Wissen

USA investieren 2 Mrd. in Open Education

Die Entwicklung von Open Educational Ressources (Offene Bildungsmaterialien) interessiert in Deutschland leider fast Niemanden. In den USA ist das mittlerweile anders. Dort gibt es zahlreiche Initiativen, die sich um das Thema bilde und auch große Organisationen wie Mozilla und Creative Commons sind mit dabei. Die US-Regierung will sogar zwei Milliarden Dollar in den kommenden vier Jahren bereitstellen, um damit die Entwicklung von offenen Bildungsmaterialien zu finanzieren. Die Bedingung ist: Erstellte Inhalte müssen unter der Creative Commons Namensnennungs-Lizenz veröffentlicht und geteilt werden.


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

Mehr dazu bei Creative Commons: New federal education fund makes available $2 billion to create OER resources in community colleges.

The U.S. Department of Labor and the Department of Education announced a new education fund that will grant $2 billion to create open educational resources (OER) materials for career training programs in community colleges. The Trade Adjustment Assistance Community College and Career Training Grant Program (TAACCCT) will invest $2 billion over the next four years into grants that will “provide community colleges and other eligible institutions of higher education with funds to expand and improve their ability to deliver education and career training programs.” What’s more, the full program announcement (PDF) states that all the resources created using these funds must be released under the Creative Commons Attribution (CC BY) license. The first round of funding will be $500 million over the next year. Applications to the solicitation are now open, and will be due April 21, 2011. Read what our incoming CEO, Cathy Casserly, has to say at the full post.

Und Deutschland verschläft das Thema wieder.

12 Kommentare
  1. Barack Hussein Obama zeigt sein wahres Gesicht. Er und der Rest seiner Kommunistenbande wollen hunderte von amerikanischen Lehrbuchbetrieben in den Bankrott treiben.

    Obama will, dass unsere Kinder in Zukunft nur noch das lernen, was der Staat — die Wissens-Kolchose — herausgibt!

    So oder so ähnlich würde man es aktuell aus der rechtskonservativen Ecke Amerikas schallen hören. Dieser kleine gedankliche Ausflug soll nur als Gegenpunkt dienen. Denn auch das sind leider die USA.

  2. Also mein Englisch ist nicht das beste aber müsste in er Überschrift nicht 2 Billionen stehen anstelle von 2 Milliarden?

    Oder hab ich da was komplett falsch verstanden in der Mitteilung?

    Schönen Gruss aus Luxemburg

  3. Mit deinem Englisch hast du wohl leider recht:
    million => Million
    billion => Milliarde
    trillion => Billion
    quadrillion => Billiarde

    Ist schon richtig so.

  4. Was nichts kostet ist nichts!
    Deswegen kann man mit Creative Commons Bildungsmaterial auch niemanden gescheit bilden!
    Dafür braucht man immer noch die Qualitätsbücher der Bildungs Weltmarktführer!

  5. Der Grund, warum Lehrbücher mit offenen Lizenzen in den USA am Aufholen sind, ist in erster Linie ein wirtschaftlicher. Denn der durchschnittliche Student in an einer amerikanischen Hochschule gibt im Jahr über 900 Dollar nur für Bücher aus – und das zusätzlich zu den sowieso meist schon horrenden Studiengebühren.

    Ein Bericht von Student PIRGS zu „How Open Textbooks Are The Path To Textbook Affordability“:
    http://www.studentpirgs.org/uploads/66/4d/664d09ba9bc97cc9138eda5faac5e061/A-Cover-To-Cover-Solution.pdf

  6. Was die USA nicht alles investieren wollen…

    Nichts werden sie. Denn die Staatspleite, die ich denen vor sieben Jahren vorausgesagt habe, ist bereits da. Das wird dort aktuell heftig diskutiert. Die USA sind am Ende der Fahnenstange angekommen, an der das zerfledderte Küchentuch wedelt. Da gibt es nichts mehr zu beschönigen. Da wird Tacheles gesprochen.

    Wollen investieren… Klar. Kinder, die was wollen, kriegen was auf die Bollen. Mehr aber auch nicht. Außerdem muß die meiste Kohle in das Militär und in die Rüstung gehen. Bildung ist in den USA nicht gefragt. Man braucht Idioten für die Armee, keine Denker.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.