Events

  • : Weitere Reaktionen auf die Polizeigewalt
    Weitere Reaktionen auf die Polizeigewalt

    Das Video hat es jetzt bis in die USA geschafft – boingboing berichtet.

    Die Jungen Piraten rufen für morgen (Montag) zu einer Mahnwache am Sitz des Polizeipräsidenten am Platz der Luftbrücke auf.

    Die Gewerkschaftsjugend von ver.di und IG Metall fordert einen Untersuchungsausschuss und lehnt sich etwas weit aus dem Fenster (leider ist der Text noch nicht online):

    Die Jugendorganisationen der beiden größten deutschen Einzelgewerkschaften ver.di und IG Metall verurteilen den Polizeiübergriff in deutlichen Worten: „Das in dem Video dokumentierte Vorgehen der Polizei ist eine Schande für den demokratischen Rechtsstaat. Ein Skandal, der auch politische Folgen haben muss. Die Verantwortlichen müssen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln ausfindig gemacht und zur Rechenschaft gezogen werden. Deshalb fordern IG Metall Jugend und ver.di Jugend die Bundesregierung zur sofortigen Einrichtung eines unabhängigen Untersuchungsausschusses auf – unter Beteiligung der Gewerkschaftsjugend.“ So lautet die gemeinsame Erklärung der beiden Bundesjugendsekretäre Eric Leiderer (IG Metall) und Ringo Bischoff (ver.di).

    (…) „Wir werden nicht zulassen, dass die Polizei ungestraft mit brutaler Gewalt gegen demokratisch engagierte Menschen vorgehen kann“, sagte Ringo Bischoff, Bundesjugendsekretär von ver.di, am Sonntag in Berlin. Dem Betroffenen und seinen Unterstützern bot er „alle nur mögliche Unterstützung“ bei der Aufklärung des Vorfalls an. ver.di werde schnell und unbürokratisch „helfen, wo Hilfe gebraucht wird.“

    (…) Auch Eric Leiderer, Bundesjugendsekretär der IG Metall, verurteilte den Vorfall in ungewöhnlich scharfen Worten: „Wer zulässt, dass friedliche Demonstranten solche Übergriffe der Staatsgewalt fürchten müssen, der provoziert Athener Verhältnisse“ sagte er unter Verweis auf die wochenlangen Ausschreitungen in der griechischen Hauptstadt im Dezember vergangenen Jahres, nachdem ein jugendlicher Demonstrant von der Polizei erschossen worden war. Zukunftsfähige Politik fange damit an, „dass man die Menschen auf Augenhöhe ernst nimmt – und nicht mit Polizeigewalt kleinhält“, so Leiderer weiter.

    Der Tagesspiegel berichtet aus dem Berliner Abgeordnetenhaus:

    Die Innenpolitiker aller Fraktionen wollen auf ihrer nächsten Ausschusssitzung darüber sprechen und fordern Polizeipräsident Dieter Glietsch zu rückhaltloser Aufklärung auf.

    Bei Indymedia gibt es ein paar mehr Details zu den Polizeieinheiten und ähnlichen Vorfällen in Berlin (in den Kommentaren).

    Der CCC fordert bundeseinheitliche Nummernschilder für Polizisten.

    Mittlerweile kursieren schon die ersten Anspielungen auf die CDU-Wahlkampagne „Wir haben die Kraft“. Nicht ganz passend, weil in Berlin eine rot-rote Koalition regiert.

    Ein Augenzeuge nimmt den Pressebericht der Polizei auseinander.

    Bei piksa.info gibt es ständige Updates, mit denen sogar Fefe nicht ganz mithalten kann.

    13. September 2009 27
  • : Privacy Open Space in Wien
    Privacy Open Space in Wien

    „Privacy Open Space“ ist eine EU-geförderte Reihe von Konferenzen, die europaweit Datenschützer aus Behörden, Unternehmen und Zivilgesellschaft zusammenbringen. Die Treffen finden zweimal im Jahr statt, das letzte Mal z.B. als Subkonferenz der re:publica09 in Berlin. Sie sind immer auch für externe Teilnehmer offen.

    Der nächste Privacy Open Space findet am 26. und 27. Oktober in Wien statt, und netterweise beinhaltet der Eintritt von 100 Euro dieses Mal auch die Teilnahme an der Gala zur Verleihung der österreichischen Big Brother Awards. Ich war da letztes Jahr und kann nur sagen: Es lohnt sich.

    Hier kann man sich anmelden.

