China
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: Wieviele Millionen chinesische Internetnutzer?
: Wieviele Millionen chinesische Internetnutzer? Auf dem Congress liefen auch einige Zahlen dazu durch die Vorträge, aber so wirklich genau weiß das offenbar niemand so richtig. Die staatlich-offizielle Zahl, die Xinhua nennt, beträgt beachtliche 132 Millionen zum Jahresende, davon noch nicht ganz die Hälfte mit Breitbandzugang.
Schon vor Jahren hab ich im Studium gehört, dass die „Sprache des Internets“ chinesisch sein wird. -
: Erdbeben in Taiwan: Details zu Unterseekabeln
: Erdbeben in Taiwan: Details zu Unterseekabeln Während berichtet wird, dass sich nach dem Erdbeben vor der Küste Taiwans Bandbreite und Telefonverbindungen von und nach Asien durch neue Routen wieder beginnen zu erholen, finde ich die technischen Details interessant.
Chunghwa Telecom, größter Telekommunikationsanbieter in Taiwan, wird von Taipei Times zitiert:Taiwan’s undersea communications cable system consists of seven lines extending from the northern and southern points of the island.
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: Auch Netzmusik wird in China kontrolliert
: Auch Netzmusik wird in China kontrolliert Bei soviel noch ungesättigtem Markt (wie auch den Online-Spielen) kommt in der Volksrepublik China wohl auch immer die Kontrolle durch den Staat dazu. Diesmal ist es die „Netzmusik“, was so ziemlich alles einschließt, Klingeltöne, Downloads, Streaming, und Internetradio. Nach Angaben des Ministeriums für Kultur…
…the total value of Chinese network music market reached 2. -
: Auch virtuelle Welten werden in China kontrolliert
: Auch virtuelle Welten werden in China kontrolliert Futurezone.at meldet, daß China jetzt auch Inhalte von Online-Games streng kontrollieren will, wie üblich wegen verbotener religiös und politisch aufgeladener Inhalte.
Beobachter gehen davon aus, dass es in den Games Anspielungen auf das Verhältnis des offiziellen China zu Taiwan und zum Islam gab, welche die neuen Maßnahmen der Regierung ausgelöst haben. -
: Chinas Blogger kochen auch nur mit Wasser
: Chinas Blogger kochen auch nur mit Wasser Oder so ähnlich. Nicht allzu viel neues scheint diese Einschätzung von Lu Qiu Luwei (闾丘露薇) herzugeben. Interaktivität, freie Rede, Suchmaschinen-Ranking, steigender Einfluss auf die Politik und auf die traditionellen Medien. Aber keine Rede von kommenden, möglichen Potentialen (Auszug):
But mainland China does have a group of ‚powerful bloggers. -
: Lokale Färbungen
Zensurder chinesischen Wikipedia: Lokale Färbungen Zensurder chinesischen WikipediaDie Wikipedia wird von China aus mal blockiert, und mal nicht. Das ist man gewöhnt, das macht kaum Schlagzeilen. Der eigentliche Kampf um die Inhalte wird vermutlich auch von den Netz-Zensoren geführt, die in China teils undercover, auf jeden Fall aber zahlreich unterwegs sind. Beim Linuxinsider.com liest man über das Beispiel von Mao Zhedong (Mao Tse-tung, 毛泽东/毛澤東):
Indeed, in its present form, the Chinese Wikipedia introduction to Mao could hardly be more anodyne: „One of the main founders and leaders of the Communist Party of China, the People’s Liberation Army and the People’s Republic of China,“ it reads. -
: China, Wikipedia: wieder unzensierter Zugang?
: China, Wikipedia: wieder unzensierter Zugang? Dass die Wikipedia in China nur eingeschränkt zugänglich ist galt fast schon als Gemeinplatz. Details konnte man teils hier nachlesen. Doch ich lese gerade verwundert, dass offenbar wieder alles unzensiert zugänglich sein soll, sowohl auf chinesisch wie auch auf englisch:
„Nobody knows what the Wikipedia unblocking means and how long it’s going to last,“ Berkman fellow Rebecca MacKinnon said in an article in today’s Boston Globe. -
: Brasilien übertrifft China bei Klartextnamenszwang (fast)
: Brasilien übertrifft China bei Klartextnamenszwang (fast) Nicht nur bloggende Chinesen müssen sich im Internet bald mit Realnamen registrieren, auch in Brasilien wäre es beinahe so, oder noch einen Zacken schärfer gekommen:
Die Kommission für Verfassung und Justiz des Senats in Brasilien hat am Mittwoch den umstrittenen Gesetzentwurf 124/06 noch vor seiner Debatte zurückgezogen.
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: 24 Stunden klicken gegen Internetzensur
: 24 Stunden klicken gegen Internetzensur Noch bis morgen früh 11 Uhr läuft die Aktion „24 Stunden klicken gegen Internetzensur“ von „Reporter ohne Grenzen“. Mit der Aktion sollen die „schwarzen Löcher des Internet“ geschlossen werden. „Jeder Klick zählt,“ so Reporter ohne Grenzen, „Und jeder Klick hilft Reporter ohne Grenzen, sich noch nachdrücklicher für einen freien Informationsfluss im Internet einzusetzen.
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: Chinesen erhalten Microsoft-Schulung von Intel
: Chinesen erhalten Microsoft-Schulung von Intel Intel und die chinesische Regierung haben ein Abkommen geschlossen, nach dem Intel Lehrer ausbilden soll. Dies berichtet Heise: Intel bildet chinesische Lehrer aus. Es dü+rfte davon auszugehen sein, dass damit chinesische Lehrer von Intel eine komplette Microsoft Produktschulung bekommen sollen, wie dies in Deutschland die Regel ist.
