Schlagwort: China

  • : Wieviele Millionen chinesische Internetnutzer?
    Wieviele Millionen chinesische Internetnutzer?

    Auf dem Congress liefen auch einige Zahlen dazu durch die VortrĂ€ge, aber so wirklich genau weiß das offenbar niemand so richtig. Die staatlich-offizielle Zahl, die Xinhua nennt, betrĂ€gt beachtliche 132 Millionen zum Jahresende, davon noch nicht ganz die HĂ€lfte mit Breitbandzugang.
    Schon vor Jahren hab ich im Studium gehört, dass die „Sprache des Internets“ chinesisch sein wird.

    , 31. Dezember 2006 1
  • : Erdbeben in Taiwan: Details zu Unterseekabeln
    Erdbeben in Taiwan: Details zu Unterseekabeln

    WĂ€hrend berichtet wird, dass sich nach dem Erdbeben vor der KĂŒste Taiwans Bandbreite und Telefonverbindungen von und nach Asien durch neue Routen wieder beginnen zu erholen, finde ich die technischen Details interessant.
    Chunghwa Telecom, grĂ¶ĂŸter Telekommunikationsanbieter in Taiwan, wird von Taipei Times zitiert:

    Taiwan’s undersea communications cable system consists of seven lines extending from the northern and southern points of the island.

    , 29. Dezember 2006 6
  • : Auch Netzmusik wird in China kontrolliert
    Auch Netzmusik wird in China kontrolliert

    Bei soviel noch ungesĂ€ttigtem Markt (wie auch den Online-Spielen) kommt in der Volksrepublik China wohl auch immer die Kontrolle durch den Staat dazu. Diesmal ist es die „Netzmusik“, was so ziemlich alles einschließt, Klingeltöne, Downloads, Streaming, und Internetradio. Nach Angaben des Ministeriums fĂŒr Kultur

    
the total value of Chinese network music market reached 2.

    , 13. Dezember 2006 1
  • : Auch virtuelle Welten werden in China kontrolliert
    Auch virtuelle Welten werden in China kontrolliert

    Futurezone.at meldet, daß China jetzt auch Inhalte von Online-Games streng kontrollieren will, wie ĂŒblich wegen verbotener religiös und politisch aufgeladener Inhalte.
    Beobachter gehen davon aus, dass es in den Games Anspielungen auf das VerhĂ€ltnis des offiziellen China zu Taiwan und zum Islam gab, welche die neuen Maßnahmen der Regierung ausgelöst haben.

    , 12. Dezember 2006 3
  • : Chinas Blogger kochen auch nur mit Wasser
    Chinas Blogger kochen auch nur mit Wasser

    Oder so Ă€hnlich. Nicht allzu viel neues scheint diese EinschĂ€tzung von Lu Qiu Luwei (闟䞘éœČ薇) herzugeben. InteraktivitĂ€t, freie Rede, Suchmaschinen-Ranking, steigender Einfluss auf die Politik und auf die traditionellen Medien. Aber keine Rede von kommenden, möglichen Potentialen (Auszug):
    But mainland China does have a group of ‚powerful bloggers.

    , 12. Dezember 2006
  • : Lokale FĂ€rbungen Zensur der chinesischen Wikipedia
    Lokale FĂ€rbungen Zensur der chinesischen Wikipedia

    Die Wikipedia wird von China aus mal blockiert, und mal nicht. Das ist man gewöhnt, das macht kaum Schlagzeilen. Der eigentliche Kampf um die Inhalte wird vermutlich auch von den Netz-Zensoren gefĂŒhrt, die in China teils undercover, auf jeden Fall aber zahlreich unterwegs sind. Beim Linuxinsider.com liest man ĂŒber das Beispiel von Mao Zhedong (Mao Tse-tung, æŻ›æłœäžœ/æŻ›æŸ€æ±):
    Indeed, in its present form, the Chinese Wikipedia introduction to Mao could hardly be more anodyne: „One of the main founders and leaders of the Communist Party of China, the People’s Liberation Army and the People’s Republic of China,“ it reads.

    , 4. Dezember 2006 2
  • : China, Wikipedia: wieder unzensierter Zugang?
    China, Wikipedia: wieder unzensierter Zugang?

