Creative-Commons-Lizenzen
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: Schools of Open: Online-Kurse über digitale Offenheit
: Schools of Open: Online-Kurse über digitale Offenheit
Auch wenn es Ende letzten Jahres eine ministerielle Anhörung zum Thema offene Lehr- und Lernunterlagen („Open Educational Resources“, OER) gab, spielen diese in Deutschlands Bildungspraxis bestenfalls in der Nische eine Rolle. Mit ein Grund dafür sind mit Sicherheit auch geringe Bekanntheit und viele offene (Rechts-)Fragen rund um OER. Was liegt also näher als in einem ersten Schritt digital-offene Lernangebote zum Thema OER selbst zu entwickeln?Am 8. April startet deshalb ein erster deutschsprachiger Online-Course zu OER (COER13), der einen umfassenden Überblick über Theorie und Praxis von OER bieten möchte:
Dies umfasst sowohl grundlegende Informationen zu OER und bestehenden Initiativen als auch praxisrelevante Informationen für Lehrende und Lernende, die OER nutzen oder produzieren wollen. Dabei soll immer der Bezug zur Praxis gewährleistet werden, durch viele konkrete Beispiele und Hinweise erfahrener Praktiker – nicht zuletzt aber auch durch die aktive Mitgestaltung durch die Teilnehmenden.
Es gibt auch einen kurzen Video-Trailer zum OER-Kurs:
Im englischsprachigen Raum ist das Angebot an Online-Kursen zu (unterschiedlichen Bereichen von) digitaler Offenheit bereits um einiges vielfältiger. Vor allem die Peer-to-Peer (P2P) University bietet hier ein breites Kursangebot, das im Zuge der anstehenden „Open Education Week“ von 11.–15. März noch einmal kräftig aufgestockt wird:
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: Frei lizenzierte Alternativen zu Happy Birthday
<a href="http://freemusicarchive.org/music/Bobtown/The_New_Birthday_Song_Contest/Birthday_Time_1346">freemusicarchive.org</a> : Frei lizenzierte Alternativen zu Happy Birthday Das Free Music Archive hatte im Dezember zum The New Birthday Song Contest aufgerufen. Am klassischen Happy Birthday besitzt Warner Music das Copyright wohl noch bis mindestens 2030, auch wenn die Verlängerung der Schutzfrist dort umstritten ist. In der EU sollte das Urheberrecht an Melodie und Text 2016 ablaufen, es sei denn es gibt eine weitere Fristverlängerung.
The Free Music Archives wollte solange nicht warten und wählte nun aus über 100 Einreichungen drei alternative Geburtstagslieder aus, die CC BY 3.0 lizenziert sind. Gewonnen hat ‚It’s Your Birthday!’ von Monk Turner + Fascinoma. Alle anderen Einreichungen sind jedoch ebenfalls zum Downloaden verfügbar.
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: Spacenight geht weiter – dank Creative Commons!
: Spacenight geht weiter – dank Creative Commons! Vor einem Monat machte die Nachricht die Runde, dass die beliebte Spacenight auf BR-Alpha aufgrund neuer GEMA-Gebührenstrukturen nicht mehr weiter ausgestrahlt werden soll. Viele Fans wandten sich an den Bayrischen Rundfunk und verwiesen dabei auch auf die Möglichkeiten, GEMA-lizenzierte Musik durch Creative Commons lizenzierte Musik zu ersetzen. Gerade im Bereich Chill-Out, Ambient, Trip-Hop gibt es zahlreiche gute und offen lizenzierte Musik, die sich qualitativ nicht von GEMA-lizenzierter Musik unterscheidet und denselben Zweck erfüllen kann: Spacige Bilder durch spacige Musik zu untermalen.
Mehr dazu weiß der Isarmatrose Tobias Schwarz zu berichten: Endlich frei – Der BR setzt bei der Space Night auf CC-Musik.
