Video

  • : Die Zukunft des Elektrischen Reporters liegt im Dokumentarfilm
    Die Zukunft des Elektrischen Reporters liegt im Dokumentarfilm

    Gestern Abend lief auf ZDFinfo die letzte Folge des Elektrischen Reporters auf ZDFinfo.

    Mario Sixtus blickt in seinem Blog auf zehn erfolgreiche Jahre zurück und beschreibt die Zukunft des Formates: 100 Jahre Elektrischer Reporter – So geht es weiter.

    Aber das ist mitnichten das Ende des Elektrischen Reporter, im Gegentum! Künftig werden wir unter diesem Label für ZDFinfo Dokumentarfilme zu Digitalthemen produzieren. Die Zeiten haben sich geändert, vierminütige Beiträge werden dem Digitalen des Jahres 2016 einfach nicht mehr gerecht. Deswegen werden es künftig 45 Minuten sein. Zwei dieser Filme befinden sich bereits im Stadium der Vorproduktion.

    Wir sind gespannt und wünschen viel Erfolg.

    320061559_04ed2833e4_b

    21. Juli 2016 3
  • : Geoblocking: „Dieser Inhalt ist in deinem Land nicht verfügbar.“
    Geoblocking: „Dieser Inhalt ist in deinem Land nicht verfügbar.“

    Der Elektrische Reporter erklärt in der aktuellen Sendung, was sich hinter dem Begriff „Geoblocking“ verbirgt. Das Phänomen ist in Deutschland besser unter „Dieser Inhalt ist in deinem Land nicht verfügbar“ bekannt.

    6. Juli 2016 1
  • : Wired-Doku über Shenzhen: The Silicon Valley of Hardware
    Wired-Doku über Shenzhen: The Silicon Valley of Hardware

    Wired UK hat eine knapp einstündige Dokumentation über die chinesische Stadt Shenzhen gemacht, in der nahe Hongkong mehr als zwölf Millionen Menschen wohnen und sehr viel von unserer Hardware hergestellt wird: The Silicon Valley of Hardware.

    5. Juli 2016 5
  • : Urheberrecht: Bundesprüfstelle muss Porno-Rarität doch nicht herausgeben
    Nackte VHS-Kassette
    Urheberrecht: Bundesprüfstelle muss Porno-Rarität doch nicht herausgeben

    Rückschlag für Pornosammler: Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien muss einen vergriffenen Sexfilm aus seinem Archiv doch nicht auf Antrag herausgeben. Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren die angebliche Gefährdung der öffentlichen Sicherheit – und das Urheberrecht.

    1. Juli 2016 4
  • : Was macht eigentlich Andrea Voßhoff?
    Nicht immer weise: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen [Ähnlichkeiten zu lebenden Politikern unbeabsichtigt] - CC <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">BY SA 3.0</a> via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:See_No_Evil,_Hear_No_Evil,_Speak_No_Evil.jpg">wikimedia</a>
    Was macht eigentlich Andrea Voßhoff?

    Die Bundesbeauftragte für Informationsfreiheit, Andrea Voßhoff, hat gestern in Berlin den Tätigkeitsbericht für 2014–15 vorgestellt. Eine Zusammenfassung der Pressekonferenz haben wir gestern veröffentlicht. Mittlerweile gibt es auch ein Video der kompletten Pressekonferenz, das Tilo Jung aufgezeichnet hat:

    Auf heute.de fragt sich Dominik Rzepka, wer unsere Bundesdatenschutzbeauftragte ist, was sie macht und wer von ihr schon was mitbekommen hat: Andrea wer?

    Kennen Sie Andrea Voßhoff? Nein? Kein Wunder. Seit zweieinhalb Jahren ist Voßhoff Bundesdatenschutzbeauftragte, setzt aber kaum Akzente. NSA-Affäre? Videoüberwachung? Hatespeech bei Facebook? Voßhoff besetzt kein einziges Thema. Im Gegenteil. Fragen dazu sind ihr sichtlich unangenehm.

    Im ZDF-Archiv fand er ganze acht Beiträge mit ihr als Bundesdatenschutzbeauftragte – in den vergangenen drei Jahren.