    Dass die Wikipedia in China nur eingeschrÀnkt zugÀnglich ist galt fast schon als Gemeinplatz. Details konnte man teils hier nachlesen. Doch ich lese gerade verwundert, dass offenbar wieder alles unzensiert zugÀnglich sein soll, sowohl auf chinesisch wie auch auf englisch:
    „Nobody knows what the Wikipedia unblocking means and how long it’s going to last,“ Berkman fellow Rebecca MacKinnon said in an article in today’s Boston Globe.

    , 19. November 2006 4
  • : Brasilien ĂŒbertrifft China bei Klartextnamenszwang (fast)
    Brasilien ĂŒbertrifft China bei Klartextnamenszwang (fast)

    Nicht nur bloggende Chinesen mĂŒssen sich im Internet bald mit Realnamen registrieren, auch in Brasilien wĂ€re es beinahe so, oder noch einen Zacken schĂ€rfer gekommen:

    Die Kommission fĂŒr Verfassung und Justiz des Senats in Brasilien hat am Mittwoch den umstrittenen Gesetzentwurf 124/06 noch vor seiner Debatte zurĂŒckgezogen.

    , 10. November 2006 2
  • : 24 Stunden klicken gegen Internetzensur
    24 Stunden klicken gegen Internetzensur

    Noch bis morgen frĂŒh 11 Uhr lĂ€uft die Aktion „24 Stunden klicken gegen Internetzensur“ von „Reporter ohne Grenzen“. Mit der Aktion sollen die „schwarzen Löcher des Internet“ geschlossen werden. „Jeder Klick zĂ€hlt,“ so Reporter ohne Grenzen, „Und jeder Klick hilft Reporter ohne Grenzen, sich noch nachdrĂŒcklicher fĂŒr einen freien Informationsfluss im Internet einzusetzen.

    , 7. November 2006 1
  • : Chinesen erhalten Microsoft-Schulung von Intel
    Chinesen erhalten Microsoft-Schulung von Intel

    Intel und die chinesische Regierung haben ein Abkommen geschlossen, nach dem Intel Lehrer ausbilden soll. Dies berichtet Heise: Intel bildet chinesische Lehrer aus. Es dĂŒ+rfte davon auszugehen sein, dass damit chinesische Lehrer von Intel eine komplette Microsoft Produktschulung bekommen sollen, wie dies in Deutschland die Regel ist.

    , 2. November 2006
  • : Blogger in China mĂŒssen sich registrieren?
    Blogger in China mĂŒssen sich registrieren?

    Der Contentpolizei und SĂ€uberungswelle nicht genug, jetzt mĂŒssen sich Blogger in China mit Realnamen registrieren, so der Stand der Diskussion. Damit sollen ungesunde und unwahre Informationen in Schach gehalten werden. Wie Gulli heute berichtet,
    Online-Pseudonyme sollen im Land hinter der „chinesischen Firewall“ nach wie vor möglich sein, die Blogger jedoch namentlich bekannt und registriert sein.

    , 24. Oktober 2006 5
  • : Dissident in China zu vier Jahren GefĂ€ngnis verurteilt
    Dissident in China zu vier Jahren GefÀngnis verurteilt

    In China ist der 49-jĂ€hrige Dissident Guo Qizhen wegen „Anstachelung zur Subversion“ zu vier Jahren GefĂ€ngnis verurteilt worden, da er im Internet regierungskritische Artikel verbreitet habe. Da werden Menschenrechte mit FĂŒssen getreten.

    , 17. Oktober 2006
  • : Chinesische Internetzensur wird intelligenter?
    Chinesische Internetzensur wird intelligenter?

    Die Wikipedia war lange Zeit in China gesperrt. Nun wurde sie wieder frei geschaltet – irgendwie. Denn die chinesische Zensur scheint mittlerweile etwas mehr „sophisticated“ (intelligenter) zu sein. Peter Schink fragte einen befreundeten Journalisten in China, wie der aktuelle Stand ist. Vorher wurden gleich ganze IPs gesperrt, nun scheint man in der Lage zu sein, nur bestimmte Inhalte unter einer IP zu zensieren, oder nicht? Was gefĂ€hrlicher sein kann, weil man die Zensur weniger spĂŒrt.

