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: Freedom not Fear, 27. – 30.9. in Brüssel (inkl. Werbematerial)
: Freedom not Fear, 27. – 30.9. in Brüssel (inkl. Werbematerial) Vom 27. bis 30. September findet dieses Jahr wieder die „Freedom not Fear“ in Brüssel statt, wo sich Datenschutzaktivisten aus ganz Europa treffen.
Am Freitagabend startet die Veranstaltung mit einer Keynote von Datenschutzaktivist Caspar Bowden, der kürzlich eine lesenswerte Europarlaments-Studie zur US-Cloud-Überwachung veröffentlichte. Sein Vortrag wird die Frage behandeln, was wir seit den Snowden-Leaks gelernt haben und was dies für den Datenschutz in Europa bedeutet.
Am Samstagnachmittag kann man sich körperlich betätigen und an einem Feldtrip teilnehmen, um die natürlichen Lebensräume der NSA in Brüssel zu erforschen (dies ist *keine* Demo!). Am Samstag und Sonntag findet zudem ein Barcamp statt, mit verschiedenen Workshops und Talks zu netzpolitischen Themen. Für Montag sind Treffen mit EU-Abgeordneten und Kommissionsbeamten geplant. Der Fahrplan wird hier regelmäßig aktualisiert.
Das Ganze findet im mundo‑b, Rue d’Edimbourgh 26, 1050 Brüssel statt. Die Teilnahme ist wie immer frei. Jedoch kann man dem Projekt bei betterplace etwas Geld spenden, damit wird zum Beispiel die Miete im mundo‑b bezahlt. Wer kommen will, kann sich auch drüben bei der digitalcourage ein Ticket klicken.
Hier das versprochene Werbematerial:
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: Heute: Neun Jahre netzpolitik.org in der c‑base
: Heute: Neun Jahre netzpolitik.org in der c‑base Kleiner Reminder: Heute Abend feiern wir den neunten Geburtstag von netzpolitik.org in der c‑base in Berlin und im Stream auf c‑base.org. Es gibt kurze Talks von Andre und mir zu den aktuellen Entwicklungen rund ums Blog und unseren Lieblings-Themen und dann wird Elisabteh Stark über die US-Netzbewegung zwischen #SOPA und #stopwatchingus berichten. Die Videos packen wir anschließend online.
Eintritt ist frei, es wird gegrillt und eine Anmeldung braucht man nicht. Einlass ist ab 19 Uhr, die Talks beginnen 20:15 Uhr und das Barbeque kommt danach.
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: Kommenden Dienstag: Wir feiern neun Jahre netzpolitik.org
: Kommenden Dienstag: Wir feiern neun Jahre netzpolitik.org Am Wochenende feiert unser Blog in seiner jetzigen Form zum neunten Mal Geburtstag. Das wollen wir feiern und laden Euch deshalb für den kommenden Dienstag, den 13. August um 19 Uhr in die c‑base in Berlin ein. Damit das nicht so langweilig wird, gibt es zu Beginn um 20 Uhr etwas Vortragsprogramm und anschließend grillen wir vor der Tür an der Spree. Der Wetterbericht sagt gerade 22 Grad und für den Tag etwas Regen. Das wird sicher noch besser.
Wahrscheinlich werde ich am Anfang etwas zur Entstehungsgeschichte und dem aktuellen Stand von netzpolitik.org erzählen und dann freue ich mich, dass Elizabeth Stark zu Besuch in Berlin ist. Elizabeth ist eine Netzaktivistin aus den USA, die an Stanford und Yale netzpolitischee Themen unterrichtet hat und eine der treibenden Kräfte hinter der Anti-SOPA-PIPA-Bewegung war. Sie wird darüber reden, wie die US-Bewegung entstanden ist, wer die unterschiedlichen Player sind, wie sie zusammen arbeiten, welche Strategien und Taktiken sie angewendet haben und vor allem, was die nächsten Schritte sein werden.
Beim anschließenden Grillen denken wir selbstverständlich auch an Vegetarier. Die große Party gibt es dann im kommenden Jahr zum zehnten Bestehen.
