Nacktbilder verschicken, aber sicher – about:blank Folge 2

So geht’s: Nacktbilder schicken, aber sicher Screenshot about:blank

Kurz vor Weihnachten haben wir hier den Start einer neuen Videoreihe verkündet, bei der wir damit experimentieren, netzpolitische Inhalte jugendgerecht aufzubereiten. Sie heißt about:blank. In der ersten Folge ging es um Netzneutralität. In zweiten Teil geht es jetzt um Privatsphäre. Genauer gesagt um den Schutz der Privatsphäre beim Versenden von Nacktbildern: Safer Sexting.


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

Und wie das so ist bei Experimenten: Am Anfang läuft auch mal was schief. In diese Folge hat sich zum Beispiel ein kleiner inhaltlicher Fehler eingeschlichen. Wer findet ihn?

48 Kommentare
  1. Bei Signal können (anders als im Video erläutert) Screenshots gemacht werden, wenn man diese Funktion in Signal aktiviert. Zumindest ist das bei Android so.

  2. Finde den Fehler?
    Das Angebot richtet sich an Jugendliche, ggf. sogar an Kinder unter 14.
    Hier wird beschrieben, wie man halbwegs sicher „nudes“ von sich macht und verschickt.

    Es findet aber keine Aufklärung bezüglich Strafrecht statt.
    Wenn Kinder oder Jugendliche von sich Nacktfotos erstellen, werden automatisch die Ermittlungsbehörden aufmerksam, sobald jemand darauf stösst. Das kann per Zufall sein, oder aber auch Eltern, Lehrer oder Pädagogen, die zufällig etwas aufschnappen – oder etwas herumerzählt wird, das dann aufgeschnappt wird. Werden diese Bilder gar versendet, wäre dies ggf. sogar die Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie. Da hilft es auch nichts, das Gesicht zu verbergen. Im Gegenteil, Nacktaufnahmen ohne Gesicht sind sogar signifikant eher als pornografisch zu bewerten, da wir auch im Gesetz stehen haben, dass wenn Genitalien im „Mittelpunkt“ stehen, das Foto automatisch der Pornografie zuzuordnen ist.

    Zumindest strafrechtlich dürfte Kindern bzw. Jugendlichen noch nicht allzu viel drohen, aber in entsprechenden Datenbanken dürfen sie vorsorglich landen, sofern das bekannt wird, Therapien und dergleichen inklusive. Wer will das Kindern und Jugendlichen antun, weil sie sich eigentlich altersgerecht verhalten und technische Gerätschaften dabei selbstverständlich nutzen?

    Sexualität unter 18 ist daher zu verbergen. Sie existiert nicht.

    Man mag mit der rechtlichen Situation vielleicht nicht ganz einverstanden sein und Dinge kritisieren. Dennoch sind sie Gesetz. Dazu braucht es keine Erwachsenen, die involviert sind.
    Heiko Maas hat dieses zudem massiv verschärft, so dass auch Bilder teilbekleideter Kinder und Jugendlicher bereits strafbar sein können, wenn sie „aufreizend posierend“ sind (was auch immer das bedeuten mag). Inwieweit und wie scharf diese Gesetze inzwischen angewendet werden, ist mir nicht bekannt. Dennoch sind sie vorhanden.

    Und in Zeiten, in denen in den USA Minderjährige, die von sich Nacktfotos verschicken, in Sexualstraftäterdatenbanken landen und verurteilt werden, würde ich nicht darauf bauen, dass wir in Deutschland in naher Zukunft nicht bald ähnliche Zustände haben.

    1. Es gibt Jugendliche, die verschicken Nacktbilder. Das kann man gut finden oder schlecht. Der Ansatz des Beitrages ist: Wenn sie Nacktbilder verschicken, dann sollten (junge und ältere) Menschen in der Lage sein, das reflektiert und möglichst sicher tun. Mündigkeit statt Bevormundung.

      1. Ich finde diese Ansicht durchaus löblich und nachvollziehbar.
        Allerdings, und das ist das Problem, tangiert das auch das Strafrecht.
        Klammern wir mal die Kinder aus (was auch Unsinn ist, denn auch die haben inzwischen alle ein Handy und diese Art Aufnahmen lösen ab einer gewissen Entwicklung immer einen Reiz aus. Allen voran der „Reiz des Verbotenen“), nehmen jedoch dennoch Jugendliche im Alter von 14 bis 18.
        Wenn diese Nacktfotos von sich machen, oder gar Fotos, welche per Gesetz als jugendpornografisch gelten (und das tun sie sehr schnell), dann machen diese Jugendlichen sich strafbar.
        Die Strafmündigkeit setzt ab dem 14. Lebensjahr ein, demnach können diese Jugendlichen dann auch vor einem Gericht verurteilt werden.

