Creative-Commons-Lizenzen
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: Commons und Wissensallmende für Lehrer und Interessierte
: Commons und Wissensallmende für Lehrer und Interessierte
Für alle Interessierten, im speziellen aber für Lehrerinnen und Lehrer, gibt das Commons-Blog einen Dreiseiter mit dem Titel „Was sind Commons?“ heraus. Der Text erklärt die Geschichte und Wirkung der Wissensallmende im Konfliktfeld zwischen geistigen Monopolrechten und öffentlichem Kulturgut und versucht, die Problemstellungen für Schüler spielerisch erfahrbar zu machen.Nachdem der Sparkassen-Schulservice bereits im Dezember einen kostenlosen (aber unfrei lizensierten) Foliensatz mit Lehrer-Begleitmaterial zum gleichen Thema herausbrachte, versteht sich die Initiative des Commons-Blogs als eine Art Update für die Folien der Sparkasse.
Insbesondere dem Begleitmaterial (PDF) ist anzumerken, dass die Commons vor allem durch die verstaubte Brille des homo oeconomicus betrachtet werden.
Es wird auch die OpenOffice-Quelldatei zum Weiterbearbeiten unter CC-BY-SA angeboten. Verwendung und Remix sind ausdrücklich erwünscht.
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: OpenStreetMap: Lizenzänderung könnte Lücke reißen
: OpenStreetMap: Lizenzänderung könnte Lücke reißen Am 1. April 2012 wird das Projekt OpenStreetMap die Lizenz ändern. Damit dies passieren kann, holte man die Zustimmung einer großen Mehrheit der Mapper ein – doch noch immer fehlen viele Einwilligungen, was dazu führen könnte, dass bei der Lizenzumstellung Bestandteile gelöscht werden müssen. Die genauen Details sind leider teilweise noch unklar. Ein Überblick darüber, welche Fälle unproblematisch sind, findet sich im Wiki. Eine Verlängerung der Frist gilt als unwahrscheinlich, die Foundation wird wohl am Zeitplan festhalten.
Die bisherige Lizenz – Creative Commons BY-SA – hat sich als nicht geeignet für den Anwendungszweck herausgestellt. Deswegen soll die für Datenbanken konzipierte Open Data Commons Open Database License (ODbL) genutzt werden.
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: Baden-Württemberg startet Open-Data-Portal
: Baden-Württemberg startet Open-Data-Portal
Heute geht das Land Baden-Württemberg mit dem Prototypen eines umfangreichen eigenen Open-Data-Portals online.Einzusehen sind Daten unterschiedlicher öffentlicher Einrichtungen, so z.B. ein Verzeichnis aller Schulen, die aktuellen Kaufwerte für Bauland oder ein Bericht zur Korruptionskriminalität. Die zurzeit 73 Datensätze stehen großteils unter offenen (Creative Commons) Lizenzen. Datensätze, die nicht frei lizensiert sind, sind deutlich sichtbar gekennzeichnet.
Noch deutlich sichtbar im Versuchsstadium ist die Integration externer Dienste, z.B. eines Kartendienstes zur direkten Visualisierung von Daten mit geographischen Informationen. Auch ein vollständiger Verzicht auf proprietäre Datenformate wie Microsoft Excel oder Adobe PDF wäre wünschenswert. Diesbezügliche Wünsche und andere Verbesserungsvorschläge können auf einem eigens eingerichteten Forum abgegeben werden. Bis zum offiziellen Start kann sich also noch einiges ändern.
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: Dank ACTA: Mehr freie Inhalte in der ARD!
: Dank ACTA: Mehr freie Inhalte in der ARD! Dieter Nuhr hat gestern was Tolles gemacht: Er hat seinen Zuschauern erlaubt, einen von ihren Gebührengeldern bezahlten Text weiterzuverbreiten – und nicht nur denen, sondern auch den „Piraten“ (was Sinn macht, denn der durchschnittliche ARD-Satiregipfel-Zuschauer hat vermutlich ein eher passives Mediennutzungsverhalten). Das Ganze kann man sich jetzt noch ein paar Tage in der Mediathek anschauen (ab 22:30), dann wird es „depubliziert“. Wer dem Nuhr den Gefallen tun will, das weiterzuverbreiten, muss also schnell sein.
