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  • : re:publica´2010: Vorverkauf und Call-for-Papers
    re:publica´2010: Vorverkauf und Call-for-Papers

    Die re:publica´2010, unsere Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft, findet vom 14.–16. April 2010 zum vierten Mal in Berlin statt. Die Vorbereitungen laufen schon seit einiger Zeit und jetzt wurde offiziell der Vorverkauf und einen Call-for-Paper gestartet. Noch gibt es Blogger-Tickets für 50 Euro und reguläre Tickets für 70 Euro. Dazu haben wir einen Business-Tarif mit 350 Euro, falls jemand offiziell eine Rechnung für Firma haben will und überhaupt die re:publica fördern möchte. Die Vorverkauf-Tickets sind reglementiert, d.h. irgendwann steigen sie im Preis.

    Und wer beim Call-for-Papers mitmachen will, kann dieses Formular nutzen.

    23. November 2009 3
  • : Personal Democracy Forum Europe
    Personal Democracy Forum Europe

    Ich bin ab Morgen bis Sonntag in Barcelona, um die „Personal Democracy Forum Europe“-Konferenz zu besuchen. Dort diskutiere ich u.a. am Freitag zusammen mit Jeremie Zimmermann von La Quadrature du Net und anderen über „Plenary on Crossnational Collaboration: Case Studies and Lessons for the Future“.

    Mal schauen, ob es dort funktionierendes Netz gibt und ich von der Konferenz live berichten kann. Ansonsten mach ich einige Interviews mit spannenden Referenten. Vielleicht gibts auch einen Live-Stream, das Programm klingt spannend.

    18. November 2009
  • : eco polITalk: Die „Digitale Mentalität“ 2009
    eco polITalk: Die „Digitale Mentalität“ 2009

    Gestern Abend lud der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco zum „polITalk“ in Berlin. Es ging um die „Digitale Mentalität“, Geschäftsmodelle im Internet und digitale Inhalte als Kultur- und Wirtschaftsgut in Deutschland und Europa. Die Diskussion verlief durchaus kontrovers.

    Lawrence Lessig schreibt in seinem großartigen Buch „The Future of Ideas“, „The commitment of a society open to innovation must be to let the old die young.“ Dieser Satz hätte als Motto für die Diskussion dienen können, die damit begann, dass Hergen Wöbken vom Institut für Strategieentwicklung in seinem Impulsreferat feststellte: „Die wenigsten alten Geschäftsmodelle sind eins zu eins auf das Netz zu übertragen“.

    Während Wöbken darauf hinwies, dass das Internet „in fast allen Bereichen der Wertschöpfungskette“ einen Vorteil biete, klagte Silke Springensguth, bei DuMont zuständig für das Internetgeschäft: „Wir kämpfen im Internet mit ganz großen Problemen.“ Denn Nachrichten im Internet lesen sei nicht illegal – sondern ganz normal. Den Verlagen fehle es so an Einnahmequellen.

    Die Klage ist altbekannt: „Das Internet ist nicht für lau, aber die, die die Inhalte erstellen, verdienen nichts.“ Bezahlen würden die Kunden für die Transportwege, daher müsse man sich anschauen, wie man auf dem Weg zum Konsumenten Geld verdienen können. Diese Haltung der Verlage, sich „an jemanden dranzuknüpfen“, kritisierte Johnny Haeusler von Spreeblick dagegen vehement: Mal sei es Google, dass ja ohne die Inhalte der Verlage kein Geld verdienen könne, mal die Provider. Springensguth widersprach allerdings: Man wolle nicht von den Providern Geld erhalten.

    13. November 2009 2
  • : Was haben Buchhändler mit der Vorratsdatenspeicherung zu tun?
    Was haben Buchhändler mit der Vorratsdatenspeicherung zu tun?

    Das Bundesverfassungsgericht hat jetzt den Beschwerdeführern gegen die Vorratsdatenspeicherung mitgeteilt, wer als Sachverständige zur mündlichen Verhandlung am 15.12. eingeladen ist.

    Merkwürdig daran: Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Bundesverband Musikindustrie sind eingeladen, obwohl sie zu einer schriftlichen Stellungnahme nicht aufgefordert worden waren.  Was das wohl soll? Wollen die Richter sie darauf festnageln, ob die gespeicherten Daten auch für Marginalien wie unerlaubtes Filesharing benutzt werden (sollen)? Oder sollen die wenigstens einmal eine Chance haben, in Karlsruhe reden zu können, nach dem die Richter dort eine Beschwerde der Musikindustrie gegen die Legalität der Privatkopie gerade abgeschmettert haben?

