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: Google will Zahlen zu Anfragen der NSA veröffentlichen dürfen
: Google will Zahlen zu Anfragen der NSA veröffentlichen dürfen Anfang Juni wurde eine Beschwerde von Google angelehnt, 19 sogenannte National Security Letter (NSL) nicht beantworten zu wollen bzw modifizieren zu können. Mithilfe der NSL kann das FBI ohne richterlichen Beschluss Zugriff auf Kundendaten fordern und die betroffenen Unternehmen dürfen nicht darüber berichten. Gestern veröffentlichte Google einen offenen Brief an Justizminister Eric Holder sowie den Direktor des FBI, Robert Mueller. Darin fordert David Drummond, Leiter der Rechtsabteilung von Google, dass es dem Konzern erlaubt sein sollte in seinen Transparenzberichten aggregierte Zahlen über NSL sowie Anfragen nach dem Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) veröffentlichen zu dürfen. Eine Veröffentlichung würde zeigen, dass Google auf weitaus weniger Anfragen eingeht als gestellt werden: „Transparency here will likewise serve the public interest without harming national security.“
Auch Facebook und Microsoft unterstützen die Forderungen von Google, Facebook ruft alle Regierungen dazu auf, Programme zum Schutz der Gesellschaft transparenter zu machen.
We would welcome the opportunity to provide a transparency report that allows us to share with those who use Facebook around the world a complete picture of the government requests we receive, and how we respond. We urge the United States government to help make that possible by allowing companies to include information about the size and scope of national security requests we receive, and look forward to publishing a report that includes that information.
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: USA: Beamte lesen Facebook-Nachrichten von Einreisenden [UPDATE]
: USA: Beamte lesen Facebook-Nachrichten von Einreisenden [UPDATE] UPDATE: Wie wir soeben erfahren haben, hat sich die beschriebene Situation bereits vor drei Jahren ereignet. Der Artikel stellt also keine aktuelle Begebenheit dar. Er ist aus Erinnerungen der Autorin entstanden.
Wer in die USA einreisen möchte muss anscheinend darauf achten, welche Details er vorab über Facebook kommuniziert. In dem konkreten Fall scheint einer jungen deutschen Frau die Einreise verweigert worden zu sein, da US-Beamte ihre persönlichen Nachricht bei Facebook gelesen haben und in diesen unliebsame Details gefunden haben.
Wie die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ berichtet wollte die 18-Jährige Jana nach ihrem Abitur als Au-Pair in die USA. Sie organisierte dabei alles selbst und fand eine Familie bei der sie wohnen konnte und die ihr ein kleines Taschengeld zahlte. Als Gegenleistung kümmerte sich die junge Frau um die Kinder der Familie. Die Kommunikation im Vorfeld der Reise fand dabei häufig über Facebook statt, wo sie sich mit dem Vater der Familie private Nachrichten schickte.
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: Alles Facebook oder was?
: Alles Facebook oder was? Die Sendung Leonardo auf WDR5 sendete gestern einen Beitrag von Nika Bertram über soziale Netzwerke, Monopole und mögliche Alternativen: „Alles Facebook oder was? Warum es uns so schwer fällt, aus dem Netzwerk auszusteigen oder Alternativen zu finden.“
Facebook gilt als Inbegriff des „sozialen“ Netzwerkes. Doch so sozial ist Facebook gar nicht. Viele Neuerungen der vergangenen Jahre haben nicht nur bei Datenschützern für Unmut gesorgt, sondern auch bei den Nutzern. Facebook wird geliebt und gehasst zugleich. Und trotzdem, der Ausstieg aus dem Netzwerk fällt fast allen Nutzern extrem schwer, auch weil es kaum Alternativen zu geben scheint.
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Tätigkeitsbericht: Bundesdatenschutzbeauftragter kritisiert Fortschritte beim Datenschutz als „sehr bescheiden“
Tätigkeitsbericht: Bundesdatenschutzbeauftragter kritisiert Fortschritte beim Datenschutz als „sehr bescheiden“ Die deutsche Politik hat in den letzten Jahren das Datenschutzrecht nicht modernisiert – trotz gegenteiliger Ankündigungen. Das kritisiert der Bundesbeauftragte für den Datenschutz in seinem Tätigkeitsbericht für die letzten beiden Jahre. Aufgaben gibt es genug: Staat, Wirtschaft und Privatpersonen sammeln und verarbeiten immer mehr Daten – mit immer weniger Kontrolle.
