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  • : Beta-Fahrplan für re:publica’14 ist online
    Beta-Fahrplan für re:publica’14 ist online

    rp14_banner_160x125_11Vom 6. – 8. Mai findet in der Station in Berlin unsere achte re:publica mit dem Untertitel „Into the wild“ statt. Immer mehr Sessions finden sich bereits in einer unsortierten Reihenfolge auf der Webseite und seit heute gibt es auch eine Beta-Version für den Fahrplan. Da sind noch Lücken drin, weil noch Texte der Sprecherinnen und Sprecher fehlen, aber auf unserer Wand nebenan ist seit Wochen fast alles schon fest verplant und letzte weiße Flächen werden belegt.

    Eine von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderte Subkonferenz wird sich mit „Überwachtes Netz“ und den Enthüllungen von Edward Snowden beschäftigen. Ein kleiner Teil dieser Sessions wird bereits hier vorgestellt.

    Ermäßigte Tickets gibts noch zum Preis von 90 Euro, reguläre Tickets zum Preis von 180 Euro – zumindest solange der Vorrat reicht. Wer nichts zahlen möchte kann sich noch als Helfer/in melden und für eine Schicht kostenfrei reinkommen.

    15. April 2014 1
  • : Ab 17:45 Uhr: Stream der Big-Brother-Awards-Verleihung
    Ab 17:45 Uhr: Stream der Big-Brother-Awards-Verleihung

    In Bielefeld werden heute Abend die 14. deutschen Big-Brother-Awards verliehen. Wir verkünden die Gewinner nach 18 Uhr. Wer live übers Netz bei der Verkündung dabei sein will, kann aber 17:45 den Stream anschauen, den wir auch bei uns eingebunden haben (und wo vorher nichts zu sehen ist).

    Hier klicken, um den Inhalt von www.bigbrotherawards.de anzuzeigen.

    Es gibt auch zwei Audio-Streams für MP3 und OGG.

    11. April 2014 2
  • : Morgen in Berlin: Digiges-Abend zu ICANN, Chelsea Manning und 100 Tage Bundesregierung
    Morgen in Berlin: Digiges-Abend zu ICANN, Chelsea Manning und 100 Tage Bundesregierung

    Morgen findet der 23. Netzpolitischen Abend des Digitale Gesellschaft e.V. in der c‑base in Berlin statt. Und das sind die Themen:

    - Dr. Jeanette Hofmann fragt “Wer regiert das Internet? ICANN und die Multistakeholder-Debatte”
    – Hauke Gierow (Reporter ohne Grenzen) & Alexa O’Brien (Journalistin) präsentieren den Bericht “Feinde des Internets” sowie Hintergründe zum Prozess gegen Chelsea Manning.
    – Tamara Anthony stellt das “Journalism Cooperation Network” hostwriter.org vor.
    – Anna Biselli (Netzpolitik.org) zieht die Bilanz “100 Tage Bundesregierung”

    Einlass ist wie immer um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr, der Eintritt ist frei und einen Stream findet man unter http://c‑base.org.

    31. März 2014
  • : 5. April in Berlin: Ausser Reichweite – Barcamp gegen Überwachung
    5. April in Berlin: Ausser Reichweite – Barcamp gegen Überwachung

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    Was ist zu tun gegen die völlige digitale Überwachung, die Edward Snowden offenbart hat? Ausgerechnet „von unten“ kommt dazu wenig. Ich wage die These: Momentan warten Presse und institutionalisierte Politik durch Berichterstattung und Untersuchungsauschüsse mit mehr sichtbaren Antworten auf als die „Zivilgesellschaft“. So geht es nicht weiter, denn Artikel und Ausschüsse werden so schnell nichts ändern. Im Gegenteil: Die politischen Signale, die von ihnen ausgehen, verebbben, noch bevor sich etwas getan hat.

    Aus diesem Grund lädt ein Zusammenschluss von Einzelpersonen am 5. April zum Barcamp „Ausser Reichweite“. Die Veranstaltung wird unabhängig von bestehenden Gruppen organisiert. Durch das offene Format sollen verschiedene Leute und Gruppen zusammenfinden. Ziel ist es, Bündnisse zu formen und konkrete Aktionen gegen Überwachung auf die Beine zu stellen: „Kein Gezeter, kein Bullshit, keine Flügelkämpfe. Was tun.