    22. Juni 2016 9
  • : Stephen Colbert und Tim Wu erklären Netzneutralität auf einer Achterbahn
    Stephen Colbert und Tim Wu erklären Netzneutralität auf einer Achterbahn

    In den USA ist die Debatte um Netzneutralität viel größer als bei uns. Das zeigt sich gerade wieder, wo Stephen Colbert in seiner Late Night Show die aktuelle Entscheidung eines US-Bundesgerichtes als Thema hatte. Dazu setzte sich Colbert mit Tim Wu in einer Achterbahn und ließ sich erklären, warum die Debatte wichtig ist.

    16. Juni 2016 2
  • : Video über Netzneutralität: Save the Internet
    Video über Netzneutralität: Save the Internet

    Die kommenden fünf Wochen läuft noch die Konsultation der EU-Regulierungsbehörden über mögliche Regeln zur Netzneutralität. Der Video-Künstler Alexander Lehmann hat für die europäische „Save the Internet“-Kampagne ein kurzes und anschauliches Video gemacht, das erklärt, warum man als Bürger, Unternehmen oder Organisation bei der Konsultation teilnehmen sollte und warum das Thema Netzneutralität einen interessieren sollte.

    Wer sich engagieren möchte: Das Video und die Kampagnenseite können gerne geteilt werden.

    14. Juni 2016 3
  • : Edward Snowden erklärt, wie man Handymikro ausbaut
    Edward Snowden erklärt, wie man Handymikro ausbaut

    Der Videokanal von VICE hat Edward Snowden besucht und sich zeigen lassen, wie man das Mikro aus einem Smartphone rauslötet:

    When NSA whistleblower Edward Snowden leaked details of massive government surveillance programs in 2013, he ignited a raging debate over digital privacy and security. That debate came to a head this year, when Apple refused an FBI court order to access the iPhone of alleged San Bernardino Terrorist Syed Farook. Meanwhile, journalists and activists are under increasing attack from foreign agents. To find out the government’s real capabilities, and whether any of us can truly protect our sensitive information, VICE founder Shane Smith heads to Moscow to meet the man who started the conversation, Edward Snowden.

    9. Juni 2016 7
  • : Du stehst auf Privatsphäre?
    Du stehst auf Privatsphäre?

    Du stehst auf Privatsphäre?“ ist das zweite Video, dass uns das studentische Team von Effi Beißt geschenkt hat:

    Gibt es hier auch als .mov-Datei.

    Konzeption, Produktion: Effi Beißt (www.effibeisst.com)
    Schauspielerin: Olivia Wellensiek
    Musikproduktion: Leonhard Stenzhorn

    18. Mai 2016 2
  • : Angst vor dem großen Bruder? Wir helfen Dir, Dich zu wehren.
    Angst vor dem großen Bruder? Wir helfen Dir, Dich zu wehren.

    Wir haben dieses schöne Video von EffiBeißt geschenkt bekommen, das erklärt, was wir hier machen:

    Gefällt es Dir? Dann teile es doch. :-) Und unterstütze unsere Arbeit.

    Das Video gibt es als Mov-Datei auf dem Server. Wir konvertieren das noch in andere Formate.

    (Mit Rücksicht für die Persönlichkeitsrechte der Kinder steht dieses Video nicht wie bei uns üblich unter einer Creative-Commons-Lizenz).

    9. Mai 2016 5
  • : Video: Anonym Surfen – Einfach erklärt
    Video: Anonym Surfen – Einfach erklärt

    Alexander Lehmann erklärt in einem neuen Animationsvideo, wie man mit Tor anonym surfen kann:

    25. April 2016 11
  • : Video erklärt Geoblocking für Einsteiger
    Video erklärt Geoblocking für Einsteiger

    Die Absurdität von Geoblocking beim Einkaufen im Netz innerhalb der EU zeigt BEUC, der Zusammenschluß europäischer Verbraucherzentralen, in einem kurzen und anschaulichem Video:

    Wird Zeit, dass Geoblocking endlich mal abgeschafft wird und der europäische Binnenmarkt auch digital gilt.

