Creative-Commons-Lizenzen

  • : Creative Commons beim Bayrischen Rundfunk
    Creative Commons beim Bayrischen Rundfunk

    Die TV-Sendung quer im Bayrischen Rundfunk hat jetzt auch ein Pilotprojekt gestartet und experimentiert mit Creative Commons – Lizenzen herum. Darüber berichtet die Redaktion in ihrem Blog:

    Wir starten unseren Test mit zwei Rubriken aus der wöchentlichen quer-Sendung (donnerstags, 20.15 im BR und Livestream), die Sie auf der quer-Homepage oder im quer-Blog herunterladen und Weiterverwenden können. Es handelt sich um den von uns sogenannten “quer-Schläger” in dem Christoph Süß sich mit sich selbst über ein aktuelles Konfliktthema unterhält und den Dialog mit dem quer-Ministerpräsidenten am Ende der Sendung. Beide Rubriken enthalten weder Musik noch Fremdwerke. Sie erkennen Sie durch dieses Symbol als Creative Commons-Inhalt:

    Gleichzeitig wird drauf hingewiesen, dass „im Regelfall“ „schon alleine die Gesetzes- und Lizenzlage eine Freigabe zu cc-Bedingungen“ verhindere. Das ist dann der Fall, wenn Fremdmaterial verwendet wird, wie lizenzierte Videos und/oder Gema-Musik. Aber schön, dass man jetzt auch beim BR mal mit Creative Commons startet, wir brauchen mehr von diesen Pilotprojekten, um weitere Redaktionen davon zu überzeugen. Verwendet wird übrigens die restriktivste Lizenz, die CC-BY-NC-ND, diese erlaubt aber zumindest das legale einbinden von Inhalten zu nicht-kommerziellen Zwecken, ohne dass man sich Gedanken machen muss.

    18. April 2011 18
  • : Freiheit vor Ort: Handbuch kommunale Netzpolitik
    Freiheit vor Ort: Handbuch kommunale Netzpolitik

    Vor vier Jahren erschien das Buch „Freie Netze. Freies Wissen“ als Diskussionsvorschlag einer Gruppe von jungen Menschen, wie man in Linz (Österreich) Netzpolitik auf kommunaler Ebene machen könnte. Aus dem Buch und der Diskussion drum herum ist dann tatsächlich das Ziel der Kommune Linz geworden, eine Open-Commons-Region zu werden.

    Jetzt ist mit „Freiheit vor Ort: Handbuch kommunale Netzpolitik“ der Nachfolger bei Open-Source-Press erschienen, Herausgeber sind Leonhard Dobusch, Christian Forsterleitner und Manuela Hiesmair. Wer Kommunalpolitik macht und sich für Netzpolitik interessiert, sollte dieses Buch lesen. Das gibts zu kaufen und auch als eBook (PDF) unter der CC-BY-SA-Lizenz erschienen.

    Die einzelnen thematischen Kapitel mit Überschriften wie „Öffentlicher Raum im Netz: Blogs, Wikis & Co“ oder „Lasst die Daten frei! Open Government als kommunale Herausforderung und Chance“ finden sich ebenfalls als PDF auf der Webseite.

    Das Buch kann man auch mal kaufen und den lokalen Kommunalpolitikern zum Geburtstag schenken.

    11. April 2011 6
  • : „Freiheit“ nicht verfügbar in deinem Land
    „Freiheit“ nicht verfügbar in deinem Land

    Fun Fact: Das offizielle Video von Georg Danzer (österr. Liedermacher) und seinem großen Hit  „Freiheit“ ist bei Youtube „in deinem Land nicht verfügbar“.

    Hier der Kommentar dazu aus Österreich (grandios).

    PS: Natürlich gibt es das Lied im Netz, aber ohne Einverständnis von Sony Music Entertainment und ohne offizielles Video von Georg Danzer.

