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  • : Das Beta-Programm für unsere 10 Jahre netzpolitik.org – Konferenz ist da
    Das Beta-Programm für unsere 10 Jahre netzpolitik.org – Konferenz ist da

    fight_300_250Am 17.10. feiern wir zehn Jahre netzpolitik.org mit der „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz und einer Party am Abend in Berlin. Wir haben jetzt das Konferenz-Programm in einer Beta-Version veröffentlicht. Das spiegeln wir hier, schöner gibts das aber drüben auf der 10.netzpolitik.org, wo auch alle weiteren Informationen zu finden sind.

    Tickets gibts noch zwischen 10–50 Euro, je nach Engagement oder ob man beruflich teilnimmt. Wir freuen uns, dass wir mit Wikimedia Deutschland, Mailbox.org und Posteo erste Unterstützer finden konnten, die als Sponsoren mithelfen, die Eintrittspreise niedrig zu halten und die Unkosten zu decken.

    Auf die Party kommt man auch ohne Konferenzteilnahme. Mehr Infos finden sich hier.

    Und hier ist das Programm

    9:30 – 10:00 Das ist Netzpolitik!
    10:15 – 10:30 Wo das Internet lebt
     
    Moritz Metz
    10:30 – 11:00 Zukunftsreich?!
     
    Peter Glaser
    11:15 – 11:45 „Wir sind politisch?“, Journalismus zwischen Eintreten und Einordnen
     
    Podiumsdiskussion mit Kai Biermann, Lorenz Lorenz-Meyer, Johnny Haeusler und Anne Roth
     
    Moderation: Geraldine de Bastion
    12:00 – 12:30 Die Welt als Flughafen – Hintergründe und Auswirkungen der Totalüberwachung
     
    Sascha Lobo im Gespräch mit Andre Meister
     
     
    Gemeinsam auseinanderhalten – warum wir besser differenzieren müssen, um zu gewinnen
     
    Frank Rieger
    12:30 – 13:00 Only a monster has Five Eyes
     
    Eric King
     
     
    The Right to Share and the Right to Be
     
    Jérémie Zimmermann
    13:00 – 14:00 Mittagspause
    14:00 – 15:00 Internet Governance – Wer regiert das Internet , wie viele sind es und wie finden wir das raus?
     
    Jeanette Hofmann
     
     
    Für eine Post-Netzpolitik
     
    Volker Grassmuck
     
     
    All is Politics – politicising a lump of copper, plastic and glass
     
    Ben Wagner
    15:00 – 16:00 5 reasons why you should be looking at Latin America Internet Policy and Campaigns
     
    Renata Avila
     
     
    TROIAN or: The Revenge Of the Infringing Acronym is Near
     
    Ton Siedsma
     
     
    Censorship is Private, too
     
    Jillian C. York im Interview mit Geraldine de Bastion
    16:00 – 16:30 Kaffeepause
    16:30 – 17:30 Ein Update zur Netzneutralität
     
    Thomas Lohninger
     
     
    Online privacy is alive and kicking: update from EU-US lobbing battle
     
    Katarzyna Szymielewicz
     
     
    Hacker vor Gericht
     
    Constanze Kurz
    17:30 – 18:30 Das Beste aus der Netzpolitik im Schnelldurchlauf
    19:00 – 19:30 Verabschiedung
    21:00 – .… Geburtstagsparty

    25. September 2014
  • : netzpolitik.org feiert 10 Jahre Geburtstag mit Konferenz und Party
    netzpolitik.org feiert 10 Jahre Geburtstag mit Konferenz und Party

    Banner_477_232Am 17. Oktober 2014 feiern wir unseren zehnten Geburtstag mit einer Konferenz und Party in Berlin. Kommt alle, diskutiert mit und vor allem: Feiert mit uns!

    Im August vor zehn Jahren wurde netzpolitik geboren. Unser Blog hat sich in dieser Zeit von einem Hobbyprojekt zu einer festen Redaktion und einer starken Community entwickelt, die uns unterstützt und finanziert. Zehn Wochen nach dem Geburtstag wird das richtig gefeiert:

    Die „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz in der Kulturbrauerei in Berlin bringt viele Akteure und Wegbegleiter zusammen um zurückzublicken und darüber zu diskutieren, wie sich Netzpolitik als Politikfeld und Gesellschaftsdebatte entwickelt hat. Und sie wird nach vorn schauen und einen Überblick geben, was die aktuellen und zukünftigen Debatten sein werden und wo wir stehen.

