China
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: Vorbei: direkte Download-Links für illegale MP3 bei Yahoo China
: Vorbei: direkte Download-Links für illegale MP3 bei Yahoo China In China nimmt man das mit dem Klagen jetzt ernster als zuvor: die IFPI hat teilweise erfolgreich Yahoo darauf verklagt, die Verlinkung illegaler MP3-Dateien zu unterlassen. Vor WTO-Beitritt und vor formaler Anerkennung von Privateigentum wär das nicht so möglich gewesen. Urheberrecht.org berichtet aus aktuellem Anlass:
Der chinesische Ableger des Internet-Suchmaschinenbetreibers Yahoo! muss die Verlinkung auf Hunderttausende von illegalen Kopien von Musikdateien unterlassen. -
: (Anti-)China Bashing For Dummies, und andere Leseempfehlungen
: (Anti-)China Bashing For Dummies, und andere Leseempfehlungen So launisch wie manche meiner letzten China-bezogenen Beiträge waren, so aufschlussreich ist ein Rant, den das China Law Blog heute verlinkt hat: (Anti-)China Bashing For Dummies: „The Coming China Wars“ (and Other Hysteria) von David Scott Lewis. Wollen wir hoffen, dass sein eigenes Blog so erhellend ist wie die Kommentare im CLB.
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: Nationale Internetkontrolle sichert die Stabilität des Staates
: Nationale Internetkontrolle sichert die Stabilität des Staates Bei heise.de heute: China will Internet und amtliche Informationen besser kontrollieren. Inhaltlich wenig Neues, dafür aber drastisch formuliert:
Nach einem Treffen des Politbüros über die Informationspolitik am Vortag sagte Präsident Hu Jintao, die Entwicklung und Verwaltung des Internet „muss der fortschrittlichen sozialistischen Kultur und der korrekten Führung der Propaganda folgen“. -
: 30’000 und kein Ende
: 30’000 und kein Ende Der Mythos der 30000 ist auch bei den großen Presseagenturen durchgesickert. Daraus hat der Spiegel in der ganz eigenen Mischung einen Artikel (Die neue Architektur der Zensur), aber kaum neue Erkenntnisse gemacht. Es werden v.a. die anderen Dauerbrenner der von westlichen Firmen gebauten und re-exportfähigen Technologie erwähnt.
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: Jingjing und Chacha patroullieren jetzt landesweit
: Jingjing und Chacha patroullieren jetzt landesweit Die beiden knuffigen, mit Einschüchterung beauftragten virtuellen Polizisten Jǐngjǐing (警警) und Cháchá (察察) gehen jetzt chinaweit auf Streife. Offenbar ist die Januar 2006 in Shenzen gestartete Aktion bereits jetzt ein Erfolg für die Meinungsunfreiheit. Schon früh wurde u.a. beim shanghaiist berichtet und korrekt vermutet, dass in China bald landesweit eingeschüchtert werden wird.
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: Chinesische Blogger gestalten Blog-Digest-Magazin
: Chinesische Blogger gestalten Blog-Digest-Magazin Bei virtual china gefunden:
Check out the new Chinese weekly online magazine, Memedia, a cooperative effort among over 100 (and counting) prominent Chinese bloggers. It looks like a blog but at present is a weekly, with hopes to eventually become a daily. So far, issues no. 1 and 2 offer super condensed, link-heavy news about web, tech, media, and international events–it’s a mirror of the collective wisdom of the participants, with links leading back to blog posts on their own sites.
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: Wie viele Internetpolizisten in China? 30000, wirklich?
: Wie viele Internetpolizisten in China? 30000, wirklich? Beim Citizenlab geht man anlässlich eines Artikels der britischen BBC der Frage nach, woher die Zahl der 30’000 chinesischen Internetpolizisten wohl kommt, und kommt zu folgendem Ergebnis: 30,000 Internet Police in China Myth, Please Not Again!
Nearly two years after the “30,000″ myth was exposed it is still being repeated by reputable news media.
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: Noch mehr Regierungskontrollen bei chinesischen Weblogs
: Noch mehr Regierungskontrollen bei chinesischen Weblogs Es gibt bereits drei Millionen aktive Blogger in China, genug für einen organisatorischen Stresstest der KP. Heise berichtet, wie man reagieren will: China will Blogger und Webcasts strenger kontrollieren:
Moderne Netztechniken wie Blogs oder Webcasts stellen eine neue Herausforderung für die Fähigkeit der Regierung dar, das Internet zu überwachen“, sagte der Chef der Presse- und Verlagsverwaltung, Long Ximin, der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua. -
: China nimmt 205 Webseiten offline
: China nimmt 205 Webseiten offline Wie The Australian gestern berichtet hat, wurden in China 205 Webseiten geschlossen, die in engem Zusammenhang mit Softwarepiraterie stehen sollen:
Officials said that between the end of September last year and January they had investigated 436 cases, including about 130 at the request of overseas industry associations, and ordered 361 offenders to stop their infringements. -
: „Freie“ Personendaten von 1,3 Milliarden Chinesen online
: „Freie“ Personendaten von 1,3 Milliarden Chinesen online Das hier schlägt dem chinesischen Fass den Boden aus: „Daten von 1,3 Mrd. Chinesen im Netz“
Chinas Regierung hat 1,3 Mrd. Chinesen in einer frei abrufbaren Datenbank mit Foto erfasst. Der Abruf erfolgt via Web oder SMS.