    28. März 2011 29
  • : Wie man Creative Commons Inhalte nicht nutzt (Update)
    Wie man Creative Commons Inhalte nicht nutzt (Update)

    Die Online-Redaktion der Grünen zeigt aktuell wieder anschaulich, wie man Creative Commons Lizenzen falsch nutzt. Benjamin Stöcker hat zahlreiche Beispiele einer falschen Nutzung gesammelt. Creative Commons lizenzierte Inhalte bedeuten eben nicht, dass man einfach Bilder kostenlos nehmen kann und dann nur den Urheber nennen braucht, sondern man sollte auch die wenigen Regeln beachten, wie Verweis auf die jeweilige Lizenz.

    Urheberrecht ist schon schwierig, darum wollen wir es ja ändern und vereinfachen. Damit auch zukünftig die Onlineredaktionen unserer Parteien ohne Urheberrechtsverletzung über die Aktivitäten ihrer jeweiligen Partei berichten können.

    Hintergrund zur Nutzung von Creative Commons lizenzierten Inhalten bietet unser Netzpolitik-Podcast Folge 105: Creative Commons für Blogger (Gilt auch für Online-Redakteure).

    Update: Die Grünen bedanken sich für den Hinweis, haben alles korrigiert und geloben zukünftig die Creative Commons Lizenzen richtig zu verwenden.

    8. März 2011 10
  • : R.E.M. rufen zum CC-Remix auf
    R.E.M. rufen zum CC-Remix auf

    Während Radiohead von anscheinend von ihrer Gratis-Politik abgewichen sind und ihr neues Album auch in der mp3-Version nur noch gegen Bezahlung rausrücken*, haben R.E.M. vor einer Woche zum Remix-Wettbewerb aufgerufen und alle Samples des Tracks „It Happened Today“ unter CC-BY-NC-SA veröffentlichtIn einer eigenen Soundcloud-Gruppe kann man seinen Remix der Comunity vorstellen.

    „Halt, halt“ mag der Radiohead-Fan einwenden, „Von Radiohead gab es doch aber auch schon einen Remix-Wettbewerb!“

    Ja, unter so schönen Bedingungen wie „Alle Rechte am Remix gehören Warner/Chappell Music Ltd und die Mitglieder von Radiohead werden bei Veröffentlichung als die einzigen Autoren genannt.“ R.E.M.-Remixer genießen immerhin alle Rechte an ihrem Werk, außer dem zur kommerziellen Verwertung, was eine zumindest nachvollziehbare Einschränkung darstellt.

    Ein lobenswerter Schritt.

    * bisher kann man es nur vorbestellen. Zugegebenermaßen wäre das bei einem Gratis-Download wenig sinnvoll. Möglich, dass ein solcher bei der Veröffentlichung auch angeboten wird, angekündigt wird er jedoch nicht.

    14. Februar 2011 3
  • : USA investieren 2 Mrd. in Open Education
    USA investieren 2 Mrd. in Open Education

    Die Entwicklung von Open Educational Ressources (Offene Bildungsmaterialien) interessiert in Deutschland leider fast Niemanden. In den USA ist das mittlerweile anders. Dort gibt es zahlreiche Initiativen, die sich um das Thema bilde und auch große Organisationen wie Mozilla und Creative Commons sind mit dabei. Die US-Regierung will sogar zwei Milliarden Dollar in den kommenden vier Jahren bereitstellen, um damit die Entwicklung von offenen Bildungsmaterialien zu finanzieren. Die Bedingung ist: Erstellte Inhalte müssen unter der Creative Commons Namensnennungs-Lizenz veröffentlicht und geteilt werden.

    Mehr dazu bei Creative Commons: New federal education fund makes available $2 billion to create OER resources in community colleges.

    The U.S. Department of Labor and the Department of Education announced a new education fund that will grant $2 billion to create open educational resources (OER) materials for career training programs in community colleges. The Trade Adjustment Assistance Community College and Career Training Grant Program (TAACCCT) will invest $2 billion over the next four years into grants that will “provide community colleges and other eligible institutions of higher education with funds to expand and improve their ability to deliver education and career training programs.” What’s more, the full program announcement (PDF) states that all the resources created using these funds must be released under the Creative Commons Attribution (CC BY) license. The first round of funding will be $500 million over the next year. Applications to the solicitation are now open, and will be due April 21, 2011. Read what our incoming CEO, Cathy Casserly, has to say at the full post.

