Kultur

Comic erklärt Creative Commons

Ein schönes Comic über Creative Commons hat der brasilianische Künstler @nerdson erstellt. Mehr Comics von ihm findet man auf nerdson.com, allerdings ist das meiste in portugiesisch. Dafür ist aber alles mit GIMP und Inkscape unter Ubuntu erstellt und unter der CC-BY-Lizenz veröffentlicht.

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31 Kommentare
    1. @stk: Wie das genau gehandhabt wird, weiß ich jetzt im Detail nicht so genau. Creative Commons behält sich vor, die eigenen Markenrechte vor Missbrauch zu schützen und eine z.B. Vereinnahmung zu verhindern. Kritisch wird es z.B. gesehen, wenn Veranstaltungen mit dem Logo werben, aber die nationale CC-Vertretung dazu kein Einverständnis gegeben hat. Aber für solche Werbematerialien sollte die Nutzung erlaubt sein. Schließlich stehen die in nutzbaren Formaten auch zum Download im Presskit: http://creativecommons.org/about/downloads/ .

  1. Das Ende gefällt mir nicht. Da wird wieder die Parallele zu materiellen Gütern hergestellt, ohne näher auf das Paradox einzugehen.

    Viele, die von der Propaganda der Contetnt-Industrie beeinflusst sind, übernehmen diese Parallelen ohne sie kritisch zu hinterfragen und könnten das hier wiederum als Gegenargument verstehen.

    1. @14(Volker): Mir ist klar, dass das ein Witz sein soll. Was ich meinte ist gerade, dass das nicht jedem klar sein wird, eben weil von vielen auch mit vollem Ernst so argumentiert wird.

  2. hier noch ein hinweis auf ein creative commons projekt, das mehr auf ein erwachsenes publikum ausgelegt ist. habe ich vorgestern entdeckt.

    http://www.sellingthe.net

    scheint eine art mischung aus netzkunst und kunstmarkt-konzept zu sein. aber darum geht es ja eigentlich bei der anwendung von cc-lizenzen auch: neue möglichkeiten des publizierens, verwerten und anwendens zu generieren.

    die zugehörigen regeln muss man bis zum schluss lesen, um die pointe zu verstehen.

    grüße
    olaf

  3. @markus, die Diskussion gab es hier schon einmal unter http://www.netzpolitik.org/2009/problematische-komplimente/

    Die Schlussbestimmung der CC-Lizenzen liest sich fuer mich so, dass man das Logo _ausschliesslich_ verwenden darf, wenn die Verwendung _notwendig_ ist, um auf eine CC-Lizenz hinzuweisen. Jetzt koennte man argumentieren, dass die Verwendung eigentlich nie notwendig ist, da fuer einzelne lizenzierte Werke die Piktogramme verwendet werden, und der Kneipier ja auch einfach im Klartext oder mittels eines Phantasielogos darlegen koennte, dass bei ihm freie Musik gespielt wird.

    In der klassischen Kette der Auslegungsmethode finde zumindest immer ich immer einen Haken, der mich zumindest vorsichtig sein liesse, das CC-Logo zu verwenden. Hatte ich damals auch aufgeschrieben: http://stefan.bloggt.es/2009/09/wie-weist-man-legal-auf-creative-commons-hin/

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