Wie die offizelle Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, hat China seit Ende 2006 die laut Angaben weltgrößte Datenbank in Betrieb. -
: So wird in China zensiert
: So wird in China zensiert Bei der Peking Duck gibt es einen erhellenden Artikel über eine an die Öffentlichkeit gelangte Mail, die thematische „no-nos“ für die Berichterstattung über China formuliert: How not to report the news in China. Zur Einstimmung aus dem Kommentar von Jonathan Ansfield, dem die Mail zuerst zugekommen war:
The floodgates are open.
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: Wird Chinas Unterdrückungs-Technologie zum Exportschlager?
: Wird Chinas Unterdrückungs-Technologie zum Exportschlager? The Inquirer macht mich auf einen Artikel des Sydney Morning Herald aufmerksam, der die Leistungsfähigkeit der volksrepublikanischen Repression in die Nähe einer Vorbildfunktion rückt: China leading crackdown on Internet. Das muss man wohl so sagen; denn Vietnam, Syrien, Libyen und der Iran könnten das Modell übernehmen wollen.
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: Neue Copyright-Richtlinie kriminalisiert chinesische User
: Neue Copyright-Richtlinie kriminalisiert chinesische User Gerade bei der EFF gefunden: DMCA for China? A new copyright law would make it an offense in China to „break encryption set by copyright owners“. Bei out-law.com steht wenig detailreiches:
China is drafting its first internet-specific laws to protect copyright on-line for the benefit of copyright owners both in China and abroad. -
: Google.com holt Baidu.com nicht ein
: Google.com holt Baidu.com nicht ein Google gibt Fehler zu, aber das ist letztlich doch nur PR für ein westliches (lies: nicht-chinesisches) Publikum. In China interessiert sich offenbar kaum jemand dafür, was der zweite dritte im Markt sagt. In der FTD wird so davon berichtet:Chinesen bestimmen Chinas Internet. Daraus:
Sämtliche Segmente des chinesischen IT-Markts werden heute von heimischen Anbietern kontrolliert. -
: Linux verdoppelt Marktanteile in China
: Linux verdoppelt Marktanteile in China Nach einem Bericht von ITWire (Australien) sind die Weichen bereits gestellt: China gets into the FOSS groove.
If there is mass take-up of free and open source software in any country over the next few years, that country is likely to be China. … While the use of GNU/Linux is growing, this is largely at the expense of Unix. -
: Google: Wir schaden uns mit China, trotzdem ändert sich nichts
: Google: Wir schaden uns mit China, trotzdem ändert sich nichts Der Google-Gründer outet seine Firmenpolitik, wie ich gerade bei Boingboing fand. Cory Doctorow kommentiert:
Google founder Sergey Brin told an interviewer that censoring China’s search-results at the behest of the totalitarian government in Beijing was a „net negative“ for Google. Before this, Google’s position on China was the a kind of Orwellian doublespeak: „We have to censor China because they have lots of money and we can’t have any without participating in censorship“ and „If we censor China but tell Chinese people when they’re being censored, they’ll clamor for democracy. -
: Linux in China und Brasilien
: Linux in China und Brasilien Linux.com hat zwei interessante Artikel zur Linux-Wirtschaft in China und Brasilien.
China’s Linux industry booms, despite problems
Though she says there are many problems in the industry, Hu still believes that China’s Linux industry will grow quickly in the next five years. „More and more users now accept Linux. -
: Weiterbildung für
Zensurbessere Regulierung in China: Weiterbildung für Zensurbessere Regulierung in ChinaDie Netzzeitung bringt heute eine erneute Erinnerung, dass China und die freie Informationsgesellschaft inkompatibel sind. Den Text von AP hat auch der Sydney Morning Herald übernommen.
Der Staats- und Parteichef [der VR China] Hu Jintao hat die chinesischen Behörden aufgerufen, die „sich schnell entwickelnden Internet-Dienste in China besser zu regulieren“. -
: Musikindustrie sehnt sich China herbei
: Musikindustrie sehnt sich China herbei Auf der Musikmesse in Midem gibt es wohl viele Diskussionen rund um die Zukunft der Musik im Netz. Hier sind nur mal ein paar Artikel dazu.
Schön, dass das mal richtig ausgesprochen wird: IFPI: Internetprovider sollen Zugang zu Tauschbörsen sperren. Die Lobbyisten der Musikindustrie wollen einen digitalen Stacheldraht durchs Netz ziehen, weil das in China ja auch so gut mit der Bekämpfung von Menschenrechten funktioniert. -
: Chinesisches Gericht nimmt Klage gegen Berliner Blogger an
: Chinesisches Gericht nimmt Klage gegen Berliner Blogger an Skurrile Sache: China ist seit dem Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) 2001 auch Mitglied des WTO-Abkommens über geistiges Eigentum (TRIPS). Zwar gilt das Land immer noch als Heimat der meisten „Raubkopierer“, aber die Zahlen gehen offenbar langsam zurück, auch weil die Regierung eine Kampagne gegen Urheberrechtsverletzungen gestartet hat.