    13. September 2009 2
  • : Neusprech des Tages: Einfache körperliche Gewalt
    Neusprech des Tages: Einfache körperliche Gewalt

    Das Video von der „Freiheit statt Angst“- Demonstration, wo Polizisten gewalttätig werden, macht gut die Runde. Seit heute Mittag hat es auch die größeren deutschen Medien und US-Blogs erreicht und es gibt auch eine erste Reaktion der Polizei in Form einer Pressemitteilung:

    Hierbei griff ein Unbekannter in das Geschehen ein und versuchte, den Festgenommenen zu befreien, was die Beamten mittels einfacher körperlicher Gewalt verhinderten. Der Unbekannte entfernte sich anschließend vom Tatort. Der 37-Jährige erlitt bei seiner Festnahme Verletzungen im Gesicht und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die Vorgehensweise der an der Festnahme beteiligten Beamten einer Einsatzhundertschaft, die auch in einer im Internet verbreiteten Videosequenz erkennbar ist, hat die Polizei veranlasst, ein Strafverfahren wegen Körperverletzung im Amt einzuleiten. Das Ermittlungsverfahren wird durch das zuständige Fachdezernat beim Landeskriminalamt mit Vorrang geführt.

    Die Formulierung „einfache körperliche Gewalt“ verwunderte erstmal viele. Mein erster Gedanke war auch, was denn wohl die Steigerung von „einfach“ sei und nach den Video-Bildern blieb da nicht soviel übrig. Aber anscheinend ist das ein normaler juristischer Terminus für „Es wurden keine Waffen eingesetzt“. Das kann man einfach mal zum „Neusprech des Tages“ machen. Ich bin mal gespannt, ob es tatsächlich zum Strafverfahren kommt und wie es ausgeht. Ich bin mir sicher, dass viele genau beobachten werden, ob nicht irgendwann, wie so oft üblich, das Verfahren im Sande verläuft.

    Da bei mir schon verschiedene Medien angerufen haben: presse@ccc.de ist die bessere Anlaufstelle, um mehr Informationen/Kontakt zur Quelle und zu den Betroffenen zu erhalten.

    13. September 2009 24
  • : Demo-Bündnis reagiert auf Polizeigewalt
    Demo-Bündnis reagiert auf Polizeigewalt

    Das Orga-Team der Demonstration „Freiheit statt Angst“ hat sich jetzt auch offiziell zu den Polizeiübergriffen auf die Demo gestern geäußert. Es gibt eine Reihe von Hinweisen darauf, dass es noch weitere unzulässige und illegale Polizeimaßnahmen gab. Derzeit werden noch Zeugen gesammelt und Bildmaterial und Gedächtnisprotokolle ausgewertet. Die Sache wird definitiv ein juristisches Nachspiel haben. Hier die Pressemitteilung:

    Demo-Organisatoren bestürzt über Polizeigewalt am Rande der Demo
    Demonstration gegen Überwachung war groß und friedlich

    Das Organisationsteam der Großdemonstration „Freiheit statt Angst“ erklärt zum Verlauf der gestrigen Demo auf dem Potsdamer Platz:

    „Wir sind froh darüber, dass wir eine breite, friedliche Demonstration erlebt haben.

    Wir bedauern sehr, dass es am Rande der Demonstration Vorfälle gegeben hat. Hierzu gehört ein Fall, der auf einem Video dokumentiert wurde, dass seit gestern abend im Internet viel Aufmerksamkeit findet.“

    Auf diesem Video ist dokumentiert, wie ein Fahrradfahrer und eine weitere Person von der Polizei brutal zusammengeschlagen werden.

    Das Organisationsteam erklärt weiter: „Wir sind bestürzt über diesen Vorfall. Uns ist völlig unverständlich, wie die Polizei so agieren konnte. So etwas darf nicht wieder passieren! Wir fordern die lückenlose Aufklärung dieses Vorfalles.

    Es gibt Erkenntnisse darüber, dass Polizisten auf die rechtmäßige und legitime Frage nach ihrer Dienstnummer mit Gewalt reagiert haben. Aus unserer Sicht ist es nicht hinnehmbar, dass der Staat uns Bürger immer mehr überwacht, aber nicht bereit ist, seine Organe transparent agieren zu lassen.

    Es liegen uns auch weitere Hinweise und Informationen vor, über zumindest unverhältnismäßiges Vorgehen der Polizei. Diese werten wir derzeit aus. Ebenso hat sich die Polizei vielfach nicht an die Absprachen mit uns als Organisatoren der Demonstration gehalten, insbesondere haben sie sich nicht an die Zusage gehalten, die Demonstranten nicht zu filmen. Ebenso ist es für uns nicht akzeptabel, dass entgegen der Absprache systematisch Teilnehmer der Demonstration durchsucht wurden.

