Creative-Commons-Lizenzen
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: #cc10: Party am 8. Dezember und T‑Shirt-Contest
: #cc10: Party am 8. Dezember und T‑Shirt-Contest Das Lieblings-T-Shirt in allen Ehren, aber es gibt kaum etwas langweiligeres als immer dieselben Sprüche auf Vorder- bzw Rückseite der Mitmenschen zu lesen. Creative Commons mit seinem Merchandise macht da keine Ausnahme. Darum ruft Creative Commons Deutschland anlässlich des 10. Geburtstags von CC, für den wir am 8.12.2012 eine Party in Berlin planen (alle Events weltweit übrigens im CC-Wiki) den großen
#cc10-T-Shirt-Contest
aus. Wenn Ihr etwas Ahnung von Design habt und schon immer Creative Commons unterstützen wolltet, ist das jetzt Eure Chance. Nun hat Creative Commons Deutschland nie viel Spenden erhalten, weil in der Regel direkt in die USA gespendet wird. Wir können also leider keinen finanziellen Gewinn ausschreiben, haben uns aber was anderes überlegt: Zu gewinnen gibt es neben der Nennung des eigenen Namens auf wahrscheinlich weltweit getragener Baumwolle zehn T‑Shirts für Platz 1, fünf Stück für Platz 2 (natürlich mit dem jeweils eigenen Entwurf drauf) und für Platz 3 zusätzlich zum T‑Shirt ein exklusives #cc10-Mixtape (zum Abspielen wird ein Kassettendeck o.ä. benötigt). Die Jury besteht aus dem erweiterten CC DE Affiliate Team (Das sind u.a. Markus und ich).
Teilnahmebedingungen sind:
1. Der Entwurf muss bis einschließlich 30. November gemailt sein an public BEI creativecommons.de, notfalls reicht bei großen Dateien ein Link zu einem Filehoster,
2. die Datei muss eine ausreichende Auflösung für T‑Shirt-Druck haben und
3. unter CC-BY 3.0 de lizenziert sein.
Natürlich sollte Motiv/Spruch auch möglichst etwas mit CC zu tun haben. Die Verwendung des CC-Logos (Hier als Druckvorlage zu finden), das als Marke geschützt ist, ist für den Contest ausdrücklich zugelassen.
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: Anhörung zu Open Educational Resources: Antworten auf 35 Fragen
: Anhörung zu Open Educational Resources: Antworten auf 35 Fragen Diesen Donnerstag findet auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz eine ganztägige Anhörung zum Thema “Open Educational Resources” (OER) statt (vgl. „Open Education: Milliarden in den USA, Fragen in Deutschland“). Insgesamt wurden 25 Personen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Verlagsbranche eingeladen und bereits vorab um eine Stellungnahme zu rund 35 Fragen gebeten, die mit der Einladung versandt wurden (DOC).
Im folgenden meine Antworten auf die 35 Fragen, die, wie ich an den Antworten der anderen Teilnehmer der Anhörung sehen konnte, weder vollständig noch unumstritten sind.
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: Wikidata gestartet
: Wikidata gestartet
Ende März wurde es angekündigt, schon ist es (fast) fertig: Das Wikidata-Projekt der Wikimedia Deutschland.Wikidata soll als zentrale Informationsquelle für alle Sprachversionen von Wikipedia dienen – dies soll gewährleisten, dass gerade in weniger umfangreichen Sprachfassungen der Wikipedia Informationen einheitlicher und aktueller sind. Die Datensätze entstehen kollaborativ und stehen unter einer freien Lizenz. Sie sollen multilingual und als Primärquellen verfügbar sein, sodass jeder Leser und jede Leserin die Hintergründe einer Studie o.ä. eigenständig prüfen können.
Anders als WikiCommons und Wikipedia werden nicht Medieninhalte oder enzyklopädische Artikel gesammelt, sondern Daten strukturiert. Eine Nachnutzung durch Menschen oder Maschinen soll leicht möglich sein. Ziel ist vor allem, die AutorInnen der Wikipedia durch bereits vorhandene und strukturierte Daten zu entlasten.
Bisher gibt es das Wikidata repository – erstes Ziel ist es, die verschiedenen Sprachfassungen von Wikipedia-Artikeln zu sammeln und zuzuordnen, sodass für jeden Artikel auch wirklich alle vorhandenen Sprachfassungen angezeigt werden.
Wer sich beteiligen mag, kann auf der Wikidata-Mailingliste mitdiskutieren.
