Öffentlichkeit

Liebe Leserinnen und Leser. Wir müssen reden.

Wenn in den nächsten Monaten nicht mehr Menschen mehr Geld spenden, werden wir Stellen in der Redaktion streichen müssen. Das Themenfeld explodiert, die Reichweite wächst – doch die Spenden gehen zurück.

Die Festangestellten von netzpolitik.org teilen sich 6,7 Stellen. Auf dem Bild fehlen der Redakteur Arne Semsrott und unser Admin Mark.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir müssen reden. Es ist ernst. Und es ist dringend. Im Januar hatten wir gut eine Million Besucher auf der Seite, im September waren es schon fast zwei Millionen. Das freut uns sehr. Eigentlich. Doch während die Reichweite von netzpolitik.org stark wächst, gehen die monatlichen Spenden immer mehr zurück.


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

Im vergangenen Jahr konnten wir dank Eurer Hilfe zwei neue Redakteure an Bord holen. Das führt dazu, dass wir mit der größeren Redaktion intensiver recherchieren und mehr Artikel veröffentlichen können.

Weil das Themenfeld Netzpolitik gerade explodiert, können wir uns trotzdem nur auf die dringendsten Themen konzentrieren. Jeden Tag entscheiden wir uns deswegen als Redaktion gegen Themen, die eigentlich berichtenswert wären. Das ist besonders schade, wenn es um positive und konstruktive Themen geht, welche in Zeiten des Ausbaus der Überwachungsgesellschaft nötig sind, damit wir nicht alle die Hoffnung verlieren.

Mehr Spenden, damit die Redaktion nicht wieder kleiner werden muss

Der Ausbau der Redaktion ist mit den Spenden aus der Landesverrat-Affäre bezahlt. Diese Gelder werden in den kommenden Monaten verbraucht sein. Das heißt: Sollten sich die Spenden nicht monatlich um 5.000 bis 10.000 Euro erhöhen, werden wir recht bald gezwungen sein, wieder Stellen abzubauen. Und damit unser redaktionelles Angebot drastisch zu verringern.

Das heißt: Um die jetzige Bandbreite und Qualität der Berichterstattung zu erhalten, müssen mehr Menschen mehr Geld spenden als bisher.

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Keine Tracker, keine Paywalls, keine Förderung durch Google

Netzpolitik.org ist zu fast 90 Prozent durch die Leserinnen und Leser finanziert. Es ist großartig, was durch Euch und Sie möglich ist. Als Redaktion haben wir dadurch einen klaren Auftrag und eine Unabhängigkeit, von der andere Redaktionen nur träumen können.

Wir verzichten bewusst auf Ad-Server und Tracking. Deshalb können wir klassische Werbenetzwerke nicht zur Finanzierung nutzen. Und sind deswegen mehr als andere auf die Finanzierung der Leserinnen und Leser angewiesen.

Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, bei der Google-News-Initiative mitzumachen, auch wenn wir dort eine Chance gehabt hätten, für sinnvolle Tool-Entwicklung soviel Geld zu bekommen, wie wir in einem Jahr Spenden erhalten. Aber wir können nicht kontinuierlich und kritisch über Google berichten und uns gleichzeitig von ihnen fördern lassen. Unabhängigkeit hat ihren Preis.

Während viele Medien ihre Inhalte zunehmend hinter Paywalls verstecken, wollen wir bewusst frei und offen bleiben. Wir wollen viele Menschen über die Themen rund um Verbraucher- und Grundrechte in der Netzpolitik aufklären und sensibilisieren. Und sind deswegen mehr als andere Medien auf Leserfinanzierung angewiesen.

Wir versuchen beständig, die Finanzierungsbasis von netzpolitik.org zu vergrössern. Das ist nicht leicht. Es gibt beispielsweise keine uns bekannte Stiftungsförderung für unsere Art von politischem Journalismus im deutschsprachigen Raum. Auch deswegen sind wir in höchstem Maße auf die Leserfinanzierung angewiesen.

Wir sind nur so stark, wie ihr uns macht.

Wir wollen mit Eurer Unterstützung das Wachstum der Redaktion refinanziert bekommen, damit wir möglichst alle relevanten netzpolitischen Themen abdecken können. Noch besser wäre natürlich: Die Redaktion weiter ausbauen, damit wir alle Themen rund um Internet, Grundrechte, Verbraucherschutz und Überwachung mit unserer fundierten Kenntnis aus Politik und Technik abdecken können.

Daher werden wir in den nächsten Monaten nicht drum herum kommen, hier wieder vermehrt darauf hinzuweisen, dass wir nur so stark sind, wie ihr uns macht. Wir werden in Zukunft öfter mal transparent machen, wieviel Arbeit eigentlich hinter den Artikeln und Recherchen steckt. Und wir werden euch regelmäßig auffordern, mehr zu spenden.

Die beste Art von Spenden sind Daueraufträge, denn sie geben uns die Möglichkeit, langfristig zu planen. Selbstverständlich freuen wir natürlich uns auch über Einzelspenden. So klein oder groß sie auch sein mögen.

Wir sind gemeinnützig, Spenden an netzpolitik.org sind steuerlich absetzbar. Das Geld fließt nicht in eine aufwändige Verwaltung, sondern in Hintergründe, Aufklärung, Verbrauchertipps, Recherchen, Fact-Checking, Veröffentlichungen von Originaldokumenten, Podcasts, Meldungen, Informationsfreiheitsanfragen und Klagen, wenn diese verwehrt werden, Interviews und die vielen täglichen Artikel, die alle zur Verteidigung von Grundrechten und dem freien Internet beitragen.

Alle Festangestellten von netzpolitik.org teilen sich inklusive IT-Administration und Verwaltung 6,7 Stellen. Wir werden in den kommenden Wochen wieder unsere gesamte Finanzierung offen legen.

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Wichtige aktuelle Themen. Von Anfang an.

Wir haben mit Eurer Hilfe so intensiv wie kein anderes Medium über das BND-Gesetz berichtet, vom ersten Leak bis zu den kommenden Klagen vor dem Verfassungsgericht. Wir erstellen weiterhin mit großem Personalaufwand das einzige der Öffentlichkeit verfügbare Protokoll des NSA-Untersuchungsausschusses. Weil es wichtig ist – und weil ihr es möglich macht.

Wir haben mit Eurer Hilfe das Thema Netzneutralität im deutschsprachigen Raum groß gemacht und ein offenes Netz immer verteidigt. In diesem Sommer wurden endlich klare Regeln beschlossen. Wir werden auch noch die Umsetzung genau begleiten und der Bundesregierung auf die Finger schauen, die die Regeln wieder verwässern will.

Wir haben mit Eurer Hilfe EU-Digitalkommissar Günther Oettinger wie kein anderes Medium mit Fakten und Argumenten kritisch begleitet. Wir haben seine Politik inhaltlich kritisiert, weil sie nur ausgewählte Industrieinteressen im Blick hatte.

Wir beobachten mit Eurer finanziellen Unterstützung genau die unzähligen Initiativen im Rahmen des vermeintlichen „Anti-Terror-Kampfes“ und ihre Auswirkungen auf unsere Freiheit. Wir verfolgen dabei auch intensiv die derzeit im geheimen verhandelte EU-Richtlinie, die demnächst nicht nur Netzsperren bringen könnte.

Wir bleiben wegen Eurer Spenden konsequent an wichtigen Themen dran, die andere Medien mangels Popularität oder Aktualität wenig beachten. Seien es netzpolitische Themen im Rahmen von Freihandelsverträgen wie TiSA oder TTIP, gefährliche Auswirkungen einer Privatisierung der Rechtsdurchsetzung oder die kommende EU-Reform der ePrivacy-Richtlinie.

Zudem befinden wir uns in ständigem Dialog mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, um Mehrheiten für eine gute Netzpolitik zu organisieren. Auch das ist nur möglich, weil Ihr unsere Arbeit finanziert.

Deine Spende. Dein Dauerauftrag. Jetzt.

Um die Arbeit von netzpolitik.org weiterhin auf diesem Niveau zu gewährleisten, möchten wir um Eure und Ihre Spenden und Daueraufträge bitten. Dankeschön.

Update: Wir haben einen Entwicklungsbericht verfasst und die Einnahmen und Ausgaben offengelegt.

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273 Kommentare
      1. Ich finde ihr schränkt euch dadurch schon ziemlich ein.

        Gebt den Leute so viele Spendenmöglichkeiten wie möglich, denn eine Spende mit Gebühren ist besser als keine Spende :)

        1. Schmarotzer sind doch immer die Kreativsten, wenn es um Ausreden geht.

          „Nimmt doch noch die Spendenart hinzu, dann geht es viel besser.“
          „Über das Portal werde ich spenden, über Lastschrift nicht.“

          Ganz ehrlich, wer solche Aussagen von sich gibt, würde nicht mal spenden, wenn man das Geld persönlich abholen würde. Es geht dir und den anderen nur darum Ausreden zu finden, warum man auf gar keinen Fall spenden kann.

          1. @Somaro: k.A. ob du so rüde rüber kommen wolltest. Aber Ich für meinen Teil muss schon sagen, dass Marcs Argument in meinen Augen konstruktiver und plausibler wirkt, als deine Erwiderung.
            Just sayin‘.

          2. Bei Patreon ist einfach die psychologische Hürde, die überwunden werden muss kleiner. Es geht auch einfach schneller, als wenn man sich extra in das Banking Interface seiner Wahl begibt und dann eben einen Dauerauftrag einrichtet.
            Ich kann nur davon sprechen, wie ich es sehe bzw. selbst erlebt habe. Aber bitte teste es doch einfach selbst.

          3. Patreon ist überhaupt nicht einfach oder barrierefrei. Patreon ist scheiße: statt der angeblich so tollen und hippen Website öffnet sich bei mir nur eine Cloudflare-CAPTCHAwall, die nicht funktioniert. Da klicke ich doch lieber einen Dauerauftrag bei meiner Bank …

        2. ich habe soeben einen dauerauftrag eingerichtet.
          dauerte ca. 5 mins.
          bis ich nicht mehr spenden will muss ich mich jetzt um garnichts kümmern. – ist natürlich schon eine riesige Hürde, ich kann verstehen, dass die Leute da nicht Spenden möchten, wenn man erstmal in den Keller muss und das Onlinebanking anschalten.

          aber mein vorschlag ist: macht eine netzpolitik app im itunes store damit ich mich darüber bei patreon und paypal anmelden kann und dann spenden kann.
          ganz wichtig achtet auf jeden fall auf die privacy einstellungen in der app nicht dass meine persönlichen daten sicher sind. ich habe gehört, dass man auch mit snapchat bezahlen kann? wär das nicht was?

          PS: ich hab keine ahnung was dieses patreon ist. sowas wie flatter?

          1. Flattr ist zwar praktisch, aber für uns am teuersten, weil die Plattform 10% Transfergebühr behält. Patreon funktioniert ähnlich. Wobei noch ungeklärt ist, ob wir als gemeinnütziger Verein überhaupt Patreon nutzen können.

            Wir haben übrigens eine App bei iTunes. 1/3 der Erlöse landen auch bei uns, 1/3 nimmt aber jedes Mal z.B. Apple ab. Da basteln Freunde gerade an einer Lösung, das dauert aber noch etwas.

        3. Muss man Patreon nicht auch erst einrichten?
          Man macht sich also die Mühe für Patreon, für Netzpolitik aber nicht?
          Hmm, auch irgendwie interessant bis vielsagend.

      2. Ich lasse alle meine Beitraege fuer Podcasts, Webcomics oder sowas wie wbw ueber Patreon laufen. Ja klar nehmen die dafuer Gebuehren, aber fuer mich ist das schlicht erheblich einfacher so regelmaessig ein paar Euro diversen Seiten zukommen zu lassen (oder auch es nicht mehr zu tun) statt dafuer das Online-Banking bemuehen zu muessen.

        Ich gucke mal wie ich euch eine Einmalspende zukommen lassen kann, einen Dauerauftrag richte ich definitiv nicht ein.