    Wir fordern Freiheit statt Angst – Auch bei Demonstrationen.“

    Pressekontakt:
    presse@vorratsdatenspeicherung.de
    http://www.freiheitstattangst.de
    http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Pressecenter

    Links zu dem Video:
    http://ccc.mirrors.as250.net/fsa09-043.mp4 (hohe Auflösung, 250 MB)

    http://ccc.mirrors.as250.net/fsa09-043-small.avi
    (niedrige Auflösung, 4 MB)

    13. September 2009 48
  • : Freiheit statt Angst im Fernsehen
    Freiheit statt Angst im Fernsehen

    Die Medienberichterstattung rund um die Freiheit statt Angst Demonstration war in diesem Jahr höher als in den vergangenen Jahren. Das Wiki des AK-Vorratsdatenspeicherung bietet einen kleinen Pressespiegel-Überblick. Der ist längst nicht komplett und kann gerne mit erweitert werden. Zum ersten Mal haben wir es mit der Demo und unseren Forderungen auch in die Abendnachrichten geschafft und damit auch ein älteres Publikum erreicht. Hier ist ein kleiner Überblick, was ich bisher gefunden habe:

    Tagesschau um 20 Uhr: Tausende Menschen protestieren in Berlin gegen Überwachung durch Wirtschaft und Staat.

    ZDF.heute um 19 Uhr: Demo gegen Überwachung in Berlin.

    RBB Abendschau um 19:30 Uhr: Demo für mehr Datenschutz

    Bisher habe ich keine befreiten Versionen der Videos zum einbinden in Blogs finden können. Falls jemand mithelfen will: Würde mich freuen, wenn die Videos auf Youtube auftauchen und/oder als Videodateien hier verlinkt werden könnten.

    Update: Danke an saiki für die Befreiung dieser Videos:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    Und hier ist ZDF.heute:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    12. September 2009 39
  • : Hedonisten-Aktion auf der Demo: „Zentralrat konformer Bürger“
    Hedonisten-Aktion auf der Demo: „Zentralrat konformer Bürger“

    Die Hedonistische Internationale macht eine lustige Aktion morgen auf der Demo unter dem Motto „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu sagen“:

    Hedonistische Internationale ruft zu gehorsamen Protesten am Samstag in Berlin auf

    Berlin, 10. September – Der „Zentralrat konformer Bürger/innen“ beteiligt sich am kommenden Samstag an der Demonstration „Freiheit statt Angst“ mit Aktionen des zivilen Gehorsams. In vorauseilendem und zivilem Gehorsam hat die Hedonistische Internationale deshalb alle Inhalte und Aussagen, die irgendwie anecken oder als subversiv wahrgenommen werden könnten, aus ihrer Aktion auf der Grundrechtedemo gestrichen.

    Erika Pikur, Sprecherin der Aktivisten: „Wir zeigen heute schon innovativ und zukunftsoffen die Republik von morgen.“ Um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten, ruft die Hedonististische Internationale dazu auf, Transparente und Schilder unbeschriftet zu lassen. „Wir freuen uns auch über Teilnehmer, die kritische und radikale Sprüche anderer Demonstranten zu deren Sicherheit überkleben und so für eine harmonische und ruhige Demonstration sorgen.“

    Der Zentralrat konformer Bürger/innen begrüßt darüber hinaus die verdachtsunabhängige, lückenlose und anlassfreie Dokumentation der Demonstration durch videographierende Maßnahmen der Polizei.

    11. September 2009 3
  • : Mit der Lichtkanone für die Demo werben
    Mit der Lichtkanone für die Demo werben

    Ein paar Leute vom AK Vorrat sind die letzten Nächte vor der Demo noch in Berlin unterwegs und machen schöne Werbung, indem sie sich den öffentlichen Raum zurück holen:

    11. September 2009 9
  • : Attac ruft zur Demo „Freiheit statt Angst“ auf
    Attac ruft zur Demo „Freiheit statt Angst“ auf

    Auch die Globalisierungskritiker von Attac rufen deutschlandweit zur Demo morgen auf. Sie haben extra noch eine Pressemitteilung dazu rausgeschickt. Hier ein paar schöne Zitate:

    Für Kontrolle von Konzernen und Banken statt gläserner Bürger

    Das globalisierungskritische Netzwerk Attac unterstützt die Demonstration „Freiheit statt Angst“ am Samstag in Berlin und ruft mit zu ihr auf. „Wir brauchen nicht gläserne Bürgerinnen und Bürger, sondern mehr Transparenz und Kontrolle von Konzernen und Finanzakteuren sowie bei staatlichen Organen“, sagte Niklas Schurig von der Attac-Arbeitsgruppe Datenschutz und Überwachung. (…) „Auf der einen Seite werden die Bürger gezwungen, eine Pleite-Bank wie die HRE mit Milliarden Euro an Steuergeld zu retten, ohne dass die HRE auch nur ihre Hauptgläubiger offen legen muss. Auf der anderen Seite werden dieselben Bürger von Konzernen und staatlichen Stellen unter Generalverdacht gestellt und bis in ihr Privatleben hinein ausgespäht.“ (…)