    Auf der „Das ist Netzpolitik“-Konferenz sprechen u.a.:

    Renata Avila, Markus Beckedahl, Kai Biermann, Anna Biselli, Ulf Buermeyer, Geraldine de Bastion, Peter Glaser, Volker Grassmuck, Johnny Haeusler, Jeanette Hofmann, Eric King, Julia Kloiber, Constanze Kurz, Andreas Lehner, Sascha Lobo, Lorenz Lorenz-Meyer, Stef Marsiske, Katharina Meyer, Andre Meister, Moritz Metz, Frank Rieger, Anne Roth, Mathias Schindler, Ton Siedsma, Mario Sixtus, Ben Wagner, Stefan Wehrmeyer, Rüdiger Weis, Jillian C. York und Jeremie Zimmermann.

    Ab 21:00 Uhr wird es unseren ersten netzpolitischen Salon und anschließend unsere Geburtstagsparty an einem anderen Ort geben. Den Ort der Party geben wir kurz vorher bekannt. Dafür nutzen wir eine Party-Mailingliste, an die nur für diesen Zweck Nachrichten gesendet werden. Schickt einfach eine leere Mail an party-ml-subscribe@netzpolitik.org, um euch auf die Liste einzutragen.

    Ticketverkauf startet heute

    Für die „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz gibt es drei verschiedene Arten von Tickets. Das normale Ticket kostet 50 Euro. Das ermäßigte Ticket kostet 15 Euro. Um alle zu belohnen, die sich ehrenamtlich für Grundrechte einsetzen, gibt es noch ein Sonderticket: Wer eine Mail mit Name, Nickname und/oder kurzen Infos über das eigene Engagement per E‑Mail an konferenz@netzpolitik.org schreibt, hat gute Chancen, einen Aktionscode zu erhalten, um ein Ticket für 10 Euro zu bekommen.

    Wir haben leider nicht soviele Informationen über unsere Spenderinnen und Spender. Aber alle, die uns jemals über 100 Euro gespendet haben, bekommen selbstverständlich freien Eintritt. Ein kurzer Hinweis per Mail reicht aus.

    15. September 2014 1
  • : Das Internet zu Gast auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin oder: Wie kommt noch mal das Neue in die Kultur?
    Das Internet zu Gast auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin oder: Wie kommt noch mal das Neue in die Kultur?

    14.ilb

    „Futures made of virtual insanity,
    now always seem
    to be governed by this love we have
    for useless twisting
    of our new technology“
    (Jamiroquai)

    Literatur findet – abgesehen von sehr lesenswerten Blogs und spannenden Ansätzen zu digitalem Publizieren – meist noch zwischen zwei Buchdeckeln auf bedrucktem Papier statt. Da mögen die Stoffe noch so innovativ sein.

    Seit heute läuft nun die 14. Ausgabe des ilb in Berlin. Dem von Wolfgang Blau (in anderem Zusammenhang) auf Twitter diagnostizierten #printgewinsel widersprechend, wurde man beim Blick ins Festival-Programm positiv überrascht von der Öffnung zur digitalen Sphäre, Schwerpunkten zu Gaming, Überwachung und dem Digitalen sowie zumindest potenziell aufregenden literarischen Experimenten, nicht nur auf dem Pad, sondern auch auf der Straße und – im INTERNET!

    Deswegen: Hier ein paar kommentierte Programmhinweise:

    Games

    Spielen ist schön und wir alle sind homo ludens (digitalis). Die Reihe „NEW LEVEL – Computerspiele und Literatur“ widmet sich visionären Spielkonzepten von Autoren (welche ja bekanntlich sehr fähig im Konstruieren absurder Welten sind), „befreit von Denk- und Sehgewohnheiten“. Die Abende (z.B. 12.9.) bewegen sich zwischen Brainstorming, Machbarkeitsüberlegungen, Philosophie und Zukunftsforschung.

    Andersrum übersetzt, also aus dem Digitalen ins Analoge, funktioniert das Ganze übrigens genauso gut: In der langen Nacht des literarischen Computerspiels am 13.9. werden endlose Computerspiel-Krusaden zusammengedampft zu Nacherzählungen im Stil von Poetry-Slams.

