Montag in Lüneburg: Harry Halpin (W3C/MIT) über „Kollektive Intelligenz und das Web“

Am Montag, den 17.2. ist Harry Halpin vom W3C/MIT in Lüneburg und spricht dort über „Kollektive Intelligenz und das Web“


Netzpolitik.org ist unabhängig, werbefrei und fast vollständig durch unsere Leserinnen und Leser finanziert.

Das Internet und Web wurde von J.C.R. Licklider und Douglas Engelbart ursprünglich als eine ko-evolutionäre Plattform vorgestellt, die es den Menschen ermöglichen sollte, Probleme zu lösen, die sie allein mit ihren begrenzten biologischen kognitiven Ressourcen nicht lösen konnten. Zu einem Großteil wurde diese fast schon hegelianisch anmutende Vision eines universellen Informationsraumes als ein globales technisches System realisiert. Wie jedoch der NSA/GCHQ-Skandal zeigt, ist das Ergebnis weniger eine wissenschaftlich aufgeklärte kollektive Intelligenz, sondern vielmehr die Schaffung eines auf Massenüberwachung basierenden globalen Sicherheitsapparates. Die Zukunft dieses Kontrollapparates soll in ihren theologischen und strategischen Aspekten diskutiert und mit Alternativen wie Wikileaks kontrastiert werden.

Dr. Harry Halpin war Mitglied des World Wide Web Consortiums, wo er mit dem Erfinder des Web Tim Berners-Lee zusammenarbeitete. Zur Zeit ist er Marie Curie-Gastwissenschaftler am Institut de recherche et d’innovation des Centre Pompidou in Paris sowie Postdoktorand am Massachusetts Institute of Technology.

Der Vortrag ist in englischer Sprache.

Harry Halpin, Collective Intelligence and the Web
Montag, 17. Februar 2014
Beginn 18 Uhr
Raum C 5.326
Leuphana Universität Lüneburg
Scharnhorststrasse 1
21335 Lüneburg

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.