Im Rahmen des Summit of Newthinking stellte Zara Rahman das Projekt „OpenOil“ vor. Obwohl es äußerst wünschenswert sei, erneuerbare Energien zu fördern, beleuchtet OpenOil die derzeitige Öl-Industrie. Ziel ist es, Ölverträge transparenter zu machen und letztendlich die Bevölkerungen von Öl exportierenden Staaten stärker an den Profiten zu beteiligen.
OpenOil erstellt unter anderem „Wiki Guides“ für Öl-Staaten in Englisch und der jeweiligen Nationalsprache, darin werden Verträge, Vermögenswerte, Ausgaben, politische und geopolitische Daten gesammelt. Um solche Öl-Verträge lesen zu können, wurde nun das Buch „Oil Contracts- how to read and understand them“ unter Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Es ist ein Book Sprint, das heißt, eine Gruppe von Experten war circa eine Woche lang zusammen und hat in dieser Zeit das komplette Buch geschrieben. Es soll eine Alternative zu schwer verständlichen Rechtstexten darstellen.
Zukünftig will OpenOil auch Workshops für Zivilbevölkerung, Politiker und Medien anbieten. Mehr Projekte finden sich auf der Homepage.