    BÜCHER über das DIGITALE / „Das Digitale an sich“

    Natürlich, unvermeidlich auf einer Literaturveranstaltung: The Circle. Kontrovers nicht nur die Urlaubsrezension, die Markus Beckedahl hier veröffentlicht hat: auch in der restlichen internationalen Literaturkritik wird über Dave Eggers’ Roman gestritten. Doch nicht mehr lang: nach harten literaturwissenschaftlichen Kriterien wird ebenfalls am 13.9. auf einem Podium – jenseits der wenig hellsichtigen Utopieauffächerung des Romans- untersucht, wie „gut“ das Buch eigentlich ist (ODER auch NICHT). Nach diesem Celebrity Deathmatch hat dann hoffentlich jeder was gesagt zum „Buchereignis des Herbstes“.

    „Das Digitale“ zum Zweiten (mit Querverweis auf eine weitere ziemlich sehenswerte Veranstaltungsreihe, Netzkultur:

    Am 14.9. wird ein – so sagt man unter Kunst- und Kulturwissenschaftler- Jahrhundertereignis wiederaufgerollt: Jean-François Lyotard (Clap your hands, say Postmoderne!) kuratierte 1985 »Les Immatériaux« am Centre Pompidou. Die Ausstellung erörterte die Einflüsse einer zunehmenden Technisierung auf Denken und Lebensformen. Und zwar erstmal ohne Liveschalte ins Studio zum Moderator der Hauptabendsendung, dem Kulturpessimismus. Schön muss das gewesen sein.

    Über digitale Zukunftsentwürfe von gestern und HEUTE in Philosophie, Kunst und Literatur diskutiert Christian Kobald (Kurator, Redakteur) u.a. mit der Science-Fiction-Autorin Anja Kümmel.

    Überwachung

    Auch investigativer Journalismus, seine Textformen und seine gesellschaftliche Rolle werden beim Literaturfestival ihrerseits durchleuchtet. Beim Thema Überwachung halten wir es bei netzpolitik.org immer noch ganz mit Sascha Lobo:

    Mit einem tollwütigen Tiger im Raum verwandelt sich jedes andere Gespräch in einen schlechten Scherz zur Ablenkung.

    Man schreibt mit Sicherheit nicht nur zum Spaß: Ihr kennt »Geheimer Krieg« hoffentlich schon alle, eine Recherche, in der John Goetz die Machenschaften des amerikanischen Geheimdienstes auf deutschem Boden aufdeckt und zeigt, dass die Aktivitäten der NSA von der Bundesregierung gebilligt werden. Auf dem ilb.erzählt er noch mal auf der Bühne vom Projekt.

    Überwachung zum Nachfühlen gibt es aussserdem bei einem Überwachungsexperiment im Stadtraum im Oktober:

    Der Zuschauer wird bei der performativen Tour durch die Stadt zum Überwachten; Gefühle von Kontrolle, Angst und Paranoia werden erforscht. Ausgehend von Interviews mit Betroffenen unter anderem aus der DDR, Syrien, den USA, der BRD macht das Experiment Observationsvorgänge hautnah erlebbar und verdeutlicht so, dass die Debatte um den NSA- und BND-Skandal uns alle unmittelbar betrifft.

    10. September 2014
  • : „rebuild the nets“: Nächstes Wochenende Datenspuren-Konferenz in Dresden
    „rebuild the nets“: Nächstes Wochenende Datenspuren-Konferenz in Dresden

    datenspuren-2014

    Dieses Wochenende, am 13. und 14. September, werden in Dresden zum 11. Mal die Datenspuren stattfinden – ein Symposium des Chaos Computer Club Dresden, das sich seit Jahren in Workshops, Vorträgen und Rahmenprogramm mit Datenschutz und verwandten Themen beschäftigt. In diesem Jahr stehen die “Datenspuren” unter dem Motto “überwacht und zugenäht – rebuild the nets”. Der Fahrplan verrät, dass es viele spannende Vorträge geben wird, zum Beispiel von unserem Mit-Autor Matthias zu Datensammlungen und ‑speicherungen in Europa.

    Wer mag kann auch am Freitag abend um 20:00 zu einem Warm-Up-Meeting in der Lokalität „Stilbruch“ in der Dresdner Neustadt kommen. Um abschätzen zu können, wie viel Plätze reserviert werden müssen, wird um Eintragung gebeten – natürlich auch anonym, wenn gewünscht.