Prinzipiell ist diese Inhaltebefreiung natürlich gut, allerdings fällt der größte Teil dessen, was er da erzählt hat, unter die Formel „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten“. Es ging irgendwie um „dieses Gesetz ACTA“, und man muss leider sagen, dass die Presseerklärung der Content Allianz zu diesem Thema die besseren Gags enthielt, bei ähnlichem Inhalt. Deswegen hier nur der interessante Teil des Auftritts:
[…] im Internet gibt man sowieso besser keine Widerworte, sonst bricht im Internet ein sogenannter Shitstorm los, dann können Sie Ihre Internetseite, ihre Facebookseite, ihre Mailadresse vergessen, da werden Sie plattgemacht, nicht. Das ist die geistige Freiheit im Internet, dass man zwar frei ist – aber in dieser Freiheit sagt man besser nix Falsches. Wobei ich das locker sehe, liebe Piraten, liebe Freunde des Filesharing. Ihr könnt diesen Text einfach nehmen, nachspielen, weiterverbreiten. Ich bin der Urheber. Ich bin einverstanden. Bin ja ein freiheitsliebender Mensch.
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: MIT OpenCourseWare und Flat World Knowledge kooperieren bei offenen Lehrbüchern
: MIT OpenCourseWare und Flat World Knowledge kooperieren bei offenen Lehrbüchern Wenn Apple mit dem iPad in den Markt für Schulbücher drängt und daraufhin die deutschen Bildungsmedienverlage hektisch ihre Idee eines „digitalen Regals“ für „Digitale Schulbücher“ ankündigen, dann sind das in beiden Fällen wenig innovative Versuche, das bisherige Lehrbuchwesen ins Internet zu transferieren. Vor allem schreiben beide Ansätze den proprietären Ansatz des bestehenden Systems nahtlos ins Web fort, auch wenn der Verband Bildungsmedien gleich im ersten Satz seiner Pressemeldung von einer „offenen Lösung“ spricht.
Radikal offen mutet im Gegensatz dazu das Konzept von „Flat World Knowledge“ an. Der US-amerikanische Lehrbuchverlag bietet Creative-Commons-lizenzierte Lehrbücher online kostenlos an und verdient am Verkauf von Printversionen.
Vor zwei Tagen hat nun das Massachusettes Institute for Technology (MIT) eine Kooperation zwischen Flat World Knowledge und dem Hauseigenen „OpenCourseware“-Programm präsentiert. MIT OpenCourseWare bietet bereits seit 10 Jahren vollständige Unterlagen von mittlerweile über 2.000 Kursen ebenfalls unter einer Creative-Commons-Lizenz zum Download an; seit einem Jahr gibt es auch zum Selbststudium aufbereitete Unterlagen („OCW Scholar“). Im Rahmen der Kooperation mit Flat World Knowledge sollen auf Basis dieser Inhalte Lehrbücher entstehen, wobei Teile der Verkaufserlöse der Printversionen zurück ins OpenCourseWare-Programm fließen werden.
Zeit, auch in Deutschland ernsthaft über einen Wandel im Bereich digitaler Lehr- und Lernunterlagen nachzudenken, der über eine bloße digitale Aufbereitung von Inhalten hinausgeht und stattdessen auch Fragen von Lizenzierung und freiem Zugang mitberücksichtigt.