    Und Deutschland verschläft das Thema wieder.

    7. Februar 2011 12
  • : Live@edu: Schöner studieren mit Microsoft?
    Live@edu: Schöner studieren mit Microsoft?

    Vor nicht einmal 2 Wochen hat sich Linus schon einmal mit subventionierten Microsoft-Lizenzen und einen mutmaßlichen Fall von Astroturfing an deutschen Universitäten beschäftigt. Bereits damals wurde klar: Wer in deutschen Landen studiert, muss zumindest an Software aus Redmond keinen Mangel leiden.

    Damit nicht genug, in Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn setzt Microsoft nun noch einen drauf:

    Ab heute steht allen Studierenden der Universität Paderborn das Angebot Live@edu zur Verfügung. Die Universität Paderborn führt als erste große deutsche Universität Live@edu ein und bietet ihren Studierenden somit die Möglichkeit, kostenlos auf alle Leistungen des Paketes von Microsoft in der Cloud zuzugreifen. Zur Verfügung stehen zum Beispiel ein freier Exchange-Server zur vollständigen Synchronisation Ihres PIMs, Skydrive als Online-Speicherplatz, Office Web Apps zum gemeinsamen Arbeiten mit Excel, Word, PowerPoint und OneNote und einiges mehr.

    PS: Unter den ersten 1000 (Paderborner!) Studenten, die sich anmelden, verlost Microsoft 3 Xbox 360 4 GB Konsolen mit Kinect und 50 ARC Touch Mouses. Großartig, oder? ‚)

    3. Februar 2011 57
  • : Freie Kinderlieder für Kindergärten und Co.: Mithilfe und Spender gesucht
    Freie Kinderlieder für Kindergärten und Co.: Mithilfe und Spender gesucht

    Im Auftrag der VG Musikedition hatte die GEMA zuletzt deutschlandweit Kindertagessstätten angeschrieben und darauf hingewiesen, dass das Anfertigen von Kopien von Notenblättern der Genehmigung der Rechteinhaber bedarf. Auch ein Angebot war gleich parat: 56€ plus Mehrwertsteuer für 500 Kopien sollten Kindergärten und Co. berappen. Neben der Finanzierung stellt dabei für die Kinderbetreuungseinrichtungen wohl vor allem der  notwendige Verwaltungsaufwand ein Problem dar, denn jede einzelne Kopie muss an die GEMA gemeldet werden, damit diese mit der VG Musikedition korrekt abrechnen kann.

    Der Musikpiraten e.V. hat daher mal wieder eine tolle Aktion gestartet und will die rund 50.000 Kinderbetreuungseinrichtungen in Deutschland mit einem freien Liederbuch mit gemeinfreien Kinderliedern versorgen. So soll ein einfacher Zugang zu dem teilweise jahrhundertealten Kulturgut gewährleisten werden und Aufwand und Kosten für die Einrichtungen gesenkt werden.

    „Damit sich die Erzieher und Erzieherinnen nicht noch aufwändig um die Recherche kümmern muss, ob nun ein Lied gemeinfrei ist oder nicht, werden wir ein Liederbuch mit ausschliesslich gemeinfreien Kinderliedern erstellen. Unser Ziel ist, allen 50.299 Kinderbetreuungseinrichtungen in Deutschland mindestens ein Liederbuch zukommen zu lassen – und zwar kostenlos.“ erklärte Christian Hufgard, 1. Vorsitzender des Musikpiraten e.V.