    Aus der Einladung:

    Digitale Selbstverteidigung als Grundlage zur Wahrung der Privatsphäre wird immer mehr zu einem Thema, das die Allgemeinheit betrifft. Nicht nur Politiker*innen* und Geheimnisträger*innen* haben „etwas zu verbergen“. Große Mengen sensibler Daten werden z. B. zwischen Behörden, Rechtsanwält*inn*en, Steuerprüfer*inne*n und Ärzt*inn*en ausgetauscht. Dabei anfallende Metadaten sind meist völlig ungeschützt. Wie kann sichere Kommunikation im digitalen Zeitalter noch gewährleistet werden? Kann man überhaupt noch sicher über das Internet kommunizieren? Ist das Internet kaputt? Können wir es retten oder müssen wir ein neues bauen? Und wenn ja, wie? Wie sollte auf die Überwachung durch ausländische Geheimdienste reagiert werden? Was fordern wir von der Politik? Welche neuen Technologien und Werkzeuge sind notwendig? Mit all diesen und den damit verbundenen Themen beschäftigt sich das 11. Symposium Datenspuren, ausgerichtet vom Chaos Computer Club Dresden am 13. und 14. September 2014 ab 10:00 Uhr im Dresdner Kulturzentrum Scheune. Der Eintritt ist frei.

    8. September 2014
  • : #OERde14 – Konferenz zu freien Bildungsmaterialien in Berlin
    #OERde14 – Konferenz zu freien Bildungsmaterialien in Berlin

    FOERde14_grau_breitast auf den Tag genau ein Jahr nach seiner Premiere veranstaltet Wikimedia Deutschland am 12. und 13. September 2014 die zweite Konferenz zu Open Educational Resources (OER) in Berlin. Mit dem Umzug von der Kalkscheune in die Urania geht auch ein Aufwuchs im Programm einher. Auf teilweise sieben gleichzeitigen Tracks werden sowohl die politischen, wirtschaftlichen wie auch die technischen Aspekte Freier Lerninhalte erläutert und diskutiert. Den Blick über den deutschen Tellerrand liefern drei Vorträge über OER-Vorhaben in Polen, Schweden und Schottland. Die Konferenz findet unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission statt, die Keynote des ersten Tages hält Prof. Dirk Van Damme, Leiter der Abteilung für Innovation im Bildungsdirektorat der OECD in Paris.

    Eine Anmeldung zur Konferenz ist noch möglich, die Teilnahme kostet für beide Tage 50€, reduziert 30€. Lehrerinnen und Lehrer können in der FAQ nachlesen, ob diese Veranstaltung nach den Regeln des eigenen Bundeslandes für Fortbildungen sonderurlaubsfähig ist.

     

    Offenlegung: Mathias Schindler ist Projektmanager im Bereich Politik und Gesellschaft beim Konferenzveranstalter Wikimedia Deutschland. 

    4. September 2014
  • : Erste Sprecher/innen für unsere „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz am 17.10.
    Erste Sprecher/innen für unsere „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz am 17.10.

    Netzpolitik_Banner_grumpycat_250x300_Konferenz2014Wir feiern am 17.10. unseren zehnten Geburtstag mit einer Konferenz, einem netzpolitischen Salon und einer Geburtstagsparty.

    Für die Konferenz gibt es jetzt eine erste rudimentäre Webseite mit allen bereits festzugesagten Sprecherinnen und Sprecher. Ein Programm folgt in den kommenden Wochen.

    Auf jeden Fall dabei sind (neben vielen anderen, die noch dazu kommen):

    Renata Avila (WebWeWant), Markus Beckedahl (netzpolitik.org), Anna Biselli (netzpolitik.org), Ulf Buermeyer (netzpolitik.org), Volker Grassmuck (Leuphana Universität), Johnny Haeusler (Spreeblick), Jeanette Hofmann (WZB), Eric King (Privacy International), Constanze Kurz (CCC), Stef Marsiske (Parltrack), Andre Meister (netzpolitik.org), Andreas Lehner (CCC/TOR), Sascha Lobo (Sascha Lobo), Lorenz Lorenz-Meyer (Hochschule Darmstadt), Frank Rieger (CCC), Ton Siedsma (bits of freedom), Mario Sixtus (Blinkenlichten), Rüdiger Weis (Cryptolabs), Jillian C. York (EFF), Jeremie Zimmermann (La Quadrature du Net).

    Ticketverkauf startet demnächst.

    Wir werden zwei Arten von Tickets haben. Zum vergünstigten Preis von 10 Euro kommen Aktive rein, die sich ehrenamtlich für Grundrechte einsetzen. Demnächst gibt es ein Formular, wo man sich mit Namen oder Nicknamen melden kann und wenn wir Euch kennen, kommt Ihr vergünstigt rein. Alle anderen zahlen 50 Euro und refinanzieren damit die Debatte und ihre Unkosten.

