Öffentlichkeit

Die SchülerVZ- Story in zunächst vier Folgen

Wolfgang Noelke hat am vergangenen Samstag für die Deutschlandfunk-Sendung „Computer & Kommunikation“ über das SchülerVZ-Datenleck berichtet (MP3). Dabei hat er gleichzeitig eine Video-Dokumentation mit vier Interviews produziert, die auf Youtube zu finden ist: Die SchülerVZ- Story in zunächst vier Folgen.


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Das Blog Netzpolitik.org bekam am Freitag den 23(!) Oktober 2009 interessante Post: Die Daten einer Million User der Webplattform SchülerVZ. Was fängt man damit an? Wie reagieren die engsten Beteiligten? Stellvertretend erzählt jeweils eine Stimme aus der Gruppe der mittelbar und unmittelbar Betroffenen das Geschehen. Bis jetzt sind vier Teile fertig: 1: DER BLOGGER 2: DER DATENSCHÜTZER 3: DIE SCHÜLERIN 4: DER CEO Geplant, noch nicht gedreht: 5: DER CRACKER 6: DER ADMIN

25 Kommentare
  1. Markus Berger-de León, VZ-Gruppe CEO:

    insbesondere das Thema Datenschutz, was wir uns ganz besonders auf die Fahnen geschrieben haben

    Verstehe ich nicht. Ist denn deren Geschäftsmodell nicht gerade, möglichst viele und komplette Datensätze möglichst vieler Menschen zu sammeln und damit zu handeln? Darum gibt es doch diese Dienste. Damit die Menschen ihre Daten preisgeben.

    Wie geht das mit Datenschutz zusammen?

    Alle Daten gehören den Nutzern und jeder Nutzer frei selbst bestimmen, wer seine Daten sehen kann.

    Wenn ich nicht will, das meine Daten die VZ Gruppe sieht, was muss ich dann machen?

  2. Ich bin schockiert wie naiv der Geschäftsführer von SVZ ist. Das ist echt heftig. Können die Leute nicht einfach akzeptieren, dass ihr System versagt hat!

    1. Wieso Versagt? Das System hat doch wunderbar funktioniert. Die Leute geben ihre intimsten Geheimnisse und all ihre Daten preis ohne dass man großartig danach betteln muss.
      Mit solchen Daten kann man ein Haufen Kohle machen. Dann Drosselt man noch die Datensicherheit um Geld zu sparen und schon hat man noch mehr Geld in der Tasche.

      Eher bin ich geschockt, wie naiv die Leute sind, die bei StudiVZ sich anmelden.

  3. Mit der Lasermouse und dem Mousepad spielt sie bestimmt Counterstrike^^

    Das mit der Chaptcha is sowieso bissel dumm, da man nur genug daten sammeln muss um einen robot-programm beibringen zu können diese eigenständig lesen zu können. Wie währe eine flash chaptcha mit sich bewegenden zeichen? Ist doch machbar und bestimmt sicherer als ein statisches JPG oder?

  4. Nein, Flash wäre auch nicht besser. Aber es gibt bereits Capchas, die schwer zu lösen sind, z.B. die von Google. Es kommt eben drauf an, ob die Buchstaben einfach draufgepappt worden sind (so wie bei schülerVZ), oder ob sie verzerrt, verbunden, usw. werden.

  5. tagesschau.de hat mal wieder keine Ahnung…
    http://www.tagesschau.de/inland/schuelervz106.html
    Letzter Skandal war eben nicht (!) nur ein Mensch, sondern zwei, die das unabhängig voneinander entdeckt haben. Einer war skrupellos und der andere hatte ehrenwerte Absichten. Allerdings habe ich keine Lust, mich schon wieder mit einer Antwort á la „Mass schreibt man mit Doppel-S, weils so gesprochen wird“ abspeisen zu lassen.
    Hat sonst jemand Lust, die (mal wieder) mit der Nase in ihre eigene Unfähigkeit zu tunken?

    -„neering westward“-

    1. @Anonym:
      ‚der andere hatte ehrenwerte Absichten‘
      Natürlich.
      Der eine bekommt vom Nikolaus demnächst die Rute zu spüren und dem anderen rutscht der Weihnachtsmann mit einem Sack voller toller Geschenke den Buckel äh Schornstein runter, weil er sooooo ehrenwert war.
      Wie ehrenwert der war, haben wir gestern was dazu geschrieben.
      Übrigens waren es nicht einer sondern nach unseren Recherchen mind. 3 ‚ehrenwerte‘ Personen. Aber das nur am Rande.

  6. schülerVZ darf nur von Schülerinnen und Schülern ab zwölf (12) Jahren genutzt werden. Du darfst dich deshalb nur im schülerVZ anmelden, wenn du Schülerin bzw. Schüler, mindestens zwölf (12) Jahre und nicht älter als einundzwanzig (21) Jahre alt bist.

    *hust* ;)

  7. Wie wäre es mit Beweislastumkehr?
    Wenn so ein Fall an die Öffentlichkeit kommt, muss der jenige, der die Lücke bemerkt hat umständlich nachweisen, dass hier klare Versäumnisse (vonm Schüler-VZ Betreiber) beweisen. Wie wäre es, wenn der Betreiber selbst nachweisen muss, dass er alle Daten sicher und genau schützt?

  8. Hallo Markus,

    das Video ist wirklich infomierend, aber man merkt stark, dass es unheimlich oft geschnitten worden ist. das nimmt dem ganzen etwas die seriösität. vielleicht mal als tipp für den macher. mich hätten ähhhs und pausen nicht gestört, so hat man aber leider ein unwohles gefühl wenn man so ein schnipsel salat ansieht. dann doch lieber 2 videos daraus machen. sorry.
    danke für die arbeit unter netzpolitik.org die du dir machst!!! bg gerd

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