Digital Rights
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: ZDF: eBook-Händler können Lizenzen auflösen
: ZDF: eBook-Händler können Lizenzen auflösen Das ZDF-Morgenmagazin hat heute über die Amazon-Kindle Löschaktion von 1984 berichtet und damit auch generell in die DRM-Problematik eingeführt. Gast im Studio war Axel Kossel von ct’. Den ca. 6 Minuten langen Beitrag gibt es im ZDF-Youtube-Kanal oder in der ZDF-Mediathek:
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: Wir sind doch die Guten, nicht die Bösen!
: Wir sind doch die Guten, nicht die Bösen! Der SPD-Zensursula-Verhandlungsführer Martin Dörmann hatte gestern in Köln zu einem Dialog mit der „Internet-Community“ eingeladen. Seit gestern weiß man auch, was ein „Dialog“ bei der SPD bedeutet: Gefühlte 95% Redeanteil für den Politiker und 5% für die eingeladenen Gäste. (Kai Schubert hat die Veranstaltung aufgezeichnet. Eine 135MB grosse MP3 gibts hier)
Jens Scholz war dabei und hat einen Bericht für uns geschrieben:
„Wir sind doch die Guten, nicht die Bösen!“
Leider habe ich gerade ziemlich üble Kopfschmerzen, ich weiß nicht, ob es da einen Zusammenhang gibt mit der Veranstaltung bei der ich gerade war: Martin Dörmann (SPD) lud ein zu einer Diskussion zur „Effektivität und Rechtsstaatlichkeit bei der Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet“. Jedenfalls sorgen diese Kopfschmerzen gerade dafür, daß ich eventuell das ein oder andere vergesse (auf jeden Fall schonmal nahezu alle Namen) und dieses Gedächtnisprotokoll eher ein kurzes wird.
Der Raum war gut gefüllt, etwa 40 Menschen waren gekommen, um zu diskutieren. Bis es dazu kam, dauerte es allerdings erstmal ein wenig, denn Herr Dörmann leitete die Diskussion mit einer längeren Erklärung ein, in der er einerseits die Historie des Gesetzes in der Geschichtsbuchausgabe der SPD ausrollte als auch schon gleich alle wichtigen Argumente in Stellung brachte, auf die er sich im weiteren Verlauf des Abends zu stützen pflegte.
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: Google Book Search und Datenschutz
: Google Book Search und Datenschutz Die Electronic Frontier Foundation beschäftigt sich auch mit der Google Book Search – aber anders als es der Heidelberger Appell & Co. tun. Im Grundsatz unterstützen sie das Projekt, weil es den öffentlichen Zugang zu Büchern massiv befördern wird. Aber es gibt Bedenken, ob die Privatsphäre der Lesenden auch geschützt und beachtet wird: Don’t Let Google Close the Book on Reader Privacy!
As Google expands its Google Book Search service, adding millions of titles, it will dramatically increase the public’s access to books. More and more people will soon be browsing, reading and purchasing books online. But Google may be leaving out the privacy we have come to expect, with systems that monitor the digital books you search, the pages you read, how long you spend on various pages, and even what you write down in the margins. To ensure that our privacy remains at least as strong online as it is in the physical world, Google needs to do more. With the ACLU of Northern California and the Samuelson Clinic at UC Berkeley, EFF has written a letter to Google CEO Eric Schmidt, demanding that Google take specific steps to protect your freedom to read privately. We’ve asked that Google only respond to legitimate warrants when the government comes calling, for example, and we’ve asked that they not share your private reading data with third parties without your permission, among other things.
Konkret gibt es diese Forderungen an Google:
* Protect your reading records from government and third party fishing expeditions by responding only to properly-issued warrants and court orders, and by letting you know if someone has demanded access to information Google has collected about you.
* Make sure that you can still browse and read anonymously by not forcing you to register or give personal information and by deleting any logging information for all services after a maximum of 30 days.
* Separate data related to Google Book Search from any other information the company collects about you, unless you give it express permission.