    Alle Dokumente zum Verfahren gibt es wie immer beim Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Dort wird auch bereits geplant, was an dem Tag noch so alles stattfinden soll (anmelden dort geht nach Anlegen eines Accounts).

    2. November 2009 12
  • : Erstes Treffen des OpenData Networks
    Erstes Treffen des OpenData Networks

    Am Mittwoch hat das neu gegründete OpenData Network zu einem ersten Treffen eingeladen. Dabei sollte es vor allem um einen inhaltlichen Austausch gehen. Mit dabei war neben den Machern diverser eDemokratie-Projekte auch die Verantwortliche für den Internetauftritt des Bundestages, Maika Jachmann.

    30. Oktober 2009 6
  • : OpenData Network gegründet
    OpenData Network gegründet

    Gestern wurde in Berlin das OpenData Network in die Rechtsform eines Vereins gegossen. Aus der Selbstbeschreibung:

    Das OpenData Network ist ein offenes zivilgesellschaftliches Netzwerk, welches die Themen Opendata, Openaccess, Opengovernment, Transparenz und Partizipation auf die politische Agenda setzen möchte. Ziel des Netzwerkes ist es den freien und ungehinderten Zugang aller Bürgerinnen und Bürger zu allen Daten aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft zu ermöglichen und zu fördern. Wir wollen neue basisdemokratische Formen und Methoden für Kollaboration und Partizipation erforschen und entwickeln und so einen Beitrag dazu leisten Politik und Verwaltung offen, transparent und bürgernah zu gestalten.

    Neben den hiesigen Co-Autoren Daniel Dietrich (Vorsitzender) und Markus Beckedahl (stellvertretender Vorsitzender) waren unter den gut 20 Gründungsmitgliedern auch Mitglieder von sechs politischen Parteien. Ganz transparent finden sich Satzung, Protokoll und der Vorstand online.

    Als quasi erste Amtshandlung findet nächsten Mittwoch, den 28.10.09 um 19 Uhr ebenfalls im Newthinking Store ein offenes Treffen mit dem Titel Eine Demokratie-API für alle Daten aus Politik und Verwaltung statt. Dabei geht es neben einem Kennenlernen um folgende Fragestellungen:

    Wie bekommen wir das Thema Transparenz und Opendata auf die politische Agenda?
    Welche konkreten Projekte gibt es bereits?
    Welche politischen Strategien gibt es?
    Welche Strategien und Pilotprojekte können wir gemeinsam entwickeln um dem Ziel des freien Zugangs zu Daten aus Politik und Verwaltung näher zu kommen?

    Das Network betreibt auch einen interessanten Blog sowie Podcast-Feed zum Thema. Natürlich gibt es ebenfalls eine Mailingliste sowie Twitter- und identi.ca-Accounts. Der Verein ist offen (*g*) zum Mitmachen und sucht weitere Engagierte, also macht mit!

    politik-digital.de und annalist haben auch berichtet.

    22. Oktober 2009 3
  • : Treffen der eDemokratie-Projekte: BerlinInOctober
    Treffen der eDemokratie-Projekte: BerlinInOctober

    Am 15. und 16. Oktober trafen sich zum dritten Mal die Macher diverser eDemokratie-Projekte in Berlin, um Erfahrungen auszutauschen und Anregungen für neue Services zu sammeln.

    Ein großer Teil der Zeit war daher auch für das Vorstellen einzelner Projekte freigehalten. Viele Portale widmen sich der Aufgabe, mehr Transparenz in die Arbeit der Abgeordneten zu bringen. Angebote wie OpenParlamento aus Italien und NosDéputés aus Frankreich analysieren die Aktivitäten der Parlamentarier.

    19. Oktober 2009 5
  • : Stockholm-Programm: Debatte über innere Sicherheit in der EU spitzt sich zu
    Stockholm-Programm: Debatte über innere Sicherheit in der EU spitzt sich zu

    In Brüssel spitzt sich diesen Herbst die Diskussion über die Zukunft der europäischen Innen- und Justizpolitik zu. Während die Innenminister im Rat immer weitere Befugnisse wollen, regt sich im Parlament mittlerweile Widerstand gegen eine Europäische Überwachungsunion.

    Aufrüstung der Inneren Sicherheit in 5‑Jahres-Schritten

    Die Europäische Union macht seit 1999 immer fünf-Jahres-Pläne für den Bereich der Polizei- und Justiz-Zusammenarbeit. Daraus werden dann Aktionsprogramme entwickelt, die in konkreten Richtlinien und Projekten münden. In den letzten Jahren gehörten dazu unter anderem die Vorratsdatenspeicherung, die EURODAC-Datenbank mit Fingerabdrücken von Asylbewerbern, das Schengen-Informationssystem II, die biometrischen Reisepässe und ähnliche Projekte. Das derzeit geltende „Haager Programm“ läuft Ende des Jahres aus.