Die Veranstaltung wird gestreamt und Ihr findet den Stream ab 20 Uhr / 20:15 Uhr unter c‑base.org und anschließend im Netz.
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: 1. Großer BND-Spaziergang mit rund 200 Menschen: Danke dafür
Quelle: dpa : 1. Großer BND-Spaziergang mit rund 200 Menschen: Danke dafür Trotz miserablen Wetters haben gestern Abend ab 19Uhr rund zweihundert Menschen ein Zeichen gesetzt – gegen den Überwachungsstaat. Danke dafür. Aufgrund hoher Mauern und Polizeipräsenz gab es vom Gebäude zwar nicht allzu viel zu sehen, aber dafür gab es einiges zu sagen. Die verschiedenen Redner haben während der Spaziergangs immer wieder den Punkt gemacht, dass Demokratie und Überwachungsstaat nicht co-existieren können. So war dieser Spaziergang auch nicht nur gegen Überwachung sondern gleichzeitig für Transparenz und Demokratie. Das war sicher nicht das letzte Mal, dass wir dem BND einen Besuch abgestattet haben.
Ein paar Bilder findet ihr u.a. auf Mike Herbt Flickr Stream. Außerdem sind schon Jacob Applebaums kurze Rede und Tilo Jungs (Jung & Naiv) Straßenumfrage online. Und natürlich ganz wichtig: StopSurveillance.org!
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: Auftaktrede zur Demonstration #StopWatchingUs
: Auftaktrede zur Demonstration #StopWatchingUs Hier meine Auftaktrede zur „Stop Watching Us“-Demo am Samstag in Hamburg. Die Demo war mit etwa 4000 Personen eine der größten, die stattgefunden hat und wurde dort vom Hamburger Bündnis gegen Überwachung durchgeführt. Ausserdem möchte ich die Gelegenheit nutzen, um den geneigten Leser noch einmal auf den BND-Spaziergang heute um 19 Uhr in Berlin hinzuweisen. Bitte erscheint zahlreich und zeigt diesem Geheimdienst auf kreative Art und Weise, was ihr von seiner Schnüffelei haltet!
Moin Hamburg!
Ich freue mich sehr, dass so viele von Euch hier zusammengekommen sind, um mit uns gegen ein bis drei Prisms und mindestens ein Tempora zu demonstrieren.
Zugegeben, das klingt ein bisschen vage für einen echten Aufstand. Aber an dieser ungenauen Angabe sieht man, wie wenig wir in Wahrheit über die einzelnen Programme mit den komischen Namen wissen. Das liegt nicht an uns! Wir hätten gern viel mehr Ahnung, aber die NSA, die GCHQ, der BND und die Bundesregierung versorgen uns nur spärlich mit Informationen – wenn überhaupt.
Aber durch Edward Snowden wissen wir längst genug. Genug, um wütend zu sein. Genug, um entsetzt zu sein. Genug, um Angst zu haben. Und mehr als genug, um dagegen heute auf die Straße zu gehen.
Wir wissen von monströsen Spähprogrammen. Wir wissen von der engen Zusammenarbeit zwischen Firmen und Regierungen. Wir wissen, dass unsere gesamte Kommunikation über Internet und Telefon gespeichert wird – und im Zweifelsfall blitzschnell ausgewertet werden kann.
Damit wissen wir also: Unsere Freiheit ist bedroht.
Freiheit heißt nämlich, dass wir jederzeit und überall sagen können, was wir denken – also auch Unfertiges, Unfug, Zorniges oder Spaßiges. Überwachungsalgorithmen aber sind spassbefreit. Sie erkennen keine Ironie. Sie können nicht wissen, wie wir etwas gemeint haben – und es geht sie übrigens auch überhaupt nichts an.
Menschen, die Angst haben, dass sie belauscht werden, sagen nicht mehr, was sie denken oder empfinden. Sie verkneifen sich auch manchen Scherz. Schon der Verdacht, abgehört zu werden, reicht aus, um sein Verhalten ändern.