* Give you the ability to edit and delete any information collected about you, transfer books from one account to another without tracking, and hide your „bookshelves“ or other reading lists from others with access to your computer.
* Keep Google Book Search information private from third parties like credit card processors, book publishers, and advertisers.Man kann bei der EFF eine Massen-Mail an Google unterzeichnen und abschicken. Mal schauen, wie die Reaktion von Google ist und ob die Google Book Search die Privatsphäre der Nutzer achten wird. Denn:
As Michael Chabon, author of The Yiddish Policemen’s Union: A Novel, put it: „If there is no privacy of thought — which includes implicitly the right to read what one wants, without the approval, consent or knowledge of others — then there is no privacy, period.“
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: Sonderzüge zur Demo „Freiheit statt Angst“ am 12. September
: Sonderzüge zur Demo „Freiheit statt Angst“ am 12. September Zur Großdemonstration „Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!“ am 12. September in Berlin wird es diesmal Sonderzüge geben – unter der Voraussetzung, dass vorher genügend Bahntickets verkauft werden.
Die Tickets können ab sofort auf dem Buchungsportal beim Bündnispartner AK Daten e.V. vorbestellt werden. Anhand der Vorbestellungen bis 15. August wird entschieden, ob eine Strecke tatsächlich befahren wird und wie der Streckenverlauf genau ist. Nach dem 15.8. sind Tickets nur noch verfügbar wenn in den bestätigten Zügen freie Plätze vorhanden sind.
Achtung: Die Zahlung wird mit der Zugbestätigung am 15.8. direkt fällig. Alle im Voraus bestätigten Tickets müssen dann bis 18.8. bezahlt werden. Also sofort nach der Bestätigung bezahlen und nicht verpeilen!
Die derzeitigen Preise sind die Maximalpreise. Günstigere Preise gibt es dann, wenn Züge in den Startregionen stärker als geplant ausgelastet sind. Es können auch Teilhabe-Tickets (zur Unterstüzung einkommensschwacher Anreisender) und Mitwirkenden-Tickets (zur Unterstützung der anreisenden Mitwirkenden) steuerlich abzugsfähig erworben werden.
Tickets für Brandenburg und Teile Mecklenburg-Vorpommerns können voraussichtlich erst ab dem 24.8. gebucht werden (Auffüllplätze zu Sonderkonditionen) da in diesen Ländern die Nahverkehrsregelungen i.d.R. günstiger kommen. Es soll ab dem Wochenende auch die Möglichkeit geben, Tickets per Post / Fax und in einzelnen Regionen anonym über die Ortsgruppen/Gliederungen der Bündnispartner zu buchen.
Alle Details findet ihr unter http://foerderdaten.de/fsa . Lest unbedingt vor der Buchung die Hinweis-Seiten !
Die Züge fahren übrigens morgens los und abends wieder zurück. Es ist wohl geplant, dass man am Abend möglichst lange nach der Demo noch in Berlin bleiben kann, aber die genauen Zeiten hängen vom Streckenverlauf und damit von den vorbestellten Tickets ab. Also los!
Alternativen: Wer nicht mit der Bahn fahren will, kann auch mit dem Bus (aus NRW) oder dem Rad anreisen.
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: Taz: Netzaktivisten werden politisch
: Taz: Netzaktivisten werden politisch Die Taz hat einen guten Artikel und ausführlichen über Netzpolitik: „Netzaktivisten werden politisch – Die Wandlung der Freaks“
Blogger, Hacker und Internetuser mischen sich mehr und mehr politisch ein. Wie konnte aus den eigenbrötlerischen Sonderlingen von früher eine politische Bewegung werden?
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: Samstag: Wir sind Gamer – Demonstration
: Samstag: Wir sind Gamer – Demonstration Am kommenden Samstag gibt es in Berlin (Brandenburger Tor), Köln (Neumarkt) und Karlsruhe (Karlsplatz) jeweils eine Demonstration für Spielekultur unter dem Motto „Wir sind Gamer“. Startpunkt ist jeweils 14 Uhr. Mehr Informationen bietet die Webseite Aktion-Jugendkultur.de. Hier gibts jeweils die Demonstration-Routen zu sehen.