    Das Barcamp wird von 11–19 Uhr (Einlass ab 10 Uhr) in den Räumen von Wikimedia Deutschland am Tempelhofer Ufer 23/24 in Berlin stattfinden. Die Veranstalter/innen bitten vor Ort um einen Unkostenbeitrag von 5 Euro für Material und Verpflegung. Zur besseren Planung wird um Voranmeldung auf der Website gebeten. Der Hashtag zur Veranstaltung lautet #wastun.

    25. März 2014 10
  • : Freie Musik: PUBLIC AFFAIRS Festival in Berlin
    Freie Musik: PUBLIC AFFAIRS Festival in Berlin

    public-affair-sampler-800-580x587Kommende Woche Samstag, den 29.3.2014, findet in Berlin das erste PUBLIC AFFAIRS Festival statt:

    “PUBLIC AFFAIRS” lautet der Titel des Festivals, das am 29.03. im Friedrichshainer Badehaus Szimpla Musiksalon zum ersten Mal stattfindet. Dieser Abend steht im Zeichen kulturellen Wandels. Das Programm lädt ein, den Denkbewegungen innovativer Musiker_innen zu folgen, die sich primär über das Internet aufstellen und zusammenschließen. Allen Bands und Djs an dem Abend ist eins gemein, sie begreifen sich als von den Regeln des Marktes unabhängig und bringen eine Menge Originalität und Querdenken mit. Das musikalische Line-up des Abends bieten erstklassige Künstler_innen wie TAPETE (Hip Hop), ROBIN AM (Alternative) LEASH (Indie), die Gastgeberin selbst: ZOE.LEELA (ElectroPop) sowie die DJs der Kreuzberger Blogrebellen. Neben den Live-Acts dürfen sich die Besucher auf kurze, informative und unterhaltsame Teile („Infotainment“) seitens der CULTURAL COMMONS COLLECTING SOCIETY (kurz C3S) freuen, der neuen Verwertungsgesellschaft für musikalische Urheber_innen in Gründung.

    Bereits jetzt gibt es bei den Blogrebellen ein Interview mit John Weitzmann zur Nutzung von Creative Commons Lizenzen:
    Creative Commons richtig nutzen.

    Die Blogrebellen haben dafür einen Sampler mit freier Musik zusammengestellt, der hier heruntergeladen werden kann.

    22. März 2014 2
  • : Nächsten Mittwoch in Berlin: Musikblogs vs Hacktivism
    Nächsten Mittwoch in Berlin: Musikblogs vs Hacktivism

    Nächste Woche Mittwoch kann man sich in Berlin wieder bei zwei parallel stattfindenden Diskussionen aufteilen, die thematisch zu diesem Blog passen. Der Music Pool Berlin diskutiert in der Paloma Bar über Bloggen & Musik, u.a. mit Barbara Hallama (Barbnerdy) und Henning Lahmann (No Fear of Pop).

    Unter anderem werden wir uns darüber unterhalten, wie Blogs mit Artists zusammenarbeiten und wie sie mit ihrer jeweiligen Community und internationalen Medien und Musikbusiness-Akteuren vernetzt agieren. Ein weiteres relevantes Thema, das wir an dem Abend besprechen wollen ist, wie und warum man als Musikschaffender sein eigenes Blog starten und eine Community um die eigene Nische herum aufbauen sollte.

    Und der Digitale Salon des HIIG lädt zu einer Diskussion über „Hacktivism. Von Punk zu Pop?“ ein. Gäste sind Rop Gonggrijp, Daniel Hammer, Constanze Kurz und Caspar C. Mierau.

    Punk’s not dead? Es lebe der Pop. Hackathons und Cryptoparties sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Allein der Begriff ‘Party’ spricht dafür, dass die Hacker-Szene dunkle Kellerlöcher gegen Diskokugeln und Beats eintauscht. Im Digitalen Salon am 26. März 2014 um 19.00 Uhr beleuchten wir mit unseren Gästen die Entwicklung des Hackens. Was früher einer kleinen digitalen Elite vorbehalten war, findet heute dank Hackertools und Hackdays auf jedem zweiten Laptop statt. Aber folgt diese Masse einer Hacker-Ethik, nutzt sie Code-Zeile für den digitalen Protest oder ist Hacken nur noch ein leerer Begriff der digitalen Popkultur?