Das glaubt Ihr nicht? Wer von Euch würde denn den Scherz twittern, er sei ein guter Freund von Edward Snowden und habe heute noch mit ihm gechattet? Wer von Euch würde sich trauen, kurz vor einem Besuch in die USA eine E‑Mail zu verschicken, in der steht, er habe dort etwas Heikles vor? Wer von Euch hat in den vergangenen Wochen nicht schon einmal darüber nachgedacht, womit man sich verdächtig macht und womit nicht?
Das müsst Ihr nicht. Oder vielmehr: Das solltet Ihr nicht müssen. Das steht nämlich nicht im Vertrag. Denn demokratisches Gemeinleben in diesem Land unterliegt einem strengen Vertrag, unserem Grundgesetz.
Darin sind unsere wichtigsten Rechte aufgeführt, und in Artikel 19, Absatz 2 heißt es: „In keinem Fall darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden“. In diesem Vertrag steht auch, wer wen in seiner Macht kontrolliert. Und wer hier eigentlich das letzte Wort hat – nämlich wir! Das Grundgesetz ist unser Fundament, der Boden, auf dem unsere Demokratie steht.
Was wir grade erleben ist eine der tiefsten Krisen, die eine Demokratie erleben kann. Denn unsere Grundrechte sind offenbar nicht mehr die wichtigste Grundlage für jede Entscheidung. Vielmehr wirft Innenminister Friedrich sogar plötzlich ein neues Supergrundrecht namens Sicherheit in den Raum, das über den echten Grundrechten stehen soll. Das ist gefährlicher Blödsinn.
Überwachung führt nicht zu mehr Sicherheit, sondern in einen Präventionsstaat, der mit einem Rechtsstaat nichts mehr zu tun hat. Ermittlungen werden immer weiter ins Vorfeld von Straftaten verlagert – also bevor überhaupt eine Straftat stattgefunden hat. Damit wird normatives Verhalten erzwungen – wobei unklar bleibt, was die Norm ist. Und wer sie überhaupt festlegt. Etwa Geheimdienste?
Tatsächlich steuern wir immer mehr auf einen Staat im Staat zu – sofern wir ihn nicht längst haben. Der Journalist Heribert Prantl hat in einem Kommentar über die Überheblichkeit der Geheimdienste geschrieben. Genau das ist es: Überheblich! Dass sie glauben besser zu wissen, was gut und richtig für die Demokratie ist. Wir sehen aber, dass Geheimdienste sich irren, und das gar nicht so selten. Im NSU-Skandal jedenfalls haben sie auf ganzer Linie versagt. Und sie versagen wieder: Eine ihrer Aufgaben wäre doch, eine solch ausufernde Form der Überwachung aus dem Ausland abzuwehren. Wenn sie nicht mal das hinbekommen, dann brauchen wir sie nicht. Dann werden sie sogar gefährlich.
Darüber müssen wir offen diskutieren. Stattdessen hören wir Beschwichtigungen: Man wolle doch nur unser Bestes. Man wisse schon, was man mache – danke der Nachfrage. Man bespreche das Thema mal mit den Geheimdiensten – in einer Geheimsitzung. Wie soll das enden? Haben wir bald auch Geheimgerichte oder Geheimverfahren, Geheimurteile und Geheimgefängnisse?
Der CSU-Politiker Hans-Peter Uhl hat einmal gesagt: „Es wäre schlimm, wenn unser Land am Schluss regiert werden würde von Piraten und Chaoten aus dem Computerclub. Es wird regiert von Sicherheitsbeamten, die dem Recht und dem Gesetz verpflichtet sind.“ Wie immer wurde er auch für diesen Spruch ausgelacht, aber mittlerweile bleibt mir das Lachen im Halse stecken. Nein, wir wollen nicht von Sicherheitsbeamten regiert werden. Und schon gar nicht von Geheimdiensten!
Das wäre eine Katastrophe. Die gilt es zu verhindern. Und zwar genau jetzt. Der Zeitpunkt ist gekommen, an dem wir handeln müssen – und zwar alle: Übt mit uns Druck auf Politiker und Parteien aus! Fragt nach! Geht auf die Straße! Erklärt es all Euren Mitbürgern! Wehrt Euch! Schützt Euch im Netz! Verteidigt Eure Grundrechte!
