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: Digiges-Abend: Leistungsschutzrecht, EU-Datenschutzreform & Freifunk-Störerhaftung
: Digiges-Abend: Leistungsschutzrecht, EU-Datenschutzreform & Freifunk-Störerhaftung Gestern fand in einer überfüllten c‑base der erste netzpolitische Abend des Digitale Gesellschaft e.V. in diesem Jahr statt. Von drei Vorträgen gibt es bereits die Videos, der vierte Vortrag über Exprtkontrollen für Zensur- und Überwachungssoftware war ein Bonus-Track für die Besucherinnen und Besucher vor Ort und wurde nicht aufzeichnet.
Matthias Schindler, Wikimedia Deutschland: Die Auswirkungen des Leistungsschutzrechts auf Wikipdia und soziale Medien.
Matthias Schindler, Wikimedia Deutschland: from c‑base on Vimeo.
Janneke Slöetjes, Bits of Freedom, über die EU-Datenschutzreform.
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: Morgen: Digiges-Abend mit EU-Datenschutz, Leistungsschutzrecht & Freedom-Fighter-Box
: Morgen: Digiges-Abend mit EU-Datenschutz, Leistungsschutzrecht & Freedom-Fighter-Box Morgen gibt es den ersten netzpolitischen Abend des Digitale Gesellschaft e.V. in diesem Jahr in der c‑base in Berlin und wahrscheinlich auch im Stream auf c‑base.org. Und das sind die Themen des Abends:
Janneke Slöetjes, Bits of Freedom, Niederlande: Update zum EU Datenschutz (auf englisch)
Matthias Schindler, Wikimedia Deutschland: Potentielle Auswirkungen des Leistungsschutzrechts auf Wikipedia und andere soziale Medien
Jürgen Neumann, Freifunk: Freedom-Fighter-Box gegen Störerhaftung und AbmahnwahnDer Eintritt ist frei. Die c‑base findet sich in der Rungestr. 20 nahe S-/U‑Bahnhof Jannowitzbrücke. Die Türen sind ab 19 Uhr geöffnet. Der Beginn der Veranstaltung und des Streams ist für 20.00 Uhr, spätestens aber um 20:15 Uhr, geplant. Die Videos gibt es anschließend im Netz.
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: Endet am Donnerstag: Call for Papers für re:publica’13
: Endet am Donnerstag: Call for Papers für re:publica’13
Am Donnerstag endet der Call for Papers für unsere kommende re:publica’13, die vom 6. – 8. Mai in der Station in Berlin stattfindet. Das Motto der mittlerweile siebten re:publica ist IN/SIDE/OUT. Hier geht es direkt zum Anmeldeformular. Ab Freitag sichten und bewerten wir die Vorschläge.Eine FAQ geht auf gängige Fragen und Antworten ein.
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: 29c3
: 29c3 Morgen startet in Hamburg der 29. Chaos Communication Congress. Das Programm in diesem Jahr ist etwas netzpolitischer als in den Vorjahren und alle drei großen Vortragsräume werden gestreamt (und sind hinterher als Video verfügbar). Hier gibts Infos zu den Streams.
Unser Blog ist mit drei Talks am Programm beteiligt. Kirsten Fiedler diskutiert am 27.12. um 17:15 Uhr in Saal 1 über „The Grand EU Data Protection Reform – A latest battle report by some key actors from Brussels“. Parallel dazu sprechen Linus Neumann und ich in Saal 6 über „Netzaktivsten! Ist das alles, was wir drauf haben? Eine subjektive Bestandsaufnahme“ und am 29.12. erklären Kirsten Fiedler und ich um 16:00 in Saal 4 die „Privatisierung der Rechtsdurchsetzung – Von ACTA, IPRED und Freunden“ am Beispiel der Urheberrechtsdurchsetzung.
Wir werden morgen auf dem Hinweg noch den Kofferraum voll mit gedruckten Ausgaben von unserem „Jahrbuch Netzpolitik 2012″ packen (Das gibts jetzt auch bei Google-Play und iTunes zu erwerben) und die vor Ort gegen eine Spende tauschen. Wo genau das sein wird, wissen wir noch nicht genau. Vielleicht direkt im Anschluss an unsere Talks. Vielleicht stellen wir uns auch in einer Pause mal irgendwohin mit den Büchern und twittern den Ort und Zeitpunkt.
