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Analyse: Positionen der US-Präsidentschaftskandidaten zur Netzpolitik

Der Free Press Action Fund hat in einem „Voter Guide“ die Positionen der US-Präsidentschaftskandidaten hinsichtlich digitaler Grund- und Bürgerrechte untersucht und in einer einfachen Übersicht zusammengestellt. Dabei schneidet Donald Trump am schlechtesten ab: Alle bekannten netzpolitischen Positionen des republikanischen Kandidaten werden von den Autoren der Analyse als „schädlich“ bewertet. Unter anderem wegen Zitaten wie: “I’m…

  • Markus Reuter
Foto: https://internet2016.net (Screenshot)

Der Free Press Action Fund hat in einem „Voter Guide“ die Positionen der US-Präsidentschaftskandidaten hinsichtlich digitaler Grund- und Bürgerrechte untersucht und in einer einfachen Übersicht zusammengestellt.

Dabei schneidet Donald Trump am schlechtesten ab: Alle bekannten netzpolitischen Positionen des republikanischen Kandidaten werden von den Autoren der Analyse als „schädlich“ bewertet. Unter anderem wegen Zitaten wie:

“I’m sure as hell don’t want to let people that want to kill us … use our Internet.”

Der Demokrat Bernie Sanders geht in Sachen Digital Rights als Favorit vom Platz. Hillary Clinton liegt mit deutlichen Einschränkungen auf Platz 2, ihre Positionen werden in Fragen von freier Meinungsäußerung und Massenüberwachung als „schädlich“ betrachtet.

Interessantes Detail der Analyse: Kein Kandidat im US-Wahlkampf, auch nicht Sanders, hat sich in der Verschlüsselungsfrage hinter Apple gestellt.

Für den Voter Guide haben die Autoren laut Guardian nicht nur die Webseiten der Kandidaten durchsucht und TV-Debatten verfolgt, sondern haben auch auf Wahlversammlungen der Kandidaten Fragen zu bislang unbekannten Positionen gestellt.

Die Wahl zum US-Präsidenten findet am 8. November statt.

Über die Autor:innen

  • Markus Reuter

    Markus Reuter recherchiert und schreibt zu Digitalpolitik, Desinformation, Zensur und Moderation sowie Überwachungstechnologien. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Polizei, Grund- und Bürgerrechten sowie Protesten und sozialen Bewegungen. Für eine Recherchereihe zur Polizei auf Twitter erhielt er 2018 den Preis des Bayerischen Journalistenverbandes, für eine TikTok-Recherche 2020 den Journalismuspreis Informatik. Bei netzpolitik.org seit März 2016 als Redakteur dabei. Er ist erreichbar unter markus.reuter | ett | netzpolitik.org, sowie auf Mastodon und Bluesky.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP)


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2 Kommentare zu „Analyse: Positionen der US-Präsidentschaftskandidaten zur Netzpolitik“


  1. Rudolf K.

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    Politiker haben auch in Amerika keinen Arsch in der Hose, noch nicht mal, wenn der Präsidentenstuhl winkt. Digitale Grund- und Bürgerrechte sowie Datenschutz sind den Amis auf breiter Front anscheinend auch weniger wichtig.
    mfg R.K.


  2. Donald, Donald! Go, go, go!

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    No other person on earth can destroy the US inclusive the GOP so fast and so beautiful.
    Donald for President! Donald once and for ever! Donald will be the last one. Period.

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