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: British Columbia: Offene Lernunterlagen für die 40 populärsten Uni-Kurse
: British Columbia: Offene Lernunterlagen für die 40 populärsten Uni-Kurse Nicht nur in den USA, wo kürzlich Kalifornien ein Gesetz zum Aufbau einer digitalen Lehrbuchbibliothek beschlossen hat, auch in Kanada investiert mit British Columbia (B.C.) eine Provinz massiv in die Erstellung offener Lernunterlagen. Am Rande einer Open-Education-Konferenz in Vancouver verkündete der zuständige Minister John Yap via Pressemeldung, dass für die 40 populärsten Kurse an tertiären Bildungseinrichtungen (Universitäten und Colleges) die Erstellung offen lizenzierter Lehrbücher in Auftrag gegeben wird (meine Übersetzung):
Die offenen Lehrbücher sollen erstellt werden unter Mitwirkung von Lehrkräften, Bildungseinrichtungen und Verlagen aus British Columbia durch eine offene Ausschreibung koordiniert durch BCcampus, einer öffentlich finanzierten Organisation mit dem Ziel höhere Bildung durch die kreative Nutzung kollaborativer IT-Dienste für jeden verfügbar zu machen. Lehrende werden weiterhin die Möglichkeit haben, andere Lernunterlagen bei der Entwicklung ihres Curriculums bzw. im Unterricht zu verwenden.
Die auf diese Weise erstellten Lehrbücher werden als E‑Books kostenlos sowie auch in gedruckter Fassung erhältlich sein. Weil die Creative-Commons-Lizenz – vorgesehen ist die sehr liberale CC-BY-Lizenz – theoretisch jeder Druckerei den Nachdruck erlaubt, sind auch für die gedruckten Fassungen Wettbewerb und damit niedrige Preise wahrscheinlich.
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: Dossier und Veranstaltung zum Thema Open Educational Resources
: Dossier und Veranstaltung zum Thema Open Educational Resources Jöran Muuß-Merholz, Co-Autor eines umfangreichen White Papers zu Open Educational Resources (OER) für Schulen in Deutschland und Jaana Müller, Koordinatorin des Projekts werkstatt.bpb.de, haben für das Portal #PB21 von Bundeszentrale für politische Bildung und DGB-Bildungswerk ein Dossier zum Thema OER zusammengestellt:
Als Alternative entdecken immer mehr Menschen Materialien, deren Lizenzen das Kopieren und Weitergeben, häufig auch das Bearbeiten und bisweilen sogar das Verkaufen ausdrücklich gestatten. Solchen sogenannten OER – Open Educational Resources, also freien oder offenen freien Bildungsmaterialien widmet sich dieses Dossier mit Artikel, Video-Interviews und Podcasts von pb21.de und werkstatt.bpb.de. Neben Einführungen ins Thema, Gesprächen mit Praktikern und Berichten aus anderen Ländern finden Sie darin auch eine Einladung zu einer Veranstaltung.
Bei der Veranstaltung handelt es sich um ein „SpeedLab“ von werkstatt.bpb.de zum Thema “Open Education – Wem gehört die Bildung?” am 30. November 2012 im Münchner Feierwerk:
Es wird um Fragen rund um die freien Lehr- und Lernmaterialien gehen: Welche Bedeutung haben OER für die Lehre, das Lernen und die Institution Schule? Wie lässt sich die Qualität von OER sicherstellen? Wie steht Deutschland im Vergleich zu Entwicklungen im Bereich OER in anderen Ländern da?
Das Programm der Veranstaltung richtet sich an Lehrende und alle anderen am Thema Interessierten.
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: Lessig fragen
: Lessig fragen [cross post von http://de.creativecommons.org]
Derzeit hagelt es Konferenzen und Initiativen rund um netzpolitische Themen, am Wochenende zum Beispiel veranstaltet die Grüne Bundestagsfraktion den 2. Netzpolitischen Kongress. Als einer der Redner ist CC-Idol Lawrence Lessig nach Berlin gekommen und es wird das traditionelle Abendessen mit ihm, Netzaktivisten und CC DE geben. Aus Anlass dessen hiermit der Aufruf, Fragen zu schicken, die wir Lessig (je nach zeitlicher Möglichkeit, versteht sich) stellen sollen. Bitte einfach bis Freitag nachmittag hier in die Kommentare posten oder per Mail. -
: Open Education: Milliarden in den USA, Fragen in Deutschland
: Open Education: Milliarden in den USA, Fragen in Deutschland Kürzlich durfte ich für das Projekt werkstatt.bpb.de – Digitale Bildung in der Praxis einen kurzen Beitrag zum Thema Open Education in den USA verfassen. Dort war mein Fazit, dass Deutschland verglichen mit den USA noch in der Open-Education-Steinzeit ist:
Ohne Investitionen und damit zumindest kurzfristige Mehraufwände werden sich aber die langfristigen Potentiale von Open Education nicht heben lassen. Es ist also hoch an der Zeit, dass auf die mit Milliarden ausgestattete „Exzellenzinitiative“ eine „Open-Education-Initiative“ folgt.