In einem ersten Schritt werden jetzt einzelne ältere Folgen mit CC-Musik neu vertont. Ab Herbst könnten dann bereits neue Folgen von Anfang an mit CC-Musik produziert. Dafür bemüht der BR sich auch um Bilder aus dem Weltraum in HD-Qualität. In weiteren Schritten soll besonders auch die große Fan- und Aktivist_innengemeinde von der Space Night und CC-Musik kreativ in den Produktionsprozess eingebunden werden. Einzelheiten sind aber erst noch in der Planung. Besonders überzeugt hat den BR das Engagement der Fans für ″ihre″ Sendung und das mit CC-Musik ein konstruktiver Dialog zur Rettung der Space Night beschritten wurde. Die Facebook-Gruppe ″Rettet die Space Night mit CC-Musik″ und besonders das von Marco Trovatello aufgesetzte Wiki, in dem Musiker_innen und Verlage ihre CC-Musik mit einer Nutzungserlaubnis für den BR eingetragen haben, stellten die notwendige Grundlage für den Neuanfang der Space Night mit freier Musik dar.
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: Creative Commons NonCommercial: Alles bleibt beim Alten
Das Logo von Creative Commons' NC-Lizenzmodul : Creative Commons NonCommercial: Alles bleibt beim Alten Als Creative Commons vor etwas mehr als einem Jahr die Diskussion zu Version 4.0 ihrer Lizenzen eröffnete, sprach der damalige stellvertrende Geschäftsführer Mike Linksvayer von „a once-in-a-deacade-or-more opportunity“. Vor allem das Lizenzmodul, das kommerzielle Nutzung untersagt (NonCommercial, NC) stand im Fokus von Reformbestrebungen. Denn einerseits basieren viele Ideen für Creative-Commons-basierte Geschäftsmodelle wie z.B. Jamendo auf dem NC-Modul, andererseits führt das Modul zu Inkompatibilitäten – so können NC-lizenzierte Inhalte beispielsweise nicht in die Wikipedia integriert werden.
Die Vorschläge reichten von einer kompletten Abschaffung des Lizenzmoduls über ein Ausgliedern bis hin zu einer Umbenennung in „Commercial Rights Reserved“ um die Bedeutung des Lizenzmoduls klarer zu kommunizieren. Vor allem der letzte Vorschlag wurde ernsthaft diskutiert bis Kat Walsh heute für Creative Commons die Entscheidung verkündete: „No Change“.
In ihrer Erklärung listet Walsh drei Gründe die für und vier Gründe die gegen eine Änderung gesprochen hätten auf. Für eine Änderung zu „Commercial Rights Reserved“ sprächen demnach:
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: Remix „TPB AFK: The Pirate Bay Away From Keyboard“
: Remix „TPB AFK: The Pirate Bay Away From Keyboard“ Vergangenen Freitag feierte „TPB AFK: The Pirate Bay Away From Keyboard“ des dänischen Regisseur Simon Klose Premiere im Netz und auf der Berlinale. Jetzt ist eine zweite Remix-fähige Version erschienen.
Auf der Seite zum Film gibt es eine Erklärung, warum das notwendig wurde. Im „Original“-Film sind vier Minuten Material vom schwedischen Fernsehen SVT dabei. Diese akzeptierten für die Nutzung keine Creative Commons Lizenz. Nun gibt es die Remix-Version ohne diese vier Minuten Fernsehmaterial, ohne Musik, ohne Grafiken, dafür lizenziert unter der Creative Commons Nicht-Kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen (CC-BY-NC-SA)-Lizenz. Die Musik gibt es als Extra-Track und der Font wird dazu angeboten, damit man Grafiken in anderen Sprachen machen kann.
Simon Klose beschreibt in einem Blog-Post, warum er eine Creative Commons Lizenz gewählt hat. Sein Plädoyer: „please download, remix and share the film.“
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: CC PLAY – Das 20. Jahrhundert zum Puzzeln
: CC PLAY – Das 20. Jahrhundert zum Puzzeln
Vor vier Jahren hat das Bundesarchiv rund 100.000 Bilder unter einer freien Creative Commons Lizenz (CC-BY-SA) gestellt und mit der Wikipedia-Community geteilt. Marcus Bösch hat aus den Bildern ein Puzzle-Spiel gebaut: CC Play ist ein schönes interaktives MashUp geworden. Damit kann man die Archivschätze neuester deutscher Geschichte spielerisch erkunden und Hintergrundinformationen aus der Wikipedia abrufen. “Spielerisch erfahrbar werden so weite Teile der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Historische und nicht ganz so historische Momente: Vom Hitlerputsch 1923 bis zur Birkensafternte in Colditz 1985. Egal ob Bangemann, Wehner oder Wischnewski – alle mit dabei. Nur eben ein bisschen durcheinander.“
Das Spiel war Preisträger des WissensWert-Wettbewerbs und wurde von Wikimedia Deutschland e.V. finanziell unterstützt. Im Wikimedia-Blog findet man noch mehr Infos: CC PLAY – Das 20. Jahrhundert zum Puzzeln.