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: Netzpolitiker™ lassen sich vor Facebooks Karren spannen
: Netzpolitiker™ lassen sich vor Facebooks Karren spannen In der entscheidenden Phase der Reform des europäischen Datenschutzes geben die Netzpolitiker Peter Tauber (CDU), Lars Klingbeil (SPD) und Manuel Höferlin (FDP) einer Imagebroschüre von Facebook ihr Gesicht. In dieser werden Verstöße Facebooks gegen geltendes Datenschutzrecht als Mythen heruntergespielt.
Handreichung entpuppt sich als Datenschutz-Whitewashing
In Facebooks „Leitfaden für Politiker und Amtsträger“ (PDF) steht hauptsächlich, wie Politiker/innen sich auf den blauen Seiten ihrer Wählerschaft präsentieren können. Als Beispiele in Text und Bild dienen die oben genannten Bundestagsabgeordneten sowie das Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses Özcan Mutlu (Grüne). Aber damit nicht genug: Auf den Seiten 17 bis 18 erfahren wir auch: „Datenschutz hat für Facebook oberste Priorität.“
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: Internet-Zensur in Russland weitet sich aus: Politische Gegner, Mein Kampf, Glücksspiel, Bestechung und Cartoons
: Internet-Zensur in Russland weitet sich aus: Politische Gegner, Mein Kampf, Glücksspiel, Bestechung und Cartoons In Russland werden immer mehr Webseiten zensiert, wie aus einer Auflistung im Februar gesperrter Seiten hervorgeht. Das zugrundeliegende Gesetz sollte nur Kinderpornografie, Drogenkonsum und Suizid-Anleitungen sperren, doch es betrifft immer harmlosere Inhalte. Auch westliche Internet-Firmen kooperieren mit der russischen Zensurbehörde.
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: To Save Everything, Click Here: Wie Facebook dazu führen könnte, dass du verhaftet wirst
: To Save Everything, Click Here: Wie Facebook dazu führen könnte, dass du verhaftet wirst
Smart Technologies und Big Data versprechen umfangreiche und ausgefeilte Veränderungen in Politik, Kultur und Alltag. Das beschreibt der weißrussische Publizist Evgeny Morozov in seinem neuen Buch „To Save Everything, Click Here“. Ein Anwendungsfall ist „Pre-Crime“: Die Generierung von Verdacht, eh überhaupt ein Verbrechen passiert. Nicht nur von Polizeibehörden, sondern auch privaten Firmen.Das neue Buch gibt’s auf clickherethebook.com:
The temptation of the digital age is to fix everything—from crime to corruption to pollution to obesity—by digitally quantifying, tracking, or gamifying behavior. But when we change the motivations for our moral, ethical, and civic behavior we may also change the very nature of that behavior. Technology can be a force for improvement—but only if we keep solutionism in check and learn to appreciate the imperfections of liberal democracy. Some of those imperfections are not accidental but by design. Arguing that we badly need a new, post-Internet way to debate the moral consequences of digital technologies, To Save Everything, Click Here warns against a world of seamless efficiency, where everyone is forced to wear Silicon Valley’s digital straitjacket.
Einen ersten Auszug gibt es beim Guardian: How Facebook could get you arrested
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: Du bist, was du magst: Aus Facebook Likes lassen sich Religion, Sexualität und Drogengebrauch vorhersagen
: Du bist, was du magst: Aus Facebook Likes lassen sich Religion, Sexualität und Drogengebrauch vorhersagen Aus digitalen Aufzeichnungen des menschlichen Verhaltens lassen sich individuelle Eigenschaften und Einstellungen ableiten. Das ist das Ergebnis einer Studie an der Cambridge University. Es reicht, die „Likes“ von Facebook-Profilen zu betrachten, um sehr persönliche Dinge mit hoher Wahrscheinlichkeit vorherzusagen.