    Welche Gefahr für das Grundrecht auf Meinungs- und Demonstrationsfreiheit die zunehmende Überwachung aller Bürgerinnen und Bürger mit sich bringe, habe bereits der G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm gezeigt: Mit breit angelegten Polizei-Razzien im Vorfeld des Gipfels wurde nahezu die gesamte globalisierungskritische Bewegung ausgespäht, politisch missliebigen Journalisten sollte der Zugang zum offiziellen Medienzentrum des Gipfels verweigert werden, Demonstranten aus dem Ausland wurde die Einreise verweigert, und die Bewohner der Protestcamps wurden bei grundrechtswidrigen Spähflügen der Bundeswehr fotografiert. Dazu Christine Starzmann, ebenfalls Mitglied der Attac-AG Datenschutz und Überwachung: „Spätestens wenn politisches Engagement für eine gerechtere Welt aus staatlicher Sicht bereits zum Gefährderpotenzial wird, ist die Demokratie selbst in Gefahr.“

    11. September 2009 4
  • : „Freiheit statt Angst“-Großdemonstration morgen in Berlin
    „Freiheit statt Angst“-Großdemonstration morgen in Berlin

    Die große Demonstration steht vor der Tür! Hier noch einmal die heutige Pressemitteilung:

    „Stoppt den Überwachungswahn!“ lautet der Schlachtruf eines Bündnisses von über 160 Organisationen im gemeinsamen Aufruf zur Großdemonstration „Freiheit statt Angst“. Nur 15 Tage, bevor Millionen von Bürgern über die Politik der kommenden vier Jahre abstimmen werden, wird ein gigantischer Demonstrationszug durch die Bundeshauptstadt Berlin ziehen und von der zukünftigen Regierung eine kenntnisreichere Gestaltung der Kommunikationsgesellschaft fordern. Auch viele Städte im Ausland folgen diesem Ruf: Im Rahmen des internationalen Aktionstages „Freedom not Fear“ demonstrieren zeitgleich in Wien, Prag, Stockholm, Helsinki, Guatemala, Buenos Aires und weiteren Städten zahlreiche Menschen ihre Überwachungsverdrossenheit.

    Dem Aufruf von über 160 Organisationen folgend, gehen in Berlin am Samstag, dem 12. September 2009 zehntausende für das Recht auf Privatsphäre auf die Straße! „Wir werden Berlin Mitte am Samstag zu einem Ort der Freiheit und einer gelebten Demokratie machen“, so padeluun vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung.

    Die Auftaktkundgebung startet um 15.00 Uhr auf dem Potsdamer Platz (erreichbar mit der U‑Bahn-Linie 2). Danach wird der Demonstrationszug durch die Berliner Innenstadt ziehen und in eine Abschlusskundgebung am Potsdamer Platz münden. Unter anderem sprechen Dr. Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein, der Rechtsanwalt und Publizist Dr. Rolf Gössner und Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgesellschaft ver.di, zu den Themen Daten- und Arbeitnehmerdatenschutz und Aushöhlung der Grund- und Menschenrechte. Weitere prominente Redner werden die Themen Internetsperren bzw. ‑zensur, Schülerdatei, staatliche Überwachungsmaßnahmen, Vorratsdatenspeicherung und elektronische Gesundheitskarte thematisieren. Die deutsch-österreichische Dancehall-Gruppe Mono & Nikitaman sowie die Rapperin Schwesta aus Regensburg und der Berliner DJ Tanith begleiten die Demo musikalisch. Ende der Demo ist um 22 Uhr.

    Datenskandale haben Namen bekommen: Lidl, Deutsche Bahn oder Deutsche Telekom sind vermehrt als als Datensünder bekannt geworden. Damit richtet sich die Demonstration „Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!“ auch nicht nur gegen staatliche Eingriffe, wie die Vorratsdatenspeicherung und das veränderte Telemediengesetz auf Bundesebene. Die Demonstration richtet sich auch gegen das strategische Sammeln von personenbezogenen Daten in der Wirtschaft. „Viele Menschen erkennen, dass Bürgerrechte auch am Arbeitsplatz gelten müssen. Das seit langem angekündigte Arbeitnehmerdatenschutzgesetz muss endlich in Kraft treten“, untermauert Annette Mühlberg (ver.di) die Bedeutung des Protests für die Gewerkschaften.

