Creative-Commons-Lizenzen

  • : Noch ein Commons – Nachtrag: Gemeingüter erklärendes Video
    Noch ein Commons – Nachtrag: Gemeingüter erklärendes Video

    Dieses Video ist ein Beitrag, das Konzept „Commons“/Gemeingüter verständlich zu erklären. Es wurde auf der International Commons Conference vorgestellt und ist nun auf Youtube zum Weiterverbreiten verfügbar.

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    23. November 2010 10
  • : Abstimmen bei WissensWert
    Abstimmen bei WissensWert

    Der Wikimedia Deutschland e.V. hatte vor einigen Wochen WissensWert vorgestellt, ein neuer Wettbewerb, um an ausgewählte Projekte zur Förderung Freien Wissens bis zu 5.000 Euro zu vergeben. Nach einer Bewerbunsphase ist nun rund die Hälfte der 93 Einreichungen eine Runde weitergekommen (Der Rest hat wohl die Ausschreibungsbedingungen nicht erfüllt) und man kann bis zu fünf Projekte mit einer Stimme unterstützen.

    Dabei sind viele spannende Projektideen. Von mir ist Nummer 56 dabei („Endlich mal Werbematerialien rund um Creative Commons zum verschenken!“). Falls Ihr Euch da durchklickt, würde ich mich über eine Unterstützung freuen, Ihr bekommt dann später auch gerne Creative Commons Aufkleber, Flyer und andere Materialien, die wir von dem Geld dann endlich mal finanzieren könnten.

    10. November 2010 5
  • : International Commons Conference in Berlin
    International Commons Conference in Berlin

    Am 1. und 2. November fand die International Commons Conference (Creating a Commons-based Policy Platform) in der Heinrich Böll Stiftung in Berlin statt. Die rund 200 geladenen Teilnehmer kamen aus 34 Ländern weltweit und bildeten auch hinsichtlich ihres jeweiligen thematischen Fokus ein breites und diverses Spektrum der Commons ab (von natürlichen Commons wie Klima, Wald und Genen, über soziale Commons wie Währung und Stadtraum, bis zu digitalen Commons wie Software, Wissensressourcen und kulturelle Inhalte). Was die verschiedenen Projekte und Ansätze eint ist das Ziel gemeinschaftlich Ressourcen/Commons zu erhalten, zu entwickeln und zu nutzen, jenseits und unabhängig von (wenn auch teilweise verflochten mit) Staat und kapitalistischem Markt. Die Commons (= Gemeingüter) gehören allen der jeweiligen Gemeinschaft und befinden sich weder in Privat- noch staatlichem Eigentum. Es ging um verschiedene Punkte, an denen weiter gedacht und ‑gearbeitet werden muss darunter:
    * Fragen der Organisation von Gemeinschaften und ihrer Interaktion mit den Commons – Social Chartas, Vereinbarungen, Lizenzen, etc.
    * das Verhältnis der Commons zu Markt und Staat
    * verschiedene Größenordnungen – wie organisiert man größere bis globale Commons und Communities.

    Hier ein paar aus meiner Perspektive interessante Punkte, Links und Interviews der Konferenz:

    5. November 2010 8
  • : Belgien: Schadensersatz für Verletzung einer CC-Lizenz
    Belgien: Schadensersatz für Verletzung einer CC-Lizenz

    In Belgien feiern CC-Aktivisten heute nicht nur die Anerkennung von Creative-Commons-Lizenzen in einem Präzedenzfall vor Gericht, sondern auch den Schadensersatz, den der Richter den Klägern zugesprochen hat.

    In einem Werbespot für das Festival de Théâtre de Spa wurde ein unter CC-BY-NC-ND stehendes Lied der Gruppe Lichôdmapwa verwendet. Dabei wurden sowohl der NC-Teil (nichtkommerziell) als auch der BY-Teil (Namensnennung) verletzt. Die Musiker wurden auch nicht informiert und staunten wohl nicht schlecht, als sie den Spot sahen.