In den USA bewegt sich die Förderung von offenen Lernunterlagen („Open Educational Resources“, OER) bereits in diesen Dimensionen. Nachdem der kalifornische Governor Jerry Brown mit seiner Unterschrift das Gesetz zum Aufbau einer digitalen Lehrbuchbibliothek in Kraft gesetzt hatte, gab Arbeitsministerin Hilda L. Solis die bislang größte OER-Initiative auf Bundesebene bekannt (vgl. Redemanuskript). Binnen vier Jahren werden 2 Milliarden Dollar in Community Colleges investiert (500 Millionen sind bereits ausgeschüttet), wobei sämtliche damit finanzierten Lernunterlagen unter einer Creative-Commons-Lizenz stehen (meine Übersetzung):
[Community Colleges] können in Personal und Lernunterlagen investieren und Studierende mit freiem Zugang zu digitalen Lernmaterialen ausstatten. Alle mit Hilfe dieser Förderungen entwickelten Kursunterlagen werden für andere Bildungseinrichtungen verfügbar sein dank Creative-Commons-Lizenzierung.
Schön langsam steigt aber auch in Deutschland das politische Interesse an Open Education. Mitte September lud das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz zu einer Anhörung zum Thema „Open Educational Resources“ und verschickte mit der Einladung einen umfangreichen Fragenkatalog (DOC). Ich bin schon gespannt, wer noch aller als Experte zur Beantwortung dieser Fragen eingeladen wurde – und vor allem, wie sich die Schulbuchverlage zu diesen Fragen positionieren werden. Am 8. November, dem Termin der Anhörung, wissen wir mehr.
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: i‑am-cc.org: Creative Commons für Instagram
: i‑am-cc.org: Creative Commons für Instagram Obwohl via Instagram täglich über 5 Millionen Bilder hochgeladen werden, gibt es bei dem von Facebook gekauften Dienst – im Unterschied zum Fotodienst Flickr – keine Möglichkeit, diese einfach unter eine Creative-Commons-Lizenz zu stellen. Wie Martin Weigert auf netzwertig.com beschreibt, gibt es mit i‑am-cc.org nun einen Workaround. Allerdings nutzen bislang gerade einmal knapp 2.500 von 80 Millionen Instagram-Usern diese Möglichkeit. Gerade bei den im Web veröffentlichten Instagram-Bildern ist das aber ein Problem, wie Weigert erläutert:
Wer ein fremdes Instagram-Foto ohne das vorherige Einholen einer Erlaubnis an anderer Stelle im Netz oder in Printmedien publiziert, bewegt sich in juristisch unsicheren Gewässern. Zumindest theoretisch könnte der Urheber rechtlich gegen diese erneute Veröffentlichung vorgehen. Selbst wenn viele Instagram-Anwender kein Problem mit einer Weiterverwertung ihrer Kreationen haben dürften, fehlt schlicht eine Rechtssicherheit, damit sich Instagram ähnlich wie Flickr zu einem Dreh- und Angelpunkt der Anhänger freier Inhalte entwickelt.
Bislang ist die Creative-Commons-Lizenzierung auf diese Weise allerdings nicht für Einzelbilder, sondern nur für sämtliche in einem bestimmten Zeitraum veröffentlichte Fotos möglich. Das könnte insbesondere dann für Probleme sorgen, wenn es um Persönlichkeitsrechte von abgebildeten Personen geht, die einer Verbreitung ihres Bildes widersprechen könnten.
Ganz allgemein bleibt zu hoffen, dass nicht nur Facebook/Instagram sondern ganz allgemein Plattformbetreiber für nutzergenerierte Inhalte bereits von sich aus komfortable Tools zur alternativen Lizenzierung von Inhalten in ihre Dienste einbauen.
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: Infografik: Creative Commons – Was ist und bedeutet das?