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: Sender Freies Neukölln diskutiert „freie Kultur von unten“
: Sender Freies Neukölln diskutiert „freie Kultur von unten“ Heute abend ab 20:15 veranstalten die Filmemacher (und Kneipiers) vom Sender Freies Neukölln eine Diskussion darüber, warum und wie man als Kreative/r alternative Regelsysteme praktisch einsetzen kann, Titel: „Creative Commons – freie Kultur von unten statt Urheberrecht von oben“. Wegen der Ausrichtung des SFN auf Film wird es sicherlich insbesondere um dieses Medium gehen, der übergeordnete Blick auf die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in der Kultur allgemein wird aber auch nicht zu kurz kommen. Aus der Ankündigung (auch bei fb):
Was weiß man denn schon Genaues über CC-Lizenzen? Dass man Musik, Filme, Texte und anderes mehr jetzt nicht mehr klauen muss, sondern geschenkt bekommt …?! Dass die Kunstschaffenden irgendwie erlauben, dass man ihr Werk munter weiterreicht und ‑benutzt, und dafür nicht mal eine Mark kriegen …?! Eine neue, blöde Sprungbrettidee für alle, die noch bei keinem Konzern unterschrieben haben …?! Das Ende des Urheberrechts …?! Alles Quatsch.
Der Filmemacher Matthias Merkle, Regisseur und Produzent von mehreren abendfüllenden cc-Spielfilmen und zahllosen cc-Kurzfilmen (www.sender-fn.de), beschreibt, wie sich Kunst- und Kultur in Produktion und Konsum auch ganz anders begreifen lassen: als Ökosystem frei lizensierter Werke, deren Schöpfer Einflüsse (von anderen Schöpfern) neu komponieren, die an einem großen Gemeingut Kultur arbeiten, das als kooperatives Netz von Ideen, Gedanken, Bildern, Memen schließlich allen gehört, und in dem Ansprüche und Rechte gewahrt und gewürdigt, aber nicht verkauft werden.
Alle, die schon einmal Menschen mit richtig viel Erfahrung im Umgang mit CC-Lizenzen treffen wollten und in Berlin sind, sollten heute vielleicht den Raucherraum des Freien Neukölln, Pannierstr. 54 dem Tatort vorziehen. Morgen wird übrigens auch Tim Baumanns kollaborativer Open-Source-Film „Valkaama“ in Berlin gezeigt.
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: Open Design – Wirtschaften mit freien Produkten
: Open Design – Wirtschaften mit freien Produkten
Die Linzer Designerin Magdalena Reiter hat eine Broschüre über „Open Design – Wirtschaften mit freien Produkten“ herausgegeben. Für diese hat sie „elf Protagonisten der offenen Szene über Urheberrecht, Netz und Anfänge einer neuen Ökonomie im Design“ interviewt, um eine Brücke zwischen Open Source und Design zu bauen.In der Broschüre (PDF) finden sich jeweils die Interviews auf englisch und deutsch. Zu den Interviewten gehören u.a. Linus Olsson (Flattr), Anna Theil (Startnext), Ronen Kadushin (Open Design), Kati Krause (Etsy), Bastian Underberg (Jovoto), aber auch unsere Co-Blogger Leonhard Dobusch und John Weitzmann, sowie Andreas Gebhard von newthinking.
Financing, distribution and production of design is increasingly subject to new, network society-based rules. Yet Open Design is not just CAD files, patterns and building plans made public, but the creation of a process that facilitates behind-the-scenes perspectives on products. The result of this opening up is that products can be thought of not as an end point but as contingent, that is, as changeable, adaptable and developable.
