Digital Rights
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: Amazon-Kindle: Anti-DRM-Petition gestartet
: Amazon-Kindle: Anti-DRM-Petition gestartet Die Anti-DRM-Kampagnenplattform Defective by Design aus dem Umfeld der Free Software Foundation hat eine Petition gegen die restriktiven DRM-Fesseln im Kindle von Amazon gestartet:
We believe in the freedom to read
We believe in a way of life based on the free exchange of ideas, in which books have and will continue to play a central role. Devices like Amazon’s are trying to determine how people will interact with books, but Amazon’s use of DRM to control and monitor users and their books constitutes a clear threat to the free exchange of ideas. That is why we readers, authors, publishers, and librarians demand that Amazon remove all DRM, including any ability to control or access the user’s library, from the Kindle. Amazon’s assurances that it will refrain from the worst abuses of this power do not address the problem. Amazon should not have this power in the first place. Until they give it up they will be tempted to use it, or they could be forced to by governments or narrow private interests. Whatever Amazon’s reasons for imposing this control may be, they are not as important as the public’s freedom to use books without interference or supervision.
Zu den Erstunterzeichnern gehören u.a. Lawrence Lessig, Richard Stallmann und Clay Shirky. Bei ars technica gibt es einen ausführlichen Artikel zur Aktion: New petition demands an end to Kindle DRM, faces long odds.
Big Brother is watching you, and the Free Software Foundation wants the surveillance to stop. They are demanding an end to DRM on Amazon’s popular e‑book reader, the Kindle.
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: Musiker und Musikliebhaber müssen miteinander eine Lösung finden
: Musiker und Musikliebhaber müssen miteinander eine Lösung finden Der data-epi-spacing Elektrische data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing hat data-epi-spacing wieder data-epi-spacing die data-epi-spacing Rohfassung data-epi-spacing eines data-epi-spacing Interviews data-epi-spacing online data-epi-spacing gepackt: data-epi-spacing Danny data-epi-spacing O’Brien: data-epi-spacing “Musiker data-epi-spacing und data-epi-spacing Musikliebhaber data-epi-spacing müssen data-epi-spacing miteinander data-epi-spacing eine data-epi-spacing Lösung data-epi-spacing finden”.
Der data-epi-spacing in data-epi-spacing London data-epi-spacing geborene data-epi-spacing Danny data-epi-spacing O’Brian data-epi-spacing arbeitete data-epi-spacing lange data-epi-spacing als data-epi-spacing Technologie-Journalist data-epi-spacing für data-epi-spacing die data-epi-spacing Sunday data-epi-spacing Times data-epi-spacing und data-epi-spacing die data-epi-spacing britische data-epi-spacing Ausgabe data-epi-spacing der data-epi-spacing Wired, data-epi-spacing außerdem data-epi-spacing ist data-epi-spacing er data-epi-spacing für data-epi-spacing die, data-epi-spacing international data-epi-spacing als data-epi-spacing vorbildlich data-epi-spacing geltende, data-epi-spacing Online-Strategie data-epi-spacing des data-epi-spacing britischen data-epi-spacing Guardian data-epi-spacing mitverantwortlich. data-epi-spacing Seit data-epi-spacing seinem data-epi-spacing Umzug data-epi-spacing nach data-epi-spacing San data-epi-spacing Francisco data-epi-spacing ist data-epi-spacing er data-epi-spacing obendrein data-epi-spacing als data-epi-spacing Kampagnen-Koordinator data-epi-spacing der data-epi-spacing digitalen data-epi-spacing Bürgerrechtsbewegung data-epi-spacing Electronic data-epi-spacing Frontier data-epi-spacing Foundation data-epi-spacing (EFF) data-epi-spacing aktiv. data-epi-spacing Mit data-epi-spacing der data-epi-spacing Idee data-epi-spacing einer data-epi-spacing “kollektiven data-epi-spacing freiwilligen data-epi-spacing Lizenzierung” data-epi-spacing stellt data-epi-spacing er data-epi-spacing eine data-epi-spacing bereits data-epi-spacing sehr data-epi-spacing ausgeklügelte data-epi-spacing Variante data-epi-spacing des data-epi-spacing Ansatzes data-epi-spacing vor, data-epi-spacing der data-epi-spacing hierzulande data-epi-spacing als data-epi-spacing Kulturflatrate data-epi-spacing diskutiert data-epi-spacing wird.