: Infografik: Creative Commons – Was ist und bedeutet das? Von Martin Mißfeldt von bildersuche.org gibt es diese Infografik zu „Creative Commons – Was ist und bedeutet das?“
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: Schade: Keine Creative Commons-Bilder der deutschen Paralympioniken
: Schade: Keine Creative Commons-Bilder der deutschen Paralympioniken
Als Anfang Juli ein Team von Wikimedia Deutschland zur Einkleidung der Olympioniken nach Mainz anreiste, konnte sich das Ergebnis sehen lassen: Von immerhin jedem zehnten deutschen Olympia-Sportler wurden Fotos gemacht und unter Creative Commons-Lizenz veröffentlicht.Was für die Olympischen Spiele gut ist, kann für die (in der Öffentlichkeit leider stets unterrepräsentierten) Paralympischen Spiele nicht schaden – möchte man meinen. Leider wird es aber vorerst keine Creative Commons-Fotos der paralympischen Athleten geben – die Bildrechte für die komplette Einkleidung der Sportler gingen exklusiv an die Firma Picture Alliance. Der Nicht-Exklusive Teil der Veranstaltung, ein dreistündiger Medien- und Fototermin, hätte allerdings nicht ausgereicht, alle 150 Sportler zu fotografieren.
Wer einen Blick auf die Liste der deutschen Paralympics-Teilnehmer wirft, sieht das Problem: Zu den meisten Sportlern existiert bislang kein Artikel, auch andere Informationen sind eher schwer zu finden. Umso bedauerlicher ist es, dass hier eine Chance verpasst wurde, den deutschen Behindertensport einem größeren Publikum zugänglich zu machen.
Die (laut Deutsche Behindertensportverband) für die Rechtevergabe an beiden Einkleidungsveranstaltungen zuständige Deutsche Sport-Marketing GmbH konnte sich spontan nicht äußern, will aber zeitnah ein Statement abgeben.
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: Creative Commons mit neuem Tool zur Lizenzwahl
: Creative Commons mit neuem Tool zur Lizenzwahl Creative Commons hat heute eine überarbeitete Version seines Online-Tools zur Lizenzwahl veröffentlicht. Abgesehen von einer graphisch zeitgemäßeren Umsetzung wird jetzt prominenter darüber informiert, ob es sich bei der gewählten Lizenz um eine freie Lizenz im engeren Sinn handelt. Wie der Screenshot zeigt, ist die Übersetzung des Tools noch nicht abgeschlossen.
Die Überarbeitung des Tools darf wohl als ein erster Schritt in Richtung einer stärkeren Empfehlung von solchen Lizenzen gelten, die auf restriktivere Lizenzmodule wie NonCommercial oder NonDerivatives verzichten.
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: Video-Wettbewerb ‚Why Open Education Matters’: Ergebnis der Publikumswahl
: Video-Wettbewerb ‚Why Open Education Matters’: Ergebnis der Publikumswahl Heute wurde das Ergebnis der Abstimmung über die beliebsten Videos zum Thema „Why Open Education Matters“ bekanntgegeben (vgl. Bericht zum Start des Votings). Der Wettbewerb wurde von Creative Commons in Kooperation mit dem US-Bildungsministerium und der Open Society Foundation ausgerichtet. Das Siegervideo stammt von der Firma Blink Tower aus Südafrika, die sich auf die Erstellung animierter Erklärvideos spezialisiert hat:
Den zweiten Platz holte die US-amerikanische Künstlerin Laura Rachfalski aus Philadelphia…
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: Bücher freikaufen: Mit unglue.it zum Creative-Commons-Buch
: Bücher freikaufen: Mit unglue.it zum Creative-Commons-Buch
Mit www.unglue.it geht ein neues Projekt an den Start, dass eines der drängenden Probleme des heutigen Urheberrechts angehen will: VerwaisteVergriffene Bücher, die nicht mehr publiziert werden und kaum zu bekommen sind, sollen gegen einen vom Rechteinhaber vorgegebenen Preis „freigekauft“ werden. Dieser Zielbetrag – bisher wurden zwischen $6.000 und $20.000 pro Buch aufgerufen – soll von der Leserschaft gecrowdsourced werden. Sobald er erreicht ist, erhält der Rechteinhaber den Betrag. Das Buch wird unter Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht und steht als DRM-freies eBook zum Downloaden, Lesen und Verbreiten bereit.Spender, die eine CC-Veröffentlichung ermöglicht haben, sollen kleine „Goodies“ wie eine signierte Ausgabe des Buches oder eine Nennung im eBook erhalten. Für den Rechteinhaber ändert sich auch nach dem „Freikauf“ eines Buches nicht viel: Da die verwendete Creative-Commons-Lizensierung CC BY-NC-ND eine kommerzielle Nutzung und eine Veränderung des Werkes ohne Genehmigung ausschließen, können sie weiterhin an einer Druckauflage und Merchandise verdienen.