        1. Ein Dauerauftrag ist doch nicht mehr Aufwand als eine Einmalspende über die Bank! Und man kann ihn auch zeitlich begrenzen. Ich habe z.B. meinen DA nach der Landesverrataffäre auf ein Jahr begrenzt und dann im August auf unbegrenzt verlängert. Aufwand: 2 Minuten pro Jahr.

          1. So sehe ich das auch. Wenn es an den zwei Minuten scheitert, ist das Ganze den Leuten wohl noch weniger wert, als das Geld an sich.

          2. Sorry, aber ich hab auch einige Blogs und Webcomics und Nachrichtenseiten über Patreon laufen. Da ist alles hübsch beisammen, ich kann über ein Interface sehen wem ich was spende und auch schnell beenden. Klar wäre eine Dauerauftrag einzurichten auch drin, nur ich würde den dort einfach vergessen (was vll im Sinne von Netzpolitik.org wäre) , deswegen scheue ich mich aber davor.
            Bei Patreon bin ich es gewohnt vorbei zu schauen und das zu managen.
            Also warum nicht einfach den Kunden entscheiden lassen, wie er spendet? Lieber eine Spende mit Gebühren als gar keine!

    1. Ein BLOG zu machen ist ein Hobby. So wie andere Kleintiere züchten oder Skat spielen. Journalist zu sein ist mindestens ein Beruf, oft auch ein Unternehmen. Um ein Unternehmen zu führen bedarf es einer kaufmännischen Rechnung. Zeigt diese Rechnung, dass die Ausgaben, auch an eigenen Arbeitsaufwand , durch Einnahmen nicht gedeckt werden können, muss man das Unternehmen schließen, oder es als Hobby dennoch weiter betreiben. An diesen Punkt zeigt sich die Fallle, in der Netzpolitik steckt. War dieser BLOG doch selbst Verbreiter und Fan allerlei Nonsens, wie Content im Digitalen Zeitalter bereitzustellen sei, ohne dass als monetäre Gegenleistung dafür fällig sei. Und nun ist der Punkt gekommen, an dem Schmarotzer Plattformen wie z.b flattr nicht mehr als chic und modern von NP promotet werden, sondern als das was Sie sind, Schmarotzer ohne Eigenleistung mit immensen Abzocken von „Gebühren“ für Spenden. Auch spielt auf einmal der ( berechtigte) Bedarf eines vollen Kühlschrank eine Rolle. Man wird in den Archiven dieses BLOGS nicht aufwendig suchen müssen, um all die Artikel zu finden, die den Bedarf eines vollen Kühlschranks für Urheber in Frage stellen und stattdessen auf das Recht der „Nutzer ( neudings mit“Verbraucher substiduiert) auf kostenlose Nutzung der geistigen Arbeit anderer oder das recht diese Arbeit „remixen“ zu dürfen, zu finden. Ich zahle sonst für alle Formen meiner Mediennutzung. Diesen BLOG lese ich gerne und kommentiere gerne. In diesen Fall ganz bewusst kostenlos, denn nichts anderes promotet dieser BLOG gegenüber der Leitung anderer.

      1. „Ganz bewusst kostenlos“ Mit allem Respekt, aber das nennt man Schmarotzer. Des weiteren macht dieser kleine Halbsatz den Rest schlicht und ergreifend unglaubwürdig.

        1. @skinnie exakt so isses ! Und zur Förderung des Schmarotzertums an Kreativen Leistungen ist Netzpolitik.org ein neoliberaler Kampfblog dieser Denke. Aufgesattelt seit Jahren mit einer Nonsens Argumentation die sonst auf fruchtbaren populistischen Boden der „Nutzer“, ergo neuerdings „Verbraucher“ genannt, aufbaut. Un nun jammert ausgerechnet NP rum, dass der Kühlschrank nicht voll wird. Je leerer der Kühlschrank, je mehr die Pratikanten sich ausgebeutet fühlen, um so besser bei NP. Übrigens das selbe gilt für die TAZ, bei denen ist Ausbeutung und PR zum Schmarotzertum gegenüber Kreativen ebenso gängige Praxis. Somit sind das die ( einzigen !) beiden Medien, die von mir mit Sicherheit NICHTS dafür bekommen werden, dass ich deren Leistungen genüßlich konsumiere ! Vielleicht hilft der leere Kühlschrank der Selbstreflexion bzgl. der Kampflinie zu Ungunsten der selbstbestimmten Anspruchs auf Vergütung von Leistungen,

          1. Haha, ein Urheberrechtshardliner, der hier trollt. Im Gegensatz zu Euch Fumpen, die ihr die Fans, Hörer und Kunden verklagt, gibt es hier eine Community, die freiwillig die Inhalte mit Daueraufträgen und Spenden unterstützt.

          2. Yo man, und aufgrund der Deiner freiwilligen tollen community bettelt hier NP wiederholt grenzwertig nach Spenden und deren Aktivisten berichten verzweifelt über leere Kühlschränke. KIff mal weniger, dann klappt das besser mit der Wahrnehmung der Realität-

    2. Das Problem mit Patreon ist, dass die ziemliche Datenkraken sind und auch nicht sauber mit den Daten umgehen.

      1. Haben die eine Website die nur von Trackern und externen Frameworks überquillt.
      2. Haben die meine Daten an andere Firmen weitergegeben, somit quillt jetzt mein Postfach voller Spam über.

  1. Ich würde gerne, aber als Sozialleistungsempfänger, der in seiner beruflichen Tätigkeit trotz 60-Stunden-Woche nicht genug verdient, durch das Jobcenter blockiert wird und ständig nur Widersprüche schreiben und Klagen einreichen muss, um nicht auf der Straße zu landen, bleibt leider bereits am 20. eines Monats nicht einmal genug Geld übrig, um etwas Vernünftiges zu Essen auf den Tisch zu bekommen. Ich hoffe für Euch, dass ihr die Finanzierung dauerhaft hinbekommt.

      1. Für die unreflektierten und meist nicht differenzierten Blogs auch noch bezahlen?
        Dann lieber old fashioned eine überregionale Zeitung kaufen oder online Zeitungen lesen. Mit schlecht recherchierten Blogs und mit Behauptungen, deren Genese die Gesinnung und die Sichtweise über unseren Staat ist, aber nicht Fakten, ist gerade kein Staat zu machen. Auf NP kann man getrost verzichten. Ist nicht mit Journalismus zu vergleichen.

          1. Soso…alle die nicht deiner Meinung sind, sind also Trolle. Ich bewundere immer dieses extreme Demokratieverständnis unserer Linken. Alles darf gesagt werden, alles darf gedacht werden….solange es Ihrer Meinung ist.

        1. Ich bin leider entsetzt über die Ignoranz. Netzpolitik ist nicht nur irgendein dahergelaufener Blog, der ab und an mal irgendwas berichtet, sondern NP setzt sich für deine Grundrechte ein und kämpft, damit diese erhalten bleiben.

        2. @Tom
          @Heinrich
          Es kommt auf die eigenen ethischen Grundsätze an,wie sozial und verantwortungsvoll man durchs Leben gehen möchte.
          Zur Sache:Als Leser konsumiere ich eine journalistische Qualität,von der ich profitiere,unabhängig davon, ob sich das Medium Blog oder Journaille nennt,wenn ich das desöfteren mache,weil mir der Blog gefällt,unterstütze ich den Blog gerne ,weil ich die Qualität bewahren will und nicht den Einheitsmüll a la FAZ,FURZ , „BLÖD“ und Co möchte ,ich handele da ganz eigennützig.
          Was nutzt es Ihnen ,wenn NP proforma ein journalistisches Blatt wäre ,aber inhaltlich der letze Schrott fabriziert werden würde,das herumreiten an der Formalie empfinde ich als lächerlich und als Ausrede um nicht zu spenden.
          Wer von der Leistung anderer profitiert, aber keine Gegenleistung erbringen möchte,ist in meinen Augen „ein ….“, sagen wir es diplomatisch „ein übler Sozialschmarotzer“,da hilft das ganze Lamentieren über den Status des Mediums nicht,er drückt sich vor seiner sozialen Verantwortung,gegenüber denjenigen ,deren Arbeit er goutiert.
          Quid pro quo.

      1. Liebe Anna, Selnstausbeutung oder schlicht Ausbeutung mit einer dahintersteckende höheren Mission zu begründen ist leider ein gängiges Tool jener, die Dich ausbeuten. Das ist es NP nicht anders als es bei jeder anderen Sekte ist. Und wie anderswo auch, steckt sich jemand Drittes Deine Wertschöpfung in die Tasche. Schau Dir mal nüchtern an, wer das bei Dir ist Ironie Deiner Kühlschrank Rhetorik ist, das Du im Stil jener argumentierst, gegen die NP im Stil eines Kampfblogs jahrelang aggregiert hat, um Urhebern das Recht auf einen vollen Kühlschrank abzusprechen. Nun scheint zumindest bei jenen NP Aktivisten die Hyprid econmie in Müll zu landen, die nicht zu den Gewinnern des Ausbeutung Prinzip gehören

        1. Und wie anderswo auch, steckt sich jemand Drittes Deine Wertschöpfung in die Tasche.

          In unserem Fall sind das ja dann wohl die Leserinnen und Leser, die unsere Artikel lesen. Und wovon viele uns finanziell wiederum unterstützen, was wir ganz toll finden, weil sie uns genau das ermöglichen.

      1. So pauschal könnte man auch sagen, dass berufliche Tätigkeiten sich durch eine Bezahlung auszeichen, oder? Und dann könnte man mal pauschal darüber nachdenken, wo so eine Bezahlung im Falle von Netzpolitik herkommen könnte, wenn nicht von dir.

        1. Das meinte ich, hab mich aber unklar ausgedrückt.
          Ich finde die Argumentation „Wenn Blog, dann ohne beruflichen Hintergrund/ohne Bezahlung“ auch nicht sinnvoll.

          (Außer man definiert Blog pauschal als etwas nicht-berufliches. Dann wäre netzpolitik.org aber per Definition kein Blog mehr.)

    1. Der Begriff „Blog“ trifft doch auf np nicht mehr zu. Das ist Online-Jouralismus. Und der kostet Miete, Mobilität, Essen usw.
      Zeit und Begeisterung ist offensichtlich stark vorhanden. Aber solange es kein BGE gibt, braucht es eben SPENDEN, Tom.

    2. Ich fände eher die Idee komisch, von einem Medium leben zu wollen, das von einflussreichen Geldgebern finanziert wird und früher oder später nach dem „Wess‘ Brot ich ess‘, dess‘ Lied ich sing“ betrieben wird, und dann am Ende etwas von „unabhängig und überparteilich“ zu faseln. ;-)

      1. So bist du aber abhängig von „Spenden“. Warum ich das ist „“ schreibe? Weil auch diese „Spenden“ eine Bezahlung für die gelieferten Artikel darstellen…..und diese Spende dann sofort nicht mehr fließen, wenn die Artikel vielleicht nicht mehr die Meinung des Spenders widerspiegeln. Im Endeffekt führt also auch diese Art der Bezahlung zu „Wess‘ Brot ich ess‘, dess‘ Lied ich sing“ ….jeder Artikelschreiber hat das zumindest im Hinterkopf. Es ist also im Prinzip das gleiche wie bei einer „normalen“ Abhängigkeit, es ist nur etwas versteckter.

    3. Hallo Tom;
      Das funktioniert höchstens für den normalen Blogger,
      der höchstens mal durch Zufall was bewegt.
      Bei politischer Arbeit ist aber viel mehr gefragt.
      Diese bewegten DiskutierSpacken aus dem Internetz,
      quatschen lieber, als was zu tun.
      Dein Gewissen wird ja auch nicht besser, selbst
      wenn Du ein schlechtes Argument gegen Spenden schreibst.
      Ich spende 1mal/Jahr ein wenig, im übrigen auch jetzt schon
      für Wikipedia und meinen Podcastern, über einen Amazon-A-Link.

