Was haben Remix, Snowden, Offenheit und Exportkontrollen gemeinsam?

Auflösung: Sie sind wichtig, sie sind aktuell, und wir haben uns damit befasst. Gestern abend trafen wir uns in der c-base zum 25. Netzpolitischen Abend der Digitalen Gesellschaft, um aktuelle netzpolitische Themen vorzustellen und zu diskutieren. Für Interessierte hier die vier Präsentationen, noch heiß aus dem Livestream direkt in den Blog gegossen:

 

1. Markus Beckedahl – 1 Jahr Snowden-Enthüllungen

Eine kurze Zusammenfassung in Bild und Wort, was alles passiert ist – und was nicht.

Markus Beckedahl – 1 Jahr Snowden-Enthüllungen from c-base on Vimeo.

 

2. Walter Palmetshofer – do:index – Digitaler Offenheitsindex

Walter Palmetshofer stellt den do:index vor. Der digitale Offenheitsindex bietet ein Ranking zum Thema Open Data und Open Government in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Projekt kann hier in der Beta-Version getestet werden.

Walter Palmetshofer – do:index – Digitaler Offenheitsindex from c-base on Vimeo.

 

3. Leonhard Dobusch – Recht auf Remix-Museum

Die sogenannte „transformative Werknutzung“ – also Remixen – soll in Europa endlich erlaubt sein und in den Schrankenkatalog des Urheberrechts aufgenommen werden. Was sich an Kunst ergibt, wenn fröhlich wiederverwendet, zitiert, vermischt, weiterverarbeitet wird, stellt das Remix-Museum aus – komplett online.

Leonhard Dobusch – Recht auf Remix-Museum from c-base on Vimeo.

 

4. Ben Wagner – Exportkontrollen für Überwachungssoftware

Ben fasst die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Forderung nach einer Exportkontrolle für Überwachungssoftware zusammen und stellt die Inititive „CAUSE“ vor, einem internationaler Zusammenschluss von Menschenrechtsorganisationen, die gemeinsam für einen besseren Schutz von Menschen in autoritären Staaten vor europäischer Überwachungstechnik eintreten.

Ben Wagner – Exportkontrollen für Überwachungssoftware from c-base on Vimeo.

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