Ein Ausschnitt aus der Pressemitteilung (PDF):Computer- und Videospiele werden in der Politik zunehmend zum Sündenbock für gesellschaftliche Probleme gemacht. Damit geht eine Stigmatisierung sanftmütiger Computer- und Videospieler einher. Wir als friedliche Gamer fordern von der Politik eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Jugendkultur Gaming. Dafür gehen wir am 25. Juli 2009 in Berlin, Köln und Karlsruhe auf die Straße.
Und ein Video erklärt nochmal die Motivation:
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: Wie China das Netz kontrolliert
: Wie China das Netz kontrolliert Die Financial Times hat eine Story darüber, wie China das Netz kontrolliert: How China polices the internet.
But day-to-day surveillance and control of the population are carried out by a far greater number of departments: the double structure of censorship institutions is duplicated at the provincial, county and city level; in addition, every government department operates its own internet surveillance. “Every ministry has special departments for collecting and surveying information from the internet,” said Wu, “including the police, the telecom departments, the departments for foreign affairs and the development and research commission [the top economic policy planning body].” Together, the authorities keep a 24-hour watch on what is said online.
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: Lost in the Cloud
: Lost in the Cloud Der Harvard-Professor Jonathan Zittrain kommentiert in einem New York Times Artikel Probleme mit Cloud-Computing: Lost in the Cloud. Und das sind eine ganze Menge, die man immer im Hinterkopf haben sollte, wenn man sich komplett auf die Angebote von Google & Co verlässt.
Thanks in part to the Patriot Act, the federal government has been able to demand some details of your online activities from service providers — and not to tell you about it. There have been thousands of such requests lodged since the law was passed, and the F.B.I.’s own audits have shown that there can be plenty of overreach — perhaps wholly inadvertent — in requests like these. The cloud can be even more dangerous abroad, as it makes it much easier for authoritarian regimes to spy on their citizens. The Chinese government has used the Chinese version of Skype instant messaging software to monitor text conversations and block undesirable words and phrases. It and other authoritarian regimes routinely monitor all Internet traffic — which, except for e‑commerce and banking transactions, is rarely encrypted against prying eyes.
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: Iran bekommt Vorratsdatenspeicherung
: Iran bekommt Vorratsdatenspeicherung Im Iran wurde jetzt ein weiteres Gesetz zur besseren Kontrolle der Telekommunikation beschlossen und damit bekommt man auch eine Vorratsdatenspeicherung. Bei der Propaganda zur Einführung hat man sich offensichtlich an westlichen Staaten orientiert. Nichts weniger als mehr Datenschutz und mehr Sicherheit soll das Gesetzes-Paket bringen. Klingt wie aus dem Munde von Unions-Politikern.
Heise berichtet: Iran verschärft Internetkontrolle.
Nach den Protesten, die auf die Präsidentenwahl folgten, und aufgrund der anhaltenden Konflikte, die bis in die politische und religiöse Elite hineinreichen, war abzusehen, dass die Machthaber im Iran die Zensur und Überwachung der Medien weiter anziehen werden. Auf die Schnelle wurde jetzt ein Gesetz im Parlament durchgepeitscht, vom Wächterrat gebilligt und dessen Umsetzung durch eine Eilanordnung vom umstrittenen Präsidenten Ahmadinedschad beschleunigt, das angeblich Cyberkriminalität bekämpfen und die Internetnutzer besser schützen soll. So begründete Generalstaatsanwalt Qorban-Ali Dorri-Najafabadi das Gesetz mit dem Schutz der Rechte der Menschen und der Stärkung des Datenschutzes.
Die Hardware und Software für die Vorratsdatenspeicherung kommt sicherlich auch von Siemens-Nokia, bzw. ist die wahrscheinlich schon eingebaut.