    Ab 2010 soll dann bis 2014 das „Stockholm-Programm“ gelten, das derzeit von der schwedischen Präsidentschaft mit den anderen Regierungen verhandelt wird. Die Kommission hat im Juni eine Vorlage dafür gemacht, und die Vorarbeiten liefen im Rahmen der berüchtigten „Future Group“, einer informellen Arbeitsgruppe der Innenminister, die Wolfgang Schäuble unter der deutschen Ratspräsidentschaft eingerichtet hatte. Endgültig verabschiedet werden soll das Stockholm-Programm auf dem EU-Gipfeltreffen Anfang Dezember in Brüssel.

    Auf dem Weg zur Europäischen Überwachungsunion?

    Neben einigen sinnvollen Ideen wie einer besseren Harmonisierung des europäischen Familienrechts besteht das Stockholm-Programm derzeit aus einem Sammelsurium von Überwachung und Grenzabschottung. Auf den ersten Blick wird zwar betont, dass der Bürger und seine Rechte im Zentrum der Erwägungen stehen müssen, aber bei genauerem Hinsehen merkt man schnell, dass er vor allem in Zentrum der Überwachung stehen soll.

    Während das Haager Programm das „Prinzip der Verfügbarkeit“ einführte, nach dem den Strafverfolgern in ganz Europa die Daten ihrer Kollegen grundsätzlich verfügbar gemacht werden sollen, geht man nun einen Schritt weiter zum „Prinzip des Zugriffs“. Damit soll der Zugriff in Teilen automatisiert geschehen, und viele Datenbanken, die ursprünglich für ganz andere Zwecke aufgebaut wurden (Asylanträge, Visa und Reisen, Zollkooperation und anderes), sollen für EUROPOL und die nationalen Polizeibehörden offenstehen. Auch im Zuge der SWIFT-Verhandlungen mit den USA wird derzeit hinter verschlossenen Türen diskutiert, ob die EU nicht auch selber sämtliche Banküberweisungen in Europa überwachen und auswerten soll. Für all das sollen auch gemeinsame IT-Standards entwickelt werden, damit die Rasterfahndung und der automatische Abgleich noch ungebremster von statten gehen können. EUROPOL soll zu einer zentralen Informationssammel- und auswertebehörde ausgebaut werden. Auch mit Drittstaaten soll Europol Abkommen schließen können, die den Austausch personenbezogener Daten beinhalten.

    Eine Reihe der im Entwurf der Kommission noch grob skizzierten Maßnahmen ist bereits vor der Verabschiedung des Stockholm-Programms in konkrete Gesetzgebungsvorschläge übersetzt worden und wird derzeit schon in Brüssel verhandelt. Dazu gehört unter anderem die IT-Agentur für den Betrieb der ganzen Datenhalden, der Zugriff von EUROPOL auf diverse andere Datenbanken wie die EURODAC-Fingerabdrücke oder die Zolldaten, der Datenaustausch zwischen EUROPOL und mit Drittstaaten (die aktuelle Liste umfasst neben der Schweiz, Norwegen, den USA und Kanada auch Länder wie Marokko, Kolumbien, Russland oder China!) und einiges mehr. Die Sperrung von Webseiten, die Kinderpornografie enthalten, ist auch bereits in der Mache.

    Warum diese Eile? Warum wartet man nicht, bis im Dezember die Staats- und Regierungschefs der EU das Stockholm-Programm endgültig abgesegnet haben und dann in Ruhe ein Aktionsprogramm daraus entwickelt wurde? Diese Eile liegt am Lissabon-Vertrag, dessen baldiges Inkrafttreten mit dem irischen „ja“ vor einer Woche so gut wie sicher ist und für Anfang 2010 erwartet wird. Dann nämlich hat das Europäische Parlament endlich auch ein Veto-Recht im Bereich Justiz- und Polizeizusammenarbeit. Dieser Bereich war bisher den Regierungen vorbehalten, das Parlament wurde nur konsultiert.

    Welches Europa wollen wir?