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: Kickstarter erwartet für 2012 mehr Geld als US-Kulturförderstiftung
: Kickstarter erwartet für 2012 mehr Geld als US-Kulturförderstiftung In einem Interview hat einer der Gründer der Crowdfunding-Plattform Kickstarter bekannt gegeben, dass die Plattform 2012 voraussichtlich 150 Millionen Dollar an Geldern einsammeln wird und das mit den 146 Millionen Dollar verglichen, die der staatlichen Kulturförderstiftung National Endowment of Arts (NEA) für 2012 zur Verfügung stehen (via).
Auch wenn sich die von Kickstarter geförderten Projekte bisweilen stark von denen unterscheiden, die von der NEA unterstützt werden, und wenn man berücksichtigt, dass die NEA im internationalen Vergleich unterfinanziert ist, so ist das doch ein Indiz dafür, welche Größenordnung Crowdfunding mittlerweile erreicht hat.
Neben Kickstarter gibt es inzwischen auch einige deutschsprachige Crowdfunding-Plattformen (vgl. t3n für einen Überblick), die unterschiedliche Schwerpunkte und Modelle aufweisen. Während sich bei startnext.de vor allem Projekte aus dem Kunst- und Kulturbereich finden, widmet sich seedmatch.de eher Unternehmensgründungen und respekt.net fokussiert soziale und karitative Projekte.
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: GEMA gibt neue Stellungnahme zu CC-Lizenzen ab
: GEMA gibt neue Stellungnahme zu CC-Lizenzen ab Im Nachgang zum Start des neuesten Pilotprojekts zum Einsatz von CC-Lizenzen durch Mitglieder von Musik-Verwertungsgesellschaften hat die Redaktion von telemedicus.info die GEMA um eine Stellungnahme gebeten. Darin (PDF) erfährt man einiges über angeblich eherne Vertragswerke, unwillige Mitglieder und Rosinen. Die Analysen von telemedicus und iRights (Disclaimer: Letztere von mir verfasst) untersuchen den GEMA-Text eingehend.
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: Creative Commons Promofilm feat. Big Buck Bunny
: Creative Commons Promofilm feat. Big Buck Bunny Renderfarm.fi hat Big Buck Bunny für einen Creative Commons – Promofilm zum Leben erweckt: BBB Loves CC (feat. Big Buck Bunny).
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: WDR beantwortet offenen Brief zu Depublikationspflicht und CC
: WDR beantwortet offenen Brief zu Depublikationspflicht und CC Im Dezember hatte Blogger Peter Piksa sich per offenem Brief an den WDR gewandt. Ihm (wie vielen anderen) leuchtet nicht ein, warum öffentlich-rechtliche Medieninhalte – wenn sie schon vom jeweligen Sender selbst wieder depubliziert werden müssen – nicht vorher unter CC-Lizenzen gestellt werden. Das würde es den Hörern/Zuschauern gestatten, die Sendungen ihrerseits zu verbreiten und dadurch länger verfügbar zu halten, ohne dass die Depublikationspflicht verletzt werden würde. Inzwischen hat der WDR recht ausführlich geantwortet und man sieht der Antwort an, dass man sich dort mit dem Thema schwertut.
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: DigitalFilmCamp 2012
: DigitalFilmCamp 2012
Das bereits siebte DigitalFilmCamp wird am 14. und 15. Februar in der HomeBase Lounge Berlin stattfinden. Das DFC ist eine Konferenz für OpenSource- und Creative-Commons-geprägte Filmprojekte und bietet eine Plattform, um sich über die Möglichkeiten von Crowdfunding zu informieren und auszutauschen.Gestern wurde ein erster Teil des Programms des DigitalFilmCamp bekannt gegeben. Zu den Referenten gehören unter Anderem der Crowdfunding-Experte Konrad Lauten und der chilenische Dokumentarfilmer Felipe Bustos Sierra.