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: Schöne neue DRM-Welt
: Schöne neue DRM-Welt Stell Dir vor, Du kaufst ein Buch im Geschäft. Und Nachts bricht der Buchhändler in Deine Wohnung ein, nimmt Dir das Buch wieder weg und lässt Dir den Geldbetrag auf dem Küchentisch zurück. Klingt verrückt. Aber genau das hat jetzt Amazon mit dem Kindle-Store getan. Und ausgerechnet bei den beiden Orwell – Büchern „Animal Farm“ und „1984“, die beide das Thema Kontrolle haben.
Die Bücher wurden im Kindle-Store mit DRM für 99 Cent angeboten. Anscheinend waren die Rechte aber nicht geklärt. Und Amazon hat die Nutzungsrechte zurückgezogen und den verwirrten Käufern Geld zurück überwiesen. Schöne neue DRM-Welt! Man bedauert jetzt bei Amazon, dass man die Käufer nicht vorher aufgeklärt hat, die verwirrt nachfragten, wo denn die gekauften Bücher seien. Dummerweise war die Aktion auch nicht durch die Amazon-AGB gedeckt. Und jetzt hat man ein PR-Problem.
Nachdem die Musikindustrie DRM erstmal teilweise aufgegeben hat, fangen jetzt die nächsten Rechteindustrien an, auf die Risikotechnologie DRM zu setzen und die Verbraucher zu verarschen. Und auch sie werden hoffentlich daran scheitern.
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: Zypries: Der Dreck muss aus dem Netz
: Zypries: Der Dreck muss aus dem Netz Welt-Online hat unsere Justizministerin Brigitte Zypries zum Internet und Netzpolitik gefragt: Brigitte Zypries – „Der Dreck muss aus dem Netz“. Einige Aussagen sind dabei interessant, u.a. ein Hinweis auf kopieren:
WELT ONLINE: Ihr Unrechtsbewusstsein ist also intakt. Bei einem Teil der Internetgemeinde ist das nicht so: Gesetze, die in der realen Welt selbstverständlich eingehalten werden, verlieren in der digitalen Welt an Bindekraft. Warum ist das so?
Zypries: Schon in meiner Jugend war das Mitschneiden von Musik aus dem Radio üblich, damals auf Tonbändern oder Kassetten. Es gibt also eine gewisse Tradition zu glauben: Man darf das. Ähnlich ist es beim Kopieren von Büchern. Es ist weder der Industrie noch der Politik gänzlich geglückt, die Botschaft zu vermitteln: Man darf das eben nicht. Jedenfalls nicht, wenn man es nicht nur für sich privat kopiert. Dazu kommt die entscheidende Innovation des Internets: Man bewegt sich anonym, es gibt keine soziale Kontrolle. Wer im Laden ein Buch klaut, muss eine höhere Hemmschwelle überwinden als jemand, der illegal etwas herunterlädt.
Bisher ging ich davon aus, dass man sich in Buchläden auch anonym bewegt. Aber wer weiß…? Auch über die Frage der „entscheidende Innovation des Internets“ kann man gerne diskutieren. Ich finde ja nicht, dass es die ist, dass wir jetzt online Bücher „klauen können“. Aber nun gut. Weiter gehts zum Saison-Thema, der Zensursula-Gesetzgebung. Das kann man mal als Kommentar so stehen lassen:
WELT ONLINE: Urheberrechtsverletzungen sind nur ein Teil der Delikte im Netz. Nachdem die Bundesregierung jüngst beschlossen hat, Seiten mit kinderpornografischen Inhalten mit einem Stoppschild zu sperren, gab es Protest: Das sei Zensur.