MAKE DESIGN OPEN centers a discussion about Open Design and features designers, projects and publications around Creative Commons. The blog is online since January 2013.Die Broschüre steht unter der CC-BY-Lizenz.
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: Sharing Culture – Creative Commons
: Sharing Culture – Creative Commons Dirk Herzog hat für eNtR berlin ein Video über den zehnten Geburtstag von Creative Commons in Berlin gemacht, wofür er Constanze Kurz, Leonhard Dobusch und mich interviewte:
Die Videos der Kurzvorträge am zehnten Geburtstag von Creative Commons finden sich hier.
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: „Es ist ein weiter Weg bis dahin, dass die Leute begreifen, dass das Urheberrecht in seiner herkömmlichen Form keinen Sinn ergibt.“
: „Es ist ein weiter Weg bis dahin, dass die Leute begreifen, dass das Urheberrecht in seiner herkömmlichen Form keinen Sinn ergibt.“ Dieses Interview mit Lawrence Lessig zum zehnten Geburtstag von Creative Commons ist zuerst im „Jahrbuch Netzpolitik 2012 – Von A wie ACTA bis Z wie Zensur“ erschienen.
netzpolitik.org: Sicher hast du diese Frage schon viel zu oft beantwortet, aber warum habt ihr Creative Commons gegründet?
Lawrence Lessig: Der konkrete Anlass war, dass wir damals den Fall Eldred vs. Ashcroft verhandelten, und Eric Eldred war skeptisch, ob wir den Fall gewinnen könnten. Und er sagte, er wolle sicherstellen, dass bei der Verhandlung nicht bloß ein verlorener Fall vor dem Supreme Court heraus käme, sondern dass daraus ein tragfähiges Fundament entstehen würde für das, was wir heute Freie Kultur nennen.Ich fand das richtig; und ich erkannte (was noch wichtiger war), dass wir, um jemals echte Veränderungen zu bewirken, bei den Menschen selbst auf Verständnis hinwirken müssten. Das hier würde sich nicht von oben verordnen lassen, es würde von unten wachsen müssen. Also begannen einige von uns darüber zu sprechen, wie man so eine Bewegung schaffen könnte, um diese Idee umzusetzen: Wie man Menschen in die Lage versetzen könnte, zu zeigen, dass sie an keines der beiden Extreme glauben – weder an perfekte Kontrolle noch an den Verzicht auf sämtliche Rechte. Und das war die Initialzündung für Creative Commons.
netzpolitik.org: Es gab doch schon mehrere Open-Content-Lizenzen. Warum habt ihr eigene CC-Lizenzen entwickelt, statt zum Beispiel die bestehenden Lizenzen der Free Software Foundation zu unterstützen?
Lawrence Lessig: Das hatte zwei Gründe.
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: #cc10 Musik-App von CC Korea
: #cc10 Musik-App von CC Korea Das koreanische CC Länderprojekt um Jay Yoon feiert den 10. CC-Geburtstag mit einer App. Damit kann man CC-lizenzierte Musik finden und sich die Tracks auch gleich streamen lassen. Bisher gibt’s die App nur für iOS bei iTunes, an einer Androidversion wird gearbeitet. Disclaimer: Mangels entsprechenden Endgeräts konnte ich die App nicht testen. Es gibt aber ein kurzes Video zur App bei Vimeo. Dessen Soundtrack schlägt wiederum einen direkten Bogen zur Diskussion um „Metall auf Metall II“, der jüngst verkündeten Entscheidung des BGH zu kleinsten Samples: Der Anfang des druntergelegten Tracks stammt ganz offenhörbar von Edwin Starrs „War (what is it good for)“. Auch wenn der Volltext des BGH noch aussteht, ist davon auszugehen, dass nach BGH-Ansicht ein Sample wie dieses nicht als freie Benutzung im Sinne des § 24 UrhG gilt und damit auch kaum unter freie Lizenz gestellt werden könnte. Der Verwender müsste sich vielmehr von Starrs Plattenfirma das Recht besorgen, der ganzen Welt die Weiterverbreitung dieses doch sehr eingängigen Liedbeginns zu erlauben. Es wäre mal interessant, den zweifellos horrenden Preis eines solchen Geschäfts zu erfahren. Die GEMA jedenfalls, über die ja Vergütungen für Coverversionen und dergleichen abgerechnet werden können, bietet keinen passenden Tarif für die spätere Vergabe von CC-Lizenzen an.
