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  • : Umweltsteuer oder Bauchtaschenverbot? about:blank erklärt Online-Petitionen
    Florian Prokop schätzt die Petition für ein Recht auf Home-Office
    Umweltsteuer oder Bauchtaschenverbot? about:blank erklärt Online-Petitionen

    Wie lässt sich der Wildwuchs von Steueroasen bekämpfen, die Zeitumstellung abschaffen oder dafür sorgen, dass Deutschland mit Käse überbacken wird? Die vierte Folge von about:blank knöpft sich Sinn und Unsinn von Online-Petitionen vor. Florian Prokop erklärt im Video, was Petitionen bewirken können und was auch Schüler schon mit diesem Mittel erreicht haben. Gleichzeitig zeigt er aber auch die Grenzen von Klicktivismus auf.

    Eine wichtige Frage versucht er am Ende noch im Selbstversuch zu klären: Was bekommt eigentlich mehr Aufmerksamkeit, eine ernsthafte Petition für eine Umweltsteuer für Wegwerf-Kaffeebecher oder Bullshit zum Verbot von Bauchtaschen?

    Das Video findet ihr auch auf Youtube.

    24. Januar 2018 3
  • : Die Geschichte des ersten viralen Videos
    Die Geschichte des ersten viralen Videos

    Ein Mann in einem Großraumbüro schlägt wutentbrannt erst auf seine Tastatur und dann mit dieser auf einen Monitor ein. Das Video „Bad Day“ war 1997 einer der ersten kurzen Filme, die sich im Internet millionenfach verbreiteten. Und das gänzlich ohne Videoportale, denn die entstanden erst Jahre später.

    Wired hat der Geschichte des Videos jetzt nachgespürt. Der Film wurde damals für Werbezwecke von der Firma Loronix aufgenommen und in einer „hohen Auflösung“ von 352x240 über Promo-CDs verteilt. Von dort aus fand er den Weg ins Internet und in die E‑Mailfächer derer, die dann länger als 20 Minuten auf den Download warten mussten.

    Als dann 1998 der Webentwickler Benoit Rigaut die Server seines ehemaligen Arbeitsgebers CERN nutzte, um das Video hochzuladen, stand der weltweiten Verbreitung nichts mehr im Wege…

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    15. Januar 2018 2
  • : About:blank erklärt Falschnachrichten und Fehlinformationen
    Quelle: Internet
    About:blank erklärt Falschnachrichten und Fehlinformationen

    Was sind Fake News und wie unterscheiden sie sich? Was kann ich tun, um nicht auf Falschmeldungen und Fehlinformationen reinzufallen? Das erklärt die aktuelle Folge unseres Webvideo-Formates about:blank einem jungen Publikum.

    11. Januar 2018 2
  • : Nacktbilder verschicken, aber sicher – about:blank Folge 2
    So geht's: Nacktbilder schicken, aber sicher
    Nacktbilder verschicken, aber sicher – about:blank Folge 2

    Kurz vor Weihnachten haben wir hier den Start einer neuen Videoreihe verkündet, bei der wir damit experimentieren, netzpolitische Inhalte jugendgerecht aufzubereiten. Sie heißt about:blank. In der ersten Folge ging es um Netzneutralität. In zweiten Teil geht es jetzt um Privatsphäre. Genauer gesagt um den Schutz der Privatsphäre beim Versenden von Nacktbildern: Safer Sexting.

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    Und wie das so ist bei Experimenten: Am Anfang läuft auch mal was schief. In diese Folge hat sich zum Beispiel ein kleiner inhaltlicher Fehler eingeschlichen. Wer findet ihn?

    5. Januar 2018 48
  • : Wir präsentieren: about:blank – Ein netzpolitisches Webvideo-Format
    about:blank - ein netzpolitisches Videoformat
    Wir präsentieren: about:blank – Ein netzpolitisches Webvideo-Format

    Wir präsentieren mit about:blank ein neues Webvideo-Format, das netzpolitische Themen für junge Menschen aufbereitet. Zusammen mit medialepfade.org wollen wir dabei ausprobieren, wie wir anderen Teilen der Gesellschaft unsere mitunter komplexen Fragestellungen und Themen in alternativen Formaten vermitteln können.

