Kultur

OpenData: 23 Millionen Buchtitel online

Es ist ein Meilenstein für die OpenData-Bewegung in Deutschland – und kaum einer hat es gemerkt: Seit dem 27. Dezember 2011 steht der Bibliothekskatalog Bayern-Berlin-Brandenburg unter CCzero-Lizenz vollständig online. Die Kataloge enthalten Informationen über rund 23 Millionen Bände in Dutzenden staatlicher Bibliotheken. Vorbildlicherweise wurde am 4. Januar auch schon ein Update der Daten nachgelegt.

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Der Wissenschaft und Informationsanbietern im Internet steht mit den freigegebenen Katalogdaten ein mächtiges Instrument zur Verfügung. Es ist beispielsweise möglich, Publikationen damit zu verlinken, mit anderen Inhalten anzureichern oder eigene Auswertungen der Objektdaten und Schlagwörter vorzunehmen.

Bild unter CC BY-NC-SA 2.5 by Donald Tetto

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6 Kommentare
  1. Coool. Dann hoffe ich mal, daß sich das unter den Anbietern von kostengünstigen (Privat-)Bibliotheksmanagement-Produkten schnell herumspricht, so daß die nicht mehr auf die, unter bibliothekarischen Gesichtspunkten, äußerst fragwürdigen amazon-Daten zurückgreifen müssen.

  2. Hmm.. Ich kann die Euphorie nicht ganz nachvollziehen. Der BVB hat ja, soweit ich das jetzt nachvollziehen kann, nur seine Titelliste, d.h. Die Titel der Bände, eine kurze Zusammenfassung, das Stichwortverzeichnis, und die Standortangaben online gestellt. Ist, soweit ich das die letzten Jahre beobachtet habe, gar nicht so unüblich an Unis und in Bibliotheksverbänden.

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