      … und hier ist Dein Fisch ><

        1. Sei dankbar für diese Leute hier, die sich für den Fortbestand sehr wichtiger und guter Werte einsetzen, ohne korrumpiert zu sein wie die Deutsche Bundesregierung, die sogar mit der Türkei weiterhin Geschäfte macht, obwohl sie ihre eigenen Landsleute einbuchtet, weil diese Menschen ihre Meinung vertreten haben.

          Willst Du auch in einem Käfig der Angst leben in dem Du nichtmal Piep sagen darfst und schwupps hast die Staatsaufsicht am Hacken?

          1. Die Wikipedia-Popdowns nehmen die Hälfte des sichtbaren Bereichs ein und erscheinen beim Spendenmarathon trotz wegklicken immer, immer wieder…

        2. Einem Trotzer, der aufgrund eines Spendenaufrufs „aus Prinzip nichts gibt“ stehen 100 aufgeweckte Leser gegenüber, die wenigstens einmal im Jahr daran erinnert werden, dass ein Projekt, eine Arbeit, eine Organisation auch finanziert werden muss.

          Denke mal darüber nach.
          Auch die Spenden für Wikipedia konzentrieren sich weiterhin auf einmal im Jahr, nämlich wenn der Aufruf kommt und tausende Schüler, Sachbearbeiter, Lehrer, Politiker und viele andere daran erinnert werden, wem sie den kostenfreien Zugriff auf ein stets aktuelles Lexikon zu verdanken haben.

          Es sei denn, dein Statement ist nur eine weitere Ausrede von jemanden, der eine Ausrede braucht, um ja nichts zu spenden…

          1. Warum sind das eigentlich bei euch immer sofort „ausreden“? Er hat eine andere Meinung zu dem Thema und eine andere Einstellung…..Ihr labert doch immer von Demokratie über alles, freie Meinung, freies Handeln. Wenn es dann aber jemand tut, ist es auch schlecht, weil er nicht so handelt wie Ihr es gerne hättet. Aber auch das gehört zur Demokratie.

        3. Im Gegensatz zu dem anderen Tom spende ich seit Jahren für Netzpolitik. Ich werde meinen jährlichen Dauerauftrag auf monatlich umstellen und bei der Gelegenheit meinen Jahresgesamtbetrag von bisher 100 € auch erhöhen.

      1. „Gewissen“ ist nichts anderes als eine selbst eingeredete imaginäre Schuld…..zu 99% extrem unnötig und falsch.
        Wenn du etwas machen willst, mach es aus Überzeugung und nicht wegen eines „schlechten Gewissens“.

    4. Die Idee vom Fußballspielen leben zu können, ist sowieso komisch. Entweder man hat die Zeit und Begeisterung oder eben nicht.
      Die Idee von Musikmachen leben zu können, ist sowieso komisch. Entweder man hat die Zeit und Begeisterung oder eben nicht.
      Die Idee vom Programmieren leben zu können, ist sowieso komisch. Entweder man hat die Zeit und Begeisterung oder eben nicht.
      Die Idee vom Anwaltsein leben zu können, ist sowieso komisch. Entweder man hat die Zeit und Begeisterung oder eben nicht.
      Die Idee vom Arztsein leben zu können, ist sowieso komisch. Entweder man hat die Zeit und Begeisterung oder eben nicht.

      1. Dein Aufzählung ist Äpfel mit Birnen vergleichen. Es können tatsächlich die wenigsten vom Fussballspielen oder Musikmachen leben (gilt auch für Kunst)…..beim Programmieren, Anwalt oder Arzt sein, sieht es dagegen ganz anders aus.
        Ich gehe mal davon aus, das sehr sehr viele Leute lieber was anderes machen würden, als den Job den Sie ausführen….nur kann man mit dem meistens kein oder nur sehr wenig Geld verdienen. Also machen Sie etwas mit dem Sie Geld verdienen können und das was Sie eigentlich lieber machen würden als Hobby.
        Ist blöd, aber so funktioniert unsere Welt nun mal (und das nicht nur heute, das war schon immer so…..selbst in der Steinzeit).

        Nun gibt es immer wieder Leute die versuchen Ihr Hobby zur Arbeit/Geld zu machen…..klappen tut es meistens nicht. Der Versuch ist völlig OK, aber man muss dann auch irgendwann einsehen, wenn es nicht bzw. nicht ganz so wie gedacht funktioniert und dann adaptieren (oder was ganz anderes machen).

    5. Für mich ist das kein gewöhnlicher Blog, sondern ein wichtiger Bestandteil einer Demokratie, der an anderen Orten und journalistischen Formaten viel zu kurz kommt.

      Gerade heute zwingend notwendig bei all den Vorgängen in der Welt diese Bastion der Freiheit unbedingt zu erhalten. Also wo sind die Größen mit dem passenden Portemonaie? Meins eignet sich einfach nicht.

    6. Und genau da ecken wir wiederum an einem gesamtgesellschaftlichen Problem an, dessen Antwort der BGE (Bürgerliches GrundEinkommen) sein könnte, wenn die Politik denn wollte, aber welches Land hätte schon die Eier dazu.

  2. Nur mal so am Rande.
    Das soll keine Werbung für eine andere Webseite sein. Vielleicht kann Euch der Sascha Pallenberg von Mobilegeeks ein paar Tipps geben. So wie ich mitbekommen habe, verzichtet seine Seite auch auf diese Tracking Werbung. Hilfe unter Bloggern ;)

      1. So muss das doch nicht laufen. Schaltet gelegentlich ein Advertorial o.ä., dann kommt auch Geld rein, ohne dass dieser Eindruck entsteht. Das „sponsored by“ muss ja nicht auf diese Art und Weise über einer ganzen Rubrik stehen.
        Ich habe den Eindruck, dass NP zu kategorisch Werbung ablehnt, ohne differenziert Zwischenformen ernsthaft in Erwägung zu ziehen.

        1. Eine Werbeanzeige bleibt eine Werbeanzeige, auch wenn man sie neu „Advertorial“ nennt.

          Artikel 1: „Die neuen Möglichkeiten für schnelles Internet – Glasfaser (In Zusammenarbeit mit Telekom AG)“
          Artikel 2: „Netzneutralität – wie große Provider an dem Ende des Internets arbeiten“.

          Gedanke beim Leser: „50% werden von der Telekom finanziert, selbst wenn diese im zweiten Artikel schlecht dargestellt wird. Zu 50% besteht die Chance, dass sie noch schlechter ist, aber NP das nicht so schreiben kann.“

          1. Nein, wenn die Redaktion von dem „Advertorial“ getrennt ist, sehe ich da keinen Interessenskonflikt. Wir schreiben uebrigens dick und fett Werbung drueber. Ich halte „Advertorial“ und „Sponsored Post“ fuer nicht ausreichend.

      1. Im Gegensatz zum binnen-I empfinde ich diese Anrede zwar eigentlich auch als ganz normal, aber Frauen sind auch mit „Liebe Leser“ bereits angesprochen. Wer seine Muttersprache (oh, „Mutter“, darf ich dann als Mann überhaupt Deutsch sprechen ?) beherrscht, weiss das auch, und kann sich solche Unsinnsargumente sparen.

      2. Immer der gleiche, falsche Vorwurf.
        Im Deutschen ist es halt so, daß grammatisches und natürliches Geschlecht so gut wie nichts miteinander zu tun haben. „Die Leser“ sind damit geschlechtsneutral, auch wenn einige das Gegenteil behaupten. (Das ist irgendwie so nach dem Motto: ich konstruiere mir ein Problem, damit ich dafür eine „Lösung“ anbieten kann.)
        Weitere Informationen hier: http://www.belleslettres.eu/artikel/genus-gendersprech.php

        1. Nur weil das generische Maskulinum sprachlich als „Neutrum“ verwendet wird, heißt das nicht, dass es auch neutral wahrgenommen wird. Assoziationen werden durch die Sprache nämlich deutlich mit geprägt.

          Ein einfaches Beispiel: Wenn jemand von „Kindergärtnern“ statt „Kindergärtnerinnen“ spricht, denkt so ziemlich jeder automatisch an eine Gruppe Männer, da es angesicht der Geschlechterverteilung in dem Beruf eher ungewöhnlich ist, nicht das weibliche -innen anzuhängen.

          Ein anderes Beispiel: Redet man von meiner Haushaltshilfe oder von meiner Putze, so ist objektiv betrachtet jedes Mal die gleiche Berufsgruppe gemeint. Die Assoziation ist aber jeweils eine andere.

          Interessant zu dem Thema:
          http://www.tagesspiegel.de/wissen/sprachwissenschaft-dem-gefaengnis-der-sprache-entfliehen/6473176.html

          1. „Nur weil das generische Maskulinum sprachlich als „Neutrum“ verwendet wird, heißt das nicht, dass es auch neutral wahrgenommen wird. “

            Was du dir in deiner Wahrnehmung zusammenfantasierst kann aber nicht die Schuld des Schreibenden sein, der sich einfach an grammatikalische Regeln und Konventionen hält. Was „jeder“ denkt, kannst du gar nicht beurteilen.

    1. Das ist schade – dass man dich verliert, wenn man mit Sprache aktiv probiert, Menschen nicht auszugrenzen.

      Aber das ist kein Problem, denn mich haben sie genau wegen sowas „in“ und eher andersrum raus. Also wird sich das wohl aufheben und somit können die tollen Jounalisten_innen von Netzpolitik einfach weiter so schreiben, wie sie es gerne möchten.

    2. Tscha siehste, mir geht es genau anders herum — und deshalb bin ich als Unterstützer mittlerweile ‚raus aus dem Spiel. Siehe etwa den Artikel „Ohne Aufwand geht es nicht“ – VG Wort verteidigt neue Regelungen zu digitalen Lerninhalten vom heutigen Donnerstag.

      Ist zwar klar als ein Gastbeitrag gekennzeichnet, dennoch strotzt der von gegendertem, hirnfreien Dummgelalle der Art „Dozierenden“, „Studierenden“ und „Lehrenden“.

      Höchste Zeit, daß Trump und der Rostgürtel auch hier in dieser Berliner Idiotenanstalt beginnen zu fegen.

    3. Du Quatschvogel! Als wenn Du jemals drin gewesen wärst …

      Wie die Spaten, die bei jedem Heise-, Golem-, Spiegel-Artikel, der nicht ihrer Meinung entspricht, ihr nicht vorhandenes Abo kündigen, immer wieder …

    4. Gut getrollt, Löwe. m(

      @Markus und alle anderen NP’ler und -innen: ich beneide euch definitiv nicht um solche Vollhonks als Leser. Mein Geld ist unterwegs.

      1. Nun, „m“ scheint im vorliegenden Fall wirklich etwas falsch verstanden zu haben. Dennoch gab es bei Netzpolitik ab und zu Artikel, die vom Genderwahn schwer gezeichnet waren. Da waren wohl ein paar Sprachvergewaltiger*Innen am Werk gewesen.

  3. Ich kann Euch sehr gut verstehen und würde Euch gerne finanziell helfen, weil ich weiß, wie es ist, nicht zu wissen, wie man finanziell über die Runden kommen kann: Ich war über zehn Jahre arbeitslos und muss meine karge Rente durch Grundsicherung aufstocken. Das schnürt mir manches Mal die Kehle zu.

    „Das ist besonders schade, wenn es um positive und konstruktive Themen geht, welche in Zeiten des Ausbaus der Überwachungsgesellschaft nötig sind, damit wir nicht alle die Hoffnung verlieren.“
    Diese Aussage aus Eurem Artikel unterstütze ich zu 200%, und sie gilt auch für unsere politische, soziale und zwischenmenschliche Lage allgemein.

    Auch ich wünsche mir mehr positive und konstruktive Themen>/b>, um die wenige Hoffnung in mir nicht völlig zu verlieren.

    1. Es is traurig, dass Leute mit einem einfachen Einkommen in solche Gewissenskonflikte kommen müssen, während soviele Leute in der IT Branche einfach massenhaft verdienen, auch auf Grundlage von OpenSource und netzpolitischen Engagement und denen es garnicht in den Sinn kommt einfach mal einen Dauerauftrag für eben diese Projekte von denen ihre Arbeit profitiert einzurichten

          1. Vorschlag:
            ihr macht das einfach mal mit Zahlen – dann kann in 2016 noch gespendet werden.
            Und schön wird es dann halt später

            deal?