    Damit dies gelingt, werden allerdings sowohl noch viele Helfer, die die Bücher verteilen, als auch weitere Sponsoren und Spender  gesucht. Ebenso ist aufgerufen, wer dabei helfen kann, Kinderlieder neu zu setzen. Bislang sind bereits rund 9.000€ Spenden zusammengekommen, d.h. die Aktion ist schon jetzt ein großer Erfolg und es wird auf jeden Fall einen Druck geben. Um allen Einrichtungen ein freies Exemplar zur Verfügung stellen zu können, werden allerdings geschätzte 50.000€ benötigt.

    Spendeninformationen so wie (ganz vorbildlich und transparent) der tägliche Spendenstand sind auf der Webseite der Musikpiraten verfügbar.

    3. Februar 2011 18
  • : Open Music Night: Creative-Commons-Party in Ludwigshafen
    Open Music Night: Creative-Commons-Party in Ludwigshafen

    Am kommenden Samstag, den 22. Januar 2011, veranstalten die PIRATEN eine Creative-Commons-Party in Ludwigshafen. Der Eintritt ist frei und gespielt werden Gothic, EBM, Indie, Alternative, Rock und Punk. Aufgelegt wird von DJ Sven vom darkerradio. Gefeiert wird ab 22 Uhr unter dem Motto „Gut, Legal, GEMA-frei“ im Exodus:

    20. Januar 2011 1
  • : Kann Interessensausgleich zwischen Kunstschaffenden, Industrie und Nutzern funktionieren? Diskussion zum Urheberrecht in Hannover
    Kann Interessensausgleich zwischen Kunstschaffenden, Industrie und Nutzern funktionieren? Diskussion zum Urheberrecht in Hannover

    Am heutigen Donnerstag findet um 19:30 Uhr eine Diskussionsrunde zum Thema Urheberrecht statt. Spezieller Fokus soll dabei laut Einladungstext der Grünen-EU-Abgeordneten Rebecca Harms und Jan Philipp Albrecht auf der Frage des Interessensausgleichs zwischen Kunstschaffenden, Industrie und Nutzern liegen.

    Das Urheberrecht spaltet die Geister. Oft scheint ein Interessensausgleich zwischen KünstlerInnen, der Industrie und den NutzerInnen unmöglich. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt: Wem gehören die Ideen und Werke von KünstlerInnen und wer darf sie nutzen? Wie kann das Urheberrecht neu gestaltet werden? Wer soll davon profitieren? Und wie kann eine gerechte Vergütung der KünstlerInnen gewährleistet sein?

    Auch der OMC e.V. (der Verein hinter dem Open Music Contest) wird auf dem Podium durch seinen Vorsitzenden Meik Michalke vertreten sein. Für die Musikwirtschaft spricht Reinher Karl vom Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V. (VUT). Bereits eine Stunde vor Diskussionbeginn soll eine kleine Creative-Commons-Ausstellung an einigen Beispielen freie Kultur veranschaulichen. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostet keinen Eintritt.

    Meik Michalke hatte bereits auf der SIGINT einen Vortrag zum Thema „Chancen, Risiken und Nebenwirkungen freier Musikultur“ gehalten, dessen Aufzeichnung hier online ist.

    20. Januar 2011 3
  • : Einführung in Open-Design
    Einführung in Open-Design

    Gemeinsam mit meiner newthinking-Kollegin Andrea Goetzke hab ich für eine Publikation einen Einführungsartikel über Open-Design geschrieben.

    Beispiele für den Einsatz von Creative Commons Lizenzen in Open-Design Projekten

    Creative Commons Lizenzen wurden schon früh in digitalen Design-Communities verwendet, z.B. um Cliparts, Grafiken oder Bilder auf Plattformen wie Flickr.com zu teilen. Interessant sind aber die ersten Schritte hinaus in die physische Design-Welt. Unter dem Begriff „OpenDesign“ sammeln sich immer mehr Projekte, Experimente und Beispiele, wie die Open-Source-Idee in die reale Welt getragen werden kann.

    13. Januar 2011 7
  • : Schönes Video: Copying Is Not Theft
    Schönes Video: Copying Is Not Theft

    Ist zwar schon etwas älter, aber ich erinnere mich jetzt nicht, dass wir dieses Video von Nina Paley schon gebloggt haben: Copying Is Not Theft.