    21. Dezember 2017 13
  • : Interview mit Peter Bihr: Regulierung und Datenschutz im Internet der Dinge
    Peter Bihr (links) im Gespräch mit Stefanie Talaska von netzpolitik.org bei der „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz
    Interview mit Peter Bihr: Regulierung und Datenschutz im Internet der Dinge

    Peter Bihr beschäftigt sich mit neuen Technologien und Internet der Dinge. Im Video-Interview spricht er über mangelnde Sicherheit und Transparenz. Europa könnte Vorreiter beim Thema Daten- und Verbraucherschutz werden.

    10. November 2017
  • : Interview mit Gina Schad: analoger und digitaler Protest
    Protest gegen Videoüberwachung am Bahnhof Südkreuz in Berlin am 27. November 2017.
    Interview mit Gina Schad: analoger und digitaler Protest

    Im Interview spricht Gina Schad über Bürgerrechte und Protestkultur. Sie beschäftigt sich mit Veränderungen von Widerstand durch die Digitalisierung und zeigt neue Chancen der Partizipation auf.

    8. November 2017 1
  • : Interview mit Daniel Seitz: Medienbildung und digitale Gesellschaft
    Daniel Seitz im Gespräch bei der „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz
    Interview mit Daniel Seitz: Medienbildung und digitale Gesellschaft

    Daniel Seitz empfiehlt Bildungseinrichtungen und Tech-Communities, stärker zu kooperieren. Gerade an Schulen werde das Thema Digitalisierung noch zu wenig beachtet. Im Video-Interview erklärt er, warum sich eine engere Zusammenarbeit lohnen kann.

    7. November 2017 1
  • : Interview mit Leonhard Dobusch: Die Öffentlich-Rechtlichen und das Internet
    Leonhard Dobusch im Gespräch bei der „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz
    Interview mit Leonhard Dobusch: Die Öffentlich-Rechtlichen und das Internet

    Leonhard Dobusch spricht über den Umgang des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit dem Internet zwischen gesetzlichen Einschränkungen und ungenutzten Chancen. Auch als Bürger könne man Einfluss auf dringend nötige Veränderungen nehmen.

    6. November 2017 3
  • : Interview mit Walter van Holst: Produkthaftung und das Internet der Dinge
    Walter van Holst (links) mit Kathrin Maurer im Gespräch.
    Interview mit Walter van Holst: Produkthaftung und das Internet der Dinge

    IT-Rechtler und Anwalt Walter van Holst erklärt im Video-Interview, warum wir uns dringend mit dem Internet der Dinge beschäftigen sollten und wie weit die Rechtsprechung auf EU-Ebene ist, wenn es um Produkthaftung geht.

    27. Oktober 2017 3
  • : Videos, Audios und Fotos von der vierten „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz
    Jutta Steiner
    Videos, Audios und Fotos von der vierten „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz

    Alle Vorträge und Diskussionen unserer vierten „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz vom 1. September stehen bereits in verschiedenen Audio- und Videoformaten zum Anschauen, Zuhören und Herunterladen bereit.

    6. September 2017 4
  • : Saudi-Arabien: Macarena-Tänzer aus viralem Video festgenommen
    Screenshots aus dem Video [M]
    Saudi-Arabien: Macarena-Tänzer aus viralem Video festgenommen

    Die saudische Polizei hat den 14-jährigen Jungen festgenommen, der in den letzten Tagen mit einer Tanz-Einlage weltweit in sozialen Medien für Aufsehen gesorgt hatte.