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: 10. Geburtstag von Creative Commons in Berlin
: 10. Geburtstag von Creative Commons in Berlin Am Samstag hatten Creative Commons ihren 10. Geburtstag und weltweit wurde gefeiert. Auch wir veranstalteten unterstützt von Zeit Online und der Wikimedia Deutschland eine Geburtstagsparty im @hausungarn in Berlin und stellten dafür ein umfangreiches Programm auf die Beine.
Die Vorträge wurden alle aufgezeichnet, hier sind Teil 1 und Teil 2 – wer jedoch nur zu bestimmten Themen springen will, lese sich unten die Kurzbeschreibungen durch mit Positionsverlinkung im Video.
http://vimeo.com/55269834
http://vimeo.com/55429676
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: Dienstag in Berlin: Diskussion über Netzneutralität (in den USA)
: Dienstag in Berlin: Diskussion über Netzneutralität (in den USA) Am kommenden Dienstag, den 11. Dezember, findet im Newsroom von Zeit-Online in Berlin eine Veranstaltung zum Thema „The Campaign For Net Neutrality In The US“ statt. Da werde ich mich mit Ben Scott über die Netzneutralitätsdebatte in den USA und Parallelen zur deutschen Debatte unterhalten. Ben Scott war früher einer der Köpfe hinter der savetheinternet.com – Kampagne in den USA, bevor er als Berater für Hillary Clinton ins US-Außenministerium wechselte. Seit einigen Monaten wohnt und arbeitet er in Berlin.
Will there be an internet in which website owners can pay for a faster data upload, in which you can choose between different providers for different types of content – a time when the economy regulates the access to data on the internet? There is an ongoing debate in Germany on what is called net neutrality and why this neutrality should be preserved. Markus Beckedahl, founder of netzpolitik.org, is one of the key actors of the net neutrality movement in Germany. In the USA, the debates on net neutrality have always had a strong focus on the question of free speech and the dangers of government regulation and corporate control. Ben Scott was an important figure in the US campaign for net neutrality – savetheinternet.com – as policy director for the Free Press, the largest non-profit organization in the US dealing exclusively with media and communications policy. Markus Beckedahl and Ben Scott join ZEIT ONLINE and newthinking for a discussion in the Berlin Newsroom of ZEIT ONLINE. The main questions are: What are the differences between the debates in the USA and in Germany? What are the common goals of the international movement for network neutrality? Is a free and open internet still a ground for campaigning of he civil society?
Beginn ist 19 Uhr und der Eintritt ist frei. Der ZEIT ONLINE Newsroom ist am Askanischer Platz 1 nahe Anhalter Bahnhof in Berlin. Um Anmeldung wird gebeten um die Bestuhlung besser vorbereiten zu können.
Disclaimer: Das ist eine Kooperation zwischen Zeit-Online und newthinking.
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: #cc10: Glückwünsche, Parties, Mixtapes … und Torte!
: #cc10: Glückwünsche, Parties, Mixtapes … und Torte! Noch zwei Tage, dann startet die Geburtstagswoche zur Feier von 10 Jahren Creative Commons. Die entsprechende Seite im CC-Wiki listet bereits 23 Events in so ziemlich allen Teilen der Welt. Unsere durch Wikimedia Deutschland unterstützte CC10-Party in Berlin steigt am kommenden Samstag im @hausungarn (Ex-HBC) in der Karl-Liebknecht-Str. 9, vorher ab 20 Uhr erzählen einige Protagonisten aus dem deutschen CC-Umfeld vom Stand der Dinge und wie es dazu kam (vorläufiges Programm im CC DE Blog). Am 14.12. wird dann auch in München #cc10 gefeiert, siehe Ankündigung.