        Ich empfinde, dass das ein ganz wichtiger Punkt ist, der in dem Video fehlt. Denn das ist zwangsweise auch Teil der Aufklärung. Ob wir das gut finden oder nicht, das entscheiden nicht wir, das entschied der Gesetzgeber für uns mit ganz großen Trara von wegen Verbesserung des Jugendschutzes. Wenn wir das nicht wollen, müssen wir diese Paragraphen juristisch bekämpfen, gerade der Paragraph im Bereich Jugendpornografie ist in der heutigen Zeit fast schon fast eine weltfremde Absurdität.

        1. Dass Jugendliche sich strafbar machen, weil sie Nacktbilder von sich machen, höre ich zum ersten Mal. Kannst du das irgendwie belegen? Worauf fußt deine These? Gibt es Verurteilungen oder zumindest Anklagen?

          1. https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__184b.html
            https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__184c.html

            Für Ermittlungen inkl. allen daraus entstehenden Folgen reicht das allemal.
            Die Definition, was jugendpornografisch ist, ist sehr niederschwellig angesetzt:
            „die Wiedergabe einer ganz oder teilweise unbekleideten vierzehn, aber noch nicht achtzehn Jahre alten Person in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung,“
            Das heisst, der Jugendliche muss noch nicht einmal nackt sein.
            Was eine „unnatürlich geschlechtsbetonte Körperhaltung“ darstellt, liegt vermutlich im Auge des Betrachters und ist bewusst oder unbewusst schwammig formuliert, weil es sich faktisch ein nicht definierbarer Begriff ist. Jede „Pose“ kann so oder so gesehen werden. Im Zweifel ist alles geschlechtsbetont.
            Das sind alles Verschärfungen, die auf Heiko Maas zurückzuführen sind und vor denen unter anderem Thomas Fischer als Experte mehrfach ausdrücklich gewarnt hat. Das konnte jedoch bei all der Hysterie einen Heiko Maas nicht aufhalten.

            Jugendliche können solche Bilder ggf. anfertigen, aber sobald diese irgendwo versendet oder Dritten zugänglich gemacht werden, kann es auch juristisch Probleme geben. Es gilt (Originalzitat aus dem Gesetzestext):

            Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
            1. eine jugendpornographische Schrift verbreitet ODER der Öffentlichkeit zugänglich macht;

            Das Wörtchen „oder“ habe ich durch Großschreibung hervorgehoben.

            Und nur weil in Deutschland bisher noch keine spektakulären Fälle medial aufgetaucht sind, heisst es nicht, dass es sie nicht gibt. Oder das Gesetz wird in diversen Fällen nicht zur Anwendung gebracht, dann wäre das aber meiner Auffassung nach ein Verstoss gegen das Grundgesetz. Vielleicht kann Udo Vetter vom lawblog dazu mehr sagen?

          2. Ich halte das für bewahrpädagogische Panikmache. Die von dir zitierten Gesetze dienen doch eindeutig einem anderen Zweck. Sie sollen die Jugendlichen schützen, nicht ihre Sexualität sanktionieren. Melde dich gerne, wenn dir Fälle bekannt werden – bis dahin hat das in einem Video über den Schutz der Privatsphäre beim Sexting in meinen Augen nix verloren.

          3. „Ingo Dachwitz sagt:
            11. Januar 2018 um 18:15 Uhr
            Ich halte das für bewahrpädagogische Panikmache. Die von dir zitierten Gesetze dienen doch eindeutig einem anderen Zweck. Sie sollen die Jugendlichen schützen, nicht ihre Sexualität sanktionieren. Melde dich gerne, wenn dir Fälle bekannt werden – bis dahin hat das in einem Video über den Schutz der Privatsphäre beim Sexting in meinen Augen nix verloren.“

            Bewahrpädagogische Panikmache also?

            Welchem anderen Zweck dienen diese Gesetze denn?
            Ihnen ist bekannt, dass die Strafmündigkeit in Deutschland derzeit bei 14 Jahren liegt?
            Schließen die von mir zitierten Paragraphen Personen unter 18 von der Strafbarkeit aus? Nein.
            Spielt Freiwilligkeit bzw. Zwang eine Rolle? Nein. Dies kommt höchstens bei der Strafzumessung zum Tragen.
            Bei den genannten Dingen handelt es sich um einen Offizialdelikt. Dieser muss bei bloßer Kenntnisnahme von Pädagogen an Ermittlungsbehörden weitergeleitet werden. Ermittlungsbehörden sind gezwungen, in solchen Fällen zu ermitteln, ohne dass zuvor eine Anzeige eingegangen ist.

            Würde die Polizei dies nicht tun, wäre das ein klarer Rechtsverstoss.

