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Amazon-Kindle: Anti-DRM-Petition gestartet

Die Anti-DRM-Kampagnenplattform Defective by Design aus dem Umfeld der Free Software Foundation hat eine Petition gegen die restriktiven DRM-Fesseln im Kindle von Amazon gestartet: We believe in the freedom to read We believe in a way of life based on the free exchange of ideas, in which books have and will continue to play a…

  • Markus Beckedahl

Die Anti-DRM-Kampagnenplattform Defective by Design aus dem Umfeld der Free Software Foundation hat eine Petition gegen die restriktiven DRM-Fesseln im Kindle von Amazon gestartet:

We believe in the freedom to read

We believe in a way of life based on the free exchange of ideas, in which books have and will continue to play a central role. Devices like Amazon’s are trying to determine how people will interact with books, but Amazon’s use of DRM to control and monitor users and their books constitutes a clear threat to the free exchange of ideas. That is why we readers, authors, publishers, and librarians demand that Amazon remove all DRM, including any ability to control or access the user’s library, from the Kindle. Amazon’s assurances that it will refrain from the worst abuses of this power do not address the problem. Amazon should not have this power in the first place. Until they give it up they will be tempted to use it, or they could be forced to by governments or narrow private interests. Whatever Amazon’s reasons for imposing this control may be, they are not as important as the public’s freedom to use books without interference or supervision.

Zu den Erstunterzeichnern gehören u.a. Lawrence Lessig, Richard Stallmann und Clay Shirky. Bei ars technica gibt es einen ausführlichen Artikel zur Aktion: New petition demands an end to Kindle DRM, faces long odds.

Big Brother is watching you, and the Free Software Foundation wants the surveillance to stop. They are demanding an end to DRM on Amazon’s popular e‑book reader, the Kindle.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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7 Kommentare zu „Amazon-Kindle: Anti-DRM-Petition gestartet“


  1. Kasimir

    ,

    Interessantes Interview. Insbesondere sein Ausblick auf die Zukunft des Filesharings mittels Festplatte fand ich interessant. Das hatte ich noch nicht auf dem Schirm.

    Ciao
    Kasimir


  2. Kasimir

    ,

    Hm, der Kommentar gehört zum Interview und nicht zum Amazon Kindle.

    Ciao
    Kasimir


  3. Leider alles auf englisch. :(


  4. Kasimir

    ,

    Hier mal auf Deutsch aber aufgepasst, ich bin kein native Speaker insofern wird die Übersetzung vielleicht nicht sehr akurat sein:

    Wir glauben an ein Leben auf Basis des Austauschs von Ideen,
    einem Weg in dem Bücher nach wie vor eine zentrale Rolle
    spielen werden. Geräte wie Amazons [Kindle] versuchen zu
    ergründen, wie die Nutzung durch die Anwender aussieht
    aber die Verwendung von DRM zur Kontrolle und Überwachung
    der Anwender und ihrer Bücher stellt eine Gefahr für
    den freien Gedankenaustausch dar.

    Daher bitten wir Leser, Autoren, Verleger und Bibliothekare
    Amazon um die Entfernung aller DRM Mechanismen, inklusive
    der Möglichkeiten des Zugriffs auf die Bibliotheken des
    Anwenders.

    Amazons Zusicherungen ihre Macht nach Möglichkeit nicht
    voll auszuschöpfen wird dem Problem nicht gerecht.
    Amazon sollte von vornherein nicht dazu befähigt sein.
    So lange sie diese Macht besteht die Versuchtung, diese
    zu nutzen. Sei es durch Regierungszwang oder privatwirtschaftliche
    Interessen.
    Welche Gründe Amazon auch immer für diese Kontrollmechanismen
    haben mag: Sie sind nicht so wichtig wie das Recht Bücher frei
    von Kontrolle und Überwachung nutzen zu können.


  5. Ich bezweifele, dass Amazon „remove all DRM“ bewirken kann. Sind es nicht die Verlage, die DRM in ihre eBooks einbauen ?
    Dass Amazon das DRM aufgebohrt hat, um Inhalte auf dem Kindle kontrollieren zu können (Online-Schnittstelle), steht sicherlich zur Debatte und gehört abgeschafft. Aber wie soll Amazon das DRM komplett entfernen können ?

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