    Die Europa-Abgeordneten sind traditionell etwas bürgerrechtsfreundlicher als der Rat der Regierungen, weil in letzterem vor allem die Innenminister den Ton angeben. Und sie sind im Vorgriff auf den Lissabon-Vertrag deutlich selbstbewusster geworden und verlangen schon jetzt Mitspracherechte oder ein Vertagen der Überwachungsvorhaben, bis das Parlament mit darüber bestimmen darf. Die Debatten im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE) seit der Sommerpause  über die oben genannten Vorhaben zeigen bereits, dass eine wachsende Zahl der Abgeordneten ein deutliches Unbehagen gegenüber noch mehr Überwachung und Datensammlung verspürt. Dies gilt übrigens nicht nur für die Grünen oder Liberalen, sondern man hört skeptische Stimmen auch von Sozialdemokraten und sogar Konservativen.

    Die Vorsitzenden der Ausschüsse für bürgerliche Freiheiten, für Recht und für Verfassungsangelegenheiten haben diese Woche nun den Entwurf einer Resolution des Europaparlaments zum Stockholm-Programm vorgelegt, der am Donnerstag gemeinsam mit Vertretern der nationalen Parlamente diskutiert wurde. Der Text ist etwas weniger überwachungsfreundlich als der Entwurf aus der Kommission, hat aber immer noch merkwürdige Stellen drin. So wird immer noch davon geredet, dass Sicherheit und Freiheit „ausbalanciert“ werden sollten – als gäbe es keinen Kernbereich von Grundrechten, die solchen Abwägungen nicht zugänglich sein dürfen, und als würde Sicherheit immer notwendigerweise mit Freiheitsbeschränkungen hegergestellt werden müssen. Viele Abgeordnete haben daher auch Änderungsanträge angekündigt.

    Hier wird sich in den nächsten Wochen daher die Diskussion über die Frage zuspitzen, die bereits durch die ganzen Einzelmaßnahmen in der Luft liegt: Welches Europa wollen wir? Eines von Überwachung und Misstrauen, von Generalverdacht und flächendeckender Speicherung und Auswertung harmloser und legaler Aktivitäten, eines in dem die Sicherheitsbehörden immer mehr Wissen und damit Macht bekommen? Oder ein Europa, das die Bürger- und Menschenrechte in den Mittelpunkt stellt, Grundrechtsbeschränkungen nur im Einzelfall nach richterlicher Überprüfung erlaubt, und generell von Offenheit und Vertrauen gekennzeichnet ist?

    NGOs und Aktivisten mischen sich ein

    Dass diese Debatte von großer Bedeutung ist, sieht man auch daran, wie sich die Zivilgesellschaft hier einmischt. Während beim Haager Programm vor fünf Jahren nur ganz wenige Expertenvereine Stellungnahmen eingereicht haben, wird man beim Stockholm-Programm förmlich erschlagen von Hintergrundpapieren, Kommentaren und anderen Interventionen. Von amnesty international über die Europäische Menschenrechtsliga und diverse Flüchtlingsverbände, den Deutschen Anwaltverein, die britische Rechtsvereinigung, bis hin zum Deutschen Industrie- und Handelskammertag findet man teils knappe und zugespitzte Kommentare, teils längere Hintergrundpapiere. Auch diverse nationale Parlamente, der Europäische Datenschutzbeauftragte und die EU-Grundrechteagentur haben sich zum Thema geäußert. Überwiegend gehen die Dokumente in Richtung „mehr Rechtsstaat, weniger Überwachung“. (Update: Auf Telepolis gab es vor ein paar Wochen einen Artikel dazu, der u.a. die wichtigsten Stellungnahmen kurz zusammenfasst.)

    Auch Aktivistengruppen aus dem Antirepressions- und Flüchtlingsbereich haben sich mit dem Stockholm-Programm intensiv befasst. Gipfelsoli macht seit ungefähr einem Jahr eine Kampagne dazu, das internationale „No-Border“-Camp in Lesbos im August hat zu den Grenzabschottungs-Aspekten (die hier nicht so ausführlich behandelt werden konnten) intensiv gearbeitet, und seit kurzem gibt es ja die Kampagne „Reclaim your Data!“ zu den EU-Datenbanken, zu der netzpolitik.org auch mit aufruft (ein Bericht von der Auftaktveranstaltung am 1. Oktober ist hier). Für den EU-Gipfel zur Verabschiedung des Stockholm-Programmes im Dezember in Brüssel werden bereits Protestaktionen geplant.