            Nacktaufnahmen Minderjähriger erfüllen heutzutage nahezu IMMER den Anfangsverdacht für Kinder- bzw. Jugendpornografie, was der Polizei massive Befugnisse in die Hand gibt (Telefon- und Internetüberwachung, Trojanereinsatz, Wohnraumüberwachung, Hausdurchsuchung inkl. Beschlagnahme, ggf. Untersuchungshaft sind einige dieser Maßnahmen).

            Ich verweise auf das RTL Nachtjournal, Sendung am 17.01.2018 um 0 Uhr. Über 1.000 verdächtige Jugendliche, die ermittelt wurden, weil sie wohl ein Video von einem minderjährigen Pärchen beim Sex verbreiteten… ihnen drohen jetzt Verurteilungen bis hin zu Haftstrafen. Das ganze zwar nicht in Deutschland, aber am Ende des Nachrichtenbeitrags sprach der bekannte Rechtsanwalt Solmecke und bestätigte, dass dies auch deutschen Jugendlichen drohen könnte, wenn sie so etwas machen würden.

            Und bitte jetzt nicht wieder ausweichen, dass es in dem Fall wohl kein „Selfie“ war, sondern ein Video, das sich verbreitete. Es geht um pornografische Inhalte, per Definition gehören mehr oder weniger erotische Nacktfotos Jugendlicher dazu.

            Demnach:
            Unter 18 keine Nacktaufnahmen, „idealerweise“ gar keine Aufnahmen mehr, solange diese Paragraphen Bestand haben. Das ist zwar Kinder- und Jugendschutz ad absurdum, aber letztlich das, was der Gesetzgeber vom Bürger verlangt bzw. bei Nichtbefolgung sanktioniert.

            Weiter verweise ich auf die „Zeit“ und die Beiträge des deutschen Rechtswissenschaftlers und ehemaligen Vorsitzenden Richters des 2. Strafsenats des Bundesgerichtshofs Thomas Fischer, welcher zu der Thematik mehrfach ausführlich schrieb in den letzten Jahren.

  3. Und bei Signal kann man die Bilder in den Gerätespeicher von Android überführen, so dass man gar kein Screenshot anfertigen muss. Außerdem sollte betont werden, dass Signal ebenfalls nur mit der eigenen Mobilfunknummer genutzt werden kann. Das bleibt leider auch etwas außen vor. Wie das bei sich selbst löschenenden Nachrichten in Signal aussieht, weiß ich leider nicht. Übrigens auch ein Feature, dass man erwähnen hätte können. :)

    1. Hallo Silke, danke für dein Feedback. Der Ansatz des Videos ist: Es gibt Jugendliche (und Erwachsene), die verschicken Nacktbilder. Das kann man gut finden oder schlecht – man wird sie eher nicht davon abhalten können (und ich persönlich finde auch nicht, das man das sollte). Aber: Wenn sie Nacktbilder verschicken, dann sollten (junge und ältere) Menschen wenigstens in der Lage sein, das reflektiert und möglichst sicher tun. Dazu kann das Video ein Beitrag sein.

  4. vielleicht war der inhaltliche fehler, dass ihr hier ein youtube video einblendet? Vimeo wäre da zumindest um einiges besser. Versteh ja dass das Video auf youtube zu haben (leider) sinn macht, aber kann ja auch gleichzeitig zu einer nicht so schlimmen krake und dann hier verlinkt werden…

    1. Hallo Jonas, du hast natürlich Recht. Wir haben für das Einbinden der about:blank-Videos hier noch kein Verfahren und der einzige Grund, warum ich hier ausnahmsweise mal Youtube genommen habe, ist, dass es Freitagnachmittag war und schnell gehen musste. Beim nächsten Mal laden wir es wieder direkt hoch. o/

  5. Finde den Fehler… Kein Problem.
    Erstens ihhr habt das Video nur über Youtube zur verfüngung gestellt obwohl ihr in den Kommentaren unter der ersten Folge noch von einer datenschutzfreundlichen Alternative gesprochen habt, die auch angeboten werden soll.
    Zweitens empfehlt ihr Threema und Signal. Beides Apps die nur auf iOS und Android (und Threema auch auf Windows Phone) laufen, was hier aber nebensächlich ist. Signal bedingt eine Telefonnummer, über die du seit letztem Jahr mit Klarnamen identifiziert werden kannst, und Threema hat nur Bitcoin, was bei 20 Euro Transaktionsgebühr wohl kaume eine ernstzunehmende Bezahlmöglickeit ist, als anonyme Bezahlmethode. Du bist also bei beiden eindeutig identifizierbar (ausgenommen man nimmt eine wegwerftelefonnummer, aber das habt ihr ja im Video auch nicht berücksichtigt). Dazu kommt, dass beides zentralisierte Dienste sind, also auch wieder alles (verschüsselt) auf deren Servern landet. Das ist besonders bei der CLOSED SOURCE App Threema ein Problem, da du keine Möglichkeit hast zu prüfen ob die wirklich so verschlüsseln, wie sie es vorgeben, oder ob die nicht im Zuge des in diesem Jahr in Kraft tretenden Gesetz, das Schweizer Unternehmen zwingt Überwachung zu dulden oder gar aktiv zu überwachen, deine Nudes über eine Hintertür unverschlüsselt an irgendwelche Geheimdienste weitergeben, die übrigens auch nicht vor Hackern und Datenlecks sicher sind.
    XMPP ist das einzige Chatprotokoll, was mir einfällt, was man hier guten Gewissens empfehlen kann (Pgp-verschlüsselte E-Mails mal ausgenommen). Das läuft auf jedem Gerät, ist dezentral, Ende-zu-Ende-verschlüsselt, kann wirklich anonym betrieben werden und braucht im Gegensatz zu Signal keine Google Play Dienste um zu funktionieren.