    Die Veranstalter des Festivals brachten zu ihrer Verteidigung vor, man hätte die Lizenz auf dem Musikportal Dogmazic nicht erkennen können. Eine Ausrede mit wenig Substanz, denn Dogmazic kennzeichnet jeden Song sehr gut sichtbar.

    Die Musiker verlangten 10.038€ Schadensersatz und beriefen sich auf den branchenüblichen Satz der belgischen Vereinigung von Komponisten. Dieser Logik folgte das Gericht allerdings nicht, und wies auf die nichtkommerzielle Ethik der Lizenz hin. Sich auf kommerzielle Vereinigungen zu berufen, empfand das Gericht in dem Zusammenhang als „paradox“ und urteilte auf 4.500€ für das Sextett.

    Das Urteil in belgischer französischer Sprache gibt es auch auf scribd. Einen ähnlichen Fall gab es auch schon mit Adam Curry in Holland, der aber soweit ich das verstehe seine Kompensation nicht vom Gericht zugesprochen, sondern außergerichtlich bekommen hat. Er ließ sie übrigens an Warchild und STOP AIDS NOW! spenden.

    4. November 2010 19
  • : Verdi veröffentlicht Urheberrechtspapier und verletzt zugleich CCPL
    Verdi veröffentlicht Urheberrechtspapier und verletzt zugleich CCPL

    Ganz abgesehen von der enttäuschenden Einseitigkeit des bereits am Montag verabschiedeten Positionspapiers „Internet und Digitalisierung – Herausforderungen für die Zukunft des Urheberrechts“ (siehe zur Kritik hier und auch bei iRights.info und in der letzten Breitband-Sendung) hat Verdi es bei dessen Online-Veröffentlichung heute zugleich auch noch geschafft, die CC-Lizenz eines gewissen Pete Fletch zu verletzen, der das von Verdi verwendete Bild bei flickr eingestellt hat – jedenfalls wenn man realitätsnah davon ausgeht, dass die Verdi-Onlineredaktion nicht gesondert nachgefragt hat. Es hätte standardmäßig zumindest auch der Titel des Bildes und das Lizenzkürzel CC-BY-NC-ND mit Link auf die Lizenz angegeben werden müssen, das Cropping könnte zudem bereits Bearbeitung oder auch Entstellung des Werkes sein. Was soll man nun von einer Gewerkschaft halten, die sich zum Thema Urheberrecht im Internet erst inhaltlich sehr weit aus dem Fenster lehnt, dabei sogar CC-Lizenzen behandelt (und schon im Positionspapier als reine Verschenklizenzen fehlinterpretiert), sie dann selbst in Anspruch nimmt und letztlich nicht mal richtig liest/anwendet? Es passt allerdings gut dazu, dass Verdi auch die Kritik am Positionspapier bislang öffentlich vollkommen ignoriert hat.

    Update: Schon gestern abend war das Bild dann von der Verdi-Website verschwunden (vielleicht auf @Dirks Mail hin?). Netterweise hat David Pachali, der den Fehltritt auch als erster entdeckt hatte, die Sache bei iRights.info festgehalten.

    3. November 2010 18
  • : NPP105: Creative Commons für Blogger
    NPP105: Creative Commons für Blogger

    Der Netzpolitik-Podcast Folge 105 ist ein 40 Minuten langes Gespräch mit John Weitzmann von Creative Commons Deutschland über verschiedene urheberrechtliche Fragestellungen, auch solche, die speziell Blogger und andere Netzpublizisten rund um die Creative Commons Lizenzen immer wieder interessieren.

    Konkret geht es um diese Fragen:

    Was ist Creative Commons?
    Was bringt mir Creative Commons als Blogger?
    Wie CC-lizenziere ich mein Blog / meine Inhalte?
    Worauf muss ich besonders achten?
    Was ist ein kommerzieller Inhalt und was ist nicht-kommerziell?
    Was ist mit Youtube-Videos, die ich einbinde?
    Kann ich eine Creative Commons Lizenzierung wieder zurücknehmen?
    Muss ich meine Inhalte irgendwo registrieren, wenn ich Creative Commons nutze?
    Wo kann ich Creative Commons Geld spenden?