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    Gibts auf questioncopyright.org auch u.a. als OGG und steht unter der CC-BY-SA-Lizenz)

    (via @telecomix)

    23. Dezember 2010 11
  • : NDR erklärt Creative Commons
    NDR erklärt Creative Commons

    Der data-epi-spacing NDR data-epi-spacing nutzt data-epi-spacing bereits data-epi-spacing seit data-epi-spacing 2007 data-epi-spacing Creative data-epi-spacing Commons data-epi-spacing Lizenzen data-epi-spacing für data-epi-spacing ausgewählte data-epi-spacing Beiträge. data-epi-spacing Neu data-epi-spacing ist data-epi-spacing nun, data-epi-spacing dass data-epi-spacing es data-epi-spacing dafür data-epi-spacing einen data-epi-spacing Player data-epi-spacing zum data-epi-spacing einbinden data-epi-spacing von data-epi-spacing Inhalten data-epi-spacing in data-epi-spacing externen data-epi-spacing Seiten data-epi-spacing wie data-epi-spacing diesem data-epi-spacing Blog data-epi-spacing gibt. data-epi-spacing Was data-epi-spacing Creative data-epi-spacing Commons data-epi-spacing ist, data-epi-spacing erklärt data-epi-spacing dieses data-epi-spacing neue data-epi-spacing Video data-epi-spacing (Steht data-epi-spacing unter data-epi-spacing der data-epi-spacing CC-BY-NC-ND):

    Was data-epi-spacing haben data-epi-spacing Barack data-epi-spacing Obama, data-epi-spacing die data-epi-spacing Band data-epi-spacing „Nine data-epi-spacing Inch data-epi-spacing Nails“ data-epi-spacing und data-epi-spacing der data-epi-spacing NDR data-epi-spacing gemeinsam? data-epi-spacing Sie data-epi-spacing wollen, data-epi-spacing dass data-epi-spacing sich data-epi-spacing ihre data-epi-spacing Inhalte data-epi-spacing im data-epi-spacing Netz data-epi-spacing verbreiten.

    Hier klicken, um den Inhalt von www.ndr.de anzuzeigen.

    23. Dezember 2010 11
  • : Wiesbaden: Creative-Commons-Party „CreativeChaos“ am 18.12.2010 in der Kreativfabrik
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    Wiesbaden: Creative-Commons-Party „CreativeChaos“ am 18.12.2010 in der Kreativfabrik

    Am kommenden Samstag, den 18.12.2010 findet organisiert vom Chaos Computer Club Mainz in der Wiesbadener Kreativfabrik wieder die Creative-Commons-Party „Creative Chaos“ statt. Bei freiem Eintritt darf zu freier Musik, Videos und günstigen Getränken entspannt gefeiert werden. Der Sampler, den es vor Ort auch immer in schicker Ausführung zu erwerben gibt, steht schon bereit zum Download und zur Weiterverbreitung.

    creative chaos cc ccc cccmz

    CreativeChaos ist ein musikalisches und multimediales Event, welches vom CCCMZ für die Kreativfabrik als Veranstalter durchgeführt wird. CreativeChaos soll den Gedanken ‘Freie Musik für freie Menschen’ als Leitsatz haben und die legale und freie Verbreitung von Informationen, im besonderen der Musik, fördern.

    Weitere Informationen zum CreativeChaos unter www.creative-chaos.org und bei Twitter unter cc_party

    14. Dezember 2010 1
  • : Wikimedia Deutschland strebt Musterklagen für freie und offene Lizenzen an
    Wikimedia Deutschland strebt Musterklagen für freie und offene Lizenzen an

    Bei der Nutzung von freien und offenen Lizenzen gibt es noch oft Rechtsunsicherheiten und z.B. bei Creative Commons Lizenzen hören wir oft von Rechtsabteilungen, dass man freie und offene Lizenzen im Unternehmen/in der eigenen Organisation noch nicht einsetzen will, weil verläßliche Rechtssprechungen fehlen. (Juristen denken wohl so, dass erstmal ein §-Zeichen her muss, damit etwas funktioniert) Hier möchte der Wikimedia Deutschland e.V. zukünftig aushelfen und hat sich nach langer DIskussion dazu entschieden, Musterklagen finanziell und rechtlich zu unterstützen.