    1. Das schwierige Abwägen zwischen der reinen Sicherheitslehre und Kompromissen zugunsten der Usability ist in Anbetracht der Zielsetzung des Kanals hier so ausgefallen, dass massentaugliche Messenger empfohlen werden, die immerhin möglichst hohe Standards haben. Dass die nicht perfekt sind, macht Florian ja deutlich. Ich finde das aber legitim. Denn es ist schön, dass du sagen kannst, XMPP „works for me“ – für die meisten tut es das aber eben nicht. Viele Menschen, gerade jüngere, nutzen das Internet und vor allem Chatdienste heute ausschließlich mobil. Wer denen einfach nur sagt „nutzt XMPP oder verschlüsselte Mails“ lässt sie alleine und erweist dem hehren Anliegen in meinen Augen einen Bärendienst.
      o/ Ingo
      (Ich hoffe ja immernoch auf eine funktionierende Chat-Anwendung auf XMPP-Basis, denn das hier in den Kommentaren öfter mal erwähnte Conversations ist es leider nicht.)

      1. Meine eigentliche Kritik ist, dass man nach den Kriterien, die auch ihr gesetzt habt selbst einen „Geheimen Chat“ bei Telegram eher empfehen müsste, als dievon euch empfohlenen. Eure Abwägung bzw. was dabei raus gekommen ist ist für mich einfach nicht nachvollziehbar. XMPP hätte zumindest erwähnt werden müssen.
        (übrigens funktionieren tut conversations problemlos, du wirst woh eher ein Usabilityproblem mit der App haben)

      2. XMPP ist aufgrund dessen, dass es kostenlose Clients gibt, bei Jugendlichen wohl noch eher massentauglich als Threema. Für die große Masse sind die 2-3€ heutzutage eben doch zu viel, zumal ich umsonst das offene XMPP nutzen kann. Die paar Klicks, die zusätzlich nötig sind, sollten doch die Jugend nicht systematisch abschrecken, sie wachsen doch mit der Technik auf!?
        XMPP ist auch wunderbar ausschließlich mobil nutzbar, das klingt bei dir etwas anders.

        Warum funktioniert Conversations in deinen Augen nicht?

          1. XMPP ist dezentral, du kannst unter iOS andere Apps verwenden. Ich bin sicher da sind ein paar gute dabei.

      3. „funktionieren tut conversations problemlos, du wirst wohl eher ein Usabilityproblem mit der App haben“ – interessantes Verständnis von Software!

        Was die Abwägung angeht: Da kommen wir wohl nicht mehr zusammen.

        1. Ich (und auch viele andere) benutzen ein Betriebssystem ohne GUI. Ich verwalte meine Datenbanken ohne GUI. Die Software funktioniert tadellos. Und dennoch hätten 99% der Weltbevölkerung ein Usabilityproblem mit exakt der gleichen Software. Ihr deswegen abzesprechen überhaupt zu funktionieren ist auch interessant.
          Und was genau funktioniert denn an conversations nicht? Ist es, wie ich es dir unterstellt habe, die Usability (zu hässlich, zu unübersichtlich, ist doof, andere software macht was besser…)? Hast du es nicht zum Laufen bekommen?
          Es ist ja ein Open Source Projekt, die Entwickler sind sicher über Verbesserungsvorschläge von dir froh.

    2. [ … ] braucht im Gegensatz zu Signal keine Google Play Dienste um zu funktionieren.

      Signal funktioniert mittlerweile problemlos ohne Google Play Dienste.

      1. Also als mich vor 2 Wochen jemand darauf aufmerksam gemacht hat, dass es Signal auch als .apk zum download gibt und ich mir das auf einem Androidgerät ausprobieren wollte auf dem keine Play-Dienste installiert waren kam ein Promt, welcher mir sagte ich soll doch gefälligst meine Play-Dienste aktualisieren, sonst funktioniere die App nicht.
        Evt. haben die das ja inzwischen geändert, Signal scheint ja davon abgewichen zu sein sich der Offenheit, die von ihnen gefordert wird zu verweigern (siehe nur mal die Situation mit LibreSignal).