    Sponsormöglichkeiten:

    Ebenfalls schauen wir gerade noch nach Sponsoren und Fördermöglichkeiten, um die Eintritte möglichst gering zu halten und vielleicht auch Abends auf der Party Freigetränke finanzieren zu können. Wer Interesse daran hat, schreibt am Besten an werbung @ netzpolitik.org.

    27. August 2014 1
  • : Dokumentarfilm The Patent Wars: Von Patent-Trollen und indischem Reis
    DeMoulin's Patent Spanking Shovel. Bild: <a href="https://secure.flickr.com/photos/biomedical_scraps/">Ephemeral Scraps</a>. Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>.
    Dokumentarfilm The Patent Wars: Von Patent-Trollen und indischem Reis

    Dieser Gastbeitrag von Elisabeth Lindinger, Benjamin Kees, Constanze Kurz erschien zunächst auf events.ccc.de.

    Mit Patenten verbindet man gemeinhin die Namen bedeutender Erfinder wie Thomas Alva Edison oder Alexander Bell. So ging es auch Filmemacherin Hannah Leonie Prinzler. In ihrem Dokumentarfilm The Patent Wars will sie das Patentwesen genauer erforschen und stößt auf eine bizarre Parallelwelt, in der vor allem die Gesetze des gefürchteten “Marktes” gelten.

    Ausgangspunkt ist die Frage, warum Teile unserer Gene patentiert werden können. Mit ihrer Kamera macht sich Prinzler auf in die vermeintliche Papierwüste verschiedener nationaler Patentsysteme und begibt sich auf eine Reise um die halbe Welt, um mit den Menschen zu reden, die von den Patentkriegen profitieren, aber auch denen, die darunter zu leiden haben. Rund zwanzig Prozent der menschlichen Gene waren in den USA bereits patentiert und konnten somit nur noch von den Rechteinhabern wirtschaftlich genutzt werden, beispielsweise um Tests zur frühzeitigen Krebsdiagnose anzubieten. Erst im Juni 2013 – also während der Dreharbeiten zu “The Patent Wars” – setzte ein Beschluss des Supreme Court diesem Treiben ein Ende.

    Bei den Dreharbeiten zu “The Patent Wars” stößt Prinzler auf vermeintlich innovative Patente, die jedoch jahrhundertealte Yoga-Posen oder Reissorten lizenzieren wollen, auf Creative-Commons-Autoschrauber, auf Mobiltelefone, die von tausenden Patentschriften umzingelt sind, auf Anleitungen für Patent-Trolle und strategisch plazierte “intelligente Bomben” in Form von perfide formulierten “patent claims”. All das formt sie zu einem spannenden und zugleich informativen Film, der nachdenklich macht, aber auch komische Momente hat.

    “The Patent Wars” wagt den Einblick in ein Patentelabyrinth, das irgendwann aus dem Ruder gelaufen ist und schon längst alles andere als innovations- und gesellschaftsfördernd ist, sondern vielmehr Erfinder und Start-ups ausbremst und Länder der Dritten Welt dazu verdammt, teure, veraltete oder eben keine Medikamente zur Verfügung zu haben und mehr Lizenzgebühren an Firmen aus Erstweltstaaten zu zahlen, als Entwicklungshilfe ins Land fließt.

    Den Film gibt es in Deutsch und Englisch. Und das Beste ist: Heute abend um 22.55 Uhr wird die Fernsehversion von “The Patent Wars” auf arte ausgestrahlt und ist danach auch (bis zur Depublizierung) in der arte-Mediathek zu finden. Es ist eine ästhetisch anspruchsvolle Doku, die übrigens auch durch die zauberhafte Stimme der Filmemacherin besticht.

    Wer sich diesen Film nicht anschaut, ist selber schuld! :}

    1. Juli 2014 4
  • : 3. Juli in Berlin: Grüne laden zur vierten netzpolitischen Soirée
    3. Juli in Berlin: Grüne laden zur vierten netzpolitischen Soirée

    Am 3. Juli 2014 lädt die grüne Bundestagsfraktion Abends zur „Vierten netzpolitischen Soirée“ zum Thema „Konsequenzen aus dem Überwachungs- und Geheimdienstskandal“ in die Heinrich Böll Stiftung in Berlin ein. Neben den üblichen Politiker-Begrüssungsreden gibts dieses Programm, was spannend klingt:

    19.15 Uhr // Eröffnungsvortrag
    Jesselyn Radack, Rechtsberaterin von Edward Snowden, Direktorin des „National Security & Human Rights at the Government Accountability Project“

    19:45 Uhr // Podiumsdiskussion

    Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz
    Thomas Drake, ehemaliger Mitarbeiter der NSA

    23. Juni 2014
  • : Sonntag in Berlin: #wastun gegen Überwachung
    Sonntag in Berlin: #wastun gegen Überwachung

    wastunyodaAm Sonntag, den 22.6 zwischen 14 und 18:30 Uhr findet in Berlin die Fortsetzung des Vernetzungstreffens gegen Überwachung statt. Unter dem Motto #wastun sind alle herzlich eingeladen, an konkreten Aktionen gegen die menschenfeindliche Massenüberwachung mitzuwirken. Anlass gibt es nach den jüngsten Enthüllungen mehr denn je.

