Urheberrecht
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: Interview: Kooperation von Bundesarchiv und Wikimedia
: Interview: Kooperation von Bundesarchiv und Wikimedia Das Bundesarchiv stellt mehr als 100.000 Bilder unter einer freien Creative Commons Lizenz (CC-BY-SA). Das ist eine kleine Revolution für deutsche Verhältnisse. Und es freut mich doppelt: Einseits als Bürger, dass so viele öffentlich-finanzierte Inhalte auch der Öffentlichkeit zum Remixen und Weiterverwenden zur Verfügung gestellt werden.
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: Links zum Wochenende
: Links zum Wochenende Die folgenden Links haben eigentlich alle einen eigenen Blog-Beitrag verdient, aber dazu komme ich heute leider nicht mehr.
Immateriblog: Wie geht’s weiter mit der Schutzdauerverlängerung für Musikaufnahmen?
Martin Kretschmer berichtet von der komplexen Auseiandersetzung um die Schutzdauerverlängerung für Musikaufnahmen, die er ablehnt (mein Interview dazu hier). -
: Telekom-Paket geht in die zweite Runde
: Telekom-Paket geht in die zweite Runde Heute haben sich die EU-Telekommunikationsminister in Brüssel zu einer Sitzung des EU-Rates getroffen, um über das Telekom-Paket zu entscheiden. Dies war vor einigen Wochen vom Europaparlament in erster Lesung beschlossen worden. Damals hatte das EU-Parlament mit großer Mehrheit entschieden, einen sogenannten Richtervorbehalt im Artikel 138 in der Universaldiensterichtlinie unterzubringen.
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: CC.org startet Umfrage zu “non-commercial”
: CC.org startet Umfrage zu “non-commercial” John hat es auf creativecommons.de schon geschrieben: CC.org startet Umfrage zu “non-commercial”.
Die häufigste aller häufigen Fragen zu CC-Lizenzen ist die nach der genauen praktischen Bedeutung der Bedingung ”non-commercial” resp. “keine kommerzielle Nutzung erlaubt”. Es geht dann immer um Details wie ”Ist die Werbeeinblendung bei meinem kostenlos gehosteten Blog schon kommerziell in diesem Sinne?”, “Wenn ich CDs mache und zum Selbstkostenpreis verkaufe, ist das kommerzielle Verwendung der CC-Musik, die drauf ist?” u. -
: Vorbereitung: Creative Commons Nutzerumfrage
: Vorbereitung: Creative Commons Nutzerumfrage Wir planen eine Umfrage rund um die Nutzung von Creative Commons Lizenzen im deutschsprachigen Raum. Ziel der Umfrage ist es, mehr über die Beweggründe der CC-Community zu erfahren und vielleicht sogar verschiedene Nutzer-Typen erstellen zu können.
Dafür würde ich gerne mal frühzeitig Feedback einholen, was Eure Ideen sind, was man noch abfragen könnte. -
: EU-Kulturminister: Mehr DRM wagen
: EU-Kulturminister: Mehr DRM wagen Morgen wird der EU-Ministerrat in Brüssel unter Vorsitz der französischen Kulturministerin Christine Albanel zusammentreten. Die Futurezone berichtet kurz vor dem Treffen: EU-Kulturminister: Mit DRM gegen Piraten. Kurz zusammengefasst wollen sie mehr „Raubkopierer sind Verbrecher“ und mehr DRM für alle.
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: Telekom-Paket: Schreibt unserem Wirtschaftsminister
: Telekom-Paket: Schreibt unserem Wirtschaftsminister Beim Telekom-Paket steht das Treffen des EU-Rates bevor. Frankreich hält die EU-Ratspräsidentschaft und wirbt dafür, dass der Artikel 138 gestrichen wird. Dieser wurde in der ersten Lesung des EU-Parlaments mit großer Mehrheit beschlossen und installiert einen Richtervorbehalt in der Telekommunikationsgesetzgebung.
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: US-Musikindustrie will Milliarden-Bailout
: US-Musikindustrie will Milliarden-Bailout Das fordert jedenfalls Thomas Silverman von Tommy Boy Records, einer der Direktoren der American Association of Independent Music (A2IM). Die Begründung ist recht skurril:
Die Musikfirmen müssten ebenfalls zu den Empfängern der Gelder auf den Rettungsfonds der Regierung gehören – schließlich käme ihnen eine tragende Rolle im Blick auf die „nationale Sicherheit“ der Vereinigten Staaten zu. -
: 007 Vorpremiere wegen DRM-Fuckup abgebrochen
: 007 Vorpremiere wegen DRM-Fuckup abgebrochen Ja, sie schießen sich so richtig schön selbst ins Knie – in der Vorpremiere in Bukarest wurde mitten im Film die Vorstellung abgebrochen. Grund:
«Unsere US-Partner hatten uns Passwörter für die Ausstrahlung des Films gegeben, da es ja die Vorpremiere war, aber die sind um 22 Uhr abgelaufen», zitiert das Online-Magazin Mediafax einen Kinovertreter. -
: openeverything Berlin
: openeverything Berlin Am Samstag, 6. Dezember 2008, findet der Berliner Event der globalen Diskurs-Reihe openeverything statt.