    Die Großdemonstration „Freiheit statt Angst“ wird unter anderen von dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, dem Arbeitskreis Zensur, der Humanistische Union e.V., dem Bündnis für Politik und Meinungsfreiheit, dem Netzwerk Neue Medien, dem Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V., dem FoeBuD e.V., dem Chaos Computer Club, der Freie Ärzteschaft, Attac, ver.di, der Deutsche Journalistinnen und Journalisten-Union, dem DGB, der Verkehrsgewerkschaft GDBA, dem Lesben- und Schwulenverband Deutschland e.V., der Katholischen Jungen Gemeinde, der Piratenpartei, DIE LINKE, der FDP, von Bündnis 90/Die Grünen und vielen anderen unterstützt. „Diese gesellschaftliche Allianz setzt ein klares Zeichen gegen die Vorratsdatenspeicherung, die heimliche Online-Durchsuchung und den Aufbau einer riesigen Zensurinfrastruktur“, erklärt Ryo Kato vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung.

    Weitere Informationen zur Demonstration finden sich im Internet auf der Website des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung bzw. im AK-Vorrat-Wiki, die Geschichte von Freiheit statt Angst kann man in der Wikipedia nachlesen.

    Wir sehen uns morgen!

    11. September 2009 9
  • : Freiheit statt Angst: Die größte Bürgerrechts-Demo aller Zeiten steht bevor
    Freiheit statt Angst: Die größte Bürgerrechts-Demo aller Zeiten steht bevor

    Die gute Nachricht vorweg: Wie wir mittlerweile seit drei Jahren wissen, ist Petrus Datenschützer. Oder wie Markus auch immer sagt: Irgendein Hacker hat da ein Script gebaut, das bei unseren Demos die Regenwolken vertreibt. Jedenfalls meldet der Deutsche Wetterdienst für die Großdemo „Freiheit statt Angst“ am Samstag in Berlin:

    Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg
    Vorhersage für Region Nordost für Samstag, 12.09.2009

    Am Sonnabend wird es noch einmal heiter bis wolkig und trocken sein. Die Temperatur steigt auf 17 bis 21 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig um Nord.

    Auch ansonsten sieht alles danach aus, dass es wieder mal eine richtig fette Sache wird, wenn wir uns alle um 15:00 am Potsdamer Platz treffen.

    Unterstützer: Es haben mittlerweile 163 Unterstützerorganisationen, ‑verbände, ‑bands, Firmen und Initiativen den Demo-Aufruf unterzeichnet. Das ist das breiteste Bündnis für Bürgerrechte und ein freies Internet und gegen Überwachung, das Deutschland je gesehen hat. Nach vorsichtigen Schätzungen repräsentieren diese Unterstützer mehr als drei Millionen Mitglieder (Doppelmitgliedschaften schon statistisch rausgerechnet), das ist mehr als die Summe aller Parteimitglieder der Großen Koalition und aller Mittel- und Kleinparteien zusammen.

    Bühnenprogramm: Es gibt mal wieder eine Reihe hochkarätiger Redner und Rednerinnen, darunter

    • Frank Bsirske (Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di)
    • Franziska Heine (Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur)
    • Thilo Weichert (Datenschutzbeauftragter Schleswig-Holstein)
    • Patrick Breyer (AK Vorratsdatenspeicherung)
    • Rolf Gössner (Internationale Liga für Menschenrechte).

    Musikalisches Rahmenprogramm bieten die Bands „Die Schwesta“ sowie „mono & nikitaman“. Da die Demo diesmal bis 22:00 Uhr angemeldet ist, gibt es noch ein paar DJs zum Abschluss, darunter gerüchteweise auch ein sehr bekanntes Urgestein der Techno-Szene.

    Demozug: Die Demo wird natürlich wieder sehr bunt werden. Neben den mehr als 12 Wagen von Initiativen wie den Hedonisten, diversen Bürgerrechts- und Datenschutzgruppen und natürlich wieder der großen Datenkraken vom FoeBuD werden auch die mit aufrufenden Parteien vertreten sein. Die Piraten bringen sogar ihren fetten 40-Tonner mit.

    Aber wer auf den letzten „Freiheit statt Angst“-Demos war, der wird sich erinnern, dass das Beeindruckendste die ganzen Transparente und Schilder waren, die die TeilnehmerInnen (also Ihr!) selber gemalt und mitgebracht hatten. Seit heute Mittag steht in Berlin auch bis Samstag ganztägig und-nächtlich ein eigener Raum zum Transparente-Malen zur Verfügung (offene uni berlin). Helfer und Material (Bettlaken oder große Stoffreste, Latten z.B. auch aus losen Lattenrosten, Sperrholz, große stabile Pappen oder Pressholz wie z.B. alte Schrankrückwände, Farben wie z.b. weiße Wandfarbe als Hintergrund) werden jederzeit gebraucht und sind willkommen.