    1. Dein Pseudonym spricht Bände. Du hältst ein Brecheisen auch für einen vernünftigen Argumentationsvertärker, ne?

      Ich erwähnte es bereits: Markus & Co. tun mir leid, sich tagtäglich solchen Anfeindungen ausgesetzt zu sehen. Mein kleines privates Eckchen von Internet ist da wesentlich angenehmer, ich schmeiße solche Klappspaten aber auch rigoros raus und kann definitiv nicht davon leben…

    1. Ich finde, das betont seine breiten Schultern. Die Brustmuskulatur könnte er noch ein bisschen definieren. Vielleicht springen ja 20-40€ pro Monat extra für Fitnessstudio raus. Auch ein Beckedahl wird nicht jünger.

  4. Viel Glück, auch ich werde etwas spenden, doch mein Löwenanteil an Spenden geht an die Piratenpartei,
    denn ich will Veränderungen im pol. System und nicht nur drüber lesen.

    1. Der Kommentar beinhaltet zwei Teile.
      Als erstes möchte ich anmerken, dass du da aber schon viel Geld für einen parteiinternen HickHack aufgewendet hast ;) Und auch Organisationen wie AI wohl bemüht sind das System zu ändern/prägen.
      Aber am wichtigsten ist es mir zu sagen, dass es meiner Meinung ein fataler Trugschluss ist zu denken, dass man durch die Förderung von politischen und investigativen Journalismus nicht dazu beiträgt Veränderungen im pol. System herzuführen. Man denke da an Aufdeckungen von Journalisten, durch welche dann Politiker zum Rücktritt „gezwungen sind. Auch ist der NSAUA bzw. der passenden Live-Blog und auch mit dem Podcast TA in dem sich ja np auch engagiert. So wird überhaupt klar, wie manche Parteien mit „unpassenden“ Zeugen zum Beispiel versuchen „Zeit von der Uhr zu nehmen“.

  5. Gibt’s auch eine Spendenquittung wenn die Summe der Überweisungen durch einen Dauerauftrag in einem Jahr über 200 € liegt? Oder gilt das nur für Einzelspenden?

  6. @Netzpolitik.org:
    Auch wenn ich verstehen kann, dass ihr eine möglichst große Redaktion haben möchtet, so finde ich das nicht so wichtig. Lieber weniger Artikel, dafür aber gut gemachte.

    Was ich damit sagen möchte: Ich glaube nicht, dass ihr über jedes einzelne netzpolitische Thema unbedingt berichten müsst. Konzentriert euch auf das Wesentliche, auf das große Ganze.

    Kleiner Verbesserungsvorschlag von meiner Seite: Lieber zwei Redakteure weniger und dafür einen Grafiker in euer Team holen, der eure Berichte mit sinnvollen und guten Grafiken verbessern kann. Um ganz ehrlich zu sein: Es ist einfach angenehmer, einen Text zu lesen, der grafisch und visuell toll aufbereitet ist. Manchmal finde ich eure Beiträge von der Aufmachung her ermüdend und ich lese sie dann gar nicht durch, weil ich nur Text sehe.
    Das ist nur ein Verbesserungsvorschlag und gut gemeint, vielleicht hilft es ja. :)

    1. @Katzran
      FAZ,FURZ und „BLÖD“ haben schöne Graphiken und sind inhaltlich Müll,das muss man nicht kopieren.
      Als Kind habe ich ausgiebig Comics konsumiert,mein Bedarf an netten Bildchen ist einstweilig gedeckt.

    2. Ehrlich gesagt ist mir der Inhalt in Textform erheblich wichtiger als die Grafiken. Es muß zwar nicht jeder minimalistisch fefesk daherkommen, aber wenn ich sparen müßte, würde ich persönlich lieber auf Grafiken verzichten als auf Inhalte.

      Mein Finanzamt war übrigens bisher mit geschwärzten Kontoauszug-Kopien zufrieden.

    1. Betterplace finden wir sympathisch, eine Menge unserer Spender würde aber nicht akzeptieren, dass ihre Daten bei einer anderen Organisation landen und verwaltet werden. Wir arbeiten aber daran, alles bei uns auch automatisiert zu bekommen, so dass wir auch als Ziel eine Spendenquittung für alle Spenden (Daueraufträge) erstellen und verschicken können. Wir sind aber klein und das ist mehr Arbeit als man denkt.

  7. Ich werde gleich mal einen entsprechenden Dauerauftrag einrichten, aber wäre es nicht sinnvoll, ein Abomodell wie das vom deCorrespondent.nl (oder meinetwegen Krautreporter) zu übernehmen? Automatisierte Bezahlung auf eurer Webseite ist weniger Arbeit als ein Dauerauftrag, und ihr kriegt somit wesentlich mehr planungssicherheit. (wobei ich den verzicht auf Paywalls ausdrücklich begrüße!

  8. Liebes Netzpolitik.org Team. Ich hatte über zwei Jahre einen Dauerauftrag laufen, das letzte Jahr mit 50€/Monat – denn ich hielt und halte eure Arbeit für extrem wichtig und habe mich immer über den Lobbyismus von der „richtigen“ Seite gefreut. Da ich auf mehrfache Nachfrage aber keine Spendenquittung erhalten habe, wollte und konnte ich meinen Beitrag nicht aufrecht erhalten. In der letzten Mail hatte ich dies auch klar ausgedrückt und dann vor 3 Monaten den Dauerauftrag beendet. Ich würde mich hier über ein Kommentar freuen, da alle Mails unbeantwortet geblieben sind.

    1. Eigentlich sind wir sehr schnell und gewissenhaft in der Beantwortung von solchen Mails und der Versendung der Spendenquittungen. Kann es sein, dass die Mails nie durchkamen?

        1. Das tut mir leid. Ich hab die Mail seinerzeit an unsere damalige Buchhaltung mit der BItte um Bearbeitung weiter geschickt und ging davon aus, dass dies auch, wie sonst auch, passiert ist. Mittlerweile haben wir eine neue Buchhaltung, aber ich schau mal, ob ich rausbekomme, warum das damals nicht geklappt hat. Danke für den Hinweis.

    2. Verzeihen Sie bitte dass ich mich einmische,aber ich verstehe nicht ganz warum Sie zwingend eine Spendenquittung benötigen,wenn Sie mit der journalistischen Leistung der Damen und Herren bei Netzpolitik.org zufrieden sind.

      Haben Sie vielleicht versucht über einen anderen E-Mail Anbieter eine Mail zu senden? Vielleicht hat der Anbieter über den Sie Mails an Netzpolitik.org geschickt haben,eine Art Schluckauf im System und die Mails kamen nicht durch.
      Schade finde ich,dass Sie den nicht-erhalt von Spendenquittungen als Grund empfinden Ihre Unterstützung ganz zu versagen.Das ist wirklich sehr bedauerlich,da die Gründe für die beschriebene Funkstille durchaus technisch bedingt sein können.
      Um ehrlich zu sein würde es mich nicht wundern,wenn man sogar gezielt den Mailverkehr an Netzpolitik.org stören würde,um genau diese Art von Unmut zu säen und Unterstützer zu vergraulen.
      Aber prüfen können wir sowas nicht,sondern nur wachsam und mit Geduld und Verständnis an solche Umstände herantreten.

      Freundlicher Gruß,

      R. Staubwedel

      1. Man kann nun mal Spenden an gemeinnützige Organisationen in der Steuererklärung(ESt) geltend machen. Was wenn ich mich nicht irre dazu führt, dass die Hälfte des gespendeten Betrags von der Steuerlast wegfällt. Wenn man über zwei Jahre 50€ spendet, fehlen einem effektiv also nur 600€ im Portmonnaie anstatt 1200€. Gibt es keine Spendenquittung zahlt man sozusagen 600€ drauf ohne einen Mehrwert (!). Win-Win mMn ;)

        1. Das stimmt nicht.

          Wenn zB. 1000€ gespendet werden. Werden 500€ vom Steupflichtigen einnahmen abgezogen. Wenn du also z.b. Einen individuellen Steuersatz von 30% hast, bekommst du 150€ zurück.

          1. Das ist nicht richtig: die 50% gelten nur bei Spenden an Parteien oder Wählervereinigungen – bei Netzpolitik werden 100% der Spende vom Brutto abgezogen, die Entlastung hängt – wie Du richtig sagst – dann am individuellen Steursatz. Im Beispiel würde man also 300€ erstattet bekommen.

            Völlig unabhängig davon ist in meinen Augen selbstverständlich das man mit Quittung etwas zurück bekommt, was sonst (ohne Gegenleistung!) beim Staat bleibt. Genau dafür definiert der Staat eben die Gemeinnützigkeit und bereichert sich nicht zweimal an dem Geld das an entsprechende Organisationen geht. Meine Bereitschaft für höhere Spenden ist mit Quittung daher ebenfalls deutlich ausgeprägrer (50€ monatlich, ich bekomme auch die Quittung – es hilft, Name/Adresse in der Überweisung zu erwähnen).

  9. Was mich wirklich wundert das Ihr bei eurer Leserschaft hausieren müsst, dabei gibt es so viele da draußen, die massig Geld und Verbindungen haben. Da muss sich doch mal irgendwann eine Organisiation, eine vermögende Person engangieren, nachdem klar ist, wie relevant diese Art der journalistischen Aufbereitung ist. 5€ im Monat bringen es doch einfach nicht. Die gesamte weitere Presse subventiert nichts aus Deutschland? Keine weiteren Institutionen?

    Ich kann mir das gerade nur schwer vorstellen. Wäre ein absolutes Armutszeugnis.

    1. Nehmen wir mal an,jeder der…sagen wir mal aufgerundet 2 Mio. Leser würde 5€ spenden.
      Das sind 2 Mio. Leser x 5€ = 10 Mio. € monatlich.
      Die Zahl der spendenden Leser müsste nur steigen,dann ist selbst 1€ eine unglaubliche Menge.Und je mehr spenden würden,desto weniger „müssten“ alle spenden damit Netzpolitik.org weiter so aktiv bleiben kann.
      50.000 Leser á 0,50€ = 25.000€ monatlich für Netzpolitik.org.
      Es zahlt scheinbar fast niemand,und wenn dann nur ein paar Leute,größere Summen.
      Deswegen denke ich,dass modernere Bezahlmethoden hier Abhilfe schaffen können.Ich kenne niemanden der wegen 0,50€cent zur Bank rennt und einen Dauerauftrag einrichtet.Aber 0,50€cent pro Klick am PC,da gibt’s sicherlich ’ne Menge Menschen, und das multipliziert auf einige tausend Leser,das rechnet sich sehr schnell.
      25.000 Leser á 0,50€cent wären bereits 12.500€ und würden somit die benötigten 10.000€ locker übersteigen.
      2 Mio. Leser á 0,50€cent und Netzpolitik.org hätte sage und schreibe 1 Mio.€ monatlich für journalistische Tätigkeiten zur Verfügung.Ist halt alles nur ein Zahlenspiel.Je mehr,desto weniger,desto mehr!

  10. „Wir sind nur so stark, wie ihr uns macht.“
    Dann akzeptiert es doch einfach.
    Vielleicht sind manche nicht so von Euch überzeugt wie Ihr es selbst seid?
    Gute Qualität setzt sich durch und wird auch gerne unterstützt!

    1. Ich liebe ja Leute wie dich, die bei der Spendenaktion der wichtigsten Bürgerrechtspublikation des Landes zum Pöbeln kommen…

      Dauerauftrag auf 10 Euro pro Monat erhöht.

  11. Na gut, hab meine Halbjahresspende erhöht und vorgezogen.
    Irgendwas muss man ja aus Trumps Sieg lernen ;-)

    Bitte versucht nicht weiter, die * Schreibweise der TAZ noch zu übertrumpfen. „dem oder der anonymen Hacker/in“ überschreitet IMHO einfach die Grenze zur flüssigen Lesbarkeit.