        1. Wenn ich mich recht entsinne sagt der Prompt sinngemäß, dass man man die App ohne Play-Dienste nutzen kann, dann aber mit höherem Akkuverbrauch oder Problemen bei den Push-Benachrichtigungen rechnen sollte. Die Warnung kannst du meiner Erfahrung nach guten Gewissens ignorieren, alles funktioniert trotzdem.

  6. Ich fürchte, dass das „Problem“ nicht auf Seiten Signals oder jedem X-Beliebigen Dienst liegt, sondern eher bei der Person, die das Bild empfängt!
    Zumeist ist diese es, die es später, aus Wut/Kränkung oder ähnliches, die es dann für alle Sichtbar in’s öffentliche Internet stellt!
    Das Internet ist voll von solchen „Rache“ Bildern!

    1. Was ist mit den Bilderguckern in Übersee und Indien, die sich um das Netzdurchsetzungsgesetz ganz und gar Rechts’staatlich, nach deutschem Recht kümmern?
      Das sind doch quasi an der Konversation unbeteiligte?

      1. Ich gehe mal davon aus, das die Person die empfängt, auch ein Dienst sein kann, WhatsApp, Signal, Facebook, Threema wie auch immer, der das neue Netzdurchsetzungsgesetz durchsetzen muss, Zugriff haben wird, egal ob es sich um Bilder oder geschriebene Wörter handelt!
        Gut, bei Threema wird es problematisch für Maas und Co., aber was nicht ist, kann ja noch werden bzw. dieser Dienst wird verboten, da er eben nicht NetzDG konform, also nicht durchsuchbar für Voyeure, ist!

          1. Ich halte es jetzt Allgemein.

            Nun, die Bilder werden ja irgendwo zwischengelagert, zumeist auf den Servern der Dienstanbieter.
            Bei Facebook oder What’s App, werden diese unverschlüsselt bzw. zwar verschlüsselt aber für Staat/Mitarbeiter zugänglich auf den Servern „aufbewahrt“.
            Ich vergleiche das Verfahren mit einem Bürohaus, jeder hat zwar seinen eigenen Schlüssel, aber die/er Putzfrau/-Mann hat einen quasi Generalschlüssel, damit eben diese mal diverse Verunreinigungen entfernen kann!
            Somit kommen diese beiden Dienste dem NetzDG auch im „Privaten“ Bereich des Nutzers nach, somit ist die Putze also auch quasi als eine Art „Generalempfänger“ zu betrachten, der sich alles ansehen darf und darüber befindet was Schmutzig genug ist, um entfernt zu werden!

            Als Beispiel für etwas Ekliges/Grenzwertiges, nehme ich mal den Unterschied zwischen Zigarettenkippen und einer halb gerauchten Havanna Zigarre, während das entfernen der ekligen Zigarettenkippen ein legitimer Vorgang ist, so kann das Entfernen einer Halb gerauchten Havanna Zigarre für erheblichen Unmut sorgen!
            Lustig ist an diesem Beispiel auch, dass das Rauchen/Lagern einer Havanna in einem deutschen Gebäude (Server) erlaubt wäre, hingegen in einem amerikanischen Gebäude (Server) schon allein der Besitz einer Havanna Zigarre unter Strafe steht!

            Bei Threema, soweit ich das weiß, liegen die Dateien/Texte in verschlüsselter Form auf den Servern und werden erst beim Empfänger entschlüsselt, hier gibt es wohl keinen Generalschlüssel für die „Putze“!
            Allerdings traue ich auch hier den Schweizer Behörden nicht wirklich über den Weg!

            Ich habe es mal etwas Blumig geschildert!

  7. Wie kommt denn da der „kleine“ (*hust*) Fehler zustande? Wer kommt denn auf die Idee, eine Behauptung aufzustellen, die elementar für den ganzen Beitrag, aber offensichtlich falsch, irreführend und gefährlich ist? Gibt’s da kein Fact-Checking?

    Und wenn der Fehler schon vor’m Veröffentlichen bekannt ist, warum wird er dann nicht einfach korrigiert?

    Mal ganz abgesehen davon: Ist es pädagogisch wertvoll, Aufnahme und Verschicken von Nacktbildern zu fördern?? John Oliver hatte auch was zum Thema, mit besserer Kernbotschaft.

    1. In der Ankündigung habt ihr „journalistische Bedingungen“ versprochen. Wissentlich falsche Informationen zu veröffentlichen, ist ein Verstoß gegen journalistische Regeln. Falsche Informationen nach Kenntnis nicht richtig zu stellen, auch. Und Korrekturen gehören nicht in einen Blog-Kommentar, sondern in genau das Format, wo der Fehler veröffentlicht ist. Also direkt in das Video. Oder erwartet ihr, dass eure jugendliche Zielgruppe, die ihr auf den Werbeplattformen erreichen wollt, sich danach durch Blogs und Kommentare klicken, die sie im Zweifel nichtmal kennen? Schade, hier leidet die Reputation von netzpolitik.org.

