Google

  • : Google Earth für Linux
    Google Earth für Linux

    Ist mri eben erst aufgefallen: Es gibt Google Earth jetzt auch für Linux. Die Installation läuft zwar über die Kommandozeile, ist aber nicht besonders schwer. 400 MB Festplatte werden in der Minimalausstattung benötigt, besser sind aber 2 GB.

    Ansonsten empfiehlt Google als PC-Ausstattung:

    * Betriebssystem: Ubuntu 5,10, Suse 10,1, Fedora Core 5, Linspire 5,1, Gentoo 2006,0, Debian 3,1, Red Hat 9
    * CPU: Pentium 4 2,4 GHz+ oder AMD 2400xp+
    * Systemarbeitsspeicher (RAM): 512 MB RAM
    * Festplatte: 2 GB frei
    * Netzwerkgeschwindigkeit: 768 Kb/s
    * Grafikkarte: 3D-fähige Videokarte mit 32 MB VRAM
    * Bildschirm: 1280 x 1024, 32-Bit-True-Color-Bildschirm

    16. Oktober 2006 14
  • : Google kauft Youtube
    Google kauft Youtube

    Tagesschau.de hat den Kaiserslauterner Informatik-Professor Hendrick Speck zur Youtube-Übernahme durch Google befragt: Erst „kriminell“, dann „legitim“.

    tagesschau.de: Aus einer amerikanischen Website mit teils illegalen Inhalten wird nach nur eineinhalb Jahren ein Objekt, das für 1,65 Milliarden Dollar den Besitzer wechselt. Mit gerade mal 67 Mitarbeitern. Warum gibt es solche Entwicklungen eigentlich nicht in Deutschland?

    Speck: Das hat unter anderem mit unserem Urheberrecht zu tun. Viele Vertreter aus der deutschen IT-Industrie und Forschung beklagen, dass sich Justizministerin Zypries zum Helfer der Musik- und Filmindustrie hat machen lassen. Das von Zypries eingeführte Gesetz zum digitalen Urheberrecht ist im höchsten Grad innovationsfeindlich. Und ein Unternehmen wie YouTube könnte in Deutschland gar keine eineinhalb Jahre existieren.

    Neben der ganzen Beigeisterung im Netz für die Übernahme, gibt es auch kritische Stimmen. Grietje Bettin, die medienpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion äusserte sich in einer Pressemitteilung: Google verleibt sich YouTube ein – und wird noch mächtiger.

    Die Konzentrationstendenzen im Medienbereich machen also auch vor dem Internet nicht Halt. Schon jetzt kann man bei Google neben der klassischen Suche nach Internetseiten auch nach Bildern, Nachrichten, digitalen Büchern oder Landkarten suchen, ja sogar die eigene Festplatte durchforsten lassen und vieles mehr. Es scheint kein Onlineangebot zu geben, für das sich Google nicht interessiert. Dieser Entwicklung muss Einhalt geboten werden – es muss endlich anerkannt werden, dass Meinungsmacht auch im Internet existiert!

    Auch aus datenschutzrechtlicher Sicht gehört Google auf die Finger geschaut. Die Krake Google streckt ihre Tentakel immer weiter aus – und noch immer weiß keiner, welche Daten das Unternehmen von Nutzern abfragt und sammelt, ohne dass die Nutzer der Google-Dienste davon wissen. Das Prinzip der informationellen Selbstbestimmung muss aber auch im Internet gelten!

    10. Oktober 2006 3
  • : USA, Google und Meinung&Wahrheit in der Politik
    USA, Google und Meinung&Wahrheit in der Politik

    Zwei interessante Nachrichten, die man wohl zusammen lesen / denken sollte. Zum einen meldet die New York Times, dass ein Konsortium von US-Universitäten an einer „Sentiment Analysis“-Software arbeitet, die automatisch erkennen soll, wenn sich in den Massenmedien weltweit schlechte Stimmung über die USA breit macht. Finanziert wird das Projekt vom Heimatschutz-Ministerium. Es soll helfen, heraufziehende Bedrohungen für die USA zu erkennen. Während manche das nun als „Orwellsche Gedankenpolizei“ bezeichnen, sagen andere „Ist doch klasse, wenn die Regierung besser auf die öffentliche Meinung hört“. Meine Einschätzung: Es kommt drauf an, wie man mit den Meldungen umgeht. Wenn man merkt, das Folter in Guantanamo beim Rest der Welt unbeliebt ist, sollte man solche Praktien beenden und nicht den Rest der Welt als Bedrohung wahrnehmen.