Zusätzlich soll ein Video mit weltweiten Glückwünschen entstehen. CC Headquarters ruft darum dazu auf, kurze Clips mit „Happy Birthday CC“ oder dem Äquivalent in der jeweiligen Landessprache zu machen und bis 10.12. in die CC10 Flickr group unter http://www.flickr.com/groups/2138128@N21/ hochzuladen oder per Mail an Eric Steuer (eric at creativecommons punkt org) zu schicken. Die Videos sollten möglichst hohe Auflösung haben, aber auch Handyvideos sind natürlich willkommen. Es wäre schön, wenn auch was auf Deutsch/Hessisch/Sorbisch oder sonstigen hierzulande gesprochenen Sprachen dabei wäre.
Am 12.12. erscheint dann aller Voraussicht nach das „#cc10 Mixtape“, eine Compilation von CC-lizenzierten Musiktiteln, die von den europäischen CC-Länderprojekten gemeinsam ausgewählt wurde. Ein Preview gibt es dazu bereits am Samstag bei unserer Party.
BleibtBlieb nur noch eine Frage: Wird es auch eine Geburtstagstorte geben? Wir haben ein bescheidenes Budget dafür (spenden kann man CC Deutschland übrigens auch, wir sind finanziell völlig unabhängig), suchen aber noch Ausführende für den Torten-Plan. Gedacht war an entweder an 10 kleinere oder eine große Torte, die bis Samstag abend fertig sein müsste. ZurInspirationVorfreude gibt es hier ein Foto von unserer Torte zum 5. Geburtstag, aufgenommen in der c‑base.Update: Wir haben Tortenausführende gefunden!
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: Digiges-Abend am kommenden Dienstag in der Berlin
: Digiges-Abend am kommenden Dienstag in der Berlin Am kommenden Dienstag, den 4. Dezember lädt der Digitale Gesellschaft e.V. wieder zu einem netzpolitischen Abend in die c‑base in Berlin. Geplant ist ebenfalls ein Livestream der Vorträge, die wir nachher auch wieder online stellen. Und das sind voraussichtlich die Kurzvorträge und Themen des Abends (Kurzfristige Ergänzungen und Änderung der Reihenfolge sind möglich):
- Leonhard Dobusch: Digital Openness Index
- Markus Beckedahl: Netzneutralitätskampagne
- Erik Albers, Free Software Foundation Europe: Free your Android
- Gregor Sedlag: Die Liga der Internetschurken
Die c‑base findet sich in der Rungestr. 20 nahe S-/U‑Bahnhof Jannowitzbrücke. Die Türen sind ab 19 Uhr geöffnet und ein Beginn der Veranstaltung und Stream ist für 20 Uhr, spätestens aber 20:15 Uhr geplant. Anschließend gibt es Gelegenheit zum Reden und Bier trinken.
Ein Facebook-Event gibt es übrigens auch.
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: re:publica – Early-Bird-Tickets in unter einer Stunde ausverkauft
: re:publica – Early-Bird-Tickets in unter einer Stunde ausverkauft Der re:publica 2013-Vorverkauf ist gestartet. Und einiges ist schief gegangen. Dafür möchten wir uns entschuldigen. Alles fing damit an, dass wir es dieses Jahr besser machen wollten: Den Ticketvorverkauf früh ankündigen, damit nicht wie in den Vorjahren viele überrascht sind und in den entscheidenden Stunden offline sind. Doch aufgrund von Murphys Law war die neue Webseite mit allen Informationen zum Bestellvorgang noch nicht um 10 Uhr online. Und plötzlich ging ein Link zu einer Amiando-Testseite auf Twitter rum, wo ein paar Interessierte sich schon Tickets klickten. Allerdings war das nur eine Entwurfsseite, die wir mal angelegt hatten, aber davon ausgingen, dass man darüber nicht öffentlich Tickets bestellen kann, wenn eine Seite bei Amiando im Draft-Modus ist.
Um die Verwirrung aufzulösen, entschieden wir uns, den Direktlink zu unserem neuen Ticketanbieter Paylogic zu twittern und überall zu verteilen.
