Wir haben ein neues Podcast-Format. Zusammen mit Till Kreutzer von iRights werde ich mich jetzt regelmäßig einmal im Monat über die aktuellen netzpolitischen Themen und Ereignisse unterhalten, und diese aus juristischer Sicht und dabei allgemeinverständlich Revue passieren lassen.
In der ersten Ausgabe des Netzpolitik-iRights-Podcast mit dem derzeitigen Titel „Netzrecht im Gespräch“ unterhalten wir uns über die Themen Leistungsschutzrecht, das Verfahren vor dem Bundesgerichtshof gegen den Perlentaucher und was man alles beachten sollte, wenn eine Abmahnung mit der Post kommt. Neben einem allgemeinen Überblick über die jeweiligen Debatten und Themen besprechen wir auch, welche konkreten Auswirkungen diese u.a. für jeden Blogger haben.
Der Podcast liegt als MP3 (51 MB) und OGG auf dem Server.
Abschließend haben wir uns noch nicht für eine genaue Subheadline entschieden. In die engere Auswahl sind bisher „Rechtsfahrplan fürs Internet“, „Netzrecht im Gespräch“ und „Netzrechtliche Gespräche“ gekommen. Was sagt Ihr?
Über Feedback freuen wir uns wieder in den Kommentaren.
Ergänzungen
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15 Kommentare zu „Der Netzpolitik-iRights-Podcast: Netzrecht im Gespräch 001“
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Schöner Beitrag. Habt ihr nen RSS-Feed für den Podcast oder stellt es noch in iTunes ein? Würde ihn gerne abonnieren.
Danke :)
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Mir gehen die Superlative aus. Till Kreutzer rockt, Markus wirkt entspannt, lässt sich aber nicht von allzu hinkenden Vergleichen einlullen (Google-Ads im Telefon). Klasse Futter für meinen MP3-Player!
Anmerkung zur Technik: Die OGG ist mit 140 kbit im Schnitt deutlich größer als die MP3 mit 96 kbit, obwohl Vorbis gerade in diesem Bereich deutlich effizienter ist als LAME. Absicht?
@makus Es ist ratsam, aoTuV beta v5.7 fürs Vorbis-Encoding zu nehmen.
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Stimmt, die Bitrate bei der Vorbisdatei könnte man problemlos runterschrauben. Der Encoder ist schon gut — zwar ein bisschen alt, aber definitiv nicht der kaputte von ffmpeg. Der HTTP-Header „Content-Type“ ist allerdings „application/octet-stream“, es sollte „audio/ogg“ sein (dann spielt die Datei z.B. auch direkt im Firefox ab).
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„Netzrecht im Gespräch“ bitte.
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Noch nicht angehört, aber ich fände „Netzrecht im Gespräch“ auch am besten.
„Rechtsfahrplan fürs Internet“ klingt zu sehr nach einer generellen und geordneten Anleitung, was imho nicht ganz passt, wenn ihr euch über gerade aktuelle Themen unterhalten wollt.
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Google kann nicht denken, sondern Google kann nur rechnen und kalkulieren. Das sind in der Sprache gerade altgriechisch und auf Latein schon ziemlich verschiedene Dinge. Friedrich Kittler und Heidegger sind hier recht instruktive Lektüren für einen fruchtbaren Grund. Leistungsschutz recht klingt nach Abgrund. Hubert Burda hat doch laut Danksagung wohl Bände „Musik und Mathematik“ von Friedrich Kittler unterstützt, wie mir scheint. Was soll denn jetzt verlegerisch dieser intellektuelle „chaotic turn“ bitte?
Ich schreibe noch einen Essay, den ich ohne Leistungsschutzrecht publizieren werde. Es gilt doch: „nanos gigantium humeris insidentes“.
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Dieser Frage möchte ich mich anschliessen.
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Hier sind alle Informationen zu unseren Podcast-Feeds: http://www.netzpolitik.org/2010/rss-feeds-der-netzpolitik-podcasts/
Bei iTunes gibt es den Netzpolitik-Podcast auch, über die Suche findet man ihn.
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Da habt Ihr Euch etwas Tolles ausgedacht! Die juristischen Ambiguitäten des Netzes sind genau das Richtige für so ein Gesprächsformat.
PS: Schön auch die pastorale Kirchenglocken-Atmo ;)
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