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: #cc10: Das Jubiläums-Mixtape ist online
: #cc10: Das Jubiläums-Mixtape ist online [Crosspost vom CC-DE-Blog]
Aus Anlass des 10. Geburtstags von Creative Commons hat CC Europe, der Verbund der europäischen CC-Länderprojekte, eine Compilation zusammengestellt. In der Sendung Breitband von Deutschlandradio Kultur und bei der Geburtstagsparty in Berlin wurden bereits ein paar Previews geboten, jetzt ist das komplette „Mixtape“ bei mehreren Hostern online, beispielsweise bei Soundcloud. Gleich der erste Titel ist der von CC DE vorgeschlagene Track „Jewel“ von Zoe.Leelas Album „Digital Guilt“.
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: 10. Geburtstag von Creative Commons in Berlin
: 10. Geburtstag von Creative Commons in Berlin Am Samstag hatten Creative Commons ihren 10. Geburtstag und weltweit wurde gefeiert. Auch wir veranstalteten unterstützt von Zeit Online und der Wikimedia Deutschland eine Geburtstagsparty im @hausungarn in Berlin und stellten dafür ein umfangreiches Programm auf die Beine.
Die Vorträge wurden alle aufgezeichnet, hier sind Teil 1 und Teil 2 – wer jedoch nur zu bestimmten Themen springen will, lese sich unten die Kurzbeschreibungen durch mit Positionsverlinkung im Video.
http://vimeo.com/55269834
http://vimeo.com/55429676
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: 10 Jahre CC: Lizenzen werden bald auch für Laien besser verständlich sein
: 10 Jahre CC: Lizenzen werden bald auch für Laien besser verständlich sein
Die nächste Version der Creative-Commons-Lizenzen soll den „Hack des urheberrechtlichen Maximalschutzes“ weiter erleichtern. Ein Ausblick von John H. Weitzmann (zuerst erschienen bei Zeit.de).Anders als oft kolportiert ist Creative Commons keine Alternative zum Urheberrecht und will das auch gar nicht sein. Die durch die Non-Profit-Organisation Creative Commons (CC) entwickelten Lizenzen würden ohne den Unterbau des Urheberrechts auch gar nicht funktionieren. Sie sollen vielmehr einen vertraglichen „Hack“ des urheberrechtlichen Maximalschutzes darstellen, der in Zeiten des Internets teils zu einer echten Belastung geworden ist.
Entsprechend hat sich CC seit seinem Start im Jahre 2002 auf die Fahnen geschrieben, einen möglichst laientauglichen Weg zu bieten, den ganz strikten urheberrechtlichen Schutz namens „alle Rechte vorbehalten“ loszuwerden, der automatisch eintritt, sobald ein Werk geschaffen ist. Wenn also gesagt wird, jemand „schütze sein Werk mittels CC-Lizenz“, dann ist das zumindest missverständlich. Geschützt wird das Werk stets nur durch die staatliche Rechtsordnung und ihre Gesetze. Wer ein Werk mit einer CC-Lizenz versehen veröffentlicht, fährt diesen Schutz bewusst zurück und kann dies zudem abgestuft in sechs verschiedenen Schritten tun.
Dafür gibt es sechs verschiedene CC-Lizenzen, die sich aus der Kombination von vier verschiedenen Lizenzelementen ergeben, von denen eines in jeder Lizenzvariante enthalten ist: Wo und durch wen das lizenzierte Werk auch genutzt wird, es muss immer der Name des Urhebers genannt werden. Letztlich sind CC-Lizenzen an die Allgemeinheit gerichtete Erlaubnisse, das betreffende Werk zu nutzen. Je nach Anwendungsfall kann der Urheber diese Erlaubnis durch Bedingungen einschränken, indem er die passende der sechs Lizenzvarianten einsetzt.
