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OpenOil: Projekt für mehr Transparenz in der Öl-Industrie

Im Rahmen des Summit of Newthinking stellte Zara Rahman das Projekt „OpenOil“ vor. Obwohl es äußerst wünschenswert sei, erneuerbare Energien zu fördern, beleuchtet OpenOil die derzeitige Öl-Industrie. Ziel ist es, Ölverträge transparenter zu machen und letztendlich die Bevölkerungen von Öl exportierenden Staaten stärker an den Profiten zu beteiligen.


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OpenOil erstellt unter anderem „Wiki Guides“ für Öl-Staaten in Englisch und der jeweiligen Nationalsprache, darin werden Verträge, Vermögenswerte, Ausgaben, politische und geopolitische Daten gesammelt. Um solche Öl-Verträge lesen zu können, wurde nun das Buch „Oil Contracts- how to read and understand them“ unter Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Es ist ein Book Sprint, das heißt, eine Gruppe von Experten war circa eine Woche lang zusammen und hat in dieser Zeit das komplette Buch geschrieben. Es soll eine Alternative zu schwer verständlichen Rechtstexten darstellen.

Zukünftig will OpenOil auch Workshops für Zivilbevölkerung, Politiker und Medien anbieten. Mehr Projekte finden sich auf der Homepage.

4 Kommentare
  1. Die ÖL Industrie sollte verstaatlicht werden. Die Bodenschätze solten den Bewohnern des Landes gehören auf dem sie gefunden werden. Die Gewinne können dann z.B. als kleines Grundeinkommen ausgezahlt werden (In Kanada und Mongolei wird das teilweise bereits so praktiziert).

  2. Das ist zwar auch ein gutes Ziel, aber ich hätte gedacht, dass sich „OpenOil“ auf die Offenlegung bzw. unabhängige Kontrolle der Reichweite von Erdöllagerstätten bezieht. Damit wir als Menschheit ein realistisches Bild über die uns noch zur Verfügung stehenden Ressourcen bekommen. Auch ein „OilLeaks“ (der informationellen Art) wäre in diesem Zusammenhang zu begrüßen.

  3. ROFL !!! Jetzt wo die lukrativen Ölquellen leer sind und die nächstliegenden Reserven in dem Kommunen liegen, unter den Häusern, kommt die Offensive mit Schmeicheleien.

    Ich könnt Kotzen. Das ist ein so widerlich geldgeiles Pack.

    Da Bedarf es dringend Öffentlichkeitsarbeit um etwas gegen diesen Raubzug zu unternehmen. Ist doch offensichtlich worauf das abzielt.
    Fossile Energien fördern in und unter Wohngebieten.

    Kommt man von der Arbeit nach Haus und dort ist Krater, heißt es: „Das Risiko war Ihnen doch bewusst, da muss die Gemeinschaft nun haften“

    Erdölförderung verpesten schon ein Leben lang die Umwelt. Nur weil die Auswirkungen in Deutschland, an Land nicht so offensichtlich sind, fahren hier alle wie die Deppen mit dem Gewicht von SUVs und Fahrzeuge mit CW Wert einer Einbauküche herum. In den alten Häusern aus den 50ern bis 80ern wird Gas und Öl zum Fenster hinaus verheizt. Nicht von den HartzIV Beziehern. Von den Vermietern! Die haben nur Gewinne abgeschöpft und jegliche sinnvolle Sanierung verpennten. Die große Keule kommt dann jetzt: „Kein günstiger Wohnraum mehr“

    Die sollen sich ihre Schleimtransparenz Offensive hin schieben wo die Sonne nie scheint. Schmutzige kleine Körperöffnungen sind das. Hätte ich eine Forke, ich würde sie fortjagen. Isolierung und Winddichtigkeit wurde selbst in Tim Taylors Heimwerkercommedy in den frühen 90ern präsentiert.

    Aber es muss scheinbar erst weh tun, bevor sich etwas ändert.

    Mit erbosten Grüßen,
    yt

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