Zypries: Das ist Unsinn. Es geht nicht um Zensur. Es geht darum, strafbare Inhalte aus dem Netz zu entfernen. Es gibt eine Gruppe von Internet-Usern, die glaubt: Im Netz darf man alles, das Internet ist ein Ort unbegrenzter Freiheit, jede Regel verletzt unsere Identität. Das ist falsch: Meine Freiheit, mein Recht endet auch im Netz dort, wo sie die Freiheit und das Recht von anderen verletzt. Grundrechten wie der Meinungsfreiheit sind im Internet genauso Grenzen gesetzt wie in der realen Welt. Es gibt kein Recht des Stärkeren oder technisch Versierteren. Was offline verboten ist, ist auch online verboten. Das ist keine Zensur, sondern eine simple Erkenntnis, die auch juristischen Laien verständlich sein sollte.
Einen kleinen Ausblick auf das Netz in fünf Jahren gibt es auch von Frau Zypries:
WELT ONLINE: Wie sieht das Netz in fünf Jahren aus?
Zypries: Ich erwarte, dass viele Funktionalitäten des Internets sicherer sein werden. Ich bin überzeugt, es wird ein Freiheitsgewinn für viele Menschen sein, wenn sie beispielsweise über die Authentifizierungsfunktion des neuen E‑Personalausweises Behördengänge online sicher geschützt erledigen oder ihre Einkäufe auf sicherem, weil gut verschlüsseltem Weg erledigen können. Es wird Bereiche geben, in denen weniger Anonymität vielen Menschen das Leben erleichtern wird – in einem freien Netz.
Und abschließend noch einen kurzen Einblick in ihre Onlinewahlkampf-Aktivitäten: Sie hat eine Homepage mit Kontaktmöglichkeit und Video-Podcasts, „die auch rege geklickt werden“. Ein Blog führt sie nicht mehr. (Da gabs im letzten Wahlkampf wohl immer zuviel Kommentare zu Softwarepatenten).
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: Stopp-Seiten weltweit
: Stopp-Seiten weltweit Bei Global Voices Advocacy Projekt gibt es eine schöne Übersicht über die unterschiedlichen Stopp-Seiten im Rahmen der verschiedenen nationalen Netzzensur-Initiativen.
Das ist z.B. die Stopp-Seite aus Qatar:
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: Elektrischer Reporter: Thomas Hoeren über Urheberrecht
: Elektrischer Reporter: Thomas Hoeren über Urheberrecht Der data-epi-spacing Elektrische data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing hat data-epi-spacing die data-epi-spacing komplette data-epi-spacing Rohfassung data-epi-spacing eines data-epi-spacing Interviews data-epi-spacing mit data-epi-spacing Thomas data-epi-spacing Hoeren data-epi-spacing zum data-epi-spacing Urheberrecht data-epi-spacing online data-epi-spacing gestellt.
Thomas data-epi-spacing Hoeren data-epi-spacing ist data-epi-spacing Richter data-epi-spacing am data-epi-spacing Oberlandesgericht data-epi-spacing Düsseldorf, data-epi-spacing hat data-epi-spacing den data-epi-spacing Lehrstuhl data-epi-spacing für data-epi-spacing Informationsrecht data-epi-spacing und data-epi-spacing Rechtsinformatik data-epi-spacing an data-epi-spacing der data-epi-spacing Universtät data-epi-spacing Münster data-epi-spacing inne data-epi-spacing und data-epi-spacing ist data-epi-spacing außerdem data-epi-spacing Mitglied data-epi-spacing in data-epi-spacing etlichen data-epi-spacing internationalen data-epi-spacing Gremien data-epi-spacing und data-epi-spacing Fachausschüssen. data-epi-spacing Zu data-epi-spacing seinen data-epi-spacing Arbeitsschwerpunkten data-epi-spacing gehört data-epi-spacing das data-epi-spacing Urheberrecht data-epi-spacing in data-epi-spacing einer data-epi-spacing sich data-epi-spacing wandelnden data-epi-spacing Gesellschaft.