Macht jetzt eine klare Ansage: Stop Watching Us!
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: Morgen kann man gegen Überwachung auf die Straße gehen
Bild: <a href="https://secure.flickr.com/photos/cyzen/">Mike Herbst</a>. Lizenz: Creative Commons <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en">BY-SA 2.0</a>. : Morgen kann man gegen Überwachung auf die Straße gehen Kurze Erinnerung: Morgen gibt es die Möglichkeit, in fast 40 Städten in Deutschland gegen Überwachung zu demonstrieren und gleichzeitig braun zu werden (Sonnencreme nicht vergessen). Da es einige Nachfragen gab: Ich hab mit der Berliner Demonstration nichts zu tun, weil ich morgen nicht in Berlin bin und weiß auch nicht, wer diese angemeldet hat.
Montag Abend gibt es zusätzlich die Möglichkeit, in Berlin beim 1. Großen BND-Spaziergang („No Risk, No Fun – Geheimdienste hautnah erleben“) mitzumachen. (Falls es Gewitter und Regen gibt, verlegen wir den Spaziergang).
Und wer zusätzlich online demonstrieren möchte, kann unsere zwölf Forderungen gegen Überwachung auf stopsurveillance.org mitzeichnen.
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: Jugend hackt: Open Data Camp am 07.09. und 08.09 sucht noch Mädels!
: Jugend hackt: Open Data Camp am 07.09. und 08.09 sucht noch Mädels! Vom 07. bis 08. September findet in Berlin zum ersten Mal ‚Jugend hackt’ statt – ein Open Data Hackday / Camp für alle Jugendlichen mit Programmierkenntnissen zwischen 12 und 18 Jahren. Organisiert wird das ganze durch Young Rewired State und die Open Knowledge Foundation. Wie die Überschrift schon verrät hoffen die Organisatoren noch auf Tüftlerinnen, Hackerinnen und interessierte Mädels.
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: 30C3: 30. Chaos Communication Congress in Hamburg – Call for Papers gestartet
: 30C3: 30. Chaos Communication Congress in Hamburg – Call for Papers gestartet Vom 27.–30. Dezember 2013 findet wieder der traditionelle Chaos Communication Congress statt, die „internationale Fachkonferenz und Hackerparty des Chaos Computer Club.“
An vier Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr kommen tausende Technikfreaks, Bastler, Künstler, Utopisten und
aus Europa und dem Rest der Welt im CCH zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und miteinander zu feiern. Wir beschäftigen uns mit Themen rund um Informationstechnologie, Computersicherheit, die Make- und Break-Szene, dem kritisch-schöpferischen Umgang mit Technologie und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Das Review und die Auswahl des Vortragsprogramms werden in diesem Jahr auf eine neue Basis gestellt: Eingereichte Vorträge werden von verschiedenen Content-Teams ausgewählt, die jeweils einen der Bereiche Art & Beauty, Ethics, Society & Politics, Crafting & Making Security & Safety sowie Science & Engineering betreuen. Jenseits des Konferenzprogramms bietet der 30C3 Raum für Community-Villages (bei uns Assemblies genannt), Entwickler- und Projektgruppentreffen, kleine und große Installationen (z. B. Bastel‑, Kunst- oder Trophäen-Exponate), Lightning Talks sowie zahlreiche Workshops.
Heute ist der Call for Papers gestartet (englisch). Bis zum 15. September kann man Vortrags- und Workshop-Vorschläge im Konferenz-Planungssystem einreichen.
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: Lernt verschlüsseln: Heute und morgen CryptoParty in Berlin
: Lernt verschlüsseln: Heute und morgen CryptoParty in Berlin
Seit einem knappen Jahr finden unter dem Namen CryptoParty Veranstaltungen statt, die „grundlegende Verschlüsselungs- und Verschleierungstechniken der breiten Masse näher bringen“ wollen (Wikipedia). Auch in Deutschland finden diese Events statt, seit den Enthüllungen über NSA-Überwachung noch prominenter. Heute und morgen gibt es CryptoPartys in Berlin.Auf der Seite CryptoParty.in werden Howtos und Termine gesammelt. Auf der Seite für Berlin steht:
Im Juli finden zwei Parties statt. Eine kleinere am Donnerstag den 11. Juli in den Räumlichkeiten des IN-Berlin und eine größere am Freitag den 12. Juli in der Braunschweiger Straße 53/55.