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: Urheberrechtspolitik jenseits von Urheberrechtsreform: Artikel bei Zeit Online
: Urheberrechtspolitik jenseits von Urheberrechtsreform: Artikel bei Zeit Online
Anlässlich des zehnjährigen Geburtstags von Creative Commons, der morgen in Berlin im Haus Ungarn in Berlin gefeiert wird, durfte ich für Zeit Online einen längeren Beitrag zu den Potentialen von Creative Commons verfassen. Kernbotschaft meines Artikels: Urheberrechtspolitik ist auch jenseits von Urheberrechtsreform sinnvoll und möglich:Denn glücklicherweise muss sich Urheberrechtspolitik nicht auf Veränderungen des Urheberrechts beschränken. In vielen Bereichen lässt sie sich sogar ganz ohne Änderung von Gesetzen betreiben. Der Schlüssel für eine Versöhnung des Urheberrechts mit der digitalen Revolution sind alternative Urheberrechtslizenzen wie Creative Commons. Sie basieren zwar auf dem Urheberrecht, räumen Dritten jedoch bestimmte Nutzungen ein, die längst zum Alltag gehören: öffentliches Zugänglichmachen, digitale Weitergabe und, je nach Lizenzmodul, auch Remix und kommerzielle Verwertung.
Mit der Überschrift, die die Zeit-Online-Redaktion gewählt hat, bin ich aber nicht ganz glücklich. Viele Probleme wie zum Beispiel transformativer Konsum und zu enge Schranken was Remix bestehender Werke betrifft, erfordern natürlich eine Anpassung des Urheberrechts. Creative Commons bietet aber viele Möglichkeiten auf unterschiedlichsten politischen Ebenen, sofort die Situation zu verbessern, und erlaubt flexibler auf unterschiedliche Rahmenbedingungen Rücksicht zu nehmen. Aber lest selbst.
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: #cc10: Glückwünsche, Parties, Mixtapes … und Torte!
: #cc10: Glückwünsche, Parties, Mixtapes … und Torte! Noch zwei Tage, dann startet die Geburtstagswoche zur Feier von 10 Jahren Creative Commons. Die entsprechende Seite im CC-Wiki listet bereits 23 Events in so ziemlich allen Teilen der Welt. Unsere durch Wikimedia Deutschland unterstützte CC10-Party in Berlin steigt am kommenden Samstag im @hausungarn (Ex-HBC) in der Karl-Liebknecht-Str. 9, vorher ab 20 Uhr erzählen einige Protagonisten aus dem deutschen CC-Umfeld vom Stand der Dinge und wie es dazu kam (vorläufiges Programm im CC DE Blog). Am 14.12. wird dann auch in München #cc10 gefeiert, siehe Ankündigung.
Zusätzlich soll ein Video mit weltweiten Glückwünschen entstehen. CC Headquarters ruft darum dazu auf, kurze Clips mit „Happy Birthday CC“ oder dem Äquivalent in der jeweiligen Landessprache zu machen und bis 10.12. in die CC10 Flickr group unter http://www.flickr.com/groups/2138128@N21/ hochzuladen oder per Mail an Eric Steuer (eric at creativecommons punkt org) zu schicken. Die Videos sollten möglichst hohe Auflösung haben, aber auch Handyvideos sind natürlich willkommen. Es wäre schön, wenn auch was auf Deutsch/Hessisch/Sorbisch oder sonstigen hierzulande gesprochenen Sprachen dabei wäre.
Am 12.12. erscheint dann aller Voraussicht nach das „#cc10 Mixtape“, eine Compilation von CC-lizenzierten Musiktiteln, die von den europäischen CC-Länderprojekten gemeinsam ausgewählt wurde. Ein Preview gibt es dazu bereits am Samstag bei unserer Party.
BleibtBlieb nur noch eine Frage: Wird es auch eine Geburtstagstorte geben? Wir haben ein bescheidenes Budget dafür (spenden kann man CC Deutschland übrigens auch, wir sind finanziell völlig unabhängig), suchen aber noch Ausführende für den Torten-Plan. Gedacht war an entweder an 10 kleinere oder eine große Torte, die bis Samstag abend fertig sein müsste. ZurInspirationVorfreude gibt es hier ein Foto von unserer Torte zum 5. Geburtstag, aufgenommen in der c‑base.Update: Wir haben Tortenausführende gefunden!
