Überwachung

Ein Jahr NSA-Skandal und nichts passiert – Auf zur Kundgebung morgen am Bundeskanzleramt!

Vor einem Jahr, am 5. Juni 2013, tauchten die ersten Enthüllungen vom damals noch unbekannten Edward Snowden auf – zuerst über die Verizon-Gerichtsanordnung zur Datensammlung, dann über PRISM. Seitdem sind politisch erschreckend wenig, quasi gar keine, wirksame Konsequenzen gezogen worden und unsere Bundesregierung glänzt durch Untätigkeit. Auch was die Kontrolle und die Aufklärung der Aktivitäten unsrer eigenen Geheimdienste angeht. Wir wollen daher Bundesregierung und Bundestag dazu auffordern, endlich aktiv zu werden und zeigen, dass uns die Massenüberwachung gehörig gegen den Strich geht.

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Daher ruft die Digitale Gesellschaft auf: Kommt morgen um 9 Uhr zur Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt und bringt Banner, Plakate und eure Freunde mit. Wir wollen ernsthafte Aufklärung, wirksamen Schutz unsrer Grundrechte und eine klare Positionierung gegen ausufernde Geheimdienstbefugnisse.

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Klick macht groß

Nochmal kompakt zum Weiterleiten, Teilen und Merken:

Wann? Donnerstag, den 5.6.2014, um 9:00 Uhr
Wo? Bundeskanzleramt
Was? Kundgebung zu 1 Jahr Snowden-Enthüllungen – Stoppt die
Totalüberwachung!

Das Kleingedruckte: Evtl. müssen wir auf den Pariser Platz ausweichen,
denn die Antwort des Innenministeriums zu einer Versammlungsanmeldung im
“befriedeten Bereich” kommt in der Regel am Tag vorher.

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12 Kommentare
  1. was soll ich da? ich hab nichts zu verbergen. ausserdem sagt die bundesregierung das alles alternativlos und grundrechtsschonend ist. wem soll man denn sonst noch glauben….(schmunzel)

    1. Hallo Ines,

      könnte ich bitte Deine Passwörter und in Zukunft alle emails von dir cc: bekommen? Du hast ja nichts zu verbergen. Deinen Wohnungsschlüssel hätte ich auch noch gerne.

      Hans.

  2. Schade das diese Aktionen immer so weit entfernt sind, das man nicht daran teilnehmen kann – und die mangelnde Teilnahme ist ein Thema das oft angeprangert wird.

    Es müsste mehr ortsunabhängige Möglichkeiten des Protestes geben, an denen jeder teilnehmen kann. Online-Petitinen dazu gabe es ja bereits einige, an denen ich auch komplett teilgenommen habe. Aber ich denke man könnte hier noch mehr tun.

    Ich fände es beispielsweise gut wenn solche Protestaktionen auch virtuall unterstützt werden könnten, bspw. indem zusätzlich zu einem solchen Event ein Wagen mit großem Monitor mitfährt, auf eine Art Counter läuft. Der Counter repräsentiert dann eine virtualle Anzahl an Teilnehmern, die die Aktion unterstützen, aber nicht physisch vor Ort sein können.

    Allerdings kostet so etwas auch wieder Geld und davon fehlt Netzpolitik.de bekanntlich eine gute Grundlage für die eigenen Arbeiten. Also Leute – nen 5er oder 10er tut sicher nicht weh. Auf die 1-2 Schachteln Kippen verzichte ich gerne für den guten Zweck.

  3. Sowas nicht mal einen Tag vorher bekanntzugeben und dann noch unter der Woche um 9.00h morgens anzusetzen…sorry, aber das muss man nicht verstehen oder?

  4. Wiebitte? Ein Tag vorher sagt ihr ihr wollt IN DER WOCHE um 9UHR eine Demo machen? Wollt ihrs drauf ansetzen dass niemand kommen kann? Ich arbeite, könnte und würde aber frei nehmen hätt ichs eher gewusst. Das auf Biegen und Brechen auf ein Jahr genau nach Snowden zu legen ist sinnlos. Da kommen kaum welche und es sieht so aus als würde sich keiner dafür interessieren.

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