Doch der Bestellvorgang auf Paylogic sieht auf unserer neuen Webseite viel besser und einfacher zu verstehen aus als im Direktlink. Das führte leider zu einer zusätzlichen Verwirrung. Gleichzeitig gingen in rund 45 Minuten 800 Tickets weg, darunter 300 Blogger-Tickets und 500 „normale“ Tickets. Bei einigen klappte der Bezahlvorgang nicht und in der allgemeinen Verwirrung wurde die allgemeine Kommunikation auf Twitter etwas unübersichtlich.
Wir werden uns jetzt darum kümmern, dass alle Ticketkäufer_innen eine Rechnung mit ausgewiesener MwSt erhalten. Alle Ticketkäufer_innen, die zwei Tickets gekauft haben, erhalten noch die Möglichkeit, das zweite Ticket zu personalisieren.
Das wollten wir jetzt hier etwas auflösen und bitten nochmal um Verzeihung.
Wir haben noch einen Stapel Early-Bird Tickets für 100 Euro dazu gepackt.(Das ging schnell). Wenn die auch ausverkauft sind, kosten Tickets 150 Euro (Solange Vorrat reicht).Wem das zu teuer ist: Wie in jedem Jahr suchen wir Helfer_innen, die für einen Tag mithelfen zwei Tage kostenfreien Zugang zur re:publica erhalten. Mehr dazu aber später. Die re:publica findet ja erst im Mai statt.
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: #rp13: Vorverkauf ist gestartet
: #rp13: Vorverkauf ist gestartet Für die kommende re:publica´13 ist eben der Vorverkauf gestartet. Die #rp13 findet vom 6. – 8. Mai in der Station in Berlin statt.
Tickets gibt es in drei Kategorien: 3‑Tage Early Bird Standard-Ticket kostet 100 Euro, das 3‑Tage Blogger-Ticket (Mit der Bitte der Einbindung unseres Banners ins eigene Blog) kostet 75 Euro und das 3‑Tage Business-Ticket (mit Zugang zur VIP Lounge & Catering) kostet 500 Euro. Die Tickets werden später noch teurer.
Bei Twitter geht gerade ein Amiando-Link herum. Das ist nicht der richtige, weil wir dieses Jahr die Tickets über Paylogic abwickeln. Bei Paylogic ist die Nutzerlogik leider noch nicht so entwickelt. Wer sich fragt, wie man bestellt, findet den „Weiter“-Button rechts unten.
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: #OSJUBA – Projekt für eine Hauptstadt in Südsudan nach Vorbild von Open Source
: #OSJUBA – Projekt für eine Hauptstadt in Südsudan nach Vorbild von Open Source Am zweiten Tag des Summit of Newthinking stellt Stephen Kovats das Projekt „#OSJUBA“ vor, dessen Ziel es ist, inspiriert durch Open Source Projekte neue Konzepte für die Hauptstadt des Südsudan umzusetzen.
Die Republik Südsudan ist seit Juli 2011 unabhängig, nach vielen Konflikt- und Kriegsjahren geht es jetzt darum, neue Strukturen aufzubauen und Stabilität zu schaffen. #OSJUBA steht für „Open Source City Juba“ und wurde erstmals in einer Konferenz im Juni 2012 öffentlich diskutiert. Ziel ist es, die Idee von Open Source zu nutzen, um in einer Post-Konflikt-Umgebung transparente und dadurch stabilisierende Maßnahmen zu entwerfen und umzusetzen.
Juba ist mit 1,3 Millionen Einwohnern die größte Stadt innerhalb Südsudans und eine der am schnellsten wachsenden Städte weltweit. Stephen Kovats berichtet von einem „Juba-Boom“ und möchte diesen nutzen, um gleich von Beginn an die Weichen für Transparenz und Bürgerbeteiligung zu stellen. In den kommenden Monaten sind Gespräche mit Vertretern von Zivilgesellschaft und Regierung in Juba geplant. Da es im Südsudan eine Analphabetenquote von über 70% bei den über 15jährigen gibt, sollen auch Wege gefunden werden, um der Bevölkerung die Strukturen von Regierung und Behörden näher zu bringen und somit eine Interaktion zu ermöglichen.