    Dazu machen wir einen kleinen Exkurs in die vergangene Löschaktion der GVU, die u.a. Inhalte von Mario Sixtus einfach verschwinden ließen.

    Der Podcast liegt als MP3 und OGG auf dem Server, die Lizenz ist eine CC-BY. Macht damit, was Ihr wollt.

    26. Oktober 2010 16
  • : Komische Abmahnungen wegen CC-lizenzierter Petition (Update)
    Komische Abmahnungen wegen CC-lizenzierter Petition (Update)

    Im Netz tauchen einige Hinweise auf Abmahnungen aufgrund einer falschen Anwendung einer Creative Commons Lizenz auf. Vor einigen Tagen gab es wohl einen polemischen Petitionstext, der unserer Bundesregierung ein Arbeitszeugnis ausstellte. Erstunterzeichner waren einige Funktionäre und Mitglieder der Piratenpartei und es gibt auch eine Petitionsseite dazu. Der Petitionstext ist unter einer CC-BY-ND veröffentlicht. Unter dem Text steht noch:

    Bedingung für die Verwendung: Nennung von Piratenweib als Urheber & Link auf die Seite www.piratenweib.de

    Nun ist der Link auf die Seite Piratenweib nicht in der CC-Lizenz vorgegeben und insofern keine Bedingung, aber das nur am Rande (Das hatte ich zuerst durchgestrichen, stimmt aber doch. Siehe Update). Die Petition fand bisher rund 16.000 Unterzeichner. Wie das immer so bei Petitionen ist, gehen andere hin, kopieren den Petitionstext, weil sie ihn gut finden und stellen ihn überall online, um andere Menschen zu erreichen. Die Motivation dahinter ist oft, andere Menschen auf die Petition hinzuweisen und diese zu einer Mitzeichnung zu bewegen. Soweit, so gut.

    13. Oktober 2010 61
  • : CC stellt Public Domain Mark vor
    CC stellt Public Domain Mark vor

    Nach Abschluss der offenen Diskussionsphase hat Creative Commons gestern für gemeinfreie Werke ein neues Kennzeichen, die „Public Domain Mark” (PDM), verfügbar gemacht. Die PDM soll als einheitliches Kennzeichen für Werke dienen, die keinem urheberrechtlichen Schutz mehr unterliegen, und zielt vor allem auf digitale Sammlungen und Archive ab, die bislang eine Vielzahl unterschiedlicher Kennzeichnungen für gemeinfreie Werke einsetzen. Letztlich soll die PDM hier mehr Klarheit und einen einheitlichen Metadaten-Standard schaffen sowie die Auffindbarkeit von gemeinfreien Inhalten erleichtern.

    12. Oktober 2010 9
  • : Free Culture Research Conference 2010
    Free Culture Research Conference 2010

    Kurze Erinnerung: Morgen beginnt in Berlin die zweitägige „Free Culture Research Conference 2010“ an der Freien Universität und die Konferenz ist nicht nur für Akademiker interessant, sondern auch für alle, die sich für Creative Commons und Freies Wissen interessieren. Das komplette Programm findet sich hier.

    7. Oktober 2010 1
  • : NPP103: Beatriz Busaniche – Argentina Copyleft!
    Beatriz Busaniche
    NPP103: Beatriz Busaniche – Argentina Copyleft!

    Beatriz BusanicheBeatriz Busaniche ist eine der Autorinnen des gestern erschienenen Buchs „Argentina Copyleft!“ und erzählt uns von der Copyright-Situation in Argentinien, das zu den Ländern mit den restriktivsten Copyright-Gesetzen gehört. International am bekanntesten ist wohl der Fall des Philosophieprofessors Horacio Potel, der spanische Übersetzungen der Werke von Nietzsche, Heidegger und Derrida für seine Studenten ins Netz stellte und sich damit nicht unerhebliche juristische Schwierigkeiten einhandelte. Eine große Welle der Solidarisierung ging seinem Freispruch voraus.