Wer sich möglichst schnell Tickets sicher will, kann hier tun. Die Teilnahme inkl. kleiner Verpflegung kostet 32€ für einen Tag und 60€ für die ganze Konferenz. -
: OpenData: 23 Millionen Buchtitel online
: OpenData: 23 Millionen Buchtitel online
Es ist ein Meilenstein für die OpenData-Bewegung in Deutschland – und kaum einer hat es gemerkt: Seit dem 27. Dezember 2011 steht der Bibliothekskatalog Bayern-Berlin-Brandenburg unter CCzero-Lizenz vollständig online. Die Kataloge enthalten Informationen über rund 23 Millionen Bände in Dutzenden staatlicher Bibliotheken. Vorbildlicherweise wurde am 4. Januar auch schon ein Update der Daten nachgelegt.Der Wissenschaft und Informationsanbietern im Internet steht mit den freigegebenen Katalogdaten ein mächtiges Instrument zur Verfügung. Es ist beispielsweise möglich, Publikationen damit zu verlinken, mit anderen Inhalten anzureichern oder eigene Auswertungen der Objektdaten und Schlagwörter vorzunehmen.
Bild unter CC BY-NC-SA 2.5 by Donald Tetto
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: 3D-Drucker als Open-Source-Hardware
: 3D-Drucker als Open-Source-Hardware
Bisher sind 3D-Drucker eine Nischenerscheinung. Das soll sich jedoch demnächst ändern. Unter 3Ders.org wird ein Bausatz des in Hong Kong angesiedelten Start-Ups Makible vorgestellt, der das 3D-Drucken zuhause für 300 US-Dollar (etwa 235 €) ermöglichen soll. Der Drucker soll so kompakt gebaut sein, dass er auf einen Schreibtisch passt, die damit erzeugten Modelle können in etwa DIN A5 groß und ca. 10cm hoch sein.Das besondere an 3D-Druckern: Sie sollten die Fähigkeit haben, sich zum größten Teil selbst zu reproduzieren, so dass neben einigen handelsüblichen Materialien, die man in einem gut ausgestatteten Baumarkt bekommt, nichts weiter benötigt um einen weiteren Drucker herzustellen. Die meisten der Bauteile stehen unter OpenSource-Lizenzen wie der GPL. Auch die Creative Commons-Lizenzen werden für freie 3D-Modelle immer häufiger genutzt. Eine aktive Community sorgt hier für permanente Verbesserungen der Geräte.
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: Creative Commons startet Diskussion zu Version 4.0 ihrer Lizenzen
: Creative Commons startet Diskussion zu Version 4.0 ihrer Lizenzen Vor einigen Tagen hat Creative Commons (CC) offiziell via Blogeintrag die öffentliche Diskussion für die Version 4.0 der Creative-Commons-Lizenzen gestartet. Es gibt ein eigenes Portal im Creative-Commons-Wiki dazu.
Im Zuge dieses bislang größten Versionierungsprozesses seit Gründung der Organisation vor fast genau 10 Jahren werden auch einige grundlegende Fragen zur Diskussion gestellt. So stehen insbesondere jene Lizenzmodule, die Bearbeitungen (NonDerivatives, ND) und kommerzielle Nutzung (NonCommercial, NC) ausschließen, auf dem Prüfstand. In beiden Fällen wird auch die völlige Aufgabe des Lizenzmoduls diskutiert, wobei das im Falle des NC-Moduls eher unwahrscheinlich ist. Klarerweise würden derart tiefgreifende Änderungen aber nicht die Unwirksamkeit bestehender Lizenzierungen bedeuten.
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: Mülltrennen im Netz: Was ist digitaler Umweltschutz?
: Mülltrennen im Netz: Was ist digitaler Umweltschutz? In der Berliner Gazette hat Leonard Dobusch aufgeschrieben, was digitaler Umweltschutz ist: Mülltrennen im Netz: Was ist digitaler Umweltschutz? Einen Kurzvortrag zum Thema hatte er auf dem ersten netzpolitischen Abend des Digitale Gesellschaft e.V. gehalten.