    5. April 2016 7
  • : Die Wikipedia in 2015: Jahresrückblick unter freier Lizenz
    Lizenzinformation des Wikimedia Jahresrückblicks 2015 (Screenshot)
    Die Wikipedia in 2015: Jahresrückblick unter freier Lizenz

    Die Wikimedia Foundation lässt in einem kurzen Video das Jahr 2015 Revue passieren und dokumentiert auf diese Weise eindrucksvoll den Wert einer offenen, mehrsprachigen und frei lizenzierten Enzyklopädie:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    Das Video steht natürlich auch unter derselben Creative-Commons-Lizenz wie die (meisten) der verwendeten Wikipedia-Inhalte:

    15. Dezember 2015 13
  • : Britische Ermittler erklären besorgten Eltern „Cyber-Kriminalität“
    Britische Ermittler erklären besorgten Eltern „Cyber-Kriminalität“

    Dank eines Fragebogens der britischen Ermittlungsbehörde „National Crime Agency“ können besorgte Eltern nun herausfinden, ob ihr Kind nicht heimlich kriminelle Dinge in diesem Internet macht. So sollten sich Eltern Gedanken machen, wenn ihr Kind unregelmäßig schläft, Interesse am Programmieren hat und den Internetanschluss voll auslastet. Da die Fragen auch von großen Teilen der Redaktion positiv beantwortet werden könnten, sind wir gespannt auf die beunruhigten Anrufe unserer Eltern. Schließlich könnten auch wir „Cyber-Kriminelle“ sein!

    The following behaviours may indicate a young person is at risk of getting involved in cyber crime:

    • Is your child spending all of their time online?
    • Are they interested in coding? Do they have independent learning material on computing?
    • Do they have irregular sleeping patterns?
    • Do they get an income from their online activities, do you know why and how?
    • Are they resistant when asked what they do online?
    • Do they use the full data allowance on the home broadband?
    • Have they become more socially isolated?

    Zu der Kampagne gehört auch noch ein großartiges Video:

    Hier klicken, um den Inhalt von www.youtube-nocookie.com anzuzeigen.

    9. Dezember 2015 16
  • : Fraktus – Welcome to the internet
    Fraktus – Welcome to the internet

    Die Band Fraktus erklärt in ihrem neuen Video das Internet:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    27. November 2015 1
  • : #11np Review Teil 8: Leonhard Dobusch über Sprechverbote in der Urheberrechtsdebatte
    Leonard Dobusch auf der #11np – by Theresia Reinhold (CC BY-NC-SA 2.0)
    #11np Review Teil 8: Leonhard Dobusch über Sprechverbote in der Urheberrechtsdebatte

    Die Diskussion um ein zeitgemäßes Urheberrecht für die digitale Gesellschaft ist bald 20 Jahre alt, Fortschritte sind jedoch kaum zu beobachten. Selbst kleinste Anpassungen müssen mühsam erkämpft werden, und niemand möchte sich an dem Thema die Finger verbrennen. Einer der Gründe für die verfahrene Situation ist die Salonfähigkeit von Maximalpositionen der einen Seite. Dobusch fasst die absurden Auswüchse dieser Debatte zusammen. In seinem Vortrag auf der „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz identifiziert er einen Urheberrechtsextremismus und zeigt, wo die heraufbeschworenen Frontlinien von einzelnen Argumenten verlaufen.

    Wer es wagt, schiefe Blicke auf das Urheberrecht zu werfen, fängt sich den Vorwurf ein, es abschaffen zu wollen. Genau an diesem Punkt ist es für Dobusch wichtig, die Schwierigkeiten mit der derzeitigen Rechtslage im Alltag aufzuzeigen. Er wirbt darum, mehr Argumente in der Diskussion zuzulassen, als die Standardfloskel der Rechteinhaber: „Je mehr Schutz, desto besser!“ Obwohl alle ein Interesse daran haben müssten, dass Werke genutzt und weitervertrieben werden können, sieht Dobusch gegenwärtig eine Tragödie der Anti-Commons.

    Wie immer steht der Vortrag auch zum Download und als Podcast zur Verfügung.

    Hier klicken, um den Inhalt von www.youtube-nocookie.com anzuzeigen.