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: Freiheit statt Angst – der Trailer
: Freiheit statt Angst – der Trailer Alexander Svensson hat vor zwei Jahren das grandiose Video „Planet unter Beobachtung“, ein Mobilisierungsvideo für die erste Grossdemo und die Massenklage gegen die Vorratsdatenspeicherung, gemacht. Ich hatte ihn eigentlich nur angefragt, ob er das Datum in dem Video ändern kann, so dass wir es für den 12. September 2009 nutzen können. Daraus ist aber gleich ein neues Video entstanden: „Freiheit statt Angst – der Trailer“
Freiheit statt Angst – der Trailer from Alexander Svensson on Vimeo.
Das Video steht unter der CC-BY-SA und findet sich bei Vimeo, Sevenload und Youtube. Bei Vimeo gibt es auch eien Downloadmöglichkeit in HD-Auflösung. Alexander hat in seinem Blog Wortfeld noch ein paar Worte dazu geschrieben: „Nicht im Kino“.
Update: Verschiedene Downloadmöglichkeiten gibt es jetzt bei Archive.org. U.a. als Quicktime oder OGG.
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: Nominum – Die Firma hinter der Zensursula-Infrastruktur
: Nominum – Die Firma hinter der Zensursula-Infrastruktur ZDNet hat Informationen, wer die Zensursula-Infrastruktur aufbauen und betreiben wird: DNS-Erfinder Paul Mockapetris implementiert die Internetzensur in Deutschland.
Der US-amerikanische DNS-Spezialist Nominum wird bei deutschen Providern die Fälschung von DNS-Antworten implementieren, die das heftig umstrittene Internetzensurgesetz vorschreibt. Das erklärte Gopala Tumuluri, Vice President of Marketing bei Nominum, gegenüber ZDNet.de. Nominum wird von Paul Mockapetris geleitet, der DNS 1983 erfand und in den RFCs 882 und 883 niederschrieb. Ferner ist Mockapetris Chef-Wissenschaftler bei Nominum. Tumuluri wollte gegenüber ZDNet keine Namen von Providern nennen, führte jedoch an, dass nahezu alle deutschen Provider bei ihrer DNS-Infrastruktur auf Nominum setzen. Die Technologie für die Umsetzung des Internetzensurgesetzes sei bereits fertig und müsse nur noch in die bestehende DNS-Infrastruktur integriert werden.
Laut ZdNet betreibt Nominum jetzt bereits die DNS-Infrastruktur nahezu aller deutschen Provider. Interessant ist auch diese Info:
Um zu verhindern, dass die Sperrlisten öffentlich werden, trage Nominum dafür Sorge, dass diese Listen sicher verschlüsselt auf den Zensurservern abgelegt werden. Bedienungspersonal bei den Providern, das die Listen veröffentlichen will, hätte keine Chance.
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: Schweiz plant Internetüberwachung von Verdächtigen
: Schweiz plant Internetüberwachung von Verdächtigen Die Schweiz plant jetzt, den Internetverkehr von verdächtigen Personen zu überwachen. Das berichtet Die Wochenzeitung WOZ: Mit dem Staat ins Internet.
Der Bund plant die vollständige Überwachung des Internetverkehrs von verdächtigen Personen. Ab dem 1. August müssen die Internetprovider, also die Anbieter von Internetzugängen, technisch aufrüsten. Künftig sollen sie in der Lage sein, die Internetnutzung ihrer KundInnen unmittelbar an die Behörden zu übertragen. Von der «Echtzeit-Überwachung der kompletten Kommunikation des Breitband-Internetanschlusses» ist in den Dokumenten die Rede. Konkret kann künftig das gesamte Surfverhalten einer Nutzerin oder eines Nutzers abgefangen werden, sofern gegen die Person ein entsprechendes Strafverfahren eröffnet worden ist. Der Staat liest Diskussionen in Chats oder Einträge in Foren mit, hört bei Gesprächen über Dienste wie Skype mit oder guckt zu, sobald die Person eine Webcam aktiviert.
Die Provider sollen die passenden Schnittstellen liefern und finden das nicht so lustig.