Gibts data-epi-spacing hier data-epi-spacing auch data-epi-spacing als data-epi-spacing MP4. -
: Film: Meine Daten und ich
: Film: Meine Daten und ich Gestern hab ich es endlich geschafft, den Film „Meine Daten und ich“ anzuschauen, der mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zugeschickt wurde. Und mein Feedback ist gespalten. Ich finde ja jeden Dokumentarfilm und Initiative rund um mehr Datenschutz-Bewusstsein begrüssenswert. Aber irgendwie fand ich den Film nicht den Renner. Es gibt viele Interviews mit Experten und Politikern. Die sind auch gut geschnitten und geben ganz gut die Debatte wieder.
Der Film wird so angekündigt:
Eine witzige und geistreiche Untersuchung über schleichende Veränderungen in unserer Gesellschaft, über hilflos hingenommene Datenskandale und über die Fragen:
• Wie weit darf der Staat eigentlich gehen?
• Und was passiert wirklich mit unseren Daten?Denn nicht nur die Daten terrorverdächtiger Personen werden gespeichert, sondern Informationen über jeden von uns. Und diese Daten sind nicht so sicher, wie sie sein sollten…
Teil des Konzeptes dieses Filmes ist es, eine sehr billige Michael Moore Kopie als Protagonist durch den Film laufen zu lassen. Als der erstmal die ersten zehn Minuten irgendwas labberte, dachte ich schon, ich hätte das Making-Of oder was anderes auf der DVD erwischt und nicht den Film. Zwischen den Interviews kommt die Person immer wieder mit irgendwelchen fiktiven Geschichten. Und nervt ziemlich. Witzig ist das so gut wie gar nicht. Wünschenswert wäre eine weitere Version auf der DVD, die ohne diesen Protagonisten auskommt. Dann ist es immer noch eine 60 Minuten Dokumentation und der Film wäre empfehlenswerter.
Aber seht selbst im Trailer:
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: Lawrence Lessig on the Google Book Search Settlement
: Lawrence Lessig on the Google Book Search Settlement AudioBerkman hat den Mitschnitt einer Diskussion mit Lawrence Lessig über das Google Book Search Settlement online gestellt: Lawrence Lessig on the Google Book Search Settlement – “Settlements: Static goods, dynamic bads”
Larry Lessig, Professor of Law and founder of the Stanford Center for Internet and Society speaks at the Berkman Center workshop “Alternative Approaches to Open Digital Libraries in the Shadow of the Google Book Search Settlement” held July 31, 2009.
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: Jugendschützer wollen mehr Netzzensur
: Jugendschützer wollen mehr Netzzensur Das war ja nur eine Frage der Zeit: Die Jugendschützer fordern in Form der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) mehr Netzzensur. Darüber berichtet Heise: KJM drängt Provider zu freiwilligen Internetsperren.
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) will sich für eine Verschärfung der Gesetze in Richtung auf Zugangssperren im Internet einsetzen, wenn Internet Service Provider (ISP) nicht freiwillig „unzulässige und jugendgefährdende Inhalte“ sperren. Das stellte die für den Jugendmedienschutz im Rundfunk und Internet zuständige Kommission in ihrem heute veröffentlichten Tätigkeitsbericht (PDF-Datei) für die Jahre 2007 und 2008 fest. Spätestens zum Frühjahr kommenden Jahres wird mit der Vorlage des Neuentwurfs für den auslaufenden Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV) gerechnet. Darin ließe sich etwa die Möglichkeit schaffen, dass die Behörde die Provider direkt in die Pflicht nimmt, ohne zuerst den eigentlichen Inhalteanbieter abzumahnen. Weitere Themen, denen sich die KJM künftig besonders intensiv widmen will, sind Online-Spiele, Chats und Casting-Shows.
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: Spiegel: Aufstand der Netzbürger
: Spiegel: Aufstand der Netzbürger Der aktuelle gedruckte Spiegel berichtet prominent auf den Seiten 26–28 über Netzpolitik und den „Aufstand der Netzbürger“ (Update: Artikel ist schon online!). Der ursprünglich als Titel-Story geplante Artikel ist leider aufgrund einiger anderer Konkurrenzthemen in den vergangenen Wochen zu einem „mittelgroßen“ Beitrag geworden. Aber trotzdem prima, dass Netzpolitik mal der Spiegel-Zielgruppe nahe gebracht wird.