Weitere Partys sind bisher angekündigt für Kaiserslautern, Bonn, Köln, Stuttgart, Düsseldorf, Heidelberg, Frankfurt, München, Wien und Weimar.
Und: It’s a Wiki. Also veranstaltet selbst eine CryptoParty und tragt sie ein.
Party like it’s December 31st, 1983
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: Heute 17:30 Uhr in Berlin: Demonstration für Asyl für Edward Snowden
: Heute 17:30 Uhr in Berlin: Demonstration für Asyl für Edward Snowden Heute kann man um 17:30 Uhr vor dem Brandenburger Tor für Asyl für Edward Snowden demonstrieren. Zu den Sprechern der Kundgebung gehören u.a. Jacob Appelbaum (Tor-Project), Lothar König (evangelischer Stadtjugendpfarrer aus Jena) und Andy Müller Maguhn (CCC / Wau Holland Stiftung). Wie immer gilt: Eintritt ist frei. Und ein Schild mit einer politischen Message ist tausendmal cooler als eine umgebundene Parteienfahne.
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: Heute: Netzpolitischer Abend der Digiges mit Jacob Appelbaum in Berlin
: Heute: Netzpolitischer Abend der Digiges mit Jacob Appelbaum in Berlin Heute Abend findet wieder der monatliche Netzpolitische Abend des Digitalen Gesellschaft e.V. in Berlin und im Stream statt. Das Hauptthema ist diesmal die Internetüberwachung durch verschiedene Geheimdienste drehen und digitale Selbstverteidigung. Mit dabei sind u.a. Jacob Appelbaum vom Tor-Project, Moritz Brandl von den Zwiebelfreunden und Andreas Lehner vom Chaos Computer Club.
Einlass ist 19 Uhr, Beginn ist 20 Uhr. Stream findet sich auf c‑base.org, diese ist wiederum in der Rungestrasse 20 in Berlin zu finden.
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: 5. – 7. Juli: SIGINT-Konferenz des CCC in Köln
: 5. – 7. Juli: SIGINT-Konferenz des CCC in Köln Vom 5. – 7. Juli findet in Köln die nächste SIGINT-Konferenz statt. Die SIGINT wurde ursprünglich mal als eher gesellschaftspolitische Konferenz des Chaos Computer Club gegründet, auch um eine Sommer-Alternative zum früher eher Technik-lastigen Chaos Communication Congress zu haben. Aber mittlerweile ist der Chaos Communication Congress viel politischer geworden und die SIGINT hat dieses Jahr mehr Technik-Talks im Programm als über Gesellschaft & Netzpolitik.
Wir sind mit zwei Talks zu den Themen dieses Blogs dabei. Andre erzählt was über „Funkzellenabfrage: Die Mobilfunk-Rasterfahndung als Routinemaßnahme“ und ich spreche über „Der Kampf um die Netzneutralität – Is this the end of the internet as we know it?“
Tickets gibts ab 60 Euro aufwärts und die Veranstaltung findet im Mediapark in Köln statt. Es werden noch freiwillige Helfer (auch Engel genannt) gesucht, um die ehrenamtlich organisierte Konferenz auch richtig toll vor Ort auf die Beine stellen zu können.
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: Dienstag in Berlin: YES WE SCAN – Kundgebung am Checkpoint Charlie
: Dienstag in Berlin: YES WE SCAN – Kundgebung am Checkpoint Charlie Am Mittwoch kommt US-Präsident Obama nach Berlin. Und um ihm zu zeigen, wie doppelplusgut wir es finden dass er weltweit Internetnutzer ausspionieren lässt, veranstaltet die Digiges am Dienstag, den 18. Juni um 13 Uhr eine kleine Kundgebung am Checkpoint Charlie in Berlin (U6 Kochstraße/U2 Mohrenstraße).