    19. März 2014
  • : Kleiner CfP für OpenScience auf der re:publica’14
    Kleiner CfP für OpenScience auf der re:publica’14

    rp14_banner_300x250_2Im Rahmen der kommenden re:publica gibt es einen eigenen kleinen Schwerpunkt auf OpenScience in Kooperation mit dem Wissenschaftsjahr des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): Das Science Lab @ re:publica. Für die kleine Subkonferenz gibt es einen Extra – Call for Papers bis zum 27.März. Der reguläre CfP für die re:publica ist längst beendet und fertig ausgewertet. Eine erste Programmversion erscheint demnächst.

    Zur Orientierung einige Leitfragen für das Science Lab @ re:publica, die mit dem Programm beantwortet werden möchten:

    • Wie kann Wissenschaft sich erklären und in die Öffentlichkeit kommunizieren – und was ist mit der Kommunikation in die andere Richtung?
    14. März 2014
  • : 2. Open Knowledge Festival im Juli in Berlin
    2. Open Knowledge Festival im Juli in Berlin

    okfest-2014-logo1Vom 15. – 17. Juli findet in Berlin das 2. Open Knowldge Festival statt. Das OKFestival 2014 soll das größte Open Data und Open Knowledge Event werden, das es jemals gab, denn gleichzeitig wird auch der 10-jährige Geburtstag der Open Knowledge Foundation gefeiert. Das Programm 2014 wird von einer Theorie der Veränderungen durchzogen sein: “Theory of Change” dient als thematischer Aufschlag und bietet den Teilnehmenden des Festivals die ideale Gelegenheit Treffen zu organisieren, einen gemeinsamen Fahrplan zu entwickeln und nächste Schritte zu planen. Denn es geht um das Verständnis, dass Wissen, Tools und die Gesellschaft einen Wandel antreiben können.

    Bis zum 16. März läuft noch der Call for Papers. Earlybird-Tickets gibt es noch zum Preis von 120 Euro, Studenten zahlen 100 Euro.

    Disclosure: newthinking produziert das OKFestival 2014 als Partner.

    10. März 2014 1
  • : re:publica’14: Freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht!
    re:publica’14: Freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht!

    rp14_banner_160x125_1Vom 6. – 8. Mai findet die kommenden re:publica’14 unter dem Motto „Into the wild“ in der Station in Berlin statt. Da alle Early-Bird-Ticket seit langem ausverkauft sind, gibt es normale Tickets gibt es zum Preis von 180 Euro, bzw. ermäßigte Tickets für Studenten zum Preis von 90 Euro. Falls das immer noch zuviel ist, gibt es wie in den vergangenen Jahren die Möglichkeit für Helferinnen und Helfer, kostenfrei zur re:publica zu kommen. Dazu wurde jetzt ein Formular online gestellt, wo man sich eintragen kann.

    3. März 2014
  • : Montag in Lüneburg: Harry Halpin (W3C/MIT) über „Kollektive Intelligenz und das Web“
    Montag in Lüneburg: Harry Halpin (W3C/MIT) über „Kollektive Intelligenz und das Web“

    Am Montag, den 17.2. ist Harry Halpin vom W3C/MIT in Lüneburg und spricht dort über „Kollektive Intelligenz und das Web“

    Das Internet und Web wurde von J.C.R. Licklider und Douglas Engelbart ursprünglich als eine ko-evolutionäre Plattform vorgestellt, die es den Menschen ermöglichen sollte, Probleme zu lösen, die sie allein mit ihren begrenzten biologischen kognitiven Ressourcen nicht lösen konnten. Zu einem Großteil wurde diese fast schon hegelianisch anmutende Vision eines universellen Informationsraumes als ein globales technisches System realisiert. Wie jedoch der NSA/GCHQ-Skandal zeigt, ist das Ergebnis weniger eine wissenschaftlich aufgeklärte kollektive Intelligenz, sondern vielmehr die Schaffung eines auf Massenüberwachung basierenden globalen Sicherheitsapparates.Die Zukunft dieses Kontrollapparates soll in ihren theologischen und strategischen Aspekten diskutiert und mit Alternativen wie Wikileaks kontrastiert werden.