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: Creative Commons Crowdfunding: Zeit Online über Unglue.it [Update]
: Creative Commons Crowdfunding: Zeit Online über Unglue.it [Update] Boris Hänßler widmet sich in einem längeren Beitrag auf Zeit Online der Idee von Unglue.it, (vergriffene) Bücher via Crowdfunding als Creative-Commons-lizenzierte Bücher (wieder) einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen:
Teilnehmen kann bei unglue.it jeder Autor oder Verleger, der die Rechte an einem Buch besitzt – egal ob es noch im Handel oder bereits vergriffen ist. Der Rechteinhaber bestimmt den Preis, der ihm die Freigabe des Buches wert ist. Derzeit liegen die Preise umgerechnet zwischen 8.000 und 20.000 Euro. Finden sich genug Spender, wird das Buch freigekauft. Als Gegenleistung erhalten die Unterstützer je nach Höhe ihres Beitrags ein Geschenk. Das kann eine namentliche Erwähnung im E‑Book sein oder auch ein signiertes Poster des Buchcovers.
Unglue.it startete mit fünf Projekten, von denen bislang eines – Ruth E. Finnegans „Oral Literature in Africa – zum Preis von rund 6.000 Euro quasi „freigekauft“ wurde.
[Update]
Andreas Müller hat sich in einem weiteren netzpolitik-Blogeintrag etwas ausführlicher mit Unglue.it auseinandergesetzt: „Bücher freikaufen: Mit unglue.it zum Creative-Commons-Buch“
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: Gema will Klarnamen oder Geld für CC-Musik
text : Gema will Klarnamen oder Geld für CC-Musik Die Musikpiraten e.V. haben einen Sampler mit CC-Musik herausgebracht. Der Gema müssen laut der sogenannten Gema-Vermutung die Künstler und die Titel übermittelt werden, obwohl es sich um freie Creative Commons Musik handelt. Das haben die Musikpiraten zwar gemacht, doch die Gema möchte neben den Künstler- auch die Klarnamen der Interpreten haben. Die Gema begründet dies damit, dass sie ihre Künstler mit Klarnamen erfasse. Nun hat die Gema beim Amtsgericht Frankfurt Klage gegen die Musikpiraten eingereicht. Laut Gema geht es um 68 Euro.
Die beiden Musiker die das Lied „Dragonfly“ unter dem Pseudonym „Texas Radio“ eingereicht haben, wollen nicht, dass ihre bürgerliche Identität mit der Band verknüpft wird und machen deshalb ihr Recht auf Pseudonymität geltend. Laut den Musikpiraten sehe das Urheberrecht eine anonyme oder pseudonyme Veröffentlichung vor. Außerdem sei die Argumentation der Gema, laut der sie keine Überprüfung bei der Nutzung eines Pseudonyms vornehmen könne, für die Musikpiraten nicht nachvollziehbar. Bei der Gema sei auch eine Anmeldung von Pseudonymen möglich – stünde das Pseudonym nicht in der Datenbank, so könne die Gema auch keine Rechte geltend machen.
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: COMMUNIA-Buch: „The Digital Public Domain – Foundations for an Open Culture“
: COMMUNIA-Buch: „The Digital Public Domain – Foundations for an Open Culture“
Hervorgegangen aus dem EU-geförderten europaweiten Forschungsnetzwerk „COMMUNIA – The European Thematic Network on the Digital Public Domain“ wurde im vergangene Jahr die NGO Communia Association gegründet. Thema von Netzwerk und Organisation sind, wie der Name schon sagt, die digitale Allmende* und deren Bedeutung for Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Kultur. Im Gegensatz zur – auch in Deutschland von Tatort-Autoren bis zum Handelsblatt – im Mainstreamdiskurs zu Immaterialgüterrechten (über-)betonten Bedeutung „geistiger Eigentumsrechte“, geht es der Communia-Organisation darum, die oft unterschätzte Bedeutung digitaler Gemeingüter für Innovation und Kreativität herauszuarbeiten.Jetzt liegt das erste größere Werk der neugegründeten Organisation in Buchform vor: Der Sammelband „The Digital Public Domain – Foundations for an Open Culture“, herausgegeben von Melanie Dulong de Rosnay und Juan Carlos de Martin, versammelt eine Reihe spannender Beiträge zum Thema. Nach einer generellen Einführung in das Phänomen der digitalen Allmende folgen drei Artikel, die sich mit deren rechtlichen Grundlagen auseinandersetzen, bevor in sieben Beiträgen die verschiedenen Dimensionen der „digital public domain“ an Hand konkreter Beispiele und Fragestellungen illustriert werden.