    In der Vergangenheit hat sich der Verein nur insofern an solchen Verfahren beteiligt, dass er Kontakte mit kompetenten Anwälten vermittelt hat. Nach reiflicher Überlegung innerhalb des Vorstands und umfassender Beratung mit unserem Vereinsjuristen sind wir nun zu der Entscheidung gekommen, dass wir unsere sehr passive Linie nicht weiter verfolgen werden. Es gibt viele ungeklärte Rechtsfragen im Bereich freier Lizenzen und freier Inhalte, so dass es sich lohnt, hier tätig zu sein. Gleichzeitig hat der Verein die Mittel, eine begrenzte Anzahl von Verfahren zu unterstützen. Unser Vorschlag sieht so aus, dass der Verein zukünftig ausgewählte Verfahren materiell unterstützt, wenn diese Unterstützung dazu geeignet ist, ungeklärte Rechtsfragen durch höchstrichterliche Rechtsprechung zu klären. Es geht also um Musterverfahren im weitesten Sinne, nicht jedoch um Standardverfahren, Massenabmahnungen oder ähnliches.

    Gute Sache!

    13. Dezember 2010 5
  • : JMStV: Hilfe zur Selbsthilfe, Neues aus Berlin & Schleswig-Holstein (Update für Berlin!)
    Flowchart zum JMStV
    JMStV: Hilfe zur Selbsthilfe, Neues aus Berlin & Schleswig-Holstein (Update für Berlin!)

    In Berlin diskutiert der „Ausschuss für Europa- und Bundesangelegenheiten, Medien, Berlin-Brandenburg“ zur Stunde ein letztes Mal über den Vierzehnten Rundfunkänderungsstaatsvertrag (JMStV), über den morgen im Abgeordnetenhaus abgestimmt werden soll.

    Die Sitzung ist öffentlich (PDF). Der ein oder andere Berliner Netzler (Sebastian Sooth und Anja Schillhaneck z.B.) ist wohl vor Ort und hofft – zumindest am Rande der Veranstaltung – noch einmal auf die verantwortlichen Politiker einwirken zu können.

    Die eigentliche Entscheidung soll in Berlin derweil bereits gefallen sein. Wir erinnern uns: Die Linke wollte die Entscheidung ihrem Koalitionspartner, der SPD, überlassen, der soll sich inzwischen entschieden haben. Zumindest wenn stimmt, was gestern Abend bei Twitter die Runde machte:

    8. Dezember 2010 30
  • : Kreative Nutzung von Creative Commons durch die SPD (+FDP
    Kreative Nutzung von Creative Commons durch die SPD (+FDP

    Die SPD nutzt auf ihrer Flickr-Seite die Creative Commons-Namensnennung-Nicht-kommerziell-Keine Bearbeitung erlaubt – Lizenz für ihr Set an Fotos ihrer Spitzenpolitiker. Eigentlich eine gute Sache, auch wenn die Nutzung der CC-Lizenzen nicht ganz so progressiv und frei ist, wie Obama sie als großes Vorbild in seinem Wahlkampf nutzt (CC-BY-Lizenz). Soweit so gut. Allerdings irritiert der folgende Hinweis:

    Bitte nehmen Sie folgende Hinweise zur Kenntnis:

    - Aus rechtlichen Gründen müssen wir Sie darauf hinweisen, dass jedwede Nutzung der Bilder für redaktionelle Zwecke durch Personen, Organisationen und andere Vereinigungen außerhalb der SPD generell der vorherigen Genehmigung des SPD-Parteivorstands bedarf.