    Weitere Infos gibt es auf den Seiten der Initiative:

    20. Juni 2014
  • : EuroDIG: Internet Governance und Multi-Multi-Multistakeholderism-ism-ism
    EuroDIG: Internet Governance und Multi-Multi-Multistakeholderism-ism-ism

    Was ist eigentlich Internet Governance, und wieso müssen wir darüber reden? Wikipedia zitiert aus einem Bericht der Arbeitsgruppe Internet Governance von 2005:

    Internet Governance „ist die Entwicklung und Anwendung durch Regierungen, den Privatsektor und die Zivilgesellschaft, in ihren jeweiligen Rollen, von gemeinsamen Prinzipien, Normen, Regeln, Vorgehensweisen zur Entscheidungsfindung und Programmen, die die Weiterentwicklung und die Nutzung des Internets beeinflussen.“

    In jedem Fall eine Definition, die auch nach mehrmaligem Lesen nicht langweilig wird. Vielleicht liegt es ja an dieser aus Not geschaffenen Definition, die die Welt braucht, um weiter darüber zu streiten, wie Internet Governance ausgestaltet sein sollte, dass keiner so richtig weiß, was man wie lösen soll. Das an sich präsentiert einen guten Grund, einen weltweiten Multistakeholder-Dialog auszuloben, bei dem Vertreter aus Regierung, Zivilgesellschaft, von Unternehmen und der technischen und wissenschaftlichen Community ihre Meinung über die Zukunft der IG äußern können. Ende April fand die NETmundial in Sao Paolo statt (netzpolitik berichtete ausführlich), bei der sich am Schluss auf einen „rough consensus“ geeinigt wurde, also eine Art herrschende Meinung der Gruppe mit Enddokument.

    17. Juni 2014
  • : #cybarcamp14 – am 21.06. Cyborg-Konferenz in Berlin
    #cybarcamp14 – am 21.06. Cyborg-Konferenz in Berlin

    Am kommenden Samstag veranstaltet der Cyborgs e.V. in den Räumen von Wikimedia Deutschland e.V. das #cybarcamp14, die Cyborg-Konferenz in Berlin statt.

    Was macht uns zum Cyborg? Sind es schon Sensoren die wir im Smartphone mit uns tragen, mit denen wir Körperfunktionen überwachen? Oder müssen diese fest mit dem Körper verbunden, implantiert sein? Beginnt der Cyborg gar erst, wenn wir im Alltag auf Technik angewiesen sind, um voll am täglichen Leben teilhaben zu können? Wir als Cyborgs e.V. suchen nach Antworten. Um dieses vielschichtige Thema aus verschiedenen Perspektiven angehen zu können, veranstalten wir ein Barcamp. Wir laden Interessierte Cyborgs (in spe) und Nicht-Cyborgs unterschiedlichster Professionen ein, mit uns zu diskutieren und an einem Bild des Cyborgs zu arbeiten.

    Der Eintritt beträgt 5 Euro und kann vor Ort bezahlt werden.

    Samstag, 21. Juni 2014 von 10.00 bis 18.00 Uhr
    Wikimedia Berlin
    Tempelhofer Ufer 23–24
    10963 Berlin

    17. Juni 2014
  • : Was haben Remix, Snowden, Offenheit und Exportkontrollen gemeinsam?
    Was haben Remix, Snowden, Offenheit und Exportkontrollen gemeinsam?

    Auflösung: Sie sind wichtig, sie sind aktuell, und wir haben uns damit befasst. Gestern abend trafen wir uns in der c‑base zum 25. Netzpolitischen Abend der Digitalen Gesellschaft, um aktuelle netzpolitische Themen vorzustellen und zu diskutieren. Für Interessierte hier die vier Präsentationen, noch heiß aus dem Livestream direkt in den Blog gegossen:

     

    1. Markus Beckedahl – 1 Jahr Snowden-Enthüllungen

    Eine kurze Zusammenfassung in Bild und Wort, was alles passiert ist – und was nicht.