    Dr. Harry Halpin war Mitglied des World Wide Web Consortiums, wo er mit dem Erfinder des Web Tim Berners-Lee zusammenarbeitete. Zur Zeit ist er Marie Curie-Gastwissenschaftler am Institut de recherche et d’innovation des Centre Pompidou in Paris sowie Postdoktorand am Massachusetts Institute of Technology.

    Der Vortrag ist in englischer Sprache.

    Harry Halpin, Collective Intelligence and the Web
    Montag, 17. Februar 2014
    Beginn 18 Uhr
    Raum C 5.326
    Leuphana Universität Lüneburg
    Scharnhorststrasse 1
    21335 Lüneburg

    11. Februar 2014 1
  • : Infoveranstaltung zu Sicherheitsarchitektur in Polen
    Infoveranstaltung zu Sicherheitsarchitektur in Polen

    Statt Valentinstag: Am Freitag, dem 14.2. findet in der Kinzigstraße 9, Berlin, um 19 Uhr eine Infoveranstaltung zu „Schnittstellen der Sicherheitsarchitektur“ in Polen statt. Anlass ist der 17. Europäische Polizeikongress, der nächste Woche in Berlin stattfinden wird. Dort werden die Schnittstellen der europaweiten Polizeizusammenarbeit den Schwerpunkt bilden, in der Ankündigung heißt es:

    Verbrechen kennt keine Grenzen, weder im nationalen, europäischen, globalen, politischen, rechtlichen oder technischen Sinne.

    Polen hat sich in Sachen Sicherheit und Überwachung zu einem „Musterschüler“ entwickelt und beteiligt sich an diversen EU-weiten Forschungsprogrammen. Karolina Szczepaniak von der polnischen Stiftung Panoptykon wird daher die Situation in ihrem Land beleuchten und Strategien gegen eine Ausuferung solcher Überwachungsmaßnahmen diskutieren.

    11. Februar 2014
  • : Cory Doctorows „Little Brother“ als Theaterfassung
    Cory Doctorows „Little Brother“ als Theaterfassung

    Cory Doctorow ist sicher Vielen hier bekannt, zum Beispiel als Co-Autor auf boingboing.net und Verfasser von Science-Fiction-Büchern. Eines dieser Bücher, „Little Brother“, wird nun als Theaterfassung zu sehen sein. Inszeniert von Josh Costello bringt ARGEKultur Salzburg im Februar und April das Stück auf die Bühne.

    In „Little Brother“, einem Jugendroman, der für Erwachsene jedoch gleichermaßen lesenswert ist, geht es um den Jugendlichen „Hacker“ Markus und seine Freunde, die durch einen Zufall in den Fokus von Terrorermittlungen geraten und vom Department of Homeland Security festgehalten, befragt und in Folge überwacht werden. Markus entscheidet sich, mit technischen Lösungen gegen diese Schickanierung seiner Freiheitsrechte vorzugehen, was einen ständigen Kampf mit dem DHS auslöst, der darin gipfelt, dass Markus unter Folter vernommen wird. [Spoiler entfernt]

    Das Thema ist brandaktuell und es wird spannend sein, wie die Materie auf der Bühne in Szene gesetzt werden kann. Deshalb sind wir auch ein bisschen traurig, dass Salzburg soweit weg ist. Aber wer wie wir nicht so weit im Süden wohnt, sollte trotzdem die Buchgrundlage lesen. Die gibt es nämlich, wie alle Werke von Doctorow, unter CC-Lizenz zum freien Download.

    29. Januar 2014 4
  • : Veranstaltungsempfehlung: Einbruch der Dunkelheit
    Veranstaltungsempfehlung: Einbruch der Dunkelheit

    einbruchderdunkelheit

    Am 25. und 26. Januar findet in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin die  Konferenz „Einbruch der Dunkelheit“ statt, bei der „Optionen,
 Strategien
 und
 Techniken
 der
 Selbstermächtigung 
in
 der
 digital
 vernetzten 
Gesellschaft“ besprochen werden sollen. Das Programm enthält viele interessante Vorträge, Gespräche und Panels, Lesungen, Filmvorführungen und Performances sowie Workshops. Ein paar Beispiele:

    • Digitale Wachsamkeit und das Recht auf Vergessen mit Johannes Masing, Anke Domscheit-Berg und Frank Rieger
    • Transparenz: Was können wir von Manning, Assange und Snowden lernen? mit Jacob Applebaum, Christoph Bieber und Micah L. Sifry
    • Aktivismus und Anonymität, Workshop mit Asteris Masouras
    • Grenzenlose Selbstvermessung, Workshop mit Heike Hennig
    14. Januar 2014 3
  • : CPDP – Datenschutzkonferenz in Brüssel
    CPDP – Datenschutzkonferenz in Brüssel

