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Interview mit Walter van Holst: Produkthaftung und das Internet der Dinge

IT-Rechtler und Anwalt Walter van Holst erklärt im Video-Interview, warum wir uns dringend mit dem Internet der Dinge beschäftigen sollten und wie weit die Rechtsprechung auf EU-Ebene ist, wenn es um Produkthaftung geht.

Walter van Holst (links) mit Kathrin Maurer im Gespräch. CC-BY-ND 4.0

Während unserer „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz am 1. September 2017 haben wir einige Interviews  geführt. Dieses ist eines davon.

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Weiter geht es mit dem niederländischen Rechtsexperten Walter van Holst. Er warnt vor schlecht umgesetzten und nachlässig formulierten Gesetzen auf EU-Ebene, wenn es um das „Internet der Dinge“ geht. Verantwortlichkeiten für IT-Hersteller und -nutzende sind bisher noch nicht eindeutig geklärt. Ein warnendes Beispiel, wenn es um den berühmt-berüchtigten Cyberraum geht, stellen für ihn EU-Gesetze zur „Cyberkriminalität“ dar. Deren Wirkung schätzt er teilweise sogar als kontraproduktiv ein.

Das Gespräch findet ihr auch auf Youtube, dort sind die deutschen Untertitel optional. Viel Spaß!

Van Holsts englischsprachigen Vortrag „Software liability for the IoT: What could possibly go wrong?“ könnt ihr sowohl auf unserem Youtube-Kanal als auch bei media.ccc.de abrufen.

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3 Kommentare
  1. Konsumenten, die wenig Ahnung haben von IT-Sicherheit und/oder Mikroelektronik sei empfohlen die Finger wegzulassen von sogenannten „smarten“ oder „intelligenten“ Helferlein. Im jetzigen Stadium sind das durchweg Produkte, die mit heißer Nadel gestrickt sind und strategisch auf den Markt geworfen werden, um Erfahrungen jeder Art zu sammeln. Der Kunde ist das Test-Labor und zahlt auch noch dafür.

    Finger weg von teuren Lösungen, weil es manche Firmen möglicherweise ihre Startup-Phase nicht überstehen werden. Bei größeren Desastern wird der Laden einfach dicht gemacht und das Ding ist reif für’s Recycling.

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