    Der Junge, der ein gestreiftes T‑Shirt, bunte Schuhe und einen Kopfhörer trägt, tanzt in dem 45-sekündigen Video an einer Ampel mitten auf einer Straße in der Küstenstadt Jiddah. Das Video ist mit dem ehemaligen Sommerhit „Macarena“ unterlegt.

    https://twitter.com/ahmed/status/899024462401503232?ref_src=twsrc%5Etfw&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.theguardian.com%2Fworld%2F2017%2Faug%2F23%2Fhey-macarena-saudi-police-detain-14-year-old-boy-for-dancing-in-the-street

    Laut Guardian wurde der Teenager wegen „ungebührlichem Verhalten in der Öffentlichkeit“ und  Verkehrsbehinderung verhört. Es ist nicht klar, ob er auch formal angeklagt wurde.

     

    23. August 2017 1
  • : Ray Bradbury: Everything is turned off
    Ray Bradbury auf Acryl (von Devon Devereaux).
    Ray Bradbury: Everything is turned off

    Inspirierende Bücher und Geschichten sind – wie in Ray Bradburys „Fahrenheit 451“ – Instrumente der Überlebenskunst. Heute wäre der 97. Geburtstag von Bradbury gewesen, dem 2012 verstorbenen Science-Fiction-Autor der „Martian Chronicles“ oder von „I Sing the Body Electric“ und „A Sound of Thunder“. Es ist zwar kein rundes Jubiläum, aber doch Anlass genug, um auf eine seiner Kurzgeschichten zu verweisen.

    Bradburys Kurzgeschichte The Veldt (Spoiler-Alarm, falls man den Film unten noch sehen möchte) ist aus dem Jahr 1950, nimmt aber bereits einige der elektronischen Selbstverständlichkeiten, die wir heute kennen, vorweg und zeigt andere, die man vielleicht ganz gern hätte. Vielleicht…

    „The Veldt“ wurde – deutlich erkennbar – in den achtziger Jahren verfilmt und 1989 gesendet. Schon ab 1951 war Bradbury regelmäßig im Fernsehen, später mit seiner eigenen Sendung „The Ray Bradbury Theater“ beim US-Kanal HBO. Mit einer kurzen Einleitung von Bradbury selbst findet man die Kurzgeschichte heute auf Youtube. Und wer dann mehr sucht und wissen will, worum es in „Fahrenheit 451“ geht: Dort gibt auch sein bekanntestes Werk als sechsstündiges Hörbuch (beides Englisch).

    https://www.youtube.com/watch?v=erkL_IqlupE

    22. August 2017 4
  • : Das Bundesarchiv und die Informationsfreiheit: Warum Dokumente der Öffentlichkeit verschlossen bleiben
    Das Kanzleramt hat auch einen Hinterhof.
    Das Bundesarchiv und die Informationsfreiheit: Warum Dokumente der Öffentlichkeit verschlossen bleiben

    Mit einer Verfassungsbeschwerde versuchte die Journalistin Gaby Weber, für ihre Recherchen an Unterlagen von politischen Stiftungen zu gelangen. Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts stärkt zwar das Recht auf Informationszugang, praktisch aber bleiben die Akten weiterhin unzugänglich.

    7. August 2017 11
  • : re:publica’17: Der netzpolitische Jahresrückblick auf Video
    re:publica’17: Der netzpolitische Jahresrückblick auf Video

    Vor zwei Wochen fand in Berlin die elfte re:publica unter dem Motto „Love Out Loud!“ statt. Am ersten Tag der re:publica habe ich eine Stunde lang über viele aktuelle Entwicklungen in der Netzpolitik gesprochen.

    Der Talk mit dem Titel „Lol, rights?!“ ist jetzt bei Youtube zu finden.