openeverything is a global conversation about the art, science and spirit of ‚open’. It gathers people using openness to create and improve software, education, media, philanthropy, neighbourhoods, workplaces and the society we live in: everything. -
: Telekom-Paket: EU-Kommission gegen Internetsperrungen
: Telekom-Paket: EU-Kommission gegen Internetsperrungen Es freut mich, dass sich die EU-Kommission gegen das französische Modell im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen im Rahmen des Telekom-Paketes ausspricht:
Die EU-Kommission hat am heutigen Freitag überraschend einen Kompromissvorschlag für die umkämpfte Novelle des Telecom-Pakets vorgelegt und damit ihre ursprünglichen Entwürfe für die Neuregulierung des Telekommunikationsbereichs überarbeitet. -
: Google zensiert Musik-Blogs?
: Google zensiert Musik-Blogs? Google zensiert wohl Musik-Blogs. Das berichtet das empfehlenswerte Musik-Blog Palms Out Sounds, die Opfer von Löschungen wurden. Dabei ging es nicht um Content, der auf Blogger.com (aka Blogspot) gehostet war, sondern schlicht um Links:
This first started a couple of months ago, but only hit Palms Out about a month ago. -
: FSF veröffentlicht Free Document Licence 1.3
: FSF veröffentlicht Free Document Licence 1.3 Die Free Software Foundation (FSF) hat heute die Version 1.3 der Free Document Licence (FDL) veröffentlicht. Die freie Text-Lizenz ist die rechtliche Basis der Wikipedia. Bisher gab es Probleme mit einer fehlenden Cross-Kompatiblität zur „Creative Commons Namensnennungs-Weitergabe unter gleichen Bedingungen – Lizenz“ (CC-BY-SA), die dasselbe meint.
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: Oh. Mein. Gott: MTV überpiepst die Namen von Filesharing-Diensten?
: Oh. Mein. Gott: MTV überpiepst die Namen von Filesharing-Diensten? Eigentlich könnte man MTV auch mal loben. Die Idee, über das Portal MTV Music (wtf?) 22.000 Musikvideos ins Netz zu stellen – und zwar so, dass man sie auf der eigenen Webseite oder in einem eigenen Blog einbetten kann, wie René bei Nerdcore schreibt – finde ich jedenfalls klasse.
Tja, und dann schießen sie gleich wieder einen Bock, der ganz massiv an der Realitätswahrnehmung der Verantwortlichen zweifeln lässt:
Reader Matthew Muro writes in to let us know of a rather insane bit of news. -
: RiP: A Remix Manifesto
: RiP: A Remix Manifesto Nach einigen Jahren Entwicklungszeit erscheint demnächst der Dokumentarfilm „RiP: A Remix Manifesto“ von Brett Gaylor. Der Film ist ein Plädoyer für eine Remix-Kultur und gegen eine ausufernde Urheberrechtsgesetzgebung, die Kreativität behindert. Gaylor betreibt auch die Webseite „Open Source Cinema“, wo die meisten Filmsequenzen schon als RAW-Material unter einer Creative Commons Lizenz zu finden sind und viele sich beteiligen konnten:
RiP: A remix manifesto is an open source documentary about copyright and remix culture. -
: Wie die EU Innovation und Kreativität erheblich schädigen will
: Wie die EU Innovation und Kreativität erheblich schädigen will Der Wissenschaftler Martin Kretschmer hat eine Stellungnahme zu den Plänen der EU-Kommission, die Schutzdauer für Musikaufnahmen von derzeit 50 auf 95 Jahre zu verlängern, verfasst. Im Detail wird in der Stellungnahme auf die Argumentation der EU-Kommission und der Musik-Lobby geantwortet. Im iRights-Blog findet sich dazu ein offener Brief an die EU-Abgeordneten: Es wird spannnend / dringend: Neues zur Schutzdauerverlängerung für Musikaufnahmen.
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: DMCA: 10 Jahre unabsichtliche Konsequenzen
: DMCA: 10 Jahre unabsichtliche Konsequenzen Der „Digital Millenium Copyright Act“ (DMCA), die „an das digitale Zeitalter angepasste“ US-Copyright Gesetzgebung, feiert heute den 10. Geburtstag. Der DMCA war auch Vorbild für unsere „European Copyright Directive“ (EUCD), woraus dann im 1. und 2. Korb unser „an das digitale Zeitalter angepasstes“ Urheberrecht wurde.
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: GPL Compliance Engineering Guide
: GPL Compliance Engineering Guide Armijn Hemel hat den „GPL Compliance Engineering Guide“ (PDF) veröffentlicht, eine Anleitung zum Suchen nach GPL-Verletzungen, in der er Methoden und Tools vorstellt. Bei Pro-Linux gibt es dazu noch einen Bericht: Anleitung zum Suchen nach GPL-Verletzungen . Nicht alle vorgestellten Methoden sind dank des Urheberrechts legal, aber aus wissenschaftlichen Gründen darf man trotzdem auf die Möglichkeiten hinweisen.