    Mithelfen: Auch für viele andere Sachen sind wird noch Hilfe benötigt. Ihr könnt euch für den Fahrdienst melden, der das ganze Material wie Generatoren, Zelte und Laptops zum Potsdamer Platz und wieder zurück fährt.  Ihr könnt Demo-Ordner oder ‑Beobachter werden. Ihr könnt beim Presseteam mithelfen. Ihr könnt bei der Verpflegung für die Helferinnen und Helfer mithelfen. Und und und. Die FDP hat übrigens netterweise für Sonntag alle HelferInnen zum Dankeschön-Brunch eingeladen. Das Aktionsbüro (das wieder von den Grünen zur Verfügung gestellt wurde, auch dafür danke) mit Ober-Koordinatorin Nina von der Humanistischen Union und den vielen Freiwilligen vom AK Vorrat und anderswo her nimmt auch sonst alle Hilfsangebote gerne entgegen. Wer sich direkt im Wiki in die Helferlisten einträgt, erspart denen allerdings Arbeit und trägt zum kollaborativen und verteilten Gelingen der ganzen Sache bei.

    Werbung: Der FoeBuD-Shop ist „ausverkauft“. Alle Flyer und Plakate, die noch übrig waren, sind jetzt in Berlin und können im Aktionsbüro abgeholt werden. In Berlin läuft bereits auch wieder ein kleiner Werbefilm in der U‑Bahn, der durch zusätzliche Spendengelder finanziert wurde.

    Presse: Morgen um 11:00 findet eine Pressekonferenz des Demo-Bündnisses im Haus der Demokratie und Menschenrechte statt. Die Pressemappe gibt es hier. Auf der Kundgebung selber wird es diesmal eine eigene Aussichts-Plattform für Pressefotografen geben, damit die etwas bessere Fotos machen können.

    Anreise: Wer noch nicht weiß, wie er nach Berlin kommt, kann sich bei den Mitfahrgemeinschaften (für Autos und Bahn) eintragen oder sich einem der Sonderbusse des FoeBuD oder der Piraten anschließen. In dem ermäßigten Bus der Grünen aus Hamburg sind offenbar noch viele Plätze auch für Nichtmitglieder frei. Auch Piraten sind willkommen zum entern, höre ich gerade (full disclosure: Mein neuer Chef Jan Philipp Albrecht ist einer der Sponsoren des Busses).

    Spenden: Die ganze Demo ist über Spendengelder finanziert. Bisher fehlen noch grob 10.000 Euro, die durch eine Ausfallbürgschaft des AK Vorrat gedeckt sind. Der muss aber auch nicht jedes Jahr nach der Demo wieder komplett pleite sein, daher sind Spenden weiterhin gern gesehen. Auch kleine Beträge helfen. Spendenkonto: Humanistische Union, Kontonummer 30 74 250, Bankleitzahl: 100 205 00, Bank für Sozialwirtschaft, Verwendungszweck: „Demo Freiheit statt Angst“.

    Soviel erstmal als kleiner Überblick. Mal sehen, was noch so an Updates in den nächsten zwei Tagen reinkommt. Wir versuchen, hier den Überblick zu behalten, aber das ist bei der Breite an Aktivitäten schon kaum noch zu schaffen.

    9. September 2009 73
  • : Die Zukunft der Musik – a2n Programm wächst
    Die Zukunft der Musik – a2n Programm wächst

    Nächste Woche findet in Berlin das all2gethernow-Camp statt und das Programm wächst immer weiter. Die bisher eingereichten Session-Vorschläge finden sich in der a2n-Community.

    7. September 2009
  • : Freiheit statt Angst – der Remix zum Trailer
    Freiheit statt Angst – der Remix zum Trailer

    Der Video-Trailer von Alexander Svensson zur Freiheit statt Angst – Demonstration hat den ersten Remix bekommen. Bei Youtube findet sich der Remix von „HCKFRD & FRIENDS – BKA“. Und das Ergebnis gefällt mir:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    Der Trailer und sein Remix sind gut geeignet, diese Woche nochmal schön für die Grossdemonstration für digitale Bürgerrechte am kommenden Samstag in Berlin zu mobilisieren: Freiheit statt Angst, 15 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin. Kommt zahlreich und helft mit bei der Mobilisierung!

    5. September 2009 14
  • : Quo Vadis, Wikipedia? Eindrücke von der Wikimania 2009 in Buenos Aires
    Quo Vadis, Wikipedia? Eindrücke von der Wikimania 2009 in Buenos Aires

    Ein Gastbeitrag von Leonard Dobusch.