Ein kleiner Fehler hat sich eingeschlichen: „Von den Positionen des Chaos Computer Clubs, die möglichst eine totale staatliche Abstinenz in Digitalien fordert, ist er weit entfernt.“, werde ich da zitiert. Das kommt wahrscheinlich davon, dass ich länger mit dem Redakteur auch über John-Perry Barlow und die Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace gesprochen habe. Auf die Frage, wo man denn noch Vertreter dieser radikal-libertären Positionen finden könnte, hab ich auf den Chaos Computer Club als möglichen weiteren Kontakt verwiesen, weil dort einzelne Mitglieder diese Positionen teilen. Die öffentlichen Aussagen der Chaos Computer Clubs kann ich aber in der Regel jedes Mal unterschreiben.
Mal schauen, wie lange es noch dauert, bis Netzpolitik als Thema mal der Titel-Aufhänger von Spiegel, Stern oder Focus werden?
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: Matthias Güldner antwortet seinen Kritikern
: Matthias Güldner antwortet seinen Kritikern Der folgende
TextGastbeitrag ist eine Reaktion von Matthias Güldner auf die Kritik , die sein Kommentar „Zur unerträglichen Leichtigkeit des Internet“ vor einer Woche ausgelöst hat. Wir bringen seinen Beitrag hier unter anderem auch, weil wir die Grundiee teilen, dass über den digitalen Graben hinweg viel mehr Diskussion stattfinden muss.An alle diejenigen, die sich zum meinem Welt-Artikel „Zur unerträglichen Leichtigkeit des Internet“ geäußert haben.
Ich bin denjenigen, die sich mit dem Thema Internet befassen, auf die Füße getreten. Viele haben sich provoziert und beleidigt gefühlt. Das mit der Provokation, das hat jedeR gemerkt, war beabsichtigt. Die Beleidigung nicht. Das entspricht nicht meinem eigenen Anspruch, tut mir leid und hat die Diskussion in eine völlig falsche Richtung gelenkt.
Viele haben geglaubt, es handele sich um eine spontane und unüberlegte Äußerung. Dem war nicht so. Ich war und bin Teil der Bürgerrechtsbewegung, habe mich u.a. gegen die Volkszählung 1984, gegen die Verschärfung der Polizeigesetze in Bund und Land nach dem 11. September, für die Aufklärung der Verwicklung der deutschen Geheimdienste in die Haft des Bremers Murat Kurnaz in Guantanámo eingesetzt. Bei der Frage der Internetsperren kam ich nach Abwägung aller Argumente zu einem anderen Schluss als vor allem der netz-affine Teil dieser Bewegung. Der Umgang mit denjenigen, die diese abweichende Meinung auch geäußert haben, hat mich erschreckt und zu meiner Provokation motiviert. Ich war immer der Überzeugung, dass (Meinungs-)Freiheit nicht nur gegen „die da oben“ verteidigt, sondern auch in den eigenen Reihen einer Bewegung praktiziert werden muss. Kampf für Bürgerrechte ist meines Erachtens auch Kampf gegen jegliche Vermachtung von politischen Prozessen.
Mit meiner Bemerkung, dass es im Kern um Definitionsmacht in Zeiten der Digitalisierung geht, habe ich versucht, mein weit über diese Einzelfrage hinaus gehendes Unbehagen zu beschreiben. Obwohl das Internet unverzichtbarer Teil meines Lebens geworden ist, bin ich Teil der so genannten digitalen Spaltung der Gesellschaft. In Aufsätzen wird über Bewohner des Web2.0 und der so genannten Realität 1.0 geschrieben. Die einen (wie ich) nutzen das Netz oberflächlich für ihre (politische) Arbeit. Die anderen sind viel tiefer in die Materie eingestiegen, machen das Netz selbst zum Teil ihres politischen Engagements. Bisher sind diese Sphären – rühmliche Ausnahmen von einzelnen BrückenbauerInnen zwischen den beiden Welten ausgenommen – sehr getrennt. Diese Kluft führt deutlich zu Unverständnis, Misstrauen, Abschottung und Rückzug in die eigene peer group. Beide Seiten können also gewinnen, wenn sie sich aus der jeweiligen Ecke heraus bewegen, Kontakt und Auseinandersetzung suchen.
