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Baden-Württemberg startet Open-Data-Portal

Heute geht das Land Baden-Württemberg mit dem Prototypen eines umfangreichen eigenen Open-Data-Portals online.

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Einzusehen sind Daten unterschiedlicher öffentlicher Einrichtungen, so z.B. ein Verzeichnis aller Schulen, die aktuellen Kaufwerte für Bauland oder ein Bericht zur Korruptionskriminalität. Die zurzeit 73 Datensätze stehen großteils unter offenen (Creative Commons) Lizenzen. Datensätze, die nicht frei lizensiert sind, sind deutlich sichtbar gekennzeichnet.

Noch deutlich sichtbar im Versuchsstadium ist die Integration externer Dienste, z.B. eines Kartendienstes zur direkten Visualisierung von Daten mit geographischen Informationen. Auch ein vollständiger Verzicht auf proprietäre Datenformate wie Microsoft Excel oder Adobe PDF wäre wünschenswert. Diesbezügliche Wünsche und andere Verbesserungsvorschläge können auf einem eigens eingerichteten Forum abgegeben werden. Bis zum offiziellen Start kann sich also noch einiges ändern.

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6 Kommentare
  1. hab mir das grade mal angeschaut und ich hoffe das ist noch im BETA stadium, denn ich bekomme meistens keine Infos sondern irgendwelche komischen fehlermeldungen von Sharepoint …..

  2. „Auch ein vollständiger Verzicht auf proprietäre Datenformate wie Microsoft Excel oder Adobe PDF wäre wünschenswert“

    Was definierst Du denn als proprietäres Dateiformat? Also bei Excel ist die Lage eindeutig, aber PDF?

    Das Format ist soweit ich weiß dokumentiert, es existiert umfangreich freie Software zum Erstellen und Betrachten (und – begrenzt – auch zum bearbeiten).

    Klar, es ist ein Format, was ursprünglich von einer Firma (Adobe) in den Markt gebracht und etabliert wurde. Aber – das kann ja nicht das Kriterium sein, warum man ein Format ablehnt.

  3. Ich finds toll. Natuerlich kann man sich jetzt ueber Sharepoint und Silverlight aergern, aber darauf kommt es am Ende nicht an. Wichtiger: Das Teil hat ganz gute Daten und es ist eines der ersten Male dass eine Verwaltung ein Beta-Projekt launcht (kann man natuerlich nicht so nennen). Grade das sollte man mit vielen konstruktiven Kommentaren „belohnen“…

  4. Die Deeplinks auf die Datensaetze gehen leider nicht; das fiel schon bei der Vorab-Rundsendung des Portals auf und ist wohl Sharepoint geschuldet.

    Dass Sharepoint/Silverlight als Backend nicht ganz gluecklich ist, fiel schon bei den Vorbesprechungen im Innenministerium auf (fuer mich erfreulicherweise seitens des IM, da mussten wir als Open-Data-„Lobbyisten“ gar nichts sagen) — falls euch das gegen den Strich geht, koennt ihr mittels Kommentierung auf der Plattform dazu beitragen, dass die endgueltige Version von Anfang an auf offene Standards setzt.

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