Ein Forscher-Team um den Psychologen Michal Kosinski hat ein Paper in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht: Private traits and attributes are predictable from digital records of human behavior (PDF):
We show that easily accessible digital records of behavior, Facebook Likes, can be used to automatically and accurately predict a range of highly sensitive personal attributes including: sexual orientation, ethnicity, religious and political views, personality traits, intelligence, happiness, use of addictive substances, parental separation, age, and gender.
Dazu haben sie auf myPersonality.org Facebook Likes und demografische Daten von 58.000 Freiwilligen gesammelt. Mit dieser Datenbasis können die Forscher mit statistischen Analyseverfahren aus den öffentlichen Likes von beliebigen Facebook-Profilen individuelle psycho-demografische Eigenschaften vorhersagen. Und zwar mit einer Genauigkeit von bis zu 95 Prozent. Im Einzelnen:
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: Funfact: Innenminister Friedrich fordert mehr Datenschutz
: Funfact: Innenminister Friedrich fordert mehr Datenschutz Hans-Peter Friedrich, Bundesminister des Innern seit 2011, war einer der ersten, die vor dem Internet als rechtfreiem Raum warnten. Er fordert bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Wiederaufnahme der Vorratsdatenspeicherung, das Ende der Anonymität im Netz, mehr Überwachung im öffentlichen Raum und verteidigte sogar die Nachladefunktion des Bundestrojaners – um nur einige Punkte zu nennen.
Und genau dieser Innenminister fordert nun mehr Datenschutz – von Netzwerken wie Facebook und Google Plus, „um Profilbildungen zu verhindern“. Die freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen reiche nicht aus, man müsse stattdessen „den Googles und Facebooks dieser Welt harte Auflagen machen“. Und da es keine Sanktionsmöglichkeiten gebe, setzt Friedrich auf die europäische Datenschutzverordnung, die derzeit erarbeitet wird. Für kleine und mittelständische Unternehmen dürfe jedoch keine übertriebene Datenschutzbürokratie errichtet werden.
Er fordert zudem ein „ein Mindestschutzniveau für alle kritischen Infrastrukturen“, das beispielsweise durch eine schnelle Umsetzung des von ihm vorgelegten IT-Sicherheitsgesetzes erreicht werden kann. Das Gesetz sieht u.a. eine Meldepflicht für Unternehmen vor.
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: Ilse Aigner vs. Facebook: Datenschutz-Kritik der Verbraucherschutz-Ministerin war mehr Show als Druck
Bundesministerin Aigner mit Marne Levine, Vice President Global Policy Facebook, Quelle: BMELV : Ilse Aigner vs. Facebook: Datenschutz-Kritik der Verbraucherschutz-Ministerin war mehr Show als Druck Im direkten Kontakt mit Facebook war Verbraucherschutz-Ministerin Ilse Aigner weniger kritisch als gegenüber der Öffentlichkeit. Das geht aus E‑Mails des Ministeriums an das soziale Netzwerk hervor, die wir an dieser Stelle veröffentlichen. Aus Protest gegen Datenschutz-Verstöße hatte Aigner Facebook medienwirksam verlassen – im direktem Gespräch gab es aber weniger politischen Druck als höfliche Fragen.
Im Juni 2010 ist die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner (CSU) sehr medienwirksam aus Facebook ausgestiegen:
Als Verbraucherschutzministerin kann und will ich es nicht akzeptieren, dass ein Unternehmen wie Facebook gegen das Datenschutzrecht verstößt und die Privatsphäre seiner Mitglieder ignoriert. Damit ist das Thema für mich noch nicht erledigt: Ich trete aus, aber ich bleibe dran! Ich bleibe im Gespräch mit der Spitze von Facebook, und ich werde so lange nicht ruhen, bis sich der Datenschutz entscheidend verbessert hat.
Marvin Oppong hat für heise online mal angefragt, wie den diese Kommunikation mit Facebook aussah:
Interne Dokumente ihres Ministeriums, die heise online vorliegen, zeigen jedoch, dass die Ministerin in den Medien weitaus kritischer gegenüber Facebook auftrat, als ihr Haus den US-Riesen hinter den Kulissen in die Pflicht nahm.
Die Dokumente des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) umfassen 74 Seiten Schreiben und E‑Mails des Aigner-Ministeriums an Facebook sowie E‑Mails, die Beamte des Ministeriums untereinander in Sachen Facebook austauschten. Die Dokumente stammen aus der Zeit zwischen Juni 2011 und Juni 2012 und damit aus der Hochphase der Auseinandersetzung zwischen der Ministerin Aigner und Facebook.
