China

  • : Google & Co: Selbstzensur in China
    Google & Co: Selbstzensur in China

    Die New York Times geht der Frage nach, wie denn die US-Firmen in China zensieren und das ist sehr interessant: Google’s China Problem (and China’s Google Problem).
    American Internet firms typically arrive in China expecting the government to hand them an official blacklist of sites and words they must censor.

    24. April 2006 1
  • : Tibet-Gaming über Bande
    Tibet-Gaming über Bande

    Wikipedia enthält einen Artikel zu Tibet.
    Das ist gelogen.
    Die deutschsprachige Wikipedia enthält einen Artikel mit dem Titel „Tibet“. Noch dazu eine Kategorie „Tibet“ mit 48 Artikeln und 6 Unterkategorien und insgesamt 250 Artikel mit Tibet-Bezug. In der englischen Sprache sind es knapp doppelt so viele.

    18. April 2006 6
  • : Lokalisierte Ranglisten von Alexa
    Lokalisierte Ranglisten von Alexa

    Die Amazon-Tochter Alexa beglückt die Internetwelt schon seit einiger Zeit mit bunten Graphiken. Auch wenn die Datenbasis nicht ganz so klar ist wie manche hoffen, so geben die Zahlen auf alexa.com einen guten Hinweis darauf, wie populär einzelne Seiten sind. Bisher geschah dies primär auf einer weltweiten Basis.

    14. April 2006
  • : Reporter ohne Grenzen besuchen Yahoo
    Reporter ohne Grenzen besuchen Yahoo

    Julien Paine von Reporter ohne Grenzen hat gestern mit einem ABC-Kamerateam das Yahoo-Headquarter besucht, um diese mit den Zensurvorwürfen in China zu konfrontieren. CNet hat die ganze Story: Yahoo pressured over China cooperation und ein kurzes Video: Fighting Yahoo’s China policies. Und Spiegel-Online verwertet die CNet-Story zu einem eigenen Artikel: Reporter ohne Grenzen besuchen Yahoo-Zentrale.

    13. April 2006
  • : Creative Commons Lizenzen werden in der Volksrepublik China eingeführt
    Creative Commons Lizenzen werden in der Volksrepublik China eingeführt

    Wie Creative Commons (CC) bekannt gibt, werden morgen die an das Urheberrecht der Volksrepublik China angepassten CC-Lizenzen eingeführt. Sie sollen im Rahmen der Eröffnung einer Internationalen Konferenz zu geistigem Eigentum und Creative Commons an der Renmin Universität in Beijing von Lawrence Lessig (Stanford) als Hauptredner offiziell vorgestellt werden.

    28. März 2006
  • : Google-TV: Sell out in china?
    Google-TV: Sell out in china?

    Auf Google-Video gibt es eine 28min lange Diskussionsrunde mit dem Thema „Did Google sell out in China?“ Gast im Studio von „Digital Age“ waren Rebecca Mackinnon und Timothy Wu. Man kann sich die sehenswerte Talkrunde entweder im Browser anschauen oder bei Google-Video eine 110 MB grosse AVI-Datei herunterladen.

    26. März 2006
  • : China: Er hat „Artikel 20“ gesagt!
    China: Er hat „Artikel 20“ gesagt!

    Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
    Das steht in diesem deutschen Grundgesetz, Artikel 20 und das darf sogar nicht geändert werden.

    17. März 2006
  • : Manchmal ist China wirklich mittelbar unschuldig
    Manchmal ist China wirklich mittelbar unschuldig

    Slashdot berichtet über einen Hoax einiger chinesischer Blogger, die aus „Protest“ ihr Blog mit dem Hinweis darauf schlossen, die chinesischen Behörden hätten das für sie erledigt. Rechercheunfreudige oder ‑unkundige Journalisten nahmen die Geschichte auf – sie passte ja ins Bild.
    Das Wall Street Journal, auf das sich /.

    14. März 2006
  • : Wikinews in chinesischer Sprache
    Wikinews in chinesischer Sprache

    Unter Ausschluss der chinesischen Öffentlichkeit wurde heute der Start der chinesischsprachigen Wikinews-Seite ausgerufen. Vorausgegangen waren umfangreiche Meinungsbildungsprozesse. Die Politik der chinesischen Webwascher half hier übrigens für eine Konsensfindung.
    Heise und Netzeitung haben mehr darüber.

    14. März 2006
  • : Chinesischer Ministerpräsident verteidigt Zensur
    Chinesischer Ministerpräsident verteidigt Zensur

    Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao wird in der Netzeitung zitiert: Chinas Ministerpräsident verteidigt Internet-Zensur.
    Es sei notwendig, Chinas «nationale, soziale und kollektive Interessen zu schützen. Webseiten sollten korrekte Informationen vermitteln, anstatt die Menschen in die Irre zu führen und negativ auf die soziale Ordnung einzuwirken.

    14. März 2006 1
  • : China: Wieder mal Blogs von Journalisten zensiert
    China: Wieder mal Blogs von Journalisten zensiert

    Reporter ohne Grenzen informatieren darüber, dass in China mal wieder zwei Blogs zensiert wurden. Das Blog „Massage cream wird vom Beijinger Journalist Wang Xiaofeng geschrieben, der bei den Best of Blogs 2005 der Deutschen Welle den Preis für das beste journalistische Blog in China gewonnen hat.
    Das zweite Blog heisst Milkpig und wird von einem Journalisten in Guangzhou im Süden Chinas geschrieben.