    Vom 22. bis zum 24. Januar findet die 7. Computers, Privacy & Data Protection (CPDP) Konferenz in Brüssel statt. Es gibt jede Menge spannende Vorträge und coole Side Events. Man kann zum Beispiel schon am Dienstag beim Privacycamp teilnehmen. Die Tickets sind zwar recht teuer, Ermäßigungen gibt es aber für NGOs und Studis.

    8. Januar 2014
  • : 20. Netzpolitischer Abend der Digiges morgen in der c‑base
    20. Netzpolitischer Abend der Digiges morgen in der c‑base

    Neues Jahr, aber ansonsten alles wie immer: Jeden ersten Dienstag im Monat gibt es den Netzpolitischen Abend der Digiges in der c‑base/Berlin. Wie immer Einlass ab 19:00 Uhr und Beginn um 20:00 c.t.

    Keine Angst, die Themen sind neu: Jan-Peter Kleinhans spricht über DDoS-Attacken als Ausdruck des Protests und von mir gibt es einen Rückblick auf den 30. Chaos Communication Congress.

    Auch wie gehabt: Alle, die nicht kommen können, finden den Livestream unter c‑base.org und die Aufzeichnung gibts später im Netz.

    6. Januar 2014
  • : Programm-Vorschläge für EuroDIG 2014 bis Jahresende
    Programm-Vorschläge für EuroDIG 2014 bis Jahresende

    Die europäische Ausgabe des Internet Governance Forums findet nächstes Jahr am 12./13. Juni in Berlin statt. Der 7. EuroDIG-Event wird unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministeriums in den Räumlichkeiten des Auswärtigen Amtes stattfinden. Gastgeber sind eco, Verband der deutschen Internetwirtschaft, und das EuroDIG-Sekretariat mit den fünf instutionellen Partnern (Europarat, EU Kommission, EURALO (europäische Nutzervertretung bei ICANN), das Schweizer Bundesamt für Kommunikation und die European Broadcasting Union).

    EuroDIG bietet seit vielen Jahren Gelegenheit, Partner aus den Bereichen Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Technische Community und Wirtschaft aus allen europäischen Ländern kennenzulernen und eine digitale Agenda (jenseits der EU-Kommission) mit zu gestalten. Das jährliche Programm wird über ein offenes Bottom-Up-Verfahren entwickelt, an dem sich alle Interessierten über ein Call for Proposals beteiligen können. Von digitaler Kultur, offenem Zugang, Netzneutralität über Breitband, bis zum Datenschutz: alle Themen mit einer digitalen Dimension können als Themenvorschlag bis Jahresende eingereicht werden. Ein offenes Planungstreffen, bei dem die eingereichten Vorschläge diskutiert und ein erster Programm-Entwurf entwickelt wird, findet am 31. Januar in Berlin statt. Jeweils aktuelle Infos dazu gibt es auf der Website.

    19. Dezember 2013 1
  • : Computers, Privacy and Data Protection Conference vom 22.–24. Januar in Brüssel
    Computers, Privacy and Data Protection Conference vom 22.–24. Januar in Brüssel

    bannercpdp2014w1

    Ende Januar findet in Brüssel die CPDP-Konferenz statt, eine Non-Profit-Plattform mit Themen rund um Datenschutz. Mittlerweile ist sie eine der größten Konferenzen auf diesem Gebiet und vereint, mehr als andere, Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen – Akademiker, Rechtsanwälte, Praktiker, Richter, Informatiker und Bürgerrechtsaktivisten -, für die Datenschutz eine zentrale Rolle spielt. Entsprechend abwechslungsreich ist auch das Programm. Es wird mehr als 60 Panels geben, die Themen reichen von der EU-Datenschutzreform über NSA-Aktivitäten, Big Data, E‑Health hin zur Datensammlung für und gegen ethnische Minderheiten. Dazu gibt es viele Zusatzveranstaltungen vor und nach der Konferenz, zum Beispiel einen Pecha-Kucha-Slot oder und Diskussionen.

    Wer sich registrieren will: Bis zum 22. Dezember gibt es einen Early-Bird-Rabatt.