Da heise leider die Original-Dokumente nicht mitliefert, haben wir die auchmal angefragt und auch erhalten:
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: Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein erlässt Verfügungen gegen Facebook wegen Klarnamenpflicht
: Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein erlässt Verfügungen gegen Facebook wegen Klarnamenpflicht Das Unabhängige Landeszentrum Schleswig-Holstein ULD erlässt Verfügungen gegen Facebook Inc. und Facebook Ltd. wegen ihrer Klarnamenpflicht. Facebook hatte sich geweigert, pseudonyme Konten zuzulassen und solche stattdessen gesperrt. Daraufhin wurde der Upload einer Ausweiskopie verlangt, um den Namen zu verifizieren. Das verstößt laut ULD gegen das deutsche Telemediengesetz TMG, §13 Abs. 6:
Der Diensteanbieter hat die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren.
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: Der „digitale Tsunami“ wird wahr: Zweite EU-Studie zu Polizeimaßnahmen im Internet veröffentlicht
: Der „digitale Tsunami“ wird wahr: Zweite EU-Studie zu Polizeimaßnahmen im Internet veröffentlicht Umfragen unter europäischen Polizeibehörden sollen die Nutzung sozialer Medien vorantreiben. Zu sechs behandelten „IT-Trends“ gehören „Überwachung“, „digitale Biometrie“ und „Probleme mit der Nutzerakzeptanz“.
Polizei und Internet: Das passt nicht immer gut zusammen. Um den Verfolgungsbehörden der 27 EU-Mitgliedstaaten zu mehr Überblick verhelfen, hat die Europäische Union das Forschungsprojekt „Comparative Police Studies in the EU“ (COMPOSITE) auf die Schiene gebracht. Dabei geht es unter anderem um die Nutzung von Social Media zu Fahndungszwecken oder zur Präsentation der heimischen Polizeiarbeit im globalen Netz. Aus Deutschland nimmt das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT ) unter der Leitung von Sebastian Denef am Projekt teil. Das Institut sorgt sich, dass die Polizei den „digitalen Tsunami“ (O‑Ton Future Group des früheren Innenministers Wolfgang Schäuble) verschläft:
Die schnelle Einführung von Technologie ist nicht ohne Probleme für die Polizisten. Oftmals sind die neuen Systeme schwierig zu handhaben oder der Umgang nur schwer zu erlernen. Oder etwa physikalische Grenzen (z.B. Netzabdeckung) schränken den Nutzen ein. Teilweise führt das Festhalten an gewohnten Rollen und Praktiken auch dazu, dass neue Technologie nur eingeschränkt, verzögert oder gar nicht benutzt wird.
Zunächst wurden Interviews mit Herstellern, Providern und Polizeiorganisationen in zehn europäischen Ländern durchgeführt (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Mazedonien, den Niederlanden, Rumänien, Spanien, Tschechische Republik). Später durften sich 20 Polizeiausrüster zu Wort melden. Zu den sechs „IT-Trends“ der Polizei gehört demnach neben „digitaler Biometrie“, „Überwachung“ und „Probleme mit der Nutzerakzeptanz“ vor allem die Nutzung Sozialer Medien.
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: Facebook beendet bizarre Demokratie-Simulation
: Facebook beendet bizarre Demokratie-Simulation Facebook beendet seine bizarre Demokratie-Simulation. Die Tagesschau erklärt das beendete Verfahren:
Bisher muss Facebook seine Mitglieder über Änderungen der Nutzungsregeln abstimmen lassen, wenn vorher mehr als 7000 Äußerungen zu einem bestimmten Vorhaben eingegangen waren. Damit das Votum bindend ist, müssen mindestens 30 Prozent der inzwischen rund eine Milliarde Facebook-Nutzer ihre Stimme abgeben. Doch dies scheiterte bei den letzten zwei Abstimmungen. Das lag unter anderem daran, dass die meisten User die Abstimmung bei Facebook nicht fanden – oder gar nichts davon erfuhren.