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    Und das war die Ankündigung:

    Günther Oettinger ist nicht mehr Digitalkommissar, aber sein Vermächtnis lebt in Form des Leistungsschutzrechtes und der Urheberrechtsreform weiter. Heiko Maas präsentierte das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, was sicher gut gemeint, aber leider nicht so gut gemacht wurde. Das Datenschutzanpassungs- und Umsetzungsgesetz huldigt den Datenreichtum und sägt am eigentlichen Thema und auch der dritte Reformversuch der Störerhaftung löst das Problem nicht ohne Nebenwirkungen. Die Bundeswehr verteidigt unsere Freiheit jetzt auch auf fremden Servern und mit dem BND-Gesetz wurde die Massenüberwachung legalisiert. Die Bundesregierung ruft bereits die Gigabyte-Gesellschaft aus, während Teile der Bevölkerung immer noch auf das seit Ewigkeiten versprochene Breitband-Internet mit DSL warten. Irgendwo müssen sich auch noch die Social Bots verstecken, vor denen soviel gewarnt wurde. Und dann gibt es auf einmal Donald Trump auf allen Kanälen, während Edward Snowden immer noch Moskau festsitzt.

    Es ist viel passiert in der Netzpolitik. Es ist wieder Zeit für einen Rück- und Ausblick über die vielen netzpolitischen Debatten von gestern, heute und morgen. Hoffentlich das letzte Mal mit Günther Oettinger.

    Demnächst wird es auch noch sämtliche Talks und Diskussionen zum datenschutzfreundlichen Download geben.

    22. Mai 2017
  • : Neues aus dem Fernsehrat (9) auf der re:publica 2017
    Neues aus dem Fernsehrat (9) auf der re:publica 2017

    Die re:publica bot Gelegenheit, über das erste Jahr im ZDF-Fernsehrat zu reflektieren. Dabei ging es auch um die Frage, warum eigentlich öffentlich-rechtliche Inhalte vermehrt auf kommerziellen Plattformen wie YouTube und Facebook, nicht aber auf gemeinnützigen Plattformen wie Wikipedia präsent sind.

    16. Mai 2017 9
  • : Affen bei der GEMA, Plattitüden in den Charts: Böhmermann gegen Pop-Industrie
    Screenshot aus dem Musikvideo zu "Menschen Leben Tanzen Welt"
    Screenshot aus dem Musikvideo zu "Menschen Leben Tanzen Welt"
    Affen bei der GEMA, Plattitüden in den Charts: Böhmermann gegen Pop-Industrie

    Mit dem Song Menschen Leben Tanzen Welt nimmt Jan Böhmermann die deutsche Musikindustrie aufs Korn, die seit einigen Jahren mit Authentizitätsmarketing deutschsprachige Chart-Hits produziert. Dafür sammelte die Neo-Magazin-Royale-Redaktion Kalendersprüche, PR-Slogans und Tweets von Youtube-Stars und ließ diese nach eigenen Angaben von Affen kuratieren.

    Böhmermanns Produktionsfirma meldete die Affen bei der Verwertungsgesellschaft GEMA an. Sein selbst proklamiertes Ziel ist es, dass der „Echo“ im kommenden Jahr an diese Affen verliehen wird. Der Branchenpreis richtet sich außschließlich nach Verkaufs- und Streamingzahlen, jeder Download und jedes Abspielen bei Spotify, Deezer und Co. bringen ihn diesem Ziel also näher. Der Legal Tribune Online fragte deswegen bei der GEMA nach, ob dies bei Tieren überhaupt möglich sei: Nein, in diesem Fall verstecken sich hinter den Namen reale Personen, aber keine Affen.

    Zur Einordnung des Liedes empfiehlt sich, die komplette Herleitung zu schauen.

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    Update 12.04. 11:28: In einer vorherigen Version dieses Artikels wurde unklar formuliert, dass Tiere bei der GEMA angemeldet werden könnten. Hinter den Pseudonymen der vermeintlich angemeldeten Affen verstecken sich reale Personen.