  12. Würde euch gerne ne spende/dauerauftrag zukommen lassen
    aber eure einnahmen/Ausgaben wurden nie transparent dargestellt. Daher weiß ich nicht in welche Kanäle die sickert.
    ich kenne Arbeit im e. V. Und dessen Rahmen und Zwänge denen man sich gesetzlich beugen muss und ich habe gelernt Transparenz bringt Zuhörer/Leser und so auch Unterstützer.
    LG ein eifriger leser

    1. hallo jochen,
      mir stellt sich dann schon die Frage, wie viel einem eifrigem Leser die Infos Wert sind die er so eifrig konsumiert…
      Andere Verlage, deren Seiten ich „eifrig“ konsumiere, legen keine Zahlen offen. Ein e.V. hat sich gegenüber seinen Mitgliedern und der Finanzbehörde zu Verantworten. Als Kenner der Arbeit im e.V. ist dir das aber ja bekannt.
      LG Fritz

  13. Hallöchen!

    Ich glaube es gibt genug spendebereite Menschen die einfach nur nicht den Ernst der Lage kennen bzw. erkennen.Vielleicht würde euch sowas helfen -> media-cache-ec0.pinimg.com/736x/17/80/17/178017370e45d8864f6ea3ef00d2f130.jpg (angepasst für monatliche Einnahmen evtl. mit einem „Alarm“ Icon welches die Farbe auf Rot ändert,oder sowas,sobald ein gewisser threshold unterschritten ist und beim hover mit dem Maus Cursor zusätzliche Infos anzeigt.)

    Dann haben Leser eine schnelle Übersicht und wissen ob der Schuh drückt oder ob die Welt heile ist.Dann unter den donate button verschiedene Zahlungswege klatschen und dem modernen Menschen,der kaum Zeit hat hinter sich zu blicken bleibt der Weg zur Bank erspart.

    Faktoren die auf die Wahl der Zahlungswege einen Einfluss haben (können) sind hierbei 1.Bequemlichkeit 2.Faulheit 3.Zeitmangel 4.Mobilität. 5.Krankheit oder gar „Damit die Bank nicht weiß dass ich an NP spende“.Deswegen ist es ideal flexibel zu sein soweit es der Unabhängigkeit zuzumuten ist.Wenn jemand z.B. viel Geld hat und eure Artikel liest,aber gerade auf’m Klo ist und gerade 0 Bock hat zur Bank zu latschen -> keine Spende. (Überspitztes Beispiel)

    Vielleicht wäre auch ein kurzer animierter Clip auf YouTube gut wo ein Sprecher (mit „sympatischer Stimme“ ;) ) kurz erklärt was ihr macht und warum ihr jetzt dringend Geld braucht,samt „cooler Info wo man für euch spenden kann“.
    Sowas ähnliches als kleines,cool gemachtes Bild auf Twitter mit kurzem Aufruf zur Spende wäre auch eine Idee.Tweets können sich wie ein Lauffeuer verbreiten wie ihr wisst.
    Kurz und schnackig,gut verpackt mit klarer Aussage.
    Hab irgendwo gelesen dass die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen bereits bei nur wenigen Sekunden liegt.Daher hoffe ich dass diese Tipps vielleicht ein bisschen helfen.

    PS: Ich weiß dass Überweisungen/Daueraufträge besser sind weil das Geld ohne Umwege an euch geht…aber nicht alle wollen den Umweg zur Bank machen.Dann kommt noch irgendwas dazwischen,familie oder Freunde rufen an,und schon ist man mit den Gedanken woanders.

    Schöne Grüße,

    R. Staubwedel

  14. Vlt solltet ihr euch mit dem Thema „Werbung / Firmensponsoring“ weiter auseinander setzen.

    Es lesen sicherlich viele Selbstständige IT’ler / IT-Firmen mit, auch andere mittelständige Unternehmer die sicherlich für nen kleinen Geldbetrag hier Werbung schalten würden. Es muss ja kein Productplacement oder die Telekom sein – Reicht ja ein „Dieser Verein wird unterstützt von:“ Und wenn ihr Werbung für nen IT-Anwalt macht isses ja auch nix verwerfliches, oder?

    So oder so – Eure Leser werden sicherlich durch Erhöhung der Daueraufträge einen Teil abfedern können. Aber wenn ihr keine Werbenetzwerke auf eurer Seite haben wollt und auch anderen Spendenmöglichkeiten kritisch gegenüber steht, müsst ihr euch noch was anderes einfallen lassen als nur diesen Beitrag zu schreiben und zu hoffen.

    Grüße aus Berlin!

    1. „Größere Beträge“ haben vor einem ein Nachteil.
      Wenn mit der Stornierung gedroht wird – drohen als Folge meist auch Entlassungen / Reduzierungen.

      Durch viele kleine Spenden besteht nicht die Gefahr eines Würgegriffs.

  15. Ich komme zwar mangels Zeit selbst kaum mehr dazu eure tolle Arbeit zu lesen, sehe diese aber als relevant an, da ihr damit so einige Themen auf den Radar bringt, die uns alle betreffen. Spende ging auch von meiner Seite raus, damit ihr hoffentlich auch in den kommenden Monaten so weiter arbeiten könnt wie bislang!

  16. Ich habe eine dringende Bitte an die Redaktion von Netzpolitik – auch wenn sie schwer umzusetzen ist:

    Bitte, moderiert die Kommentare. Es macht zumindest mir keinen Spaß, so viele Kommentare zu lesen, die – um es freundlich zu sagen – so weit am Thema vorbeigehen.

    Inwiefern Ihr das umsetzen könnt bzw. wollt, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

    1. Für einen Contentfilter einfach Facebook oder Zeit besuchen unter der Rubrik Leserkommentare. Die Kommentarfunktion hier ist übrigens für das anonymisierte Posten geeignet, sie sollte nicht geändert werden Herr Hallstein. Man weiß nie wer etwas Wichtiges zu äußern hätte, was er anderweitig vielleicht nie äußert, da Klarnamenzwänge usw.

      Bei unsachgemäßen Beiträgen wird NP sicher den betreffenden, schmerzverzerrenden Beitrag entfernen. Ansonsten braucht man doch nicht für alles, was einem nicht in den Kram passt einen Babysitter. Die meisten Kommentare sind leserlich und ok.

    2. In der großen ’soll Netzpolitik.org weiterhin anonyme Kommentare zulassen‘ Diskussion vor ein paar Jahren, hat Markus geäußert, dass bereits einiger Aufwand getrieben wird, um komplett unpassende oder strafrechtlich relevante Beiträge zu löschen.

      War dann auch ein Punkt um damals für mehr Spenden zu werben.

    3. Mimimi, wir brauchen mehr Gedankenpolizei und safe spaces. Fefe hat den Link gepostet, heute ist das Zeitbinderbotnetzwerk zu Besuch, das legt sich morgen wieder.

    4. Kommentare zum Thema zu moderieren scheint nicht hilfreich, insbesondere wenn Kritik geäußert wird. Hilfreicher allerdings arbeitsintensiver erscheint mir eine Antwort auf betreffende Kommentare – inwiefern mein gestriger Kommentar eine Unterdrücken rechtfertigt interessiert mich, gerne auch per E-Mail. Vielen Dank.

    5. Die Kommentare werden bereits Moderiert, jedoch bekommst du dass eventuell nicht mit, da gelöschte Beiträge teils mit all Ihren Kommentaren entfernt werden, und dabei nicht durch einen Platzhalter ersezt werden.
      Besonders wenn ein Beitrag nur durch Beleidigungen ohne Argumente auffällt, ist der bald wieder verschwunden.

      Mit freundlichen Grüßen
      Nerd im Netz

  17. ich finde es wichtig, dass es euch gibt und werde mir eine Summe für nen Dauerauftrag überlegen, danke für eure tolle Arbeit und ein Kopfschütteln über die ganzen Trollkommentare von Firmensponsoring bis Bezahlplattformen….ist alles primst wie es ist :)

  18. Liebes Netzpolitik.org-Team, ich möchte mich heute mal wieder bei Euch für Eure Recherchen und Artikel bedanken. Ich bin der Meinung, dass Eure Arbeit wichtig, richtig und gut ist und unbedingt unterstützt werden muss. Da ich in erster Linie Flattr nutze, um auch andere Blogs und Redakteure zu unterstützen, viel die Unterstützung bisher immer auf die jeweiligen Artikel. Ich habe jetzt eine dauerhafte Unterstützung eingerichtet und hoffe, dass das ein wenig hilft.
    Ich finde es gut, wenn Ihr regelmäßig daran erinnert, dass Ihr Unterstützung/Spenden benötigt. Ich bin leider auch einer der Menschen, die das recht schnell aus den Augen verlieren. Macht weiter so und vielen Dank.

  19. Rückläufige Spenden bei erhöhter Reichweite könnte man als Anzeichen für Hoffnungslosigkeit deuten. Dass „positive und konstruktive Themen in Zeiten des Ausbaus der Überwachungsgesellschaft nötig sind, damit wir nicht alle die Hoffnung verlieren“ klingt plausibel, nur wünsche ich mir mehr netzpolitischen Widerstand und nicht unbedingt eine begleitende hoffnungsfrohe Berichterstattung, während die „Themenfelder explodieren“.

  20. Ich lese Euch oft, aber auf eine Spende verzichte ich erstmal aus diversen Gründen. Die Qualität der Artikel viel zu unterschiedlich, manchmal sehr gute und dann auch welche mit falschen Fakten. Manche Artikel / Autoren vertreten durchaus auch fragwürdige Meinungen, mit denen ich mich einfach nicht identifizieren kann. Extreme politische Ansichten haben hier nichts zu suchen.

  21. Bin auch dabei ab Dezember mit Dauerauftrag über 10 €. Eigentlich zu wenig für eure tolle Arbeit. Aber wenn wir als Community alle zusammenhalten, dann wird es bestimmt klappen.

  22. Liebes Netzpolitik-Team,

    ich finde eure Arbeit sehr gut und es ist immens wichtig das ihr unabhängig bleibt. Öfters mal ein Spendenaufruf hier platzieren als sich abhängig von der Werbeindustrie zu machen.

    Vielen Dank für die bisher geleistete Arbeit und macht weiter so. Meinen Dauerauftrag habe ich eben auf 8€ im Monat angehoben.

    Grüße
    Michael

  23. Ich tue mich immer schwer mit monatlichen Spenden. Ich überweise gerne mal 5€-20€ per BTC oder auch mal per PayPal oder Visa (ca. 200€ im Jahr an diverse Projekte, Blogs u.s.w.), eine Überweisung ausfüllen ist mir ehrlich gesagt zu anstrengend.
    Ich kann eure Motivation verstehen, dass ihr gerne Daueraufträge hättet, ich sehe es aber so, dass ich ja auch beim Frisör nicht monatlich Geld zahle, damit ich prinzipiell die Möglichkeit habe den Service in Anspruch zu nehmen. Ich habe aus selbigem Grund auch keine telefon Flatrate.

    Am Ende denke ich ist es hilfreich die Kosten grob transparent zu machen in einer Unterseite und ab und zu bei besonders aufwändigen Artikeln auf die Spendenmöglichkeit hinzuweisen.
    Evtl. Wäre es sinnvoll Bankeinzug anzubieten, da sind die Gebühren nicht ganz so absurd hoch und es ist reaktiv einfach benutzbar für den Spender.

  24. Netzpolitik macht eine super Arbeit und muss unbedingt weiter machen. Eine langfristige stabile Finanzierungslösung zu finden muss Ziel n°1 sein. Sonst gibt’s den Rest nicht mehr. Beste Grüße aus Frankreich !

  25. Schlechte Nachricht: Meine 10€ p.M. fließen seit vor-Landesverrat – aber ich überlege es zu canceln weil ich Euch nicht mehr so goutiere ….
    Bitte holt mich jedesmal neu ab, beweist Eure Meinung, verlinkt, fasst zusammen. Ich bin in den Themen nicht so drin wie ihr. Kinners, Meinungsmache-Fließtext krieg ich bei tichyseinblick, ihr könnt das besser. Hoffe ich.