    Die andere Meldung ist eine Vision von Eric Schmidt, Gründer und CEO von Google. Er  prognostiziert, dass es in 5 Jahren eine „Wahrheitsvorhersage-Software“ gibt, die automatisch die Aussagen von Politikern auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen könnte.

    Mir wird zwar Angst und Bange, wenn Googles Computer über „Wahrheit“ entscheiden, aber ich stelle mir gerade vor, dass man das mit der „Sentiment Analysis“ verknüpft. Dann käme wohl etwa raus: „Zeige mir nur diejenige negative Berichterstattung über die USA, die auch wahr ist.“

    5. Oktober 2006 2
  • : Eco-Mapping bei Google
    Eco-Mapping bei Google

    Das United Nations Environment Programme (UNEP) öffnet sich neuen Applikationen, um auf die globale Umweltzerstörung aufmerksam zu machen: In einer Zusammenarbeit mit der digitalen Weltkarte von Google, der Google-Map, kann sich nun jeder aus der Distanz von oben, nämlich durch Satellitenaufnahmen, ein Bild vom Zustand der Erdoberfläche machen. Der „UNEP-Atlas of Our Changing Environment“ zeigt detailliert die ökologischen Veränderungen, indem jeweils eine Luftaufnahme von vor 25 Jahren mit einer aktuellen aus der jüngsten Zeit gegenübergestellt wird.

    Der Atlas zeigt eine interaktive Google-Weltkarte mit den Markierungen der Orte. Klickt man auf ein Symbol, öffnet sich zunächst ein Fenster mit den beiden Aufnahmen. Über einen weiteren Klick erhält man detaillierte Informationen über den Ausmaß und die Entwicklung der Zerstörung. Das geht von bedrohten bis ausgestorbenen Tierarten und schützenswerten Wäldern, Folgen der Urbanisierung, Rodung, Rückgang von großen Seen wie dem afrikanischen Tschad-See oder dem Aral-See in Zentralasien.

    Eine Übersichtsliste der Orte, von denen vergleichende Luftaufnahmen existieren, findet sich ebenfalls auf der Webseite des Projekts.

    26. September 2006 3
  • : FAZ über Internetzensur und die Rolle der Suchmaschinen
    FAZ über Internetzensur und die Rolle der Suchmaschinen

    Die FAZ berichtet über Internetzensur und die Rolle der Suchmaschinen: Loch im Netz.

    Ob die Website tatsächlich gegen deutsches Recht verstößt, kann der Nutzer allerdings nicht erkennen. Viele Zensurfälle dürften fragwürdig sein. Die Beschwerden, die die Online-Dienste erreichen, betreffen unter anderem mißliebige Meinungsäußerungen, angeblich falsche Tatsachenbehauptungen oder Verletzungen des Urheberrechts. In den Vereinigten Staaten ist es Scientology gelungen, durch eine Beschwerde bei Google.com die Löschung der Internetseite eines Kritikers aus dem Suchindex zu erwirken. Die fragliche Seite, Xenu.net, ist infolgedessen auch über Google.de nicht auffindbar. Nach Angaben von Scientology hatte der Kritiker Texte, Fotos und eingetragene Markenzeichen der Organisation auf seine Homepage gestellt und damit gegen das Digital Millennium Copyright Act verstoßen.

    21. September 2006
  • : Heute Nacht im ZDF: Big Google
    Heute Nacht im ZDF: Big Google

    Heute Nacht gibts im ZDF-nachtstudio eine kulturelle Gesprächsrunde mit Volker Panzer zum Thema: Big Google – die geheime Macht der Suchmaschinen

    Google ist in Deutschland sicherlich die bekannteste Suchmaschine. Jeder, der ein Mal „gegoogelt“ hat, wird es bei der nächsten Suche wieder tun. Aber was für Spuren hinterlassen wir dabei im World Wide Web? Und wem nutzen diese Daten wenn überhaupt?

    Gäste:

    Stefan Keuchel
    Sybille Krämer
    Kathrin Passig
    Wolfgang Sander-Beuermann
    Hendrik Speck

    Die Sendung läuft um 0:50 Uhr. Kann die vielleicht jemand mitschneiden?

    [via]

    17. September 2006 4
  • : Blockt Google Privacy Enhancing Tools?
    Blockt Google Privacy Enhancing Tools?

    Bei BoingBoing berichtet ein Leser über aktuelle Erfahrungen bei der Nutzung von Google als Suchmaschinen in Zusammenhang mit Anonymisierungstools: Google blocking privacy technology. Seit heute morgen soll es nur noch 403-Fehlermedlungen und folgenden Text geben:

    „We’re sorry…

    … but your query looks similar to automated requests from a computer virus or spyware application. To protect our users, we can’t process your request right now.