    Mit etwas breiterem Blick auf die Idee des geistigen Eigentums betont sie zum Ende des Gesprächs die Bedeutung von Dezentralität und Medienkompetenz für den Erhalt des Internets wie wir es heute kennen. Wie immer gibt es das Gespräch als .ogg und als .mp3.

    5. Oktober 2010 2
  • : Open Movie: Sintel
    Open Movie: Sintel

    Die Blenderfoundation hat einen neuen Open Movie veröffentlicht: Sintel. Wie die beiden vorgänger Elephants Dream und Big Buck Bunny steht auch dieser Film unter der Creative Commons Namensnennnungs-Lizenz.

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    Eine 270 MB große MP4 findet sich hier bei Bittorrent und hier zum Download.

    1. Oktober 2010 6
  • : Metric starten CC-Remix-Wettbewerb
    Metric starten CC-Remix-Wettbewerb

    Die kanadische Alternativ-Rockband Metric hat einen Remix-Wettbewerb gestartet. Das alleine reicht nicht für ein Posting hier aus. Aber einerseits stellen sie ihr gesamtes letztes Album „Fantasies“ zum Remix, was ich für eines der besten Rock-Alben der letzten Jahre halte, und andererseits müssen die Remix-Ergebnisse unter einer Creative Commons-BY-NC-ND-Lizenz eingereicht werden. Die eingereichten Stücke können gleichzeitig auch unter dieser Lizenz von den einreichenden Künstlern zu Promo-Zwecken weiterverwendet werden. Für jeden Song gibts 1000 $ als Gewinnerprämie und man wird gefeatured. Die Ergebnisse kann man sich dann auf der Seite anhören.

    25. September 2010 2
  • : WordPress-Plugin „CC License Manager“ veröffentlicht
    WordPress-Plugin „CC License Manager“ veröffentlicht

    Nils Dagsson Moskopp (Auch bekannt als erlehmann) hat beim Summer of Code mitgemacht und dort als Aufgabe die Entwicklung eines Creative Commons Licence Managers in Form eines WordPress-Plugins gelöst. Das Projekt ist jetzt insofern abgeschlossen, als dass offiziell eines Version 0.73 erschienen ist und man das Plugin schon produktiv einsetzen kann. Wir werden es die Tage hier mal einbauen, dann kann man sich anschauen, wie es funktioniert. Mehr Informationen gibt es bei Nils im Blog oder bei wordpress.org auf der Plugin-Page.

    Der Creative Commons License Manager ermöglicht es, Lizenz, Rechteinhaber, Quell-URI und Jurisdiktion sowohl global (als Standard) als auch individuell für einzelne Medien-Anhänge zu setzen (screenshot). Wenn ein Blogartikel dargestellt wird, wird entsprechendes HTML5-Markup für Bilder, Video- und Audio-Inhalte generiert, das maschinenlesbare Metadaten enthält. Die mitgelieferten stylesheets ermöglichen es, die Darstellung anzupassen — so ist etwa eines enthalten, das den minimalistischen Stil des Blogs Spreeblick imitiert.

    Hier ist ein OGV-Video, wo Nils die Funktionsweise beschreibt.

    18. September 2010 10
  • : Deutsche Version: Comic erklärt Creative Commons
    Deutsche Version: Comic erklärt Creative Commons

    Vor kurzem haben wir hier ein englischsprachiges Comic von dem brasilianischen Künstler nerdson vorgestellt, das Creative Commons erklärt. Da die Vorlage unter einer CC-BY-Lizenz steht und die Rohdateien im Netz zu finden sind, hat Linus daraus eine deutschsprachige Version gebaut:

    16. September 2010 25
  • : Wikimedia startet „WissensWert – Der Ideenwettbewerb“
    Wikimedia startet „WissensWert – Der Ideenwettbewerb“

    Wikimedia Deutschland hat heute „WissensWert – Der Ideenwettbewerb“ präsentiert. Die Idee dahinter ist, dass es bis zu 5.000 Euro für Projekte gibt, die Freies Wissen fördern.