Das größte Problem sieht Stephen Kovats darin, dass viele Behörden Angst haben, Informationen preiszugeben und zu kooperieren. Diejenigen, die dies als Chance für einen offenen, weniger für Korruption anfälligen Südsudan sehen, seien klar in der Minderheit.
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: OpenOil: Projekt für mehr Transparenz in der Öl-Industrie
: OpenOil: Projekt für mehr Transparenz in der Öl-Industrie Im Rahmen des Summit of Newthinking stellte Zara Rahman das Projekt „OpenOil“ vor. Obwohl es äußerst wünschenswert sei, erneuerbare Energien zu fördern, beleuchtet OpenOil die derzeitige Öl-Industrie. Ziel ist es, Ölverträge transparenter zu machen und letztendlich die Bevölkerungen von Öl exportierenden Staaten stärker an den Profiten zu beteiligen.
OpenOil erstellt unter anderem „Wiki Guides“ für Öl-Staaten in Englisch und der jeweiligen Nationalsprache, darin werden Verträge, Vermögenswerte, Ausgaben, politische und geopolitische Daten gesammelt. Um solche Öl-Verträge lesen zu können, wurde nun das Buch „Oil Contracts- how to read and understand them“ unter Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Es ist ein Book Sprint, das heißt, eine Gruppe von Experten war circa eine Woche lang zusammen und hat in dieser Zeit das komplette Buch geschrieben. Es soll eine Alternative zu schwer verständlichen Rechtstexten darstellen.
Zukünftig will OpenOil auch Workshops für Zivilbevölkerung, Politiker und Medien anbieten. Mehr Projekte finden sich auf der Homepage.
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: Fair Phone: Projekt für ein fair und transparent hergestelltes Smartphone
: Fair Phone: Projekt für ein fair und transparent hergestelltes Smartphone Miquel Ballester Salva stellte in einem der ersten Vorträge des Summit of Newthinking das Projekt „Fairphone“ vor. Die niederländische „Waag Society“ startete dieses Projekt, vorerst, um auf die Herstellung von Handys aufmerksam zu machen, auf die Lage in denjenigen Ländern, aus denen die Rohstoffe kommen, aber auch derjenigen, in denen produziert wird. Miquel Ballester Salva stellte die Frage in den Raum, wieso die Hersteller eigentlich so wenig transparent bezüglich der Produktion sind: Sollten sie nicht vielmehr stolz darauf sein können? Auf Fragen nach bestimmten Produktionsschritten erhalte er jedoch Antworten wie „Das ist zu kompliziert“, „Sie würden das nicht verstehen“ oder „Wir wissen es nicht“.
Aktuell herrsche vor allem „Electronic Anorexia“ vor – alles muss kleiner, dünner, besser, einfacher werden. Miquel schlägt eine andere Richtung vor: Technologie solle auch genutzt werden, um gesellschaftliche Probleme zu lösen. Menschen, die Smartphones kaufen, von denen sie nicht wissen, wie sie hergestellt wurden, fühlen sich nicht verantwortlich für die negativen Konsequenzen dieser Herstellung. Ein „faires“ Smartphone, das bewusst transparent hergestellt wird und in Kooperation mit den die Ressourcen liefernden Ländern (u.a. DR Kongo ) wird somit zur politischen Aussage.
Nächstes Jahr soll das erste faire Smartphone erscheinen und weniger als 300 Euro kosten. Mehr Informationen gibt es bei Fairphone.com.