    Laut stats.wikimedia.org gab es im August 2008 ca. 87.000 aktive Wikipedianer – Menschen, die mindestens fünf Änderungen („edits“) in der Wikipedia vorgenommen haben. Ein winziger Bruchteil – ca. 300–400 Personen – dieser weltumspannenden Community trifft sich einmal im Jahr auf der Wikimania um im „real life“ über alle möglichen Wikipedia-relevanten Themen zu diskutieren.

    Die erste Wikimania fand 2005 in Frankfurt/M. statt, die letzte Ende August in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Eine detaillierte Zusammenfassung der einzelnen Präsentationen spare ich mir hier, weil von den allermeisten Vorträgen Videos online direkt über das Konferenzprogramm verfügbar sind. Stattdessen im Folgenden einige persönliche Eindrücke. Die Wikimania in Buenos Aires war nicht nur die erste auf der Südhalbkugel, sie machte auch den enormen Zuwachs an Bedeutung und Professionalisierung von Wikipedia und ihren Schwesterprojekten wie Wikibooks und Wiktionary deutlich. Den Bedeutungszuwachs illustriert wohl am besten ein bebilderter Artikel in der New York Times, der es unter Verweis auf die monatlich mehr als 330 Millionen Wikipedia-Besucher auch in die Printausgabe geschafft hat.

    3. September 2009 6
  • : Heute: „Freiheit statt Angst“-Plakate kleben in Friedrichshain
    Heute: „Freiheit statt Angst“-Plakate kleben in Friedrichshain

    Heute Abend trifft sich wieder eine Plakat-Klebe-Gruppe für die Freiheit statt Angst – Demonstration in Berlin. Diesmal soll Friedrichshain plakatiert werden und dazu wird noch mehr Hilfe benötigt. Wer Lust und Zeit hat, sollte um 20.30 Uhr am Treffpunkt U‑Bahnhof Frankfurter Tor / vor dem Hauseingang der Frankfurter Allee 2 sein.

    2. September 2009 5
  • : a2n: #camp-Programm ist online
    a2n: #camp-Programm ist online

    Das Programm für das all2gethernow (a2n) – #Camp ist jetzt online, und wird auch noch ausgebaut.

    Das #camp der all2gethernow 2009 am 16. und 17. September bietet eine offene Plattform zum Austausch darüber, wie wir jetzt und in Zukunft Musik schaffen, verbreiten, verwerten und erleben möchten. Das offene Veranstaltungsformat (Barcamp) überwindet dabei die klassischen Barrieren zwischen Experten und Laien und fördert den Gedankenaustausch auf Augenhöhe: Kernstück des #camps sind neben den vorbereiteten Sessions auch spontane Talk-Runden und Workshops in Eigenregie sowie Lounges und Meetingpoints zum entspannten Netzwerke. Jeder ist eingeladen, eine eigene Session anzubieten, sich an Diskussionen zu beteiligen, Kooperationen zu schmieden, oder einfach zuzuhören. Quer durch Genres und Branchen will das #camp so die verschiedenen Akteure der Musikszene in einem zukunftsorientiereten Dialog bringen und nachhaltig vernetzen. Künstler und Musiker sind dabei ebenso gefragt wie Labels und Distributoren, Techniker und Designer. Auch die Akteure aus den Medien und angrenzenden Bereichen wie Games und Film kommen zu wor – nich tzu vergessen die Hörer, Zuschauer und Fans!

    Veranstaltungsort des a2n-Camps ist die „Münze Berlin“, Molkenmarkt 2 in Berlin.

    Gleichzeitig gibt es im Rahmen der a2n auch einen Music Hack Day.

    Now its time, on the weekend of the 19–20th of September, for with Music Hack Day to arrive in Berlin. The main goal of the event is for participants to rapidly prototype and build new projects, working through the night to complete and present them the following day. They have only this weekend to conceptualize, build, & present their projects. Hardware meets Software meets Online, all connected via music.

    27. August 2009
  • : „Freiheit statt Angst“ im Berliner Fenster
    „Freiheit statt Angst“ im Berliner Fenster

    Das „Berliner Fenster“ ist allen ÖPNV-Nutzern in Berlin bekannt. Das sind die kleinen Monitore in U‑Bahnen, wo Nachrichten und Werbung ausgestrahlt werden. Im vergangenen Jahr hatten wir für die „Freiheit statt Angst“-Demonstration einen Sponsor. Dieser ist dieses Jahr leider nicht in der Lage, die Ausgaben von 2.269,45 Euro zu finanzieren. Wir würden aber trotzdem gerne diese zusätzliche Werbe- und Mobilisierungsmöglichkeit für die Demonstration nutzen. Von drei Bündnispartnern bestehen bereits Zusagen von insgesamt 650 Euro. Bis zum vollen Betrag fehlen also noch knapp 1500 Euro. Für die sechs Tage vor der Demonstration würden wir 12h-Slots mit je vier Ausstrahlungen pro Stunde in allen U‑Bahnen bekommen.