Der größte Unterschied zur klassischen Umweltschutzbewegung ist deshalb wohl jener, dass die verschiedenen Teilbewegungen noch sehr selten in ihrer Gesamtheit als digitale Umweltschutzbewegung adressiert werden. Es fehlt das „Master-Frame“, das auch innerhalb der einzelnen Bewegungen als gemeinsame thematische Klammer akzeptiert ist. Und hier liegt wohl auch die größte Schwäche im Begriff digitaler Umweltschutz: er ist erklärungsbedürftig. Im Gegensatz zu Alternativen wie beispielsweise „Access to Knoweldge“ (A2K) oder „Free Culture Movement“ ist er aber zumindest allgemein genug, um die bereits existierende Vielfalt an Themen und Akteuren zu fassen.
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: Creative Commons: „The Power of Open“ in deutsch
: Creative Commons: „The Power of Open“ in deutsch
Von Creative Commons gab es vor Monaten die Publikation „The Power of Open“. In der 47 Seiten langen Broschüre, die man wahlweise kostenfrei downloaden oder bei Lula on-demand drucken lassen kann, werden die offenen Lizenzen beschrieben und zahlreiche Projekte und Personen vorgestellt. Das beschriebene Spektrum reicht von Flickr über Arduino bis Global Voices. Mittlerweile gibt es auch eine deutschsprachige Ausgabe als PDF zum Download, dank der Übersetzungshilfe von Oliver Huf. Die CC-BY-Lizenz machts möglich.Freut mich doppelt, ich hatte mir die Übersetzung schon auf die To-Do Liste gesetzt, kam bisher aber nie dazu.
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: Vergleich: Wer macht die beste Broschüre zum Urheberrecht?
: Vergleich: Wer macht die beste Broschüre zum Urheberrecht? Als ich für die neue Folge des Podcasts Logbuch:Netzpolitik zum Thema
SchultrojanerCopyrightscanner recherchierte, stolperte ich über die schöne Kopierbroschüre der Konferenz der Kultusminister, die Lehrer darüber in Kenntnis setzt, dass ihnen seit 2008 die digitale Kopie von für den Unterricht bestimmten Materialien verboten ist.Kann ich eine Tabelle aus einem Schulbuch einscannen und meinen Schülern via Laptop und Beamer zeigen?
Nein. Durch das Einscannen entsteht eine digitale Kopie. Eine digitale Kopie aus Unterrichtswerken für den Unterrichtsgebrauch ist nicht gestattet.Schade zwar, dass jede digitale Kopie verboten ist, aber insgesamt bietet der Vertrag nur Vorteile:
Die Lehrkräfte profitieren von dem neuen Fotokopiervertrag in zweifacher Hinsicht: Die Regelungen sind für den Unterrichtsalltag praktikabel. Und: Lehrerinnen und Lehrer erhalten Rechtssicherheit.
Pralle sechs Seiten Aufklärung bietet die kostenlos erhältliche Broschüre – und erinnert in ihrer Einseitigkeit an die bis vor kurzem auf den Seiten des Justizministeriums als Unterrichtsmaterial angebotenen Infoheftchen.
Diese haben allerdings ernste Konkurrenz von iRights.info. Dort wird ein ohne subjektive Färbung fachlich sauber recherchiertes und ansprechend aufbereitetes Unterrichtsmodul zum Urheberrecht angeboten. Es steht unter Creative-Commons-Lizenz und kann bei klicksafe kostenlos bestellt oder direkt als pdf heruntergeladen werden.
Ebenso kostenlos von iRights erhältlich: Urheberrecht im Alltag und die Broschüre zu Rechtsfragen im Netz, sowie eine ganze Reihe weiterer Unterrichtsmaterialien – alle unter CC-Lizenz, und somit „Schultrojaner“-sicher.