Netzpolitik ist meines Erachtens nicht nur Einsatz für eine bestimmte Kommunikationsebene. Als Metaebene betrifft und beeinflusst sie unglaublich viele andere Bereiche der Politik und des Alltags. Netzpolitik.org hat das Ziel, „über politische, gesellschaftliche, technische und kulturelle Fragestellungen auf dem Weg in eine Digitale Gesellschaft zu schreiben“. Im Kern geht es also auch um eine kritische Verständigung über soziale, ökologische, rechtliche, ökonomische, gender Aspekte in der Folge der Digitalisierung. Werden bestimmte Gruppen von Menschen in diesem Prozess besser und andere schlechter gestellt? Hat die große Chance der Verbreiterung und Vertiefung von Demokratie auch Verlierer, zum Beispiel bei Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gründen nicht im Netz bewegen (können), und die sich in Zukunft (noch) weniger als bisher in Meinungsbildungsprozesse einklinken können? Diese und viele andere Fragen können nur gemeinsam beantwortet werden.
In diesem Sinne geht es zunächst vor allem um die Überwindung der Sprachlosigkeit. Die laufende intensive Diskussion der ExpertInnen in Wissenschaft, Netzgemeinde und Politik bietet da viele Anknüpfungspunkte. Allerdings scheint eine Verbreiterung der Diskussion dringend nötig zu sein. Viele Leute müssen an vielen Orten, online und offline, besser und ernsthafter ins Gespräch kommen über den digitalen Graben hinweg. Seit dem Erscheinen des Artikels gab es auf lokaler Ebene gute, sehr intensive Gespräche mit digital kundigen Leuten. Wir versuchten zunächst uns gegenseitig unsere Positionen zu erklären und besser zu verstehen. Das hat erstaunlich gut geklappt.
Wenn wir das Gewicht des Themas ernst nehmen, wird dabei kein schneller Konsens heraus kommen. Ich finde das nicht schlimm.
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: Zensursula wünscht Ausweitung der Sperren?
: Zensursula wünscht Ausweitung der Sperren? Kaum sind die Sperren gegen Kinderpornographie durch den Bundestag scheint es so zu sein, dass Ursula von der Leyen eine Ausweitung fordert. Zumindest zwischen den Zeilen klingt das so bei einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt an: Kampf gegen Schmutz im Internet wird verschärft.
abendblatt.de: Sie argumentieren, Grundregeln unserer Gesellschaft müssten online wie offline gelten. Warum sperren Sie dann nicht auch Internetseiten, die Nazipropaganda verbreiten oder Gewalt gegen Frauen verherrlichen?
Von der Leyen: Mir geht es jetzt um den Kampf gegen die ungehinderte Verbreitung von Bildern vergewaltigter Kinder. Der Straftatbestand Kinderpornografie ist klar abgrenzbar.20Doch wir werden weiter Diskussionen führen, wie wir Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenwürde im Internet im richtigen Maß erhalten. Sonst droht das großartige Internet ein rechtsfreier Chaosraum zu werden, in dem man hemmungslos mobben, beleidigen und betrügen kann. Wo die Würde eines anderen verletzt wird, endet die eigene Freiheit. Welche Schritte für den Schutz dieser Grenzen notwendig sind, ist Teil einer unverzichtbaren Debatte, um die die Gesellschaft nicht herumkommt.
Weiter Diskussionen führen klingt danach, dass man auf dem bewährten Weg der Demagogie und die gewohnte öffentliche Meinung der Ahnungslosen eine Ausweitung der Sperren auf alles Böse im Netz ausbauen möchte.
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: Ehemaliger Bundesverfassungsrichter kritisiert Zensurula-Gesetzgebung
: Ehemaliger Bundesverfassungsrichter kritisiert Zensurula-Gesetzgebung Heute Abend dürfte der Bericht von ZDF-Aspekte um 22:30 Uhr interessant sein. Aus der Ankündigung: Kampf gegen Kinderpornografie – Was nützen Sperren von Kinderpornoseiten?