Die 7000 Äußerungen bekam man schnell zusammen. Aber das Votum musste innerhalb einer kurzen Zeit auf einer Governance-Seite abgegeben werden, die bis heute nur 2,4 Millionen „Fans“ hat (Und wer weiß, wie viele davon ein Postings bei dem intransparenten Algorithmus überhaupt gesehen hätten) und war von Anfang als eine Mission Impossible konzipiert. Insofern ist es nur ehrlich, wenn man sich jetzt entschlossen hat, komplett auf eine Mitbestimmungs-Simulation zu verzichten und rein auf PR zu setzen:
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: Ängste der Eltern von „Online-Teens“: Personendaten, Kommunikationspartner, Einfluss auf Ruf und Zukunft
: Ängste der Eltern von „Online-Teens“: Personendaten, Kommunikationspartner, Einfluss auf Ruf und Zukunft Das Pew-Forschungszentrum mit Sitz in Washington D.C. hat heute die Studie „Parents, Teens, and Online Privacy“ veröffentlicht. Es geht um die Sorgen der Eltern von Kindern, die das Internet nutzen: Hierzu wurden zwischen dem 26. Juli und dem 30. September 802 Eltern und ihre Kinder im Alter von 12 bis 17 Jahren per Telefon interviewt. Was kam dabei raus? Die meisten Eltern machen sich (große) Sorgen darüber, was ihre Kinder online tun und wie dies von anderen ausgenutzt werden könnte.
Als besonders besorgniserregend empfinden die Eltern, dass und welche Daten ihrer Kinder von Werbetreibenden gesammelt werden. „Sehr besorgt“ und „etwas besorgt“ sind hier 81% – das ist mehr als in jeder anderen Kategorie.
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: Facebook-Hoax bezüglich AGB-Widerspruch ist Quatsch
: Facebook-Hoax bezüglich AGB-Widerspruch ist Quatsch Facebook-Nutzer erhalten derzeit regelmäßig von anderen Nutzern in der Timeline eine Nachricht, die sich viral verbreitet. Das erste Mal tauchte diese Meldung vor einigen Tagen auf, seitdem sehe ich sie regelmäßig in meiner Timeline, mittlerweile auch als Grafik:
12. November 2012 10: Die Facebook-Privacy-Einstellungen beherrschen – per Firefox-Extension
: Die Facebook-Privacy-Einstellungen beherrschen – per Firefox-Extension
Die neue und noch relativ junge Firefox-Extension „Facebook Privacy Watcher“ bietet eine Lösung für ein altes Problem: Wer auf Facebook seine Privatsphären-Einstellungen ändern und anpassen will, muss sich oft durch umständliche und dazu kaum dokumentierte Menüs klicken – ein Aufwand, den sich viele Nutzer lieber sparen und deshalb oft unbewusst viele persönliche Informationen preisgeben.Facebook Privacy Watcher hinterlegt jeden Facebook-Post je nach Privatsphären-Einstellung farbig; auch die Sichtbarkeit anderer Daten wie z.B. Geburtsdatum oder Handynummer werden so hervorgehoben.
Mit einem Klick in eine leere Fläche öffnet sich ein Auswahlrad, mit der die Sichtbarkeit einfach eingestellt werden kann.Nach Angaben des Programmierers Daniel Puscher ist die Erweiterung lediglich ein „Proof-Of-Concept“, das er im Rahmen seines Studiums entwickelt hat. Das zugehörige wissenschaftliche Paper gibt es übrigens auf arxiv.org.
: Lesestoff: Die überraschende Erkenntnis, dass Filesharing die Musikbranche nicht vernichtet: Lesestoff: Die überraschende Erkenntnis, dass Filesharing die Musikbranche nicht vernichtet Filesharer kopieren nicht nur Musik, sie kaufen sie auch. Sie geben sogar mehr Geld für Musik aus als Nicht-Filesharer. Das verkündet die Studie „Copy Culture in the US and Germany“ des Instituts American Assembly laut Heise Online.
Die American Assembly, die sich als ein überparteiliches Forum für politische Themen bezeichnet, sieht ihre Forschungsergebnisse auf einer Linie mit diversen anderen Untersuchungen, die belegten, dass Tauschbörsenteilnehmer mehr bereit als andere seien, für Musik Geld auszugeben.