Unter dem Motto “Yes, we scan” wollen wir dem US-Geheimdienst NSA dabei helfen, möglichst viele Daten unbescholtener Passanten zu erheben. Bringt alle Euer Überwachungsequipment mit (Mikrofone, Kopfhörer, Antennen, Kameras etc), und natürlich ist auch Geheimagentenverkleidung gerne gesehen! Werdet erfinderisch, damit wir noch besser in die Privatsphäre unserer Mitbürger schnüffeln können als die Profis aus den USA!
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: Dienstag in Berlin: Netzpolitischer Abend zu Netzneutralität und Recht auf Remix
: Dienstag in Berlin: Netzpolitischer Abend zu Netzneutralität und Recht auf Remix Am kommenden Dienstag, den 4. Juni 2013, veranstaltet der Digitale Gesellschaft e.V. wieder seinen netzpolitischen Abend in die c‑base in Berlin. Das Topthema ist diesmal Netzneutralität. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn der Kurzvorträge ist ab 20:00 / 20:15 Uhr, der Eintritt ist frei und wenn nichts schief läuft, gibt es einen Live-Stream auf c‑base.org und anschließend Videos.
Nach dem angekündigten Angriff der Deutschen Telekom stellen wir unseren netzpolitischen Abend die Netzneutralität in den Vordergrund.
- Wir freuen uns sehr, dass Ben Scott, Visiting Fellow der Stiftung Neue Verantwortung in Berlin, den netzpolitischen Abend mit „Introduction on net neutrality – internet as a public good“ eröffnet. Ben Scott war einer der Köpfe hinter der Savetheinternet.com – Kampagne für Netzneutralität in den USA.
- Markus Beckedahl, Vorstandsmitglied von Digitale Gesellschaft e.V., stellt den aktuellen Stand der Netzneutralitätsdebatte in Deutschland vor und berichtet, wie aktuell die Debatte um die Drosselkom-Pläne der Deutschen Telekom läuft.
- Dann schalten wir Johannes Scheller, Initiator der Bundestags-Petition, Netzneutralität zu. Die Petition erreichte innerhalb von vier Tagen das erforderliche Quorum von 50.000 Mitzeichnern und läuft noch bis zum 18. Juni. Johannes berichtet über seine Motivation und die Hintergründe der Petition.
- Clemens „funktional kaputt“ Schrimpe erläutert im vierten Talk die technischen Hintergründe der Netzneutralität und zeigt auf, was eigentlich hinter der angeblichen „Bandbreitenknappheit“ steckt.
- Im Anschluss präsentiert Leonhard Dobusch, Mitglied bei Digitale Gesellschaft e.V., unsere neue Urheberrechtskampagne „Recht auf Remix“, deren Petition innerhalb eines knappen Monates über 700 mal unterzeichnet wurde.
Die c‑base liegt in der Rungestraße 20 (nähe Bahnhof Jannowitzbrücke). Anschließend gibt es Gelegenheit zum Austausch und Bier trinken.
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: Nächsten Montag: 5. Internet Governance Forum Deutschland
: Nächsten Montag: 5. Internet Governance Forum Deutschland Am kommenden Montag findet in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in Berlin das „5. Internet Governance Forum Deutschland – Deutschlands Beitrag zum 8. Internet Governance Forum der Vereinten Nationen in Bali“ statt.
Die Veranstalter in diesem Jahr sind die DGVN – Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V., eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., Humanistische Union e.V. und ISOC.DE – Internet Society German Chapter e.V.Wie in jedem Jahr gibt es wieder große Panels zu verschiedenen Themen. Die Teilnahme ist kostenfrei, erfordert aber eine vorherige Anmeldung, wahrscheinlich damit genug Essen geordert werden kann.
