In der Berliner Gazette hat Leonard Dobusch aufgeschrieben, was digitaler Umweltschutz ist: Mülltrennen im Netz: Was ist digitaler Umweltschutz? Einen Kurzvortrag zum Thema hatte er auf dem ersten netzpolitischen Abend des Digitale Gesellschaft e.V. gehalten.
Der größte Unterschied zur klassischen Umweltschutzbewegung ist deshalb wohl jener, dass die verschiedenen Teilbewegungen noch sehr selten in ihrer Gesamtheit als digitale Umweltschutzbewegung adressiert werden. Es fehlt das „Master-Frame“, das auch innerhalb der einzelnen Bewegungen als gemeinsame thematische Klammer akzeptiert ist. Und hier liegt wohl auch die größte Schwäche im Begriff digitaler Umweltschutz: er ist erklärungsbedürftig. Im Gegensatz zu Alternativen wie beispielsweise „Access to Knoweldge“ (A2K) oder „Free Culture Movement“ ist er aber zumindest allgemein genug, um die bereits existierende Vielfalt an Themen und Akteuren zu fassen.