    8. März 2006 2
  • : Projekt Sonniges und Grünes Internet
    Projekt Sonniges und Grünes Internet

    Wenn die Situation in China nicht so Ernst wäre, könnte man die folgende Meldung der chinesischen Botschaft in Deutschland glatt als Satiretext werten: „Projekt Sonniges und Grünes Internet“. Es geht um ein Programm für ein „sicheres Internet“ der chinesischen Regierung, welches heute mit blumigen Worten vorgestellt wurde.

    2. März 2006 4
  • : Kritisch bloggen in China
    Kritisch bloggen in China

    In der Washington Post gbt es ein längeres Portrait über Zhao Jing aka Anti, der als chinesischer Blogger von MSN Spaces wegzensiert wurde: Bloggers Who Pursue Change Confront Fear And Mistrust
    The story of Zhao’s blog – and the ambivalence it met in cyberspace – demonstrates that those trying to use the Internet to foster political change in China must contend not only with the censors but also with the apathy, fear and mistrust of their fellow citizens.

    21. Februar 2006
  • : Anonymizertools im Boston Globe
    Anonymizertools im Boston Globe

    Interessant ist der Artikel „Beating censorship on the Internet“ aus dem Boston Globe zum Thema Anonymizertools.
    While Congress battles with US Internet companies that help China restrict its citizens’ Internet access, independent computer specialists are developing technologies that could reroute Internet information and put it beyond the reach of government censors.

    21. Februar 2006
  • : Coming up: Psiphon. Umgehung von Zensur leicht gemacht
    Coming up: Psiphon. Umgehung von Zensur leicht gemacht

    Das Citizenlab der Universität Toronto entwickelt seit geraumer Zeit eine leicht nutzbare Software namens „Psiphon“ (Website z.Zt. leider offline), die es jedem Menschen in der unzensierten Hemisphäre des Internets ermöglicht seine Anbindung anderen Menschen in Ländern, in denen das Internet gefiltert wird, so zugänglich zu machen, dass die dortigen Zensurmaßnahmen nicht mehr greifen.

    17. Februar 2006 3
  • : USA: Kongress-Anhörung zu chinesischser Zensur
    USA: Kongress-Anhörung zu chinesischser Zensur

    Gestern fand unter der Überschrift „The Internet in China: A Tool for Freedom or Suppression?“ eine Anhörung des Ausschusses für Afrika, Menschenrechte und internationale Angelegenheiten des amerikanischen Parlaments statt. Geladen waren Vertreter von Yahoo, Google, Mircosoft und Cisco, denen aus Geschäftsinteressen die Unterstützung der chinesischen Regierung vorgeworfen wird.

    16. Februar 2006 1
  • : Reporter ohne Grenzen fordern von Yahoo Aufklärung
    Reporter ohne Grenzen fordern von Yahoo Aufklärung

    Die menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen hat Yahoo aufgefordert, ihre Zusammenarbeit mit dem chinesischen Regime transparent zu machen und darüber aufzuklären, ob durch die Mithilfe von Yahoo weitere Cyberdissidenten in China ins Gefängnis gekommen sind: Menschenrechtsorganisation wirft Yahoo rege Kooperation mit chinesischer Polizei vor.

    9. Februar 2006 2
  • : Yahoo, Microsoft, Google: China? Alles okay!
    Yahoo, Microsoft, Google: China? Alles okay!

    Die drei Unternehmen stehen seit geraumer Zeit in der Kritik die politische Verfolgung der chinesischen Regierung zu unterstützen: Yahoo verpetzte einen Journalisten, der Vorhaben der kommunistischen Partei ins Ausland mailte, Microsoft zensierte das MSN-Blog eines Cyber-Dissidenten und seit Kurzem filtert Google seine Ergebnisse nach Wunsch des Regimes.

    2. Februar 2006 5
  • : Zensur-Anhörung im US-Kongress
    Zensur-Anhörung im US-Kongress

    Gestern fand in Washington das „Congressional Human Rights Caucus Members’ Briefing“ zur Frage der Internetzensur in China und die Unterstützung durch US-Firmen statt.
    Viele Medien wie Spiegel, Netzeitung, Heise, BBC, NY Times, CNet und San Francisco Chronicle berichten darüber.
    Viel interessanter sind die Statements der Firmen (Yahoo & Microsoft, sowie Google), sowie die beiden Redebeiträge von John G.

    2. Februar 2006
  • : Google: OpenNet zeigt Blümchenwiese und Freie Welt
    Google: OpenNet zeigt Blümchenwiese und Freie Welt

    Die OpenNet-Initative, ein Zusammenschluss von akademischen und aktivistischen Institutionen, welche sich mit Filtern und Zensursystemen im Netz beschäftigt, veranschaulicht die Zensurmaßnahmen von Google. Auf ihrer Website Google China Search Comparison kann sowohl das chinesische als auch das amerikanische Angebot der Suchmaschine durchsucht und angezeigt werden.

    1. Februar 2006 10