    , 12. Oktober 2006 3
  • : World of Warcraft scheint Kinderarbeit zu fördern
    World of Warcraft scheint Kinderarbeit zu fördern

    Die Tagesthemen berichteten gestern ĂŒber Kinderarbeit in China: Banden zwingen Jugendliche zum Spielen.
    Manche Computerspiele können Jugendliche geradezu sĂŒchtig und krank machen. In den IndustrielĂ€ndern des Westens beginnen viele zunĂ€chst freiwillig mit der Spielerei am Bildschirm. Am anderen Ende der Welt sitzen dagegen hĂ€ufig Mitspieler, die dazu gezwungen werden.

    , 9. Oktober 2006 5
  • : Businessweek: Westliche Firmen bauen chinesische BigBrother-Infrastruktur
    Businessweek: Westliche Firmen bauen chinesische BigBrother-Infrastruktur

    Die Businessweek thematisiert aktuell das Engagement von US-HighTech-Firmen in China: Helping Big Brother Go High Tech. Und das ist insofern interessant, als dass es um mehr Unternehmen geht, als die ĂŒblichen drei grossen und oft kritisierten Suchmaschinenbetreibern. Vor allem ist es problematisch, dass die Polizei- und SicherheitskrĂ€fte mit westlicher Software und Hardware ausgerĂŒstet werden, die sowohl gegen Kriminelle als auch gegen Dissidenten eingesetzt werden.

    , 11. September 2006 1
  • : 6. internationale literaturfestival berlin
    6. internationale literaturfestival berlin

    Im Rahmen des 6. internationalen literaturfestivals berlin vom 5. bis 16. September 2006 gibt es auch drei Veranstaltungen mit einem netzpolitischen Bezug.
    Am 9. Spetember findet um 14:30h im Haus der Berliner Festspiele/Foyer die Diskussion „China, Blicke: Internet in China“ statt.
    Julien Pain (F), Internetexperte der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ und Prof.

    , 30. August 2006
  • : China verbietet Youtube wegen Kinderfilm-Parodie
    China verbietet Youtube wegen Kinderfilm-Parodie

    Das musste ja so kommen: nachdem immens erfolgreiche Kurzfilmparodien bei Youtube ein breites chinesisches Massenpublikum erreichen konnten („The Bloody Case of the steamed mantou“) werden jetzt Kurzfilme nur noch auf wenigen Onlineportalen und nach offiziöser Freigabe zu sehen sein dĂŒrfen. Die entsprechenden Vorschriften sind bereits „in the pipeline“:
    From late August or September, only authorized websites such as sina.

    , 18. August 2006 4
  • : Freie IT-Infrastrukturen fĂŒr Tibet
    Freie IT-Infrastrukturen fĂŒr Tibet

    Wired hat ein Feature ĂŒber den Aufbau von freien IT-Infrastrukturen in Tibet: Wireless Works Wonders in Tibet.
    The prime minister is among those in Dharamsala who also see technology as a valuable tool for preserving Tibet’s past. He says he carries 300 volumes of religious texts on a few CDs, a quantity that would have been impossible to transport on paper.

    , 17. August 2006
  • : Britisches Parlament kritisiert Internetzensur in China
    Britisches Parlament kritisiert Internetzensur in China

    Die Open Rights Group bloggt ĂŒber einen Bericht des AuswĂ€rtigen Ausschusses im britischen Parlament zu „Ost-Asien„In diesem werden u.a. die ĂŒblichen westlichen Firmen (aka Google, Microsoft, Yahoo, Cisco) scharf kritisiert, die China beim Aufbau der Zensurinfrastrukturen helfen.
    We conclude that the collaboration of Western internet companies in the censorship and policing of the internet for political purposes is morally unacceptable.

    , 14. August 2006
  • : Human Rights Watch: Zensur-Report zu China
    Human Rights Watch: Zensur-Report zu China

    Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat einen 149-seitigen Report zur Internetzensur in China veröffentlicht: “Race to the Bottom” – Corporate Complicity in Chinese Internet Censorship (PDF).
    Westlichen Firmen wie Microsoft, Google, Yahoo und Skype wird darin eine MittĂ€terschaft bei der Verletzung von Menschenrechten ‚wie dem Recht auf Meinungsfreiheit, vorgeworfen.

    , 10. August 2006 2