29c3

Morgen startet in Hamburg der 29. Chaos Communication Congress. Das Programm in diesem Jahr ist etwas netzpolitischer als in den Vorjahren und alle drei großen Vortragsräume werden gestreamt (und sind hinterher als Video verfügbar). Hier gibts Infos zu den Streams.

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Unser Blog ist mit drei Talks am Programm beteiligt. Kirsten Fiedler diskutiert am 27.12. um 17:15 Uhr in Saal 1 über „The Grand EU Data Protection Reform – A latest battle report by some key actors from Brussels„. Parallel dazu sprechen Linus Neumann und ich in Saal 6 über „Netzaktivsten! Ist das alles, was wir drauf haben? Eine subjektive Bestandsaufnahme“ und am 29.12. erklären Kirsten Fiedler und ich um 16:00 in Saal 4 die „Privatisierung der Rechtsdurchsetzung – Von ACTA, IPRED und Freunden“ am Beispiel der Urheberrechtsdurchsetzung.

Wir werden morgen auf dem Hinweg noch den Kofferraum voll mit gedruckten Ausgaben von unserem „Jahrbuch Netzpolitik 2012“ packen (Das gibts jetzt auch bei Google-Play und iTunes zu erwerben) und die vor Ort gegen eine Spende tauschen. Wo genau das sein wird, wissen wir noch nicht genau. Vielleicht direkt im Anschluss an unsere Talks. Vielleicht stellen wir uns auch in einer Pause mal irgendwohin mit den Büchern und twittern den Ort und Zeitpunkt.

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16 Kommentare
    1. Man will hier ja immer nicht so negativ schreiben, aber ich habe das Gefühl, dass niemand mehr hingeht — außer die, die besser … und das beeinflusst auch wieder die Auswahl der Vorträge …
      Naja, ist lange her. Zeiten ändern sich und es gibt ja auch wieder ein, zwei neue Generationen …

      Es gibt ja zudem auch eine eher technisch orientierte Veranstaltung und, man mag es kaum glauben, im Netz kann man auch noch teilweise Sachen veröffentlichen … ;)

      Mir wird der CCC Kongress politisch wobei es mehr um „Leute“ als um die Ideen dahinter geht … (s. die WL-OpenLeaks Debatte)

      1. Welche Veranstaltung ist denn die „eher technisch orientierte“, wenn nicht der Kongress?

        Ich habe überhaupt kein Problem mit Politik, denn ich war schon immer ein politisch interessierter Mensch. Die Reputation des CCC entstand aber bisher halt schon daraus, dass man technische Kompetenz hat und nicht nur politische Ambitionen. Der ein oder andere coole Hack ist da halt quasi ein Muss zur Aufrechterhaltung er Kompetenz.

        BTW, Harald Welte bläst ins selbe Horn:
        http://laforge.gnumonks.org/weblog/2012/12/18/

        Sven

      2. Naja, runtermachen geht ja leider immer schnell. :) Ich werde warten bis alles schön geschnitten als torrent vorliegt und dann werde ich mir einige Vorträge in Ruhe ansehen. Aber selbst beim Überfliegen der Vorträge reizt mich nichts worauf ich eigentlich „warte“. Wenn ich lange über alle Tage suche finde ich 4-5 Vorträge, die meisten davon in Englisch.

        Die Vermischung von „Hackern“ mit Journalisten in Vorträgen finde ich nicht sonderlich sinnvoll. Die Zeit und der Deutschlandfunk sind Medien die über etwas berichten sollen … der DLF macht es ja auch halbwegs richtig, bei der Zeit habe ich die Übersicht verloren, wer da jetzt privat kommt und wer da Bücher schreibt … bei den Grünen auch …

        Die wäre übrigens genauso wenn der 29c3 ein Kongress über die Ökologie der Weltmeere wäre — möchte ich einen Vortrag was wer wie gefunden hat? Oder lieber ein Krisenszenario ausgemalt bekommen? Wenn ich die Fakten kennen, bin ich beim Ausmalen der Risiken eigentlich gut genug, mich interessiert das Zusammenspiel und was wo einen Spalt, eine Lücke hat die man kreativ für ein „Versuchsdesign“ Nutzen kann.

        Die anderen Dinge sind aus aufklärerischer Sicht durchaus lobenswert, vergessen aber oftmals die Technik vor lauter Gesellschaftsbetrachtung. Aber Soziologenkongresse sind bestimmt auch nett …

  1. Ja, nun geht’s. Super Vortrag zu „Frag den Staat“. Würde jetzt gerene das Radiointerview vom DLF hören (Sall 17). Gibt’s das irgendwo zu hören? Auf DLF find‘ ich nix.

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