Transparenzbericht April 2023Unsere Einnahmen und Ausgaben und Sommerassoziationen

Im Wechselwettermonat April haben wir unseren Betriebsausflug geplant. Wir haben zuerst einen Abhörberg erklommen und sind dann ins Alpenland eingekehrt. Auch die Spenden verzeichnen in diesem Monat einen kleinen Peak.

Max Liebermann: Die Terrasse des Hotel Louis C. Jacob in Nienstedten an der Elbe
Ausflug ins Grüne – Public Domain Max Liebermann

Zugegeben, so richtig gutes Wetter war im April noch nicht. Aber es gab genug kleine Sonnenmomente, um in uns die Sehnsucht nach dem Draußen hervorzukitzeln. Und den Gedanken, wie schön es doch wäre, mal mit den Kolleg:innen eine Tour ins Grüne zu machen. Kein Meeting im Park, sondern mal gemeinsam Zeit verbringen, in der nicht die Arbeit im Vordergrund steht.

Dafür gibt es ein etwas seltsames Wort: Betriebsausflug. Das klingt nach gezwungen zwanglosem Wandern mit dem Chef, den man sonst nie sieht. Nach Wurststulle und lauem Kaffee aus Thermosflaschen. Oder man nennt es Team-Event, dann klingt es nach Bierfloß-Fahren auf der Spree. Auch keine Lieblingsassoziation.

Wir haben uns dann für einen Abstecher auf den Teufelsberg entschieden, zur ehemaligen NSA-Abhörstation. Das war dann zwar Anfang Mai, aber da die Planung im April war, erscheint es trotzdem in diesem Transparenzbericht. Dort haben wir eine Führung bekommen, die mit philosophischen Exkursen über die Bedeutung von Schutt nicht gespart hat.

Danach waren wir zum Mittag in einem Lokal mit starkem Alpenland-Bezug. Ehrlich gesagt war es die letzte Option gewesen, die wir uns angeschaut hatten. Aber dann war das Restaurant überraschenderweise das einzige in der Gegend, das a) an einem Dienstagmittag öffnet und b) eine gute Auswahl vegetarischer Gerichte hatte. Also Augen auf bei der Betriebsausflugsplanung im Grunewald!

Den Nachmittag haben wir bei doch sehr frischen Temperaturen im Strandbad Wannsee verbracht. Dafür waren wir die einzigen Gäste und hatten die gesamte Anlage für uns. Ob des Thermometers hatten wir uns zwischenzeitlich dann doch die lauwarme, koffeinierte Plörre aus schlimmsten Betriebsausflugs-Assoziationen herbeigewünscht. Aber schön war’s trotzdem, und wir haben wieder was gelernt: Im Bauen von Sandmurmelbahnen sind unsere Praktikant:innen unschlagbar.

Die harten Zahlen

Unsere Einnahmen beliefen sich auf stolze 59.000 €. Den Löwenanteil machen hier wie üblich die Spenden aus, die sich auf 58.150 € beliefen. Ihr seid die Besten!

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Die Erlöse aus dem Merchstore brachten uns gut 500 € ein.

Die Ausgaben beliefen sich auf insgesamt 98.500 €. Gehälter und Lohnnebenkosten sind – wie jeden Monat – mit 78.600 € der größte Anteil. Die Raumkosten betrugen für die Miete wie üblich 4.300 €. Die Fremdleistungen von 3.850 € setzen sich zusammen aus den üblichen Ausgaben für Artikel der selbstständigen Redakteur:innen. Außerdem hatte das Unternehmen hinter unserem Spendenverwaltungstool in den vergangenen Monaten fleißig Anpassungen für uns unternommen.

Der Betriebsbedarf wird mit -31,55 € angesetzt, da in diesem Monat die Abschreibungen die Summe der angeschafften Dinge übersteigt. Für die Kolleg:innen im Büro wurden insgesamt etwa 250 € für diverse Kleinigkeiten von Spülmittel bis zu Kaffee fällig.

Gute 3.600 € gingen an die Berufsgenossenschaft, damit wir auch am Arbeitsplatz unfallversichert sind. Der Bereich Verwaltung und Infrastruktur belief sich in diesem Monat auf satte 7.350 €. Darin enthalten sind knappe 1.400 € für das Porto von Zuwendungsbescheinigungen. Außerdem die üblichen Kosten für Telefon, Internet, Serverinfrastruktur und Software. Hier haben wir uns eine Jahreslizenz des Visualisierungstools Datawrapper für knapp 4.000 € angeschafft, mit der wir unter anderem die Zahlen für die Transparenzberichte veranschaulichen. Die Bank- und PayPal-Gebühren betrugen wie üblich etwas über 400 €.

Nach Berücksichtigung von Umsatzsteuervorgängen bleibt somit ein vorläufiges Ergebnis von etwa -43.200 €, was den April zum bisher verlustreichsten Monat des Jahres macht.

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Unseren Transparenzbericht aus dem März findet ihr hier.

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