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#cc10: Glückwünsche, Parties, Mixtapes … und Torte!

Noch zwei Tage, dann startet die Geburtstagswoche zur Feier von 10 Jahren Creative Commons. Die entsprechende Seite im CC-Wiki listet bereits 23 Events in so ziemlich allen Teilen der Welt. Unsere durch Wikimedia Deutschland unterstützte CC10-Party in Berlin steigt am kommenden Samstag im @hausungarn (Ex-HBC) in der Karl-Liebknecht-Str. 9, vorher ab 20 Uhr erzählen einige Protagonisten aus dem deutschen CC-Umfeld vom Stand der Dinge und wie es dazu kam (vorläufiges Programm im CC DE Blog). Am 14.12. wird dann auch in München #cc10 gefeiert, siehe Ankündigung.


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CC10 Berlin Flyer - Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0 US, based on "berlino" by luiginter@flickr.com

Zusätzlich soll ein Video mit weltweiten Glückwünschen entstehen. CC Headquarters ruft darum dazu auf, kurze Clips mit „Happy Birthday CC“ oder dem Äquivalent in der jeweiligen Landessprache zu machen und bis 10.12. in die CC10 Flickr group unter http://www.flickr.com/groups/2138128@N21/ hochzuladen oder per Mail an Eric Steuer (eric at creativecommons punkt org) zu schicken. Die Videos sollten möglichst hohe Auflösung haben, aber auch Handyvideos sind natürlich willkommen. Es wäre schön, wenn auch was auf Deutsch/Hessisch/Sorbisch oder sonstigen hierzulande gesprochenen Sprachen dabei wäre.

Am 12.12. erscheint dann aller Voraussicht nach das „#cc10 Mixtape“, eine Compilation von CC-lizenzierten Musiktiteln, die von den europäischen CC-Länderprojekten gemeinsam ausgewählt wurde. Ein Preview gibt es dazu bereits am Samstag bei unserer Party.

Bleibt Blieb nur noch eine Frage: Wird es auch eine Geburtstagstorte geben? Wir haben ein bescheidenes Budget dafür (spenden kann man CC Deutschland übrigens auch, wir sind finanziell völlig unabhängig), suchen aber noch Ausführende für den Torten-Plan. Gedacht war an entweder an 10 kleinere oder eine große Torte, die bis Samstag abend fertig sein müsste. Zur Inspiration Vorfreude gibt es hier ein Foto von unserer Torte zum 5. Geburtstag, aufgenommen in der c-base.

Update: Wir haben Tortenausführende gefunden!

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5 Kommentare
  1. Mit creative commons ist doch alles möglich, was hier immer gefordert wird: Freue Verbreitung, kostenlose Nutzung, Kollaboration usw usf.

    Finanzieren können sich die Urheber auch heute schon über Crowdfunding, Spenden, Liveauftritte oder Taxi fahren.

    Interessante Kultur wird aber doch lieber mit anderen Lizenzmodellen produziert, und das holen sich die ganzen Lausauger dann umsonst, ohne das beim Künstler was ankommt. Vielleicht ist es langsam Zeit, sich einzugestehen, das die freien Lizenzmodelle nicht funktionieren um professionel Kulturgüter herzustellen.

    1. Die CCPL ist nicht und war nie primär als Lizenz für die Kulturwirtschaft gedacht, sondern als Werkzeug für Leute, die aus welchem Grund auch immer kein „Alle Rechte vorbehalten“ wollen oder gebrauchen können.

      Das mit der interessanten Kultur stimmt nur noch dann (großenteils), wenn man interessant mit Mainstream gleichsetzt. Setzt man es mit Hochkultur, E-Musik oder anderen vermeintlichen Qualitätsmarkern gleich, wird das meiste Interessante mit Steuermitteln subventioniert.

  2. Bei creative commons ist wohl nicht genau geklärt, ob die c’s groß oder klein geschrieben gehören, aber die c-base wird immer und unter allen Umständen klein geschrieben! Herzlichen Glückwunsch cc- freie Lizenzen finde ich gut und wichtig. Danke J.Weitzmann für Deine Artikel und bitte schreibe c-base demnächst klein. :-D

    1. Zwar werden nach meiner journalistischen Schule Bezeichnungen in Fließtexten stets groß geschrieben, z.B. auch Facebook statt facebook, und sogar die Wikipedia nimmt das große „C“ in der URL des Artikels über Berlins liebste Raumstation, aber so pingelig will ich mal nicht sein und habs im Text oben geändert :)

      Bei Creative Commons verhält es sich i.Ü. ähnlich: In grafischen Formen und in Hashtags wird es klein geschrieben, wenn darüber in Fließtexten berichtet wird dagegen mit Großbuchstaben am Wortanfang.

      1. Ok, aber eingedeutschte Pluralformen bildet man dann doch eher mit „y“. Oder macht „Party“ da eine Ausnahme?

        (Aber auch von mir nochmal ein „Danke“ für den Artikel. ;D)

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