      1. Also elementar für den ganzen Beitrag ist die Behauptung, Signal blockiere Screenshots, nicht. Zum Glück gibt es gute anderen Gründe für den Messenger, die ja benannt werden. Die Korrektur von Fehlern in Videos ist ja so eine Sache – wir arbeiten daran, dass es künftig dazu nicht mehr vorkommt oder auf Fehler angemessen hingewiesen wird. Wie gesagt: Wir experimentieren noch. Danke für euer Verständnis!

      2. „Es gibt zwei Apps, die mehr Sicherheit bieten“ wird der Verweis auf Signal eingeleitet, dann kommt die Aussage „Mit Signal können keine Screenshots gemacht werden“. Bei einer Verbreitung von iPhones von 27% (Quelle: https://www.mpfs.de/fileadmin/files/Studien/JIM/2017/JIM_2017.pdf) trifft diese Aussage also auf nahezu 3/4 der Jugendlichen mit Android zu, wenn sie die Einstellungen entsprechend anpassen. Eine „wissentlich falsche Informationen“ zu unterstellen und gleich die gesamte Reputation von np.org darunter leiden zu sehen, scheint dann doch mit Kanonen auf Spatzen..

        Wir versprechen „mehr Sicherheit“, zumal wir immer erstmal von der WhatsApp-Nutzung ausgehen. Die vielen tollen Tipps hier zu noch sichereren Alternativen gehen einfach an der Zielgruppe vorbei – den/die Kommentator*in, die ein Umfeld hat, das nur die sichersten Messenger/Chat-Dienste einsetzt, möchte ich sehen..
        Unser Ziel mit about:blank wird immer die realistische Verbesserung der Lebenswelt der Jugendlichen sein und nie die theoretisch beste Möglichkeit, deren Umsetzung aber für die Jugendlichen völlig unrealistisch ist – zur Kommunikation gehören halt immer noch mehr Menschen..

        1. Deine Rechnung ist einfach nicht schlüssig. Ungefähr 3/4 aller Jugendlichen mit Smartphone (also die, die ein Android-Gerät nutzen) können sehr wohl und sehr einfach Screenshots machen oder sogar das Bild direkt speichern. Die Absender haben darüber überhaupt keine Kontrolle. Ihr wertet andere Lösungen ab mit den Gründen, dass Personen mit ihrer Telefonnummer verknüpft sind und Screenshots möglich sind. Beides trifft auf Signal auch zu. Für das Versenden von Nacktbildern ist es damit fast genauso wenig geeignet wie WhatsApp und Co.

          Mir kommt es so vor, als wolltet ihr Jugendlichen generell Messenger empfehlen, die die Privatsphäre schützen. Signal und Threema tun das den Providern und dem Staat über, insofern find ich das eine coole Sache.

          Die Idee, Nacktfotos als Aufhänger für eure Botschaft zu wählen, geht aber nach hinten los: Der „Angriffsvektor“ (in Ermangelung eines besseren Begriffs) ist eine völlig anderer, da der Missbrauch dieser Fotos in erster Linie durch die intendierten Empfänger erfolgt – und die haben in euren beiden empfohlenen Lösungen vollen Zugriff (bzw bei Threema war das vor Urzeiten so, als ich es noch genutzt habe).

          Mit dieser Vermischung von Zielen und Botschaften habt ihr euch in dem Fall keinen Gefallen getan, das Ergebnis ist faktisch falsch. Und ja, man kann von np.org erwarten, in eurem Kernkompetenzgebiet keine falschen Aussagen zu treffen und – was ich noch viel schlimmer finde – das Video unverändert online zu lassen.

        2. Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich finde, dass Jugendliche keine Nacktbilder aufnehmen und verschicken sollten. Informationen, über deren Verbreitung man eine gewisse Kontrolle behalten will, sollte man nicht in digitale Systeme eingeben und erst recht nicht verschicken. Im Internet ist Kontrollverlust allgegenwärtig. Der kurze Disclaimer, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt, ist mir zu dünn für dieses äußerst heikle Thema.

          Warum erwähnt ihr das gefährliche Phänomen „Revenge Porn“ mit keiner Silbe? Es gibt Suizide deswegen! Und welche moralische Verantwortung tragt ihr, wenn jemand euren Rat befolgt und etwas schief geht?

          Falls man wirklich unbedingt Nacktbilder mit dem Smartphone aufnehmen und per App verschicken muss, halte ich weder Signal noch Threema für gute Empfehlungen. Bei diesen Messengern verliert der Sender sämtliche Kontrolle, sobald die Nachricht verschickt ist.