    Langsam tut sich also die Bürgerrechtsbewegung auch auf europäischer Ebene zusammen. Projektbezogen gibt es das zwar immer mal wieder, aber was noch fehlt, sind festere Strukturen der Zusammenarbeit, die auch kontinuierlich mit Leben gefüllt werden. EDRi oder ECLN haben zwar eine Reihe von Mitgliedern, aber viel mehr als ein Austausch über die einzelnen Aktivitäten auf den nationalen Ebenen läuft da auch noch nicht wirklich (bei EDRi könnte sich das ändern, seit dort wieder jemand in Brüssel fest angestellt ist). Und eine Wissensdatenbank wäre schön, etwa in Form eines Wikis. Statewatch.org sammelt zwar (auf der „unübersichtlichsten Website der Welt“, so Matthias von Gipfelsoli auf der SIGINT) ganz viele offizielle Dokumente zu diesem Bereich, aber es gibt z.B. noch keinen wirklich guten Überblick der gesamten Aktivitäten von Bürgerrechtlern und Aktivisten oder eine Materialsammlung.

    Ideen und Energie, etwa hier in den Kommentaren, sind daher sehr gern gesehen. Wer sich regelmäßig informieren will, kann auch das EDRi-Gram bestellen.

    10. Oktober 2009 33
  • : Tagung zu Überwachung in Hamburg
    Tagung zu Überwachung in Hamburg

    Unter dem Titel „Kultur – Technik – Überwachung. Alltagspraktiken und Überwachung – Überwachungspraxen im Alltag“ findet am Freitag und Samstag in Hamburg eine interessante Tagung statt. Organisiert hat sie Niels Zurawski, der mit dem Surveillance Studies Network (nicht zu verwechseln mit dem englischsprachigen älteren Schwesterprojekt) seit einer Weile gute Vernetzungs- und Forschungsarbeit in diesem Bereich macht.

    Tagung am Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie der Universität Hamburg, Forschungskolleg Kulturwissenschaftliche Technikforschung, 9. und 10. Oktober 2009

    Anmeldung: tagung2009 @ surveillance-studies.org

    Schon der Eröffnungsvortrag klingt sehr hörenswert:

    Eric Töpfer – Europäischer Datenwaschsalon: Informationsaustausch im „Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“

    7. Oktober 2009 3
  • : USA bekommen Olympiade nicht – wegen der Einreisekontrollen?
    USA bekommen Olympiade nicht – wegen der Einreisekontrollen?

    Man kann ja über so ein Monster-Ereignis wie eine Sommer-Olympiade denken was man will. Jedenfalls hat das nicht nur tolle Nebenwirkungen, sondern führt oft zu Verdrängungseffekten im städtischen Raum, zu merkwürdigen Bauprojekten und zu polizeilichen Sonderbefugnissen, die oft hinterher auf permanent umgestellt werden. Insofern sind die Einwohner von Rio de Janeiro nicht zwingend dafür zu beneiden, dass die Sommerspiele 2016 dort stattfinden werden.

    Die Vermutungen der New York Times zur Frage, warum der Gegenkandidat Chicago trotz hohem Einsatzes nicht ausgewählt wurde, sind aber auf der anderen Seite dann doch ein Grund für Schadenfreude aus Bürgerrechts-Sicht: Die Einreise-Prozeduren in die USA sind einfach zu harsch.

    Did Chicago lose the chance to host the 2016 Olympics because of airport security issues?

    Among the toughest questions posed to the Chicago bid team this week in Copenhagen was one that raised the issue of what kind of welcome foreigners would get from airport officials when they arrived in this country to attend the Games. Syed Shahid Ali, an I.O.C. member from Pakistan, in the question-and-answer session following Chicago’s official presentation, pointed out that entering the United States can be “a rather harrowing experience.”

    5. Oktober 2009 11
  • : Viral Video Award
    Viral Video Award

    Für den „Viral Video Award 2009″ kann man jetzt voten. Mit dabei sind einige Video-Clips aus dem Netzpolitik-Umfeld, wie „Du bist Terrorist“, „Censordyne“ oder „Iran – Eine Nation von Bloggern“.

    5. Oktober 2009 2
  • : Berichte von der Mahnwache: FDP am Umfallen hindern
    Berichte von der Mahnwache: FDP am Umfallen hindern

    Zeit.de berichtet: FDP am Umfallen hindern.

    Die Frage sei nun, wie wichtig die FDP das Thema Bürgerrechte wirklich nimmt, sagt Rena Tangens vom Foebud. „Die Liberalen haben sich in der Vergangenheit extrem in Szene gesetzt mit diesem Thema, jetzt werden sie daran gemessen werden, ob sie in den Koalitionsverhandlungen zu ihrem Wort stehen“, sagt die Datenschützerin. Es gehe um das Profil der Partei, für nichts habe die FDP in der Öffentlichkeit so sehr gestanden wie für die Freiheitsrechte des Einzelnen. Daran hänge nun ihre Glaubwürdigkeit. Die FDP solle sich bei den Bürgerrechten nicht zugunsten anderer Themen zu Kompromissen zwingen lassen. „Wir werden nicht wieder lockerlassen“, sagt Tangens.