    Du bist begeistert von Freiem Wissen? Du hast eine Idee, wie man Freies Wissen fördern und verbreiten kann? Warum wissen wir noch nichts davon?! Fehlte dir bislang der Mut? Fehlt dir Geld? Know-how? Oder nur die Gelegenheit, deine Idee bekannt zu machen und umzusetzen? Wir ändern das jetzt! Wikimedia Deutschland stellt ausgewählten Initiativen kurzfristig und unbürokratisch Mittel in Höhe von 500 € bis zu 5.000 € zur Verfügung. Sei mutig und beteilige dich am „WissensWert“-Wettbewerb von Wikimedia Deutschland. Wir können dir mit einer Fördersumme helfen, aus mutigen Ideen außergewöhnliche Projekte zu machen. Gefördert werden Ideen, die mit den Zielen von Wikimedia Deutschland übereinstimmen. „Sei mutig!“ und überrasche uns mit deinen Ideen zur Erstellung, Sammlung und Verbreitung Freier Inhalte. Überzeuge uns von deinem Vorhaben, den Zugang zu Wissen und Bildung zu fördern! Präsentiere uns deine Idee zu Freiem Wissen, Freien Lizenzen oder Freier Software.

    Ich finde die Idee super. Bihser fehlte es in Deutschland an Finanzierungsmöglichkeiten für Ideen und Projekte rund um Freies Wissen / Open Source Communities. Mit „WissensWert“ ist ein Anfang gemacht, derhoffentlich zu vielen tollen Projekten führen wird. Die erste Förderrunde hat übrigens den 15. Oktober 2010 als Einsendeschluß. Alle Details finden sich auf der Webseite des Wettbewerbes.

    16. September 2010 3
  • : „Free! Music! Contest“ 2010: Gewinner und kostenloser CC-Sampler veröffentlicht
    „Free! Music! Contest“ 2010: Gewinner und kostenloser CC-Sampler veröffentlicht
    Um Creative Commons-lizenzierte Musik und CC-Musiker bekannter zu machen, hatte der Musikpiraten e.V. auch dieses Jahr wieder den Free! Music! Contest ausgerufen (wir berichteten). Eine 17-köpfige Jury, die u.a. aus Musikbloggern, Netlabelbetreibern und Künstlern bestand, entschied nun in der vergangenen Woche, wer es tatsächlich auf den Sampler geschafft hat, der ab sofort zum kostenlosen Download im OGG- und MP3-Format bereitsteht. Er trägt den passenden Namen „Freeloaded“ und enthält 36 Songs auf 2 CDs.
    Insgesamt hatten nach Angaben der Musikpiraten über 130 aus über 30 verschiedenen Ländern ihre CC-lizensierten Werke eingesendet. Der Wettbewerb, der in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Cory Doctorow stand, stellt somit nach 2009 einen erneuten Erfolg für freie Musik und deren Szene dar. War er letztes Jahr vor allem mit Bands und Künstler aus Deutschland besetzt, ist er 2010 auch durch eine deutliche Internationalisierung geprägt.
    „Die enorme Steigerung der Teilnahmezahlen wurde nur durch die Unterstützung vieler Blogger, Online-Magazine, freier Radios und Internetradios möglich, die über den Contest berichtet haben. Insbesondere ist hierbei auch Cory Doctorow zu erwähnen, der als Schirmherr des Contests fungiert.“, erklärte Christian Hufgard, Vorsitzender des Musikpiraten e.V. den Erfolg.
    Auch stilistisch bedient der Sampler viele Geschmäcker und demonstriert damit, wie breitgefächert Creative-Commons-Lizensierung im Musikbereich mittlerweile Verwendung findet. Den Abschluss des Contests bietet am 2. Oktober eine große Party in der Wiesbadener „Kreativfabrik“ bei der fünf der Gewinnerbands live auftreten werden.  Zu diesem Termin wird dann auch der Sampler auf CD gepresst vorliegen. In einer Auflage von 1.000 Stück soll er von Hand numeriert und für einen äußerst fairen Preis von 2,50€ plus Versandkosten abgegeben  werden (Vorbestellungen möglich). Bis zum 30. September läuft parallel außerdem noch ein Publikumsvoting, bei dem Gewinne für die Künstler warten.
    13. September 2010 2
  • : Plagiat: Houellebecq macht die Hegemann
    Plagiat: Houellebecq macht die Hegemann