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: Am 8.12. in Berlin: 10 Jahre Creative Commons – Party
: Am 8.12. in Berlin: 10 Jahre Creative Commons – Party Im Dezember wird Creative Commons zehn Jahre alt. Wir feiern das in Berlin mit einer Party am Samstag, den 8.12. im HomeBase Club am Alexanderplatz (Ex HBC/Haus Ungarn). Zuerst gibt es rund zwei Stunden lang Programm mit Kurzvorträgen und Interviews darüber, wie Creative Commons Lizenzen in vielen unterschiedlichen Bereichen dazu beigetragen haben, eine Kultur des Teilens zu ermöglichen. Anschließend gibt es Creative Commons lizenzierte Musik von Kraftfuttermischwerk und Peter Withoutfield (Blogrebellen) zu hören.
Das Programm beginnt um 20 Uhr, Einlass ist schon ab 19 Uhr.
- Was ist Creative Commons? John Weitzmann über Geschichte und Organisationsstruktur
- Leonhard Dobusch über „Unnützes (historisches) Wissen“ aus der Entstehung
- Till Jaeger über „Wie kamen die Lizenzen nach Deutschland?“
- Pavel Richter, Vorstand von Wikimedia Deutschland über die Nutzung von CC durch die Wikipedia-Community
- Julia Kloiber über OpenData
- Cecilia Palmer über Mode
- Christine Watty (DRadio/ Breitband) über Kuration von CC-Musik und Nutzung im Radio
- Philip Steffan über Maker-Culture
- Constanze Kurz über Open Access
- Thorsten Schilling über den Einsatz von CC bei der Bundeszentrale für politische Bildung
- Mario Sixtus über den Elektrischen Reporter beim ZDF
- Henrik Moltke über CC in Dänemark und die Dokumentation „Good Copy, bad Copy“
- Michelle Thorne über CC-Einsatz bei Mozilla
- Markus Heidmeier über Offene Bildungsmaterialien
Weitere Punkte wird es sicher auch noch geben.
Dank der Sponsoren Zeit.de und Wikimedia Deutschland gibt es etwas Freibier (wie in kostenlos Bier) und eine große Torte, solange der Vorrat reicht. Wir freuen uns natürlich über weitere Sponsoren. Einen Livestream wird es ebenfalls geben, sowie im Anschluß alle Vorträge und Interviews zum Nachschauen. Der Eintritt läuft nach dem „Bezahl, was Du willst“-Modell. Wir freuen uns dabei über Spenden, um die Party, die Torte und die Freigetränke zumindest refinanziert zu bekommen.
Der Ort: HomeBase Club (ex-HBC) am Alexanderplatz, Karl-Liebknecht-Str. 9, 10178 Berlin.
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: Am 8.12. feiert Berlin 10 Jahre Creative Commons
: Am 8.12. feiert Berlin 10 Jahre Creative Commons Im Dezember wird Creative Commons zehn Jahre alt. In der Woche vom 7.12. ‑15.12. finden dazu weltweit Veranstaltungen rund um den Geburtstag statt. Auch wir wollen in Berlin feiern und laden am Samstag, den 8.12. ins Goldneun (Ex-HBC) nahe Alexanderplatz.
Geplant ist, in verschiedenen Kurzvorträgen und Kurzinterviews aus unterschiedlichsten Disziplinen Erfolgsgeschichten bei der Nutzung von Creative Commons Lizenzen zu erzählen. Und die vergangenen zehn Jahren samt Entstehungsgeschichte zu reflektieren. Anschließend wird bei Creative Commons lizenzierter Musik getanzt und gequatscht. Beginn ist 20 Uhr. Mehr zum umfangreichen Programm gibt es in einer Woche zu lesen.
Wir suchen noch Sponsoren!