    Wer konkret dafür spenden möchte, kann uns gerne mit einem Betrag auf dieses Konto unterstützen:

    Kontoinhaberin: Humanistische Union

    Kontonummer: 30 74 250

    Bankleitzahl: 100 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft)

    Verwendungszweck: Demo FsA – Berliner Fenster

    Generell kann man gerne noch für die „Freiheit statt Angst“ – Demonstration Geld spenden. Das wird sicher benötigt und hilft, die vielfältigen Ausgaben einer großen Bündnis-Demonstration von Bühne bis Miet-Transporter zu finanzieren.

    Das Spendenkonto ist:

    Humanistische Union, Kontonummer: 30 74 250, Bankleitzahl: 100 205 00, Bank für Sozialwirtschaft, Verwendungszweck: „Demo Freiheit statt Angst“

    Das ist die Werbung aus dem vergangenen Jahr:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    26. August 2009 17
  • : Web-Flyer für Freiheit statt Angst
    Web-Flyer für Freiheit statt Angst

    Weitere Banner für die „Freiheit statt Angst“-Demo am 12. September gibt es von der Hedonistischen Internationale.

    freiheitstattangst01

    25. August 2009 3
  • : Für „Freiheit statt Angst“ plakatieren
    Für „Freiheit statt Angst“ plakatieren

    Für die „Freiheit statt Angst“ – Groß-Demonstration am 12. September 2009 in Berlin gibt es kostenfreie Flyer und Plakate. Diese können wahlweise im Demo-Orga-Büro in der Hessischen Strasse 10 in Berlin-Mitte abgeholt werden oder kostenfrei im Foebud-Store bestellt werden.

    Da alleine plakatieren meist etwas langweilig ist, gibt es für den morgigen Dienstag die Initiative, dies in einer großen Gruppe in Berlin zu tun. Treffpunkt ist 21 Uhr in der Körtestrasse 21 (quasi direkt an der U‑Bahn Südstern). Wem das zu weit im Berliner Süden ist, kann sich gerne hier in den Kommentaren organisieren oder eigene Klebe-Aktionen planen. Werdet aktiv und klebt Berlin voll.

    24. August 2009 8
  • : Netaudio Festival ’09
    Netaudio Festival ’09

    Vom 8. – 11. Oktober gibt es in Berlin wieder ein „Netaudio Festival ’09″. Zu den vielen Workshops und Diskussionsrunden kommt noch ein vielfältiges Abendprogramm mit zahlreichen Netz-Musikern:

    We’re proud to announce step by step the tableau of artists for the Netaudio Festival in October. In total we will be able to present more than 80 artists, bands or musical projects during the night hours. During the daytime there will be approximately 24 or more workshops, lectures, movies, discussions, showcases – and additionally a lot more other things happening. Here are the (first) names for the night program.

    24. August 2009
  • : MetaRheinMainChaosDays mit Brigitte Zypries
    MetaRheinMainChaosDays mit Brigitte Zypries

    Die MetaRheinMainChaosDays finden wieder vom 4.–6. September an der TU Darmstadt statt. Neben vielen technischen Vorträgen stehen auch digitale Bürgerrechte und Datenschutz prominent auf dem Programm. Eine Diskussion könnte dabei sehr spannend werden: Dank des Wahlkampfes bequemt sich auch mal die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zu den Hackern in ihrem Wahlkreis.

    Gleich am ersten Abend versuchen interessierte Gäste zusammen mit Bundesjustizministerin Brigitte Zypries eine Antwort zu finden, wie der Datenschutz und die informationelle Selbstbestimmung in Zukunft aussehen könnten. Dabei diskutiert die Ministerin mit dem bekannten Datenschutzaktivisten padeluun und dem CCC-Mitglied und Rechtsanwalt Dr. Julius Mittenzwei. Durch das Gespräch führt der Radiomoderator Holger Klein. Der Eintritt ist frei. Anschließend kann man bei kühlen Drinks und sommerlichen Rhythmen den Abend ausklingen lassen.

    Der Eintritt für die Konferenz am Samstag und Sonntag beträgt im Vorverkauf 10 Euro. Alle Details und Anmeldemöglichkeiten sind unter http://mrmcd.net zu finden.

    24. August 2009 6