          Wenn das Verschicken von Nacktbildern trotz aller Risiken dennoch unbedingt sein muss, warum empfehlt ihr dann nicht Kamera-Apps, die Gesichter automatisch verpixeln und Messenger-Apps, die empfangene Nachrichten nach einer bestimmten Zeit automatisch löschen? Die gibt es z.B. vom Guardian Project und anderen für gefährdete Aktivisten und Journalisten.

          Es entsteht der Eindruck, dass ihr am Anfang einfach nur „sichere“ Messenger-Apps empfehlen wolltet – und dann auf die Idee gekommen seid, das am Beispiel von Nacktbildern aufzurollen. Weil dad jugendlicher ist. Das ist – mit Verlaub – in die Hose gegangen.

    2. @nicht mehr jugendlich, Bilder zu verschicken, egal ob Naggisch oder nisch Naggisch, ist stets ein Risiko.
      Wie im Video schon erklärt, sind die Metadaten das eigentliche Risiko!
      Verhindern kann man das sowieso nicht wirklich, ist wie mit dem Rauchen, anfeuern kann man es nur, wenn man den Reiz des Verbotenen über die Sache legt bzw. den Nervenkitzel des „erwischt werden’s“ erst etabliert!

      Mark Twain drückte es einmal so aus:
      „Um das Begehren eines Menschen, sei er nun erwachsen oder nicht, – das Alter macht in dem Fall keinen Unterschied – also, um eines Menschen Begehren nach irgend etwas zu erwecken, braucht man ihm nur das Erlangen dieses »etwas« schwierig erscheinen zu lassen. Wäre Tom ein gewiegter, ein großer Philosoph gewesen, wie zum Beispiel der Schreiber dieses Buches, er hatte daraus gelernt, wie der Begriff von Arbeit einfach darin besteht, daß man etwas tun muß, daß dagegen Vergnügen das ist, was man freiwillig tut. Er würde verstanden haben, warum künstliche Blumen machen oder in einer Tretmühle gehen »Arbeit« heißt, während Kegelschieben im Schweiße des Angesichts oder den Montblanc erklettern lediglich als Vergnügen gilt. Ja, ja, wer erklärt diese Widersprüche in der menschlichen Natur!“
      Quelle: http://gutenberg.spiegel.de/buch/tom-sawyers-abenteuer-und-streiche-1673/3

  8. threema.ch leute ohne angaben von irgentwas bester messenger signal fällt wie schon oft erwähnt unter den USA PATRIOT) Act of 2001
    EXIF Ereaser um die Metadaten zu entfernen nachricht.co

  9. Signal stellt wohl derzeit einen guten Kompromiss aus Sicherheit/Datenschutz und Befriedigung der Featureitiswünsche der meisten Nutzer dar.

    Soweit ich weiß, ist „Threema“ serverseitig immer noch nicht OpenSource.

    Betrachtet man die Lethargie der meisten Nutzer, die es einfach nicht zu schaffen scheinen von WA wegzukommen („Da sind aber alle.“ *kopfschüttel*) oder zumindest eine bessere und vertrauenswürdigere Alternative zu installieren, sind die im Video angeführten Apps wohl ein vertretbarer Kompromiss.

    Für jene, deren Smartphone oder Computer noch genug freien Speicherplatz aufweist sind hier noch ein paar weitere Möglichkeiten gelistet. Ja, die Apps sind alle gratis, bieten auch Desktopclients, sind OpenSource, einer ist gar dezentral aufgebaut.

    Als Dritte Alternative könnte man noch auf „Tox“ verweisen.
    https://tox.chat/index.html
    OpenSource, dezentrale Struktur, Text, Audio, Video (Qualität kommt nicht an Signal heran), Dateiversand, Bildschirmübertragung, Gruppen, keine Rufnummer als Identifikator und quasi für alle Plattformen (Android, Linux, FreeBSD, Windows, iOS, OS X gratis verfügbar.

    Als Viertes dann eben Conversations/Jabber mit OMEMO Verschlüsselung – auch gratis, plattfrmübergreifend. Dürfte man wohl aber bereits gestoßen sein, wenn man mal nach „sichereren“ Messengern als WA .

    Als Fünftes gäbe es noch LinPhone, welches ein SIP Client ist – ja, gratis, OpenSource, plattformübergreifend, keine Rufnummer. Audio und Video werden gemäß derzeitiger Standards (Video z. B. ZRTP) recht sicher verschlüsselt. Der Textchat eher so la la. Sauschnell beim Verbindungsaufbau und extrem zuverlässig mit kristallklarer Sprachqualität.
    http://linphone.org/

    // Zum Schluss sei aber darauf hingewiesen, dass alle Softwaresicherheit nur so viel wert ist, wie auch die Hardware sie halten bzw. bieten kann. Das fängt bei Baseband Prozessor/GSM Toolkit des Mobiltelefons an, geht über die Intel Management Engine/AMD ST sehr vieler Mainboards hinaus bis hin zu Meldungen der jungen Vergangenheit „Meltdown und Spectre“. Es stimmt: 100% Sicherheit gibt es nicht und wenn der an unseren, auf den Geräten gespeicherten, Daten Interessierte „groß“ genug ist hilft sowieso nicht mehr viel.