  26. Hallo,

    Ein Spendenaufruf ist auch immer eine gut frequentierte Troll-Oase, wie hier zu sehen. Ich hoffe jedoch, dass der Aufruf dennoch genug zusammenbringt, damit die Arbeit weiterhin auf diesem hohen Niveau geleistet werden kann. Denn solange es kein BGE gibt, scheint das ja notwendig ;)

    Habt ihr evt mal über Soli-Shirts oder sowas nachgedacht ? Die Jungs vom Podcast methodisch inkorrekt haben jetzt was auf spreadshirt gestartet, da kommt a) ein bisschen an Spende rein und die Spender*innen bekommen auch noch was zurück und b) tragen die Leute das Motiv nach aussen und werben so weiter. Ist natürlich ein einmaliger Aufwand das Design zu erstellen und abzustimmen und den Shop einzurichten, danach gibt es aber wenig Aufwand, da Druck und Vertrieb nicht bei euch hängen bleiben würde. Und evt gibt es in der Community ja eine Person, die für das Gestalterische ein Händchen hat und gern hilft ?

    1. Jein, wir haben bisher keine Vertriebsstruktur und wollen das ungern In-House machen, weil wir lieber Journalismus machen als Sachen zu verschicken. Aber wir arbeiten dran und sprechen mit Dienstleistern darüber, wie sowas aussehen könnte.

  27. Ich kann leider nicht meinen Dauerauftrag erhöhen – so gern ich das auch möchte – die „Grundsicherung“ reicht nunmal vorn und hinten nicht aus.
    Ihr gehört genau wie Fefe zu meinen wenigen täglichen Pflichtlektüren.
    Auch weiterhin werde ich versuchen auf den Wert dieses Blogs in unserer korrumpierten und werbeverseuchten Medienlandschaft im Freundes- und Bekanntenkreis hinzuweisen.

    Habt vielen Dank für alles

  28. Habt ich schon mal an eine Kooperation mit getDigital gedacht?
    Die haben die Ressourcen um Mer*ch (T-Shirts, Schlüsselanhänger, Aufkleber etc.) von Netzpolitik.org zu verkaufen.
    Ich würde jedenfalls dafür bezahlen.

  29. Ich werde auf alle Fälle einen Dauerauftrag einrichten. Wir sollten in der Lage sein, als Bürger und Mitwirkende dieser Gesellschaft, eine unabhängige Recherche zu finanzieren. Wenn wir nicht mal das schaffen, brauchen wir über wirkliche Veränderungen, die notwendig wären, überhaupt nicht die „Empörten“ durch billige Post spielen. Im übrigen kann sich jeder entscheiden ob er dies unterstützen möchte, aber „angebliche“ Mauern durch das einrichten eines Dauerauftrag zu behaupten, empfinde ich als „billige“ Ausrede. Wenn wir freie und unabhängige Informationen weniger Bedeutung geben als Mietverhältnisse (dafür brauchen wir auch einen), müssen wir uns nicht wundern wenn wir eines Tages in „türkischen“ Verhältnissen aufwachen. Ich wünsche euch und vor allem uns, das ihr eure Arbeit weiter unabhängig und frei durchführen könnt.

  30. Habe gerade einen Dauerauftrag eingerichtet.
    Finde auch die Idee gut, eine Spende als Weihnachtsgeschenk unter den Familienweihnachtsbaum zu legen. Schön wäre, wenn da dann tatsächlich etwas liegt, v.a. wenn die Empfänger Leute sind, die noch nie von Euch gehört haben. Was haltet Ihr also davon z.B. Karten o.ähl. rauszugeben? Bei Oxfam gibt es das:
    https://unverpackt.oxfam.de/

  31. Auch mal einen Dauerauftrag eingerichtet. Ist zwar nicht viel aber hoffe es hilft.

    Habt ihr schon mal darüber nachgedacht Merchandise zu verkaufen? Shirts, Tassen, etc. lassen sich ja durch existierende Portal leicht verkaufen, ohne viel Aufwand betreiben zu müssen.

  32. Ich will niemandem zu nahe treten. Doch ich verstehe nicht, was an der Einrichtung eines Dauerauftrages so aufwändig sein soll. Über ein online-Bankkonto dauert er etwa fünf Minuten. Wenn mir ein Projekt wie netzpolitik.org es wert ist, dass ich es dauerhaft unterstütze, wären zumindest mir fünf Minuten eine sinnvolle (Zeit)-Investition.

    – Das ist nur meine persönliche Meinung und keine Einladung zum Trollen. –

  33. Hallo :-)

    Ich fände Werbung jeglicher Art hier nicht gut, soll dann noch jemand sich damit beschäftigen, wessen Werbung man nehmen kann und welche nicht? Wie unabhängig kann eine platform sein, wenn Sie Geld für Werbung nimmt?

    Ne, ich finde es so, wie es zurzeit ist definitiv besser.

    Es muss keiner spenden, aber so Argumente wie „ihr seid ein Blog und damit ists gut, beschwert euch doch nicht“ oder ähnliches finde ich recht seltsam. Und ein Stück weit auch frech. Und offtopic sowieso.

    Habe bereits mehrmals einzeln gespendet und gedacht, das solltest du öfters machen, weil ich die Arbeit hier schätze.

    deswegen gehe ich am Montag zur Bank und richte einen Dauerauftrag ein (das Argument, es wäre so weit ;) zur Bank und das wäre zu viel Aufwand…, sry, da kann ich nur lachen).

  34. @ Markus Beckedahl

    Mal eine ernstgemeinte Zwischenfrage:
    Ihr schreibt, dass Ihr ohne entsprechend höhere Spendeneinnahmen Stellen abbauen und den Artikel-Output zurückfahren müsst.

    Täusche ich mich oder veröffentlicht Ihr seit einigen Monaten ohnehin schon sichtbar weniger Artikel pro Tag als in der Zeit zuvor?
    Es gab Zeiten, da kam man kaum hinterher, alle Artikel am Tag ernsthaft zu verfolgen. Heutzutage reicht ein flottes Überfliegen. Was meinst Du?

  35. @Markus Beckedahl

    Mal eine ernstgemeinte Zwischenfrage:
    Ihr schreibt, dass Ihr ohne entsprechend höhere Spendeneinnahmen Stellen abbauen und den Artikel-Output zurückfahren müsst.

    Täusche ich mich oder veröffentlicht Ihr seit einigen Monaten ohnehin schon sichtbar weniger Artikel pro Tag als in der Zeit zuvor?
    Es gab Zeiten, da kam man kaum hinterher, alle Artikel am Tag ernsthaft zu verfolgen. Heutzutage reicht ein flottes Überfliegen. Was meinst Du?

  36. @Markus Beckedahl:

    Mal eine ernstgemeinte Zwischenfrage:
    Ihr schreibt, dass Ihr ohne entsprechend höhere Spendeneinnahmen Stellen abbauen und den Artikel-Output zurückfahren müsst.

    Täusche ich mich oder veröffentlicht Ihr seit einigen Monaten ohnehin schon sichtbar weniger Artikel pro Tag als in der Zeit zuvor?
    Es gab Zeiten, da kam man kaum hinterher, alle Artikel am Tag ernsthaft zu verfolgen. Heutzutage reicht ein flottes Überfliegen. Was meinst Du?

    1. Das ist recht einfach zu erklären: Von den 6,7 Stellen fallen 5,5 Vollzeitstellen auf die Redaktion (Rest ist Office und IT). 2,0 der 5,5 Stellen waren z.B. vergangenen Monat zurselben Zeit für vier Wochen im Urlaub. Ansonsten nehmen wir uns auch mehr Zeit für Recherchen, häufig sieht man einzelnen Artikeln gar nicht an, wieviele Stunden da reingeflossen sind. Das wollen wir besonders bei aufwändigen recherchen zukünftig etwas transparenter machen.

  37. Dämliche NoHateSpeech- und PinkStinks-Kampagnen werden von Bundesministerien gefördert. Vielleicht gelingt das ja auch auch, schon versucht?

    Btw: Ich bin mit €120/a bereits dabei.

  38. Bin auch mit 5€ monatlich ab 1. Dezember per Dauerauftrag dabei.
    Euer Konzept der unabhängigen Finanzierung ist gut und wichtig gerade für dieses Themenfeld.
    Vielen Dank und Grüße aus Hamburg

  39. Moin.

    Habt ihr mal über weitere Formen der Leserbindung nachgedacht, wie z.B. Mitgliedschaft mit Mitgliedsbeitrag?

    Mich persönlich nervt ein Dauerauftrag, wegen des ‚zugespamten‘ Kontoauszugs. Ich überweise lieber jährlich, oder besser gesagt dann wenn gefühlt wieder ein Jahr vorbei ist. Diese Einnahme könnte ihr mit einem Kontoeinzug verstetigen :)

    Danke für die für Arbeit!

    1. Habt ihr mal über weitere Formen der Leserbindung nachgedacht, wie z.B. Mitgliedschaft mit Mitgliedsbeitrag?

      Ja, wir arbeiten daran. Ist aber ziemlich aufwändig, die technische Infrastruktur zu bauen, damit wir damit nicht zuviel Verwaltungsaufwand haben. Gibts aber bald.

  40. Ich mach mal n Kassensturz und schau ob für euch noch Luft im Studenten Säckle ist.
    Ich lese von euch fast jeden Artikel und bin mit der qualität überwiegend zufrieden.
    Ich hoffe Ihr könnt euer Spendenziel erreichen und so bleiben wie Ihr seid.

    Mit freundlichen Grüßen
    der Nerd im Netz

  41. Hallo,

    Zunächst: Hut ab vor eurer Leistung!
    Ihr schreibt viele gute Sachen – allerdings ist imhO nicht alles ist gut geschrieben und/oder gut durchdacht.
    Daher mein Vorschlag: Weniger ist mehr! Konzentriert euch auf die Fakten und lasst den Leser die Themen bewerten. So gewinnen beide Seiten. Ihr müßt weniger schreiben und der Leser darf mehr nachdenken und sich selbst eine Meinung bilden.

  42. Ich gehe gleich zu meiner Bank und tipper dort den Dauerauftrag über 20 € ein. Mein Sohn vor allem (It-Student) und ich nutzen netzpolitik.org seit langem, haben bisher aber erst einmal eine Einzelspende getätigt. Das war uns immer zu wenig, aber irgendwie…
    Wir unterstützen bisher 3 Organisationen und nun ein vierte regelmäßig. Wenn er ausstudiert hat *g* gibt es mehr.

    Entgegen mancher Kommentare halte ich es für extrem wichtig (und für mich für selbstverständlich), dass man Organisationen unterstützt, die entweder gute soziale Arbeit leisten , die Rechte anderer verteidigt oder wie hier guten Journalismus inklusive entsprechender Recherche macht.
    Ich danke euch für euren Einsatz!!!

    (ich hatte gestern schon einmal kommentiert, finde den Eintrag aber nicht? grübel, aber nicht so wichtig. :-) )

  43. Wir müssen reden, sonst drohen zwei Redaktionskätzchen zu sterben

    Wenn es etwas zu reden gegeben hätte, warum hat man das nicht schon früher getan?
    Knappe Kassen leeren sich nicht über Nacht, und jede Hausfrau weiß vor dem Einkauf, was sie sich noch leisten kann. Warum kommt netzpolitik.org gerade jetzt mit diesem Narrativ?

    Die Spenden-Saison hat begonnen! In diesen Tagen müssen die Taschen der Leute geleert werden, noch bevor mit Weihnachtseinkäufen finanzielle Lecks geschlagen werden.

    Wer jetzt mit Spendenaufrufen kommt, der hat seine Kampagne gründlich geplant und das Timing perfektioniert. Meister dieser Kunst ist Wikipedia, Javascript macht’s möglich. Genervte schalten Javascript dann halt ab.