    19. Dezember 2013
  • : #rp14: Call for Papers ist gestartet – Into the wild!
    #rp14: Call for Papers ist gestartet – Into the wild!

    rp14_banner_160x125_2Jetzt neu und in Farbe: Der Call for Papers für unsere kommenden re:publica´14 ist heute gestartet.

    Über 50% unseres Programms werden daher über die alljährlichen Einreichungen im Rahmen unseres Call for Papers kuratiert. Über die Jahre haben wir es so geschafft, ein Programm zusammen zu stellen, dass bunter, inspirierender, streitbarer kaum sein kann und die re:publica zu einer der spannendsten und überraschendsten Konferenzen Europas gemacht hat. Mit dem Motto „INTO THE WILD“ möchte die re:publica 2014 dazu auffordern, das Netz der Post-Snowden-Ära zu überdenken, Neues zu wagen und dazu ermutigen, Wege der Unberechenbarkeit einzuschlagen. Sicher scheint: Die digitale Gesellschaft wird sich umgestalten und wir hoffen, auch dank eurer Beiträge, vom 6. bis 8. Mai 2014 einen Blick in die Zukunft werfen zu können.

    Der CfP endet am 31. Januar. Wir werden Anfang bis Mitte Februar alles auswerten und die Gewinner verkünden.

    17. Dezember 2013 2
  • : Alles Gute zum 30. Geburtstag des Volkszählungsurteils
    Alles Gute zum 30. Geburtstag des Volkszählungsurteils

    Am morgigen Sonntag, dem 15. Dezember, jährt sich das Volkszählungsurteil und damit die Anerkennung der informationellen Selbstbestimmung – dem Recht, selbst über die Verbreitung und Verwendung seiner persönlichen Daten bestimmen zu dürfen. Ein ironisch scheinendes Jahr für solch einen runden Geburtstag, aber gerade jetzt ist es wichtig, sich an die Wurzeln zu erinnern. Ein kurzer Rückblick:

    Eigentlich war eine Volkszählung in Deutschland schon für 1981 geplant, offizielle Begründung war damals die Veränderung der Sozialstruktur in Deutschland, die man mit den bisherigen Melderegistern abgleichen und erfassen wollte. Mit diesen statistischen Daten plante man, gesellschaftspolitische, soziale, wirtschaftliche und ökologische Maßnahmen ergreifen zu können, die der veränderten Struktur gerecht würden, beispielsweise durch den Bau neuer Straßen auf viel frequentierten Pendelstrecken.

    VolkszaehlungDer angelegte Fragebogen umfasste 36 Fragen zu Wohnung, den im Haushalt lebenden Personen, dem Arbeitsplatz sowie Bildungsstand. Als Unklarheiten zur Finanzierung der Erhebungen auftraten, wurde der ursprünglich geplante Termin 1981 in dem Anfang 1982 verabschiedeten Volkszählungsgesetz auf den 18. bis zum 27. April 1983 verschoben.

    Doch im Vorfeld des Orwellschen Jahres 1984, in dem der Überwachungsstaat aus Sicht des Schriftstellers Realität hätte werden können, regte sich Protest in der Bevölkerung: Im Gegensatz zu vorherigen Zählungen war nun der Einsatz von Rechentechnik vorgesehen, um die Daten zu speichern und zu verarbeiten, was in den Augen vieler ein Missbrauchsrisiko darstellte. Es wurde leichter, Angaben zu deanonymisieren und für die Datenbanken von Verfassungsschutz- und Kriminalbehörden, aber auch privaten Firmen nutzbar zu machen.

    14. Dezember 2013 2
  • : #30c3: Vorläufiger erster Fahrplan ist da
    #30c3: Vorläufiger erster Fahrplan ist da

    Vom 27.–30. Dezember findet in Hamburg der 30. Chaos Communication Congress statt. Gestern Abend wurde eine erste Version des Fahrplans veröffentlicht. Da sind noch einige schwarze Flecken drin, die in den nächsten Tagen und Wochen noch ausgefüllt werden. Die Keynote soll großartig werden, wer sie spricht, steht da noch nicht. Zusammen mit Thomas Lohninger werde ich am ersten Abend über „Der Kampf um Netzneutralität: Wer kontrolliert das Netz?“ sprechen.

    4. Dezember 2013 2