    10. April 2017 1
  • : Video: Gunther und die Explosion der Künstlichen Intelligenz
    Ein Ausschnitt aus dem Video, auf dem Gunther zu sehen ist.
    Video: Gunther und die Explosion der Künstlichen Intelligenz

    Würden wir überhaupt bemerken, ab wann Künstliche Intelligenz (KI) die menschliche überflügelt? Würde KI dann eine Gefahr darstellen? Und: Was ist Ethik überhaupt, und lässt sich dieses Konzept auf Maschinen übertragen? Diesen Fragen widmet sich der Kurzfilm „The intelligence explosion – How to stop a robot from turning evil“ des britischen Guardian auf unterhaltsame Weise.

    Darin diskutieren drei menschliche Experten mit der KI Gunther, der schlauesten ihrer Art. Gunther ist eine selbstlernende KI, welche durch Algorithmen ihr Wissen exponentiell anreichert. Das Thema der Runde ist dabei Ethik. Während eine der Expertinnen darauf beharrt, dass Ethik nicht nach klaren Regeln definierbar und dementsprechend nicht auf Maschinen übertragbar sei, verweist der andere auf die schnellen Lernerfolge. Nach einem hitzigen Austausch der beiden meldet sich Gunther mit unverhohlener Arroganz selbst zu Wort. Dabei bezeichnet er die Menschheit als zu unterentwickelt für KI und enthüllt den Anwesenden, er habe innerhalb der letzten Minuten die Intelligenz der gesamten Menschheit überschritten.

    Frustriert und angewidert von der „minderwertigen“ Menschheit, löst sich Gunther in Partikel auf, um eine andere Galaxie zu besiedeln. Die zurückgebliebenen Menschen sind erleichtert, dass nichts Schlimmeres passiert ist und schlagen vor, zum Feierabend in eine Bar zu gehen.

    Das Video bündelt einige Fragen zum Umgang mit und der Entwicklung von KI – und macht unter anderem deutlich, wie schwierig es ist, „Ethik“ zu definieren. Zugleich wird indirekt die Frage gestellt, ob wir wissen können, wann KI schlauer als der Mensch ist.

    22. Februar 2017 4
  • : Stellungnahme zur Vorratsvideosammlung: „Verfassungsrechtlich bedenklich“
    Hinweisschild zur Videoüberwachung
    Stellungnahme zur Vorratsvideosammlung: „Verfassungsrechtlich bedenklich“

    Die Europäische Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz kritisiert die Pläne von Bundesinnenminister Thomas de Maizière zur Ausweitung von Videoaufzeichnungen an öffentlichen Orten. Sie warnt davor, die optische Überwachung weiter auszudehnen, da keine sinnvolle Begründung vorliegen würde. Im Gegenteil: Das Aufzeichnen der Videos sei sogar in manchen Fällen kontraproduktiv.

    7. November 2016 4
  • : Interview mit Hacker Phineas Fisher: „Wer Macht hat, will mehr Macht und Kontrolle“
    Foto: Screenshot aus dem Viceland Interview mit Phineas Fisher
    Interview mit Hacker Phineas Fisher: „Wer Macht hat, will mehr Macht und Kontrolle“

    Unter dem Pseudonym Phineas Fisher hackte eine Person im letzten Jahr die italienische Überwachungsfirma Hacking Team und stellte 400 GB an Firmendaten online. Eine Megablamage für das Unternehmen, das seine Technologien an autoritäre Regime wie Bahrain oder Saudi-Arabien verkauft. Schon zuvor hatte der Hacker Dokumente über die Trojaner-Software FinFisher der Firma Gamma veröffentlicht. Von diesem Hack stammt auch sein Name.

    Vice macht nun vor, wie man aus einem Chat-Interview mit einer Person, die unerkannt bleiben will, ein ansehnliches Video machen kann. Die Idee zu dieser Umsetzung kam übrigens von Phineas Fisher selbst – als Bedingung für ein Interview mit ihm.

    Im Interview mit Vice erklärt Phineas Fisher seine Motive:

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    Das Video ist eine Auskopplung aus der Viceland-Reportage „Meet The Cyber Mercenaries Selling Spyware To Governments“.

    21. Juli 2016 20