Kultur

„Was kommt nach dem Copyright“

Auf Vimeo gibt es die Dokumentation „Was kommt nach dem Copyright“ zu sehen, die im vergangenen Herbst auf 3sat gezeigt wurde (Und leider an mir vorüber ging).

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Keiner gibt es zu, aber viele tun es: Fotos, Filme und Musik aus dem Internet herunterladen, ohne einen Cent dafür zu bezahlen. Die in der Regel jugendlichen „Netz-Piraten“ werden von Legionen von Anwälten international gejagt. Andererseits entscheiden sich immer mehr renommierte Künstler, ihre kreativen Produkte kostenlos übers Internet anzubieten und Platten- oder Filmfirmen gezielt zu übergehen.

Doku:“Was kommt nach dem Copyright“ from Troy on Vimeo.

Man kann sich die Doku bei Vimeo auch herunterladen.

Die Dokumentation entstand u.a. im Rahmen der Ars Electronica 2008. Über diese haben wir einen ausführlichen Konferenzbericht über die Diskussionen gebloggt: Ars Electronica: Eine neue Ökonomie?

(Danke an Fukami)

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11 Kommentare
  1. Wo is eigentlich immer der Unfug mit „jugendlich“ her? Ich erinnere mich da an eine Feier vor einigen Jahren, als ein pensionierter Zöllner (!!!) ein Lied mit den Worten „kannste mir das mal kopieren?“ kommentierte…

  2. Kulturflatrate ist der größte Schwachsinn, den es gibt. Wenn die Musikunternehmen so oder so ihr Geld bekommen werden sie selbstverständlich versuchen möglichst wenig Geld auszugeben um sich selbst möglich viel in die eigene Tasche stecken zu können. Ich will keine weitere GEZ.

  3. Ich finds schon ein bischen komisch wenn da Aktivisten die Contra Copyright sind dazu aufrufen das sich die Bewegung hinter freien Gütern in Richtung Kommerzialisierung bewegt.
    Ich wette der selbe Aktivist (Gerfried Stocker) betreibt ein Blog auf Basis von PHP und Mysql, beides Proukte die komplett kostenlos und frei ehältlich sind (sourcecode frei verfügbar).
    Ab einer gewissen Komplexität lassen sich grade Softwareprojekte und vielleicht auch Kulturgüter nur noch komplett Frei entwickeln und verbreiten. PHP ist hier ein wunderbares Beispiel, da ist zwar der Prozess in dem das Produkt entseht ein bischen Chaotisch, dennoch sind die Kommerziellen Ableger und Fortsätze dem Original ganz klar unterlegen.
    Gerade der sogenannte LAMP-Stack (PHP/Python Mysql und Apache hat es geschafft eine Ökonomie zu entwickeln ohne sich auf eine hier geforderte Mitte zuzubewegen.
    Zum Herrn von IBM ist zu sagen das sein Standpunkt auch nicht korrekt ist. Eclipse ist nicht die Basis der Open Source Bewegung. Das wäre dann eher Linux oder die sog. Gnu-Tools

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