    20. Oktober 2015 14
  • : #11np Review Teil 7: Dimitar Dimitrov zum Kampf um Panoramafreiheit in Europa
    Europa Parlament in Straßbourg by Ralf Roletschek via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:14-02-04-Parlement-europ%C3%A9en-Strasbourg-RalfR-027f.jpg?uselang=de">wikipedia</a>
    #11np Review Teil 7: Dimitar Dimitrov zum Kampf um Panoramafreiheit in Europa

    Wie war das noch mal mit der Panoramafreiheit? Dieses Frühjahr startete die Wikimedia Foundation eine große Kampagne, um einen verdrehten Gesetzesentwurf im EU-Parlament zu stoppen. Fast 500.000 EU-BürgerInnen beteiligten sich daran – und waren erfolgreich. Dimitar Dimitrov ist Botschafter der Wikimedia in Brüssel und war an dem Prozess in vorderster Front beteiligt. Auf unserer „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz erzählte er von seiner Lobbyarbeit und davon, wie aus einer wohl gemeinten Initiative plötzlich ein kruder Gesetzesentwurf wurde. Beispielsweise hätten Urlaubsfotos von Urheberrechtlich geschützter Architektur nicht mehr ohne Zustimmung des Architekten veröffentlicht werden dürfen.

    Im Vortrag berichtet Dimitar von Entwicklungen und Gelerntem, rund um den Reda-Report und den Kampf um das Amendment zu Panoramafreiheit im Rahmen der EU-Urheberrechtsreform.

    Wie immer ist das Video direkt zum Download und zum Nachhören als Podcast verfügbar.

    Hier klicken, um den Inhalt von media.ccc.de anzuzeigen.

    12. Oktober 2015 2
  • : #11np Review Teil 6: Thomas Lohninger erklärt die EU-Verhandlungen zu Netzneutralität
    Thomas Lohninger auf der #11np - by Theresia Reinhold <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/"> (CC BY-NC-SA 2.0) </a>
    #11np Review Teil 6: Thomas Lohninger erklärt die EU-Verhandlungen zu Netzneutralität

    Im Oktober geht der Kampf um Netzneutralität in Europa in seine Endphase. Thomas Lohninger gab uns bei der „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz einen Überblick zu den aktuellen Verhandlungsprozessen auf EU-Ebene. Gleichzeitig lohnt sich beim Thema Netzneutralität eine internationale Perspektive. Viele andere Länder, wie etwa Chile oder Kanada sind bereits vorangeschritten und haben ihre Internet-Provider zur Netzneutralität verpflichtet. Nun gilt es, dranzubleiben und zu beobachten, wie diese Länder ihre Regelungen tatsächlich umsetzen.

    Unterdessen ruft Thomas Lohninger auch dazu auf, den Trialogprozess in Europa kritisch zu begleiten. Er bewertet die Einzelbestandteile des bisherigen Kompromisses zwischen EU-Parlament, Kommission und Europäischen Rat. Dabei weist er auch auf die enormen Risiken hin, die in dem derzeitigen Entwurf schlummern. Denn in vielen Punkten hat sich die Kommission bei den Verhandlungen durchgesetzt. Noch immer besteht die Gefahr, dass durch die Hintertüre eine Bevorzugung bestimmter Anbieter möglich ist, etwa durch die unklaren Vorgaben zu bezahlten Spezialdiensten.

    Die Auseinandersetzung darüber ist allerdings noch nicht beendet. Der Vortrag hält praktische Tipps und Strategien bereit, wie Bewegung in die öffentliche Diskussion um Netzneutralität kommen kann: Die Kampagne savetheinternet.eu hilft dabei, die eigenen Abgeordneten im EU-Parlament zu erreichen.

    Hier klicken, um den Inhalt von www.youtube-nocookie.com anzuzeigen.

    Wie immer ist das Video direkt zum Download und zum Nachhören als Podcast verfügbar.

    9. Oktober 2015 1
  • : AdNauseam – Klick für Klick gegen die Werbeflut
    AdNauseam – Klick für Klick gegen die Werbeflut

    adn_animatedAngriff ist die beste Verteidigung. Das dachten sich wohl die Entwickler der Browser-Erweiterung AdNauseam, welche beim 41. Netzpolitischen Abend der Digitalen Gesellschaft am 6. Oktober von Mushon Zer-Aviv vorgestellt wurde.