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    Markus Beckedahl – 1 Jahr Snowden-Enthüllungen from c‑base on Vimeo.

    4. Juni 2014 1
  • : Ein Jahr NSA-Skandal und nichts passiert – Auf zur Kundgebung morgen am Bundeskanzleramt!
    Ein Jahr NSA-Skandal und nichts passiert – Auf zur Kundgebung morgen am Bundeskanzleramt!

    Vor einem Jahr, am 5. Juni 2013, tauchten die ersten Enthüllungen vom damals noch unbekannten Edward Snowden auf – zuerst über die Verizon-Gerichtsanordnung zur Datensammlung, dann über PRISM. Seitdem sind politisch erschreckend wenig, quasi gar keine, wirksame Konsequenzen gezogen worden und unsere Bundesregierung glänzt durch Untätigkeit. Auch was die Kontrolle und die Aufklärung der Aktivitäten unsrer eigenen Geheimdienste angeht. Wir wollen daher Bundesregierung und Bundestag dazu auffordern, endlich aktiv zu werden und zeigen, dass uns die Massenüberwachung gehörig gegen den Strich geht.

    Daher ruft die Digitale Gesellschaft auf: Kommt morgen um 9 Uhr zur Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt und bringt Banner, Plakate und eure Freunde mit. Wir wollen ernsthafte Aufklärung, wirksamen Schutz unsrer Grundrechte und eine klare Positionierung gegen ausufernde Geheimdienstbefugnisse.

    4. Juni 2014 12
  • : Morgen: 25. netzpolitischer Abend der Digiges in Berlin
    Morgen: 25. netzpolitischer Abend der Digiges in Berlin

    Am morgigen Dienstag, den 3. Juni, gibt es den 25. netzpolitischen Abend des Digitale Gesellschaft e.V. in der c‑base in Berlin (und im Stream auf c‑base.org).

    Und das ist das Programm:

    1 Jahr Snowden-Enthüllungen – Markus Beckedahl
    do:index – Digitaler Offenheitsindex – Walther Palmetshofer
    Recht auf Remix Museum – Leonhard Dobusch
    Exportkontrolle von Überwachungstechnik – Ben Wagner

    Einlass ist wie immer ab 19 Uhr, los geht’s gegen 20 Uhr.

    2. Juni 2014 1
  • : Die #rp14 Diaries
    Die #rp14 Diaries

    Die #rp14 Diaries geben kurzweilige Einblicke und Hintergründe in drei Tage re:publica’14.

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    13. Mai 2014
  • : Nächstes Wochenende in Stuttgart: Das PRISM-Camp gegen Überwachung
    Nächstes Wochenende in Stuttgart: Das PRISM-Camp gegen Überwachung

    cropped-PrismCamp_Logo_v03Kommendes Wochenende findet in Stuttgart das PRISM-Camp statt, ein Barcamp über Strategien und Aktionen gegen Überwachung. Für die Teilnahme am Samstag und Sonntag wird um einen Unkostenbeitrag von 20 Euro gebeten, dafür gibts Essen, Technik und (bei Voranmeldung) auch Kinderversorgung.

    Eine Menge interessante Menschen, angenehme Atmosphäre, regen Austausch, neue Ideen… aber welche Themen? Das PrismCamp ist ein Barcamp, d.h. statt eines vorab festgelegten Programms wird die Sessionplanung am Morgen vor Ort gemacht… von allen Teilnehmern gemeinsam!

    12. Mai 2014
  • : re:publica live gebloggt – Die Eröffnung!
    re:publica live gebloggt – Die Eröffnung!

    Wir versuchen für euch, wichtige netzpolitische Veranstaltungen auf der re:publica zu begleiten. Leider können wir uns nicht vierteilen und alles abdecken, aber zum Glück wird es ja Streams und Aufzeichnungen geben. Gleich gehts los mit der Eröffnung!

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    Into The Wild – Auf in die Wildnis: Die re:publica hat angefangen und was könnte passender sein als auf einer der wichtigsten Konferenz zur Digitalen zu nutzen, um ihren Teil zur Veränderung der Gesellschaft beizutragen? Nie war das so einfach als in den heutigen Zeiten der globalen Vernetzung, aber in letzter Zeit gab es einige Probleme – Überwachung hat das Vertrauen ins Netz aufs Tiefste erschüttert. Markus erinnert und daran: Die re:publica ist die Gelegenheit um uns zu vernetzen und unser Netz zurück zu erobern! Nutzen wir sie!