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: Da Da Datenspeicherung
: Da Da Datenspeicherung Von Bundestag United gibt es einen neuen Song featuring Schäuble und von der Leyen: „Da Da Datenspeicherung“ (Mp3). Weitere Songs gibt es in der Linkliste im Wiki des Ak Vorratsdatenspeicherung. Zum Schluß gibt es noch einen schönen Hinweis auf die Großdemo für digitale Bürgerrechte am 12. September in Berlin.
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: Oops, Indien war wohl ein Fehler
: Oops, Indien war wohl ein Fehler Frau von der Leyens Behauptung, dass Indien “keinerlei Ächtung von Kinderpornografie” , wurde jetzt zurückgenommen: Familienministerin bedauert Kinderporno-Fauxpas mit Indien.
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat im Streit über die Darstellung Indiens als Kinderporno-Land einen Rückzieher gemacht. Zuvor hatte die Indische Botschaft die wiederholte Einreihung Indiens in eine Reihe von Staaten, die Kinderpornographie nicht ächten, entschieden zurückgewiesen. „Erste Überprüfungen haben ergeben, dass der Hinweis korrekt ist“, ließ die CDU-Politikerin durch einen Sprecher gegenüber heise online nun ausrichten. Die Aussagen zu Indien seien einer Übersicht des International Center for Missing and Exploited Children (ICMEC) von 2006 entnommen worden. Es sei „sehr bedauerlich“, dass die „jüngste Entwicklung in Indien“ in der Quelle noch nicht erfasst gewesen sei.
Ob es eine offizielle diplomatische Entschuldigung in Richtung Indien gibt, ist uns bisher nicht bekannt.
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: Netzzensur in Kasachstan
: Netzzensur in Kasachstan Kasachstan hat jetzt auch eine Zensurinfrastruktur, wie Tagesschau.de berichtet: Blogs und Chats unter staatlicher Kontrolle.
Die Republik Kasachstan hat aus Angst vor Kritik von Regierungsgegnern eine Internet-Zensur eingeführt. Meinungsbeiträge in Blogs oder Chats werden künftig unter eine besondere Kontrolle gestellt. Damit wolle die Regierung der zentralasiatischen Republik verhindern, dass sich Andersdenkende rasch über das Internet zu Protestaktionen verabreden könnten, berichtet die Moskauer Zeitung „Komsomolskaja Prawda“.
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: Spaßpartei oder neue Bürgerbewegung
: Spaßpartei oder neue Bürgerbewegung Im SWR2-Forum wurde heute über „Spaßpartei oder neue Bürgerbewegung – Was wollen die Piraten?“ diskutiert. Davon gibt es eine MP3.
Prof. Dr. Ulrich Eith, Politologe, Universität Freiburg
Dr. Jeanette Hofmann, Wissenschaftszentrum Berlin
Dr. Christoph Bieber, Zentrum für Medien und Interaktivität, Universität Gießen
Moderation: Gabor PaalDie Mitgliederzahlen schießen in die Höhe, ein Wahlprogramm gibt es auch schon: Die „Piratenpartei“ hat offenbar eine politische Marktlücke entdeckt. Sie kämpft gegen vermeintliche Internetzensur, gegen Datenüberwachung und für das Recht, sich kostenlos Musik aus dem Netz herunter zu laden. In der politischen Farbenlehre sind die „Piraten“ jedenfalls schwer einzuordnen: Auch wenn sie sich als Bürgerbewegung verstehen, sind sie deshalb noch lange nicht links oder grün. Der breiten Bevölkerung jedenfalls sind sie suspekt: Das Volk mag keine Piraten, schon gar nicht, wenn sie sich ausgerechnet beim sensiblen Thema Kinderpornografie profilieren wollen. Tatsächlich geht es den Piraten um „Freiheit im Internet“ – doch was kann dieses Schlagwort sinnvollerweise bedeuten? Ist dieses Thema der jungen Wählergeneration heute wirklich so wichtig wie es in den 80er Jahren Frieden und Umweltschutz waren?