    1. ** Als Viertes dann eben Conversations/Jabber mit OMEMO Verschlüsselung – auch gratis, plattformübergreifend. Dürfte man wohl aber bereits drauf gestoßen sein, wenn man mal nach „sichereren“ Messengern als WA ’suchmaschinte‘.

    2. „http://linphone.org/“

      Setzt es immer noch Java voraus? Wenn ja, muss der anwender darauf vertrauen, dass Java auf dem neuesten Stand ist, exploitfrei ist.
      Dazu noch Meltdown und Spectre (-:

  10. Weder Kindern noch Erwachsenen würde ich empfehlen „nudes“ zu machen oder sogar über Messanger zu verbreiten. Nebenbei versteht die Polizei, falls sie sowas von Kindern sieht, nicht den geringsten Spaß. Zu Recht. In diesen Bildern stecken nebenbei die exif-Daten, mit denen der Aufnahmeort sicher lokalisierbar ist. Und nicht nur das besagen exif-Daten. Was mit solchen Bildern passieren kann, zeigten Hacker, die die Accounts von irgendwelchen Sternchen knackten und die Bilder verhökern wollten. Leider wurden nur die Hacker zu ziemlich hohen Strafen verknackt. Wirksamer wäre es gewesen die erhackten Bilder der Sternchen allen frei zugänglich zu machen. Es gab mehr als einen Fall, in dem jemand, der „nudes“ von sich verschickte, dann entrüstet vor Gericht klagte, als seine Gegenpartei diese Bilder dann mehr oder weniger freiwillig in einer Form öffentlich machte. Wer glaubt, dass irgendein Messanger sicher ist, glaubt auch an den Osterhasen. Deshalb benutzen die Pädophilen ja nicht gerade das „offene“ Internet, sondern P2P-Netze, in die nicht jeder reindarf. Falls sie erwischt werden, werden sie eingelocht, zu Recht.

  11. Ehrlich gesagt sollte auf den strafrechtlichen Aspekt als Erstes eingegangen werden.
    Es gibt (inzwischen erheblich verschärfte) Gesetze zur Kinder- und Jugendpornographie.
    Diese wurden, so wird zumindest behauptet, zum Schutz der Kinder und Jugendlichen verschärft.
    Praktisch besteht das Risiko das normale Familienfotos und eben Sexting-Bilder von Jugendlichen erhebliche rechtliche Konsequenzen für diese, als die Produzenten und in Umlaufbringer von jugend- und kinderpornographischen Werken haben können.
    Davor haben (vor allem) viele Familien- und Strafrechtsanwälte sowie auch Richter gewarnt.
    Die Gesetze sind ein gutes Beispiel für gut gemeint und schlecht gemacht.

    Links:
    https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__184b.html
    https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__184c.html

    Aktuell ist in Deutschland da bisher nicht viel passiert, weil alle Verantwortlichen mit Augenmaß vorgehen.
    In Österreich gab es bisher wohl einen Fall wo eine Jugendliche angeklagt wurde, von USA und Co wollen wir mal gar nicht anfangen.
    Das Potenzial hat die aktuelle Gesetzeslage aber allemal, ein durchaus meist normales pubertäres Verhalten zu einem schweren Straftatbestand zu machen.
    Zu meiner Zeit, vor Smartphone und Co als ich noch jung war, wurde so was mit für die Betroffenen recht unangenehmen Gesprächen unter Einbeziehung aller Beteiligten zum Wohl der Kinder und Jugendlichen geregelt, sobald da was aus dem Ruder lief.
    So gesehen kann ich eigentlich nur empfehlen keine fragwürdigen Anleitungen zu verteilen wie man gefühlt sicher Nacktfotos verteilt. Gefühlt sicher, weil die Anleitung Mist ist. Das haben andere hier allerdings schon gut ausgeführt.
    Aus rechtlicher und technischer Sicht ist nur ein nicht verbreitetes Bild ein sicheres Bild.
    Der Beitrag ist ein sehr schönes Beispiel dafür, das die EDV-Sicherheit im Regelfall vor dem Bildschirm beginnt und oft gar nichts mit Technik zu tun hat.

  12. Meine Erfahrung mit Signal ist, dass mein Download-Ordner samt Inhalten plötzlich weg war und erst neu erstellt werden konnte, nachdem ich der Signal-App die Berechtigung für den Speicher entzogen habe.

    Zudem ist diese vermeintlich vorbildliche App auch nicht über den F-Droid Store erhältlich.

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