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RiP: A Remix Manifesto

Nach einigen Jahren Entwicklungszeit erscheint demnächst der Dokumentarfilm „RiP: A Remix Manifesto“ von Brett Gaylor. Der Film ist ein Plädoyer für eine Remix-Kultur und gegen eine ausufernde Urheberrechtsgesetzgebung, die Kreativität behindert. Gaylor betreibt auch die Webseite „Open Source Cinema“, wo die meisten Filmsequenzen schon als RAW-Material unter einer Creative Commons Lizenz zu finden sind und…

  • Markus Beckedahl

Nach einigen Jahren Entwicklungszeit erscheint demnächst der Dokumentarfilm „RiP: A Remix Manifesto“ von Brett Gaylor. Der Film ist ein Plädoyer für eine Remix-Kultur und gegen eine ausufernde Urheberrechtsgesetzgebung, die Kreativität behindert. Gaylor betreibt auch die Webseite „Open Source Cinema“, wo die meisten Filmsequenzen schon als RAW-Material unter einer Creative Commons Lizenz zu finden sind und viele sich beteiligen konnten:

RiP: A remix manifesto is an open source documentary about copyright and remix culture. Created over a period of six years, the film features the collaborative remix work of hundreds of people who have contributed to this website, helping to create the world’s first open source documentary.

Momentan gibt es immer noch verschiedene Mitmach-Möglichkeiten. Jetzt schon können Remixe gemacht werden, weil genug Material online zum Download bereitsteht. Ausserdem werden noch Beiträge für den Soundtrack gesucht. Hier bietet sich die Remix-Plattform CC-Mixter an. Und dann können noch Fotos eingesendet werden, wo man sich selbst auf einem Fahndungsfoto mit einem „Copyright Criminal Photo“ zeigt. Die Bilder sollen dann auch noch in den Film einfließen.

Der Trailer zum Film ist schon online und ich bin auf das Endergebnis gespannt:

Hier klicken, um den Inhalt von media.nfb.tv anzuzeigen.

Kennt zufällig jemand den Mash-Up mit Verve’s Bitter Sweet Symphony und den Beats, der zum Schluß gespielt wird?

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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3 Kommentare zu „RiP: A Remix Manifesto“


  1. HI Markus,

    der Musik-stil nennt sich Carioca (=aus Rio) oder auch Baile Funk.

    Hier hast du den Track:
    http://blip.tv/file/737648

    liebe Grüße,
    Ben


    1. Danke. Die Beats sind ja prima, jetzt brauch ich nur noch eine Version ohne den nervigen Rapper.


      1. oh da muss ich jetzt passen :)

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