    Gegen die allgegenwärtige Flut von Werbung auf Webseiten, häufig in Form von blinkenden Bannern, die gesamte Seite einnehmenden Anzeigen und nervigen Pop-Ups, gibt es mit Adblockern ein wirksames Instrument. Mittlerweile scheinen diese so beliebt zu sein, dass sich selbst große Nachrichtenseiten wie Spiegel Online genötigt sehen, ihre LeserInnen zu bitten, diese abzuschalten. Zum wirklichen Umdenken bei Werbeindustrie und Seitenbetreibern scheint die steigende Nutzung von Adblockern aber nicht zu führen, denn nervige Werbung ist weiterhin weit verbreitet.

    Während es sich bei den Adblockern um ein defensives Werkzeug handelt, welches Werbung ausblendet, handelt es sich bei AdNauseam um eine proaktives Instrument: Es klickt im Hintergrund auf jede Werbeanzeige. Dadurch wird es einerseits für die Werbenetzwerke unmöglich, spezifische Interessensprofile zu erstellen, und andererseits Missfallen gegenüber den Werbetreibenden geäußert.

    In diesem Fenster soll der Inhalt eines Drittanbieters wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an diesen Anbieter. Aus technischen Gründen muss zum Beispiel Deine IP-Adresse übermittelt werden. Viele Unternehmen nutzen die Möglichkeit jedoch auch, um Dein Nutzungsverhalten mithilfe von Cookies oder anderen Tracking-Technologien zu Marktforschungs- und Marketingzwecken zu analysieren.

    Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Abfluss deiner Daten an den Drittanbieter so lange, bis Du aktiv auf diesen Hinweis klickst. Technisch gesehen wird der Inhalt erst nach dem Klick eingebunden. Der Drittanbieter betrachtet Deinen Klick möglicherweise als Einwilligung die Nutzung deiner Daten. Weitere Informationen stellt der Drittanbieter hoffentlich in der Datenschutzerklärung bereit.

    Zur Datenschutzerklärung von Vimeo

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    Die Entwickler Helen Nissenbaum, Daniel C. Howe und Mushon Zer-Aviv sehen sich daher auch als Teil einer breiteren Bewegung gegen Online-Überwachung und Tracking. AdNauseam soll gegen Verletzungen der Privatsphäre und ungewolltes Tracking durch Werbenetzwerke schützen, indem es deren Systeme mit Klicks überreizt.

    8. Oktober 2015 18
  • : #11np Review Teil 5: Ben Wagner zu „Thinking from the Edges: Why Centralised European Internet politics don’t make sense“
    by Theresia Reinhold (CC BY-NC-SA 2.0)
    #11np Review Teil 5: Ben Wagner zu „Thinking from the Edges: Why Centralised European Internet politics don’t make sense“

    11np_benwagnerIm fünften Teil unseres Rückblicks über die „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz erklärt Ben Wagner, aus welchen internationalen Debatten Europa in puncto Netzpolitik lernen kann. Schließlich liefert der Blick über den europäischen Tellerrand wichtige Argumente für netzpolitische Debatten. Dabei schneidet er eindrucksvolle Beispiele zu den Themen Internetabschaltung, Netzneutralität und zu den Konsequenzen aus den Überwachungsskandalen an. Um die Debatte über Netzneutralität anhand empirischer Daten führen zu können, müssen gerade außereuropäische Fallbeispiele untersucht werden. Chile als erster Staat mit einem klaren Bekenntnis zur Netzneutralität ist hierbei genauso zu betrachten wie Sambia. Dort wurde das Internet.org-Projekt von Facebook erstmals gestartet und kann deshalb wichtige Aufschlüsse über die Auswirkungen von Zero-Rating-Produkten für die europäische Debatte zu Netzneutralität liefern.

    Ben Wagner forscht zu Digital Human Rights und ist am Centre for Internet & Human Rights in Berlin und Frankfurt/Oder beteiligt. Hier gibt es das Video auch bei uns zum Download.

    Hier klicken, um den Inhalt von www.youtube-nocookie.com anzuzeigen.

    16. September 2015