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: EU Hackathon 2013: Visualisieren, wie Behörden auf private Online-Kommunikation zugreifen und gewinnen
: EU Hackathon 2013: Visualisieren, wie Behörden auf private Online-Kommunikation zugreifen und gewinnen Am 24. und 25. September findet die dritte Ausgabe des EU Hackathon statt. Unter dem Motto „Hack4YourRights“ sollen Daten- und Visualisierungsprojekte zum Thema Datenschutz und Privatsphäre entwickelt werden. Ausgewählte Teilnehmer bekommen Reise und Unterkunft bezahlt, der oder die Gewinner erhelten 5.000 Euro.
Aus dem Aufruf für dieses Jahr:
To ensure that officials are acting in the public interest, citizens should know when and why governments demand access to their information. Using data sets from network analysis, corporate Transparency Reports and freedom of information (FOI) requests, create apps and visualizations that shed light on the state of government surveillance in their country and exercise their democratic rights to due process and greater transparency.
Gesponsort wird das Ganze von Google. Eine Reihe von Digital Rights NGOs sind Unterstützer, darunter auch European Digital Rights (EDRi), Electronic Frontier Foundation (EFF), Open Knowledge Foundation (OKFN) und Digitale Gesellschaft.
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: Datenspuren 2013 – Privacy by Design
: Datenspuren 2013 – Privacy by Design
Unter dem Motto „Privacy by Design“ findet am 7. und 8. September in Dresden die 2013er Ausgabe des Symposiums „Datenspuren“ statt. Bei der vom Chaos Computer Club Dresden organsisierten Veranstaltung geht es in diesem Jahr darum, wie man das Preisgeben von persönlichen Daten von vorne herein vermeiden kann. -
: Commons: Die Verfassung der Gesellschaft jenseits von Markt und Staat
: Commons: Die Verfassung der Gesellschaft jenseits von Markt und Staat Die Heinrich-Boell-Stiftung diskutiert heute ab 16:30 Uhr über „Commons: Die Verfassung der Gesellschaft jenseits von Markt und Staat“. Dabei sind u.a. der Commons-Forscher David Bollier und der p2p-Theoretiker Michel Bauwens (p2p-foundation). Das könnte interessant werden. Auf boell.de wird die Debatte im Livestream übertragen.
Silke Helfrich und David Bollier von der Commons Strategies Group, eine Initiative zur Stärkung des Commons-Gedankens in der öffentlichen Debatte, werden über das zunehmende öffentliche Interesse an den Commons sprechen, und die Herausforderungen der Bewegung beschreiben, Commons ins Zentrum einer neuen Produktionsweise und Organisationsform zu rücken.
Mit den Referent/innen:
Stefano Rodotà, Italien
Maristella Svampa, Argentinien
Barbara Unmüßig, Deutschland
David Bollier, USA
Silke Helfrich, Deutschland
Michel Bauwens, Belgien/ThailandModeration:
Armin Medosch, freier Journalist, Österreich -
: re:publica 2013: Sessionvideos
: re:publica 2013: Sessionvideos Für alle diejenigen von euch die nicht auf der re:publica 2013 waren, aber auch für alle die da waren und naturgemäß nicht alle Vorträge, Diskussionen und Workshops besuchen konnten, hat Michael Kreil sämtliche Videos der Sessions in eine sehr übersichtliche Form gebracht: re:publica – Sessionvideos
Der Großteil der Videos ist mittlerweile hochgeladen und kann bei Youtube angeschaut werden. Festgehalten werden muss aber auch, dass zum aktuellen Zeitpunkt drei Vorträge wegen vermeintlicher Urheberrechtsverletzungen durch Youtube gesperrt werden. Dieses sind die Diskussion zwischen Graham Linehan und Johnny Häusler zum Thema „Comic Misunderstanding – A conversation with Graham Linehan (IT Crowd)“ in der Szenen aus der TV-Serie „The IT-Crowd“ gezeigt wurden. Der Vortrag von Thomas Wiegold und Sasche Stoltenow zum Thema „Digital Natives ziehen in den Krieg“ in dem der Song „Call me maybe“ von Carly Rae Jepsen zu hören war. Sowie bei der Verabschiedung bei der das Lied „Bohemian Rhapsody“ von Queen gesungen wurde.