Internetseiten, auf denen Kinderpornografie zu sehen ist, sollen demnach in Deutschland nicht mehr gesehen werden – sie werden fortan vom Bundeskriminalamt gesperrt. Statt der aufgerufenen Seite erscheint dann ein Stoppschild. Doch viele Experten halten das Gesetz für ineffizient und sogar rechtlich höchst problematisch. So sagt der ehemalige Bundesverfassungsrichter Wolfgang Hoffman-Riem, der Bund habe für das Gesetz keine Gesetzgebungskompetenz. Es handele sich um Strafverhütung sowie um die Einwirkung auf die Inhalte von Medienangeboten. Beides sei Ländersache. Daher dürfe auch nicht eine Bundesbehörde wie das BKA für die Ausführung des Gesetzes eingeschaltet werden. Internetaktivisten und Medienrechtler werfen der Familienministerin Symbolpolitik zu Wahlkampfzwecken vor.
Das ist natürlich vollkommen überraschend…
ZDF-Aspekte hat das ganze Interview mit dem ehemaligen Bundesverfassungsrichter Wolfgang Hoffman-Riem online gestellt. Ich hab es mal zu Youtube befreit:
Update: Und nun ist der ganze ZDF-Aspekte-Beitrag online.
Interessante Hinterinfo: Die Aspekte-Redaktion hat wohl auch noch jemand vom Chaos Computer Club und Frabziska Heine interviewt, die kamen aber nicht vor. Aber bevor Verschwörungstheorien auftauchen: Der Beitrag ist kritisch und aus unserer Sicht positiv.
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: Wenn neue Technologien auftauchen, muss man Gesetze anpassen
: Wenn neue Technologien auftauchen, muss man Gesetze anpassen Der data-epi-spacing Elektrische data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing hat data-epi-spacing die data-epi-spacing Rohfassung data-epi-spacing eines data-epi-spacing Interviews data-epi-spacing mit data-epi-spacing dem data-epi-spacing US-Urheberrechts-Professor data-epi-spacing Josh data-epi-spacing Wattles data-epi-spacing veröffentlicht: data-epi-spacing “Wenn data-epi-spacing neue data-epi-spacing Technologien data-epi-spacing auftauchen, data-epi-spacing muss data-epi-spacing man data-epi-spacing Gesetze data-epi-spacing anpassen”.
Josh data-epi-spacing Wattles data-epi-spacing ist data-epi-spacing Professor data-epi-spacing für data-epi-spacing Urheberrecht data-epi-spacing an data-epi-spacing der data-epi-spacing Universität data-epi-spacing von data-epi-spacing Los data-epi-spacing Angeles. data-epi-spacing Im data-epi-spacing Laufe data-epi-spacing seiner data-epi-spacing Karriere data-epi-spacing lernte data-epi-spacing er data-epi-spacing so data-epi-spacing ziemlich data-epi-spacing alle data-epi-spacing Seiten data-epi-spacing der data-epi-spacing Urheberrechtsdebatte data-epi-spacing aus data-epi-spacing nächster data-epi-spacing Nähe data-epi-spacing kennen: data-epi-spacing Als data-epi-spacing Anwalt data-epi-spacing arbeitete data-epi-spacing Wattles data-epi-spacing unter data-epi-spacing anderem data-epi-spacing für data-epi-spacing das data-epi-spacing US-amerikanische data-epi-spacing GEMA-Pendant data-epi-spacing ASCAP, data-epi-spacing das data-epi-spacing Hollywood-Schwergewicht data-epi-spacing Paramount data-epi-spacing Pictures data-epi-spacing – data-epi-spacing und data-epi-spacing den data-epi-spacing Tauschbörsen-Anbieter data-epi-spacing Limewire.
Hier data-epi-spacing ist data-epi-spacing die data-epi-spacing MP4. -
: Video von Zensursula-Diskussion in Freiburg
: Video von Zensursula-Diskussion in Freiburg Am Dienstag fand im SWR Studio Freiburg ein Diskussionsforum zum Thema “Internetsperren – Überwachungsstaat oder Schutz von Kinderrechten und Menschenwürde?” statt. Netzrecht.org hat das Video veröffentlicht.
Die Fachgruppe IT-Sicherheit (FRITSI) des medien forum freiburg und SPIQ e.V. laden Sie herzlich ein zum Diskussionsforum „Internetsperre“. Nach einer kurzen Einführung in die technischen Hintergründe diskutieren wir mit unseren Gästen über Pro und Kontra des Gesetzes – wir hoffen auf eine spannende, informative und faire Auseinandersetzung!