    We’ll restore your access as quickly as possible, so try again soon. In the meantime, if you suspect that your computer or network has been infected, you might want to run a virus checker or spyware remover to make sure that your systems are free of viruses and other spurious software.

    We apologize for the inconvenience, and hope we’ll see you again on Google.“

    Ich kann gerade nicht verifizieren, ob diese Meldung auch in Deutschland bei der Nutzung von TOR, etc. auftritt. Sollte es sich aber herausstellen, dass an dem Vorwurf was dran ist, so ist das eine nicht akzeptable Herangehensweise von „Google – We are not evil“.

    7. September 2006 12
  • : Human Rights Watch: Zensur-Report zu China
    Human Rights Watch: Zensur-Report zu China

    Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat einen 149-seitigen Report zur Internetzensur in China veröffentlicht: “Race to the Bottom” – Corporate Complicity in Chinese Internet Censorship (PDF).

    Westlichen Firmen wie Microsoft, Google, Yahoo und Skype wird darin eine Mittäterschaft bei der Verletzung von Menschenrechten ‚wie dem Recht auf Meinungsfreiheit, vorgeworfen. Die Zensurmassnahmen in China seien laut der Pressemeldung von HRW „tyrannisch, undurchsichtig und unverantwortlich“: China: Internet Companies Aid Censorship – Legislation and Code of Conduct Needed to Ensure Ethical Business Practices.

    Human Rights Watch definiert auch konkrete Forderungen an westliche Gesetzgeber und schliesst sich damit den Forderungen von Reporter ohne Grenzen an, die auch schon in eine Resolution des europäischen Parlaments eingeflossen sind:

    Human Rights Watch believes the following principles should be included in legislation on corporate responsibility to uphold human rights:

    * No user data should be stored in jurisdictions where there is a strong record of punishing individuals for exercising basic rights such as freedom of expression;
    * Companies should not take on the role of active censors;
    * Companies should be prohibited from complying with oral, undocumented requests from the authorities for censorship of political speech;
    * Companies should make public on their websites when a government has forced them to censor political speech;
    * When a search returns no results, or only censored results, companies should be required to clearly inform users; and
    * Legislation should be adopted by all countries and should apply to companies operating in all countries.

    Da der Report sicherlich schnell innerhalb der chinesischen Zensurmauer gefiltert sein dürfte, bittet HRW um Mithilfe bei der Verbreitung auf Mirrors. Wenn Ihr mithelfen wollt, einen Zugang zu diesem Report zu erleichtert, dann spiegelt das ca. 5 MB grosse PDF auf Euren Seiten! Dasselbe gilt natürlich auch für das „Handbook for bloggers and cyber-dissidents“ von Reporter ohne Grenzen. Man kann die Datei dabei auch umbenennen, was vielleicht nochmal etwas die Zensur erschwert.

    10. August 2006 2
  • : China und Amnesty International: Microsoft, Google und Yahoo allzu willige Helfer
    China und Amnesty International: Microsoft, Google und Yahoo allzu willige Helfer

    Die Nachrichten werden nicht weniger und inhaltlich nicht weniger drastisch: in einem Bericht von Amnesty International werden einmal mehr Microsoft, Google und Yahoo der allzu willigen Mitarbeit bei pro-volksrepublikanisch chinesischer Zensur überführt. Der Bericht heißt „Undermining freedom of expression in China“ und ist als PDF herunterladbar. Profit ist einmal mehr der Antrieb, sich vorauseilend lokalen Gesetzen zu unterwerfen und nach draußen zu behaupten: alles okay.

    Mehr bei heise.de und irrepressible.info. Auch bei china-in-the-news.de gibt es einen interessanten Artikel: Chinesen leben mit der Zensur. Notgedrungen.

    20. Juli 2006
  • : Google kauft einen der Plone-Gründer ein
    Google kauft einen der Plone-Gründer ein

    Einer der Plone-Gründer, Alexander Limi, wechselt im Oktober zu Google und soll dort an der Benutzeroberfläche für Plone 3.0 weiterarbeiten. Vielleicht kann Google ja auch noch andere Plone-Entwickler einkaufen, die mal etwas die Geschwindikeit optimieren können? Plone ist ja ein nettes CMS, was man für viele Dinge sehr produktiv einsetzen kann, aber das gibts noch echt Optimierungspotential, was Geschwindigkeit und dem Verbrauch von Systemressourcen betrifft.

    12. Juli 2006 3