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: Internet-Enquete: Montag geht’s weiter
: Internet-Enquete: Montag geht’s weiter Am Montag geht es bei der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft des Bundestages weiter mit der 13. öffentlichen Sitzung. Auf der Tagesordnung stehen drei wenigsagende Punkte:
1. Zwischenbericht
2. Verschiedenes
2. Beschlussfassung über die Durchführung öffentlicher AnhörungenEs geht dabei zunächst um den Zwischenbericht der Projektgruppe Netzneutralität und den Zwischenbericht der Projektgruppe Datenschutz und Persönlichkeitsrechte. Außerdem um den Antrag der Projektgruppe „Wirtschaft, Arbeit, GreenIT„auf Durchführung einer Anhörung zum Thema „Wirtschaft, Arbeit, Green IT – Chancen und Herausforderungen in der digitalen Gesellschaft“ sowie den Antrag von DIE LINKE zur Vergabe eines Gutachtens zum Urheberrecht an Prof. Dr. Clement und iRights.info. Alle Ausschussdrucksachen für Montag finden sich hier.
Drüben im Enquete-Blog hat Alvar außerdem zum Thema „Hickhack um die Netzneutralität“ gebloggt.
Mit mehreren Monaten Verspätung steht für den kommenden Montag wieder die Abstimmung über den Bericht der Projektgruppe Netzneutralität und die Handlungsempfehlungen für Datenschutz an. In der letzten Sitzung der Enquête-Kommission Anfang Juli wurde mit knapper Mehrheit die Verschiebung beschlossen: Wir bräuchten noch mehr Zeit, um die Qualität sicherzustellen. Aber offensichtlich waren dies nur vorgeschobene Argumente, denn: Seither ist nichts passiert, es sind keine Vorschläge zu den fraglichen Textteilen rund um Netzneutralität und Netzsperren eingegangen. (Hier bitte weiterlesen)
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: Dradio Wissen: Erdbebenwarnung dank Freier Software
: Dradio Wissen: Erdbebenwarnung dank Freier Software Wie kann ein 14-Jähriger in Chile mit weniger als 100 Euro ein Erdbebenwarnsystem erstellen? Zu dem Thema wurde ich heute von Dradio Wissen interviewt (Audio). In dem Interview geht es um Freie Software und Freie Hardware wie z.B. Arduino, sowie generell auch darum, wie wir es erreichen können, dass Menschen Computer nicht nur per Touchpad bedienen, mit ihnen telefonieren oder Musik hören, sondern diese selbst und damit unsere tägliche Umgebung verstehen können.
Bei meiner Recherche für das Interview bin ich neben dem Erdbebenwarnsystem auf viele andere faszinierende Beispiele gestoßen: von einfachen Robotern über Wetterstationen bis zu Luftschiffen, Installationen für Hochgeschwindigkeitsaufnahmen oder 3D-Druckern. Das alles ist ist möglich, weil Menschen Baupläne und Quellcode studieren, diese weiterentwickeln sich dazu wieder mit anderen austauschen können.
Vielleicht bekomme ich jetzt endlich Laser-Haie, nachdem es früher mit dem C64 und Lego Technik leider nicht ganz funktionierte. Wenn nicht, dann zumindest eine spätere Generation, die Computer besser versteht und eine bessere Netzpolitik macht.
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: Gewinner des Free! Music! Contest 2011
: Gewinner des Free! Music! Contest 2011 Anfang Juli war zum Free Music Contest aufgerufen worden, jetzt stehen die Gewinner fest.
Es gibt einen Sampler mit 19 Stücken herunterzuladen, die Reihenfolge der Songs ist im Online-Player zufällig.
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: Buch: Creative Commons – a user guide
: Buch: Creative Commons – a user guide
„Creative Commons – a user guide“ ist ein 116-Seiten lanes englischsprachiges Handbuch von Simone Aliprandi (Copyleft-Italia.it). Er beschreibt ausführlich die Anwedung und Theorie hinter den offenen Lizenzen. Das Buch steht unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 – Lizenz und es gibt es in einer HTML- oder PDF-Version, sowie für 13 Euro beim Print-on-Demand-Service Lulu.