    6. Mai 2014 11
  • : Die Wirklichkeit kommt: Preview in Berlin
    Die Wirklichkeit kommt: Preview in Berlin

    DWK_RZ.inddHeute Abend um 20 Uhr findet im Hackesche Höfe Kino ein Preview des Dokumentarfilms „Die Wirklichkeit kommt“ von Niels Bolbrinker statt, der am 15. Mai in die Kinos kommt. Der Film dreht sich um das Ausmaß von Überwachung, dem wir heute begegnen und in Zukunft begegnen werden. Und um diejenigen, die wir noch als paranoide abstempeln, die aber in der Vergangenheit erschreckend oft mit ihren teils aberwitzigen Überwachungsvisionen richtig lagen. Strahlenkanonen, mikroskopisch kleine Wanzen, getarnte Drohnen und andere Schreckensvorstellungen sind längst nicht mehr nur eine Erfindung derer, die mit Aluhüten ausgestattet ein Leben im Wald führen.

    An die Vorstellung schließt sich ein Podiumsgespräch mit Constanze Kurz, der Sprecherin des Chaos Computer Club, dem Politologen und Kriminologen Lars Ostermeier, dem Berliner Polizeipressesprecher Stefan Redlich und mir an.

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    Trailer DIE WIRKLICHKEIT KOMMT von filmtank auf Vimeo.

    5. Mai 2014
  • : Jetzt: Remix.Museum-Eröffnung mit Remixkabarett & Diskussion im Live-Stream
    Jetzt: Remix.Museum-Eröffnung mit Remixkabarett & Diskussion im Live-Stream

    Heute öffnet das Remix.Museum seine digitalen Pforten. Von der Eröffnungsveranstaltung in der Heinrich-Böll-Stiftung gibt gab es auch einen Live-Stream. (Aufzeichnung wird es sicher demnächst geben findet sich inzwischen auf YouTube:

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    Neben dem Museum unter museum.rechtaufremix.org ist seit heute auch der Band „Generation Remix: Zwischen Popkultur und Kunst“ sofort als E‑Book erhältlich bzw. als Printversion vorbestellbar.

    4. Mai 2014
  • : Vortragsreihe „Informationelle Selbstbestimmung und Überwachung“ an der Hochschule Darmstadt
    Vortragsreihe „Informationelle Selbstbestimmung und Überwachung“ an der Hochschule Darmstadt

    Wir bemühen uns ja in letzter Zeit besonders darum, mehr auf Veranstaltungen außerhalb Berlins hinzuweisen. Umso schöner, dass uns gerade eine spannende Einladung in die Inbox geflattert ist: Der AStA der Hochschule Darmstadt veranstaltet zusammen mit der Regionalgruppe Rhein-Main des FIfF und dem Ortsverband Frankfurt der Humanistischen Union eine Vortragsreihe zu Informationeller Selbstbestimmung und Überwachung, u.a. mit Constanze Kurz (CCC) und Rolf Goessner, der jahrzehntelang rechtswidrig vom Verfassungsschutz ausgespäht wurde. Hier die Termine:

    • 30. April 2014: Helmut Eiermann (Behörde des Landesdatenschutzbeauftragten Rheinland-Pfalz): Soziale Netzwerke und Datenschutz
    • 7. Mai 2014: Prof. Dr. Peter Wedde (Lehrstuhl für Arbeitsrecht und Recht der Informationsgesellschaft, Fachhochschule Frankfurt am Main) Überwachung im Betrieb ‒ Aktuelle Entwicklungen im Beschäftigtendatenschutz
    • 14. Mai 2014: Dr. Constanze Kurz (HTW Berlin und Chaos Computer Club) Überwachte Kommunikation
    • 21. Mai 2014 Dr. Rolf Goessner (Internationale Liga für Menschenrechte) Geheimdienstliche Überwachung und Gegenwehr
    • 27. Mai 2014: Peter Bittner (Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung) Videoüberwachung durchschauen ‒ Strukturen des gesichtslosen Blicks
    • 5. Juni 2014 Stefan Hügel (Humanistische Union und FIfF) Das belagerte Internet ‒ Netzpolitik in Zeiten der Geheimdienste

    Die Veranstaltungen finden jeweils von 18:30–20:00 in der Hochschule Darmstadt, Schöfferstr. 8 b, Gebäude D 14, Raum 004, statt. Das Programm gibts auch im Wiki des FIfF und als PDF.

    24. April 2014