    Soll netzpolitik.org wirklich seinen Themenbereich ausweiten, oder lieber beim Kernbereich von Netzpolitik bleiben und den erstmal qualitativ optimieren?

    Was macht man mit den gebundenen Redaktionskätzchen, wenn es keinen NSAUA mehr gibt?

    Für viele ist netzpolitik.org ein Medium zur kostenlosen Verbreitung ihrer kruden und wirren Ideen in den Kommentaren. Was man da lesen kann zeugt davon, dass der redaktionelle Teil der Redaktionskätzchen höchstens als Platzhalter dient, wer von den Kommentarproduzenten liest Artikel und hält sich an das Thema?

    Mein Vorschlag ist: Kommentare nur noch gegen Geld! Das Spart erheblich an unproduktiver Arbeit und bringt Geld in die Kasse.

    Wo bleibt der Aufschrei der Habos, readers und der wesentlichen?

  44. Irgendwie war es ja aber auch klar, dass der Einsatz an Spendengeldern wieder einbrechen wird. Bei der Landesverrat sache gab es halt einen Spendenpeak, habt ihr wirklich erwartet, dass sich das so einfach fortsetzen würde?

  45. Mensch Leute,

    da veröffentlicht ihr einen Bettelaufruf und nennt nicht mal die Webseite, wo man spenden ka … whait, what? Wird sofort erledigt!

    Lg & danke für euer Engagement,
    Olli

  46. @ Markus Beckedahl

    Ich habe gestern dreimal versucht, hier einen Kommentar zu hinterlassen (mit den Nicknames Hubert, Hubertus und ich glaube Jonas). Alle wurden offenbar verschluckt und erscheinen hier nicht. So macht der Dialog mit euch keinen Spaß… :-(

  47. Ich begrüße, dass Ihr auch pseudonymes Spenden ermöglicht. Egal ob faul oder klandestin, ihr solltet den Leuten die Wunschmöglichkeiten bieten solange das nicht eurem Interesse arg wiederspricht.
    Allerdings zu behaupten, die Pseudonymität schließe eine Spendenquittung aus, ist sachlich falsch. Schließlich kann der Spender auch entscheiden die Pseudonymität aufzulösen und den Besitz der Adresse mit einer Signatur nachzuweisen. In diesem Sinne, springt über ein paar Schatten und weiter mit der guten Arbeit ;) .

  48. Hi :-)
    Gut das ihr Bescheid sagt. Ich hatt euch je schon auf der Liste. Lese euch zu zwar zu unregelmäßig,
    Finde eure Arbeit gut und wichtig.
    Daher zieh ich meine geplante spende vor.
    Danke.

  49. Dann werde ich demnächst mal eine Spendenüberweisung an Euch tätigen. Wenn ihr mich noch erklären könnt, was das Bild mit dem Slogan „Dein Dauerauftrag für gute Berichterstattung“ (das mit der der Gravitationskraft trotzenden Person und dem Schredder nebst herumfliegendem Papier) konkret bedeuten soll, mach‘ ich vielleicht auch einen Dauerauftrag daraus;-)

    1. Guter Punkt. Das Bild hatte so schön viel Bewegung drin. Und Schreddern versinnbildlicht so schön Datenschutz. Oder auch den Versuch von Geheimdiensten, ihre Arbeit zu verschleiern. Wie man jetzt einen Dauerauftrag am Schredder einrichtet, können wir dir allerdings auch nicht erklären :-)

  50. Dann werde ich demnächst mal eine Spendenüberweisung an Euch tätigen. Wenn ihr mir noch erklären könnt, was das Bild mit dem Slogan „Dein Dauerauftrag für gute Berichterstattung“ (das mit der der Gravitation trotzenden Person und dem Schredder nebst herumfliegendem Papier) bedeuten soll, mache ich vielleicht auch gleich einen Dauerauftrag daraus;-)

  51. Hallo Netzpolitik, ich Spende an euch. Aber mal ehrlich, welche Durchschlagskraft ist bei euch vorhanden. Nur Artikel zu veröffentlichen ist mir zu wenig und verhindert wurde bis jetzt noch nichts. Ich kann mich auch hinsetzen und darüber schreiben wie schlecht die Welt ist. Ändert es etwas? Nein, die Welt kann nur geändert werden, wenn ihr das Problem der Überwachung zu des Überwachers Problem macht. Der Landesverrat war die beste Werbung für euch. Und dann? Nix mehr. Ich wäre bereit in den S-Bahnen Flyer zu verteilen. Ich drucke die sogar selbst aus. Aber dazu brauche ich auch Unterstützung um die Fahrtgäste z.B. über die Videoüberwachung aufzuklären.
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    Hier fehlt mit die Aktion! Ich bin mir sicher, es werden da viele Mitmachen, die auch hier mitlesen.

  52. Hallo Netzpolitik, ich Spende an euch. Aber mal ehrlich, welche Durchschlagskraft ist bei euch vorhanden. Nur Artikel zu veröffentlichen ist mir zu wenig und verhindert wurde bis jetzt noch nichts. Ich kann mich auch hinsetzen und darüber schreiben wie schlecht die Welt ist. Ändert es etwas? Nein, die Welt kann nur geändert werden, wenn ihr das Problem der Überwachung zu des Überwachers Problem macht. Der Landesverrat war die beste Werbung für euch. Und dann? Nix mehr. Ich wäre bereit in den S-Bahnen Flyer zu verteilen. Ich drucke die sogar selbst aus. Aber dazu brauche ich auch Unterstützung um die Fahrtgäste z.B. über die Videoüberwachung aufzuklären.
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    Hier fehlt mit die Aktion! Ich bin mir sicher, es werden da viele Mitmachen, die auch hier mitlesen.

  53. Hallo Netzpolitik, ich Spende an euch. Aber mal ehrlich, welche Durchschlagskraft ist bei euch vorhanden. Nur Artikel zu veröffentlichen ist mir zu wenig und verhindert wurde bis jetzt noch nichts. Ich kann mich auch hinsetzen und darüber schreiben wie schlecht die Welt ist. Ändert es etwas? Nein, die Welt kann nur geändert werden, wenn ihr das Problem der Überwachung zu des Überwachers Problem macht. Der Landesverrat war die beste Werbung für euch. Und dann? Nix mehr. Ich wäre bereit in den S-Bahnen Flyer zu verteilen. Ich drucke die sogar selbst aus. Aber dazu brauche ich auch Unterstützung um die Fahrtgäste z.B. über die Videoüberwachung aufzuklären.
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    Hier fehlt mit die Aktion! Ich bin mir sicher, es werden da viele Mitmachen, die auch hier mitlesen.

    Ich habe den Kommentar nun schon zweimal eingestellt und er wurde nicht veröffentlicht.

  54. Eure linksradikale Positionierung bei aktuell politischen Themen, dass ist der Grund warum das Spendenaufkommen sinkt. Es mangelt an Neutralität, da ihr euch stets von persönlichen Befindlichkeiten leiten lasst. Wenn ich daran denke wem ihr schon alles eine Plattform geboten habt, ich meine die linksalternativen Wirrköpfe und Gender-Propagandisten.

  55. Irgendwie bin ich traurig, wenn ich hier wieder die ganzen „Ich würde ja, wenn …“-Kommentar lese. Ja klar und wenn alles erfüllt wäre, würdet es heißen: „Ich würde ja zahlen, wenn Markus jeden Klo-Gang transparent veröffentlichen würde“. Es macht echt fassungslos, das sogar die Kommentarfunktion ein vorgeschobenes Argument dafür ist, nicht zu bezahlen.
    Leute gehts noch? Netzpolitik.org tritt für informelle Selbstbestimmung, gegen Tracking, für mehr Tranzparenz, Datenschutz, Datensicherheit, etc. ein. Und dann schreibt hier tatsächlich einer „Ich würde ja zahlen, wenn ich das über ein Protal, das alle meine Transaktionen loggt und mein Profil hat, könnte“ … oder ein anderer würde ja etwas bezahlen, wenn das automatisch über ein Tool ginge, wo wo man sich nicht darum kümmern muss … also auch einen Anbieter, der alle Transaktionen mitloggt und Profile erstellen kann. Ich hoffe, der ein oder die andere entdecken den Widerspruch.
    Sorry … wenn ich etwas unterstützten möchte, dann mache ich das auf die Art und Weise die möglich ist. Wenn einem die Bezahlart wichtiger ist, als die eigentliche Unterstützung, heißt das, dass einem die Unterstützung eigentlich egal ist … und zum Glück hat man ja eine Ausrede. So was nenne ich Scheinheiligkeit.
    WER WILL KANN UND TUT. WER NICHT TUT, WILL NICHT.
    Politische Arbeit und Unterstützung ist mehr, als nur mal kurz nebenbei in irgendeiner dummen Peditions-App auf „ICH BIN DAGEGEN“ zu klicken. Engagement hat was mit Einsatz zu tun … man muss etwas tun: und wenn es nur die fünf Minuten sind, die man brauch um einen Dauerauftrag anzulegen. Wem selbst das zu viel ist … sorry, dem ist es auch nicht wirklich ernst.
    ty+bb

  56. Vor einiger Zeit habe ich Affiliate´Fox (Firefox-Plugin für Amazon) so konfiguriert, dass für alle meine Einkäufe „netzpolitikor-21“ angehängt wird. Kommt da eigentlich was bei euch an? Ich kann nämlich gerade nicht mehr nachvollziehen, wie ich denn überhaupt auf den Tag „netzpolitikor-21“ gekommen bin. Hier auf netzpolitik.org finde ich nichts dazu. Nicht, dass die Provisionen die ganze Zeit in falsche Hände fließen :-/

    1. Die kommen schon an, danke dafür. Wir sind leider noch unentschlossen, was wir damit machen sollen. Ein Teil der Redaktion ist gänzlich für jegliche Kooperation mit Amazon und das aus guten Gründen. Wir sind uns aber auch bewusst, dass ein Teil unserer Leser gerne Amazon nutzt und wenn wir dadurch eine Provision bekommen, damit eher Amazon schaden, weil diese Provision sonst an Amazon geht. MIt anderen Worten: Wir haben bisher noch keine endgültige Lösung für das Dilemma, solange gilt aber netzpolitikor-21 noch, wir promoten es nur derzeit nicht. :-)

  57. Lieber Markus, liebe Leute bei NP,
    ich bekomme mein ZEIT-Abo nicht von der Steuer abgesetzt. Die Frage wäre, ob Ihr wirklich Spenden nehmen solltet oder einen Abo-Beitrag. Ihr seid als journalistische Blogger gewerblich unterwegs, d.h. Ihr müsst als Gemeinschaft von Eurer Arbeit leben. Also bietet mir ein Abo an und ich zahl das. Legt mal einen Preis fest und darunter ist „sozial“ und darüber ist „generös“. Auf den ganzen Steuerkrams habe ich keinen Bock. Wer von Euren LeserInnen wenig Geld verdient, kann sowieso nicht viel absetzen. Wer genug verdient, soll das Abo zahlen und fertig :-)
    Das machen die bei LWN.net übrigens auch. Da gibts Content gegen Geld – nichts mit Spenden. Da kann ich sogar ein 10er-Abo als Firma kaufen (und sogar gegen meine Einnahmen rechnen = „absetzen“) und 10 KollegInnen mandatieren. LWN veröffentlicht alles gegen Abo und stellt es nach nur einer Woche frei. Das wäre kein Modell für NP? Die kommen damit seit vielen Jahren klar.
    Ihr solltet auch kein Problem damit haben, kritisch über jemanden zu berichten und von dem dann dennoch Geld zu nehmen – Google zum Beispiel. Die c’t (Heise) haut auch ab und zu einen Inserenten in die Pfanne und wenn die dann keine Inserate mehr kaufen, ist halt Pech. Aber das gleich auszuschliessen, verneint m.E. Euren tatsächlich gegebenen gewerblichen Charakter.
    Wir haben 15 Jahre lang unsere Samba-Software verschenkt und vom Support gelebt. Dann war das Support-Geschäft so im Eimer, dass wir das Verschenken einstellen mussten – gefallen hat uns das nicht. Statt gar nichts mehr anzubieten, haben wir ein Kaufangebot an die Leute gerichtet (50 Euro pro Jahr pro Server). Da kam richtig Geld zusammen und wir können jetzt verschenken und verkaufen, wie es uns passt. Was soll das sagen? Bevor Ihr aufhören müsst, macht ein _möglichst_ schmerzarmes Modell.
    Schmerzlos erfolgreich sein funktioniert in dieser Welt nicht. Wisst Ihr selber? Weiss ich :-)
    Gruß – Johannes

    1. Danke für die Einschätzung und die Ideen, über Eure Erfahrungen sollten wir mal reden.

      Über Aufhören müssen wir zum Glück nicht nachdenken, aber wir haben lange Zeit zu wenig Aufmerksamkeit darauf gelenkt, wie wir uns finanzieren und dass wir dafür auf freiwillige Spenden angewiesen sind. Die aktuelle Debatte zeigt uns zum, Glück, dass wir eine starke Community hinter uns haben, die uns unterstützt.