    Wolfgang Noelke hat vor Ort ein Video gedreht, wo neben Guido Westerwelle und Angela Merkel auch Rena Tangens zu Wort kommt:

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    5. Oktober 2009 8
  • : Dieses Wochenende: Datenspuren 2009
    Dieses Wochenende: Datenspuren 2009

    Am Wochenende findet zum sechsten Mal in Dresden das Symposium Datenspuren des Chaos Computer Club Dresden (C3D2) statt. Ort ist wie immer das Kulturzentrum Scheune in der Neustadt. Unter dem Motto „Hands off – Privacy on!“ gibt es Vorträge zu Zensursula (gleich 2 Mal), Wikileaks, Protest aus dem Netz, ePass und ePA, Verbraucherschutz im Netz, einem AK Datenbank, einem Politik Social Network und anderen. Weitere Vorträge und Workshops gibt’s im Fahrplan.

    Diesmal gibt es auch Audio-Streams von coloRadio, dem Freien Radio in Dresden: großer Saal, kleiner Saal.

    Der offizielle Twitter-Account ist @datenspuren, Hash-Tags sind #ds09 bzw. #datenspuren09.

    2. Oktober 2009 7
  • : Netzpolitik-Podcast 082: Michael Carroll über Copyright Neutrality, REL u. a.
    Netzpolitik-Podcast 082: Michael Carroll über Copyright Neutrality, REL u. a.

    Beim Kongress der Medienwoche der diesjährigen IFA in Berlin hat CC-Mitbegründer und ‑Vorstandsmitglied Michael Carroll eine Keynote mit dem Titel „Creative Commons as Conversational Copyright“ gehalten. Sie sollte die Einleitung zu einer Paneldiskussion sein, die mit Prof. Dieter Gorny (BVMI), Annette Kroeber-Riel (Google Deutschland), Dr. Matthias Leonardy (GVU), Martin Moszkowicz (Constantin Film), Alexander Skipis (Börsenverein des deutschen Buchhandels), Oliver J. Süme (eco ISP-Verband) und Jens Seipenbusch (Piratenpartei) eigentlich sehr vielversprechend besetzt war. Leider erweckte die Runde dann weitgehend den Eindruck, man habe sich per Zeitmaschine in die 90er des letzten Jahrhunderts zurück begeben. Vielleicht lag das daran, dass Michael nicht als Panelteilnehmer vorgesehen war.

    Beim anschließenden Interview erzählte mir Michael u. a. etwas mehr darüber, was er mit „Conversational Copyright“ meint, was unter „Copyright Neutrality“ zu verstehen ist, was es mit der Metadatensprache REL auf sich hat, wieso das Fair-Use-Prinzip des US-amerikanischen Urheberrechts mit Vorsicht zu genießen ist und was eine Kultur-Flatrate für Creative Commons als Lizenzmodell bedeuten würde. Die Fragen habe ich auf Deutsch reingeschnitten und das Interview dauert ca. 15 Minuten. Die MP3-Datei ist etwas über 13 MB groß.

    25. September 2009 1
  • : atoms&bits – Die Schnittstelle zwischen Web und Welt
    atoms&bits – Die Schnittstelle zwischen Web und Welt

    Diese Woche findet noch das weltweite atoms&bits-Festival statt, das am Wochenende in Berlin mit dem atoms&bits-Camp inklusive Wahlparty (und Bundesradio) endet:

    atoms&bits

    Was hat das selbstbedruckte T‑Shirt mit Wikipeda gemeinsam? Was verbindet Arbeitsräume für Freiberufler und politischen Aktivismus im Internet? Es sind alles Aspekte einer neuen Kultur des Selbermachens. Dahinter steckt dieselbe Idee: Die Dinge eigenständig in die Hand nehmen. Egal ob es sich um die Beschriftung eines Shirts in der offenen Siebdruckwerkstatt handelt oder um das Hinzufügen eines Beitrags über den „rotbraunen Apfelfruchtstecher“ im Online-Lexikon.

    Oft unbemerkt abseits der Massen, manchmal direkt vor unseren Augen, entwickeln sich neue Formen des Arbeitens und Lebens. Anker und Motor dieses Phänomens sind wir alle, ob urbaner Laptoparbeiter, Kulturschaffender oder Angestellter im Großraumbüro.