Die Veranstaltung selbst wird ehrenamtlich durchgeführt, genau wie die gesamte Arbeit bei Creative Commons Deutschland ehrenamtlich organisiert ist. Zur Refinanzierung der Veranstaltung werden jedoch Sponsoren benötigt, um einige der Kosten decken zu können. Geplant ist, über einen Livestream in HD eine Teilnahme an die Veranstaltung auch Menschen außerhalb Berlins zu ermöglichen. Entstehende Videos der Kurzvorträge und Interviews sollen anschließend geschnitten und einzeln online gestellt werden. Als weitere Highlights planen wir eine große Torte und würden gerne auch Freigetränke unter den Gästen verteilen. Und wenn ausreichend Geld über Sponsoren reinkommt, wird der Eintritt kostenlos sein.
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: Historische CDU-Wahlplakate unter CC-Lizenz
: Historische CDU-Wahlplakate unter CC-Lizenz
Die Konrad Adenauer Stiftung hat die Plakatdatenbank des „Archivs für Christlich-Demokratische Politik“ neu gelauncht. Sehr lobenswert ist, dass alle Plakate jetzt unter der Creative Commons BY-SA – Lizenz stehen und damit auch in der Wikipedia genutzt werden können. Das ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich Archive ans digitale Zeitalter anpassen und ihre Bestände nutzbar machen können. Eine Pressemitteilung erklärt, um welche Plakate es sich handelt und was die Motivation dahinter ist:Das Spektrum umfasst die ältesten und wertvollsten Plakate der Sammlung, d.h. Anordnungen und Proklamationen der Alliierten vom Ende des 1. Weltkrieges 1918, Plakate aus der Weimarer Republik und Exponate vom Ende des 2. Weltkrieges. Es folgen länderübergreifend Plakate aus der Gründungszeit von den ersten Kommunal- und Landtagswahlen ab 1946, die teilweise bis in die jüngste Vergangenheit hinein reichen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Plakaten aus Nordrhein-Westfalen. Die Bundestagswahlplakate, mehr als 4.500 an der Zahl, wurden komplettiert und aktualisiert. Zudem sind erstmals die Wandzeitungen der CDU von den Anfängen unter Ludwig Erhard 1964 bis zur neuesten Ausgabe zu sehen. Viele der hier aus dem Dunkel der Vergangenheit hervorgeholten Plakate dürften unbekannt oder in Vergessenheit geraten sein. Ihre Betrachtung und die Auseinandersetzung mit ihnen sollen nicht zuletzt ein neues Interesse an der Geschichte und Erforschung des politischen Plakates in Deutschland wecken und fördern.
Lobenswert ist auch, dass man eine Remix-fähige Lizenz gewählt hat. Das freut nicht nur Historiker.
(Das Plakat stammt aus dem Jahre 1949, ein Urheber wird nicht genannt. Also CC-BY-SA CDU.)
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: Qualitätsfoto-Community 500px jetzt mit Creative-Commons-Option
Adam Shutsa, CC-BY : Qualitätsfoto-Community 500px jetzt mit Creative-Commons-Option Die kanadische Foto-Plattform 500px hat sich auf qualitativ besonders hochwertige Bilder spezialisiert. Fotos werden dort auf Basis eines Algorithmus promoted, der Views, Votes, Favoriten, Dislikes und anderes auswertet, um die Qualität eines Bildes einzuschätzen. Wie 500px heute in einer Pressemeldung bekannt gab, bietet die Plattform ab sofort auch eine Creative-Commons-Option, wie es sie beispielsweise bei Flickr schon lange gibt. Unter der sehr liberalen Creative Commons (CC) Namensnennung-Lizenz steht beispielsweise folgendes Foto des Eiffelturms bei Tag:
Ein Foto des Eiffelturms bei Nacht wird allerdings auch bei 500px nicht so schnell unter einer CC-Lizenz mit kommerzieller Nutzungsmöglichkeit zu finden sein, beansprucht doch dessen Betreibergesellschaft „SETE – illuminations Pierre Bideau“ das Urheberrecht für nächtliche Aufnahmen, in denen der bestrahlte Eiffelturm als Hauptobjekt zu sehen ist (vgl. „Fotofallen – Juristische Klippen bei der Veröffentlichung von Bildern im Web“).