  58. Was mich daran hindert mehrmalig zu „spenden“:

    Netzpolitik gibt sich als Unabhängig aus, ergreift aber immer wieder Partei.

    Ich wünsch eine objektive Betrachtung und keine Werbeparolen für (extrem)Linke oder sonst einer Politischen Gruppe.

  59. Hallo,
    Habe ich den Artikel zur Kostenaufteilung nur übersehen oder gibt es den tatsächlich noch nicht? Die Ankündigung für die nächste Woche ist ja jetzt doch schon länger her.
    VlG Sonstwer

  60. Mal ne ganz blöde Frage, wie wäre es mit einem Spendenbarometer auf der Startseite?
    Ihr Wisst ja sicherlich, wie viel Geld Ihr pro Monat benötigt, dann sezt das als Spendenziel und zeigt dann an, wie viel Ihr schon gesammelt habt.
    Dann kann jeder auf einen Blick sehen, ob und wenn ja wie viel noch fehlt.
    Ich habe mit so einem Barometer sehr gute Erfahrungen in meiner Community gemacht.

    Mit freundlichen Grüßen
    der Nerd im Netz

    1. Hättenw ir gerne, ist in unserem Fall aber nicht so einfach, einerseits technisch, da wir eine Nahezu-Echtzeit-Anbindung an Konto bzw. verschiedene Finanazdienstleister bräuchten. Und dann bekommen wir viele Daueraufträge, was toll ist, weil sie uns Planungssicherheit bieten. Aber da kommen dann z.B. 10 Euro rein und wir wissen erst die Monate später, ob das eine Einmalspende oder eine monatliche Spende war.

  61. Ich konsumiere meistens die Sekundärberichterstattung (Podcasts und co) die auf euren Recherchen basieren. Dennoch ist der Dauerauftrag für euch eingerichtet seit 30.11 zum ersten eines jeden Monats. Ich hoffe es war nicht zu spät. Es ist nicht viel, aber einen Betrag den ich auf Jahre garantieren kann. Danke – weiter so!

    1. Unsere „festen Freien“ sind langjährige Wegbegleiter, denen wir einen Account anvertrauen. Wir würden gerne mehr Menschen mitschreiben lassen, sind aber noch zu wenige, um das auch bei Menschen betreuen zu könnne, die wir nicht so gut kennen.

  62. Hallihallo,
    ich kann mir leider das Lachen nicht verkneifen. Ich lese NP auesserst selten, bin allerdings ueberzeugt, dass eure Arbeit hier wichtig und wertvoll ist. Da meine finanziellen Mittel extrem beschraenkt sind, kann ich nur mit einem Rat unterstuetzen, der den Spendenaufruf direkt betrifft.

    Lachen musste ich, weil

    „Wir müssen reden. Wenn in den nächsten Monaten nicht mehr Menschen mehr Geld spenden, werden wir Stellen in der Redaktion streichen müssen. Das Themenfeld explodiert, die Reichweite wächst – doch die Spenden gehen zurück.“

    sich fuer mich, als Frei- und Querdenker, sowie Marketingverstaendigen wie eine Aufforderung liest, NICHT zu spenden. Ich empfehle sehr, das Modell der Transaktionsanalyse anzuwenden vor jeder wichtigen Kommunikation, dann waere vielleicht aufgefallen, dass der Spendenaufruf insbesondere am Anfang aus dem kritischen Eltern-Ich erfolgt, welches bei erwachsenen Kommunikationspartnern fuer Gewoehnlich zu Gegenwehr oder Ignoranz fuehrt, und zwar sogar dort, wo ganz klar eine Vorgesetzten/Untergebenen-Beziehung besteht (per Vertrag oder Gesetz). Dass ein Ultimatum enthalten ist, welches einer Drohung gleichkommt, empfinde ich als absolut unangebracht.

    Noch einige Auffaelligkeiten (3 von n):
    1. Permanent „Wir“ als Subjekt zu verwenden, macht den Leser auch permanent zum Objekt. Guckt mal, wie das aussieht. Wir Wir Wir ist auch nicht besser als Ich Ich Ich. So kommt man sich nicht naeher, sondern entfernt sich voneinander.
    2. „Die beste Art von Spenden sind Daueraufträge“ (Dem Anschein nach allgemeingueltig, in Wirklichkeit aber nur euer Wunsch) und „Eine Überweisung auf unser Konto ist uns die liebste Form, da sie keinerlei zusätzliche Gebühren aufwirft.“ gehen auch komplett am Leser vorbei. (Euch entstehen keine Gebuehren, OK, aber dem Ueberweisenden je nach Kontomodell und Bank schon. Dennoch ist das Argument, warum es Euch die liebste Form ist, allgemeingueltig formuliert.) haben Bevormundungscharakter.
    3. „Und wir werden euch regelmäßig auffordern, mehr zu spenden.“ hoert sich wie eine Drohung an, denn das Praedikat ist die „Forderung“, anstelle der Bitte.

    Die Attituede aus der der Spendenaufruf formuliert wurde, ist deutlich spuerbar. Wird sich etwa darueber empoert, dass die Leser, welche auch immer weniger Geld in der Tasche haben nicht genug spenden? Wird etwa so getan, als habe der Leser die Entscheidung getroffen, mehr Mitarbeiter einzustellen oder tiefer und breiter zu berichten (mehr Zeit zu investieren)? Wird hier etwa dem Leser die Verantwortung an die Backe getackert? Es sieht stark danach aus. (Leider)

    Bitte nehme meine Worte nicht als Angriff wahr, sondern als wertvolles Feedback, denn als solches ist es gemeint. Bitte nicht vergessen, ich weiss, es lastet enormer Druck auf Euch und Ihr meint es gut, auch wenn der Spendenaufruf dies nicht darzustellen vermag, so wie er aktuell ist.

    Liebe Gruesse nach Berlin und schoene Feiertage!

  63. Hallo,

    ich weiß nicht genau wie exakt es funktioniert, aber es gibt doch auch Möglichkeiten per sms
    zu spenden. Das habe ich persönlich schon öfter gemacht.
    Gerade wenn man sehr auf´s Geld schauen muss, scheut man sich warscheinlich, einen Dauerauftrag zu machen.
    Auch wenn einige das wieder als Ausrede mißverstehen, ich kann nachvollziehen, wenn man das nicht möchte. Allerdings finde ich eure Arbeit toll und halte sie für sehr wichtig!
    Eine sms würde es Menschen wie mir sehr erleichtern, euch zumindest hin und wieder zu unterstützen.

  64. alleine schon wegen des artikels „eu will den überwachungsstaat“ (in dem es dann um eine bessere sicherung der aussengrenzen ging …) wäre eine spende an euch das letzte, was ich in betracht ziehen würde – das gros dessen, was ihr absondet ist pure hysterie, ihr kümmert euch um die falschen gegner und seid eigentlich eher hinderlich als nützlich. die paar ausrutscher, in denen ihr mal zu was nutze seit, wären auch mit einer kleineren redaktion machbar.

    die ersten beiden generation der eutschen bloggeria haben es schlicht versemmelt, der politischen einfluss der netzbürger tendiert gegen null … aber ihr habt halt schön viel wortmüll produziert.

    nope, das geld gebe ich dann doch lieber für was sinnvolles aus.

  65. Nun, ich würde es bevorzugen pro vollem Artikel zu zahlen. Warum? Weil ich zwar einen großen teil eurer Arbeit sehr wichtig und gut finde, aber ein Problem mit teils richtig nervenden, dekadent und belehrend daherkommenden Meinungsvorschriften habe, die in einigen Artikeln veröffentlicht werden. Die teils von absolut fehlender Lebenserfahrung und Hintergrundwissen strotzdenden Passagen der/ des einen oder anderen Schreibers könnten auch aus einer linken Kampfzeitung stammen. Und das ist leider ein Grund gegen einen Dauerauftrag.
    Wenn nötig, dünnt das Redakteursteam aus und konzentriert euch auf Netzpolitik. Sonst nichts. Unterlasst den Versuch, die Leserschaft zu belehren oder zu bevormunden (oder manchmal auch für dumm hinzustellen wenn sie Sachen nicht wissen).
    Das gilt insbesondere auch für die Kommentarschreiber, die jeden mit anderer Meinung als Troll und Menschenfeind sehen aber selbst undemokratisches und nonpluralistisches Verhalten an den Tag legen.
    Ein wenig mehr Unabhängigkeit vom linken Mainstream und mehr Abgrenzung zu Meinungsmachern in der Leserschaft bzw. den Kommentaren hebt euch sicherlich journalistisch etwas höher. Und damit zahlen vll. auch mehr Leser.

  66. Also Abhängigkeit würde ich es nicht nennen, wenn man zu bestimmten Bedingungen oder halt nicht Geld von anderswo bekommt. Im Endeffekt interessiert es auch niemanden, solange ihr die Wahrheit berichtet und weiterhin Leaks publiziert, damit die Leute auch selber Sachen nachlesen und nachprüfen können.

    Ich hab z.B. wo Amazon Wikileaks rausgeschmissen hatte aus dem Hosting auch zig Künstler angeschrieben gehabt die sollen nicht auf Amazon ihre Alben verkaufen wegen der Sache und in zig Kommis usw. Und – meint ihr es hat irgendwas gebracht ? Nicht im Geringsten ! Den Leuten ist es scheißegal. Wenn ihr heute jemanden dazu befragt werden 90% damit nix anzufangen wissen. Es ist vollkommen OK Geld von woanders zu bekommen. Das ist auch keine Abhängigkeit in dem Sinne, dass man alternativlos ist. Auch wenn es nur auf Zeit ist oder nur kleinere Beträge, wie gesagt – solange ihr weiterhin die Wahrheit schreibt und weiter Leaks publiziert oder darauf verlinkt, wird es weder jemanden interessieren von wo euer Geld kommt, noch geht es keinen was an und auch müsst ihr es nicht an die große Glocke hängen.

    Ebenfalls ist Werbung überhaupt nicht störend, solange die nur an der Seite eingeblendet wird und da kein Popup erscheint. Mir hat Werbung durchaus schon in mehrere Fällen was gebracht. Auf meinen VPN bin ich überhaupt erst so gekommen. Meinen tollen Handyvertrag habe ich so gefunden. Günstige Parfüms die eigentlich teuer sind und viele andere Sachen auch. An Werbung ist gar nix verkehrt. Ohne Verkäufer und Verkäufe gibt es kein Wachstum. Löhne können nicht bezahlt werden, die Firma kann nicht expandieren, keine neuen Projekte finanziert werden usw. Im Endeffekt ist das ganze Leben ein Verkaufsgespräch.
    Leute ich empfehle euch sich mal die Channels von diesen Leuten anzuschauen, ne Woche lang oder so jeden Tag paar Videos, damit ihr nen guten Eindruck bekommt. Und dann wendet euch an die Leute, damit die euch finanziell weiter helfen:

    Kris Stelljes, Fritz Recknagel, Dirk Kreuter, Alex Fischer, Denis Hoeger Caballero.

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