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: #cc10: Party am 8. Dezember und T‑Shirt-Contest
: #cc10: Party am 8. Dezember und T‑Shirt-Contest Das Lieblings-T-Shirt in allen Ehren, aber es gibt kaum etwas langweiligeres als immer dieselben Sprüche auf Vorder- bzw Rückseite der Mitmenschen zu lesen. Creative Commons mit seinem Merchandise macht da keine Ausnahme. Darum ruft Creative Commons Deutschland anlässlich des 10. Geburtstags von CC, für den wir am 8.12.2012 eine Party in Berlin planen (alle Events weltweit übrigens im CC-Wiki) den großen
#cc10-T-Shirt-Contest
aus. Wenn Ihr etwas Ahnung von Design habt und schon immer Creative Commons unterstützen wolltet, ist das jetzt Eure Chance. Nun hat Creative Commons Deutschland nie viel Spenden erhalten, weil in der Regel direkt in die USA gespendet wird. Wir können also leider keinen finanziellen Gewinn ausschreiben, haben uns aber was anderes überlegt: Zu gewinnen gibt es neben der Nennung des eigenen Namens auf wahrscheinlich weltweit getragener Baumwolle zehn T‑Shirts für Platz 1, fünf Stück für Platz 2 (natürlich mit dem jeweils eigenen Entwurf drauf) und für Platz 3 zusätzlich zum T‑Shirt ein exklusives #cc10-Mixtape (zum Abspielen wird ein Kassettendeck o.ä. benötigt). Die Jury besteht aus dem erweiterten CC DE Affiliate Team (Das sind u.a. Markus und ich).
Teilnahmebedingungen sind:
1. Der Entwurf muss bis einschließlich 30. November gemailt sein an public BEI creativecommons.de, notfalls reicht bei großen Dateien ein Link zu einem Filehoster,
2. die Datei muss eine ausreichende Auflösung für T‑Shirt-Druck haben und
3. unter CC-BY 3.0 de lizenziert sein.
Natürlich sollte Motiv/Spruch auch möglichst etwas mit CC zu tun haben. Die Verwendung des CC-Logos (Hier als Druckvorlage zu finden), das als Marke geschützt ist, ist für den Contest ausdrücklich zugelassen.
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: Fortschritt durch Peer-to-Peer Politik
: Fortschritt durch Peer-to-Peer Politik Das „MIT Center for Civic Media“ veranstalteten am Montag in den USA eine gut besetzte Podiumsdiskussion zum Thema „Peer to Peer Politics: Moving beyond left and right“. Unter der Moderation von Aaron Naparstek disktuierten Steven Johnson, Larry Lessig, Susan Crawford und Yochai Benkler darüber, ob der Erfolg von „peer-networked movements“ als politische Ideologie aufgefasst werden kann. Somit könnte die Energie von Projekten wie Wikipedia, Linux, Kiva und Kickstarter gebündelt werden und eine fortschrittliche Bewegung entstehen. Es gab zwar einen Livestream, Aufnahmen sind aber nicht zu finden.
Matt Stempeck hat jedoch einen sehr ausführlichen Artikel verfasst, ebenso wie Ethan Zuckermann:That peer networks and peer progressivism works best at local scales may be a feature, not a bug. The massive overfocus on national politics, and particularly on presidential elections, is one of the most dangerous features of American politics. If local politics is fixable, perhaps local politics becomes more interesting and engaging, and perhaps there’s a path from reform at local scales to coalition-building and cooperation at national and global scale.
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: #29c3: Vorverkauf für Chaos Communication Congress ist gestartet
: #29c3: Vorverkauf für Chaos Communication Congress ist gestartet Heute ist der Vorverkauf für den 29. Chaos Communication Congress gestartet. Der #29c3 findet vom 27. bis 30. Dezember in Hamburg statt und wird vom Chaos Computer Club organisiert. Das Motto ist „Not my department“ und thematisiert Verantwortung für Forschung und Technik:
Der diesjährige Congress steht unter dem Motto “Not my department” und wird sich mit den Konsequenzen nicht nur des eigenen Forschungsdrangs auseinandersetzen – von Überwachungssystemen, Drohnen- und Schwarmintelligenzsteuerung bis zu Biohacking. Gleichzeitig geht es um das Streben der Hackerszene danach, Technologien und gesellschaftliche Abläufe zu erforschen und neu zusammenzusetzen, die auf den ersten Blick auch in die Kategorie “not our department” fallen.
Da der Congress nach Hamburg zieht und die Durchführung für den Chaos Computer Club deutlich teurer wird als in den Vorjahren in Berlin, gibt es ein freiwillig gestaffeltes Ticket-System. Ein nicht-kostendeckendes Standard-Ticket kostet 80 Euro, es wird aber gerne gesehen, wenn stattdessen Unterstützer-Tickets für 100 oder 120 Euro gekauft werden, um die Veranstaltung zu refinanzieren. Wer seine Firma bezahlen lässt, kann gerne auch zum Business-Ticket für 350 Euro greifen. Positiver Nebeneffekt des Umzuges: Die Tickets sind erstmal nicht begrenzt.