    Wir sind atoms&bits, die kleinsten Teile der modernen Gesellschaft.

    Damit diese kleinsten Teile einmal ein großes Ganzes ergeben, muss man sie zusammenführen, ob analog oder digital. Unter diesem Motto wird in der Woche vom 18. bis 27. September 2009 eine besondere Art von dezentralem Festival stattfinden – atoms&bits. Von Berlin bis Brooklyn, von München bis Montreal werden Menschen diskutieren, ausprobieren, erkunden und über ungewöhnliche Arbeitskonzepte berichten – durch ihre kreativen Ideen ergeben sich neue Chancen.

    Knotenpunkt des dezentralen Festivals bildet das am 26./27. September 2009 in Berlin stattfindende atoms&bits Camp mit 400 Teilnehmern – es wird zum Treffpunkt von Visionären, Baustlern, Aktivisten, Geeks und Kreativen. Hier steht die analoge Annäherung im Vordergrund. Während der verschiedenen Workshops, Vorträge, Präsentationen und Diskussionsrunden kann der selbständige Webentwickler der Strickladenbesitzerin Tipps für ihren Internetauftritt geben und der politische Aktivist mit der Kuratorin über die Kulturflatrate diskutieren. Solche Synergieffekte werden an diesem Wochenende rund um den Kreuzberger Moritzplatz im Coworking Space betahaus und dem ÏMA Design Village zustande kommen.

    atoms&bits – die Schnittstelle zwischen Web und Welt

    Organisiert wird das atoms&bits Festival und Camp bottom up, also direkt aus der Szene. „Uns allen ist aufgefallen, dass die Art, wie wir im Netz arbeiten, auch auf die analoge Welt abfärbt. Daher finden wir es wichtig, diese Schnittstelle zu betonen, sichtbarer zu machen und zu diskutieren“, erklärt Peter Bihr, einer der Ideengeber von atoms&bits. Mitorganisator Sebastian Sooth fügt an: „Es haben sich für uns fünf Themenfelder ergeben, in denen wir die Kultur des Selbermachens stark vertreten sehen: Do It Yourself, Coworking, Open Everything, Politik sowie Kunst und Kultur. In diese Bereiche sind Festival und Camp letztlich auch aufgeteilt.“

    22. September 2009 3
  • : Burning Man Festival 2009 im Zeitraffer
    Burning Man Festival 2009 im Zeitraffer

    Vielleicht sollte ich in meinem Leben doch einmal zum Burning Man Festival in den USA fahren. Im Zeitraffer sieht das ganz schön spacig aus:

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    Evolution (Burning Man time lapses) from Delrious on Vimeo.

    Am besten sofort im Full-Screen Modus schauen.

    [via]

    20. September 2009 13
  • : all2gethernow: Visualisierung einiger Sessions
    all2gethernow: Visualisierung einiger Sessions

    Auf der all2gethernow hat Anna Lena Schiller einige Sessions visualisiert. Die Ergebnisse sind sehr schön geworden und finden sich in höherer Auflösung bei Flickr. Anna Lena findet man auch als @annalena bei Twitter.

    „Music as culture“

    19. September 2009 6
  • : Software Freedom Day am 19.09.2009
    Software Freedom Day am 19.09.2009

    Der diesjährige Software Freedom Day wird morgen in vielen Städten feierlich begangen: openSUSE in Nürnberg macht einen Tag der openSUSE Konferenz zum „Open Day“ – interessant für alle, die gern ein paar Talks ohne vorheriger Anmeldung hören möchten.  OSFanG in Berlin stellt den Tag unter das Motto „Leben mit Linux“. Die LUG Balista aus Hamburg füllt den Tag mit Infoständen, KeySigningParty/CAcert, Vorträgen und LPI Prüfungen.

    In Münster legt die Java User Group nach mit Vorträgen über „Asterisk + Java“ und „OpenSolaris: ZFS rockt“. HOP2E und die Linux User Cologne organisieren im Odysseum eine InstallParty und Präsentationen u.a. zu „VirtualBox und Backup“. Die LUG Kiel gestaltet den Tag ebenfalls mit Vorträgen, beispielsweise „Instant Messaging, unter Linux keine Hürde“.

    Weitere Feierlichkeiten finden in Leipzig (essential existence), Dortmund (OSUM TU Dortmund) und Offenburg (FreieSoftwareOG) statt. Wer nicht physisch teilnehmen kann, kann sich auch bei 4Freedom im SecondLife gemütlich machen.