Moderation:
• Dr. Christian Rath/Fachjournalist für Rechtspolitk (u.a. Badische Zeitung, taz)Gäste:
• Mechthild Maurer, Geschäftsführerin von ECPAT Deutschland*
• Kerstin Andreae (Bundestagskanditatin, MdB Bündnis90/Grüne)
• Daniel Sander (Bundestagskanditat, CDU)
• Sascha Fiek (Bundestagskanditat, FDP)
• Walter Krögner (Bundestagskanditat, SPD)
• Jan Spoenle (Max-Planck-Institut für internationales und ausländisches Strafrecht)
• Hansjörg Pfister, Alcatraz Softwareentwicklung/FRITSI-ExperteHier ist das Video:
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: „Was kommt nach dem Copyright“
: „Was kommt nach dem Copyright“ Auf Vimeo gibt es die Dokumentation „Was kommt nach dem Copyright“ zu sehen, die im vergangenen Herbst auf 3sat gezeigt wurde (Und leider an mir vorüber ging).
Keiner gibt es zu, aber viele tun es: Fotos, Filme und Musik aus dem Internet herunterladen, ohne einen Cent dafür zu bezahlen. Die in der Regel jugendlichen „Netz-Piraten“ werden von Legionen von Anwälten international gejagt. Andererseits entscheiden sich immer mehr renommierte Künstler, ihre kreativen Produkte kostenlos übers Internet anzubieten und Platten- oder Filmfirmen gezielt zu übergehen.
Doku:„Was kommt nach dem Copyright“ from Troy on Vimeo.
Man kann sich die Doku bei Vimeo auch herunterladen.
Die Dokumentation entstand u.a. im Rahmen der Ars Electronica 2008. Über diese haben wir einen ausführlichen Konferenzbericht über die Diskussionen gebloggt: Ars Electronica: Eine neue Ökonomie?
(Danke an Fukami)
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: Heute Abend: Live im Medienradio
: Heute Abend: Live im Medienradio Heute Abend bin ich zu Gast im Medienradio. Das wird (theoretisch) ab 21 Uhr live im Netz gestreamt und ist später als Podcast verfügbar. Ich nehme mal an, es geht um Netzpolitik und so. Während der Sendung gibt es auch einen IRC-Chat.
Den genauen Sendestart gibt es sicherlich im Medienradio-Twitterfeed und/oder in meinem.
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: Das DRM von AP erklärt
: Das DRM von AP erklärt Die Nachrichtenagentur AP möchte zukünftig ihre Inhalte per DRM schützen und hat dazu eine Werbe-Grafik erstellt. Davon gibt es einen Remix (Große Version), der die Buzzwords erklärt:
(Danke an Hanno)
Mehr zum Thema gibts bei Ed Felten.
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: Das Ende der Privatsphäre
: Das Ende der Privatsphäre Der konservative Rheinische Merkur findet es erfreulich, dass mit der Piratenpartei das Thema informationelle Selbstbestimmung in den Wahlkampf kommt: Das Ende der Privatsphäre.
Bisher haben die politischen Parteien das Thema sträflich vernachlässigt, im Wahlkampf spielt es kaum eine Rolle. Der Umgang mit Bürgerrechten ist und war immer leichtfertig, selbst wenn die Parteien sich in ihrem Programm als Anwalt des Bürgers darstellen. Die FDP trug in den Neunzigerjahren den großen Lauschangriff mit. Union, SPD und Grüne verschärften die Überwachungstätigkeit des Staates. Stichworte sind die Auflösung des Bankgeheimnisses, die Vorratsdatenspeicherung, die Onlinedurchsuchung. Das Volk will sich diese Eingriffe immer weniger gefallen lassen. Nicht zuletzt die Achtungserfolge der Piratenpartei zeigen das. Ihre Mitgliederzahl steigt rapide, zur Bundestagswahl wurde sie gerade zugelassen, in fast allen Bundesländern hat sie in kurzer Zeit die nötige Anzahl von Unterstützungsunterschriften gesammelt. So kommt das Thema informationelle Selbstbestimmung in den Wahlkampf. Und das ist überfällig.
