Wie war das noch mal mit der Panoramafreiheit? Dieses Frühjahr startete die Wikimedia Foundation eine große Kampagne, um einen verdrehten Gesetzesentwurf im EU-Parlament zu stoppen. Fast 500.000 EU-BürgerInnen beteiligten sich daran – und waren erfolgreich. Dimitar Dimitrov ist Botschafter der Wikimedia in Brüssel und war an dem Prozess in vorderster Front beteiligt. Auf unserer „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz erzählte er von seiner Lobbyarbeit und davon, wie aus einer wohl gemeinten Initiative plötzlich ein kruder Gesetzesentwurf wurde. Beispielsweise hätten Urlaubsfotos von Urheberrechtlich geschützter Architektur nicht mehr ohne Zustimmung des Architekten veröffentlicht werden dürfen.
Im Vortrag berichtet Dimitar von Entwicklungen und Gelerntem, rund um den Reda-Report und den Kampf um das Amendment zu Panoramafreiheit im Rahmen der EU-Urheberrechtsreform.
Wie immer ist das Video direkt zum Download und zum Nachhören als Podcast verfügbar.

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2 Kommentare zu „#11np Review Teil 7: Dimitar Dimitrov zum Kampf um Panoramafreiheit in Europa“
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Die deutschsprachige Wikipedia hat die Kampagne initiiert, nicht die Wikimedia Foundation. Kleiner, aber sehr deutlicher Unterschied.
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(und es war kein Gesetzentwurf, sondern ein Evaluationsbericht zu einer Richtlinie. Just btw.)
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