    Alle teilnehmenden Gruppen sind auch über GoogleMaps des SoftwareFreedomDays zu finden.

    18. September 2009 9
  • : Music as Culture – Impressionen von der #a2n
    Music as Culture – Impressionen von der #a2n

    Die erste all2gethernow #camp und #conference findet vom 16–18.09.09 in Berlin statt. Hier meine ersten Eindrücke vom all2gethernow Camp. Die Veranstaltung ist gut besucht und dennoch finden die einzelnen Sessions in einer netten Atmosphäre und mit direktem Dialog zwischen Podium und Publikum statt, die gemeinsam im Kreis sitzen. Es gibt einen live Stream und Internet, alles sehr erfreulich!

    Die erste Session an der ich Teilnehme ist von Andrew Dubber zu „Music as Culture“

    Seine Kernthese „Musik ist hauptsächlich ein Kulturgut“ – klingt erstmal banal. Daraus folgt für ihn, dass der Großteil der Musik (wie anderer Kulturgüter) eigentlich als Gemeingut unter der Public Domain stehen sollte. Weiterhin plädiert er für ein flexibleres und kreativeres Urheberrecht wie es teilweise mit Creative Commons heute schon möglich ist. Darüber hinaus wirbt er für einen Paradigmenwechsel in unserem Denken. So könnten Kreative etwa in vielen Fällen ihre Werke schon nach wenigen Jahren in die Public Domain stellen, statt wie bisher üblich generell mit 80 Jahrigen Urheberrecht zu belegen.

    Mein Lieblingszitat aus der Session: „The Internet was not made to make money. It was made for people to communicate“ – da braucht man nichts mehr hinzufügen.

    Andrew Dubber ist Senior Lecturer in the Music Industries an der Universität in Birmingham und gleichzeitig ein angesehener Berater der Musik Industrie in Großbritanien. In seinem viel gelesenen Blog „New Music Strategies“ beschäftigt er sich mit Urheberrecht, dem Medienwandel, der Zukunft der Musikindustrie und der Frage was diese Entwicklungen eigentlich für unsere Gesellschaft bedeutet.

    Mit der Webseite „Deleting Music und seinem Buch The 20 Things You Must Know About Music Online”  hat Andrew einige interessante Thesen zur Urheberrechtsdebatte beigetragen. Das Buch liegt als eBook in deutscher Übersetzung zum Download vor.

    Hintergrund zur all2gethernow

    Als Dieter Gorny im Sommer diesen Jahres bekannt gab, dass Deutschlands größte Musikmesse – die Popkomm – in diesem Jahr aufgrund von Internetpiraterie und die dadurch entstehenden Einnahmeeinbußen der Branche nicht stattfinden wird, hat dies ein großes Medien-Echo hervorgerufen.

    Das Aussetzen der Popkomm war gleichzeitig die Initialzündung  zur Gründung des all2gethernow e.V. als neue Plattform für alle, die an der Musik, Kreativität und Kultur und den dafür notwendigen Rahmenbedingungen interessiert sind. Die Gründungsmitglieder wollten die Absage an die Musik- und Kreativbranche, an Musiker und Künstler nicht so einfach hinnehmen. Stattdessen setzten sie sich das  Ziel, eine Veranstatung zu organisieren, die Produzenten, Musiker und Nutzer, Plattenlabels und Veranstalter gemeinsam an einen Tisch bringt, um über zeitgemäße Geschäftsmodelle, zukunftsorientierte Konzepte und neue Ideen für die Musikbranche zu sprechen – mit großem Erfolg!“

    16. September 2009 7
  • : Ab Mittwoch: 3 tage all2gethernow in Berlin
    Ab Mittwoch: 3 tage all2gethernow in Berlin

    Morgen startet die all2gethernow in Berlin. Dazu gehören zwei Tage Barcamp (aka #camp), ein Tag Konferenz (aka #conference) und ein großes Musikprogramm (aka #cloud) in vielen Locations. Nach der Popkomm-Absage mit der selten-dämlichen Begründung „Internet ist schuld“ durch Dieter Gorny will die all2gethernow die Chancen für die Musik durch die Digitalisierung beleuchten – und das in einem Bottum-Up-Process, wo jeder mitwirken kann. Das Programm bietet dazu zahlreiche Facetten.

    Am Donnerstag Abend gibt es am Tagungsort „Die Münze“ auch ein Konzert von Amanda Palmer. Sie spielt ein „Pay what you want“-Gig, was auch Teil des Experiments ist. (Am liebsten wären ihr durchschnittlich 10 Euro Eintritt, mal schauen, ob das klappt)

    15. September 2009 2