    2. Dezember 2010 25
  • : Houellebecq umsonst im Netz: Verlag verklagt Blogger
    Houellebecq umsonst im Netz: Verlag verklagt Blogger

    Der Roman La Carte et le territoire von Michel Houellebecq ist das das erste Werk unter freier Lizenz, das mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet wurde. Das zumindest erklärte Florent Gallaire, Jurist für IT-Recht, neulich auf seinem Blog. Der Prix Goncourt gilt als der begehrteste und wichtigste Literaturpreis in Frankreich und lässt die Verkaufszahlen des Gewinners gewaltig in die Höhe schießen. Aber Michel Houellebecq verkauft sich eigentlich auch so ganz gut, sein Roman Elementarteilchen ist ein Bestseller und mittlerweile Kult.

    Im September ließ allerdings das französische Online-Magazin Slate.fr die Katze aus dem Sack: Michel Houellebecq bediente sich für sein mittlerweile preisgekröntes Werk Wort für Wort und ohne Quellenangabe bei mindestens drei Wikipedia-Artikeln. Es ist natürlich erlaubt, Inhalte aus der Wikipedia zu verbreiten und zu vervielfältigen, solange der Autor genannt wird und die Inhalte unter der gleichen Lizenz weitergegeben werden. Sie stehen seit Juni 2009 unter der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA. Daher schlussfolgerte der Blogger Gallaire, dass das Buch als abgeleitetes Werk ebenfalls unter dieser CC-Lizenz stehen müsse (siehe Copyleft) und machte den Roman im Netz frei zugänglich.

    29. November 2010 19
  • : Machine of Death
    e- & Audiobook unter CC-Lizenz
    Machine of Death
    e- & Audiobook unter CC-Lizenz

    Machine of Death ist eine Sammlung von 43 Kurzgeschichten. In allen Geschichten wissen Personen, wie sie sterben werden, aber nicht wann. Wie man sich vorstellen kann, entstehen dadurch ziemlich obskure Ängste, selbsterfüllende Prophezeiungen und Missverständnisse, denn die vorhersagende Maschine ist ziemlich vage in ihren Aussagen.

    Als gebundenes Buch ist Machine of Death seit über einem Monat bei Amazon erhältlich. Vor einigen Tagen wurde das ebook unter CC-BY-NC-ND veröffentlicht. Einige der Geschichten unterliegen auch der der weniger restriktiven CC-BY-NC-SA.

    Außerdem gibt es einen wöchentlich erscheinenden Podcast mit jeweils einer Geschichte.

    Interessant: Die Herausgeber akzeptieren keine Spenden, sondern bieten das Buch gleichzeitig weiterhin zu je 9,99$ im pdf‑, kindle‑, nook- und epub-Format und bald auch in Apple’s iBookStore (wo die Reviewer es anscheinend erst noch zu Ende lesen müssen, bevor es zugelassen wird) an.

    Hier geht’s zum Buch.
    Hier zum Podcast-Sammel-Audiobook.

    24. November 2010 4
  • : Remix-Visualisierung: Girl Talk – All day
    Remix-Visualisierung: Girl Talk – All day

    All day ist das neue Album des US-MashUp-Künstlers Girl Talk. Wie die vergangenen Alben besteht das ganze Werk aus zahlreichen ineinandergemixten Hits aus verschiedenen Epochen und Genres und wurde unter der CC-BY-NC-Lizenz veröffentlicht. Hier ist ein Link zum Download und hier zum Torrent.

    Was das ganze spannender macht, sind die vielen kleinen Innovationen der Fans rund um das Album. Direkt nach Erscheinen des Albums wurden die einzelnen Samples kollaborativ identifiziert und in einem Wiki gesammelt. Mittlerweile gibt es mit mashupbreakdown.com auch eine eigene Seite, wo die Samples in der Timeline der einzelnen Songs anschaulich visualisiert werden. Und das ist dann ein kleiner Trip durch die jüngere Musikgeschichte mit Lernfaktor.

    (Danke an @antischokke)

    24. November 2010