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: Blogs, Twitter und Journalismus in der Iran-Berichterstattung
: Blogs, Twitter und Journalismus in der Iran-Berichterstattung Einen gutenund äusserst entspannten Artikel über das Verhältnis von Blogs, Twitter und Journalismus hat ausnahmsweise die FAZ veröffentlicht: Gemeinsam wirbeln sie Staub auf. Auf Basis der Iran-Berichterstattung werden von Miriam Meckel und Katarina Stanoevska-Slabeva die Chancen dieser Fusion beschrieben.
Auch die Journalisten der traditionellen Medien waren auf die Nachrichten angewiesen, die über Twitter, Facebook und Blogs aus Iran geliefert wurden. Zum ersten Mal hat sich dabei gezeigt, wie Journalistenblogger oder Bloggerjournalisten eine personelle Verbindung zwischen Online- und Offlinemedien herstellen, von der beide Medienformen profitieren. „Es waren weder die alten noch die neuen Medien die Gewinner bei den Protesten in Iran, sondern es war eine Hybridform aus beiden“, kommentierte der „Economist“ und hob drei journalistische Blogger heraus: Nico Pitney von der „Huffington Post“, Robert Mackey von der „New York Times“ und Andrew Sullivan von „Atlantic Monthly“.[…] Die Positionierung von Bloggern als Experte, Broker und Radarscreen macht das umso wichtiger: Sie helfen, die Informationsströme zu bündeln und einzelne Nachrichten zu überprüfen oder wenigstens zu hinterfragen, damit sich die Leser aus der Vielzahl an Informationen ein eigenes Bild machen können. Die binär geführte Diskussion über Blogger und Twitterer als Ersatz für professionellen Journalismus greift daher zu kurz: Die engagierten Kommunikatoren auf den Webplattformen sind wichtige Informationsquellen, sie übernehmen entscheidende Selektionsprozesse für die Webcommunity und für klassische Medien und erzeugen gleichzeitig Aufmerksamkeit für bestimmte Themen. Bei den Protesten in Iran hat sich dies sehr deutlich gezeigt.
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: StudiVZ manifestiert: Wir sind besser als das Original
: StudiVZ manifestiert: Wir sind besser als das Original Die VZ-Gruppe veröffentlicht ein Manifest. Toll. Früher im Jahr hat sie schon den Verhaltenskodex der FSM, die Safer Social Networking Principles der EU-Kommission und sicher noch eine Menge anderes geduldiges Papier produziert. Super.
Das Manifest ist eigentlich ziemlich egal. Fein. In ihm steht vor allem drin: wir sind jetzt auch pro Datenschutz. Was da aber nicht so klar drinsteht, aber aus jedem zweiten Satz rauszulesen: damit sind wir echt besser als Facebook. Hurra. Also viel besser, als unser Vorbild. Helau, Alaaf, Töröö.
Manifeste gibts viele und manche davon sind echt lesenswert. Huch. Gemeint war natürlich dieses. Mal gucken, ob morgen Facebook auch eines veröffentlicht. The Zuckerberg Manifesto könnte es heißen und uns über Kopierkatzen und andere Remixkulturphänomene aufklären. Miau.
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: Das Netz funktioniert durch Kopieren
: Das Netz funktioniert durch Kopieren Die FAZ hat ein Interview mit Vinton G. Cerf von Google zur Copyright-Problematik, Netz-Trends und etwas Netzzensur: „Das Netz funktioniert durch Kopieren“.
Häufig ist den Internetnutzern gar nicht bewusst, welche Inhalte illegal sind, und sie verstoßen gegen das Urheberrechtsgesetz.
Die Copyright-Problematik entsteht doch dadurch, dass das Netz durch Kopieren funktioniert. Ein Browser kopiert eine Datei von einem Webserver und interpretiert sie dann für die Darstellung im World Wide Web. Copyright hat historisch immer so funktioniert, dass der Vertrieb von Werken in physischer Form wie Bücher, CDs, DVDs, Magazine, Zeitungen, Videokassetten oder LPs kontrolliert wurde. Digitale Informationen können nun mal leicht kopiert und verteilt werden. Dadurch entsteht ein Problem mit dem herkömmlichen Urheberrecht.
Wie kann dieses Problem gelöst werden?
