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Pokémon Go kassiert Sponsoringeinnahmen von McDonalds – und Abmahnungen von Verbraucherschützern

In Japan kauft sich McDonalds zu Marketingzwecken 3000 Arenen, in Deutschland mahnt der Verbraucherzentrale Bundesverband die Betreiber wegen Datenschutzbestimmungen ab.

Eine Pokémon Go Spielerin in den Niederlanden. Foto: CC-BY-NC-ND 2.0 Bramus!

Eine Säule des Geschäftsmodells von Pokémon Go sieht folgendermaßen aus: Geschäfte, Kaufhäuser, Restaurantketten können sich als Sponsoren in das Augmented-Reality-Spiel einkaufen. Im Spiel werden diese bezahlten Orte dann attraktiv gemacht, so dass sich Menschen real zu diesen bewegen werden. Dahinter steckt die Hoffnung, dass die Spieler dort dann nicht nur spielen werden, sondern auch Dinge kaufen. Zum Beispiel Cheeseburger.

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Wie der Guardian berichtet, ist in einem japanischen Forum eine vertrauliche Kommunikation zwischen dem App-Entwickler Niantic, der Pokémon Company und McDonalds veröffentlicht worden. Aus diesem geht hervor, dass bei McDonalds 3.000 so genannte Arenen platziert werden sollen. Dies sind spezielle Orte, an denen die Spieler ihre Pokémons gegeneinander antreten lassen und trainieren können. Das Spiel soll in Japan nun erst am Donnerstag starten. Der McDonalds-Deal ist zwar die intensivste, aber nicht die erste Monetarisierung des Spiels, die bekannt wird, schreibt der Guardian:

Restaurants and bars in New York, for instance, have taken to buying so-called lures that increase the number of Pokémon available for capture, driving player footfall to their doors.

Nachdem wir und andere auf datenschutzrechtlich kritische Aspekte der Hype-App hingewiesen hatten, hat in Deutschland unterdessen der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) den App-Entwickler Niantic abgemahnt. Das Spielekonzept setze voraus, dass Nutzerinnen und Nutzer personenbezogene Daten preisgeben. Die Form, in der sich Niantic die Rechte dazu einräumen lässt, verstoßen nach Ansicht des vzbv zum Teil gegen deutsche Verbraucherrechts- und Datenschutzstandards. Der vzbv hat deshalb insgesamt 15 Klauseln aus den Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen abgemahnt. Gibt das Unternehmen keine Unterlassungserklärung ab und passt die Einwilligungserklärungen an, droht ein Klageverfahren.

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8 Kommentare
  1. So ganz zufällig war der erste Poke-Stop, den meine Tochter in unserem 10000-Seelen-Kaff entdeckte, direkt neben der „Goldenen Möwe“. Ein Schelm, der böses dabei denkt …

    1. Tja die PokeStops bzw Portale haben Ingress Spieler bei Niantic eingereicht. Nur die Portale die AXA Geschäftstellen sind wurden, zumindest in Ingress, „eingekauft“. Also nein es ist keine Weltverschwörung.

  2. Hmmm, könnte ich ne Demo organisieren, und gleichzeitig eine Arena dort eröffnen? Gibt es unterschiedliche Wichtungen/Businesspakete? Auf der Naziseite gibt es eine Arena mit 25000 Bonuspunkten, dann sollten wir auf der Gegendemo ein größeres Paket buchen… Yeah!

  3. Nicht nur in NewYork werden die Lockmodule verwendet, um potenzielle, spielende Kunden zu den Geschäften zu bewegen: Hier in Kempten bietet Subway beispielsweise kostenlos Steckdosen an, zündet zu bestimmten Uhrzeiten Lockmodule und wer ein Foto vorzeigen kann, auf dem ein Pokémon vor dem Subway zu sehen ist und dieses Foto öffentlich auf Facebook teilt, bekommt ein Gratis Getränk. Scheint zu funktionieren, der Laden ist immer recht gut besucht. ;)

  4. Wer bei Facebook ist und sowas spielt ist doch selber schuld und garantiert ein rosa Ponkehonk. Ja selbst wenn man heute noch täglich ein Smartfon nutzt muss einfach blöd sein. Windows 10? Brauchen wir Trojaner? Wer geht nach Donalds doch nur Leute ohne Geschmacksnerven und die allgemein unfähig sind denn jeder könnte relativ simple schmackhafte Gerichte selbst kochen. Wer trinkt Coca? Doch nur wenn man seine Gesundheit ruinieren will!!! Wer benutzt Apple? Höchstens Leute die darauf stehen das Spitzel mit zweifelhafter Psyche mithören und alles mitanschauen können und dafür noch total überteuerte Preise zahlen, lol!

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