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: Liberated Pixel Cup: Neuer Wettbewerb für Creative-Commons-Games
: Liberated Pixel Cup: Neuer Wettbewerb für Creative-Commons-Games Der vorgestern angekündigte Wettbewerb „Liberated Pixel Cup“ soll die Spieleentwicklung auf Basis von Creative-Commons-Werken und freien Lizenzen voranbringen. Gestartet wurde er von den drei Organisationen Creative Commons, OpenGameArt und der Free Software Foundation.
In einer ersten Runde, die im Juni stattfinden wird, sind alle Interessierten aufgefordert, eigene Spiele-Artworks zu erstellen und unter CC- und GPL-Lizenz auf opengameart.org zu veröffentlichen. Im Juli sollen dann in einer zweiten Phase GPL-Lizensierte Spiele aus den Werken geschaffen werden.
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: Polen setzt auf offene Bildungsmaterialien
: Polen setzt auf offene Bildungsmaterialien
Wie die polnische Stiftung Nowoczesna Polska („modernes Polen“) gestern mitteilte, soll in Polen eine mit fast 11 Millionen Euro ausgestattete Initiative für die Schaffung offener Bildungsmaterialien gestartet werden. Ziel des Projektes ist es, Schüler der Klassenstufen vier bis sechs mit einem vollständigen Satz kostenloser und aktueller digitaler Schulbüchern zu versorgen. Polens Premier Donald Tusk verabschiedete das Vorhaben gestern.Das besondere an dem Unterfangen: Sämtliche Materialien sollen unter der CC-BY-Lizenz veröffentlicht werden. Dadurch können die Bücher (unter Nennung des Autorennamens) beliebig kopiert, vervielfältigt und verändert werden. Das Projekt wurde vor fast genau drei Jahren von vier polnischen NGOs ins Leben gerufen, inzwischen beteiligen sich über 15 gemeinnützige Organisationen.
Ob es in Deutschland gelingt, in ähnlicher kurzer Zeit solche Erfolge zu erzielen, darf angesichts der abwehrenden Haltung der Schulbuchverlage (Stichwort Schultrojaner) bezweifelt werden.
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: Video: Meet Creative Commons
: Video: Meet Creative Commons Creative Commons Quatar hat ein drei Minuten langes Erklärvideo zu den offenen Lizenzen veröffentlicht:
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: Creative Commons bittet um Unterstützung für „OER Policy Registry“
: Creative Commons bittet um Unterstützung für „OER Policy Registry“ Cable Green, Leiter des Bildungsbereichs bei Creative Commons, hat kürzlich via Blogeintrag den Aufbau einer Datenbank zur Sammlung von Richtlinien im Bereich offener Lehr- und Lernunterlagen („Open Educational Resources, OER) angekündigt und dafür um Mithilfe gebeten. Konkret geht es um drei Punkte (meine Übersetzung):
(1) OER-Richtlinien via Google form an Creative Commons melden.
- Creative Commons sammelt sowohl gesetzliche als auch institutionelle (nicht-gesetzliche) OER-Richtlinien auf der ganzen Welt. Sämtliche Einträge werden zur vorläufigen Liste von OER-Policies hinzugefügt.
(2) Die vorläufige Liste von OER Richtlinien begutachten helfen. (Google doc)
- Falls Einträge der Korrektur bedürfen, diese via Mail an oer@creativecommons.org bekanntgeben.
(3) Diese Information an Kollegen, Mailinglisten, Blogs und andere Kanäle weiterleiten, um eine möglichst umfassende Erfassung verschiedener OER-Richtlinien zu ermöglichen. Da die OER-Bewegung globalen Charakter hat, ist es entscheidend OER-Richtlinien aus allen Regionen der Welt zu erhalten.
Ab 1. Mai soll die begutachtete Liste mit OER-Richtlinien dann in das Creative-Commons-Wiki eingepflegt und dort laufend aktualisiert werden.