Der Fahrplan mit dem Programm wird wohl Ende des Monats veröffentlicht. Von mir scheinen zwei Vorträge angenommen worden zu sein.
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: Dienstag: Netzpolitischer Abend der DigiGes in der c‑base
: Dienstag: Netzpolitischer Abend der DigiGes in der c‑base Am kommenden Dienstag, den 6.11. gibt es wieder einen netzpolitischen Abend des Digitale Gesellschaft e.V. in der c‑base in Berlin. Geplant ist ebenfalls ein Livestream der Vorträge, Videos wird es im Anschluss auch wieder online zu sehen geben. Und das sind voraussichtlich die Kurzvorträge und Themen des Abends:
- Julia Kloiber über StadtLandCode und andere OpenData-Wettbewerbe
- N.N. von Reporter ohne Grenzen über Exportkontrollen für Zensur- und Überwachungstechnologie
- Andre Meister über Deep-Packet-Inspection und Internetzensur in Russland
- Jan Schallaboeck über die Do not Track – Initiative
Die c‑base findet sich in der Rungestr. 20 nahe S-/U‑Bahnhof Jannowitzbrücke. Die Türen sind ab 19 Uhr geöffnet und ein Beginn der Veranstaltung und Stream ist für 20 Uhr, spätestens aber 20:15 Uhr geplant. Anschließend gibt es Gelegenheit zum Reden und Bier trinken.
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: Open Strategies: Der erste summit of newthinking
: Open Strategies: Der erste summit of newthinking Am 15. und 16. November findet der summit of newthinking #son12 zum Thema „Open Strategies“ statt. newthinking, das Unternehmen hinter netzpolitik.org, lädt dazu ein, die Prinzipien von Open Source weiterzudenken und die Anwendung von offenen Strategien auf verschiedene Bereiche zu diskutieren.
Fünf thematische Tracks werden dabei von zahlreichen Speakern abgedeckt:
Open Innovation, Open Reality, Open Business, Open Data und ein flexibler Open Track.Der Fahrplan mit allen Vorträgen und Workshops findet sich hier. Tickets sind noch erhältlich.
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: Open Access: Alle wollen es, wenige tun etwas dafür, und es braucht viel Zeit.
: Open Access: Alle wollen es, wenige tun etwas dafür, und es braucht viel Zeit. Im Rahmen der von SPARC organisierten Open Access Week wurde gestern Abend in der Universitätsbibliothek der HU über „Open Science – Chancen und Herausforderungen der digitalen Wissenschaft“ diskutiert. Das Ergebnis: Eigentlich sprechen sich alle für öffentlich zugängliches Wissen aus, jedoch tun nur sehr wenige selbst etwas dafür (obwohl sie könnten), und es braucht eine Menge Zeit.
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: Netzpolitik ist Gesellschaftspolitik: Netzpolitischer Kongress der grünen Bundestagsfraktion
: Netzpolitik ist Gesellschaftspolitik: Netzpolitischer Kongress der grünen Bundestagsfraktion
Am 20. Oktober findet der zweite Netzpolitische Kongress der Grünen Bundestagsfraktion im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages statt. Unter dem Motto „Ein Gesellschaftsvertrag für das digitale Zeitalter“ soll einen Tag lang thematisiert werden, welche Aufgaben der Staat im digitalen Zeitaltern übernehmen muss und wie Netzpolitik die Gesamtgesellschaft beeinflussen kann und sollte. Im Programm finden sich u.a. Prof. Lawrence Lessig, der zu „Only the Net can save us, and save us it must“ sprechen wird, oder Ben Scott, dessen Keynote „Digital Disruption – Building a progressive Policy Agenda for the Internet“ lautet.
Anmelden kann man sich noch bis zum 17. Oktober hier.
Weitere Informationen zur Verantstaltung sowie das vollständige Programm finden sich hier.