Viele Produzenten wollen ihre Information auf flexibleren Wegen teilen, als es traditionelle Urheberrechte erlauben. Die „Creative Commons“- und „Copyleft“-Ideen sind beispielsweise Versuche, die Optionen für Produzenten und Rechteinhaber zu erweitern. Es bedarf noch mehr kreativen Denkens unter Technikern und Regierungen, um Alternativen zu den aktuellen und antiquierten Urheberrechten zu entdecken, die eben nicht im Universum des Internets funktionieren.
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: Aktivierung der Netzsperren: Verheerender Ausblick
: Aktivierung der Netzsperren: Verheerender Ausblick Taz.de hat Michael Rotert von ECO zur Zensursula-Debatte interviewt: Aktivierung der Netzsperren – „Verheerender Ausblick“.
Also lässt sich das Netz nicht sperren.
Letztendlich nicht. Der Ausblick ist allerdings erschreckend, denn wenn semantische Verfahren einmal weiterentwickelt sind, kann auch nach beliebigen Inhalten per Beschreibung gesucht werden. Allerdings sind die Verfahren noch nicht für den Einsatz direkt im Datenstrom geeignet. Zusätzlich muss natürlich dann auch die Infrastruktur überwacht werden, damit ja nichts am Staat vorbeigeht. Und das würde schon in der realen Welt nicht funktionieren. Nicht auszudenken, wenn die Post auch alle Briefe kontrollieren müsste. Denn nur dann ist ja die Forderung der Politiker erfüllt, dass die Onlinewelt der Offlinewelt im juristischen Sinne entspricht. Auch müsste man aus den Büchereien alle Bücher mit Bombenbauanleitungen entfernen, denn die darf es auf dem Netz auch nicht geben. Schlüsseldienste müssen ebenso zumachen, denn in der Onlinewelt sind Hackertools, auch wenn sie für Sicherheit sorgen, verboten.
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: Politiker des Tages: Matthias Güldner
: Politiker des Tages: Matthias Güldner Zum Politiker des Tages ernennen wir heute Matthias Güldner, Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Bremischen Bürgerschaft. Dieser hat mit einem Meinungsbeitrag für Welt-Debatte einige hochspannende Stilblüten zur Zensursula-Debatte beigetragen und hilft prominent mit, das Netzpolitik-Profil seiner Partei zu verwässern. Unerträgliche Leichtigkeit des Internets. Mit dabei ist (fast) alles, was man aktuell als Buzzwords für Netzpolitik-Kommentare braucht: Natürlich inklusive „der rechtsfreie RaumTM“ und „Die Internet-CommunityTM“. Höhepunkt seines Kommentars ist:
Die Tatsache, dass diese Community viel Zeit in virtuellen Räumen verbringt, spielt dabei eine große Rolle. Wer Ego-Shooter für Unterhaltung, Facebook für reales Leben, wer Twitter für reale Politik hält, scheint davon auszugehen, dass Gewalt keine Opfer in der Realwelt fordert. Anders kann die ignorante Argumentation gegen die Internetsperren gar nicht erklärt werden.
Er schafft es sogar noch rhetorisch (Irgendwie zumindest), von Zensursula auf Menschenrechtspolitik zu bekommen. Darauf muss man erstmal kommen:
Teile der Grünen – fasziniert von den Möglichkeiten der virtuellen Mobilisierung und hingerissen von ihrem eigenen Getwitter – erkennen, dass unsere Wähler und Wählerinnen eine hohe Affinität zu Menschenrechtsfragen haben, erst recht wenn Kinder die Opfer sind. Unser Umfeld kommt zu einem nicht unerheblichen Teil aus den erziehenden Berufen, ist selbst Mutter oder Vater. Die Internetsperren haben Umfragen zu Folge bei ihnen eine hohe Popularität. Die Glorifizierung des Internet wird vergehen. Der politische Makel, mehr auf den Trend gesetzt zu haben als auf die Bekämpfung realer Menschenrechtsverletzungen, würde dagegen lange haften bleiben.
Die Kurzform dieses Beitrages ist (irgendwie), nur wer Vater oder Mutter ist, kann über so ein Thema diskutieren. Der Rest lebt irgendwie in der Virtualiltät und ist unvernünftig.
Herzlichen Glückwunsch für diesen hochintelligenten Kommentar an Matthias Güldner.
Update: Der grüne Bundesvorstand distanziert sich von dem Beitrag: Das Netz ist nicht bürgerrechtsfrei.
