen zu Nutzerdaten sichtbar.
Anfragen staatlicher Behörden nach Nutzerdaten
In Deutschland wurden in diesem Zeitraum Anfragen zu 1.533 Nutzerdaten von 2. -
: Do-not-Track jetzt auch in Chrome (Update)
: Do-not-Track jetzt auch in Chrome (Update) Googles hauseigener Browser Chrome soll ab der neuen Version 23 die „Do-not-track“-Initiative des W3-Constortium implementieren. Nutzern wird so die Möglichkeit gegeben, von Seitenbetreibern zu verlangen, dass ihre Nutzerdaten nicht gespeichert werden sollen. Die Einstellung ist allerdings (wie vom W3C vorgesehen) nach der Installation des Browsers abgeschaltet, der Nutzer muss sie in den Einstellungen manuell aktivieren.
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: Google löscht einige Suchresultate von Bettina Wulff
Auch Prominente schlagen sich mit der Löschung verleumderischer Inhalte herum - wie im Fall <a href="https://netzpolitik.org/2012/google-loscht-einige-suchresultate-von-bettina-wulff/">Bettina Wulff</a> (Screenshot) : Google löscht einige Suchresultate von Bettina Wulff Bettina Wulff, die Ehefrau unseres Ex-Präsidenten, hat in ihrem Rechtsstreit mit Google einen kleinen Teilerfolg errungen. Nach Angaben der Bild am Sonntag wurden wohl acht Suchergebnisse aus dem Suchindex gelöscht, darunter anscheinend drei Artikel bei kreuz.net. Das ist aber üblich so bei falschen Tatsachenbehauptungen, wenn man vor Gericht geht und gute Argumente hat.
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: Kritik von allen Seiten am Leistungsschutzrecht, aber es kommt trotzdem
: Kritik von allen Seiten am Leistungsschutzrecht, aber es kommt trotzdem Die Diskutierenden auf dem gestrigen PolITalk „Leistungsschutzrecht: Risiken und Nebenwirkungen“ vom Verband der Deutschen Internetwirtschaft eco waren sich einig: Es braucht kein Leistungsschutzrecht. Wirtschaftswissenschafts-Professor Justus Haucap, MdB Siegfried Kauder (CDU), MdB Tabea Rößner (Grüne) und Wikimedia Deutschland Vorstand Pavel Richter haben zwar jeweils unterschiedliche Argumente gegen das LSR, aber sie kommen zu demselben Ergebnis.
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: Konferenz: Was sind die europäischen Alternativen zu Google und Facebook?
CC BY-SA 2.0 : Konferenz: Was sind die europäischen Alternativen zu Google und Facebook? Am 18. und 19. Oktober findet in Berlin die Networking Lounge im Kunstquartier Bethanien statt. Unter dem Titel „Digital Backyards“ wird Barcamp-artig darüber geredet, wie Projekte durch Kooperation profitieren können („Scaling Up through Cooperation“, Tag 1) und darüber, wie verschiedene Formate wie Social Networking, Crowdsourcing und Online Journalismus voneinander lernen können („Community, Social Network and Beyond“, Tag 2).
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: Private Rechtsdurchsetzung mittels Content ID: neue Regeln, neuer Algorithmus
: Private Rechtsdurchsetzung mittels Content ID: neue Regeln, neuer Algorithmus Ein zentrales Instrument sowohl zur Eindämmung von Urheberrechtsverletzungen als auch zur Monetarisierung auf YouTube ist das sogenannte Content-ID-Verfahren. Dabei hinterlegen Rechteinhaber Referenzdateien, die YouTube automatisch mit hochgeladenen Dateien abgleicht. Wird eine Übereinstimmung festgestellt, kann das entweder die Sperrung der Datei zur Folge haben oder die Beteiligung an mit dem Video verdienten Anzeigenerlösen.