Man kann ja über so ein Monster-Ereignis wie eine Sommer-Olympiade denken was man will. Jedenfalls hat das nicht nur tolle Nebenwirkungen, sondern führt oft zu Verdrängungseffekten im städtischen Raum, zu merkwürdigen Bauprojekten und zu polizeilichen Sonderbefugnissen, die oft hinterher auf permanent umgestellt werden. Insofern sind die Einwohner von Rio de Janeiro nicht zwingend dafür zu beneiden, dass die Sommerspiele 2016 dort stattfinden werden.
Die Vermutungen der New York Times zur Frage, warum der Gegenkandidat Chicago trotz hohem Einsatzes nicht ausgewählt wurde, sind aber auf der anderen Seite dann doch ein Grund für Schadenfreude aus Bürgerrechts-Sicht: Die Einreise-Prozeduren in die USA sind einfach zu harsch.
Did Chicago lose the chance to host the 2016 Olympics because of airport security issues?
Among the toughest questions posed to the Chicago bid team this week in Copenhagen was one that raised the issue of what kind of welcome foreigners would get from airport officials when they arrived in this country to attend the Games. Syed Shahid Ali, an I.O.C. member from Pakistan, in the question-and-answer session following Chicago’s official presentation, pointed out that entering the United States can be “a rather harrowing experience.”