Reform des Datenschutzrechts vs. begleitete Selbstregulierung
Während auf EU-Ebene über strengere Datenschutzregeln diskutiert wird, spricht sich das deutsche Innenministerium für mehr Selbstregulierung von Unternehmen aus. Anna Sauerbrey schreibt dazu bei Spiegel Online: Deutschland auf Google-Facebook-Kuschelkurs.
„Abgesehen von einer Ausnahme, der Versicherungswirtschaft, funktioniert die Selbstregulierung nicht“, sagt Peter Schaar. Der Bundesdatenschutzbeauftragte sieht Selbstverpflichtungen eher als Mittel, unliebsame Debatten zu beenden.
Innenminister Friedrich jedenfalls möchte nicht gleich mit der „gesetzlichen Keule“ auf Unternehmen reagieren. Patrik Beuth und Kai Biermann interviewten ihn und Max Schrems, der Facebook verklagt hat, zum Thema Datenschutz und die Machtlosigkeit von Nutzern:
Friedrich: Ich habe nicht gemeint, die Leute seien selber Schuld. Ich finde, dass Facebook kontrolliert werden sollte, weil es möglich ist, mit den Daten dort Profile von Menschen anzulegen. In dem Moment, wo eine Profilbildung möglich ist, ist der Schutz der Persönlichkeitsrechte betroffen. So etwas darf nicht unkontrolliert bleiben.
Grenzenlose Transparenz?
Bei DRadio Wissen findet sich eine kleine Reihe von Beiträgen zum Thema Transparenz und Geheimhaltung: Was hab ich zu verbergen?
Es gibt dennoch Bereiche, in denen Transparenz nicht erwünscht ist. Geheimhaltung und Diskretion sind unverzichtbare Bestandteile Außenpolitik. Ein Open-Data-Projekt hat in Großbritannien die Frage aufgeworfen, welche Daten veröffentlicht werden sollten und welche nicht. Und den Schweden macht in Sachen Transparenz niemand etwas vor: Hier wird sogar das Einkommen von Privatpersonen im Netz veröffentlicht.
Wer hebt hier ur?
Rene Martens hat den Juristen Martin Kretschmer zur Situation von Künstlern interviewt: „Einkommen hängt von Verträgen ab“:
In Deutschland gibt es die Besonderheit, dass Künstler und Verwerter oft mit einer Stimme sprechen, obwohl ihre Interessen nicht dieselben sind. Diese Entwicklung ist mit daran schuld, dass die digitale Generation den Glauben an die Ideologie der Urheber zu verlieren scheint. Wer hebt denn hier? Und was ist das „Ur“ aus dem gehoben wird?
Lockpicker Treffen in der c‑Base
Exberliner schreibt über die c‑Base, „A visit to the mothership“ – neben allgemeinen Informationen findet sich auch ein Hinweis, dass heute Abend ein Lockpicking-Treffen stattfindet:
Tonight, the monthly Berliner Lockpickers meet-up occupies a round table, nimbly toying with keys and lighter-sized locks, teaching wannabe locksmiths to click through the grooves. One participant explains: “It’s like when we hack firewalls. All security is an illusion. You need to bend your mind.”
: Konferenz: Was sind die europäischen Alternativen zu Google und Facebook?
CC BY-SA 2.0 : Konferenz: Was sind die europäischen Alternativen zu Google und Facebook? Am 18. und 19. Oktober findet in Berlin die Networking Lounge im Kunstquartier Bethanien statt. Unter dem Titel „Digital Backyards“ wird Barcamp-artig darüber geredet, wie Projekte durch Kooperation profitieren können („Scaling Up through Cooperation“, Tag 1) und darüber, wie verschiedene Formate wie Social Networking, Crowdsourcing und Online Journalismus voneinander lernen können („Community, Social Network and Beyond“, Tag 2). Für Input sorgen hier Markus Beckedahl, Anne Roth, Leonhard Dobusch und viele andere.
Am 20. Oktober gibt es ein weiteres Programm von Public Talks, bei dem verschiedene Ansätze zu Alternative Network Culture vorgestellt werden.
Mehr Informationen sowie die Kontaktdaten zur Anmeldung gibt es beim Veranstalter, der Berliner Gazette.