    Ja, ich bin ein bisschen stolz auf die Überschrift.* So stolz, wie man es freitags kurz nach sechs halt sein kann. Worum es geht? Michel Houellebecq, ein nicht ganz unbekannter französischer Schriftsteller („Elementarteilchen“) soll abgeschrieben haben. Und zwar aus der Wikipedia. Das zumindest berichtet Slate.fr und liefert 3 Belege aus seinem Mittwoch erscheinenden Buch „La carte et le territoire:

    Michel Houellebecq a toujours aimé truffer ses romans de longues descriptions encyclopédiques de personnalités, de lieux ou de concepts scientifiques. Son dernier roman, l’excellent La carte et le territoire, à paraître mercredi 8 septembre, n’y coupe pas et l’écrivain se lance dans de fastidieuses digressions sur la mouche domestique ou la ville de Beauvais. Ça ressemble tellement à du Wikipedia qu’on a voulu faire le test. Et surprise, au moins 3 passages du dernier Houellebecq sont empruntés à l’encyclopédie en ligne.

    Nun ist es bekanntlich nicht verboten, sich aus der Wikipedia zu bedienen. Nur sollte man entsprechende Übernahmen bitte auch kennzeichnen. Das scheint Houellebecq irgendwie vergessen zu haben.

    (via Tim Bartel)

    *Auch bei Houellebecq ist wieder von Collage, Stil und Arbeitsweise die Rede.

    3. September 2010 10
  • : Die Nachrichten von morgen
    Die Nachrichten von morgen

    Gestern fand das erste Data Journalism Meetup in Berlin statt. Dort wurden Ideen und Ansätze vorgestellt, wie sich die Art wie Nachrichten gesammelt, präsentiert und konsumiert werden verändern wird durch die Aggregation von Daten, deren Verknüpfung und vor allem optische Aufbereitung.

    Die interessantesten dort vorgestellten Projekte möchte ich euch nicht vorenthalten:

    2. September 2010 7
  • : Comic erklärt Creative Commons
    Comic erklärt Creative Commons

    Ein schönes Comic über Creative Commons hat der brasilianische Künstler @nerdson erstellt. Mehr Comics von ihm findet man auf nerdson.com, allerdings ist das meiste in portugiesisch. Dafür ist aber alles mit GIMP und Inkscape unter Ubuntu erstellt und unter der CC-BY-Lizenz veröffentlicht.

    30. August 2010 31
  • : Die Bundeswehr ist auf Flickr
    Die Bundeswehr ist auf Flickr

    Die Bundeswehr ist auf Flickr, wie sie bereits am 2. August per Pressemitteilung der interessierten Öffentlichkeit mitteilte. Spannend ist die Erklärung, wo genau die Fotos zu finden sind:

    Ab sofort sind aktuelle Fotos aus der Bundeswehr offiziell auf dem Online Bildportal flickr (www.flickr.com) für eine breite Öffentlichkeit frei verfügbar. Die Fotos können auf der Internetseite „www.flickr.com“ durch Eingabe des Wortes „Bundeswehrfotos“ im Eingabefeld SUCHEN aufgerufen werden und werden laufend aktualisiert.

    Statt den Flickr-Nutzer „augustinfotos“ (Kein Scherz! Name kommt sicherlich zustande, weil in Sankt Augustin die Öffentlichkeitsabteilung der Bundeswehr sitzt) mit Link anzugeben, wird der interessierte Nutzer in das Suchfeld gelockt, wo man aktuell noch die „richtigen“ Bundeswehrfotos finden kann.

    14. August 2010 20