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: Blogger in China müssen sich registrieren?
: Blogger in China müssen sich registrieren? Der Contentpolizei und Säuberungswelle nicht genug, jetzt müssen sich Blogger in China mit Realnamen registrieren, so der Stand der Diskussion. Damit sollen ungesunde und unwahre Informationen in Schach gehalten werden. Wie Gulli heute berichtet,
Online-Pseudonyme sollen im Land hinter der „chinesischen Firewall“ nach wie vor möglich sein, die Blogger jedoch namentlich bekannt und registriert sein. -
: Dissident in China zu vier Jahren Gefängnis verurteilt
: Dissident in China zu vier Jahren Gefängnis verurteilt In China ist der 49-jährige Dissident Guo Qizhen wegen „Anstachelung zur Subversion“ zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden, da er im Internet regierungskritische Artikel verbreitet habe. Da werden Menschenrechte mit Füssen getreten.
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: Chinesische Internetzensur wird intelligenter?
: Chinesische Internetzensur wird intelligenter? Die Wikipedia war lange Zeit in China gesperrt. Nun wurde sie wieder frei geschaltet – irgendwie. Denn die chinesische Zensur scheint mittlerweile etwas mehr „sophisticated“ (intelligenter) zu sein. Peter Schink fragte einen befreundeten Journalisten in China, wie der aktuelle Stand ist. Vorher wurden gleich ganze IPs gesperrt, nun scheint man in der Lage zu sein, nur bestimmte Inhalte unter einer IP zu zensieren, oder nicht? Was gefährlicher sein kann, weil man die Zensur weniger spürt.
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: World of Warcraft scheint Kinderarbeit zu fördern
: World of Warcraft scheint Kinderarbeit zu fördern Die Tagesthemen berichteten gestern über Kinderarbeit in China: Banden zwingen Jugendliche zum Spielen.
Manche Computerspiele können Jugendliche geradezu süchtig und krank machen. In den Industrieländern des Westens beginnen viele zunächst freiwillig mit der Spielerei am Bildschirm. Am anderen Ende der Welt sitzen dagegen häufig Mitspieler, die dazu gezwungen werden. -
: Businessweek: Westliche Firmen bauen chinesische BigBrother-Infrastruktur
: Businessweek: Westliche Firmen bauen chinesische BigBrother-Infrastruktur Die Businessweek thematisiert aktuell das Engagement von US-HighTech-Firmen in China: Helping Big Brother Go High Tech. Und das ist insofern interessant, als dass es um mehr Unternehmen geht, als die üblichen drei grossen und oft kritisierten Suchmaschinenbetreibern. Vor allem ist es problematisch, dass die Polizei- und Sicherheitskräfte mit westlicher Software und Hardware ausgerüstet werden, die sowohl gegen Kriminelle als auch gegen Dissidenten eingesetzt werden.
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: 6. internationale literaturfestival berlin
: 6. internationale literaturfestival berlin Im Rahmen des 6. internationalen literaturfestivals berlin vom 5. bis 16. September 2006 gibt es auch drei Veranstaltungen mit einem netzpolitischen Bezug.
Am 9. Spetember findet um 14:30h im Haus der Berliner Festspiele/Foyer die Diskussion „China, Blicke: Internet in China“ statt.
Julien Pain (F), Internetexperte der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ und Prof. -
: China verbietet Youtube wegen Kinderfilm-Parodie
: China verbietet Youtube wegen Kinderfilm-Parodie Das musste ja so kommen: nachdem immens erfolgreiche Kurzfilmparodien bei Youtube ein breites chinesisches Massenpublikum erreichen konnten („The Bloody Case of the steamed mantou“) werden jetzt Kurzfilme nur noch auf wenigen Onlineportalen und nach offiziöser Freigabe zu sehen sein dürfen. Die entsprechenden Vorschriften sind bereits „in the pipeline“:
From late August or September, only authorized websites such as sina. -
: Freie IT-Infrastrukturen für Tibet
: Freie IT-Infrastrukturen für Tibet Wired hat ein Feature über den Aufbau von freien IT-Infrastrukturen in Tibet: Wireless Works Wonders in Tibet.
The prime minister is among those in Dharamsala who also see technology as a valuable tool for preserving Tibet’s past. He says he carries 300 volumes of religious texts on a few CDs, a quantity that would have been impossible to transport on paper. -
: Britisches Parlament kritisiert Internetzensur in China
: Britisches Parlament kritisiert Internetzensur in China Die Open Rights Group bloggt über einen Bericht des Auswärtigen Ausschusses im britischen Parlament zu „Ost-Asien„In diesem werden u.a. die üblichen westlichen Firmen (aka Google, Microsoft, Yahoo, Cisco) scharf kritisiert, die China beim Aufbau der Zensurinfrastrukturen helfen.
We conclude that the collaboration of Western internet companies in the censorship and policing of the internet for political purposes is morally unacceptable. -
: Human Rights Watch: Zensur-Report zu China
: Human Rights Watch: Zensur-Report zu China Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat einen 149-seitigen Report zur Internetzensur in China veröffentlicht: “Race to the Bottom” – Corporate Complicity in Chinese Internet Censorship (PDF).
Westlichen Firmen wie Microsoft, Google, Yahoo und Skype wird darin eine Mittäterschaft bei der Verletzung von Menschenrechten ‚wie dem Recht auf Meinungsfreiheit, vorgeworfen.